Internationalisierung Archive - A-COMMERCE | E-Commerce Beratung & Events
Schließen

Du möchtest einen kostenlosen Ersttermin vereinbaren?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

Schließen

Du hast Fragen zu unseren Events und möchtest dir ein Ticket sichern?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

events@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen rund um die A-COMMERCE Partnerschaft?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

susanne@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen zur A-COMMERCE Medienpartnerschaft?

Elisabeth ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

elisabeth@a-commerce.at
+43 676 755 23 47

Schließen

Du suchst qualifizierte Mitarbeiter für dein Unternehmen und möchtest deine Job-Anzeige auf unserer Website veröffentlichen?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

Alibaba.com

Alibaba verkaufen

 

Im eCommerce ist es nie einfach. Umso schwieriger ist die Marktplatzthematik für Händler über den ganzen Globus verteilt. Vor allem das Thema der Internationalisierung ist ein wichtiges im Online Handel denn prinzipiell gibt es keine Grenzen im eCommerce. Deshalb haben wir bereits in den letzten Wochen vermehrt über die Plattform Alibaba geschrieben. Dies beschäftigt uns deshalb, da immer mehr Händler auf uns zukommen und uns fragen, ob es eine gute Idee ist, sich auch auf Alibaba umzusehen und dort eine Präsenz aufzubauen.

Wir wollen in kurzen und einfachen Schritten erklären, wie man zu einem erfolgreichen Auftritt auf Alibaba.com kommt.

  1. Der beste Grund, weshalb man sich als Händler überlegen sollte, auf Alibaba zu verkaufen ist, dass man bereits im eCommerce / Online Handel tätig ist. Was ist deshalb naheliegender, als die Internationalisierung auszubauen und mit einer Plattform wie Alibaba die ersten Schritte zu tätigen?!
  2. Wieso genau Alibaba.com? Weil es das größere Amazon im asiatischen Raum ist. Reng Gen, der Senior Director of international Business, Alibaba Wholesale Marketplaces sagt: „Wir tragen zu drei großen Themen bei: Wir haben viele eCommerce Spezialisten ausgebildet in den vergangenen Jahren. Viele davon sind nach wie vor unsere Seniors im Unternehmen. Wir haben einen riesigen Beitrag zur Entwicklung der Digitalisierung und der gesamten digitalen Industrie beigetragen. Und wir haben sehr vielen KMUs dazu verholfen, durch unser Training Programm zu gehen um somit das Internet kennenzulernen lernen um damit Geschäft zu machen.“
  3. Auf Alibaba zu starten ist mit Aufwand verbunden. Das ist es aber auf ebay und Amazon auch. Somit müssen sich Händler und Hersteller bewusst sein, dass ein Setting nicht ohne Mehrstunden gewährleistet werden kann. Auch ist es wichtig, sich gut beraten zu lassen, dass man im Nachhinein nicht zu viel Optimierungsaufwand betreiben muss.
  4. Sobald das Setting steht und alles aufgesetzt ist, dann solltet ihr als Händler auch mal etwas veröffentlichen. Fangt an, eure Produkte darzustellen! Macht eure Produkte sexy und ansprechend für Käufer. Image zählt, auch im asiatischen Markt. Somit ist es wichtig zu TUN und nicht nur zu konzipieren.
  5. Eine eigene Minisite erstellen. Ein Company Profile ist im asiatischen Marktplatz ein Muss. Es erweckt Vertrauen und gibt die Möglichkeit, über das eigene Unternehmen und die Produkte in ausführlicher Form zu sprechen / schreiben. Nicht viele Marktplätze bieten diese ausführliche Beschreibung, so wie es Alibaba.com bietet. Somit sollte man die Herausforderung annehmen und das Beste daraus machen – immerhin ist die Möglichkeit gegeben!
  6. Käufer kontaktieren. Der persönliche Austausch mit Kunden ist wichtig. Somit ist es auch auf Marktplätzen wichtig, mit den potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Dies kann und soll auch Kanäle-übergreifend geschehen. Die Verbindung zwischen sozialen Kanälen, der Präsenz auf Marktplätzen und dem eigenen Onlineshop ist essenziell für den Erfolg im Online Business. Kunden sind Menschen, die darauf stehen, wenn man sich um sie kümmert. Also liebe Online Händler, bitte diesen Tipp besonders zu Herzen nehmen!
  7. Kommuniziert! Wir haben es auch auf vielen unserer Veranstaltungen bereits erwähnt. In Kontakt zu treten mit den Kunden ist über viele Kanäle möglich. Doch Instant Messaging Möglichkeiten sind zurzeit sehr wichtig. Mittels Bots oder einem Team, dass sich in Messaging Dienste um Kunden kümmert, kann man nichts falsch machen.

Diese Tipps sollen helfen, die Angst vor dem Schritt Richtung asiatischen Markt zu dämpfen. Dieser bietet ein hohes Potential an Kunden und Erfahrungen, die man sicherlich auch im europäischen Raum einsetzen kann.

Bei jeglichen Fragen, werden wir natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen! eCommerce Next Level – das ist unser Ansatz!

Bildquelle: https://seller.alibaba.com/training.htm

International als Händler verkaufen

Der Online Handel wächst rasant – und zwar rund um den Globus. Für lokale Händler ergeben sich im Internet Chancen, ganz neue Kunden zu erreichen. Denn in der virtuellen Welt verschwinden die Entfernungen, verwischen die Grenzen. Wir wissen, wie Online Händler den Schritt über die Grenze schaffen.

Als Amazon und Ebay 1995 die ersten Waren über das seinerzeit noch neue Medium Internet verschickten, hätte wohl niemand gedacht, dass dem Online Handel so eine rosige Zukunft bevorsteht. Heute, gut 20 Jahre später, scheint eine Welt ohne Einkauf per Mausklick kaum noch vorstellbar. 93 Millionen Pakete wurden im vergangenen Jahr an Privatkunden ausgeliefert – und zwar allein in Österreich. Das sind 35 Prozent mehr als noch im Jahr davor, ergab das Branchenradar von Kreutzer, Fischer und Partner. Insgesamt haben die Österreicher im vergangenen Jahr Waren im Wert von 3,4 Milliarden Euro bei den inländischen und internationalen eCommerce-Anbietern gekauft.

Potenzial liegt in globalem Handel

Viel Geld – doch das Potenzial des eCommerce liegt woanders. Das Einkaufscenter Internet macht nämlich nicht an der Landesgrenze Halt. Weltweit wurden im Online-Einzelhandel im Jahr 2015 1.548 Milliarden US-Dollar umgesetzt, hat das deutsche Statistik-Portal Statista ermittelt – und prognostiziert für das Jahr 2020 einen globalen eCommerce-Umsatz von 4.058 Milliarden US-Dollar. Den weiterhin rasanten Anstieg begründen die Statistiker unter anderem damit, dass laut dem A.T. Kearney Global Retail eCommerce Index im Jahr 2015 weltweit nur rund 1,47 Milliarden Menschen online einkauften. Bei derzeit insgesamt etwa 7,4 Milliarden Menschen gibt es noch erhebliches Potenzial.

Schritt über die Grenze wagen

Für Österreichs Einzelhändler ist es also höchste Zeit, den Schritt in die virtuelle Welt zu wagen, können sie doch via Internet mehr als sieben Milliarden Kunden erreichen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Vor allem gilt: Grenzüberschreitender Online Handel braucht mehr als nur das Übersetzen der Shop-Website! Doch es gibt einige Strategien, die bisher national agierenden Online Händlern den Übergang von der nationalen in die internationale Verkaufswelt erleichtern.

So sollten expansionswillige Verkäufer zunächst die Wettbewerbslandschaft, bereits bestehende Angebote sowie Kaufkraft und Preispolitik der Wettbewerber in der Region, die sie erobern möchten, analysieren. Im Abgleich dieser Rahmenbedingungen mit dem eigenen Angebot ermitteln sie ihren Unique Selling Point (USP). Aber Achtung: Der USP je nach Region oft verschieden – so darf zum Beispiel der USP für einen südostasiatischen Markt nicht mit dem in der Heimat gleichgesetzt werden.

Deshalb gilt gerade im globalen Handel: Think global, act local. Denn wer international erfolgreich sein will, muss sowohl seine Webseite in die jeweilige Landessprache überführen, als auch die Produktpreise in der Landeswährung ansetzen. Dazu reicht es aber nicht aus, nur die Informationen zu übersetzen. Webseiten, die im Heimatmarkt als benutzerfreundlich und attraktiv gelten, rufen in anderen Märkten nicht unbedingt die gleichen Assoziationen hervor. Auch Adressfelder in Formularen oder die lokaltypische Schreibweise von Namen und Anschriften muss angepasst werden. Darüber hinaus gibt es in vielen Regionen landestypische Bezahlmethoden, die im jeweiligen Land oft einen enormen Verbreitungsgrad haben.

Lokale Profis helfen beim Markteintritt

Auch gilt es, lokale Aktionszeiträume – wie den Black Friday in den USA – und die landesspezifischen Eigenheiten der neuen Kundengruppe zu beachten. So sind zum Beispiel amerikanische Konsumenten eher kaufbereit, wenn Versand und Rücksendung kostenlos sind. Hilfreich bei der Analyse der landesspezifischen Eigenheiten sind lokale Experten. Sie kennen sich auf dem jeweiligen Markt aus, können die Vorteile des Angebots für die Käufergruppe herausstellen und setzen lokale Vermarktungsmethoden um. Doch die einheimischen Profis können noch mehr: Vor allem helfen sie, rechtliche Hürde beim Eintritt in einen fremden Markt zu meistern, wissen, welche Genehmigungen es braucht und wo Fallstricke lauern, und kennen Steuergesetze und rechtliche Grundlagen des jeweiligen Landes. Ein professionelles internationales Partnernetzwerk spielt deshalb für Online Händler, die Märkte rund um den Globus erobern wollen, eine entscheidende Rolle.

Wer diese Tipps berücksichtigt und den Mut fasst, international zu denken – und zwar nicht nur Richtung Deutschland oder Schweiz –, wird mit Erfolg in einer ganz neuen Größenordnung belohnt. Als heimischer Ansprechpartner stehen wir Online Händlern bei der Expansion mit Rat und Tat zur Seite.

Online Händler stellen sich vor - HEAT Company

Herwig Holzer – THE HEAT Company

Keynote – Kino 9 // 10.30 Uhr

Best Case Händler in Österreich

Die Geschichte eines für Österreich typischen, oder doch untypischen KMU – von den Anfängen bis zur erfolgreichen Internationalisierung des Unternehmens – von guten Ratschlägen und Hürden – von Trial und Error – vom ersten Onlineshop bis zu 16 Sprachen – von Zufällen und der Beharrlichkeit auf der „Road to Success“!

Über THE HEAT Company

Herwig Holzer wurde in einem kalten Winter des Jahres 1972 geboren und wuchs im rauen Klima am Fuße des steirischen Hochschwabs auf. Nach dem Gymnasium studierte er in Graz Geschichte und absolvierte 2 Auslansdsjahre an der Université de Rouen in Frankreich und der University of Sussex in England. Während seiner Studienjahre war er begeisterter Rad-Reiseleiter in Frankreich und Irland. Er wollte schon immer beweisen, dass Historiker nicht nur fürs Museum taugen, sondern auch in der Wirtschaft reüssieren können. Nach seiner Tätigkeit für den amerikanischen Autovermieter „enterprise rent-a-car“ in Frankfurt am Main verschlug es ihn in den Salzburger Pongau zu Fancy Marketing nach Flachau, um das online Merchandising von Skistar Hermann Maier voran zu treiben.

Seit 2004 ist Herwig Holzer Geschäftsführer und zusammen mit seinen Freunden Ernst Lackner und Rupert Silbergasser Gesellschafter von The HEAT company. Verkauft und geliefert wird vom Salzburger Pongau in die ganze Welt. Der Exportanteil beträgt 85%, das Online Business beträgt mittlerweile knapp 50% des Unternehmens. Herwigs ist verheiratet und hat neben seinen 3 Töchtern Cosima, Maxima und Constanze ein liebstes Steckenpferd: Zusammen mit Rupert und Ernst neue Handschuhe zu entwickeln und Wärmeprodukte, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat.

Über Herwig Holzer

The Heat Company® ist ein österreichisches Unternehmen mit Firmensitz in Altenmarkt/Salzburg. Seit 1994 kommen von hier Wärmeprodukte in höchster Qualität.
Die Hand-, Fuß- und Bodywärmer bieten optimalen Kälteschutz bei allen Outdoor-Aktivitäten. Die Produkte des Unternehmens überzeugen durch einfache Anwendung und zuverlässige Wärmeleistung über viele Stunden. Zudem entwickelt das Unternehmen besonders warme und hoch funktionelle Handschuhe, beispielsweise für Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, Sondereinsatzkommandos oder Profifotografen. Bei Hobby Sportlern und Outdoor Begeisterten sorgen die Wärmeprodukte des Unternehmens weltweit für höchste Zufriedenheit. Die Exportquote liegt heute bei rund 85 % und umfasst Länder wie Kanada, Australien und die USA. The HEAT company ist offizieller Ausstatter von Swiss Ski und dem Austria Ski Team.

Seit 2007 wird unter www.theheatcompany.com ein eigener Webshop betrieben, zuerst in 4 Sprachen, heute in 16 Sprachen. Die Einführung von e-commerceder sorgte innerhalb sehr kurzer Zeit für eine massive Umsatzsteigerung und ermöglichte die weltweite Vermarktung der Produkte über das Internet. In Folge wurde das Geschäftsmodell des Unternehmens, das bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich auf den Handel ausgerichtet gewesen war, von Grund auf erneuert. Mag. Herwig Holzer, der Geschäftsführer des Unternehmens, bewertet die Veränderungen als überaus positiv: „Wir sind heute stärker auf den Endkunden fokussiert. Das macht die Produkte und den Service besser. Wir haben durch e-commerce die Möglichkeit, unser Geschäft breiter aufzustellen und so auf der ganzen Welt präsent zu sein.“

 

Das Shopsystem als Wachstumsmotor

Ein Gastkommentar von Oliver Kling (handelskraft.de) Die Entscheidung für ein Shopsystem ist für Online-Pure-Player ebenso wie für Multichannel-Händler ähnlich weitreichend […]

Welche Showsystem passt zu mir?
Ein Gastkommentar von Oliver Kling (handelskraft.de)

Die Entscheidung für ein Shopsystem ist für Online-Pure-Player ebenso wie für Multichannel-Händler ähnlich weitreichend und herausfordernd, wie die Standortwahl eines stationären Geschäfts. Die Entscheidung für ein System ist langfristig ausgelegt. Die Systemauswahl sollte daher insbesondere unter Berücksichtigung der erwarteten Geschäftsentwicklung vorgenommen werden, denn Shopsysteme können im Zweifel beides: Wachstum bremsen, aber auch beschleunigen.

Die grundlegende Frage lautet: Welches Shopsystem passt zu mir und meinem Geschäft? Um diese Frage zielführend zu beantworten, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein.

Welches Shopsystem passt?

Erstens: Die interne Recherche

Hierbei geht es um eine klare Standortbestimmung des Unternehmens. Wie sehen die aktuellen Kennzahlen und die E-Commerce-Strategie aus? Welche Abteilungen sollen das System in Zukunft nutzen? Welche Systeme sind bereits vorhanden und sollen diese abgelöst werden? Welches IT-Know-how gibt es im Unternehmen? Soll Personal aufgestockt, abgebaut oder ausgelagert werden? Das Ergebnis sollte ein klares Anforderungsprofil an das zukünftige System im Sinne einer Muss-, Kann- und Soll-Kriterienliste sein, die bei der Systemauswahl transparent und leicht nachvollzogen werden kann.

Zweitens: Die externe Recherche

Welche Antworten geben die verschiedenen Hersteller auf die Kriterienliste der internen Recherche? Dabei helfen sowohl Herstellerwebsites als auch Foren sowie Empfehlungen befreundeter Shopbetreiber. Für gewöhnlich ist hier aber schnell der Punkt erreicht, an dem man eine erfahrene Agentur benötigt. Hat der Lösungsanbieter einen Branchenfokus und wie wird er sich zukünftig entwickeln? Wie unterscheiden sich die Anbieter in Funktion, Technologie und Kosten? Markteinschätzung und Erfahrungswerte sind in Qualität und Umfang kaum ohne externe Hilfe zu recherchieren und es kann erstmalig die Zusammenarbeit mit der Agentur der Wahl getestet werden.

Anschließend hängt die Wahl des passenden Shopsystems von den individuellen Gegebenheiten des Unternehmens ab. Verkürzt könnte man sagen: Je besser interne und externe Recherche zueinander passen, desto eher wird das Shopsystem zum Geschäftswachstum beitragen. Allerdings nur, wenn Lizenz-, Hosting-, Projekt- und Folgekosten nicht über den erwarteten Mehreinnahmen liegen. Da diese Perspektive jedoch zu oberflächlich ist, werde ich im Folgenden jene Shopsystem-Eigenschaften vorstellen, die es bei der Systemauswahl zu vergleichen gilt.

Welches Shopsystem muss man als Händler wählen?

Einstiegs-, Mittelfeld- oder Enterprise-Lösung?

Die eigene Unternehmensposition und -größe sowie die Wachstumsambitionen und das verfügbare Budget sind ein erster Filter bei der Wahl des Shopsystems.

Onlinehandelseinsteigern genügt es meist das bestehende CMS, zum Beispiel WordPress, um Marktplatzanbindung zu erweitern oder Shopfunktionalitäten via WooCommerce-PlugIn hinzuzufügen.

Im Mittelfeld finden sich Anbieter wie Shopware und Magentos Community Edition. Doch gerade hier sind die Grenzen zu Enterprise-Systemen fließend. Kann das erwartete Produkt und Bestellvolumen abgebildet werden? Skaliert das System und ist es um Drittsysteme, wie CRM und Marketing-Automation erweiterbar? Sollen verschiedene Kanäle – online und offline – nahtlos verbunden und verwaltet werden können? Enterprise-Lösungsanbieter wie demandware, Intershop, SAP hybris oder IBM Websphere können komplexe Geschäftsanforderungen abbilden. Händler müssen also genau ihr Risiko abwägen, ob sie mit einer Lösung aus dem Mittelfeld zu schnell an ihre Grenzen geraten könnten und so Geld durch eine Zwischenlösung verbrennen.

Projekt- und Betriebskosten

Projekt- und Betriebskosten von Shopsystemen sind höchst unterschiedlich und ebenfalls abhängig von den unternehmerischen Gegebenheiten. Ein günstiges Projekt ist möglich, wenn der Großteil der Anforderungen des Händlers durch den Standard der Shoplösung abgebildet werden kann und nur wenig Customizing sowie Drittsystemanbindungen notwendig sind. Dennoch sollte hier auf das Lizenz- und Hostingmodell geachtet werden. Dort liegen häufig hohe Folgekosten, die allerdings bei einigen Herstellern durch SaaS-Angebote kontrollierbar sind.

Außerdem kann es durchaus Sinn ergeben den größeren Teil des Budgets in Systemanpassungen während des Projektes zu stecken und eine höhere time-to-market in Kauf zu nehmen, wenn so anschließende Folgekosten minimiert werden. Hier liegen Einsparpotentiale, die Unternehmen durch Kostensenkung zu zukünftigem Wachstum verhelfen können. Dennoch sollte abgewogen werden, inwieweit die Updatefähigkeit der jeweiligen Plattform dadurch beeinträchtigt wird.

Funktionalität und Technologie

Die Technologiebasis sowie der Funktionsumfang der verschiedenen Shoplösungen eröffnen Händlern enorme Wachstumspotentiale durch Kostensenkung, Effizienzsteigerung und die Möglichkeit größere Teile der Zielgruppe anzusprechen.

Technologisch verändern neue Shopsystemanbieter, wie commercetools und Spryker, den Markt. Vor wenigen Jahren genügte es noch zwischen Open-Source und Closed-Source, sowie PHP-basierten und Java-basierten Lösungen zu unterscheiden. Heute kommen Aspekte der Software-Architektur wie Standardschnittstellen, Frameworks, Modularisierung, Drittsystemanbindung und Microservices hinzu.

Händler können sich heute ihr individuelles Wunschsystem bauen (lassen), benötigen aber entsprechende IT-Ressourcen. Die Verknüpfung der Daten verschiedener Systeme und deren Austauschbarkeit hilft Händlern nicht nur dabei ihre Kunden besser zu verstehen und deren Anforderungen zu erfüllen, sondern auch Unternehmensprozesse zu verschlanken und zu automatisieren.

Shopsysteme im Überblick

In den Bereichen Mobile-Commerce, Cross-Channel-Fähigkeit, Personalisierung, Marketing, Internationalisierung und Kundenservice liegen Wachstumschancen für Händler im Funktionsumfang des Shopsystems, denn sie müssen unternehmerisch experimentieren können. Dabei darf die Performance und Stabilität des Shops zu keinem Zeitpunkt leiden.

Schlussendlich gibt es kein one-size-fits-all-Shopsystem mit Wachstumsgarantie. Als essentieller Teil der Systemlandschaft von Onlinehändlern ist die richtige Auswahl der Lösung für den zukünftigen unternehmerischen Erfolg entscheidend!

Kostenloses Whitepaper: »E-Commerce-Software auswählen – Anbieter und Technologien im Vergleich«

Welches Shopsystem passt zu mir und meinem Geschäft? Im kostenlosen Whitepaper stellt unser Partner dotSource verschiedene Lösungsanbieter vor und vergleicht sie ausführlich. Jetzt herunterladen!

eCommerce Österreich Michi Brat

Die Wiener Ampelpärchen haben rund um den Song Contest 2015 für Begeisterung gesorgt! Diese Toleranz und Offenheit muss einfach weitergetragen werden – das dachten sich auch Michael Bratl und Peter Rubik. Ein Shop musste her. Die viel diskutierten Symbole auf T-Shirts, Hoodies, Tank Tops und vielen anderen Produkten drucken und verkaufen – in die Welt hinaus tragen.

Ampelmännchen Merchandising

Interview Kreativpiloten GmbH

Michael und Peter, ihr wart lange und seid noch Dienstleister im eCommerce und baut jetzt selbst an einem eigenen Online Shop. Wie fühlt sich die Welt auf der anderen Seite an, bzw. wie viel anders ist es?

Es ist schon fantastisch mitzuerleben, wenn etwas ganz Neues entsteht und man zB. die ersten Screendesigns sieht, die ersten Produkte anlegt etc. Das ist schon ein tolles Gefühl.

Eine spannende Erkenntnis für uns im Zuge des Prozesses ist es zu erkennen, wie klein sich das Thema Payment im Gesamtkontext darstellt. Das rührt bei uns sicher auch aus der Erfahrung heraus, weil wir hier genau wissen was zu tun ist, aber wenn ich mir ansehe welche Probleme sich uns sonst noch stellen, wieviele Entscheidungen zu treffen sind, dann ist der Paymentteil wie es das Wort schon sagt, ein Teil davon, wenn auch ein wichtiger.

Online Shop in Wien – Ampelpärchen

Um auf den Aufbau des Shops noch näher einzugehen. Welche sind eure derzeitigen größten Herausforderungen?

Nun ja, nach der Auswahl des Shops und des Web-Developers, ist in Wahrheit die größte Herausforderung dem Onlineshop die notwendige Zeit zu widmen. Inhaltlich sind die Herausforderungen im Bereich Warenangebot und Kategorisierung. Eine gute Darstellung um den Kunden möglichst übersichtlich durch die Seite zu leiten und sich für die Erweiterungen nichts zu verbauen, das war definitiv nicht einfach. Die zweite Herausforderung ist der Logistikpart – die viel zitierte „letzte Meile“. Hier den richtigen Partner zu selektieren und technisch zu integrieren ist schon interessant.

Was uns jedoch sehr geholfen hat und auch immer noch hilft ist die Tatsache, dass wir für einige Bereiche, die wir nicht zu 100% abdecken können, Spezialisten geholt haben wie zB Web Developer, Social Media Experten, PR Experten und vor allem eine starke Lead Agentur – somit können wir uns auf die restlichen Aufgaben konzentrieren.

Social Media und PR wichtig für eCommerce

Ampelpärchen also. Ein sehr spannendes und vor allem außergewöhnliches Produktsortiment, das ihr da verkauft. Wie wollt ihr die Emotionen der Pärchen am besten vermarkten aber noch mehr – an den Käufer vermitteln?

Die Ampelpärchen haben im Vorjahr im Zuge der Einführung schon massiv polarisiert und für ein riesiges Medienecho gesorgt. Für uns ist es wichtig eine Klammer über alle drei Pärchen im Markenkern zu schaffen, welche die Werte und Emotionen welche die Pärchen verkörpern – am Besten wiedergeben. Weiters ist unser Ziel über die Marke die eher ungewöhnliche Toplevel Domain .rocks zu kommunizieren – Ampel Pärchen Rocks.

Die Klammer schaffen wir durch eine Symbolik, die Toleranz, Respekt und Weltoffenheit in sich vereint – das ist die Liebe. Das Symbol der Liebe ist das Herz, welches ein zentrales Element unserer Marke ist. Dies ist in der Wortbildmarke Ampelpärchen.rocks verankert.

eCommerce in Österreich – Ampelmännchen Shop

Stichwort Omninchannel. Für den Markenaufbau ist dieser Ansatz Pflicht. Auch für euch? Wie setzt ihr das am besten um?

Ja definitiv. Der Kunde/die Kundin muss die Marke an jedem Touchpoint gleich erleben – hier darf kein Unterschied gemacht werden.

Wir versuchen dies einerseits über den Markenaufbau und das Markenerlebnis zu schaffen, welches in allen Kanälen gleich bespielt wird, als auch in weiterer Folge über ein vernetztes System im Hintergrund. Daher haben wir Store, Onlineshopabwicklung, Lager und Office an einem Ort – so können wir sehr einfach gewährleisten, dass das Kundenerlebnis mit uns immer die gleiche Qualität hat.

Markenaufbau als Teil der eCommerce Strategie

Wie international gestalten sich eure Produkte? Ist die Internationalisierung eures Shops geplant? Wenn ja – wie setzt ihr diesen Punkt um?

Ja, Internationalisierung ist bereits mit-umgesetzt. Wir liefern die Waren innerhalb Europa überall hin und weltweit derzeit auf Nachfrage, wird aber bald standardmäßig mit-angeboten.

Die Umsetzung betreffend User Experience ist gleich wie für Kunden aus Österreich – da wird kein Unterschied gemacht. Die zwei größten Punkte sind die Mehrsprachigkeit des Shops und ein vernünftiges preisliches Angebot für den Versand der Produkte in alle Länder – hier müssen wir noch ein paar Schritte setzen.

Zukunft im eCommerce

Ein Blick in eure persönliche Glaskugel. Welchen Wunsch habt ihr an die Zukunft des österreichischen eCommerce?

Aus Sicht eines Start Ups glaube ich das der eCommerce in Österreich auf einem guten Weg ist, da schon sehr viel an Ecosystem in den letzten Jahren entstanden ist. Natürlich geht’s immer besser, aber die Basis ist geschaffen und schon sehr gut. Wenn man eCommerce generell betrachtet, dann fehlt uns in großen Unternehmen immer noch der holistische Ansatz im Vertrieb, bei dem der Bereich des Online Handels eine starke Rolle spielt, aber nicht in Konkurrenz zu den Stores steht, sondern als Ergänzung gesehen wird.

Wir haben das große Glück alles neu aufzubauen, unsere Ideen und Vorstellungen sehr einfach umzusetzen, da tun sich große Unternehmen sicher schwerer.

Ampelpärchen.rocks ist eine Marke der Kreativpiloten GmbH – welche die Verwertungs- und Nutzungsrechte an den Wiener Ampelpärchen Sujets für die nächsten 5 Jahre inne hat. Auf Basis dieser Rechte soll eine Mode- und Lifestyle Welt rund um die Ampelpärchen aufgebaut werden.  Gemeinsam bringen Michael Bratl und Peter Rubik jahrelange Business-Erfahrung mit: Bratl, Inhaber der Unternehmensberatung MiBcon GmbH, war zuvor Geschäftsführer der PayLife Service GmbH, Head of Payment Innovation der PayLife Bank GmbH (vormals Europay Austria GmbH) und im Proposition Marketing & Product Management der T-Mobile Austria GmbH (vormals max.mobil. GmbH). Rubik war zuvor als strategischer Consultant bei Projektgarage/Ecx.io austria GmbH, im Product-Management und Sales der PayLife Bank GmbH sowie im Business Development der Vientis Consulting GmbH tätig. Nun heben die beiden gemeinsam als Kreativpiloten ab.

 

eCommerce USA - Was machen Amerikaner anders?

Den eCommerce Report UK haben wir bereits am Anfang der Woche etwas beschrieben. Selbigen gibt es für den US-Amerikanischen Markt und zeigt, wie die aktuelle Lage des Online Handels jenseits des großen Teiches aussieht. eCommerce USA – was machen sie besser als der europäische Markt und was können wir uns davon abschauen?

eCommerce USA

eCommerce Europe bestätigt: Als eines der größten englisch-sprachigen Länder der Welt ist Amerika sehr attraktiv um international geschäftlich tätig zu werden. Auch wenn in den USA der eCommerce bereits sehr gut Einzug gehalten hat, bietet dieser Markt nach wie vor viele Möglichkeiten für Cross-Border Retailer.

67% der amerikanischen Bevölkerung (173,6 Millionen Menschen) shoppen online. Die jährlichen Online-Ausgaben betragen ca. 3.500 EUR pro Person. Das Durchschnittsalter der Online-Kunden liegt bei 37 Jahren und zeigt somit 72,4% der Bevölkerung unter 55 Jahren. Die junge Zielgruppe zeigt sich vor allem bei der Social Media Nutzung. 41% nutzen Facebook aber auch andere soziale Netzwerke wie Twitter und Instagram, aber auch Snapchat, stehen dieser Zahl um wenig hinterher. Dies sollte ein Zeichen für Online Händler sein, um ihre Zielgruppe genau an diesen Touchpoints zu erreichen. eCommerce USA funktioniert nämlich auch Social. Dort ist Social Commerce möglich und sehr üblich.

Mobile Commerce nicht besonders verbreitet

Obwohl Social Media eine derart wichtige Rolle für die US-amerikanische Bevölkerung spielt, benutzen nur 59% der Amerikaner ein Smartphone zum einkaufen – ganz im Gegenteil zu ihren britischen Sprach-Genossen. Trotzdem lässt sich bei den amerikanischen Kunden ein Anstieg des mobilen Kaufverhaltens verzeichnen. Im April 2016 betrug der Anteil der Smartphone Käufe im Online Sale nur 20% – Tendenz steigend. Spannend ist hierbei, dass sich User zwar am Smartphone ihre Wunschprodukte ansehen und auch durch Marktplätze und Online Shops scrollen, jedoch bleibt der Abschluss aufgrund eines nicht gewährleisteten Einkaufserlebnisses (kleine Bilder, unzureichende Informationen, etc.) aus.

A-COMMERCE Beratung in Österreich

eCommerce in den USA – Quelle = eCommerce Europe

Auch die USA scheint unter den TOP 10 der Logistic Performance Länder auf. „Easy for doing Business, E-Government & United States Economy is continuing to improve and it has one of the highest eGDP (Online BIP) shares in the World.“ heißt es vom eCommerce Europe Verband.

 

Wie sieht die Zukunft des eCommerce aus?

Stephan Grad Autorenphoto

In den letzten Wochen waren wir sehr viel unterwegs – auf Veranstaltungen wie der Internet World, bei unseren Kunden und haben auch sehr viele StartUps in der eCommerce Branche getroffen – denn Netzwerken ist für uns essentiell und die Grundlage für unseren Erfolg.

Was wir jedoch gesehen haben, war zum Teil ernüchternd: Es fehlen in unserer eCommerce Branche die wirklichen Innovationen! Viele Themen werden unter dem Schlagwort „Digitalisierung“, „Wirtschaft 4.0“ oder ähnliche neu und schön verpackt, aber gänzlich bahnbrechende Neuheiten waren auch dieses Mal nicht aufzufinden.

Jetzt wäre dies‘ gar nicht schlimm, wenn man sich in der D-A-CH Region zumindest um offene Punkte kümmern würde, die viele Händler, aber auch ganz speziell viele Dienstleister in den kommmenden Jahren treffen wird – wovon aber noch wenig am Markt bekannt ist.

Welche Neuheiten stehen im eCommerce an?

1) 2-Wege Identifizierung im Payment Prozess

PIN und TAN zum Zahlen ermöglichenDie EU plant derzeit eine Neuheit, die 2017 beschlossen werden soll: eine verpflichtende 2-Wege Identifizierung von Kunden beim Kauf-Abschluss in einem Online Shop. Ziel mit dieser Aktion ist es, mehr Sicherheit für den Händler darstellen und somit das Thema Fraud & Risk zu entschärfen.

2-Wege Identifizierung ermöglicht Zahlung

Was ist eine 2-Wege-Identifizierung und wie funktionierts:

Es ist im Prinzip ein Pin/TAN Verfahren, wie ihr es wahrscheinlich von eurem Online Banking Konto bereits kennt – eine Transaktion wird ausgelöst und via App oder SMS freigegeben. Diese Vorgehensweise ist schon bekannt auch beim Konsumenten, jedoch sind derartige technologische Lösungen derzeit ausschliesslich für Grosskunden & Banken angedacht, es gibt kaum noch Out-of-the-Box Lösungen für kleinere & mittlere Online Shops, die auch finanziell tragbar sind.

Weiters wird dies ein klarer Conversion Rate Killer werden – wir wissen ja dass jeder zusätzliche Schritt im Checkout die Conversion Rate spürbar verringert – und noch mehr, wenn ein zweites Device im Spiel ist!

Die 2-Wege Identifizierung ist noch nicht beschlossen, aber es ist jetzt an der Zeit, dass Händler sich gegen diese Initiative zur Wehr setzen – hier arbeiten wir sehr eng mit dem Händlerbund aus Deutschland zusammen, um die Markt-Interessen zu den entsprechenden Entscheidungsträgern in Brüssel zu bringen. Es gibt auch regelmäßige Workshops zu diesem Thema – wir freuen uns sehr, wenn Händler aus der D-A-CH Region daran teilnehmen um ihre Sicht der Dinge auf diese und ähnliche Ideen klar mitzuteilen.

Frauen in der digital Branche

2) Women in Tech & eCommerce

Digital Branche braucht mehr FrauenIn der Politik wird das Thema Frauen in Führungspositionen immer wieder diskutiert und aufgeworfen, jedoch sehen wir dass wir uns auf die Politik in keinster Weise verlassen können. Gerade in unserer Branche ist das Thema Women in Tech & eCommerce essentiell:

Frauen sind die Hauptzielgruppe im Online Handel, dennoch werden über 85% aller Online Shops & eCommerce Unternehmen von Männern entwickelt bzw. geführt. Wie auch beim letzten A-COMMERCE Online Händler Treffen von Sandra Kröger in Tirol anschaulich erklärt wurde, gibt es enorme Unterschiede im Shopping-Verhalten zwischen Männern und Frauen und hier liegt viel Optimierungspotential brach.

Aber nicht nur das – es fehlen gerade Frauen in Führungspositionen und auch Gründerinnen. Ja natürlich gibt es die ein oder andere Gründerin, die sehr erfolgreich ihr Unternehmen in unserer Branche positioniert hat, es kommt uns aber auch immer wieder vor, dass derzeit Frauen als das Gesicht eines Unternehmens aufgebaut & nach außen verkauft werden, obwohl im Hintergrund ein anderes Team die Fäden zieht.

Gerade das kann ich nicht verstehen – wir bei A-COMMERCE sind der beste Beweis, dass eine gute Durchmischung vor Allem auch in Führungspositionen für jedes Unternehmen stark befruchtend sein kann und durch unterschiedliche Ansichten wesentlich bessere Entscheidungen für das Unternehmen getroffen werden können. Was dann natürlich in Unternehmen abgeschafft werden sollte, ist das typische „Politics & Bullshit“ – aber das ist in keinem Unternehmen wirklich sinnvoll.

Online Handel über die Grenzen hinaus

3) Internationalisierung

Wie wichtig ist es für den Handel zu exportieren?Kein wirklich neues Thema – aber muss es immer Deutschland als Exportland Nummer 1 in unserer Branche sein? Der Wettbewerb dort ist sehr hart, es gibt rechtliche Hürden und Fallen zu beachten – warum also nicht in andere Regionen starten?

Mein persönlich bestes Beispiel dafür, dass diese Stratege Erfolg hat, ist Roland Fink mit den Niceshops, der sich dafür entschieden hat in Italien und Ost-Europa mit der Internationalisierung zu starten. Es gibt hier zwar logistische Herausforderungen zu lösen und auch die Sprache kann immer wieder zum Problem werden, jedoch können in vielen Ländern in Europa noch wesentlich bessere Margen erzielt werden als in Deutschland.

Was ist wichtig im eCommerce?


Das hier ist nur ein kleiner Auszug von Themen, die in unserer Branche brennen und die zeigen, dass nur „Tun“ etwas hilft, nicht darüber reden. Wir in der Online Branche sind noch viel zu wenig gemeinsam aktiv, um brandaktuelle Themen zu bearbeiten – als A-COMMERCE haben wir vor drei Jahren begonnen, die Branche zu vereinen und zusammen zu bringen, das werden wir auch weiterhin mit grosser Begeisterung machen.

Wir werden aber auch vermehrt grenzüberschreitend tätig werden, um mit Partnern wie dem Händlerbund gemeinsam auch auf Europäischer Ebene wichtige Themen behandeln und unsere Branche noch weiter voran bringen.

3D Drucker online kaufen - Niceshops GmbH

Dass 3D Drucker mittlerweile für viele ein Begriff ist und die meisten auch damit bzw. sich die Variation der gedruckten Objekte vorstellen können ist nichts neues. Aber sehr wohl, dass es die Dinger nun Online samt Zubehör zu kaufen gibt.

Niceshops GmbH schickt nächsten Online Shop ins Rennen

Die Niceshops GmbH launchte vorige Woche mit 3DJake einen Onlineshop für 3D-Drucker und passendes Zubehör. Damit erweitert das steirische eCommerce Unternehmen sein Geschäftsfeld um eine zusätzliche Sparte.

“Wir sind immer auf der Suche nach neuen, aussichtsreichen Geschäftsfeldern, in denen wir unseren Kundinnen und Kunden die besten Produkte und einen erstklassigen Kundenservice bieten können”, sagt Roland Fink, einer der Geschäftsführer der Niceshops GmbH.

3D Drucker online kaufen

 3djake_1-(1)          3djake_2

3D Drucker inklusive Zubehör bei 3DJake

3DJake.de für den deutschen und 3DJake.at für den österreichischen Markt – so einfach soll es gehen, sich einen 3D Drucker zu bestellen. Die Entwicklungszeit  für die beiden Onlineshops streckte sich über Monate hinweg und setze viel Geduld und Leistung von Initiator und Partner des Projektes Thomas Mittendrein voraus. Internationalisierung ist für Nieshops und 3DJake ein wesentlicher Erfolgsfaktor, weshalb auch eine Adaptierung des Shops in weitere Märkte geplant ist. In Zukunft sollen weitere Länder und Sprachen hinzukommen, so Fink.

An „Anhalten“ ist nicht zu denken

Mit 3DJake ist die Niceshops GmbH mit mittlerweile 18 Onlineshops in ebensovielen Produktsparten breit aufgestellt. In den Shops des 2006 gegründeten Unternehmens findet man von Nahrungsergänzungsmitteln über Naturkosmetik bis hin zu Gewürzen eine sehr vielfältige Produktauswahl. Bei aller Unterschiedlichkeit des Angebots gibt es auch eine Gemeinsamkeit: Alle Shops sind auf Bereiche spezialisiert, die von den großen internationalen eCommerce Platzhirschen nicht abgedeckt werden.

Niceshop mit Sitz in der Steiermark

Über Niceshops GmbH

Die Niceshops GmbH ist ein steirisches E-Commerce-Unternehmen. Sie entwickelt und betreibt Onlineshops in verschiedenen Produktsegmenten in mehreren europäischen Märkten und ist mittlerweile eines der größten E-Commerce-Unternehmen Österreichs. Die Firma mit Standorten in Feldbach und Graz beschäftigt über 80 MitarbeiterInnen. Ihre Hauptabsatzmärkte Italien, Deutschland, Österreich, Slowenien und Spanien werden von Feldbach in der Südoststeiermark aus beliefert. Dort verlassen das Warenlager täglich bis zu 2550 Pakete. Mit dem Start von 3DJake dürften nun noch ein paar mehr dazukommen.

Weil er über Internationalisierung spricht – hat er uns doch glatt seinen Teaser und Kurz-Vita standesgemäß auf englisch geschickt.

Jens Bader über Internationalisierung im eCommerce

The level of complexity is rising. There really is no movement away from the country-by-country licensing model in gambling. They all have their own reasons for doing what they are doing. There is no consensus at an EU level. I have sat in on some European Commission meetings where they have brought regulators, operators and others into focus to discuss some issue. But they can’t even agree over the terms of the discussion. The discussion are going nowhere. The local approach suits the gambling regualtors, whereas in the financial services world the global/regional approach is working. So there is a conflict there (between the two regulatory approaches).

Just look at mobile. I can use my phone in any given territory, but when it comes to gambling I can’t deposit in some places, for various reasons. I can’t use the app.

The consumer gets confused. It’s incredibly difficult today. It can leave payment companies on the wrong side of the customer experience. They can use social media to express their frustrations. Our clients can lose a customer, and we can get a bad press. That can happen because of regulations.

This is all consumer-driven.

Über Jens Bader – CCO bei Secure Trading

Keynote Secure Trading am A-COMMERCE DayAs Chief Commercial Officer at Secure Trading, Jens is responsible for the global payment management company’s overall strategy. He provides creative, dynamic leadership across all sales and marketing activity and ultimately ensures that the thousands of Secure Trading merchants internationally can manage their online transactions smoothly and securely.

A true payments industry veteran, Jens has worked for both global service providers like Optimal Payments, First Data and Global Collect, and fast-growth startups, giving him a multi-faceted view of the sector and an agile but thorough approach. Directly prior to joining Secure Trading, Jens held the position of Chief Commercial Officer at the paysafecard Group, managing thousands of commercial relationships with clients including Amazon, Microsoft, Walt Disney and Facebook.

His enthusiasm for the payments world is not confined to the office; Jens also owns and manages the largest prepaid community on LinkedIn and is a Council Member for GLG Advisory, providing consultancy to private equity and management consulting companies regarding the online payments space as well as being Chairman to the Mobile Money & Wallet Summit. He is a prolific speaker on payments, innovation and fraud-related topics worldwide.

Jens holds a degree in International Business Management from the University of Applied Science in Reutlingen and spends his time professionally between London and Vienna with frequent worldwide travel.

Darüber werden Dennis Heidtmann und Hildebrand Müller am A-COMMERCE Day sprechen, wenn es darum geht eCommerce auch international zu betrachten.

Immer mehr Verkaufsplattformen und zusätzliche Länder in denen Produkte in unterschiedlichen Sprachen angeboten werden. Neben attraktiven Angeboten auf ausländischen Märkten muss heute aber auch das Serviceerlebnis stimmen – und das vor, während und nach dem Kauf.

Aber der entstehende Mehraufwand sowie die Organisation eines mehrsprachigen Kundenservice bringen viele Unternehmen an den Rand ihrer Kapazitäten. Es ist also wichtiger denn je, den Kundenservice möglichst früh auf solide Beine zu stellen, bevor das große Chaos ausbricht und wertvoll gewonnene Kunden wieder abwandern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit GREYHOUND CRM auch den mehrsprachigen Kundenservice effizient und transparent organisieren.

Über die Vortragenden

Vortrag Dennis Heidtmann A-COMMERCE DayDennis Heidtmann ist CTO der koffer-direkt.de GmbH & Co. KG. Seit 2004 verantwortet er den technischen Bereich sowie die eCommerce-Prozesse. koffer-direkt.de ist ein erfolgreich agierendes Onlineunternehmen und vertreibt Reisegepäck aller Art. Das Unternehmen zählt seit über 11 Jahren zu den innovativsten Anbietern im Internet und ist im Marktsegment Reisegepäck führend.

Über die Vortragenden

Über die Vortragenden

Über die Vortragenden

Über die Vortragenden

Greyhound Speaker am A-COMMERCE DayHildebrand Müller begleitet eCommerce-Unternehmen seit vielen Jahren bei der Optimierung ihrer Kommunikations- und Informationsprozesse, nachdem er 1998 bis 2001 selbst die Reiseportale flug.de und lastminute.de aufgebaut und verantwortet hat. Seit 2002 ist er geschäftsführender Gesellschafter der digital guru GmbH & Co. KG. Das Unternehmen mit Sitz in Osnabrück bietet mit der Software GREYHOUND CRM eine Komplettlösung für den transparenten und effizienten Kundenservice.

Welche Auswirkungen hat die Griechenland Krise auf die eCommerce Branche?

Griechenland steckt in der Krise – das ist jetzt keine Neuigkeit, es wird uns täglich in den Nachrichten berichtet. Aber welche Auswirkungen hat die Griechenland Krise für unsere eCommerce Branche?

Als Ausgangslage hierfür betrachten wir uns eine der aktuellsten Bestandsaufnahmen des griechischen eCommerce Marktes aus dem Jahr 2013, durchgeführt durch Ecommerce Europe:

Der griechische eCommerce Markt im Jahr 2013

Wie wir sehen, ist Griechenland mit EUR 3,2Mrd ein sehr kleiner eCommerce Markt, wenn auch auf den ersten Blick der sehr hohe durchschnittliche Warenkorb von mehr als EUR 1.300,00 auffällt – dies kommt jedoch daher, dass ein Grossteil der Ausgaben, die dem eCommerce zugerechnet werden, auf Dienstleistung / Urlaube etc. entfällt, während der eRetail mit gerade einmal 40% noch einen kleineren Part ausmacht.

Weiters ist es beachtlich, dass 2013 gerade einmal 21% der griechischen Bevölkerung als Online Shopper hier aufgeführt werden.

Laut den vorliegenden Zahlen werden auch gerade einmal 12% des eCommerce Umsatzes ausserhalb von Griechenland getätigt – somit ist Griechenland auch im Bereich eCommerce grösstenteils ein Binnenmarkt – aus diesem Grund sind bis dato auch von keinem Online Händler, den wir in den letzten Wochen zu diesem Thema befragt haben, nennenswerte Einflüsse der Griechenland Krise zu spüren gewesen.

Im restlichen Europa wird die Bedrohung durch Medien, Berichte etc. zwar sehr lebhaft vor Augen geführt, noch ist unsere Branche jedoch sehr wenig betroffen – die Menschen geben immer noch täglich online wie offline genug Geld aus, um als mittelständischer Onlinehändler auch heute noch überleben zu können – wenn der Kundenservice & das Produkt stimmt!

„EuEuropa wächst zusammen ist das Motto der Rakuten EXPOropa wächst zusammen“ – das kennen wir nicht nur aus der EU oder dem ESC, sondern ist auch das Motto der Rakuten EXPO 2015 am 16. Juni in Wien. Die Rakuten EXPO ist eine Veranstaltungs-Reihe, die nicht nur in Österreich, sondern auch Deutschland stattfindet und für all jene gedacht ist, die entweder gerade überlegen, in das eBusiness einzusteigen bzw. all diejenigen unter euch, die schon einen eigenen Online Shop betreiben und an diesem Tag Neuigkeiten aus der Rakuten Welt kennenlernen wollen.

Denn es gibt viel Neues – unter anderem wird auf der EXPO das neueste Produkt von Rakuten vorgestellt: BEYOND
Rakuten Österreich Geschäftsführer Dieter Kindl wird den Fahrplan für die kommenden Monate präsentieren; dabei wird es aber nicht bei der Vorstellung einer Vision bleiben. Details zu Veränderungen, Zeitplänen und einer vollkommen neuen Rakuten Plattform werden bestehenden und potentiellen Händlern in Wien exklusiv und vorab präsentiert.

Interessiert? Dann meldet euch gleich hier an – A-COMMERCE wird auch vor Ort sein und euch mit Rat & Tat bei Fragen zur Seite stehen

Am 16. Juni findet die Rakuten EXPO in Wien statt