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International als Händler verkaufen

Der Online Handel wächst rasant – und zwar rund um den Globus. Für lokale Händler ergeben sich im Internet Chancen, ganz neue Kunden zu erreichen. Denn in der virtuellen Welt verschwinden die Entfernungen, verwischen die Grenzen. Wir wissen, wie Online Händler den Schritt über die Grenze schaffen.

Als Amazon und Ebay 1995 die ersten Waren über das seinerzeit noch neue Medium Internet verschickten, hätte wohl niemand gedacht, dass dem Online Handel so eine rosige Zukunft bevorsteht. Heute, gut 20 Jahre später, scheint eine Welt ohne Einkauf per Mausklick kaum noch vorstellbar. 93 Millionen Pakete wurden im vergangenen Jahr an Privatkunden ausgeliefert – und zwar allein in Österreich. Das sind 35 Prozent mehr als noch im Jahr davor, ergab das Branchenradar von Kreutzer, Fischer und Partner. Insgesamt haben die Österreicher im vergangenen Jahr Waren im Wert von 3,4 Milliarden Euro bei den inländischen und internationalen eCommerce-Anbietern gekauft.

Potenzial liegt in globalem Handel

Viel Geld – doch das Potenzial des eCommerce liegt woanders. Das Einkaufscenter Internet macht nämlich nicht an der Landesgrenze Halt. Weltweit wurden im Online-Einzelhandel im Jahr 2015 1.548 Milliarden US-Dollar umgesetzt, hat das deutsche Statistik-Portal Statista ermittelt – und prognostiziert für das Jahr 2020 einen globalen eCommerce-Umsatz von 4.058 Milliarden US-Dollar. Den weiterhin rasanten Anstieg begründen die Statistiker unter anderem damit, dass laut dem A.T. Kearney Global Retail eCommerce Index im Jahr 2015 weltweit nur rund 1,47 Milliarden Menschen online einkauften. Bei derzeit insgesamt etwa 7,4 Milliarden Menschen gibt es noch erhebliches Potenzial.

Schritt über die Grenze wagen

Für Österreichs Einzelhändler ist es also höchste Zeit, den Schritt in die virtuelle Welt zu wagen, können sie doch via Internet mehr als sieben Milliarden Kunden erreichen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Vor allem gilt: Grenzüberschreitender Online Handel braucht mehr als nur das Übersetzen der Shop-Website! Doch es gibt einige Strategien, die bisher national agierenden Online Händlern den Übergang von der nationalen in die internationale Verkaufswelt erleichtern.

So sollten expansionswillige Verkäufer zunächst die Wettbewerbslandschaft, bereits bestehende Angebote sowie Kaufkraft und Preispolitik der Wettbewerber in der Region, die sie erobern möchten, analysieren. Im Abgleich dieser Rahmenbedingungen mit dem eigenen Angebot ermitteln sie ihren Unique Selling Point (USP). Aber Achtung: Der USP je nach Region oft verschieden – so darf zum Beispiel der USP für einen südostasiatischen Markt nicht mit dem in der Heimat gleichgesetzt werden.

Deshalb gilt gerade im globalen Handel: Think global, act local. Denn wer international erfolgreich sein will, muss sowohl seine Webseite in die jeweilige Landessprache überführen, als auch die Produktpreise in der Landeswährung ansetzen. Dazu reicht es aber nicht aus, nur die Informationen zu übersetzen. Webseiten, die im Heimatmarkt als benutzerfreundlich und attraktiv gelten, rufen in anderen Märkten nicht unbedingt die gleichen Assoziationen hervor. Auch Adressfelder in Formularen oder die lokaltypische Schreibweise von Namen und Anschriften muss angepasst werden. Darüber hinaus gibt es in vielen Regionen landestypische Bezahlmethoden, die im jeweiligen Land oft einen enormen Verbreitungsgrad haben.

Lokale Profis helfen beim Markteintritt

Auch gilt es, lokale Aktionszeiträume – wie den Black Friday in den USA – und die landesspezifischen Eigenheiten der neuen Kundengruppe zu beachten. So sind zum Beispiel amerikanische Konsumenten eher kaufbereit, wenn Versand und Rücksendung kostenlos sind. Hilfreich bei der Analyse der landesspezifischen Eigenheiten sind lokale Experten. Sie kennen sich auf dem jeweiligen Markt aus, können die Vorteile des Angebots für die Käufergruppe herausstellen und setzen lokale Vermarktungsmethoden um. Doch die einheimischen Profis können noch mehr: Vor allem helfen sie, rechtliche Hürde beim Eintritt in einen fremden Markt zu meistern, wissen, welche Genehmigungen es braucht und wo Fallstricke lauern, und kennen Steuergesetze und rechtliche Grundlagen des jeweiligen Landes. Ein professionelles internationales Partnernetzwerk spielt deshalb für Online Händler, die Märkte rund um den Globus erobern wollen, eine entscheidende Rolle.

Wer diese Tipps berücksichtigt und den Mut fasst, international zu denken – und zwar nicht nur Richtung Deutschland oder Schweiz –, wird mit Erfolg in einer ganz neuen Größenordnung belohnt. Als heimischer Ansprechpartner stehen wir Online Händlern bei der Expansion mit Rat und Tat zur Seite.

Silent Commerce Begriffserklärung - eCommerce A bis Z

Silent Commerce oder S-Commerce – deutsch: stiller Handel – ist ein Begriff, der in Verbindung mit dem Internet of Things zu sehen ist: Er meint die Durchführung wirtschaftlicher Transaktionen, insbesondere von Bestellungen, die von Maschine zu Maschine ohne Eingriff eines Menschen geschieht. Diese – mitunter regelmäßig – von natürlichen Personen unbeobachteten Transaktionen werden von Rechner zu Rechner über das Internet ausgeführt. Deshalb still: Weil sie für den Menschen nicht sichtbar sind.

Beispiele Silent Commerce

Obgleich bereits an passenden Konzepten und Umsetzungsstrategien durch die IT-Industrie gearbeitet wird, ist Silent Commerce abgesehen von ersten Versuchen in großen Logistik-Zentren noch weitgehend Zukunftsmusik. Im Bereich der künftigen Einsatzmöglichkeiten im B2C-Handel wird aber etwa der intelligente Kühlschrank, der selbstständig neue Lebensmittel bestellt und dessen Bestellung von einem anderen Computer automatisch im Online-Shop verarbeitet und auf den Weg gebracht wird, genannt. Oder der Drucker, der Patronen nachbestellt, sobald sie zur Neige gehen.

Eine Automatisierung der Transaktionen soll dann in jedem Fall auf allen Ebenen stattfinden: Angefangen von der Bestellung des benötigten Nachschubs vom Konsumenten-Computer an den des Zulieferers über die Auftragsabwicklung, die Rechnungsstellung bis hin zur Bezahlung.

Abgrenzung zu eCommerce

Eine absolut strenge Abgrenzung zwischen Silent Commerce und eCommerce ist und wird wahrscheinlich nicht möglich sein. Die Grenzen sind ab dem Moment als fließend anzusehen, sobald auch nur der kleinste Eingriff eines Menschen im Transaktions-Prozess stattfindet. Im Falle des selbstbestellenden Kühlschranks würde es beispielsweise bereits genügen, wenn der Lebensmittelhändler die Auftragsverarbeitung auch nur einmal überprüft, um nicht mehr von echtem Silent Commerce sprechen zu können. Deshalb wird Silent Commerce heute schon als Teilmenge des eCommerce gesehen.

Wirtschaftlicher Nutzen Silent Commerce

Nach derzeitigen Gesichtspunkten dürfte der größte wirtschaftliche Nutzen von Silent Commerce nicht im B2C-, sondern im B2B-Bereich und dort im zwischenbetrieblichen Handel von Unternehmen liegen. Indem etwa die Lager-Bestände automatisch überwacht und bei Bedarf Güter selbstständig beschafft werden können, können Personal und Kosten eingespart werden. Auch kann Silent Commerce dazu beitragen, Bestände niedrig zu halten und durch Just-in-Time-Ansätze Transaktionskosten zu minimieren. Diese Einsparungen könnten dann in weiterer Folge direkt an den Endkunden weitergegeben werden.

Digitalisierung der Automobilindustrie

Wenn man ihn fragt, was er gerne über sich selbst erzählt kommt folgende Aussage: „Wenn ich Sport in den Bergen mache, bin ich ausgeglichen.“ Im Outdoor Sport findet der vielbeschäftigte Marketing Leiter der Pappas Gruppe Stephan Ganter seinen Ausgleich. Verständlich, wenn man tag täglich mit fahrenden Untersätzen und besonders hoher Pferdestärke zu tun hat, geniesst man auch die Ruhe.

Die Digitalisierung schreitet auch an Automobilkonzernen nicht vorbei. Der eCommerce in Österreich macht auch vor dieser Branche nicht halt. Wir haben uns mit dem Unternehmen etwas näher auseinander gesetzt und wollen nun Einblicke in die Digitalisierung der Automobilindustrie.

Interview Stephan Gantner

Digitalisierung und Internet of Things – zwei Themen, welche in allen Branchen und in aller Munde ist. Auch in der Automobilbranche wird immer mehr darüber gesprochen. Es geht nicht nur mehr darum, die Digitalisierung in die Technologie einzubinden sondern vor allem darum, den Service bei Automobilherstellern und den Autokauf auf eine andere Stufe zu heben. An welchen Themen arbeitet Pappas zurzeit?

Zum Thema Autokauf sind wir gerade dabei, unsere Website upzudaten und um einen eShop anzureichern. Wir haben schon jetzt über 1.000 Neu- und Gebrauchtwagen auf der Website, die wir hochwertig und professionell präsentieren. 90 % aller, die ein Auto kaufen wollen, suchen im Internet. Ein zweiter Aspekt ist die digitale Technologie im Fahrzeug, die dem Kunden in der Nutzenphase neue Services bietet und uns als Werkstättenpartner die Möglichkeit, Updates digital einzuspielen, Pannen schneller zu beheben oder schon vor dem Servicetermin Bescheid zu wissen, welche Teile zu ersetzen sind.

Automobilbranche und eCommerce

Man kann (Status heute) nach wie vor kein Auto online kaufen. Als Kunde, kann man sich alle Features und Eigenschaften bis ins letzte Detail und bis zum letzten Schritt Online konfigurieren – der „Jetzt kaufen“ Button fehlt jedoch. Es wäre doch eine Möglichkeit, die Verprovisionierung des Händlers als Online Bonus auszuweisen und somit den Kunden dazu zu bringen, Online sein Auto zu kaufen. An den Zusatzleistungen wie Anmeldung, Versicherung oder Finanzierung kann es nicht liegen – diese Services kann man bereits Online durchführen. Das Risiko der Rückgabe kann man im weiteren Sinne auch ausschließen, da Autos immer mehr personalisiert werden. Also woran liegt es im Endeffekt, dass man sich sein Auto nicht online kaufen kann?

Wir beschäftigen uns seit einigen Monaten intensiv mit dem Thema und sehen durchaus eine hohe Komplexität. Zuerst einmal sind hier andere Geldwerte im Spiel als im herkömmlichen eCommerce. Ich kenne wenig Menschen, die einen Kreditrahmen von 30.000 Euro oder mehr beim Bankkonto oder der Kreditkarte haben. 40 % unserer Kunden leasen ihren Neuwagen, der Abschluss eines Leasingvertrags im Internet ist in Österreich noch nicht erlaubt. Weitere spannende Themen sind der Eintausch des aktuellen Gebrauchtwagens oder der Prozess der Auslieferung. Aber es wird sehr bald Lösungen dafür geben.

Auto online kaufen – wie geht das?

eCommerce ist ja nicht nur der Kauf selbst, sondern die Digitalisierung des alltäglichen Lebens / des Alltages steht auf der Agenda vieler Branchen und den dazugehörigen Unternehmen. In der Automobilbranche ist es so, dass es bereits Connected Drive gibt, oder der Notfallassistent eingebaut ist. Diese Zusatzleistungen beziehen sich in den meisten Fällen nur auf die Gefahrensituation. Weshalb gestaltet es sich für Automobilproduzenten schwierig, andere Services im Auto anzubieten, welche das Leben und den Alltag des Fahrers erleichtern? Was ist bereits geplant und worauf dürfen wir uns freuen?

Mercedes-Benz hat vor wenigen Monaten ihren digitalen Service Mercedes-me gestartet. Sie haben Recht, gestartet wurde mit dem Thema eCall, bei dem bei einem Unfall Notfallmaßnahmen gestartet werden. Wenn Sie zB. nach einem Unfall ohnmächtig sind und sie sich telefonisch nicht melden, wird automatisch die Rettungskette in die Wege geleitet. Inzwischen gibt es aber eine Vielzahl von kostenlosen Services, zB. der Fernabfrage des Fahrzeugstatus, die Programmierung der Standheizung oder der Fernschließung oder –öffnung. Für einen Software-update brauchen sie künftig nicht mehr in die Werkstätte fahren. Auf Wunsch sind auch Dienste wie Fahrzeugortung, Routenplanung oder der genial Concierge-Service verfügbar. Kommen werden auch Dienste für Dienstwagenfahrer oder Firmen.

Dienste für Dienstwagenfahrer

Das Elektroauto ist seit Tesla auch in aller Munde. Warum haben es europäische Hersteller verpasst, bei diesem Trend Vorreiter zu sein? Welche Unterschiede zeigen sich hier im Kontinente-Vergleich?

In den USA schmeißen die Unternehmen mit ihrer Start-up-Mentalität eine Beta-Version auf den Markt, lassen die Kunden testen und wenn es nicht funktioniert, wird nachgebessert oder eingestellt. In Europa ist das „noch“ undenkbar. Vor allem bei deutschen Unternehmen wird entwickelt und getestet und nochmals getestet, bis man zu 99,9 % sicher ist, dass das Produkt sicher und safe ist. Aber bei Tesla ist es ja nicht nur die Technologie, die den Reiz ausmacht, es ist auch ein Medienhype, das Spiel David gegen Goliath oder der Typ Elon Musk, der fasziniert.

Elektroautos und die Digitalisierung in Österreich

Das Auto der Zukunft. Wie kann dieses aussehen? Weg vom Modell-Typen Denken hin zu variablen Modellen? Ein Beispiel dafür wäre, dass die Außengestaltung des Autos vorgegeben ist, aber man sich innen quasi „austoben“ kann. Ist dies angedacht, bzw. umsetzbar auch für Händler?

Die Individualisierung steuert gerade einem neuen Höhepunkt zu. Als Beispiel darf ich den jüngsten Trend der SUV Coupés anführen. Mercedes-Benz bietet bereits über 30 (!) Pkw- und Van-Baureihen an. Nur mehr große Händler können diese Vielfalt im Schauraum und im Vorführwagenfuhrpark herzeigen, aber das zu enormen Kosten. Das ist eine riesige Herausforderung für den Handel.
Im Innenraum gibt es dank der Digitalisierung noch mehr Sicherheits-, Technologie- und Fahrdynamikpakete. Neu ist, dass Bildschirme im Cockpit dem Kunden eine individuelle Optik je nach Gemütszustand ermöglichen.

 

Internet of Things Begriffserklärung - eCommerce von A bis Z

Willkommen in der Zukunft, in der alles miteinander vernetzt ist: Wenn eindeutig identifizierbare Objekte bzw. Maschinen über das Internet selbstständig Informationen austauschen und mit dem Menschen oder anderen Maschinen interagieren können, spricht man vom Internet of Things (kurz: IoT, deutsch: Internet der Dinge). Die Gegenstände werden damit „intelligent“ („smart objects“) und können so für den Besitzer verschiedene Aufgaben durchführen wie automatische Bestellungen, Notfallfunktionen oder Informationsbeschaffung. Der Begriff geht zurück auf den britischen Technologie-Pionier Kevin Ashton Anfang der 2000er Jahre.

Funktionsweise und Voraussetzungen IoT

Prinzipiell kann jeder physische Gegenstand Teil des Internet of Things, also der digitalen Welt werden, indem er mit einer eigenen IP-Adresse versehen wird und so über das Internet angesprochen werden und mit den entsprechenden Informationssystemen interagieren kann. Dazu benötigt man natürlich das entsprechende technische Equipment.

Sollen nur Informationen der Objekte im Netzwerk abgerufen werden können, ist eine Ausstattung/Identifikation über RFID (radio-frequency identification, Technologie/Mikroprozessoren zum automatischen Identifizieren bzw. Lokalisieren mittels Funk) oder Strich- und 2D-Codes und einer folgenden Datenaufarbeitung und -bereitstellung über ein zentrales System ausreichend. Um zusätzlich Zustände der Objekte erfassen zu können oder die Objekte Aktionen anstoßen zu lassen, müssen Sensoren oder Aktoren angebracht werden. Wenn die Dinge darüber hinaus noch Informationen selbstständig verarbeiten sollen, müssen diese mit datenverarbeitender Hardware ausgerüstet sein, sogenannten Systems-on-a-Chip.

Man kann beispielsweise eine Türklinke mit einem RFID-Etikett und einem Drucksensor versehen, in der Umgebung einen RFID-fähigen Router installieren und dann nachverfolgen, wie oft die „smarte“ Klinke gedrückt wird.

Als Voraussetzung für das IoT und die Vernetzung einer sehr hohen Anzahl von Objekten mit dem Internet wird auch oft die Erweiterung des Internetprotokolls von Version 4 auf 6 (IPv6) genannt: Konnten mit IPv4 „lediglich“ 4,3 Milliarden eindeutige Adressierungen durchgeführt werden, sind seit IPv6 340 Sextillionen möglich.

Anwendungsbereiche

Grundsätzlich sind IoT-Konzepte für Industrie und für Verbraucher zu unterscheiden. In der sogenannten Industrie 4.0 geht es in erster Linie um Effizienzsteigerung und Kostensenkung, die durch Automatisierung und Vernetzung von Prozessen und Maschinen (auch Kommunikation M2M – Machine-to-Machine) erlangt werden soll.

Bei den verbraucherorientierten IoT-Konzepten geht es vor allem darum, den Menschen in seinem Alltag hilfreich zu unterstützen und so u.a. – neben Unterhaltungswert – für mehr Sicherheit und Komfort zu sorgen. Wichtige Stichworte sind neben Smart Wearables in diesem Zusammenhang Smart City und Smart Home, wo so ziemlich alles mit dem Internet verbunden werden kann und in Zukunftsvisionen auch soll – bis zum Jahr 2020 rechnet man mit mehr als 50 Milliarden vernetzten Dingen bzw. Geräten: So kann der Kühlschrank selbstständig Milch nachbestellen, sobald diese leer ist, niemand muss mehr Strom ablesen, da der Zähler selbstständig die Messwerte an die Zentrale übermittelt und die Armbanduhr misst permanent den Puls und übermittelt einen überhöhten Wert sofort an den behandelnden Arzt (sogenannte Telemedizin).

Problemfelder des Internet of Things

Vor allem das ohnehin momentan in vielen Bereichen diskutierte Thema Datenschutz sowie eine befürchtete zu große Technologieabhängigkeit, die zu Sicherheitsrisiken oder lebensbedrohlichen Situationen führen könnte, stehen im Fokus von Kritikern. Konzepte und Antworten müssten in zahlreichen Bereichen bzw. Fragestellungen erst gefunden werden wie etwa: Was passiert im Falle von Stromausfällen z.B. durch Umweltkatastrophen, bei Netzüberlastungen oder einem Totalausfall durch Viren bzw. Hackerangriffe?

Ein weiteres Problemfeld sehen Experten in der Verwaltung der unzähligen smarten Geräte und Objekte, die viel Zeit und großen logistischen Aufwand benötigen wird. Denn befinden sich die vernetzten Dinge nicht permanent auf dem aktuellsten Stand, können zusätzliche Sicherheitsrisiken entstehen.

Letztlich stellen auch die zu erwartenden riesigen Datenmengen eine Herausforderung für Unternehmen im IoT-Zeitalter dar. Vor allem die privaten Daten der Nutzer müssen gesichert werden, wofür Server mit wesentlich höherem Datenvolumen Voraussetzung sind.

Aus heutiger Sicht sind sich Zukunftsvisionäre und Experten einige: Wir befinden uns bereits am Anfang der Internet-der-Dinge-Ära. Um die zukünftigen Herausforderungen der immer größer werdenden Vernetzung zu meistern, bedarf es allerdings gemeinsamer Strategien und herstellerübergreifender Standards.