Know How Archive | A-COMMERCE
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Recap: A-COMMERCE Expert Lounge 12 am 24.05.2018 in Wien

Am 24.05.2018 fand die bislang erfolgreichste A-COMMERCE Expert Lounge 12 dieser Veranstaltungsreihe statt. Einen kleinen Recap zur Veranstaltung findest du hier.

Am 24.05. fand die bislang erfolgreichste A-COMMERCE Expert Lounge der Veranstaltungsreihe statt. Über 110 Teilnehmer, darunter viele neue Gesichter, folgten unserer Einladung ins weXelerate, dem brandneuen StartUp & Innovation Hub im Zentrum von Wien. Anlass zur Freude gab es allerdings nicht nur auf Grund der stetig steigenden Anmeldezahlen zu unseren Veranstaltungen – auch auf unser 5 jähriges Jubiläum wurde mit einem Gläschen Sekt angestoßen.

Neben unseren A-COMMERCE Partnern waren auch viele Händler und Hersteller vor Ort. Die Vortragenden, Gernot Ortoff  (Kastner & Öhler / Gigasport), Wolfgang Lukasch (Concardis) und Thorsten Behrens (Österreichisches E-Commerce Gütezeichen) lieferten auch dieses Mal wieder spannende Vorträge. Aber auch aus den Workshops von Siegfried Stepke (e-dialog) und Gregor Arentz (Cocomore) konnten die Teilnehmer interessante Inhalte und viel Praxis-Know How mitnehmen.

Nach einem Kurz-Intro, welche kommenden A-COMMERCE Veranstaltungen du in keinem Fall verpassen solltest, ging es dann auch schon los.

Die 10 wichtigsten Learnings aus 10 Jahren eCommerce (Kastner & Öhler / Gigasport)

Als ersten Speaker durften wir Gernot Ortoff, Leiter des eCommerce & Online Marketing von Kastner & Öhler / Gigasport begrüßen. Er erzählte den Teilnehmern vom Weg, den das Unternehmen vom rein stationären Handel hin zum Omnichannel Betrieb durchlebt hat und welche Herausforderungen es zu bewältigen galt.

Die Workshops

Im Anschluss an die Keynote von Gernot Ortoff standen den Teilnehmern der Expert Lounge 12 zwei parallel gehaltene Workshops zur Auswahl:

Käufer personalisiert ansprechen – in Display, Video, Search und facebook

In seinem Workshop gab uns Siegfried Stepke (e-dialog) einen umfassenden Einblick in die Welt des Online Marketing. Insbesondere die dynamischen Gestaltungsmöglichkeiten von Werbeanzeigen und Targeting ermöglichen es, Kunden gezielt und personalisiert anzusprechen.

Erfolgsfaktoren auf Amazon

Gregor Arentz von Cocomore erzählt in seinem Workshop über die Grundlagen von Amazon und was es braucht um auf dieser Plattform erfolgreich zu sein. Neben hilfreichen Tipps und Tricks, auch im Hinblick auf SEO und SEA Möglichkeiten, wies der Amazon Experte vor allem auf die enormen Potentiale hin, die sich für agile Hersteller und Händler auf Amazon ergeben.

The Future of Payment

Neben der Geschichte zu Concardis, erzählte uns Wolfgang Lukasch in seinem Vortrag etwas über die Entwicklungen im Payment Bereich – von der Kreditkarte hin bis zur Zahlung mit Handy bzw. was uns hier zukünftig noch erwartet.

Auch Kunden sind das Ziel von Betrügern

Thorsten Behrens vom Österreichischen E-Commerce Gütezeichen plauderte in der Abschluss Keynote aus seinem Erfahrungsschatz und erklärte woran man einen Fake Online Shop bzw. Fälschungen erkennt. Gefährdet sind insbesondere Produkte mit sehr hoher Nachfrage aus dem Consumer Electronics- bzw. Bekleidungsbereich.

Im Anschluss an die informativen Vorträge, Workshops und einer kleinen „Happy Birthday Einlage“ gab es natürlich auch ausreichend Zeit zum Plaudern und Netzwerken. Bei einem köstlichen Schmankerl-Buffet wurde der Abend dann auch ausgiebig für Gespräche genutzt und die letzten Gäste verabschiedeten sich erst in den späten Abendstunden.

Recap

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für den spannenden Abend bedanken! Wir freuen uns insbesondere über die zahlreichen neuen Gesichter, die bei unserer Expert Lounge 12 zu Gast waren!

Präsentationsunterlagen

Wenn du Fragen zum Vortrag von Gernot Ortoff hast, können wir dich gerne vernetzten! Schreib uns einfach ein E-Mail an: office@a-commerce.at. Wir leiten deine Anfrage gerne weiter!
Die Präsentationsunterlagen zum Thema „Käufer personalisiert ansprechen – in Display, Video, Search und facebook“ kannst du gerne direkt bei Siegfried Stepke unter ss@e-dialog.at anfordern.

Die Präsentationsunterlagen von Gregor Arentz, Wolfgang Lukasch und Thorsten Behrens stehen dir hier zum Download bereit:

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Alle Bilder von der Veranstaltung findest du auf unserer Facebook-Seite.

Event Partner

Wir bedanken uns für die Unterstützung unserer A-COMMERCE Expert Lounge 12 Partner:

 

Recap: A-COMMERCE Roadshow quer durch Österreich – 09.04.-12.04.2018

Die A-COMMERCE Roadshow quer durch Österreich ist mittlerweile zu einem fixen und sehr erfolgreichen Bestandteil in der Veranstaltungsreihe bei A-COMMERCE geworden.

Ganz im Gegensatz zum Spruch „In Linz beginnts!“ startete die A-COMMERCE Roadshow presented by Österreichisches E-Commerce Gütezeichen am 09.04. in Dornbirn. Weiter ging es am nächsten Tag in Salzburg, am 11.04. machte das Team Halt in Graz und der letzte Stop war dann schlussendlich am 12.04. in Linz. Begleitet wurde die Veranstaltungsreihe von 7 spannenden Partnern, die alle Teilbereiche des E-Commerce abdecken und spannende Einblicke in ihr Geschäft gewährten.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Besucherzahl dieses Jahr erneut gesteigert werden. Es freut uns insbesondere, dass das Feedback aller Teilnehmer sehr positiv war und im Anschluss an die Vorträge viele interessante Gespräche entstanden. Mittlerweile hat sich die A-COMMERCE Roadshow als fixer Bestandteil in der E-Commerce Event-Landschaft etabliert und erhält auch immer größeren Zuspruch von Händler und Herstellern. Wir freuen uns daher bereits jetzt auf die Fortsetzung unserer Events in den verschiedenen österreichischen Bundesländern im kommenden Jahr!

Speaker Stephan Grad bei der A-COMMERCE Roadshow

Unsere Speaker lieferten spannende Inputs rund um die verschiedenen E-Commerce Bereiche. Hier die wichtigsten Kern-Aussagen:

„Mit der Roadshow wollen wir E-Commerce KnowHow und Innovationen direkt zu den Händlern und Herstellern in Österreich bringen. Bei unseren 4 Stationen in ganz Österreich haben wir viele interessierte Menschen bei Fragen rund um digitalen Vertrieb unterstützen können.“ (Stephan Grad, Geschäftsführer A-COMMERCE)

„Rechtliche Herausforderungen müssen nicht immer eine Hürde sein, sie bieten auch interessante Chancen für Online Händler. Das Gütezeichen ist dafür der österreichische Partner für unsere Händler und Hersteller.“ (Thorsten Behrens, Geschäftsführer Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen)

„Aus Sicht der Versanddienstleister ist es essentiell zu verstehen, was die Kunden wollen – und jeder Kunde hat in der realen Welt unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen. Daher Unterstützen wir Händler am idealen Weg zum Konsumenten.“ (Susanne Svoboda, Head of Sales DHL Paket (Austria))

„UX im Shop Frontend ist wichtig – aber eigentlich müsste das gesamte Unternehmen auf Touchpoints und Kundenfokussierung abgeklopft werden. Nur so können einfache Prozesse und Schnittstellen gestaltet und ein ideales Kundenerlebnis geschaffen werden.“ (Gerhard Gradnig, Software Developer foryouandyourcustomers)

„Offene Kommunikation mit Konsumenten ist essentiell, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Denn sowohl positive als auch negative Bewertungen bieten die Chance für einen Dialog und wer miteinander spricht, wird auch zu einer gemeinsamen Lösung finden.“ (Martin Malzer, Bewertungsexperte Geizhals Preisvergleich)

„Für Online Händler darf es keine Frage mehr sein, ob man im eigenen Shop oder auf Marktplätzen verkauft – diese Entscheidung hat ihnen der Konsument bereits abgenommen. Wichtig ist, dass man international denkt und agiert und dabei aber auf regionale Besonderheiten Rücksicht nimmt.“ (Bernhard Weiß, Geschäftsführer – CBDO plentymarkets GmbH)

„Bei all der Standardisierung im E-Commerce sind flexible Lösungen gerade im Payment Bereich unheimlich wichtig, um die Kunden einfach und schnell zufrieden zu stellen. Und da der D-A-CH Raum Europas Kern-Zone im E-Commerce darstellt, sollte eine Lösung auch in diesem gesamten Gebiet einfach funktionieren.“ (Petra Linden, Senior Sales Manager Universum Group)

Networking

Im Anschluss an die informativen Vorträge gab es natürlich auch ausreichend Zeit zum Plaudern und Netzwerken bei den jeweiligen A-COMMERCE Roadshow Stops. Bei köstlichen Buffets wurden die Abende dann auch ausgiebig für Gespräche genutzt und verabschiedeten sich die letzten Gäste erst in den späten Abendstunden.

Präsentationsunterlagen

Die Präsentationsunterlagen kannst du hier downloaden. Für weitere Fragen stehen dir unsere Speaker natürlich gerne zur Verfügung und können wir dich hier gerne vernetzen!
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Alle A-COMMERCE Roadshow Partner

  1. Logo DHL Paket (Austria) GmbH
  2. Logo foryouandyourcustomers
  3. Logo Geizhals - Preisvergleich Internet Services AG
  4. Logo plentymarkets GmbH

Recap: A-COMMERCE Expert Lounge 11 am 01.02.2018 in Linz

Mit der A-COMMERCE Expert Lounge 11 am 01.02.2018 und der A-COMMERCE Ski Challenge am 02.02.2018 sind wir nun erfolgreich ins neue Veranstaltungsjahr gestartet.

Am 01.02.2018 war es soweit. Unter dem Motto „E-Commerce – aber erfolgreich!“ sind wir mit der A-COMMERCE Expert Lounge 11 ins neue Veranstaltungsjahr gestartet. Das Ars Electronica Center im Herzen von Linz hat dafür den perfekten Rahmen geboten. „Wir haben uns sehr gefreut, auch viele neue Gesichter unter den zahlreichen Teilnehmern zu sehen!“ so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE. Besucher aus der gesamten DACH Region waren vertreten. Neben unseren A-COMMERCE Partnern waren auch viele Händler und Hersteller vor Ort und lauschten den spannenden Vorträgen von Eva Förster (dm drogerie Markt) & Stefan Rössler (Userbrain) rund um die verschiedenen Themenbereiche aus dem E-Commerce. Aber auch die Workshops von Horst Brunner (Goldbach Media Austria GmbH) und Lennard Stoever (minubo) lieferten interessante Inhalte und Praxis-Know How. Die Teilnehmer hatten hier insbesondere die Möglichkeit, die für sie relevanten Themen anzusprechen und Wissenswertes mitzunehmen.

Nach einem Kurz-Intro, was die Teilnehmer bei der Expert Lounge 11 erwartet und einem Ausblick auf alle kommenden A-COMMERCE Veranstaltungen in 2018 ging es dann auch schon los.

E-COMMERCE bei dm: permanente Weiterentwicklung im Netzwerk mit Kunden und Partnern

Als ersten Speaker durften wir Eva Förster vom dm drogerie markt begrüßen. Sie war von Anfang an bei der Entstehung des dm Online-Shops dabei und konnte so sowohl über anfängliche Schwierigkeiten bis hin zu Erfolgserlebnissen berichten.

Tatsache ist, dass auch eine Marke wie dm sich im E-Commerce Geschäft immer wieder neu positionieren und Lösungen für unerwartete Ereignisse finden muss. So hat Eva Förster beispielsweise von der Einführung der Geschenkboxen erzählt. Der große Ansturm auf die Artikel hat dabei die Server in die Knie gezwungen. Nur durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen wie IT, Logistik uvm. war es möglich die Aktion dennoch erfolgreich durchzuführen. In diesem Zusammenhang orientiert sich das Team auch sehr am Feedback der Kunden und versucht sowohl positives Feedback als auch negative Kritik in den diversen Prozessen zu berücksichtigen. Bei den Produkten des Online Shops gibt es wiederum eine enge Kooperation mit den jeweiligen Marken. So gibt es zu den jeweiligen Produkten auch Stories und Geschichten, die in Blog-Form Kunden informieren sollen und auch die neuesten Trends aufzeigen.

Die Workshops

Im Anschluss an die Keynote von Eva Förster standen den Teilnehmern der Expert Lounge 11 zwei parallel gehaltene Workshops zur Auswahl:

Wie wichtig ist Business Intelligence im Handel wirklich?

Die Sammlung, Auswertung und Darstellung von Daten kann wesentlich zum unternehmerischen Erfolg beitragen. Oftmals stehen Unternehmen jedoch vor der großen Herausforderung die für sie relevanten Daten zu kanalisieren und in wertvolle Informationen umzuwandeln. In seinem Workshop hat uns Lennard Stoever (minubo) erzählt, auf was es bei Datensammlungen – der Business Intelligence eines Unternehmens – tatsächlich ankommt, welche Schwierigkeiten es gibt und welche Tools hier zielführend eingesetzt werden können.

Programmatic Advertising

Horst Brunner (Goldbach Media Austria) erzählte in seinem Workshop über den automatisieren Handel von Werbeplätzen. Im Gegensatz zu den klassischen Buchungen von Werbeeinschaltungen basiert der Gedanke zu Real-Time-Advertising darauf, dass Werbeplätze wie an der Börse gehandelt werden. Hierdurch ist es auch möglich, seine Anzeigen und deren Inhalte an spezielle Zielgruppen zu übermitteln und dadurch eine höhere Conversion zu erzielen. Klassische Werbeformen zeigen hier einen deutlich höheren Streuverlust auf.

Auch für kleine Budgets ist Programmatic Advertisting durchaus geeignet. Und obwohl diese Schaltungen im Gegensatz zur klassischen Anzeige, insbesondere auf Grund der dahinter stehenden Technologie, teurer sind, sind sie basierend auf der Zielgruppengenauigkeit, weit effektiver und daher in jedem Fall eine Überlegung wert.

Wie User Experience in der Praxis wirklich funktioniert

Einen Einblick in die Welt der User Experience und des User Testings verschaffte uns Stefan Rössler (Userbrain) in der Abschlusskeynote. Ausgangspunkt für User Testing ist immer ein Problem. Wobei sich schon hier im ersten Schritt die Frage stellt: „Was ist wirklich das Problem? Und ist das Problem überhaupt groß genug bzw. ist es es überhaupt wert, gelöst zu werden?“ Erst im nächsten Schritt kann dann an Lösungen gearbeitet werden.

Wie uns Stefan erzählte, ist es äußerst wichtig, so viel wie möglich schon im Vorfeld zu analysieren und abzuklären. Beginnt man nämlich erst einmal mit technologischen Schritten um Lösungen zu erzielen, so werden Fehler, die in späterer Folge entdeckt werden, potentiell immer teuerer. Gerade in der Anfangsphase eines Projekts sollte man daher sogar Fehler machen, um möglichst alle Eventualitäten abzudecken und die diesbezüglichen Kosten zu minimieren.

Networking

Im Anschluss an die informativen Vorträge und Workshops gab es natürlich auch ausreichend Zeit zum Plaudern und Netzwerken. Bei einem köstlichen Schmankerl-Buffet wurde der Abend dann auch ausgiebig für Gespräche genutzt und verabschiedeten sich die letzten Gäste erst in den späten Abendstunden.

Recap

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für den spannenden Abend bedanken! Wir freuen uns insbesondere über die zahlreichen neuen Gesichter, die bei unserer Expert Lounge 11 zu Gast waren!

Hier findest du alle Präsentationen unserer Speaker zum Download:

Stephan Grad, A-COMMERCE – Begrüßung und Intro
Eva Förster, dm drogerie markt – E-COMMERCE bei dm: permanente Weiterentwicklung im Netzwerk mit Kunden und Partnern
Lennard Stoever, minubo – Wie wichtig ist Business Intelligence im Handel wirklich? (Präsentation folgt in Kürze)
Horst Brunner, Goldbach Media Austria – Programmatic Advertising
Stefan Rössler, Userbrain – Wie User Experience in der Praxis wirklich funktioniert

Alle Bilder von der Veranstaltung findest du auf unserer Facebook-Seite.

 

A-COMMERCE Ski-Challenge am 02.02.2018

Auch von unserem Ski- und Rodelausflug nach Hinterstoder gibt es natürlich jede Menge Bildmaterial. Hier ein kleiner Auszug:

 

Recap: digital alpha 10 in Wien

Am 27.04.2017 war es soweit. A-COMMERCE feierte 10tes Jubiläum des digital alpha Treffens in Wien und hat somit bewiesen, dass […]

Am 27.04.2017 war es soweit. A-COMMERCE feierte 10tes Jubiläum des digital alpha Treffens in Wien und hat somit bewiesen, dass spannende eCommerce Events in Österreich viele Entscheider aus der Branche vernetzt und zusammenbringt. Die vormaligen Online Händler Treffen glänzen seit diesem Jahr nicht nur mit einem neuen Namen, sondern auch das große Ganze wird von Mal zu Mal immer besser. „Es war bis dato das beste digital alpha Treffen, das wir jemals hatten.“ so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE und Initiator der digital alpha Treffen. Besucher aus der gesamten DACH Region waren vertreten. Nicht nur Dienstleister und A-COMMERCE Partner sondern auch Händler waren vor Ort und lauschten den Vorträgen zum Thema Future Technologies. Dieses Thema wurde nicht umsonst ausgerufen, denn beinahe alle Speaker haben bewiesen, dass in den diversen Bereichen der Digitalisierung eine „höhere Macht“ im Spiel sein kann und bis zu einem gewissen Grat auch muss.

eCommerce Event in Österreich – digital alpha Treffen 10

eCommerce Genie in Österreich

Bevor es jedoch losgehen konnte, hat es sich Stephan Grad nicht genommen, einen Rückblick über die letzten 4 Jahre A-COMMERCE zu zeigen. Das Video zu den Impressionen findet man hier. Nichts desto trotz war der Übergang zu den Vorträgen nahtlos. Es fiel auf, dass sich das Team von A-COMMERCE bei der Themen- und Speakerwahl etwas einfallen haben lassen.

eCommerce in ÖsterreichAls ersten Speaker durften wir Sepp Puwein-Borowski von CRIF begrüßen. Er hat einen ausgiebigen Überblick gegeben, was Fraud im eCommerce alles „anrichten“ kann. Von der eher atypischen Vorgehensweise, dass man via Device-Fingerprint am Handy bestellt, bis hin zur ständig schneller werdenden Customer-Journey-Velocity war alles dabei. Neue Versionen von Verification Scores war ein Thema, genau so wie ein Toolset für Händler um Fraud Kategorien zu erkennen. Eine neue Studie bei Händlern in Österreich hat ergeben, dass diese Fraud im Online Handel immer interessanter sehen, dieser immer wichtiger wird und die Zunahme von Betrüge[r]n ersichtlich und spürbar ist. Diese Betrüger / Banden werden nämlich auch immer professioneller – es ist immerhin keine Kunst, sich schnell mal bei Airbnb einzumieten und „abzuräumen“. Klassische Betrugsbilder sehen nämlich folgendermaßen aus: Erfundene Personen (Identitätsdiebstahl), eine Visitenkarte mit einer Rechnungsadresse – was den Kauf auf Rechnung zu einem großen Spannungsfeld macht. Verrückt, wen man bedenkt, dass die Sympathie eines Onlineshops mit einem Kauf auf Rechnung steigt. Weitere Betrugsbilder sind: Geo-Tracking Score, Händlerbetrug (überall dort wo es einen stationären Handel gibt) und Übernahmebetrug. Der Kreativität der Betrüger ist somit keine Grenze gesetzt. Ungefähr 80% der betroffenen Händler haben bereits Strafanzeigen gestellt. Einige davon haben jedoch entschieden, keine Anzeige mehr zu erstatten, die Kosten dafür sind nämlich höher als der Output selbst. Das führt dazu, dass 38% der Händler jede Bestellung von Neukunden gesondert überprüfen. Auch über die Früherkennung der Betrugsfälle gibt es viele Theorien und Vorgehensweisen. Vom Credit Check bei Kunden bis hin zu individuellen Black Liste war alles dabei. Die Conclusio aus Sepp’s Vortrag: Die Notwendigkeit eines Fraud Prävention Kits kann man nicht mehr ausschlagen. Es gibt viele verschiedene Puzzleteile, jedoch relevant ist und bleibt die nahtlose Verbindung dieser. Es kann dementsprechend nur Vorteile geben!

Daten helfen nicht nur in Vorträgen

Siegi Stepke in ÖsterreichMit diesem Titel hat Siegfried Stepke von e-dialog einige Besucher aus dem Konzept gerissen. Er hat gezeigt, dass auch wenn man saubere Daten hat, diese keinen Menschen interessieren. Denn nur eine Flut an Daten hilft nicht weiter, wenn man keine Insights, Actions und Automations daraus ziehen kann. Die Schlüsseltechnologie hierbei ist künstliche Intelligenz. Ein absoluter Wettbewerbsvorteil, wie Siegfried ständig wiederholt. Das Fundament des Kartenhauses (saubere Daten verknüpft mit Insights und Actions) muss passen, somit keiner daran rütteln kann und das Haus nicht in sich zusammenbricht.

Ergo = das Fundament muss passen! Mit der Komplexität umzugehen muss nämlich auch gelernt sein – es geht nämlich nicht darum, die besten Tools im Einsatz zu haben, sondern die Frage stellt sich: Wie setze ich sie richtig ein? Ein intelligenter Einsatz der Tools, welche zur Verfügung stehen (er schwört by the way auf Google & das gesamte Portfolio) bedeutet gleichzeitig auch ein Change Management Projekt. Klingt logisch, es müssen sich Dinge ändern und genau so wie Daten dynamisch ineinandergreifen. Vernünftige Verknüpfungen schafft man eben, wenn man Digital Anayltics, CRM und Co. verbindet. „Man muss nicht alles niederreissen, sondern verstehen, wie man Tools sinnvoll einsetzt. So verhält es sich auch mit dem Kundensystemen … #Matching ist hier ein Stichwort“, so Siegfried in seinem Vortrag. Eine Segmentanalyse kann am Anfang schon sehr viel helfen. ABCD-Kunden erstellen und Strategien erstellen – für jedes einzelne Segment separat. Aufpassen muss man aber auch hier besonders! Laut Studien und Erhebungen gehen ca. 20% der Daten bei Schnittstellen von Systemen verloren.

Dynamische Banner: Diese „Erfindung“ ist für viele Händler Gold wert. Anhang eines Autoherstellers zeigte Siegfried Stepke, dass je nach Zielgruppe, Ortschaft, etc. genau zugeordnet werden kann, welche Banner ausgeliefert (ja sogar generiert) werden. Entweder ein Auto wird in einer Abenteuer Situation für die jungen sportlichen Fahrer angezeigt oder eben auf einem Campingplatz, wo sich eine Familie eine Auszeit gönnt. Diese Banner kann man abhängig von Motivation, Zielgruppe, Location, etc. steuern. Die Personalisierung dieser Banner funktioniert übrigens Offsite wie Onsite genau so gut.

Möbeldepot Wien

Chatbots als Superpower im eCommerce

Chatbots im eCommerce - Jakob ReiterAls A-COMMERCE „Anhänger“ kam auch Jakob Reiter von TheVentury nach der Pause zum Einsatz. Er ist seit dem ersten A-COMMERCE Treffen in Wien dabei und hat Standhaftigkeit gezeigt – zumindest was die Besuche bei A-COMMERCE eCommerce events in Österreich betrifft. Was seine berufliche Karriere anbelangt können wir nur ein Synonym finden: Rakete! Sein Lieblingsthema Bots konnten wir auch bei unserem digital alpha 10 in Wien nicht auslassen. Was wären eCommerce Events in Österreich ohne Bots und künstliche Intelligenz? Jakob hat nämlich nicht nur für Austrian Airlines den Chatbot ins Leben gerufen sondern auch die Muttergesellschaft in seinen „Bann“ gezogen. Dort arbeitet er mit seinem Team laufend an Neuerungen, welche sich sehen lassen können. Jakob ist auch Chief-Nerd des ersten europäischen Bot Accelerator in Wien. Denn nicht nur haben Chatbots in Wien ihr zuhause, sie wurden hier ins Leben gerufen. Mit Shelly gab es den ersten offiziellen Messenger Bot in Österreich. Nachdem die Jungs nach America gezogen sind, bildete sich auch im Silicon Valley ein Bot Hotspot.

Jakob nennt Chatbots die Superkraft im eCommerce. Die Monthly Active Users in Messaging Apps haben Social Networks eingeholt. Deshalb rät er: „Mach dir Gedanken über einen Chatbot bevor du dir eine Facebook Seite eröffnest“. Chatbots können nämlich die erste Anlaufstelle von Kunden bei Unternehmen sein. Es werden plötzlich Ressourcen bei Unternehmen frei, die eigentlich automatisiert übernommen werden können. Somit bleiben Ressourcen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben frei 🙂 Seit der Einführung von Bots in den vergangenen 12 Monaten ist die Relevanz immens gestiegen. Eine Frage aus dem Publikum nach der Sinnhaftigkeit wurde eindeutig von Jakob so beantwortet: „Ein Chatbot macht immer Sinn, dieser kann nämlich aus 200 Wörtern herauslesen wer der Kunde tatsächlich ist und was er braucht“. Auch die Frage nach der „Behaglichkeit“ der Kunden, wenn sie mit einem Chatbot sprechen konnte Jakob getrost beantworten. Erhebungen zufolge fühlen sich 65% der Kunden wohler, wenn sie NICHT mit einer Kundenhotline sprechen müssen.

Jürgen Schmidt – strg.at auf eCommerce in Österreich

eCommerce in Österreich - Datenaufbearbeitung„Data is the New Oil“. Sag mir was du liest und ich sage dir, wer du bist! Unter diesem Titel stand der Vortrag von Jürgen Schmidt. Er meint nämlich, dass ein Blick auf das Bücherregal vieler Menschen sagt einiges über die Person selbst aus. Content personalisieren ist seine Vorgehensweise. Konträr zu Siegfried Stepke spricht er sich fast schon gegen Banner aus. Denn Clickraten auf Banner liegen bei 0,03%. Google Search ist der einzige Ort in der Welt, an dem nicht gelogen wird. Deshalb ist SEO umso wichtiger. Doch gutes SEO bedeutet gleichzeitig auch Content und wie wir alle wissen … Content is King ABER Data is the Queen. Schliesslich lesen User nur das, was einen wirklich interessiert. Man sieht es am Beispiel der Washington Post … Eine Umstrukturierung in der Denkweise gegenüber den Lesern bzw. ein Umbau der Prozesse inkl. einer Inhouse Anstellung eines Datenforschers hat innerhalb von 24 Monaten dazu geführt, dass die Washington Post in der Reichweite und im ROI stärker als die NY Times und Forbes war. Es zeigt sich ja auch bei vielen Händlern und Websiten hier in Europa / Österreich: Kommt ein neuer User auf eine Homepage entscheidet er binnen 2-4 Sekunden, ob er bleiben möchte oder der Bouncen Rate etwas „gutes“ tut. Schlusswort: Data Scientist is the sexiest Job of the 21st century! Somit ist sich Jürgen sicher, dass sowohl die Daten (so wie Siegfried es bereits or ihm geschildert hat) aber auch der Content sehr wichtig für den Erfolg in der Digitalisierung sind.

Simplease über Crowdfunding

eCommerce Event - digital alpha 10 in WienJuicera: eine 400€ teure Maschine, die im Prinzip vorportionierte Beutel zum Saft presst. Diese „Erfindung“ hat ein Investment von 120$ Mio. bekommen – eine Sache des Silicon Valleys, die man nicht immer verstehen muss. Mit diesem Beispiel eröffnet Markus Pirker seinen Vortrag. Warum das Ganze? Das weiss keiner. Davor haben wir doch auch alle selbst den Saft mit unserer eigenen Energie pressen müssen. Der Mehrwert besteht also darin, dass ein Arbeitsschritt abgenommen wird – das Ergebnis bleibt dasselbe. Weniger Arbeit, danach schreien die Benutzer. Sogar  FutureZone, Forbes und Quartz verurteilten dieses Gerät wegen dessen Absurdität. Verständlich.

Wie kommt es aber dazu, dass solche „Innovationen“ Platz am Markt finden? Es ist im Prinzip immer dasselbe Prozedere und die einfachsten Gründe dafür (fast so wie beim Sport):

  • Keine Ahnung wie das geht
  • Ich finde keine Leute, mit denen ich arbeiten kann
  • Keine Zeit und vor allem kein Geld

Mit Usability Tests verhält es sich ungefähr genau so. Denn die drei Charakteristiken von Usability Testing sind:

  • Unbefangener Benutzer ist involviert
  • Benutzer interagiert das erste Mal und denkt dabei laut mit
  • Verhalten wird beobachtet und dokumentiert

That’s no Rocket Science. Und dafür braucht man auch keinen Experten. Den Testern einfach Aufgaben geben, Klappe halten und das Verhalten beobachten! Keine Beeinflussung. Nichts, einfach nur laut mitdenken lassen. 3-6 Tester werden benötigt, um ein relevantes Ergebnis zu generieren und auf den Großteil von Problemen drauf zu kommen. Es braucht auch kein immenses Budget für das Testing selbst: Es ist ganz einfach, Kaffee zahlen, vor den Laptop setzen, testen lassen und immer wieder Fragen stellen. Es gibt nämlich zwei große Irrglauben beim Usability Testing:

eCommerce Events für Know How in Österreich

Und jetzt Netzwerken!

Möbeldepot WieneCommerce Events in Österreich eCommerce in ÖsterreichA-COMMERCE EventA-COMMERCE Day 2017 in WienDas Team von A-COMMERCE

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eCommerce Beirat in Österreich

eCommerce ist mehr als ein Online Shop und die Digitalisierung weit mehr als eine Website oder eine so genannte Online […]

A-COMMERCE Beirat

eCommerce ist mehr als ein Online Shop und die Digitalisierung weit mehr als eine Website oder eine so genannte Online Präsenz. Vielen passiven und auch aktiven Teilnehmern des digitalen Wandels ist die Vielfalt der Themen in diesen Branchen nicht bewusst. Vor allem werden Entwicklungen und Fortschritt verschieden schnell erkannt.

Es besteht bereits ein Grundrauschen an Erfahrungen im eCommerce. Die Digitalisierung hat bereits in Branchen wie Industrie, Gastronomie, Automobil, Finanzen & Versicherungen Einzug gehalten und sich gut etabliert. Nur der Handel scheint etwas länger zu brauchen um effektiv mit den Themen Digitalisierung, neue Arbeitswelten, etc. umgehen zu können. Wie anfangs erwähnt, verspricht das Going-Live eines Online Shops keinen automatischen Erfolg im Business. Dazu gehören viele kleine Teile, welche den Shop nicht nur zu Beginn gut aussehen lassen, sondern diesem auch eine gewisse Daseins-Berechtigung verschaffen. eCommerce und digital Business sind keine Einbahnstraßen, wo Geld hineinfliegst aber kein Ertrag im Endeffekt dabei raus kommt. Im Gegenteil – Viele Unternehmen sehen im digital Business eine Erfolgsgarantie und das Zugpferd in ihrem Business Konstrukt. Dass auch hierzu Business Development und Zukunftsorientierung gehört, ist selbstverständlich.

A-COMMERCE Beirat

Um deshalb auf dem neuesten Stand der Dinge zu bleiben ist es wichtig, treibende Kräfte zu haben, welche diese Themen weiterentwickeln und sich dafür einsetzen, die Unternehmer & Unternehmenslandschaft in Österreich für dieses Thema zu sensibilisieren. A-COMMERCE hat deshalb einen eCommerce Beirat ins Leben gerufen, welcher aus Branchenexperten besteht. Damit wird gewährleistet, dass jeder Teilbereich im eCommerce vertreten ist und somit trägt somit zum Erfolg des Großen Ganzen beiträgt. Alle Beiratsmitglieder sind selbst Unternehmer oder Personen in einer führenden Position in österreichischen Unternehmen. Diese Experten wissen sehr genau, wie die Praxis von Händlern und Herstellern aussieht – unabhängig davon, ob es sich um KMUs oder Konzerne handelt.

Die Vision des eCommerce Beirates

Man könnte sich nun  in Definitionen und Formulierungen verlieren. Es ist jedoch alles andere als kompliziert. Die Vision des eCommerce Beirates ist klar definiert – Die Weiterentwicklung des eCommerce in Österreich zu gewährleisten und für Händler, Markenhersteller und Dienstleister eine zentrale Anlaufstelle für jegliche Anliegen, Fragen, Business Cases, etc. zu sein. Durch die gegebene Vielfalt von Branchen, Einblicke und Positionen der Beiratsmitglieder ist ein 360 Grad Blick auf jegliche Problemstellung gegeben. Jedoch sollen nicht nur Probleme gelöst werden, sondern der so oft besagte „Schritt voraus“ bereits getätigt sein. Mehr als nur ein Vorausschauen – Handeln ist angesagt!

Themenbereiche des A-COMMERCE Beirates

Mit den Beiratsmitgliedern ist nicht nur ein Pool an Experten und Erfahrungen gewährleistet, sondern auch die Vielfalt an Themenbereichen garantiert. Da die Mitglieder aus den verschiedenen Teilbereichen des eCommerce stammen aber ihre Erfahrungen genau so in anderen Branchen und Unternehmen gesammelt haben, ist Expertenwissen und ein gewisser Multiplikatoreneffekt garantiert.

Der A-COMMERCE Beirat

Wir freuen uns sehr, mit 6 Branchenexperten aus den unterschiedlichsten Teilbereichen der eCommerce Branche den A-COMMERCE Beirat ins Leben rufen zu können.

Thorsten Behrens, Geschäftsführer – Österreichisches eCommerce Gütesiegel
Themen-Schwerpunkt: Rechtliche Vorgaben für Online Händler

Gerhard Habtmann, Geschäftsführer – Gerhard Habtmann Unternehmensberatung
Themen-Schwerpunkt: Finanz- & kaufmännische Planung

Daniel Friesenecker, Geschäftsführer – Friedacon e.U.
Themen-Schwerpunkt: Operative eCommerce Umsetzung & Online Marketing

Anja Hochmeier, Leiterin eBusiness – PBS Holding AG
Themen-Schwerpunkt: Prozess- & Projektmanagement

Gabriel Aufreiter, Director Business Development Austria – cargo-partner GmbH
Themen-Schwerpunkt: Logistik

Christian Renk, Geschäftsführer – SOFORT Austria GmbH
Themen-Schwerpunkt: Payment & FinTech

Interview mit Heidi Wildemann

Heidi Wildemann ist Director of Strategy bei Visual Meta. Sie stammt ursprünglich aus Thüringen und ist nach Umwegen über München, […]

Heidi Wildemann Ladenzeile.at im Interview

Heidi Wildemann ist Director of Strategy bei Visual Meta. Sie stammt ursprünglich aus Thüringen und ist nach Umwegen über München, New York, Paris und Singapur vor drei Jahren in Berlin gelandet. Bei LadenZeile kümmert sich Heidi um abteilungsübergreifende Großprojekte, Performance-Optimierung der internationalen Märkte und überlegt welchen relevanten Mehrwehrt ein Produktvergleich heute, morgen und in 10 Jahren für den Kunden bieten kann und muss.

Interview Heidi Wildemann – Ladenzeile.at

Ladenzeile.at ist kein üblicher Online Shop oder Marktplatz, so wie man diese im herkömmlichen Sinne kennt sondern ein Affiliate Portal. Warum habt ihr, mit der Axel Springer Gruppe im Hintergrund, diesen Weg gewählt?

 Auf der einen Seite möchten wir dem User helfen, in dem immer größeren Angebot tausender Online-Shops, das für ihn perfekte Produkt zu finden. Dafür ist ein spezialisierter Shop meist besser geeignet als ein Marktplatz. Und um den besten aus tausenden Shops und Millionen Produkten zu finden, gibt es uns. Wir tun das hautpsächlich in Produktklassen, wo vor allem das Aussehen des Produkts eine Rolle spielt. Gleichzeitig liefern wir unseren Partner-Shops qualitativ hochwertigen, vorqualifizierten Traffic aus einer großen Bandbreite von Marketing-Kanälen.

Affiliate Programm – Ladenzeile.at

Welchen Mehrwert bietet Ladenzeile.at den Kunden um bei dem Portal einzukaufen? Lässt sich eine erhöhte Absprungrate durch die Weiterleitung auf die diversen Onlineshops aufgrund des Journey-Bruchs erkennen?

An erster Stelle bieten wir dem User Orientierung, aus der Vielzahl von Online-Shops das für sich perfekte Produkt zu finden. Dabei helfen wir ihm durch eine große Anzahl von Filtern, sowie gut aufbereiteten Fotos und Produkt­informationen. Besonders im Mode- oder Möbelbereich geht es mir als User ja nicht nur darum den billigsten Pullover oder Couchtisch zu finden – sondern den, der am besten zu mir oder meiner Wohnung passt. Wir entwickeln auch immer wieder neue Konzepte für die verschiedenen Plattformen auf denen sich der User bewegt. So kann man sich zum Beispiel auch auf Pinterest von uns inspirieren lassen oder per Gespräch über Facebook Messenger die perfekte Tasche finden (Facebook: Taschenberater.de)

Die Absprungrate variiert sehr stark von Kanal zu Kanal; natürlich ist momentan der Journey-Bruch bei mobilen Geräten oft noch etwas höher, da der Endnutzer hier gerne recherchiert aber noch abwartet die Kreditkarte zu zücken bis er wieder am Schreibtisch sitzt. Allerdings sehen wir auch hier, dass die User sich über die Zeit hinweg immer mehr mit dem Trend der mobilen Zahlung anfreunden.

Informationen der User im Online Shop

Welche Informationen bekommt ihr von den End-Online-Shops, bei welchen die Kunden im Endeffekt einkaufen? Werden hier Käufe direkt gemeldet und Daten ausgetauscht oder wie darf man sich das vorstellen?

Genau! Zu unseren Partner Shops stehen wir in sehr engem Kontakt. Oft binden wir einen Produktdaten-Feed, den wir in enger Zusammenarbeit mit den Partnershops optimieren und anreichern, auf unserer Plattform ein. Manchmal, wenn das mit den Feeds nicht so ganz klappen will, unterstützen wir unsere Partner-Shops auch, indem wir ihre Webseite – nach vorherigem Einverständnis – auslesen. Im Gegenzug stehen wir in engem Datenaustausch und -abgleich mit unseren Partnern, um Verkäufe und Klicks, die durch unserer Plattform generiert wurden korrekt abzurechnen.

Neukundengewinnung im eCommerce

Neukundengewinnung wird im eCommerce immer teurer und schwieriger. Für viele Shops wird aber auch der Auf- und Ausbau von Bestandskunden überlebenswichtig werden. Wie macht das Ladenzeile? Auf welches Merkmal der Plattform wird bei den Bestands- und Stammkunden besonders viel Wert gelegt?

Als Affiliate Marketer liegt unserer Fokus natürlich primär darauf, unsere Nutzer mit dem passenden Shop zu vernetzen, als die Nutzer auf unserer Plattform zu halten. Dafür bauen wir Kompetenz in immer neuen Marketing-Kanälen auf, um den User dort zu erreichen, wo er sich am liebsten aufhält. Aber auch um unsere „frequent users“ durch interessanten Content und neue Funktionen immer wieder neu zu inspirieren.

Wachstumsstrategien für den Onlineshop

Welche Wachstumsstrategien hat Ladenzeile.at für die nächsten Jahre? Welche Positionierung verfolgt ihr, um gegen andere Marktplätze und Shoppingplattformen in Deutschland oder Österreich herauszustechen?

Wir wollen nach wie vor ein sehr visuelles Produkt bleiben und dem Kunden möglichst viel Orientierung auf der Suche nach dem passenden zu geben. Auf Desktop und unserer mobilen Website gelingt uns das schon sehr gut; aber es ist unser Anspruch die User auch auf den neuen Plattformen (Messengers, Bots, Social Media) mit speziell auf diese Plattform abgestimmten Produktvarianten abzuholen.

Social Media im eCommerce immer wichtiger

Wenn du einen Wunsch an die eCommerce Branche hättest bzw. dir dein Optimal-Szenario der eCommerce Landschaft wünschen könntest, welche wären das?

Ich persönlich bin ein großer Fan von dem Sortiment etwas spezialisierterer Fashion Shops wie zum Beispiel ASOS, Modcloth (USA), Blue-Tomato etc. Ich würde mir wünschen, dass – trotz der Marktmacht von Giganten wie Amazon, Facebook und Google – der E-Commerce Landschaft diese Vielfalt an Shops und Produkten erhalten bleibt. Und natürlich wünsche ich mir, dass wir als Ladenzeile durch die Zulieferung von hochwertigem Traffic zum Erhalt dieser Vielfalt beitragen. 

Bildung is Key

Bildung. Digitalisierung. Zukunftspotential. Das sind eigentlich Begriffe, die perfekt miteinander harmonieren müssten. Systeme und Entwicklungen, welche Hand in Hand gehen […]

Bildung. Digitalisierung. Zukunftspotential. Das sind eigentlich Begriffe, die perfekt miteinander harmonieren müssten. Systeme und Entwicklungen, welche Hand in Hand gehen sollten. Doch haben wir leider immer wieder erkennen und selbst spüren müssen, dass das aktuelle Bildungsangebot in den Bereichen Digitalisierung, Business Development und eCommerce zu wünschen übrig lässt. Zu wenig spürt man hier den Fortschritt, welchen Unternehmen vorantreiben möchten. Wie denn auch, wenn man sich als zukunftsorientiertes Unternehmen auf Studienpläne aus dem Jahre 2000 verlässt. Dann glaubt man auch noch, dass Bachelor Absolventen und Master-Minds frisch und vor allem „allwissend“ von der Uni kommen? Falsch gedacht.

Denn oft ist es so, dass eben diese frisch-gebackenen Titelträger die Weisheit scheinbar mit dem großen Löffel gefressen haben und dieser Abschluss gepaart mit Praktika in diversen Konzernen als Nummer 123456 ausreichen, um im Business Berge zu versetzen. Wir wollen hier nicht alle über einen Kamm ziehen, sondern die Denke der Unternehmer in erster Linie etwas durchbrechen und aufzeigen, dass es Erfahrung nicht im Studium zu lernen oder gar zu kaufen gibt. Der deutsprachige Raum ist – kein Geheimnis – sehr Titel-fokussiert. Viele Unternehmer glauben, dass ein Studium der Garant für Wissen und Erfolg bei neuen, jungen Mitarbeitern ist. Die Vorstellungen von einem fertigen Bachelor- oder sogar Master-Studium und die damit einhergehende Erwartung an diese „Frischlinge“ aber auch die dementsprechende Entlehnung scheinen hier aber immens auseinander zu driften. u wenig hinterfragen Wirtschaftstreibende das Bildungssystem bzw. noch viel weniger implizieren sich diese darin.

In vielen Fachhochschulen tragen bereits erfahrene CEOs oder Unternehmenssprecher sowie Sales-Menschen vor. Die Anforderung seitens der Bildungseinrichtung an diese ist trotzdem – wissenschaftlich vorzugehen. Natürlich, denn bei E-Mails und Business Deals muss auch ordentlich zitiert werden. Immerhin ist das ein wichtiger Punkt in einem Pitch oder einem Strategiekonzept. NOT. Das wahre Business scheint hier bei Lehrgangsleitern nicht angekommen zu sein. Trotzdem besteht immer wieder Hoffnung und ein Licht am Ende des Tunnels.

Die ersten Ansätze gibt es in Österreich (wir wissen aktuell wenig über das Geschehen in Deutschland bescheid) bereits. Beispielsweise hat die Werbeakademie in Österreich mit ihrem Angebot schon gut aufgerüstet. eCommerce Lehrgänge, Online Marketing und Kommunikations-Ausbildung aus erster und vor allem praktischer Hand. Keine Dr. Dr. Univ. Professoren, sondern Business People aus großen erfolgreichen Konzernen aber auch kleinen Beratungsagenturen, welche sich ihr Wissen selbst anlernen mussten und so erfolgreich geworden sind. Doch wo bleiben Institutionen wie die Wirtschaftsuniversität oder die praxisorientierten Fachhochschulen? Kann es wirklich Status Quo und ein Qulitätsmerkmal sein, dass Lehrende mit der Tatsache werben, dass sie bereits „seit Beginn des Internets“ mitdabei sind? So what? Solange diese „lehrende“ Person nicht im Stande dazu ist, das Wissen, was in diesen unzähligen Jahren Internet angefallen ist, auch auf junge Talente zu projizieren, denen man nicht erzählen muss, wie normal ein Facebook Auftritt eines Unternehmens ist, hilft die längste Twitter Präsenz kein bisschen weiter. Das kann nicht der Qualitätsanspruch an Hochschulen sein.

Lebenslanges Lernen

Weiterbildung ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum – dessen sind sich auch Wirtschaftstreibende sicher. Bildung ist oft die Voraussetzung für Arbeitsplätze. Unternehmen kämpfen um die Besten und müssen mit den Mitbewerbern zwischen hoch- und niedrigqualifizierten Beschäftigten wählen. The war for talents – ein bekanntes Thema, mit dem sich bis dato nur die HR-Branche befasst hat.

Einmal einen Job bekommen und anschliessend nie wieder lernen kann aber auch kein Erfolgskriterium sein. Vor allem mit der voranschreitenden Digitalisierung ist Weiterbildung ein wichtiges Thema. Etwas, das heute aktuell ist, kann in 2 Wochen wieder hinfällig sein. Unternehmen kommen mit dieser Geschwindigkeit einfach nicht mehr klar. Umso wichtiger ist es, diese darauf zu sensibilisieren ihre Denke und ihren Geschäftsbereich so anzupassen, dass das Gesamtpaket mit den aktuellen Geschehnissen zusammenpasst. Es sei ihnen vor allem geraten, sich schnell an die Veränderungen anzupassen, bevor die Digitalisierung und Industrie 4.0 sie dazu zwingt bzw. ihnen vorausgeht.

Das Erfolgskriterium liegt nicht ganz unbegründet auch bei den Mitarbeitern, welche im Unternehmen beschäftigt sind. Belegschaften auf allen Unternehmensebenen sollten Weiterbildungen regelmäßig in Anspruch nehmen können. Nur wer sich ständig weiterentwickelt und am Puls der Zeit bleibt, kann den äußeren Einwirkungen Stand halten. Hier sollten vor allem neue Technologien und digitale Entwicklungen, welche das Arbeitsumfeld betreffen nicht ausbleiben.

Digitalisierung bedeutet nämlich nicht nur Investitionen in Soft- und Hardware sondern genau so Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter. Wir sprechen hier nicht von einem „nice to have“ Umstand sondern von einem wichtigen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Diese vorausgelagerten Maßnahmen werden Unternehmen im Longtail Aktualität verschaffen und wenn man es richtig anstellt auch den Vorsprung garantieren.

Weiterbildung erleichtert Digitalisierung

True Story! Einige Studien in Deutschland haben bereits erwiesen, dass unternehmensübergreifende Informationen aber auch themenbezogene Lernräume die Digitalisierung und Industrie 4.0 erleichtern. Herausforderungen der Zeit und des Umfeldes werden einfacher und präziser gehandhabt, wenn das Angebot der Aus- und Weiterbildung angenommen und auch im Unternehmen umgesetzt wird. Vor allem in Zeiten des völlig selbstverständlichen eLearnings können Inhalte und Informationen bzw. Lern-Utensilien ohne großen Aufwand zur Verfügung gestellt werden. „Learning on the Job“ ist leichter denn je – die Verbindung zwischen Wissen und das direkte Anwenden im Job-Alltag ist hier Gold wert.

Auch wir bei A-COMMERCE haben es uns zur Aufgabe gemacht, Wissen rund um das Thema eCommerce aber auch Digitalisierung und Business Development zu vervielfachen. Vor allem in den Köpfen von Entscheidungsträgern oder denjenigen, die es noch werden. So gering ist das Hintergrundwissen und so viele Generalisten treiben ihr „Unwesen“ in unserer Branche. Sie zerstören viele Zukunftsvisionen von Händlern und Herstellern aufgrund von mangelndem Wissen oder Partnern. Das muss ein Ende haben. Händler und Hersteller sollen verstehen, was wir bzw. andere Dienstleister, Shopsystem-Programmierer, usw. ihnen verkaufen. Durch Preise kann (fast) jeder glänzen, aber den Mehrwert durch Know How zu bieten ist nochmals eine extra Meile, die unbedingt gegangen werden muss um erfolgreiche Kunden zu schaffen.

PS. Übrigens lässt sich dieses Pseudo-Wissen-durch-Generalisten-transportieren auf viele andere Branchen transponieren.

Nikolaus Beier – laola1

Sport ist ein Thema, das nur so vor Emotionen sprudelt. Es gibt kaum eine Branche im eCommerce, welche mehr Emotionen […]

Sport ist ein Thema, das nur so vor Emotionen sprudelt. Es gibt kaum eine Branche im eCommerce, welche mehr Emotionen freisetzt und eine solche Power im Bereich Community / Kunden & deren Experience bietet. Wir haben auf der Wiener Wiesn Nikolaus Beier, Director Digital Plattforms bei laola1 kennengelernt. Schnell war der erste Termin ausgemacht, spannende Gespräche wurden geführt und sogleich folgt das Interview. Nikolaus leitet alle medialen Auftritte von LAOLA1.at und LAOLA1.tv. Dabei ist er gesamtseitlich für alle Bereiche – von Marketing über Vertrieb bis hin zum Produktmanagement – verantwortlich. Man sieht, dass viele Fussballclubs bereits im Bereich eCommerce erste Schritte gemacht haben. Doch sind diese wirklich effizient und schöpfen diese Online Shops das vollkommene Potential aus, das der Sport und die Fans bieten?

Sport im eCommerce – Interview

Ein super emotionales Thema, völlig unabhängig von der Sportart. Hier spielt Begeisterung und Leidenschaft eine wesentliche Rolle. Trotzdem scheint es, dass Sportvereine es nicht schaffen, Online Business ordentlich über die Bühne zu bringen. Wenn man sich die österreichische Sportlandschaft ansieht, ist hier nur wenig von Digitalisierung in Sicht. Wieso ist das deine Meinung nach so?

Ich bin nicht der Meinung, dass in Österreich Sportvereine online Business nicht ordentlich über die Bühne bringen. Wenn ich mir Engagement-Raten oder Facebook-Fans anschaue, dann ist da relativ zur Bevölkerungszahl zu z.B. Deutschland kein so riesiger Unterschied. Aber es gibt natürlich schon individuelle Unterschiede und manche Organisationen arbeiten professioneller als andere – aber auch das ist vermutlich überall so. In jedem Fall ist es wie immer eine Ressourcenfrage und z.B. im Fußball sind einfach in Österreich nur ein Bruchteil der Ressourcen vorhanden im Gegensatz zu Deutschland. Borussia Dortmund z.B. bespielt mit einem Team von ca. 20 Personen nur ihre eigenen Kanäle – Austria Wien hat in der gesamten Medienabteilung vermutlich in Summe nicht mehr als 5 Personen sitzen. Wenn man dann den Output in Relation setzt wird da schon solide Arbeit geleistet.

Nikolaus Beier Laola1

Es kann prinzipiell nicht an den Fans liegen. Diese sind, so wie der Rest der Gesellschaft, sehr online affin. Welchen Mehrwert müssen Vereine / Sportverbände, etc. bieten, um den Fan anzusprechen?

Wie die Frage schon vorweg nimmt, immer müssen Vereine und Verbände Mehrwerte anbieten, die der Fan an anderer Stelle einfach nicht bekommt. Gerade für Institutionen die „Nah am Geschehen“ sind ist das aber durchaus möglich, denn die haben Zugänge, die sonst niemand hat. Ich kann als Verein oder Verband einfach Content produzieren oder auch Produkte verkaufen, die sonst niemand hat – denn ich bin ja an der Sportlerin bzw. am Sportler dran – und das ist das, was den Fan interessiert.

Online Shops von Fussballclubs

User Generated Content ist ein starkes Wort im Sport. Vor allem Fans sind sehr einfach dafür zu begeistern bzw. kreieren sie selbstverständlich Content. Somit ist dieser Bereich für Vereine super einfach. Diesen Content aufzunehmen und damit eine großartige Story zu bauen ist wenig Aufwand und vor allem steckt wenig Budget dahinter. Weshalb scheint es, dass Sportvereine oder Clubs nicht darin investieren um sich auch selbst das Spielfeld im Marketing etwas einfacher zu gestalten?

Also ich würde nicht unbedingt unterschreiben, dass es einfach ist gute Stories aus user generated content zu bauen. Das ist schon sehr viel Aufwand hieraus schöne Geschichten zu erzählen. Aber ich würde dennoch auch nicht sagen, dass Institutionen aus dem Sportumfeld in diesem Bereich nicht investieren. Ich denke schon, dass viele Institutionen da spannende Projekte umsetzen.

Vernetztes Stadion – eCommerce in Österreich

Stichwort „Vernetztes Stadion“. Welche Ansätze gibt es hier bereits? Im normalen Retail ist es absolut üblich, mit Push Notifications oder dergleichen Kunden an sich zu binden und zum kaufen zu animieren. Woran happert’s im Sport?

International sind viele Sportarenen schon mit WLAN ausgestattet. Das ist natürlich die absolute Grundlage für sämtliche on site Aktivitäten. In Österreich ist das noch nicht flächendeckend vorhanden, wird aber auch sicherlich mit der Zeit kommen.

Wenn das alles dann einmal vorhanden ist, kann man tatsächlich die on site Erfahrung des Besuchers verbessern – von der Push Notification mit dem Torvideo nach dem Tor über verkaufsfördernde Maßnahmen („Wir haben 2:0 gewonnen – hol dir jetzt 20% Rabatt auf den Merchandising-Artikel XY“) bis hin zu verbessertem Service – z.B. sich Getränke oder Essen direkt an den Platz liefern zu lassen. Das alles kann stark umsatzfördernd wirken.

Ich denke, dass das alles im Sport – auch in Österreich – kommen wird bzw. teilweise auch schon da ist.

Sport Commerce

Es macht absolut Sinn, Daten von Fans und Kunden zu generieren. Treue Fans, welche auch Kunden sind oder diese im Laufe der Zeit werden, sind prädestiniert und vor allem bereit dazu, Daten preis zu geben. Hier spielt der Ansatz „Smart Data“ eine große Rolle. Ist Club Managern überhaupt bewusst, auf welchen Schätzen sie „sitzen“ bzw. was sie daraus an Informationen und Mehrwert gewinnen können? Community Management könnte mit der richtigen und vor allem einer sinnvollen Nutzung dieser Informationen sehr einfach aber vor allem sehr effektiv betrieben werden. Hier bedarf es vor allem an Innovationskraft und weniger an Budgets. Was ist deine persönliche Meinung dazu?

Das Schöne am Sport ist, dass die Treue zu einer Marke in keinem anderen Geschäftsumfeld so hoch ist. Einmal Fan, immer Fan. Daher gebe ich dir recht, die Daten die hier generiert werden können, haben einen unfassbaren Wert. Ich denke, dass sich die Verantwortlichen schon darüber im Klaren sind, dass sie hier auf einem Schatz sitzen, so richtig wissen sie aber noch nicht, wie sie das auch monetarisieren können. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass der Sport hier eine Ausnahmestellung einnimmt –auch andere Branchen kämpfen damit.

Wo ich wieder widersprechen muss ist, dass das Management dieser Daten einfach und nicht budgetintensiv ist. Um Daten sauber nutzen zu können, bedarf es technischer Systeme die man bauen/kaufen/lizensieren muss und die man dann auch betreiben muss. Da muss schon Geld einfließen um die Daten zu kapitalisieren!

Zukunft Sport Commerce

Wenn du einen Wunsch an die Sportbranche hättest – wenn es um das Thema Digitalisierung geht – welcher wäre das?

Ich würde mir für die Sportbranche genau dasselbe wünschen, was ich mir für die gesamte Wirtschaft im Bereich Digitalisierung wünschen würde: Keine Berührungsängste mit digitalen Themen – die ganze Welt ist digital, man darf sich nicht davor fürchten sondern muss die Chancen sehen – auch wenn das damit einhergeht, dass gewisse Geschäftsmodelle vielleicht in Zukunft nicht mehr oder anders funktionieren werden.

Allgemein wünsche ich mir auch, dass aus regulatorischer Sicht – insbesondere aus dem Bereich Datenschutz – dieselben Spielregeln für alle gelten. Aktuell können die großen Player aus den USA einfach Dinge tun, die wir in Europa nicht tun können. Das in Kombination mit der Eigenschaft der digitalen Wirtschaft natürliche Monopole zu fördern, ist ein fundamentaler Wettbewerbsnachteil den wir in Europa irgendwie ausgleichen müssen.

3 Sekunden, die entscheiden! High Speed im eCommerce

Dominique André Schneider – Plusserver Workshop Basic – Kino 8 // 15.45 Uhr Plusserver am A-COMMERCE Day 2016 PlusServer ist […]

Dominique André Schneider – Plusserver

Workshop Basic – Kino 8 // 15.45 Uhr

Plusserver am A-COMMERCE Day 2016

PlusServer ist Marktführer im Bereich Managed Hosting in der DACH-Region und seit 20 Jahren auf dem Hostingmarkt aktiv. Neben sieben Rechenzentren in Deutschland bietet PlusServer drei RZ-Standorte in Europa und den USA. Dabei verfügt das Unternehmen über eine besondere Expertise im Bereich E-Commerce-Hosting. Die PlusServer-Mitarbeiter kennen die Besonderheiten aller gängigen Shop-Systeme – Magento, OXID, Shopware, Intershop usw. – und passen jede Hosting-Lösung genau auf deren Einsatz an. Eine individuelle Beratung und persönliche Ansprechpartner gehören bei PlusServer zu jeder Lösung.

 

E-Commerce-Unternehmen nutzen vermehrt hybride Cloud-Lösungen, welche interne IT-Ressourcen, Managed Hosting und Cloud-Produkte miteinander kombinieren, um die besten Eigenschaften aller Welten zu nutzen. So wird zum Beispiel der eigentliche Webshop auf dedizierter Hardware betrieben, während saisonale Lastspitzen auf flexible Cloud-Ressourcen ausgelagert werden. PlusServer plant jede hybride Lösung für den spezifischen Bedarf des Kunden, um ein optimales Verhältnis aus Verfügbarkeit, Performance und Wirtschaftlichkeit zu erzielen.

 

Blockchain – Eine Revolution im Verborgenen

In der gleichen Weise mit welcher Napster und Peer-2-Peer Sharing Netzwerke die Musikindustrie in ihren Grundfesten erschüttert haben, kommt nun […]

In der gleichen Weise mit welcher Napster und Peer-2-Peer Sharing Netzwerke die Musikindustrie in ihren Grundfesten erschüttert haben, kommt nun die Blockchain auf den Handel zu – leise, und im Verborgenen, aber sie kommt!

Blockchain Workshop in Wien am 21.06.2016

Jakob Reiter über Blockchain - Workshop in WienDeshalb veranstalten wir gemeinsam mit Jakob Reiter von The Ventury einen Workshop zu diesem Thema. Jakob ist in vieler Personen Hinsicht ein Genie! Nachdem er die HTL für Informationstechnologie und auf der WU Wien sowohl Wirtschaftsrecht als auch Management Information System abgeschlossen hat, war ihm das nicht genug. Nebenbei hat er sich bereits mit 18 Jahren selbstsändig gemacht und ist nun seit über 10 Jahren IT Developer, Hacker und Coder.

Vor ca. 4 Jahren ist er in die Startup Szene gerutscht, welche er damals quasi aufwachsen gesehen hat. Seitdem arbeitet Jakob am bleeding-edge der Technologie und hilft Startups aber auch KMUs die Zukunft schon heute zu (er)leben.

Was ist Blockchain?

Die Blockchain ist somit wahrscheinlich eine der interessantesten technologischen Neuerungen des letzten Jahrzehnt. Eine Technologie, so perfekt für das Internet geschaffen, dass sie das Potenzial besitzt, unser gesamtes Verständnis von Besitz, Vertrauen und was es bedeutet zu Handeln, grundlegend zu verändern. Tauch mit uns in die Tiefe dieser spannenden und durchaus komplexen Technologie ein und garantiere dir ein fundamentales Verständnis mit ersten Ausblicken in die Zukunft.

Hier geht es zum Ticketkauf!

A-COMMERCE Workshopreihe

Die Ziele des Workshops sind klar definiert:

Ein fundiertes Verstädnis für die doch recht komplexe Technologie Blockchain zu vermitteln. Nach dem Workshop soll jeder Teilnehmer die Auswirkungen auf sein eigenen Business einschätzen können und mit einem grundsätzlichen Verstädnis Innovationsprojekte anstoßen und managen können.

Digitalisierung ist eine Revolution

Nach dem Workshop verstehst du:

Warum die Blockchain eine dermaßen große Revolution darstellt
Was die Blockchain ist und wie sie funktioniert
Warum du niemanden vertrauen musst und es trotzdem funktioniert
Wer bereits erfolgreich mit der Blockchain arbeitet
Was du tun kannst um sich auf diesen Umbruch vorzubereiten.

Der Workshop richtet sich an Unternehmen und Shopbesitzer, die sich auf diese versteckte Revolution vorbereiten und das Potenzial abschätzen wollen.

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