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Stationärer Handel in Österreich - Verbindung eCommerce

Zur Abwechslung haben wir heute ein Interview, welches sich verstärkt um den stationären Handel dreht. Dafür ist es umso wichtiger, einen Blick in den Bereich des physischen Geschäfts zu wagen. Unsere Interviewpartnerin RegioPlan Consulting ist ein europaweit agierender Unternehmensberater mit Fokus auf einzelhandelsrelevante Themen. Das Unternehmen verfügt über 30 Jahre praktischer aber vor allem wissenschaftlicher Erfahrung durch tägliche Auseinandersetzung mit europaweitem Konsumentenverhalten, internationalen Händlern und Einzelhandelsimmobilien. Sie verstehen Konsumentenverhalten ebenso wie die internationalen Marktentwicklungen und übersetzen deren Auswirkungen zukunftsfähig in die stationäre Fläche im Handel. Ihre Expertise, als Handelsberater, liegt in der Entwicklung von Handelskonzepten sowie in der Positionierung und im Refurbishment von Handelsimmobilien.

Hania Bomba hat nach ihrer Tätigkeit als Leiterin des Marketing- und Vertriebsteams bei RegioPlan Consulting, 2005 die Position der Geschäftsführung übernommen und ist seit Anfang 2016 alleinige Geschäftsführerin.

Regio Plan Interview

Frau Bomba, erzählen Sie uns zu Beginn doch bitte, wie Sie die Entwicklung des Offline Handels der letzten Monate / Jahre miterlebt haben. Das wichtigste im stationären Handel ist „Lage – Lage – Lage“. So hört und kennt man das immer wieder. Ist dieses eine Kriterium wirklich der ausschlaggebende Punkt für Erfolg bzw. Misserfolg der Händler?

Was wir im Konsumentenverhalten beobachten ist, dass die Konsumenten einen immer größeren Anteil ihres, für den Handel verfügbaren, Geldes online ausgeben. In manchen Branchen ist dieser Anteil größer als in anderen. Liegt der Onlineanteil der Konsumausgaben in der Lebensmittelbranche noch bei 2%, so beläuft sich dieser in der Elektrobranche schon auf knapp über 30%. Diese Anteile werden in Zukunft noch weiter steigen. Das spiegelt die massiven Veränderungen im Konsumentenverhalten wieder und ist für stationäre Händler ein klares Zeichen, dass sie ihre Businessmodelle hinterfragen müssen. Dabei geht es nicht nur um ein leichtes optimieren, sondern um eine generelle Umstellung, angefangen beim Sortiment und Organisationsaufbau, bis hin zur Personalstrategie und dem Onlineauftritt. Im stationären Handel geht es nicht ausschließlich um die Lage. Es ist vielmehr eine Kombination aus der Lage und dem für die Lage und Funktion passenden Konzept.

Online Handel und stationärer Handel – Multichannel

Der Online Handel bleibt. Auch eCommerce in Österreich geht nicht mehr. Wir sind weiter über dieses Trend-Denken hinausgewachsen. Haben die Filialhändler in diesem Bereich etwas verschlafen? Es gibt immerhin nicht zu jedem stationären Laden auch ein Online Pendant. Vice versa ist es aber so, dass Pureplayer im eCommerce sehr wohl verstärkt Flagship- / Pop Up- oder Concept Stores haben möchten. Wie sehen Sie das?

Der Handel setzt sich aus unterschiedlichen Kanälen zusammen. Der Onlinekanal hat zwar vieles revolutioniert, im Handel geht es aber auch in Zukunft um die optimale Verknüpfung aller Kanäle. Es gibt sicherlich Pure Player, die von der stationären Fläche profitieren können. Allerdings muss man zuerst das Potenzial des Standortes ganz genau für das eigene Konzept berechnen und nicht den Fehler machen sich auf andere Durchschnittswerte zu verlassen. Nicht jede Fläche bedeutet mehr Umsatz, und schon gar nicht mehr Ertrag.

Datenmanagement im Stationären Handel?

Im eCommerce erfolgreich zu sein bedeutet auch Datenmanagement. Wir sprechen gerne von Smart Data – den Konsumenten also „wirklich“ kennen. Offline scheint diese Vorgehensweise bzw. dieser Prozess noch sehr in den Kinderschuhen zu stecken. Weshalb ist es so, dass stationäre Händler solche Trends wie eben effektives Datenmanagement häufiger und länger verschlafen?

Ich würde nicht sagen, dass stationäre Händler diesen Trend verschlafen. Sie hatten bis jetzt nur ein anderes Datenmanagement, welches sich hauptsächlich auf statische und statistische Daten fokussierte. Was durch den Onlinehandel dazugekommen ist, sind Daten, die man durch die Customer Journey bekommt. Es geht also nicht darum, dass der Trend verschlafen wurde, sondern manche Händler sind mit dem Datenvolumen oft überfordert. Man muss wissen wie man Datenmengen auf das wesentliche reduziert. Wir arbeiten oft mit Kundendaten internationaler Unternehmen und müssen uns von Unmengen an Daten auf nur zwei bis drei Faktoren fokussieren, um Benchmarks setzen zu können, welche qualitativ umsetzbar sind.

Customer Journey im stationären Handel

Österreich scheint in Europa ein etwas hinkendes Land zu sein, wenn es um den Online aber auch Offline Handel geht. Hier möchten wir etwas provokant das Buzzword „beratungsresisten“ oder „Innovations-Gegner“ einwerfen. Wie sehen Sie das bzw. wie würden Sie Österreich im europäischen Vergleich beschreiben?

Verglichen mit Ländern wie Deutschland, Frankreich, Russland oder Polen, ist Österreich ein recht kleiner Markt. Außerdem gibt es kaum noch österreichische Handelsunternehmen. Das bedeutet, dass die Expansion bzw. das Schicksal des Österreichischen Handels nicht hier entschieden wird. Gerade weil wir ein kleiner Markt sind, finden Innovationen hauptsächlich in größeren Ländern statt. Allerdings hat Österreich aus unserer Sicht ein gutes Potenzial und würde sich für manche Tests gut eignen, da wir im Gegenzug zu den Riesenmärkten ein überschaubarer und entwickelter Markt sind. Man könnte in Österreich durchaus stabile Prognosen machen. Außerdem verfügen wir Dank spezialisierter Unternehmen und Instituten über qualitativ hochwertige Daten zu Konsumenten und Handel. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich das in Zukunft entwickelt.

Innovation im stationärer Handel

Wir wollen auch ein wenig in die Praxis blicken. Welche Best-Practice Beispiele haben Sie betreffend der Verknüpfung von Online und Offline Handel in Österreich bzw. in Europa? An welchem Händler / Konzept kann man sich wirklich ein Beispiel nehmen?

Auf globaler Ebene kann man sich exklusive Unternehmen wie beispielsweiße große Haut Couture Brands ansehen. Diese machen ganz gut vor wie man Marken bildet und Begehrlichkeit schafft und verkauft. Das zweite Beispiel, welches eher für die breite Masse gilt, ist die Lebensmittelbranche mit Carrefour als Vorreiter. In Österreich kann man sich sicherlich von Drogerieketten wie Bipa und ihrer sehr guten Einführung des Onlinekanals viel abschauen. Aber es gibt auch kleine Konzepte wie Marco Simonis, die sich stark auf Individualität fokussieren und sogar die Lieferung der Waren als besonderes Erlebnis gestalten. Es gibt nicht den einen Händler der als perfektes Beispiel gilt. Es sind vielmehr Teilaspekte, die jeder Händler auf seine Art sehr gut macht und die man sich abschauen kann.

Zukunft eCommerce in Österreich

Und zum Schluss unsere Standardfrage – Blicken wir auf die nächsten 5 Jahre Handel in Österreich. Welchen Wunsch haben Sie an die österreichische Handelslandschaft?

Zum Handel gehören zwei Sachen. Einerseits sind es die fundierten und belastbaren Daten, Berechnungsmethoden und Modelle. Zum anderen ist es der Mut und das Bauchgefühl. Es wäre schön, wenn man in Österreich beide so kombinieren könnte, dass man eine gute Balance schafft. Das würde ich mir wünschen und darauf achten wir bei RegioPlan ganz besonders.

Marken Online Shops Nominierungen eCommerce Preis Österreich

Die Top 3 Nominierungen unter den Einreichungen in der Kategorie Marken Online Shop B2C wollen wir hier kurz vorstellen. Online Shops und besonders kundenfreundliche Lösungen spielen bei den nominierten Unternehmen eine große Rolle. Starke Marken mit einem Ziel – sich in ihrem Nischensegment zu positionieren.

Ernst Steiniger - Jurymitglied Anton Award:15Ich war vom ersten Moment an von Anton Award begeistert. Unsere Branche braucht Vorbilder. Im Onlinehandel sind so viele Branchen, soviele Shopsysteme, soviele Agenturen oder Menschen, die Ihre Shops selbst gestalten, vertreten, dass es gut und wichtig ist besonders gut gelungene Anstrengungen in den Vordergrund, sprich ins Schaufenster zu stellen und zu prämieren. Dies gilt natürlich für alle Kategorien des Anton Awards, sie alle sind Teil unserer Branche. Aus diesem Grund freue ich mich, dass ich auch heuer wieder Juror beim Österreichischen e-commerce Preis dem Anton Award sein durfte und meine langjährige Erfahrung mit einbringen konnte.“ so Ernst Steininger, Jurymitglied für den Anton Award:15 & Geschäftsführer bei coopshops.net.

Nominierungen Marken Online Shop Anton Award:15

Man muss sich schon auch viel zutrauen, als Hersteller einen Fuß in die Online Branche zu setzen. Für die Einen ist es zum Beispiel unvorstellbar, ihren Gartenzaun online zu kaufen, für die Anderen eine Selbstverständlichkeit. Mit dem richtigen Online Shop und der für den Kunden notwendigen Informationsdichte geht das heute einwandfrei. Do it yourself beginnt eben schon beim Such- und Bestellvorgang.

GUARDI

Guardi nominiert für den Anton Award:15

Nominierungen Marken Online Shop Anton Award:15

Besonders kundenfreundliche Lösungen schaffen es auch dieses Jahr in die engere Auswahl der Nominierten für den Anton Award:15. Das Thema Nachhaltigkeit und die integrierte Betrachtungsweise von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Belangen ist auch im eCommerce wichtig. Es gibt nur wenige Unternehmen, die hier Vorreiter sind und den ökonomischen Erfolg mit der wirtschaftlichen Stabilität vereinen und zur Ausrichtung des gesamten Projektes machen.

KELAG

A-COMMERCE nominiert Belag für eCommerce Preis in Österreich

Nominierungen Marken Online Shop Anton Award:15

Nahrungsergänzungsmittel und Diätpläne soweit das Auge reicht. Coaches und Beratungen – Ende nie! Aber wieso kompliziert wenn es einfach geht? Alles aus einer Hand mit dem Fokus auf den Kunden. Vor allem bei einem verbreiteten Thema und einer Aufmerksamkeit die stärker ist als nie zuvor, ist es ein Vorteil, wenn man seine Zielgruppe und die Kunden dort erreicht wo sie sich befinden und ihnen genau das bietet, was sie brauchen. Von Apotheken und Experten geprüft und als gut empfunden.

Natura Health – Naturaslim

A-COMMERCE nominiert naturaslim