Markus Posset Archive | A-COMMERCE
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Markus Posset Investor im Interview

Wir stehen ja so sehr auf Netzwerke! Das ist unseren Lesern bereits bekannt. Heute freuen wir uns sehr darüber, euch einen aussergewöhnlichen Bestandteil unseres Netzwerkes vorstellen zu dürfen. Es handelt sich um Markus Posset, COO beim echo medienhaus in Wien.

Mag. Markus G. Posset, MBA MSc ist hauptberuflich als Medien-Manager & Chief Operating Officer (COO) beim ECHO MEDIENHAUS tätig, einem der größten Medienhäuser in Österreich. Weiters ist Markus als Unternehmer und Investor im DACH-Raum aktiv. Seit Mai 2016 ist er Partner beim niederländischen Investmenthaus CLEVER CLOVER sowie beim neu gegründeten Beteiligungsunternehmen SEEDS SOLUTION mit Sitz in Wien. Seit dem Jahr 2000 übt Markus verschiedene Führungsfunktionen in den Bereichen Marketing, Verkauf, Werbung und Stakeholder Management (Lobbying) erfolgreich aus. Er ist unter anderem auch Gründungspartner des Wirtschaftsmagazins „SEEDS“ sowie Initiator und Präsident des Wirtschaftsclubs „Royal Coyote Business Club“ in Wien. Markus verfügt über drei Studienabschlüsse, und zwar in Betriebswirtschaft (Mag.), Arbeits- und Prozesspsychologie (MSc) sowie in Sales & Marketing (MBA).

Markus Posset – Investor im Interview

Die Digitalisierung hält in jeder Branche Einzug und ist nicht mehr wegzudenken, wenn man davon ausgeht, dass der Endkunde oder in diesem Fall der Leser kaum noch auf Alternativangebote zurückgreift. Warum haben es die meisten Medienkonzerne bzw. Verlage bis dato noch nicht geschafft, eine brauchbare Lösung für sich selbst oder ihre Branche zu finden?

Medienhäuser in der Digitalisierung

Die Strukturen wandeln sich sehr schnell, viele klassische Medienhäuser haben sich im Digitalbereich auch schwer verspekuliert. Eines ist aber ganz klar: An der Digitalisierung führt auch bei uns kein Weg vorbei. Als breit aufgestelltes Medienhaus mit starker Kompetenz im Service- und auch im Eventsektor bieten sich für die Zukunft spannende Chancen, auch unkonventionelle Produkte im digitalen Segment zu platzieren. Der Bogen zwischen Print und Event mit digitalen Schnittstellen – von der Bewerbung über die Produktion bis zur Nachberichterstattung – eröffnet dabei neue Blickwinkel. Es gibt bei uns im Haus einige junge Talente, die wir dahingehend auch gezielt fördern.

An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei

An Content und Reichweite mangelt es bei Medien definitiv nicht. Online-Händler müssen sich dies erst Schritt für Schritt teuer aufbauen. Wäre es nicht ein logischer Schritt, wenn sich Medienkonzerne bzw. Verlagshäuser und Händler zusammentun würden – quasi als Joint Venture?

Content wichtig für Unternehmen

Die Art und Weise, wie Medien konsumiert werden, ist dem gleichen Wandel unterworfen, der auch auf das Einkaufsverhalten zutrifft. Ich glaube, dass der Trend verstärkt in Richtung kuratierter, klar gekennzeichneter Inhalte als Zusatzangebot zum redaktionellen Content geht. Brand Influencer mit fairen Beurteilungen und Tests werden immer wichtiger. Der Kunde vertraut objektiven Produktbewertungen mehr als einem leuchtenden Banner. Eine Win-win-win-Situation für Werbekunden, Medien und vor allem die Konsumenten.

Smart Data im Medienbereich – Interview Markus Posset

Smart Data ist die Weiterentwicklung der stupiden Datenansammlung. Daten effektiv zu nutzen wird immer wichtiger und bildet einen der vielen Grundsteine der Digitalisierung. Je mehr Kontakte zu (potenziellen) Kunden vorhanden sind, umso leichter tun sich Unternehmen, diese anzusprechen bzw. kennenzulernen. Wie handhabt ihr beim echo medienhaus dieses Thema?

Daten nutzen im Unternehmen – Smart Data

Ganz klar! Wobei die beste Datensammlung nichts bringt, wenn die Inhalte nicht passen. Mann muss dabei schon auch um die Ecke denken. Das Nutzerverhalten ist dynamisch und die Menschen sind nach Datenskandalen und Co. zu Recht sehr sensibel, was ihre Informationen betrifft. Datenschutz ist daher auch bei uns das oberste Gebot. Optimal ist eine Mischung aus spannenden Geschichten, guten Angeboten und dem Service-Aspekt. Damit holt man die Menschen immer noch am besten ab, egal ob analog oder digital.

Business Development in Zeiten der Digitalisierung

Vertrieb & Business Development sind und bleiben dennoch People Business – seinem Geschäftspartner auf Augenhöhe gegenüberzutreten gehört zum guten Ton! Viele Start-ups entwickeln sich aber gerade davon weg und vergessen auf den Sales Part im Gründerteam. Welchen Rat kannst du Gründern für einen erfolgreichen Start ihres Unternehmens geben?

Gründer und Start-Up im eCommerce

Das Wichtigste an jedem Unternehmen – egal ob Start-up oder „altmodischer Betrieb“ – ist und bleibt eine gute Geschäftsidee. Gerade im Start-up-Bereich sind aber die handelnden Personen wichtiger geworden. Flachere Hierarchien und flexiblere Finanzierungen schaffen viele Optionen. Am Ende muss natürlich verkauft werden. Ich kann Gründern nur raten hinauszugehen und möglichst vielen Menschen zu erzählen, warum ihr Produkt das Leben der Menschen ein Stück weit einfacher oder komfortabler macht. Das ist ja auch die Erfolgsstory von Amazon bis Zalando, wenn man so will. Bequeme Lösungen begeistern die Menschen.

Wichtigste Komponente sind die Menschen

Die Digitalisierung betrifft nicht nur Unternehmen, sondern auch alle Gesellschaftsbereiche, unter anderem den Staat. Wie siehst du hier die aktuellen Bestrebungen, wenn es darum geht, die digitale Welt in das tägliche Leben der Bevölkerung zu übertragen?

Digitalisierung in allen Gesellschaftsbereichen

Da bin ich eigentlich optimistisch. Wenn wir zurückblicken, wurden viele technologische Neuerungen von der Gesellschaft zuerst skeptisch bis ablehnend gesehen. Der Unterschied zu Kino, Fernsehen und Co. ist, dass die Neuerungen heute viel rasanter und schneller passieren. Wie in anderen Bereichen auch ist dabei Bildung, Information und ein niederschwelliger Zugang der Schlüssel zum Erfolg. Ich habe schon den Eindruck, dass da gerade in den letzten Monaten etwas Schwung hineingekommen ist.

Markus Posset über die Zukunft der Digitalisierung

Wenn du einen Wunsch an die österreichische Digitalisierungsbranche frei hättest? Welcher wäre das?

Mut zur Offenheit in der Digitalisierung

Mut zu mehr Offenheit. Und auch die Kultur des Scheiterns salonfähiger zu machen. Wenn nach einer gewissen Zeit klar ist, das wird nichts mehr, dann Schwamm drüber, neues Projekt, neue Ziele. Ein bisschen mehr „Just do it“-Mentalität würde uns allen guttun.