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eCommerce in der Schweiz - Thomas Lang Interview

Stephan und Ana-Maria haben letzte Woche am 13. und 14. April 2016 die SOM in Zürich besucht. Leider sind beide mit einer großen Enttäuschung zurück gekommen. Stephan hat sich bereits auf Facebook darüber „ausgelassen“, wie schade es ist, in der Schweiz auf DER eCommerce Messe zu sein, aber keine Händler anzutreffen, geschweige denn spannende neue Kontakte zu finden. Ist das wirklich der eCommerce in der Schweiz?

ABER.

Einige wenige Ausnahmen gibt es. Wir sind auf eine Handvoll Menschen gestoßen, welche in der Schweiz sehr erfolgreich im eCommerce und der Digitalbranche unterwegs sind. Einer davon ist Thomas Lang.  Der studierte Betriebsökonom und Wirtschaftsinformatiker ist Gründer und CEO der Carpathia AG, der führenden unabhängigen Unternehmensberatung für Digital Business in der Schweiz. Thomas wurde von den Wirtschaftsmedien als einer der führenden digitalen Köpfe und Vordenker der Schweiz gewählt und ist Autor zahlreicher Fachartikel und -studien, Dozent für Onlinevertriebsmodelle an verschiedenen Hochschulen sowie gefragter Referent an internationalen Konferenzen zum Thema E-Commerce und Digitale Transformation im Handel.

Heute dürfen wir ihn ganz herzlich bei uns im Interview willkommen heißen! Als‘ dann – Grüzi Wohl und viel Spaß beim Lesen!

Thomas Lang im eCommerce Interview

Die Schweiz ist als Binnenmarkt sehr abgeschottet. Man weiß nicht besonders viel darüber und als Österreicher oder Deutscher muss man sich eben die richtigen Personen aussuchen, wenn man Infos haben möchte bzw. braucht. Auch nicht immer einfach. Wer sind in der Schweizer eCommerce Branche die BIG Player, welche man unbedingt kennen muss?

eCommerce in der Schweiz

Anders als in Deutschland oder Österreich heisst der Big Player in der Schweiz nicht Amazon. Er ist zwar unter den Top-3 aber Digitec / Galaxus konnten für das vergangene Jahr 2015 einen Umsatz von nahezu CHF 700 Mio (ca. EUR 645 Mio) ausweisen. Amazons Umsatz für die Schweiz wird auf etwa CHF 450 Mio geschätzt (ca. EUR 410 Mio) und Zalando auf CHF 425 Mio (CHF 390 Mio). Das sind die Top-3 in der Schweiz.

In den Top-10 finden sich weitere umsatzstarke Shops wie Nespresso und einige Online-Plattformen der beiden dominierenden Schweizer Einzelhandelskonzerne Migros (Onlineshops LeShop.ch, ExLibris.ch in den Top-10) oder Coop (Microspot.ch, coopathome.ch oder Nettoshop.ch). Das ist ganz typisch für die Schweizer Handelslandschaft die auch Stationär von diesen beiden Grosskonzernen bestimmt wird.

Amazon in der Schweiz

Welche Trends gibt es aktuell in der Schweiz im eCommerce und der Digitalbranche zu erkennen?

Trends im Schweizer eCommerce

Es ist eine sehr starke und weitere Professionalisierung zu beobachten. Diese hat verschiedene Facetten. Zum einen werden gerade großflächig die Systeme aktualisiert. Vor allem bei Coop wird alles auf Hybris migriert und hier reden wir doch von einem guten halben Dutzend grosser Schweizer Onlineshops mit mehrstelligen Millionen Umsätzen. Und auch andere Betreiber sind am Erneuern und Skalieren ihrer Plattformen. Doch auch in anderen Bereichen wie dem Austesten von neuen Konzepten und Vertriebsmodellen, dem Hinterfragen bestehender Mechaniken oder auch verstärkte und erweiterte Marketing-Massnahmen werden starke Innovationen verzeichnet.

Ganz zentral sind auch Logistik-Services wo wir in der Schweiz gerade in diesen ersten Monaten einiges an Innovationen erfahren durften. Von Installations-Services bei Brack – wo die Installationen vom Crowd-Service Mila oder einem Profi geordert werden können bis hin zu Late-Same-Day Delivery bei STEG wo bei Bestellungen bis 18h noch bis 21h geliefert wird. Eines meiner persönlichen Lieblingsthemen ist aktuell die Digitalisierung am POS. 

Ähnlich wie es Amazon im Pilot in Seattle gemacht hat, darf ich mehrere aufgeschlossene und innovative Schweizer Kunden betreuen, wie wir das Online-Knowhow in die Fläche bringen. Das beinhaltet unter anderem Bewertungen an die Regale zu bringen, Sortimente aus den Online-Verhalten umzuschichten, dynamische und elektronische Preis-Etiketten. Doch es macht hier noch lange nicht halt. Dies geht gar soweit, dass wir beispielsweise beim stationären Kassen-Checkout in Echtzeit verlassene Warenkörbe und Merklisten des Kunden im Onlineshop prüfen und mit dem aktuellen Filialbestand abgleichen. Gibt es eine Übereinstimmung, erhält der Kunde eine „dezente“ Empfehlung. Die Resultate sind echt beeindruckend und führen zu Mehrumsätzen im zweistelligen Prozentbereich.

Das Thema ist noch sehr frisch und eine wahre Spielwiese für Unternehmen, die frei, neu und vor allem anders denken wollen und es auch können. Und vor allem auch für diejenigen, welche Online nicht als „Konkurrenz im eigenen Hause“ ansehen sondern als interessante Ergänzung der Touchpoints – Omni-Channel ist Teamplay.

Schweizer eCommerce anders als in Deutschland

Du bist jetzt schon sehr lange im eCommerce tätig und hast vieles miterlebt, gesehen und vor allem mitgemacht. Welche Unterschiede erkennst du zwischen der Schweiz, Deutschland, Österreich und UK?

Unterschiede Geschäftsmodelle DACH Region

Nach meinen Beobachtungen kochen die Schweizer Händler im Vergleich immer noch auf sehr kleiner Flamme. Dies ist jedoch auch nicht erstaunlich. Denn neben dem hohen Kosten-Niveau in der Schweiz muss man anerkennen, dass die Investitionen auf einen rund 10-Mal kleineren Markt als in Deutschland umgelegt werden müssen, welcher erst noch in 2 relevante Sprachen fragmentiert ist. Das resultiert in deutlich kleineren Skalierungs-Potentialen als sie beispielsweise ein PurePlayer in Deutschland, UK oder auch in Frankreich vergegenwärtigt.

Was zudem auch besonders interessant und uns differenziert ist, dass sich die Schweizer extrem mobile-affin zeigen. Auch Zalando anerkennt, dass der Anteil an mobilen Besuchen und Umsätzen in der Schweiz am höchsten ist in allen 15 Ländern, wo sie aktiv sind. Kommt hinzu, dass nach UK die Schweiz den höchsten pro Kopf Einkauf von frischen Lebensmitteln weltweit vorweisen kann. Gerade Online-Lebensmittel mit ihrer gesamten Komplexität ist ein Konzept, dass in der Schweiz seit Jahren erstaunlich gut funktioniert. Und auch dies mit www.leshop.ch und www.coopathome.ch dominiert von den zwei grossen Einzelhandelskonzernen in der Schweiz.

Kunden in der Schweiz generieren – schwierig

Es ist, wie viele wissen, so, dass viele deutsche und österreichische Händler in die Schweiz expandieren möchten. Sie träumen von hohen Margen und Erfolg im Nachbarland. Ist das denn bei den Schweizer Händlern genauso? Wollen sie auch in andere Exportländer? Und vor allem – welche sind die Favoriten wenn es um die Internationalisierung geht?

Internationalisierung aus der Schweiz

Exporte lohnen sich für Schweizer Händler nur, wenn sie in einer Nische tätig sind oder einzigartige Services vorweisen können. Mit austauschbarer Handelsware zum Beispiel aus dem Mode- oder Elektronik-Sortiment sind Schweizer Händler international in der Regel chancenlos. Dennoch gibt es sehr erfolgreiche internationale Online-Beispiele. Ich denke hier zum Beispiel an www.beliani.ch der mit Möbeln aus ost-europäischer Produktion aus der Schweiz heraus sehr erfolgreich in verschiedenen grossen internationalen Märkten unterwegs ist. Oder www.fashiondays.ch die im Bereich Club-Shopping fast ganz Ost-Europa dominieren und ebenfalls aus der Schweiz heraus operieren. Beiden genannten Beispielen ist gemein, dass sie den Grossteil der Produktion rsp. des Fulfillments in den jeweiligen Ländern vor Ort haben mit entsprechend attraktiven Kostenstrukturen.

Schon fast ein „Dinosaurier“ ist Samy Liechti mit www.blacksocks.com, quasi dem Erfinder des Abo-Commerce. Auch er ist seit 1999 global sehr erfolgreich unterwegs. Und wenn wir von Nische sprechen, dann darf man selbstverständlich www.freitag.com nicht vergessen die ebenfalls international erfolgreich unterwegs sind.

Best Practice Beispiele – CH Commerce

Kommen wir nochmals auf die deutschen und österreichischen Händler zurück. Wie vorhin kurz angedeutet, erwarten sich diese Erfolg und bessere Margen in der Schweiz. Mit welchen Herausforderungen müssen sie aber rechnen, wenn sie in das kleine Nachbarland expandieren wollen?

Herausforderungen – eCommerce in der Schweiz

Man sollte die Schweiz nicht unterschätzen – ein Online-Vertriebskonzept muss zwingend „helvetisiert“ werden wie wir es nennen. Schweizer Konsumenten reagieren bisweilen etwas allergisch auf ausländische Onlineshops rsp. wenn ihnen das Gefühl vermittelt wird, man kann sie mit einem deutsche oder österreichischen „Derivat“ abspeisen. Dies bedingt Detailkenntnisse des Schweizer Marktes, der Kultur und der Gepflogenheiten und selbstverständlich auch der rechtlichen Anforderungen.

Kommt hinzu, dass das Schweizer-Deutsch sehr viele Einflüsse aus dem Französischen vorweist was zur Folge hat, dass zahlreiche Sortiments- und Produktbezeichnungen entsprechend zu adaptieren sind. Zudem Zahlungsmethoden wie die Postfinance-Card oder Zahlung gegen Rechnung mit dem orangen Einzahlungsschein sind sehr verbreitet und ein eigentlichs Muss. Dies alles bedingt entsprechende Anpassungen am Shop und den nachgelagerten Systemen. Und selbstverständlich ist da noch eine andere Währung dies man absichern muss und ein Zoll. Und Letzterer hat es auch in sich. Denn die Schweiz ist das einzige Land neben Weissrussland, das noch den Gewichtszoll und nicht den Wertzoll kennt. Also auch ein Zalando musste erstmals jede Jeans und jeden Sneaker wägen, bevor er in die Schweiz verkauft werden konnte.

Plus wer seinen Onlineshop nur in Deutsch präsentiert, erreicht nur gut zwei Drittel des Marktes. Eine französische Sprachversion und ggf. eine englische sind für den Schweizer Markt mehr als empfehlenswert. Grundsätzlich sind alle Hürden überwindbar; man muss einfach daran denken und den Aufwand nicht scheuen.

Deutsche und österreichische Händler in der Schweiz

Welche Ansprüche hat ein Konsument in der Schweiz gegenüber Online Händlern oder Händler generell? Welche Unterschiede lassen sich hier im DACH-Raum erkennen?

Ansprüche Konsumenten in der Schweiz

Ich denke, dass die Ansprüche durchaus vergleichbar sind. Nuancen sind ggf. im Bereich der Qualitäts- und Service-Ansprüche zu identifizieren. Denn ich glaube, ein Schweizer ist (noch) nicht so preissensitiv wie es beispielsweise ein deutscher Kunde ist. Ein Schweizer Kunde ist nach wie vor bereit, einen „Extra-Franken“ zu bezahlen, wenn er dadurch einen Top-Service und eine Top-Qualität erhält. Die sogenannte „Geiz ist Geil“ Mentalität konnte sich in der Schweiz nie wirklich durchsetzen. Übrigens auch ein Zeichen dafür, dass sich Saturn vor ca. 1 Jahr aus der Schweiz zurückgezogen hat und nun alle Märkte unter dem „Media Markt“ Brand laufen.

Kann die Schweiz noch erfolgreich eCommerce betreiben?

Ganz provokant gefragt – Kann es sich die Schweiz länger (bzw. wie lange noch) leisten, so abgeschottet zu bleiben, wenn es um Business geht?

Businessmodell in der Schweiz

Gute Frage; doch ich glaube nicht, dass sich die Schweiz abschottet. Die Spielregeln sind klar und verlässlich. Und mittlerweile verkaufen sehr viele deutsche Onlineshops sehr erfolgreich in die Schweiz, weil diese die sogenannten „Hürden“ nicht scheuen und sie elegant überwinden. Und sie sind mit überschaubarem Aufwand überwindbar. Gerade im Bereich Mode sind nach unseren Schätzungen wohl 3/4 der Umsätze in ausländischer Hand. Wobei hingegen im Bereich Elektronik – dem zweiten Top-Umsatz-Segment im Schweizer Onlinehandel – es genau umgekehrt ist. Dort sind 3/4 der Umsätze in helvetischer Hand. Um auf die Frage zurückzukommen. Klar, es gibt den Zoll, die andere Währung und mehrere Sprachversionen plus die länderspezifischen Eigenheiten bzgl. Kundenverhalten und -erwartungen. Ich würde jedoch nicht von Abschottung sprechen sondern von besonderen Herausforderungen. Denn es ist ja nicht so, dass sich die Schweiz „abschotten“ will bzgl. Onlinehandel. Es sind ganz einfach die (politischen) Gegebenheiten. Ähnliches müsste man sonst auch von England oder Norwegen behaupten.

Schweizer Kultur anders auch im eCommerce

Dein Blick in die Zukunft … Wie wird sich eCommerce in der DACH Region aber vor allem in der Schweiz ändern? Welche Wünsche hast du an die Branche?

Thomas Lang über die Zukunft im eCommerce

Ich wünsche mir von der Branche mehr Mut. Mut, auch mal Fehler zu machen und Innovation. Innovation geschieht nicht in dem ich zuerst schaue, was machen die anderen. Innovation heisst, ich probiere selber etwas zuerst aus. Innovation heisst auch scheitern, lernen, es besser machen. Gerade unsere stationären Händler sind regelrechte Schlaftabletten. Und gehen sie online, ist es so zaghaft, darf wenig kosten und am liebsten soll online nicht funktionieren, sondern den stationären Handel retten. Da verhalten sich die Händler diametral anders als die Kunden. Die sind längst an den neuen Touchpoints unterwegs und haben ihr Verhalten geändert. Kein Wunder also, dominieren gerade im Fashion-Bereich AboutYou, Zalando & Co den Schweizer Markt.

Und ganz generell – und nicht nur für den DACH-Raum – sehe ich noch sehr grosse Potentiale im Bereich Services und Logistik. Services zum einen gegenüber dem Kunden, in Form von Packages und zum anderen auch in Form von Devices. Ich bin überzeugt, dass die Amazon Dash-Buttons wie auch Amazon-Echo erst der Anfang ist einer neuen Generation von Shopping-Devices. Und was die wenigsten bislang bemerkt haben ist, dass diese neuen Services zum einen die Geschwindigkeit – das Momentum zwischen Kaufimpuls und Kaufabschluss – drastisch erhöhen und zum anderen den Wettbewerb komplett aushebeln. Auch hier schlafen 99% der Marktakteure noch tief und fest.

 

München, Schnee, das letzte freie Taxi vor dem Hotel geschnappt, auf zum Messegelände und die zwei Damen im roten Blazer waren da. So kann man unsere Ankunft am 01.03.2016 bei der Internetworld in München beschreiben. Wir berichteten.

Internetworld 2016Um ein kurzes Follow-Us-Around zu zeichnen, sind wir gemeinsam mit 8 Partnern zur Internetworld nach München angereist. Der A-COMMERCE Rail Trip hat wieder bewiesen, wie wichtig es ist, Kontakte zu pflegen und ein Netzwerk aktiv zu bereichern. Danke an all‘ diejenigen, die dabei waren und die Reise nach München zu einem Erlebnis gemacht haben. Immer wieder gerne!

Internetworld2016

Recap Internetworld 2016

Zwei Tage Messe kann man in einem Übersichts Beitrag nicht zusammenfassen. Deshalb werden wir in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder Themen der Internet World 2016 aufnehmen und darüber im Kontext berichten. Die Messe selbst war, wie erwartet, ein weiterer Treffpunkt vieler E-Commerce Entscheider aus Deutschland und Österreich. Offizielle Daten zu Teilnehmerzahlen, etc. gibt es aktuell noch nicht (Stand 03.03.2016, 21.00 Uhr). Wir schätzen, dass ungefähr 5.000 – 6.000 Personen die Internetworld 2016 in München besucht haben.

Aussteller Internet World 2016In den beiden Hallen hat es an #eCommerce nicht gefehlt. Den Satz „Ah, ihr macht auch etwas mit eCommerce“ konnten wir scheinbar nicht oft genug hören 😉 Von Payment, bis hin zu SEO, Hoster, Shopsystem-Anbieter, usw. waren vorhanden. Eine weitere Messe, bei der sich Kunden (Händler) und Dienstleister treffen.

Termin Overload beim gesamten Team

Stephan, Susanne, Ana-Maria und Sandra waren an beiden Tagen fast pausenlos mit Terminen bedeckt. Wieso wir dies betonen? Um zu zeigen, dass die Messe genügend Vielfalt geboten hat, um 4 Personen 2 Tage lang zu beschäftigen. Stephan, Susanne und Sandra haben sich mit vielen unserer Partner getroffen, haben neue Kontakte kennen gelernt und viele spannende Projekte gesehen, welche wir laufend auch hier vorstellen werden. Einige Start-Ups und Neuerungen bei bekannten Unternehmen konnten die drei aufschnappen und hatten somit einen sehr guten Überblick über die Vielfalt des Angebotes auf der Messe. Vieles war uns bereits bekannt – deshalb spielte auch dieses Mal das „Community Management“ eine wichtige Rolle. Ein Auffrischen und auf den „aktuellen Stand der Dinge“ bringen darf bei einer Internet-Messe nicht fehlen.

Ana-Maria widmete sich dem Kongress und Info-Arena Programm an beiden Tagen. Das Szenario setze sich fort. Viele Neuigkeiten konnten wir hier auch nicht sammeln. Einen Status Quo der Branche erheben aber umso besser. Themen wie

  • Female Commerce
  • Optimierte Prozesse als Wettbewerbsvorteil
  • Conversion Rate Optimierung
  • Fraud Prevention
  • Zukunft der Online Marktplätze

wurden lang und breit diskutiert bzw. vorgestellt. Eine immense Vielfalt an Speakern und Slots war gegeben, zwar nicht immer ganz professionell gelöst bzw. „Mehrwert schaffend“, aber immerhin interessant für das diverse Publikum. Es gab sicherlich für viele Besucher, natürlich auch für uns, einige Slots, die den eCommerce Horizont etwas geweitet haben.

Aussteller 2016

Während dessen waren Susanne & Sandra als dynamisches Duo auf der Messe unterwegs, um mit langjährigen Partnern, aber euch vielen neuen Dienstleistern & Ausstellern zu sprechen – es war sehr spannend für uns zu sehen, dass A-COMMERCE auch in Deutschland bereits sehr bekannt ist und die Arbeit der letzten Jahre uns recht geben, denn A-COMMERCE steht für Netzwerken auf höchstem Niveau, jedoch auch immer mit der notwendigen Lockerheit und einem Schuss Spass!

Fazit der Internetworldd 2016

Internet World 2015 und 2016 im Vergleich

Fazit Internetworld 2016

Alles in Allem können wir nach 2 Tagen Messe und einer wirklich gelungenen Party behaupten, dass sich die Reise nach München für uns als Besucher gelohnt hat. Danke an alle Kontakte, die wir wieder getroffen haben, neu kennen gelernt haben und unsere aktuellen A-COMMERCE Partner für eine spannende Messe. Auf zu neuen Projekten und Kooperationen!

Danke auch an unsere Kooperationspartner bei der Internetworld für den tollen Aufwand und die gelungenen Ansätze bei der Messe. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit – auch in der Zukunft – und wünschen dem Team erstmals ein erholtes Wellness Wochenende (Haben sie sich verdient).

Bemerkung am Rande: Der Veranstalter haftet niemals für die Kompetenz der Aussteller und Speaker 😉

A-COMMERCE Day Banner

Vor gut 3 Jahren haben wir als A-COMMERCE mit unserem ersten eCommerce Event in Österreich begonnen. Das Ziel war klar: Online Händler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz miteinander zu vernetzen um dadurch einen offenen und transparenten Erfahrungsaustausch über Do´s & Don´ts sicherzustellen. Damit haben wir es geschafft, die damals wenig entwickelte österreichische eCommerce Branche mit neuen Ideen, Trends und Visionen zu beleben aber vor allem zu verändern.

Das war und ist uns aber bisher nicht genug. Wir gehen einen großen Schritt weiter und veranstalten am 22. Oktober dieses Jahres den A-COMMERCE Day. Ein Tag, an dem sich alles rund um das Thema eCommerce dreht. Ein Event, das es in dieser Form in Österreich bisher noch nie gegeben hat. Branchenexperten und Entscheidungsträger aus der eCommerce Alpenregion haben eines gemeinsam – sie treffen sich am 22. Oktober 2015 im TECH GATE Vienna um gemeinsam mit uns den Online Handel weiter zu entwickeln.

Der A-COMMERCE Day richtet sich an all’ diejenigen, die entweder gerade in die Welt des Online Handels starten wollen, aber auch an jene unter euch, die in der Branche bereits Fuß fassen konnten. Keynotes, Panels und Workshops zu den diversesten Themen im eCommerce werden den ganzen Tag am Programm stehen. Mehr Conversion, höhere Umsätze, bessere Systemanbindung oder Kundenzufriedenheit. Für dieses Know-How ist gesorgt. Um es kurz zu fassen: eCommerce von A bis Z.

Sichert euch jetzt eure Tickets für den A-COMMERCE Day 2015 und seid dabei, wenn internationale Speaker und Meinungsführer aus der DACH Region über die Grenzen des eCommerce hinaus blicken um Erfolg, Motivation und Spaß an der Online Branche an euch weiter zu geben. Google, pixi, Shopware, Mastercard und viele Big-Player der Branche stehen sowohl als Aussteller als auch als Speaker auf der Gästeliste. Das Netzwerken kommt, wie von allen A-COMMERCE Events eben gewohnt, nicht zu kurz denn bei der After-Show Party im 19. Stockwerk des TECH GATE Vienna wollen wir mit euch bei einem guten Glas Wein, einem Bier und Schmankerln den Abend verbringen.

Ich freue mich sehr darauf, euch am 22. Oktober persönlich in Wien begrüßen zu dürfen!

Stephan Grad

Anton Award Verleihung am 22.10.2015

Wir sind überwältigt!

 

Es sind noch ganze 8 Wochen bis zum A-COMMERCE Day und alle – wirklich ausschliesslich ALLE – Ausstellerflächen sind ausverkauft! Jeder Quadratmeter ist ausgebucht und mit tollen Partnern und Unternehmen gefüllt.

Aussteller aus der DACH Region und über die Alpenregion hinaus sind am 22. Oktober 2015 in Wien vertreten

Über 30 Aussteller und Partner bieten die Möglichkeit zu fachlichem Austausch und Netzwerken. Die ausstellenden Unternehmen sind bekannte Big-Player in der eCommerce und digitalen Welt. Secure Trading, Shopware, Actindo, Econda, SOFORT Überweisung und viele mehr, heißen bei ihren Ausstellungsflächen alle Besucherinnen und Besucher des A-COMMERCE Day willkommen und geben Einblick in ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio.

Eine Präsentationsplattform welche den Netzwerk- und Partnerschaftsgedanken ganz groß schreibt. Der A-COMMERCE Day bietet somit die perfekte Plattform um mit Unternehmen in Kontakt zu treten, interessante Menschen kennen zu lernen und vielleicht auch das eine oder andere Projekt zu initiieren. Go for it!

Branchenexperten und Entscheidungsträger geben Einblick

Viele bekannte Schlüsselpersonen aus der eCommerce und Digitalbranche tragen bei A-COMMERCE Day ihr Wissen zusammen und sorgen für eine geballte Ladung an Know-How. Unternehmen wie Master Card, PVS, Klarna, Shopware und viele mehr sind neben den Ausstellerflächen auch durch Keynotespeaker, in Panels oder Diskussionen auf der Bühne vertreten und geben ihr Fachwissen „unplugged“ an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des A-COMMERCE Days weiter. Rund um das Thema eCommerce werden Brancheninsights und Trends in den Bereichen Payment, Fulfillment, Shopsysteme, und vielen mehr gegeben. Der digitale Darwinismus steht ebenfalls im Rampenlicht und wird unter anderen von Karl-Heinz Land unter dem Begriff „Share Economy“ in seine Einzelteile zerlegt und aus erster Hand erklärt. Wie sich die Digitalisierung auf ein bestehendes Geschäftsmodell bzw. auf eine Marke auswirken kann und was der stille Angriff der digitalen Revolution heute noch bedeuten kann, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 22. Oktober 2015 in Wien.

Ebenfalls gibt es sowohl für Berufseinsteiger als auch Experten die Möglichkeit an verschiedenen Workshops teil zu nehmen. Die Themenbandbreite und der berufliche Background der Workshopleiter könnte nicht diverser sein. Von Kommunikation über den bekannten Schnittstellen-Dschungel bis hin zu Risk Management ist für jeden Wissensstand und jedes Interessensgebiet etwas dabei. Heiße Brancheninsights und Nähkästchen-Plauderei inklusive.

Mit dem eCommerce Preis, den Anton Award:15 wollen wir am 22.10.2015 im Rahmen des A-COMMERCE Day, der europäischen eCommerce Szene zeigen, dass auch hier in Österreich, herausragende Unternehmen in der eCommerce und digitalen Branche beheimatet sind. Ausgezeichnete Arbeit gehört belohnt, deshalb stellt die Verleihung des Anton Award:15 einen Ansporn dar, mit innovativen und vor allem kundenfreundlichen Ideen die Branche zu prägen und weiter zu bringen.

Anton Award:15 Header A-COMMERCE Day

Wir danken allen für das ungebrochene Interesse am Event und freuen uns auf einen spannenden Tag zusammen mit euch, unseren Partnern und vielen neuen Geischtern aus der eCommerce und digital Branche.

Jetzt Tickets für den A-COMMERCE Day 2015 sichern!

aCommerce Internet World Roadtrip

Die Internet World Messe öffnet am 24. März wieder einmal ihre Pforten für eCommerce Interessierte, Online Händler und Dienstleister.

Da sich auch immer viele österreichische Online Händler und Partner auf den Weg nach München machen, planen wir für dieses Jahr den „aCommerce Internet World Roadtrip

Wir starten in der Früh des 24. März mit einem Reisebus in Wien und nehmen entlang der Westbahn-Strecke Online Händler & eCommerce Interessierte mit zur Messe, bringen euch dort direkt bis zum Eingang.

Für all jene, die Fragen zu gewissen eCommerce Themen oder Dienstleistern haben, stehen wir schon im Bus, aber natürlich auch vor Ort auf der Messe dann den ganzen Tag zur Verfügung und unterstützen euch dabei, die richtigen Unternehmen und Menschen zu treffen. Denn mit dem richtigen Partner bzw. der richtigen Strategie verbessert ihr euren Shop bzw. eure Strategie spürbar.

Im Anschluss an die Messe geht es dann nach einem guten Abendessen wieder retour Richtung Wien.

Ihr wollt mit dabei sein? Das geht so:

 

Online Händler

Anmeldung kostenlos unter office@acommerce-team.at mit folgenden Daten:

  • Name
  • Unternehmen
  • Mobilnummer
  • E-Mailadresse

 Dienstleister

Wenn Ihr als Dienstleister Co-Presenter des aCommerce Internet World Bus werden wollt, könnt ihr euch direkt an Susanne wenden (susanne.huettner@acommerce-team.at).

Es wird auch die Möglichkeit des günstigeren Kaufes der Kongresstickets geben. Bei Interesse, einfach ebenfalls kurz melden.

Wir freuen uns auf einen spannenden Ausflug gemeinsam mit euch!

Bis bald im aCommerce Internet World Bus

Euer Stephan