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Vorbereitungen Online Handel auf Weihnachten

In vielen Einzelmärkten in Deutschland (in Österreich haben wir sie noch nicht gesichtet) stehen bereits die ersten Weihnachtsnikoläuse in den Regalen. Der stationäre Handel ist somit bereits perfekt gerüstet für das Weihnachtsgeschäft. Doch wie sieht es im Online Handel aus? Sind sich Online Händler bewusst, dass ihr Weihnachtsgeschäft und jegliche Vorbereitungen dafür bereits im Sommer beginnen?

Philipp Schrader, Leiter Vertrieb bei idealo meint, dass spätestens (!!) im September die Weihnachtszeit für den Online Handel beginnt. Diese ist nämlich für den eCommerce sehr umsatzstark. Die Kunden sind bereit Geld auszugeben – die Aussicht auf das 14. Gehalt ist bereits in allen Köpfen festgehalten – somit beginnt der Kauf von Weihnachtsgeschenken bereits im Oktober. Man weiß anhand von Daten, wann und wonach Kunden suchen und ementsprechend auch, zu welchen Zeiten Online Shops am meisten Umsätze generieren.

Eine gute Vorbereitung ist Pflicht!

Zu dieser gehört die Auswahl von Produkten, welche für das Weihnachtsgeschäft am besten geeignet sind. Verfügbarkeiten und Lieferanten prüfen – Achtung, hier sind besonders Lieferfristen wichtig. Verlässlich und genau sollte der Lieferant garantieren, dass die Waren auch wirklich pünktlich ankommen! Produktdaten müssen aufbereitet werden und auch Marketing- und Vertriebskanäle bekommen ein Refresh. Die diesbezüglichen Kampagnen sollten bereits im Sommer (vor Beginn der Vorbereitungen) fixiert und das Budget aufgeteilt sein – so der Vertriebsleiter. Bei idealo legen die rund 250 Content-Mitarbeiter beispielsweise schon in den Sommermonaten Produktdaten für das Weihnachtsgeschäft an.

Shoppingverhalten zu Weihnachten

Online Marktplätze sind im Weihnachtsgeschäft ein wichtiger Umsatzfaktor für Händler. Zu diesem Schluss kam bereits im letzten Jahr eine Studie von ECC Köln und Ebay. Und dieses Ergebnis macht durchaus Sinn, denn “Einer für Alles” ist für den Kunden eine bequeme Einkaufsoption. Den Aufwand, sich bei mehreren Shops zu registrieren und direkt beim Händler zu kaufen tun sich die wenigsten noch an. Der Preisvergleich bleibt aber vor allem im Weihnachtsgeschäft nicht aus, im Gegenteil – hier wird besonders stark auf den Preis geachtet. Genau aus diesem Grund bietet idealo mittlerweile Direktkauf als zusätzlichen Vertriebskanal an. Seit einem Jahr gibt es die Möglichkeit, ein auf dem Preisvergleichsportal gesuchtes Produkt direkt kaufen zu können. Eine Anmerkung an Händler – vielleicht wäre die Präsenz auf Preisvergleichsplattformen doch keine verkehrte Idee.

Die Weihnachtssaison kommt jedes Jahr „überraschend“

Philipp Schrader und sein Team haben gesehen, dass ab Anfang Oktober bis zum vierten Advent die Verkaufszahlen (über idealo) deutlich ansteigen. Die stärksten Kalenderwochen sind dabei die Wochen 48 bis 51. In der Weihnachtszeit haben sie rund die Hälfte aller Verkäufe des gesamten Jahres 2015 verzeichnet. Die Conversion Rate ist in dieser Zeit um 50 Prozent höher. Außerdem lässt sich eine Steigerung der Einkäufe über Smartphones erkennen.

Das Weihnachtsgeschäft ist auch die Zeit der Last-Minute Einkäufe. Nicht nur Urlaub sondern vor allem Geschenke werden oft noch kurz vor knapp gekauft. Daher ist es für Händler besonders wichtig, im Bereich mobile gut aufgestellt zu sein. Schade ist nur, dass es viele Händler bis heute nicht schaffen, eine ordentliche und einwandfrei funktionierende Umsetzung des mobilen Online Shops zu gewährleisten. Es sind Zeit-, Kosten- und Ressourcengründe, welche Händler daran hindern. Trotz Mehrwert, wissen viele Händler hier nicht weiter. Die idealo-App wurde mittlerweile 3,5 Millionen Mal heruntergeladen und konnte vor allem in der letzten Weihnachtszeit eine verstärkte Nutzung von rund 20 Prozent gegenüber dem Restjahr verzeichnen.

Was ist dann noch zu tun?

Eine gute Vorbereitung ist enorm wichtig! Diese kann für die Händler aber sehr divers aussehen. Grundsätzlich gehört eine gute Aufbereitung des eigenen Sortiments und vor allem auch der Marketing-, Kommunikations- und Vertriebskanäle dazu. Wer keine eigenen Ressourcen für umfangreiche Maßnahmen hat, sollte von bestehenden Strukturen profitieren um sich erfolgreich zu platzieren.

Logo Swarovski

1953 singt Marilyn Monroe „Diamonds are a Girl’s best friend“

1971 begiebt sich James Bond in „Diamonds are forever“ mal wieder auf Verbrecherjagd

2016 teste ich den „Glitzer Glitzer Bling Bling“ Online Shop von Swarovski Kristallschmuck

Startseite Swarovski

Über Swarovski: „Daniel Swarovskis meisterhafte Kunstfertigkeit beim Schleifen von Kristall prägt das Unternehmen seit 1895. Seine unendliche Leidenschaft für Innovation und Design macht Swarovski zu einer der führenden Marken im Bereich Schmuck und Accessoires. Bis heute erhält das Familienunternehmen diese Tradition aufrecht und ermöglicht allen Frauen in der Welt jeden Tag ein herausragendes Styling.“

Wie mein Einkaufserlebnis in diesem Online Shop abgelaufen ist und welche „Diamanten“ ich bekommen habe, könnt ihr hier lesen.

Der Swarovski Online Shop

Das Design des Shops ist grundsätzlich sehr schlicht und unauffällig gestaltet. Kristalle fallen selbst ja genug auf. Die Kategorien sind gut in die jeweiligen Produkte aufteilt.

Kategorien Swarovski

Abgesehen von den erwarteten Kategorien „Schmuck“ „Accessoires“ „Uhren“ usw. finde ich die Kategorie „Styles“ besonders erwähnenswert. STORYTELLING ist hier das Codewort! Zu verschiedenen Produkten wird eine kurze Geschichte erzählt und im Anschluss werden die entsprechenden Produkte aufgelistet.

Storytelling Swarovski1Storytelling Swarovski2

Was mir auch noch sehr gut gefällt: Der STYLEFINDER. Egal ob Unterwegs im Büro-Chic oder im Abendkleid – hier finde ich die passenden Accessoires und den passenden Schmuck zu meinem Outfit. Frauen stehen einfach auf diese Dinger! Mein Bling Bling Herz schlägt gleich mal schneller! Gut gemacht Swarovski!

Stylefinder Swarovski

Zum Thema Fehlertolerante Suche gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Die funktioniert tadellos. Bei der Eingabe von „ASSESOIRES“ statt „ACCESSOIRES“ und auch bei „HALSGETTE“ statt „HALSKETTE“ findet der Shop die richtigen Produkte.

Assesoires Suche SwarovskiHalsgette Suche Swarovski

SWAROVSKI

Für mein Smartphone und das Tablet ist die Ansicht übrigens auch toll optimiert. Auch auf der Website ist ein eigener Link für die Mobile Ansicht platziert. Diese wird dann so dargestellt:

Mobile Ansicht Swarovski

Im Shop selbst findet man sich sehr leicht zurecht. Die Filterkategorien sind ausführlich und egal ob Form, Plattierung, Kollektion oder Preis – ich kann mir alle Produkte gut durchfiltern.

Bei den Produktfotos und den Beschreibungen darf man auch gar nicht meckern. Die Fotos sind hochauflösend und die Produkte auch „am Menschen“ dargestellt. Somit kann ich mir vom Produkt ein gutes Bild machen. Die Beschreibungen sind sehr ausführlich und  mit zusätzlichen Kauf Empfehlungen dargestellt.

Produktfoto Swarovski

Was mir hier jedoch fehlt ist die Anzeige der Verfügbarkeit jedes einzelnen Produktes und die Lieferzeit. Die ist allgemein gehalten. Eigentlich Schade, hier hätte ich mir mehr erwartet.

Lieferung Swarovski

Warenkorb & Checkout

Ich habe mich für ein paar glitzernde Ohrringe entschieden. Im Checkout kann ich mir eine kostenlose Geschenkverpackung und eine Grußkarte dazu bestellen. Find ich gut! Der Aufbau des Checkouts ist übersichtlich und kurz gehalten.

Checkout Swarovski

Die versandkostenfreie Bestellung ist übrigens ab EUR 75,–  Warenwert möglich. Auch als Gast kann ich bestellen. Bezahlt habe ich diese Bestellung mittels „Kauf auf Rechnung“ Endlich ein Shop der meine Lieblingszahlart anbietet! Kreditkarte und Paypal werden auch akzeptiert. Sofortüberweisung fehlt jedoch.

Lieferung , Kundenservice und Retoure

Lieferung SwarovskiIch habe meine bestellten Ohrringe nach 3 Tagen erhalten. Der Zusteller von GLS hat das Paket bei meiner Nachbarin abgegeben da ich selbst gerade nicht anwesend war.

Die Verpackung finde ich echt hübsch. Mal kein 0815 brauner Karton. Die schöne blaue Swarovski Schachtel war extra in einem grauen Seidenpapier verpackt. Zusätzlich lag auch noch eine kleine „Documents“ Mappe bei. Inhalt: Rechnung, Rücksendeformular + Rücksendeaufkleber und das mehrsprachige Echtheitszertifikat von Swarovski. Schön umgesetzt! Wirklich!

Da ich die Ohrringe ja nur zu Testzwecken bestellt habe, sende ich sie wieder zurück. Nach einem kurzen Anruf bei der mehrsprachigen (Auswahl der Sprache mittels Zifferneingabe am Telefon) KOSTENLOSEN HOTLINE bekam ich die Info vom freundlichen Mitarbeiter, dass die Retoure einfach kostenlos bei der nächsten Post abzugeben ist.

Also Swarovski – da macht ihr echt mal wieder alles richtig! Top!

 

Fazit

Der Online Shop von Swarovski Kristalle erhält 131 Punkte – Gut!

Warum? Es sind halt oft die kleinen Details! Abgesehen von der hübschen Verpackung und dem tollen Service, der Möglichkeit auf Rechnung bezahlen zu können, der schönen (auch mobilen) Umsetzung des Shops ist das gesamte Einkaufserlebnis eigentlich toll. Jedoch gibt es Punkteabzug für die nicht angezeigte Verfügbarkeit der Produkte, die Lieferzeit (24 Stunden wären super), eine fehlende Zahlungsart und die doch etwas hohe Versandkostenfei-Grenze.

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 25.02.2016

Tester: Susanne Hüttner

verwendeter Browser: Chrome

verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z3

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

M-COMMERCE . nur optimierte Shops profitieren

Nur ein optimierter Onlineshop profitiert von den starken Zuwächsen im M-Commerceso heisst es in der aktuellen Presseaussendung von Klarna.

Weihnachten ist nun seit 5 Wochen wieder Geschichte und die Zahlen sprechen für sich. Der stationäre Handel stagniert, während Einkäufe in Online Shops boomen. Viele Unternehmen stellen sich nun die Frage: „Was haben wir falsch gemacht?“ – vor allem jetzt am Jahresanfang sollte man sich die Entwicklung der jeweiligen Verkaufskanäle genauer ansehen und auf Professionalität prüfen.

Christian Renk, Geschäftsführer Klarna Austria GmbH: „Mobile Commerce nimmt eine immer wichtigere Position im Internethandel ein, nur wer jetzt seinen Online-Auftritt optimal ausrichtet, kann am mobilen Bestellwachstum rasch profitieren. Der Klarna Checkout stellt dabei eine sichere und einfache Lösung für den, besonders im M-Commerce heiklen, Bezahlbereich dar.

Christian Renk über Mobile Commerce

Wie wichtig ist m-commerce? KLARNAZahlen sprechen für sich – Mehr als 50% kaufen mobil

Laut einer Statistik von Klarna, wird bereits mehr als 50 % mobil eingekauft. In Deutschland sind die Umsätze 2015 im Online Handel um 100% gestiegen, wenn man die mobile Käufe mit dem Vorjahr vergleicht. In Österreich gilt in etwas dasselbe Szenario. Ein nicht-optimierter Online Shop ist somit ein Stein im Weg zum Erfolg. Es wäre zwar schon längst an der Zeit gewesen, diesen Schritt als Online Händler zu gehen, aber immerhin ist es noch nicht zu spät – nur schade, „Geld auf der Straße (in dem Fall im nicht-optimierten Online Shop) liegen zu lassen“.

Mobile Shopping bedarf anderer Handlungen

Mobile-Shopper ticken anders

Nicht nur technische Aspekte wie Darstellung, Nutzernavigation oder Ladegeschwindigkeit müssen hierbei besonders genau betrachtet und angepasst werden sondern: „Die mobilen Shopper ticken anders und das verlangt ein neues Denken.  Einkaufen mit dem Smartphone muss rasch und einfach funktionieren, die Produkte müssen optimal präsentiert werden.“, so Renk. Mobile Shopping ist nicht nur mehr ein Trend sondern ein Must-Have. Die Bedeutung dieses Kaufverhaltens dominiert im Online Handel. Durch diese Form des Einkaufserlebnisses bieten sich neue Möglichkeiten an.

Mobile Coupons oder „Jetzt-kaufen!“-Buttons, um einen unmittelbaren Kaufanreiz zu bieten. Darüber hinaus nimmt der Empfehlungs-Commerce via Facebook etc. stark zu. „Nicht mehr die App oder der QR-Code sind wesentlich, sondern die optimale Produktpräsentation.

Klicken war gestern, wischen und scrollen sind heute“, so Renk.

ändler müssen aufgrund Konsumentenverhalten optimieren

Einfach, bequem und sicher – wichtig für Mobile-Devices

Der Einkauf muss bequem, schnell und vor allem auch sicher über Mobile Devices möglich sein. „Niemand will sensible Daten, die man meist auch nicht auswendig weiß, in sein mobiles Gerät eintippen müssen. Die virtuelle Kassa, wo es sich entscheidet, ob der Kunde schlussendlich kauft oder nicht, ist leider noch immer ein stark vernachlässigter Bereich“, weiß Renk zu berichten. Hat ein Online-Shop zum Beispiel den Klarna Checkout implementiert, bietet er nicht nur verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an – von Sofortüberweisung, bis hin zur Kreditkarte – sondern auch die beliebteste Zahlungsart “Kauf auf Rechnung“, die nachweislich den Umsatz erhöht.  Der Kunde kann dabei  seinen Kaufabschluss lediglich mit Email-Adresse und Postleitzahl tätigen und muss keinerlei sensible Daten eingeben. Die Rechnungsadresse wird automatisch eingeblendet, wenn man bei Online-Shops mit integriertem Klarna Checkout einkauft. Per Klick auf „Jetzt kaufen” ist der Kauf auch schon abgeschlossen.

Mobile Commerce ist notwendig

Mobile Commerce gehört die Zukunft

Das mobile Internet wird zum wichtigsten Verkaufskanal, daher sollte jetzt die Zeit genutzt werden, um den Online-Shop in allen Bereichen für mobile Nutzer zu optimieren, „nur so wird es möglich sein, den Wettkampf um den Kunden zu gewinnen und am stark steigenden Mobile Commerce partizipieren zu können“, ist Renk überzeugt.

Mobile Shopping

Mobile First ist nicht für alle B2C Unternehmen geeignet„Mobile First“ ist für viele Unternehmen, die im eCommerce arbeiten, zu einem Credo geworden – egal ob Agenturen, APP-Entwickler oder mehr und mehr auch Online Händler. Dies ist auch bei der steigenden Verbreitung von Smartphones und der immer exzessiveren Nutzung auch durchwegs nachvollziehbar.

Jedoch wie bei so vielen Dingen im Leben, wenn nicht auf die Bedürfnisse des Kunden (oder Händlers) eingegangen wird, kann es durchaus zu Verwendungen von „Mobile first“ kommen in Bereichen, in denen es absolut keinen Sinn macht – und dies möchte ich heute mit einem Beispiel erläutern:

In den vergangenen Wochen hatte ich immer wieder Gespräche mit Investoren, welche mir die App- & Business Ideen ihrer StartUps erzählt haben – eine davon war zb, Wohnungen am Smartphone anzusehen und bei Gefallen sofort online zu kaufen.

Nein, wir reden hier nicht davon, dass man sich via App einen Termin für eine Besichtigung vereinbaren kann, sondern dass man diese Wohnungen & Häuser tatsächlich rechtsbindend via App erwerben kann.

Wie wir alle wissen, bekommt man derzeit für jede Idee, sofern man sie nur gut verkauft, einen Investor – aber gerade eine Immobilie ist das 1.000%ige Gegenteil dessen, was Konsumenten am Smartphone kaufen.

Mobile Shopping kann nur dann erfolgreich als Strategie eingesetzt werden, wenn es darum geht, Impuls- & Spontan-Käufe schnell und einfach abzubilden – damit eben jeder Kauf-Impuls ausgenutzt wird und nicht verfliegt, zb wenn man erst darauf wartet, bis der Kunde seinen Laptop aufgeklappt hat oder noch schlimmer am PC in der Arbeit sitzt.

Diese Möglichkeit ist aber nicht bei allen Produkten oder Dienstleistungen möglich … auch wenn an neuen Dienstleistungen eben für jene Impulse gearbeitet werden (zb. soll es bald möglich sein, Versicherungen nur für kürzeste Zeiträume abschliessen zu können…quasi einem Impuls folgend)

Daher möchte ich Online Händlern Folgendes ans Herz legen: „Mobile first“ ist gut und wichtig, aber nicht für jeden von euch. Überlegt euch, ob euer Sortiment eine Impulskauf entspricht oder ob eure Kunden nicht doch eher eine Anschaffung planen werden.

…bitte versteht mich jetzt nicht falsch, auch dann ist eine mobile Shopping-Möglichkeit als Informations-Basis sehr wichtig, aber eben eure Strategie muss dann heissen: „Mobile Second“