Modomoto Archive - A-COMMERCE | E-Commerce Beratung & Events
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Schon seit Outfittery im Jahr 2012 gegründet wurde hat mich das Konzept fasziniert. Anstatt selbst einkaufen zu müssen – egal ob online oder im Ladenlokal – gibt man einfach durch die Auswahl einiger Beispielfotos seinen Stil an und lässt sich durch eine professionelle Einkaufberatung passende Outfits zusammengestellt in einer Box nach Hause schicken. Mittlerweile gibt es neben Outfittery einige Nachahmer dieses Konzepts. Der bekannteste Mitbewerber ist momentan wohl Modomoto. Wir wollten herausfinden, wer besser ist und stellen euch das Ergebnis in diesem Shoptest Spezial einmal vor:

Profil einrichten und Stil festlegen:

2016-11-30_101544Die Profileinrichtung ist bei beiden Seiten sehr ähnlich aufgebaut. Schon die Startseiten beider Anbieter sind nahezu identisch und bestehen aus einem emotialen Foto mit einem großen „jetzt Starten“-Button. Folgt man dieser Aufforderung, erscheint bei beiden eine recht ähnliche Abfrage des Stils. Anhand von Fotos und Beispieloutfits soll der Konsument entscheiden, was ihm gefällt und was aus seiner Sicht ein NO-GO ist. Die Herangehensweise ist jedoch etwas unterschiedlich. Outfittery fragt mehr allgemein ab, welche Outfits man in der Freizeit tragen würde und welche beruflich. Modomoto hingegen stellt zu fast jedem Kleidungstück (T-Shirt, Hemd, Hose, Pullover, Sakko, Mantel…) genaue Fragen welcher Schnitt, welche Farbe, und auch welche Preisklasse einem zusagt. Hier ist Modomoto zwar auf dem ersten Blick genauer, die vielen Fragen nerven aber schnell.

Im nächsten Schritt fragen beide Anbieter anhand von Beispielfotos ab, was man nicht bekommen möchte. Bei Modomoto ist nun schon die Registrierung mit E-Mail Adresse und Passwort nötig.

2016-11-30_101525Bei Outfittery geht es nach der Abfrage der NO-GOs etwas anders und meiner Meinung nach auch besser weiter: ich werde gefragt, welche Marken ich gerne trage und wie alt ich mich fühle. Diese Fragen sind in Bezug auf meinen Kleidungstil mit Sicherheit hilfreich. Als nächstes werde ich dann noch gefragt, warum ich Outfittery nutzen möchte. Danach kommt auch bei Outfittery die Registrierung und die Abfrage von Größen. Außerdem kann ich jetzt auch bei Outfittery angeben, wieviel Geld ich für welches Kleidungstück zahlen würde. Hier wird deutlich, dass Outfittery mit günstigeren Preisen startet als Modomoto.

Ab jetzt geht es bei beiden Diensten wieder ziemlich gleich weiter: Ich gebe meine Rechnungsadresse an und kann optional einen telefonischen Beratungstermin mit meiner „persönlichen“ Stylistin vereinbaren.

Zwischenfazit 1:
Beide Anbieter arbeiten hier sehr ähnlich. Modomoto stellt mehr Einzelfragen zu den einzelnen Kleidungstücken und wirkt sehr kleinteilig. Outfittery stellt mehr Fragen zu meinem Stil und zu meiner Lebenssituation. Mit gefällt das Konzept von Outfittery hier besser, da ich mir ja bei einem solchen Dienst eben keine Gedanken machen möchte, welches Teil mir in welcher Farbe und in welchem Schnitt passen würde. Diese Gedanken soll sich mein Styleberater machen.

Das Beratungsgespräch:

Beide Beraterinnen haben mich zum vereinbarten Zeitpunkt pünktlich auf die Minute angerufen. Das war aber leider schon die einzige Gemeinsamkeit. Beim Gespräch selbst geht die Qualität deutlich auseinander:

Modomoto:
Die Beraterin saß anscheinend in einer Art Callcenter und hat recht leise gesprochen so das die Verständigung an sich schon gar nicht so einfach war. In nur 2 Minuten wurden mir dann ein paar Basic-Fragen gestellt: Welche Klamotten ich aktuell brauche und ob ich noch Socken benötige. Dann war das Gespräch schon wieder vorbei. Von einer Stilberatung war hier nichts zu spüren.

Outfittery:
Hier hat mich die Style Expertin Paulina Martins angerufen und 15 Minuten mit mir gequatscht. Wir waren sofort per Du und Sie hat über netten Smalltalk versucht ein paar Informationen über mich zu bekommen. Sie hat natürlich auch gefragt, welche Sachen ich momentan dringend brauche, hat mir aber auch direkt ein paar Vorschläge für neue Kleidungstücke gemacht, die für mich spannend sein könnten. Auch hat die gefragt, wie experimentierfreudig ich bin und wie gewagt die Kombinationen sein dürfen.

Zwischenfazit 2:
Das Beratungsgespräch war bei Outfittery um Klassen besser. Ich habe mich sehr gut beraten gefühlt und hatte auch sofort einen persönlichen Draht zur Style Expertin. Bei Modomot hingegen war es nur ein sehr kurzes Gespräch ohne wirkliche Beratung

Die Boxen:

modomoto-boxAuch bei der Lieferung fällt sofort ein fast identisches Konzept auf: beide Anbieter versenden die Outfits in Boxen die aussehen wie Koffer und auch mit praktischem Tragehenkel ausgestattet sind. Unsere Box von Outfittery ist dabei leider mit einer kleinen Beschädigung geliefert worden. Der Inhalt war jedoch unversehrt. Die Lieferzeit war bei beiden ähnlich, nämlich 4-5 Tage.

Beide Anbieter haben mir zwei Outfits, jeweils zu einem Stapel zusammen geschnürrt zur Verfügung gestellt. Die Outfits von Modomoto waren dabei mehr klassisch, Outfittery war experimentierfreudiger, worauf ich mich auch mit meiner Style Expertin vorab geeinigt hatte. In beiden Paketen lag auch noch ein kleiner Brief von der Stylexpertin bei. Bei Modomoto war er ausgedruckt, bei Ouftittery wirklich handgeschrieben – das ist wirklich sehr persönlich und toll gemacht. Da sich über Geschmack ja bekanntlich streiten lässt, ist die folgende Einschätzung auch rein Subjektiv: Bei Kleidungsauswahl hat Outfittery insgesamt meinen Geschmack besser getroffen. Hier habe ich 4 Teile behalten. Bei Modomoto war es nur 1 Teil. Outfittery blieb auch beim Preisniveau in der Regel deutlich unter meinen angegeben Maximalgrenzen für die jeweiligen Kleidungsstücke. Modomoto hat meinen Maximalpreis sehr oft ausgereizt, so das für preisbewusste Kunden Outfittery das bessere Angebot hat.

box_outfittery

Die Retouren sind bei beiden Anbietern sehr einfach.  Man gibt in einem Feedbackbogen die Gründe für die Rücksendung des jeweiligen Stücks an (mit dem Feedback wird dann die Zusammenstellung der nächsten Box optimiert) und sendet die Box mit dem beiliegenden Retourenaufkleber kostenlos zurück. Auch kann man bei beiden angeben, wann man die nächste Box erhalten will. So braucht man sich zukünftig keine Gedanken mehr um seinen Kleiderschrank machen. Ich habe angegeben das ich im Frühjahr mit neuen (Sommer)Klamotten ausgestattet werden möchte. Trotzdem kann auch hier Outfittery mit einem ganz besonderen Service mehr überzeugen: Neben einem Retourenschein für die österreichische Post bietet Outfittery zusätzlich den Service, das Paket kostenlos von UPS von einer beliebigen Adresse zu einer Wunschzeit abholen zu lassen. Mehr Service geht nicht!

Zwischenfazit 3:
Auch bei der Lieferung hat Outfittery klar die Nase vorn: Die Artieklauswahl passt besser und auch in Sachen Service bietet Outfittery hier mehr. Nicht zuletzt ist ein handgeschriebener Brief von der eigenen Stylistin noch das i-Tüpfelchen beim Kundenservice.

Fazit:

Auf den ersten Blick sind beide Anbieter sehr ähnlich und bieten ein überzeugendes Konzept und sind eine echte alternative zum klassischen (Online)Shopping. Man erhält komplette Outfits und muss sich um die Zusammenstellung des Einkaufs nicht mehr selber kümmern. Outfittery ist aber durch eine sehr persönliche und individuelle Betreuung und durch viele kleine Zusatzservices wie einem kostenlosen Abholservice für Retouren insgesamt besser. Man hat ein wenig das Gefühl das sich Modomoto als „Versandhaus“ mit Abomodell sieht während bei Outfittery wirklich die Beratung und der Service mehr im Vordergrund steht. Ich persönlich werde wohl Outfittery-Stammkunde werden.

Zeitraum der Testbestellung und des Shoptests: November 2016
Tester: Henning Adam; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: HTC10. Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!