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Retail Definition - eCommerce A bis Z

Der Begriff Retail stammt aus dem Englischen und bedeutet schlicht Einzelhandel. Im Deutschen wird er inzwischen in mehreren Bereichen – auch im Finanzwesen oder der Tourismusbranche –  verwendet, wir gehen hier aber nur auf die Begriffserklärung in Bezug auf den Handel und damit einhergehend auch auf Produkt-Versionen ein.

Retail – Einzelhandel

Mit Retail bezeichnet man den Verkauf von Waren in kleinen Mengen an private Haushalte zu Konsum- oder Gebrauchszwecken. Ein Retailer ist demnach ein Einzelhändler (oder ein einzelhandelsnaher Dienstleister), dessen Kernaufgaben in der Warenbeschaffung von verschiedenen Herstellern, in der Zusammenstellung der Produkte zu einem Sortiment und in der Veräußerung an nicht-gewerbliche Endkunden/Verbraucher besteht. Der Retail grenzt sich klar vom Großhandel ab, der seine Waren an gewerbliche Endkunden und Großverbraucher verkauft.

Es gibt verschiedene Retail-Betriebsformen, die sich hinsichtlich der erforderlichen Fläche unterscheiden:

  • Automaten-Verkauf mit sehr geringer Fläche (sogenanntes Vending)
  • Shopzonen (ca. 100 m2) etwa mit Laden-Segmenten an Raststationen oder Tankstellen
  • Lebensmittel-(Selbst-)Bedienungsgeschäfte mit Verkaufsflächen bis zu 200 m2
  • Große Verbrauchermärkte bzw. Supermärkte mit bis zu 5000 m2

Der größte Konkurrent des klassischen Retails ist inzwischen der Online-Handel geworden. Deshalb verfolgen immer mehr Einzelhändler Multi-Channel-Strategien und bieten neben dem stationären Ladengeschäft auch über Online-Kanäle ihre Produkte an.

Retail-Version (Computerbranche)

Beim Handel im Computerbereich können verschiedene Versionen eines Hardware- oder Software-Produktes angeboten werden. Die sogenannte Retail-Version bezeichnet ein Produkt, das der Händler von einem Hersteller bzw. Großhändler bezogen hat und das er dann direkt an den Endverbraucher verkauft. Retail-Produkte liegen deshalb in schöner, „endkundengerechter“ Verpackung und Vollausstattung vor. Um dem Kunden beispielsweise eine sofortige Inbetriebnahme zu ermöglichen, werden bei Retail-Produkten auch zusätzliche Komponenten mitgeliefert – bei einem Drucker etwa auch alle Kabel, das Handbuch, Druckerpatronen und die benötigte Software. Bei Software spricht man von Retail, wenn es sich dabei um echte Vollversionen handelt und auch noch Handbücher mitgeliefert werden.

Im Gegensatz dazu sind Bulk-Versionen von Produkten für die Masse gemacht und deshalb auch günstiger als Retail-Versionen. Erwirbt man etwa einen Drucker in einer Bulk-Version, fehlen alle Extras wie Kabel oder Software und ebenso die schöne Verpackung.

Letztlich gibt es auch noch Original-Equipment-Manufacturer- (OEM) bzw. Systembuilder-Versionen, die sich auf Produkte beziehen, die von Vornherein gar nicht für den einzelnen Verkauf an einen Endverbraucher gedacht sind. Prominentes Beispiel ist in diesem Bereich das Betriebssystem Windows, das Microsoft in einer speziellen, verbilligten OEM-Version an PC-Hersteller verkauft. Der Kunde erwirbt dann letztlich den PC, auf dem das Betriebssystem bereits eingespielt ist.