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Endlich ist es soweit – seit nunmehr 4 Jahren arbeiten wir von A-COMMERCE mit Hochdruck daran, die eCommerce & Multichannel Branche noch weiter zu professionalisieren und zu beflügeln und gehen jetzt den nächsten Schritt. Wir freuen uns sehr, euch heute den A-COMMERCE Beirat präsentieren zu können.

Erster Beirat für E-Commerce Agenden in Österreich

A-COMMERCE bildet gemeinsam mit namhaften Entscheidern aus der österreichischen Unternehmerlandschaft den ersten E-Commerce Beirat in Österreich. Der A-COMMERCE Beirat soll ein frei zugängliches Expertennetzwerk für die digitale Wirtschaft in Österreich darstellen. Themengebiete sind: Online Handel und die Handelslandschaft in Österreich, Rechtliche Aspekte sowie Datenschutz, Qualitätssicherung und Zertifizierungen von Betrieben und Händlern, kreative Innovation, logistische Herausforderungen aber auch kaufmännische Fortschritte für den Handel.

„Innovation wird als Motor der (digitalen) Wirtschaft gesehen. Gerade in einer derart schnelllebigen Gesellschaft, ist es für den Erfolg von Unternehmen essentiell, up to date zu bleiben. Dem Puls der Zeit zu folgen steht somit ganz oben auf der Agenda.“ – so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE und Initiator des Beirates.

A-COMMERCE hat in den vergangenen vier Jahren, Unternehmen in Österreich durch digitale Höhen und Tiefen begleitet. Die Erfahrung zeigt, dass sowohl KMUs als auch Konzerne, mit dem Thema E-Commerce zu kämpfen haben. „Es ist für österreichische Unternehmen, insbesondere natürlich auch im Handel immens wichtig, eine eigenständische E-Commerce-Identität aufzubauen, um im inländischen aber auch grenzüberschreitenden Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein.“ so Anja Hochmeier, Konzernleitung eBusiness pbs Holding.

A-COMMERCE ruft E-Commerce Beirat ins Leben

Der E-Commerce Beirat bildet ein Gremium, welches aus verschiedenen Perspektiven die unterschiedlichen Aspekte des Online Handels aber auch der Digitalisierung in Unternehmen ausleuchtet. „Der A-COMMERCE Beirat will hier neue Maßstäbe setzen und durch proaktive Maßnahmen Unternehmen einen Hands-On Approach geben“ sagt Dr. Andreas Seling, Beiratsmitglied und Rechtsanwalt bei DORDA über den ersten E-Commerce Beirat in Österreich. Gebündeltes Know-How aus der Praxis bringt in Zukunft die verschiedenen Beiratsmitglieder in regelmäßigen Abständen an einen Tisch. Diese einzigartige Konstellation hierzulande bietet einen Rundumblick auf die Herausforderungen im Online Handel.

Beiratsmitglieder und Themenschwerpunkte

Initiator: Stephan Grad – Geschäftsführer A-COMMERCE und Initiator des ersten E-Commerce Hub in Österreich „Digital Alpha Hub“

B2B Agenden: Mag. Anja Hochmeier – Konzernleitung eBusiness, pbs Holding AG

Risk Management & Inkasso Service: Christian Kren – Geschäftsführer, IS Inkasso

Marketing & Online Agenden: Daniel Friesenecker – Geschäftsführer, Friedacon Online Consulting

Networking & Zertifizierung: Monica Rintersbacher – Geschäftsführerin, Leitbetriebe Austria

Payment: Christian Renk – Geschäftsführer, Klarna  & SOFORT Überweisung Österreich

Recht & Datenschutz: Dr. Andreas Seling – Rechtsanwalt, DORDA Attorneys at Law

Marktplätze: Eric Hofmann – Geschäftsführer,Post E-Commerce

Qualitätssicherung: Thorsten Behrens – Geschäftsführer, E-Commerce Gütezeichen Österreich

Logistik & Urban Development: Gabriel Aufreiter, Director Business Development Austria, cargo partner

Kaufmännische Agenden: Gerhard Habtmann – Geschäftsführer, Gerhard Habtmann Unternehmensberatung und Sanierung

 

 

Click and Collect Studie - Österreich 2017

Studie eCommerce Gütezeichen

Click & Collect, also das Online-Bestellen einer Ware und die Abholung in einem stationären Geschäft, soll Kunden mehr Service bieten und gehört zu den aktuellen Trends im Online-Handel. Auch in Österreich tätige Unternehmen setzen vermehrt auf das kanalübergreifende Shopping. Doch sind die österreichischen Konsumenten gewillt Click & Collect zu nutzen? Eine repräsentative Studie des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens ermittelte den Status quo und befragte 500 Österreicher/innen u. a. auch zu Problemen beim Online-Shopping und zeigt, worauf Kunden beim Einkauf im Internet achten.

Click & Collect: Bisher nur von einem Drittel genutzt

Obwohl Kunden bei Click & Collect von einigen Vorteilen profitieren, nutzen bisher nur 4 Prozent der Online-Shopper regelmäßig solche Angebote und knapp ein Drittel (27 Prozent) selten. Ungefähr die Hälfte (49 Prozent) der Befragten bevorzugt die bequeme Lieferung nach Hause oder ins Büro. 20 Prozent sagen, Click & Collect bisher nicht genutzt zu haben, würden dies aber tun. Dazu Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens: „Die Studie zeigt, dass diese Art des Einkaufens in Österreich noch viel Luft nach oben hat. Die Vorteile, z. B. Lieferkosten zu sparen, scheinen für viele nicht groß genug zu sein, um Click & Collect zu nutzen. Außerdem scheint es so, als würde die Lieferung nach Hause doch besser funktionieren, als die häufig gehörten Klagen vermuten lassen.“

Click und Collect Studie - 2017 Verhalten

Click & Collect-Nutzer wollen Filialen in der Nähe, Rückgabe- und Umtauschmöglichkeiten

Konsumenten, die sich für Click & Collect interessieren, ist es wichtig, dass eine Filiale des Online-Shops in ihrer Nähe ist (78 Prozent), es eine Rückgabemöglichkeit (59 Prozent) oder eine Umtauschmöglichkeit gibt (45 Prozent) und die Bezahlung in der Filiale möglich ist (33 Prozent). Eine eher untergeordnete Rolle spielen Kriterien wie die Möglichkeit im stationären Handel beraten zu werden, ein eigener Abholschalter und die Möglichkeit zum Test bzw. Anprobe der Ware.

Top Beschwerdegründe: Lieferprobleme und Verwendung persönlicher Daten

Die Studie zeigt, dass beim Kauf im Internet noch nicht immer alles reibungslos funktioniert, denn 67 Prozent der Befragten berichten von negativen Erfahrungen. Bei den Beschwerdegründen ganz oben rangieren die verspätete Lieferung der Ware (27 Prozent), die Abweichung von den Erwartungen bzw. der Beschreibung im Online-Shop (22 Prozent) oder das Überhäufen mit Werbung (21 Prozent).

Weitere Problemfelder sind, dass die Ware einfach vor der Haustür/Wohnungstür abgelegt wurde (18 Prozent), persönliche Daten für andere Zwecke verwendet oder an Dritte weitergegeben wurden (16 Prozent) oder das Paket in einem weit entfernten Paketshop hinterlegt wurde (13 Prozent). Ein Drittel hatte bisher noch keine negativen Erfahrungen beim Online-Einkauf. Dazu Behrens: „Click & Collect kann vor allem bei den Lieferproblemen eine Alternative sein und negative Erfahrungen reduzieren. Probleme lassen sich außerdem vermeiden, wenn Konsumenten bei der Online-Shop-Auswahl zertifizierte Anbieter, wie z. B. mit dem Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen, wählen. Bei diesen können Kunden auf eine seriöse und professionelle Dienstleistung vertrauen.“

Jene Online-Shopper, die den Anbieter zur Problembehebung kontaktiert haben, berichten von einem gut funktionierenden Kundenservice: 63 Prozent beschreiben ihre Erfahrung mit dem Anbieter bei der Lösung des Problems als sehr positiv, weitere 12 Prozent als überwiegend positiv.

Günstige, sichere und Anbieter mit Gütesiegel heben sich von der Konkurrenz ab

Haben Online-Einkäufer die Wahl zwischen zwei Anbietern, dann sind – abgesehen vom Preis (71 Prozent) – die Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit eines Online-Shops (52 Prozent) sowie die Erfahrungen mit dem Anbieter (39 Prozent) die entscheidenden Kriterien. Dies zeigt auch eine aktuelle Studie von Otage Online Consulting aus der hervorgeht, dass 66 Prozent der Kosnumenten einem Online-Shop vertrauen, wenn er über ein Gütesiegel verfügt. „Nach wie vor gibt es beim Online-Shopping Unsicherheiten, weshalb Konsumenten nach vertrauenswürdigen Shops suchen. Ein Gütezeichen ist hier eine wichtige Orientierungs- und Entscheidungshilfe, denn zertifizierte Anbieter erfüllen hohe Qualitätsstandards und heben sich von der Konkurrenz ab“, so Behrens.

Jetzt: BMWFW unterstützt Händler bei der Zertifizierung mit 500 Euro

Händler, die diesen Wettbewerbsvorteil auch nutzen möchten, sollten dies jetzt tun: Aktuell fördert das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) österreichische Kleinunternehmen bei der Erlangung des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens und übernimmt die Nutzgebühr des ersten Jahres im Wert von 500 Euro. Gültig ist dieses Angebot für Online-Shop-Betreiber mit maximal 20 Mitarbeiter/innen, die sich unter http://www.guetezeichen.at/registrieren anmelden und die notwendigen Kritierien für eine Auszeichnung erfüllen.

Alle Infografiken (Nutzung Click & Collect, Kriterien für die Nutzung von Click & Collect, Beschwerdegründe beim Online-Shopping, Kriterien für die Auswahl eines Online-Shops) sowie das Logo sind hier zum Download erhältlich.

Über die Studie:
Die repräsentative Studie des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen wurde von meinungsraum.at im Oktober und November 2016 mittels Online-Befragung unter 500 Österreicherinnen und Österreichern (zwischen 14 und 65 Jahren) durchgeführt.

Otago Online Trendreport 2017 – Das digitale Konsumverhalten
Durchgeführt von meinungsraum.at mittels Befragung von 1.000 Österreicherinnen und Österreichern, verfügbar unter http://www.otago.at/otago-online-trendreport-2017.

Über das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen
Das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen (http://www.guetezeichen.at) ist das sichtbare Zeichen für seriösen Online-Handel. Als einziges Gütesiegel im E-Commerce wird es von Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Wirtschaftsministerium unterstützt und genießt daher ein hohes Vertrauen bei Konsumenten.

Die Spezialisierung auf die juristischen und kulturellen Herausforderungen im österreichischen Online-Business gibt Händlern rechtliche Sicherheit im Verkauf in und nach Österreich und unterstützt sie, den Eigenheiten des österreichischen Marktes erfolgreich zu begegnen. Gleichzeitig ist das Gütezeichen als Mitglied des European Trustmark europaweit gut vernetzt. Durch die Zertifizierung erhalten Händler ein sichtbares Zeichen für Seriosität und darüber hinaus kostengünstige Unterstützung für den Online-Shop.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen

Thorsten Behrens