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Handelskraft Konferenz 2019

Am 28. März findet die Handelskraft Konferenz 2019 unter dem Motto Take part. Connect. Level Up in Frankfurt am Main statt

Am 28. März lädt dotSource Händler, Hersteller und Verlage aus ganz Europa nach Frankfurt am Main zur Handelskraft Konferenz 2019 ein. Ziel ist es wieder, neue Trendthemen des Jahres einfach und verständlich für alle Teilnehmer zu verpacken und so neue Potentiale für die Zukunft zu eruieren.

Die Konferenz steht heuer unter dem Motto: Take Part. Connect. Level Up.

Als Medienpartner freut es uns ausserordentlich, dass wir 2 Tickets an Händler und Hersteller vergeben können – wenn ihr also Interesse an der Teilnahme habt, meldet euch direkt bei Stephan (stephan@a-commerce.at)

Über die Handelskraft Konferenz

Stein auf Stein – Was seit jeher für den Bau eines Hauses gilt, trifft auch für den Auf- und Ausbau digitaler Projekte zu: step by step – denn längst geht es nicht mehr darum, zu erkennen, dass die Zukunft digital ist. Dieser Grundstein ist gelegt. Vielmehr dreht es sich um die entscheidenden Schritte nach der Grundsteinlegung, um Weiterentwicklung, Um- und Ausbau. Genau an diesem Punkt der Digital Experience möchten wir uns mit den Teilnehmern der Handelskraft Konferenz 2019 in Frankfurt am Main treffen.

Doch wie verwandelt man eine solide Basis in nachhaltigen Erfolg? Auf der Handelskraft 2019 zeigen wir, wie das geht, indem man Kundenansprüchen gerecht wird, neue Technologien integriert und unternehmensinterne Prozesse optimiert. Wir wollen informieren und diskutieren – über KICloudsPlattformen – und all die anderen »Baustoffe«, mit denen Unternehmen heute intelligente Digital-Architekturen umsetzen können, anstatt kostspielig in falsche Luftschlösser zu investieren.

Auf der Handelskraft Konferenz wird es nicht nur darum gehen, auf welche Themen und Trends es 2019 ankommt, sondern auch, wie sich die Entwicklungen konkret in das eigene Geschäftsmodell integrieren lassen: In Vorträgen, Round-Table-Formaten und Workshops, bei inspirierenden Praxiseinblicken und großen Visionen, unter Branchenkollegen und E-Commerce Experten. Kurzum: Wir laden herzlich ein, dabei zu sein, wenn sich die Macher und Entscheider der digitalen Transformation zu folgenden Trendthemen der Branche austauschen:

  • Künstliche Intelligenz
  • New Work
  • Agiles Projektvorgehen
  • Automatisierte Business- & Marketing-Strategien
  • Intelligentes Produktdatenmanagement
  • Effiziente Personalisierung
  • Vernetzte Omnichannel-Services
  • Digitale Marketing Trends

Stein auf Stein, step by step – auch die Location der Handelskraft Konferenz 2019 ist mehr als nur Kulisse der Digital Experience Base: Als Bauwerk mit Geschichte weiß die Klassikstadt Frankfurt, Tradition und Innovation auf beeindruckende Weise zu verbinden.

Hier gibt es einen Rückblick auf die Handelskraft Konferenz 2018:

In diesem Sinne

Take part. Connect. Level up – seid dabei am 28. März 2019 in Frankfurt am Main.

Interview Jörg Skornschek

Fintech Start Up Alert – Cashpresso. Mit cashpresso bieten Jörg Skornschek und sein Team eine Konsumfinanzierung, die sowohl für Händler […]

FinTech Start Up Cashpresso

Fintech Start Up Alert – Cashpresso.

Mit cashpresso bieten Jörg Skornschek und sein Team eine Konsumfinanzierung, die sowohl für Händler als auch Kunden so einfach wie möglich gestaltet ist. Speziell bei einer Neugründung sind die Aufgaben sehr vielfältig: vom Aufbau der Zusammenarbeit mit der Bank und externen Dienstleistern, über das Aufsetzen des gesamten Risikomodels bis hin zur Erstellung der Compliance-Richtlinien – alles natürlich im Einklang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen. Viele andere wichtige Themen wie Kunden- und Händlersupport fallen ebenfalls in ihren Bereich. Der ursprüngliche Kärntner lebt mittlerweile seit knapp 20 Jahren in Wien. Nach dem Studium der Handelswissenschaften zog es ihn sofort in die Patent Baracke, wo er nun seit bereits 10 Jahren Erfahrung bei renommierten Anbietern im Payment Bereich gesammelt haben. Seine Karriere begann international bei PayPal in Dublin, wonach er kurze Zeit später die Fraud- und Riskabteilung bei paysafecard. Vor der Gründung von Credi2 war er bei payolution in der Geschäftsleitung für Risk & Operations zuständig.

Interview Jörg Skornschek – Cashpresso

Jörg, wir kennen uns ja schon viele Jahre – haben Seite an Seite die payolution mitaufgebaut; wie kam es dazu, dass Michael Handler und du den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habt? Vor allem in einem so heiß umkämpften Markt wie dem FinTech Bereich?

cashpresso neues FinTech Start Up

Wir hatten schon lange den Wunsch etwas Eigenes zu machen. Während unserer langjährigen Tätigkeit im Payment Umfeld haben wir diese Nische entdeckt und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Mit Daniel Strieder haben wir einen erfahrenen Unternehmer an unserer Seite und sind bestens gerüstet, cashpresso als Finanzierungslösung am e-Commerce Markt zu etablieren.

Finanzierungslösungen im eCommerce

Einleitend haben wir ja bereits erwähnt, dass viele Payment Lösungen derzeit entstehen, aber aufgrund des fehlenden USP bleibt das Interesse seitens der Händler aus. Weshalb ist cashpresso anders als andere Anbieter und wie profitiert der Online Händler davon?

 Payment Lösungen Startup FinTech

cashpresso ist anders aufgebaut als alle bisherigen Konsumfinanzierungen. Das rechtliche und administrative Set-up funktioniert so einfach wie bei Vorauskasse. Zudem rechnet cashpresso jeden Kauf sofort ab und das Geld wird täglich an den Händler überwiesen. Technisch können Händler cashpresso einfach mittels üblicher Plug-Ins installieren. cashpresso erhöht die Kaufkraft der Kunden und optimiert dadurch die Conversion. Endkunden bietet cashpresso mit der modernen App One-Click Payments direkt aus dem Check-out.

 Kaufkraft der Kunden optimiert ansprechen

Viele Händler hoffen derzeit darauf, dass ApplePay endlich DIE mobile Payment Lösung sein wird, damit Kunden auch am Smartphone problemlos einkaufen können. Eure Lösung geht noch einen Schritt weiter und zeigt auf, dass es eigentlich keine speziellen Mobile Payment Lösungen geben muss, sondern einfach eine Omnichannel Lösung vorhanden ist. Warum haben bisherige Anbieter diesen Schritt nicht genutzt?

Mobile Payment Lösungen – Cashpresso

Vielleicht ein Wort zu ApplePay. Ich bin nicht ganz so euphorisch. Laut derzeitigem Stand bietet ApplePay eine weitere Art der Kreditkartenzahlung, wobei die technische Umsetzung ohne Zweifel besser sein wird als bei vorhandenen Lösungen. Wir glauben, dass langfristig Usability entscheidend ist – egal auf welchem Kanal. Durchsetzen werden sich die Player, die kundenfreundliche mobile optimierte Lösungen anbieten und es schaffen Innovationen immer wieder voranzutreiben. Regulierung und Compliance erschweren bei etablierten Anbietern diese kundenfreundlichen Produktentwicklungen.

Payment als notwendiges Übel im eCommerce

Payment ist im Bereich eCommerce immer noch ein notwendiges Übel denn bspw. gibt es beim Rechnungskauf immer noch eine große Anzahl an Kunden, die durch fehlende Identifizierung oder schlechte Bonität abgelehnt werden. Wie siehst du die Aufteilung hier: Wird meist ein Kunde abgelehnt, weil man ihn nicht kennt oder aufgrund des tatsächlich schlechten Scorings?

Scorings im eCommerce un Payment

Meine Erfahrungen zeigen, dass bis zu einem Viertel der Kunden nicht an der angegebenen Adresse identifiziert werden können und somit für den Rechnungskauf abgelehnt werden. Dann hängt es von den eingestellten Bonitätskriterien des Rechnungsanbieters ab. Sogenannte harte Negativmerkmale (Inkassofälle) weist allerdings nur eine verhältnismäßig geringe Kundenanzahl auf. Diese Herausforderung der Identifizierung haben wir bei cashpresso nicht, da wir den Kunden auf unserer Seite per Videocall identifizieren und somit als einziges Ausschlusskriterium die mangelnde Bonität bleibt.

Bonität und Inkasso im eCommerce

Die Offline & Online Welt verschmelzen ja jeden Tag mehr zusammen und werden somit zu einer Omnichannel-Einkaufswelt – seid ihr auch für diesen Schritt gerüstet?

Omnichannel Einkaufskultur – eCommerce in Österreich

Ganz klar: mit unserer App für Android und iOS haben Kunden immer und überall Zugriff auf cashpresso und auch das Online-Portal ist klar und einfach aufgebaut. Zusätzliche Funktionen wie eine Kreditkarte und das Scannen von Rechnungen sind bereits in Umsetzung und erleichtern die Bezahlung in der Omnichannel-Welt.

Zukunft im eCommerce in Österreich

Wenn du einen Wunsch für die eCommerce Branche in Österreich hättest … Welcher wäre das?

Erfolgreich eCommerce in Österreich

Ich finde es schade, dass große Online-Shops meist in Berlin oder München gegründet werden. Mehr Unternehmensgründungen in Wien mit heimischen Partnern wären eine gute Basis für den langfristigen Erfolg Österreichs in der internationalen e-Commerce Branche.

Online Redakteur (m/w) eCommerce & Digitalisierung

A-COMMERCE ist Innovationsführer im Bereich eCommerce & Digitalisierung in Österreich … warum ist das so? Das Team besteht aus sympathischen […]

A-COMMERCE verstärkt sein Team mit einem Online Redakteur

A-COMMERCE ist Innovationsführer im Bereich eCommerce & Digitalisierung in Österreich … warum ist das so?

Das Team besteht aus sympathischen Menschen, deren wichtigste Aufgabe es ist, die einzelnen Entscheidungsträger aus der Online Handels & eCommerce Branche miteinander zu vernetzen. Und da wir weiter wachsen wollen, suchen wir nun DICH als Online Redakteur!

Du interessierst dich für die Themen Innovationen, Trends und News im Handel, produzierendem Gewerbe und StartUps und hast ein Händchen für spannende Texte, Hintergrundinformationen und mitreissende Interviews?

Dann bist du die Person, die wir gerne bei uns im Team begrüssen wollen.

Aufgabenbereich als Online Redakteur

  • Contenterstellung für die Webseite (intern, eventuell auch extern)
  • Recherche und onlineaffine Umsetzung von Artikeln & Hintergrundbeiträgen
  • Entwicklung von Konzepten zum stetigen Ausbau der Reichweite
  • Unterstützung der Social Media Kanäle (Facebook & Twitter)
  • Interviews mit Entscheidungsträgern aus der eCommerce & Digital Branche

 

Anforderungen

  • journalistische Berufserfahrung im Print- und/oder Onlinebereich
  • Sicherheit beim Schreiben und Redigieren von Texten
  • Sicherheit im Umgang mit CMS-Systemen (WordPress)
  • besondere Affinität zu den Themen eCommerce, Gadgets, Digitalisierung & StartUp-Szene gewünscht
  • sehr gute Arbeitsorganisation und einen Kopf voller Ideen
  • hohe Teamfähigkeit
  • Neugier, Kreativität, ästhetisches Empfinden, Optimismus, Eigeninitiative
  • gute Englischkenntnisse

Gehalt: EUR 2.000 brutto für 35 Wochenstunden

Stephan Grad AutorenphotoEs gibt zusätzlich noch umfassende Sozialleistungen wie Kaffee, Firmenevents und die Chance, in einem sehr kleinen Team noch aktiv Entscheidungen treffen zu können.

Du willst uns kennenlernen? Dann schick mir eine eMail an stephan@a-commerce.at

Ich freue mich auf eure Bewerbungen

 

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Interview Gerhard Sahner – Intercard

Dipl. sc. pol. univ., Dipl. BW. (FH) Gerhard Sahner … Wir wollen hiermit betonen, dass anfangs nicht bekannt war, dass […]

Head of eCommerce intercard Gerhard Sahner im Interview

Dipl. sc. pol. univ., Dipl. BW. (FH) Gerhard Sahner … Wir wollen hiermit betonen, dass anfangs nicht bekannt war, dass hier so viele Titel stehen würden. Wir stehen ja nicht so auf Titel (wie man weiss), haben diese aber hier aufgeschlüsselt. Nicht, weil wir davon impressed sind, sondern weil wir wissen, dass Gerhard über Titel und Bezeichnungen hinaus weiss, wovon er spricht. Deshalb haben wir ihn zum Interview gebeten. Stephan kennt Gerhard Sahner schon sehr lange und es ist immer wieder eine Freude mit dem waschechten Bayer sich zu unterhalten. Unter anderem weil der Akzent so toll zum anhören ist, aber vor allem weil er die Payment Branche aufwachsen gesehen hat. Gerhard ist seit über 10 Jahren im Bereich Payment tätig. Vor seiner Tätigkeit für die CommerzFinanz, Klarna und InterCard sammelte er langjährige Erfahrung im stationären Handel, im klassischen Versandhandel sowie dem Onlinehandel.

Als Head of E-Com bei der InterCard AG berät Gerhard zahlreiche Onlinehändler in Payment-Fragen. Parallel ist Gerhard seit vielen Jahren Lehrbeauftragter und Prüfer an diversen Hochschulen. Daneben ist er auch in der Politik engagiert und setzt sich aktiv für die Belange des Münchner Traditionshandels ein.

Gerhard Sahner – Interview Payment intercard

Gerhard, du bist nun schon sehr lange in der Payment Branche tätig. Hast Vieles gesehen und miterlebt. Auch das Sterben vieler Zahlungsmittel ist dir nicht fremd geblieben (siehe Yapital). Wenn man den Verlauf der „The next big things im Handel“ ansieht, war die Rechnung der erste große Hype. Jetzt sprechen viele von Wallets. Was sind deiner Meinung nach die nächsten großen Erfolge in diesem Bereich?

Zukunft der Wallets als Bezahlmethode

Im Bereich der Wallets wird sich auch weiterhin alles auf wenige Big Player wie Paypal & Co konzentrieren. Auch wenn der klassische eCommerce Markt hier heute bereits klar verteilt ist und es neue Bezahldienstleister schwer haben werden, müssen sich die etablierten Anbieter zukünftig den Herausforderungen von “echten” Mobile Wallets stellen. Den Omnichannelansatz mit Aspekten wie „Risiko“, „Prozesse“, „Datenschutz“ und „Sicherheit“ zu vereinbaren, bringt noch gewaltige Herausforderungen für alle Akteure mit sich. Die „next big things im Handel“ werden von der Ausweitung und Vereinfachung des Mobile Payments und des kontaktlosen Bezahlens mittels NFC (Near Field Communication) im stationären Handel geprägt sein.

Wenn bis dato die Kreditkarte als einziges wahres Omnichannel -Bezahlverfahren betrachtet werden kann, so werden künftig klassische e-Payment Methoden in die Offlinewelt vordringen und eine weitere Heimat in entsprechenden Mobile Wallets finden. Mit der Integration von Smartphones in die Methodik der Mobile Wallets werden weitere Big Player wie Apple & Co massiv in den Payment-Markt vordringen. Sie haben längst verstanden, dass für den Kunden die Usability im Vordergrund steht. Sie bieten ihren Kunden „Payment as a Service“, welcher gleich mit dem Smartphone mitgeliefert wird und somit verhältnismäßig unkompliziert ist.

Yapital konnte diesen Aspekt und die damit verbundene Erwartungshaltung des Verbrauchers nicht erfüllen und hat zudem auf den QR–Code gebaut, während der Handel zunehmend auf die NFC-Technologie (Near Field Communication) setzt. Die Etablierung von NFC am POS wird zudem eine Bandbreite neuer Möglichkeiten mit sich bringen. Die Bezahlung durch einfaches Auflegen des Smartphones oder der girocard / Kreditkarte wird das Bargeld mehr und mehr auch bei Kleinstbeträgen verdrängen und auch Branchen gewinnen, in denen heute noch die Bezahlung mit Bargeld dominiert. Insbesondere Skandinavien lebt uns das bereits in vielen Bereichen mit großem Erfolg vor.

Ich denke, dass durch die fortschreitende Konzentration auf wenige Big Player die Luft für kleinere Wallets noch dünner werden wird. Der Kunde von morgen wird sich einerseits zwar flexibel, andererseits aber auch immer gläserner durch die Welt der Multi- & Omnichannels bewegen. Neben einem mündigen Verbraucher wird gerade auch der Gesetzgeber gefragt sein, Datenmissbrauch und Monopolismus vorzubeugen.

Bezahlmethoden im OmniChannel

Die richtige Wahl der Bezahl-Methoden ist entscheidend für den Erfolg im eCommerce, aber auch im Omnichannel. Man muss nicht je nach Land, sondern auch je Kundengruppe die richtigen Auswahl-Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Welche speziellen Herausforderungen bestehen diesbezüglich im Online Handel aber auch im OmniChannel?

Bezahlmethoden und Payment

Hier sollte man zuerst einmal abgrenzen, wie wir den Begriff „Omnichannel“ verstehen wollen. Für mich handelt es sich dabei um die Ermöglichung einer nahtlosen Customer–Journey über alle Kanäle hinweg. Der Omnichannel Kunde erwartet dabei alle Freiheiten flexibel zwischen Kanälen zu wechseln, ohne dabei an Historie und Gewohnheiten einbüßen zu müssen. Etwas Vergleichbares bieten heute zwar sicherlich bereits Google, Apple oder Amazon, jedoch sind wir meines Erachtens noch weit davon entfernt, im breiten Handel tatsächlich von “Omnichannel” sprechen zu können. Daher denke ich, dass der klassische Händler sowohl im stationären als auch im reinen Onlinehandel erst einmal vor einer Entwicklungsstufe steht, die ich der Begrifflichkeit „Multichannel“ zuordnen würde. Das fortschreitendende Verschmelzen der Online- & Offlinewelt unter rasant wachsender Beteiligung des Mobile Commerce wird für den Händler von heute sicherlich positive Synergien bringen.

Andererseits wird dies aber auch negative Effekte mit sich bringen, denen zu begegnen eine ebensolche Herausforderung darstellt, wie überfällige prozessuale Reorganisationen anzustoßen. Hier werden weder die klassischen Dual-Player, noch die klassischen Internet-Pure-Player ohne Anpassungen und Weiterentwicklung ihrer Aufbau- und Ablauforganisation bestehen können. Die Internet-Pure-Player von heute werden wir zu großen Teilen zukünftig auch am POS wiederfinden, sie werden die Landschaft der klassischen stationären Händler zukünftig entscheidend mitprägen.

Der Kunde von morgen wird die völlige Entscheidungsfreiheit und perfekte Händlerprozesse beim Einkauf, bei der Bezahlung und Warenübergabe / Lieferung einfordern.  Die erwähnten Mobile Wallets werden an dieser Stelle die Welt des Bezahlens sicherlich bestimmen, da gerade sie dem Kunden die entsprechende Flexibilität anbieten. Hier sind jedoch neben bereits erwähnten Anforderungen an Aspekte wie Sicherheit, Risiko und Datenschutz  noch gewaltige prozessuale, technologische und rechtliche Barrieren zu überwinden, welche die Entwicklung in Kontinentaleuropa sicherlich langsamer fortschreiten lassen als in anderen Staaten.

Konsolidierung – eCommerce Unternehmen im Wandel

Stichwort Konsolidierung. Viele klein- bis mittelgroße Payment-Unternehmen werden von den Big-Playern gekauft. Wieso ist das deiner Meinung nach so und welche Marktteilnehmer werden schlussendlich auf langer Sicht übrig bleiben?

Marktteilnehmer im eCommerce DACH Region

Momentan besteht der Payment-Markt aus wenigen marktbestimmenden aber auch immer noch vielen kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die verschiedene Antworten rund um anstehende Payment-Fragestellungen anbieten. Jedoch gibt es bis jetzt noch kein ausgereiftes Produkt, das alle zukünftiger Payment-Bedürfnisse befriedigen kann. Genau das ist es aber, was der Konsument benötigt. Alles in einer App verknüpft, Online-Shoppen mit den verschiedenen individuell festgelegten Zahlungsmethoden, aber auch als Kontaktloszahlung am POS, inklusive Integration von Kundenkarten, Gutscheinen und Coupons. Die großen Anbieter wissen längst, worauf es ankommt, können aber nicht alles selbst realisieren. Gerade kleine und mittelgroße Startups haben zwar oftmals innovative und skalierbare Ideen, aber nicht das nötige Kapital. Da die klassische Venture Capital-Welt in einem immer noch vom Platzen der „Dot.com Blase“ geprägten Europa weit weniger präsent ist als z. B. in den USA, bietet die Übernahme solcher Unternehmen eine gute Möglichkeit für Big-Player, eigene Defizite auszugleichen.

Und das Motto „If you can`t beat them – buy them“ ist in der IT ja schließlich auch nicht ganz neu. Ob man hier noch von Konsolidierung oder bereits von einem zu erwartenden Monopolismus der wenigen bekannten Big Player sprechen kann, ist wohl Auslegungssache.

Übernahme eCommerce Unternehmen 2016

Payment alleine reicht nicht mehr aus um einen wirklichen USP bei Online Händlern zu erlangen. Welche Services müssen PSPs weiterentwickeln bzw. anbieten um attraktiv zu bleiben oder noch attraktiver zu werden?

USP im Online Handel

Gerade bei kleineren und mittelgroßen e-shops ist das Angebot der Zahlungsmethoden über Erfolg und Misserfolg auf dem Markt mitentscheidet. Die Vielzahl der Anbieter von Bezahldienstleistungen und der harte Verdrängungswettbewerb im Paymentbereich bringen nahezu täglich neue Entwicklungen mit sich. Dem Händler wird eine detaillierte und laufend zu pflegende Marktkenntnis abverlangt, wenn er den für sich maßgeschneiderten Payment-Mix mit einem optimalen Konditionsgefüge verwirklichen will.  Leistet er das nicht, ist er letztlich auf einen starken Partner angewiesen, damit er sich selbst auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

Das entspricht schon alleine dem Prinzip der Arbeitsteilung und daraus realisierbarer Kostenvorteile. Gerade bei mittelständischen Unternehmen können Skalenerträge nur dann optimal realisiert werden, wenn man sich auf das eigene Wachstum konzentrieren kann. Waren die Händler vor wenigen Jahren tendenziell noch versucht, alles selbst umzusetzen und ein sich ständig änderndes Portfolio an Partnern zu verwalten, so dominiert mittlerweile der Wunsch, das gesamte Payment aus einer vertrauenswürdigen Hand zu erhalten. Der Auftrag eines PSP, vollumfänglich „Payment as a Service“ anzubieten, beginnt bei der Auswahl eines maßgeschneiderten Paymentportfolios mit den individuell geeigneten Kooperationspartnern zu bestmöglichen Konditionen, erstreckt sich über die Sicherstellung einer fehlerfreien und skalierbaren Integration sowie den Einsatz geeigneter Risikomanagement-Instrumente und findet schließlich auch im laufenden Alltagsgeschäft seine große Verantwortung.

Da gerade das Thema Payment maßgeblich über die Conversion Rate des Onlineshops mitentscheidet, ist hier eine laufende Beobachtung und ständig fortschreitende Optimierung zwingend nötig. Hier liegt eine der Kernkompetenzen eines verantwortlichen PSP. Darüber hinaus möchte ich auch die  Absicherung der wichtigsten Assets des Händlers als elementaren Service eines verantwortungsvollen PSP hervorheben. Dass es auf dem Paymentmarkt sicherlich auch Akteure gibt, deren Respekt vor der Marke des Händlers sowie vor den Daten und der Zufriedenheit seiner Kunden nachrangiges Anliegen ist, kann sicherlich ebenso wenig verleugnet werden, wie eine breite Spannweite technologischer und prozessualer Unterschiede, die über Erfolg und Misserfolg des Händlers mitentscheiden.

Erfolg im Online Handel – Payment

Was ist deine persönliche Einschätzung zu so genannten „neuen Zahlarten“ wie Paydirect, etc.?

Haben neue Zahlarten eine Zukunft?

Paydirekt wurde von den deutschen Banken und Sparkassen als potenzielles Konkurrenzprodukt zu PayPal ins Leben gerufen. Auf Basis der hohen Akzeptanz und Marktmacht von Paypal ist es sicherlich schwierig, hier als Mitbewerber anzutreten. Die Gefahr des Scheiterns und verbundene Imageverluste bei allen verbundenen Akteuren sind mit einzukalkulieren. Zur Registrierung bei “Paydirekt” benötigt der Verbraucher ein Girokonto bei einer der teilnehmenden Banken oder Sparkassen und einen Onlinebanking-Zugang. Die Bezahlung kann dann nach Anmeldung vorgenommen weitgehend unkompliziert vorgenommen werden. Dennoch benötigt der Verbraucher zuerst mal einen Händler, der am Verfahren teilnimmt. Und hier ist – nicht zuletzt auch auf Basis der anfänglichen Vertragsgestaltung – das Feld aktuell noch überschaubar.


Zur Erhöhung der Akzeptanz sollen PSPs als Bindeglied zwischen Kunden und Händler fungieren. Inwiefern sich der gewünschte Marktanteil erzielen lässt, wird sich zeigen. Dennoch sollte gerade im Sinne der Händler und Verbraucher einem Trend zur Monopolisierung im Paymentbereich entgegengewirkt werden. Auch kleine  Anbieter wie z. B. Cash Payment Solutions (“Barzahlen.de”) haben bewiesen, dass es auch unter schwierigen Startbedingungen und aller Unkenrufe zum Trotz immer noch möglich ist, kleine aber respektable Marktanteile im Paymentbereich zu erobern und die Marktmacht potenzieller Monopolisten im Sinne der Händler und Verbraucher einzudämmen.

Rechtliche Regelungen eCommerce und Digital

Auch die digitale Branche und vor allem der eCommerce werden rechtlich immer stärker reglementiert. Was kommt in nächster Zeit auf Online Händler zu?

Welche rechtlichen Aspekte spielen im eCommerce eine Rolle?

Die rechtlichen Reglementierungen im e-Commerce betreffen in Deutschland verschiedenste Teilgebiete, wie z.B. Zivil-, Urheber-, Wettbewerbsrecht oder auch Datenschutz u. v.m. Zudem haben Händler beim Online-Handel im Ausland die Vorschriften des Verbraucherlandes zu beachten. Hier den Überblick zu behalten stellt eine große Herausforderung an den Händler dar, welche sich kosten- und ertragsseitig niederschlägt. Dass hierbei obendrein Trittbrettfahrer wie z. B. die Nutzniesser von Abmahnwellen unnötige Zusatzkosten verursachen, kann nicht im Sinne einer marktwirtschaftlichen Wettbewerbsordnung sein.

Viele Gesetze dienen in erster Linie dem Verbraucherschutz, was meiner Meinung nach durchaus zu begrüßen ist. Dennoch führt eine Überreglementierung zur Einschränkung von Wettbewerbsfreiheit einerseits und steigenden Kosten bzw. sinkenden Erträgen andererseits. Dies kann gerade der Mittelstand nur schwer verkraften.

Zukunft im eCommerce

Ein Blick in deine persönliche Glaskugel – Wie wird sich der Handel in den nächsten 2-3 Jahren entwickeln? Hast du ein bestimmtes Wunschszenario für Händler (Online und / oder stationär)?

Änderungen im eCommerce – Agenda 2020

Hier stehen wir meines Erachtens vor einer gigantischen Umwälzung. Das ECC Köln und die Managementberatung Mücke, Sturm & Company prophezeiten bereits vor zwei Jahren, dass sowohl der Online-Handel als auch der klassische stationäre Handel vor gravierenden Veränderungen steht. Gemäß der zugrundeliegenden Studie muss der Handel bis zum Jahr 2020 mit komplett überarbeiteten Konzepten aufwarten, sonst werden ca. 70 % vom Markt verschwinden. Der Verbraucher von morgen ist klar am Internet orientiert, demzufolge ist der klassisch stationär orientierte Kunde und mit ihm auch der traditionelle stationäre Handel am Aussterben. Das stellt den klassischen Handel vor immensen Handlungsdruck.

Aber auch 90% der Internet-Pure-Player werden nicht zuletzt aufgrund der geringen Margen in dieser Form nicht weiter bestehen können. Glaubt man der Studie, werden nur solche Konzepte überleben können, die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und diese im Sinne klarer und einzigartiger Positionierung zuverlässig für den Kunden umsetzen. Neben der erforderlichen Konsequenz sind hier insbesondere Flexibilität und Innovationsstärke gefordert. Gegen Big Player wie Amazon werden neben den Shops der streng geführter Handels- und Herstellermarken nur wenige Nischenanbieter erfolgreich im Markt  bestehen können. Das Thema Kauferlebnis im Sinne einer durchgängig erlebbaren Customer Journey mit echtem Mehrwert muss dem Verbraucher konsequent und ohne jeden Kanalbruch zur Verfügung stehen. Ein interessanter Ansatz hierzu kommt mit shöpping.at aus Österreich. Zwar handelt es sich um einen Marktplatz, doch setzt shöpping.at gerade auf die Stärkung regionaler Produkte und Marken und möchte so den österreichischen Fachhandel dabei unterstüzten, dem Giganten Amazon die Stirn bieten.

Mein persönliches Wunschszenario ist, dass es gerade dem Mittelstand gelingt, mit entsprechenden Geschäftsmodellen zu bestehen. Und das sowohl im Onlinehandel als insbesondere auch im stationären Handel, der nicht zuletzt auch unsere Stadtbilder prägt. Das zunehmede Ausbluten der Fußgängerzonen unserer Innenstädte zugunsten farbloser Shopping-Malls und gesichtsloser Franchiseketten sowie das Aussterben von Kleinstadtidyllen lässt sich durch entsprechende Gegensteuerung eindämmen. Hier ist neben dem Handel und der Politik aber insbesondere der Verbraucher gefragt, der Einkaufen wieder als Erlebnis für alle fünf Sinne begreifen und sich der verbundenen werteorientierten Verantwortung bewusst sein muss.

Funktioniert Local Commerce auch in AT?

„Der stationäre Handel hat keine Zukunft und gehört definitiv nicht zum vernetzten und fortschrittlichen Handel.“ Diese Aussagen hören wir immer […]

Local Commerce funktioniert bei ebay

„Der stationäre Handel hat keine Zukunft und gehört definitiv nicht zum vernetzten und fortschrittlichen Handel.“ Diese Aussagen hören wir immer öfter somit haben wir uns an die Recherche gemacht und ein besonderes Phänomen des lokalen Online & stationären Handels besser unter die Lupe genommen – Local Commerce.

Tante Emma Laden war gestern?

Tante Emma Laden muss funktionierenBeeinflussen Konsumenten den Unterschied zwischen Online oder stationären Handel überhaupt spürbar? Vor allem Omnichannel Händler sind hierbei gespaltener Meinung. Ist es nicht so, dass es beim Handel der Zukunft keinen gravierenden Unterschied mehr zwischen Online und Offline Welt geben wird? Die Grenzen verschmelzen immer mehr ineinander und sind schon lange keine Hürde oder Einladung zum Kauf.

Laut dem Händlerbund in Deutschland lässt sich ein eindeutiger Trend erkennen – Ihre Mitglieder zieht es immer mehr zum lokalen Handel hin. Ziel ist es das Geschäft (bzw. die Produkte oder die Dienstleistung) für Verbraucher attraktiv und vertrauenswürdig zu machen. Kunden sollen gerne wieder kommen – ob in das Geschäftslokal um die Ecke oder im Onlineshop. Nachverfolgen kann man jeden einzelnen Kunden sowieso mit dementsprechenden Software und Hardware Komponenten.

Die ersten Schritte

Wir können es nicht öfter erwähnen. Eine gut ausgearbeitete Strategie ist das A und O eines jeden Vorhabens im Handel. Ob es nun der Schritt in den eCommerce ist und einer Beratung bedarf oder umgekehrt, wenn PurePlayer auch Omnichannel bedienen wollen, gehört es sich, eine individuelle Strategie zu erstellen. Nach dieser Analyse und vor allem Planung und Zieldefinition kann begonnen werden, diverse Maßnahmen zu setzen.

Demnach ist es entscheidend, wie das jeweilige Unternehmen bzw. der anbietende Händler auf seine Zielgruppe eingeht. Welcher Wettbewerbsvorteil kann und soll in den Vordergrund gesetzt werden? Wie beeinflussen Medien, Influencer, etc. die Zielgruppe und Stakeholder? Nicht zu vernachlässigen ist hier, dass das Unternehmen oder der Händler IMMER seine Identität behalten muss. Merkmale von Waren und Preise dürfen im Eifer des Gefechts unter keinen Umständen vernachlässigt werden. Also nur der Kundengewinnung-Willen Maßnahmen zu setzen, bringt sich im Endeffekt nichts, außer einen enormen Streuverlust.

Vor allem Local Commerce bietet hier wunderbar die Möglichkeit, Zielgruppen und Interesse einzugrenzen. Richtig einsehen, definieren und nutzen muss man diese Chance halt.

ACHTUNG auch bei Lokalangeboten – rechtlich sollte man sich auch hier erkundigen, was denn erlaubt ist und was nicht. Tabak und Arzneimittel dürfen beispielsweise nicht „günstiger“ oder mittels „Sonderaktionen“ beworben werden. Besondere Vorsicht ist auch bei Umtausch- und Rückgaberecht bzw. Gewährleistung geboten. Hier sollte ebenfalls unbedingt rechtlicher Beistand zu Rate gezogen werden, oder Experten ins Spiel kommen, die davon Ahnung haben.

Entwicklung des Handels

Local Commerce: Die Digitalisierung klassisch stationärer Einzelhandelskonzepte

Weitere Maßnahmen im eCommerce

Was tun?

Maßnahmen reichen von digitalen Schaufenster bis hin zu Apps und lokalen Marktplätzen. Zu tun gibt es einiges, nur was genau passend ist für ein jeweiliges Unternehmen bzw. runtergebrachten auf Produkte zeigt sich erst nach ausreichender Analyse. Natürlich kämpft ein local Commerce Konzept gegen Riesen wie Amazon, Zalando, ebay und Co. Aber vor allem der letzte Marktplatz in dieser Aufzählung zeigt, dass auch Große etwas für Kleine zum wollen.

Das Erfolgsrezept Mönchengladbach bei ebay.

Wie geht Local Commerce?

ebay zeigt wie Local Commerce funktioniert.

Das hauptsächliche Ziel muss sein: Den Verbraucher dazu zu animieren, innovative Handelskonzepte zu nutzen ohne auf Online Annhmlichkeiten verzichten zu müssen.

Gefordert sind hier beide Seiten – Händler und Kunde 😉

Media Markt

Ich bin doch nicht blöd! Der Leitspruch des Online Shops den ich heute teste kennt in Österreich Groß und Klein. […]

Media Markt Logo

Ich bin doch nicht blöd! Der Leitspruch des Online Shops den ich heute teste kennt in Österreich Groß und Klein. Richtig, heute geht’s um Media Markt. Das Multichannel Unternehmen ist in Österreich mit 33 Filialen und seinem Online Shop vertreten. Welche Punkte dieser Online Shop ausgezeichnet umsetzt und wo noch Handlungsbedarf besteht, könnt ihr hier lesen:

Der Media Markt Online Shop

 

Media Markt Online Shop Startseite

Gleich beim Aufruf der Website bekomme ich als erstes eine übersichtliche Darstellung der im Shop angebotenen Teilbereiche. Positiv fällt mir hier der erste Teilbereich „Prospekte + Angebote“ auf. Dieser ladet auf jeden Fall zum Schmökern ein. Egal wonach ich eigentlich suche. Dabei aufgelistet findet man wieder geteilt nach Produktgruppen die aktuellen Angebote aus Flugblatt, Fernsehen oder auch Online-Kampagnen.

Angebote Media Markt

Für mein Smartphone ist die Ansicht übrigens auch toll optimiert. Beim Tablet sieht das ganze jedoch nicht so toll aus. Hier konnte ich keine Optimierung finden.

Suche StaupsaugerAber jetzt mal zu meinem eigentlichen Einkauf. Ich suche einen neuen Staubsauger.

Die Fehlertolerante Suche hierfür ist echt super umgesetzt. Beim fehlerhaft eingegebenen Wort STAUPSAUGER findet Media Markt mein gewünschtes Produkt. Auch wenn ich ÄPPLE statt Apple oder FESTBLATTE statt Festplatte eingebe wird das gewünschte Produkt gefunden. Also fehlertolerante Suche:

TOP umgesetzt! Daumen hoch!

Alle Artikelkategorien sind ebenfalls sehr übersichtlich gestaltet und – egal welches Produkt ich suche – man findet sich sehr leicht im Shop zurecht.

Die Produktfotos und Produktbeschreibungen sind auch sehr gut umgesetzt. Fotos sind hochauflösend dargestellt und die Beschreibungen sehr ausführlich mit Produktdatenblättern versehen. So kann ich mich über jedes Produkt im Detail informieren und auch z.B. Geräte untereinander vergleichen.

Produktbilder und Produktbeschreibung

Echt gut umgesetzt ist auch die Verfügbarkeit der Produkte. Zu jeder Ware wird die Verfügbarkeit im Shop und die entsprechende Lieferzeit angezeigt. Ebenfalls ist zu jedem Gerät die Energieverbrauchsangabe vermerkt. So kann ich zu jedem Gerät den jährlichen Energie- bzw. Wasserverbauch ersehen. Bei hochpreisigen Produkten wie z.B. Waschmaschinen wird auch gleich eine Ratenzahlung angeboten.

Auch Cross Selling ist echt gut umgesetzt. Zur Waschmaschine wird der entsprechende Wäschetrockner und auch Waschmaschinenreiniger angezeigt. Zum Staubsauger mit Beutel werden extra auch die entsprechenden Beutel vorgeschlagen.

Crossselling

Warenkorb & Checkout

Nachdem ich meinen gewünschten Staubsauger gefunden habe und ich diesen in den Warenkorb geklickt habe, bekomme ich sofort auch die Möglichkeit eine Garantieverlängerung zu bestellen angezeigt. Super Idee!

Warenkorb

Der Aufbau des Checkouts ist schön, kurz, übersichtlich und auch als Gast kann ich bestellen. Die wichtigsten Informationen wie z.B. Versandkosten und auch die Möglichkeit der Eingabe eines Aktionscodes sind vorhanden. Bei den Zahlungsarten hat mir wieder „Kauf auf Rechnung“ gefehlt.

Lieferung , Kundenservice und Retoure

 

PaketlieferungDie Lieferung erfolgte 2 Tage nach der Bestellung also flott, aber nicht innerhalb von 24 Stunden. Meine bestellten Produkte waren ordnungsgemäß und gut verpackt und sind unbeschädigt angekommen. Auch ein Retourenschein zur einfachen Handhabung einer möglichen Retoure war dem Paket beigelegt.

Da ich auf dem Lieferschein und dem Retourenschein nur eine kostenpflichtige Kundenhotline gefunden habe, habe ich auf der Website von Media Markt nach einer kostenlosen Hotline gesucht und diese auch gefunden.

Beim Anruf dort und meiner Frage, ob im Falle einer Retoure diese Portofrei oder Portounfrei aufzugeben wäre, musste die freundliche Dame am Telefon erst mal intern nachfragen da sie dies gerade nicht wusste. Ich bekam auch die Information, dass ich die Ware in der Filiale retournieren kann, hier wird mir der schon bezahlte Betrag jedoch in Form einer Gutschrift ausgehändigt oder auf mein Bankkonto zurück überwiesen – je nachdem wie ich schon bezahlt habe.

Fazit

Der Shop von Media Markt erhält 130 Punkte – Gut!

Mein Einkauf bei Media Markt war sehr angenehm. Die absoluten Pluspunkte sind auf jeden Fall die super umgesetzte Suche im Shop und auch das einfach und übersichtlich gestaltete Design des Shops. Zusatzfeatures wie Garantieverlängerungen und Cross Selling Optionen stechen ebenso hervor. Was etwas verbesserungswürdig erscheint ist die nicht kostenlose Kundenhotline am Retourenschein und die Optimierung für Tablets.

Zusatzkommentar Stephan Grad:

Vor einigen Jahren hat man in der Branche MediaMarkt / Saturn oft als Negativ-Beispiel verwenden können, um aufzuzeigen wie grosse Unternehmen den Trend zur Digitalisierung bzw. zum eCommerce verschlafen hat. Das hat sich in den letzten Jahren durch Einsatz enormen Kapitals sowie dem KnowHow Zukauf geändert – und wie man hier im Shop Test von Susanne sieht, kann man Media Markt nun zu einem guten Online Shop gratulieren!

Für andere Händler & Hersteller heisst das: NICHT den Kopf in den Sand stecken – egal ob ihr derzeit noch keine Digital-Strategie habt oder schon mit einem schlechten Shop live seid – man kann jeden Rückstand noch aufholen!

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und der Betrachtung des Shops: 28.01.2016

Tester: Susanne Hüttner

verwendeter Browser: Chrome

verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z3

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Stephan Grad – Speaker am WES’16

Am Montag, 15.02.2016 und Dienstag 16.02.2016 findet die World eCommerce Summit 2016 in Berlin statt. Die zweitägige Konferenz vereint internationale Gäste […]

Speaker Stephan Grad - world ecommerce summitAm Montag, 15.02.2016 und Dienstag 16.02.2016 findet die World eCommerce Summit 2016 in Berlin statt. Die zweitägige Konferenz vereint internationale Gäste und Experten aus der eCommerce Branche quer über den Globus. „Das eCommerce Eco-System verbinden“ – mit diesem Vergleich lockt der Veranstalter Vollmachten Group interessierte Besucher zum Summit.

A-COMMERCE beim WES’16 dabei

Auch Stephan wird für A-COMMERCE in Berlin dabei sein. Er ist Speaker am ersten Summit Tag um 16:20 Uhr und spricht über den Omi-Channel Kunden. Herausforderungen und Chancen stehen im Fokus seiner Keynote. Weitere Speaker sind Ben Phillis von Amazon.co.uk, Aaron Whitehead von Western Union, Jose Luis Ferrero, Florian Luft von Apptus und viele mehr. Nicht nur KEynotes stehen am Programm, auch Case Studies und Best Practice Beispiele werden an beiden Summit Tagen die Bühne dominieren.

WES16 eCommerce Event

Attendee at world ecommerce Summit 2016

 Ihr seid auch in Berlin am Summit?

Dann meldet euch bei Stephan – Keep on networking 😉

Adler Mode

  In Österreich gibt es 21 Filialen der Adler Modemärkte AG. Insgesamt betreibt die Unternehmensgruppe 178 Märkte in Deutschland Österreich, […]

Adler Shoptest

 

Adler Logo Online ShopIn Österreich gibt es 21 Filialen der Adler Modemärkte AG. Insgesamt betreibt die Unternehmensgruppe 178 Märkte in Deutschland Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Das Sortiment ist vorwiegend auf die Altersgruppe der über 45-Jährigen zugeschnitten. Gerne klicke ich mich durch das übersichtliche Adler Online-Shop Sortiment und nehme den Shop unter die „Testlupe“.

Der Online Shop im Test

Der Adler Online-Shop ist sehr übersichtlich angeordnet, Damen – Herren – Sale – Aktionen – +Size usw. Alles da. Nicht nur oben aufgelistet auch seitlich kann die Auswahl verfeinert werden. Hier stehen Specials – Kategorien – Marken – Anlässe – Stile zur Wahl. Wirklich toll – alles da um sich gemütlich durch den Shop zu klicken. Habe ich meinen neuen „unbedingt haben will“ Pulli in der Werbung gesehen dann kann ich diesen schnell unter „Specials– Aus der Werbung“ finden und kaufen.

Adler Onlines Shop Übersichtlich

 

Wer will kann aufehlertolerante Suchech die Suchfunktion nützen. Bereits nach Eingabe der ersten 2 Buchtstaben erhalte ich passende Vorschläge der gewünschte Kategorie „Damen – Blusen“. Aber auch Tippfehler wie z. B. „BLUHSE“ sind kein Problem – die fehlertolerante Suche findet trotzdem was ich meinte.

SucheDer Online-Shop ist auch für das Smartphone/Tablet optimiert. Auch hier ist die, wie oben angeführt, übersichtliche Auflistung zu finden und einem mobilen Shopping-Erlebnis steht nichts im Weg.

Auch ein Adler Filialfinder ist gleich links auf jeder Seite im Shop vorhanden.

Produktbeschreibung im Detail

VerfügbarkeitProd.InformationDer Adler Online-Shop bietet für jedes Produkt ausführliche Produktinformationen und den passenden Pflegehinweis. Um den Lagerbestand der jeweiligen Größe zu erfahren muss nicht lange herumgeklickt werden, alles auf einem Blick erkennbar. Grün bedeutet die Ware wird in ca. 1-3 Werktagen angeliefert. Orange gekennzeichnete Größen sollten in den nächsten 9-11 Tagen wieder bestellbar sein und Grau bedeutet, ausverkauft aber eventuell in einer Adler Filiale erhältlich. Die Verfügbarkeit kann gleich direkt darunter geprüft werden. Auch kann ich mir eine Benachrichtigung zusenden lassen sobald die gewünschte Größe wieder online bestellbar ist – Super Service! Die Fotos können durch die mouse-over Funktion gut vergrößert werden.

Warenkorb & Checkout

Der Warenkorb ist sehr übersichtlich gestaltet. Von jedem Produkt ist ein kleines Bild die ausgewählte Farbe und Größe angeführt. Hier kann auch, falls vorhanden, direkt ein Gutscheincode eingegeben werden. Eine Bestellung als „Gast“ ist auch möglich und der Checkout besteht aus 4 Schritten. Abzüge gibt es hier für den fehlenden Button – „kostenpflichtig bestellen“

Adler Warenkorb

Checkout

Endlich ist die Lieferung da!

Meine Lieferung habe ich, wie angegeben, nach 3 Tagen erhalten. Alles war schön und in einem Paket verpackt. Positiv anzumerken ist, wer bis 18.12.2015, 14:00 Uhr bestellt erhält seine Lieferung noch rechtzeitig vor Weihnachten.

Click & Collect funktioniert denn es besteht die Möglichkeit sich die ausgesuchten Artikel auch in einen Modemarkt liefern zu lassen und diese dort zu bezahlen. Hier entfallen außerdem die Versandkosten auch bei einem Bestellwert über € 49,99. Darunter sind € 5,95 oder bei Lieferung per Nachnahme € 8,- zu bezahlen. Der Mindestbestellwert beträgt € 15,-.

Retoure und Kundenservice

Die Rücksendung ist kostenlos und ein Retourenaufkleber liegt im Paket. Laut Lieferschein kann ich die Ware auch in einer Filiale abgeben. Leider, vielleicht liegt es am Vor-Weihnachtsstress, konnte ich den Kundenservice weder telefonisch noch per e-mail erreichen und daher war es mir nicht möglich zu erfragen, ob ich bei einer Retoure in einer Filiale mein Geld zurück bekomme. Darum habe ich das Paket mit der Post retourniert. Recht umständlich war es auch die österreichische, kostenlose Servicehotline-Nummer zu finden, die steht leider nicht am Lieferschein und ist nur im Online-Shop eher versteckt unter „Kontakte“ zu finden. Leicht zu finden und auch am Lieferschein gedruckt ist allerdings die kostenpflichtige deutsche Hotline Nummer die ich nicht testen wollte.

Fazit

Der Adler Online-Shop ist schön und übersichtlich aufgebaut. Durchstöbern oder gezielt suchen ist hier ganz leicht möglich und macht Spaß.  Schade finde ich, dass es nicht möglich war mit dem Kundenservice zu sprechen und wenn ich nicht genau nach der kostenlosen Servicenummer suche ich dann dafür auch bezahlen muss. Ich würde mir wünschen bei einer Lieferung nach Österreich auch die richtige Nummer am Lieferschein angeführt zu bekommen.

Der Shop erhält mit 119 Punkten ein „Gut“ in der Bewertungsskala!

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und der Betrachtung des Shops: 30.11.2015
Tester: Sandra Haller;verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: Nokia Lumina 930

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

 

Caste Study: PIM im Omni-Channel bei REWE

Content ist King! Weshalb gepflegte Produktdaten so zentral für erfolgreichen Omnichannel-Commerce sind und die elementare Rolle von Product Information Management […]

PIM und Omni Channel am A-COMMERCE DayContent ist King! Weshalb gepflegte Produktdaten so zentral für erfolgreichen Omnichannel-Commerce sind und die elementare Rolle von Product Information Management für eine zukunftsorientierte Architektur.

– so André Menegazzi, Vertreibsleiter DACH bei commercetools. Mehr will er aber bis zum A-COMMERCE Day 2015 auch nicht verraten. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Software-as-a-Service (SaaS) Lösungen, sowohl im Multichannel-E-Commerce als auch in der Medienbranche.

PIM und Omni Channel am Beispiel von REWE

Gemeinsam mit Markus Hinterleitner zeigen die beiden am Beispiel von REWE wie neben den vielen Buzzwords rund um die Digitalisierung von Businessmodellen es eine wesentliche Konstante gibt. Nämlich jene, dass schon jetzt an technologischen Lösungen gearbeitet werden muss um zukünftige Businessmodell ermöglichen zu können. Im Rahmen ihrer Keynote möchten sie konkrete Architekturbeispiele sowie die Bedeutung eines PIM, im Kontext einer Gesamtarchitektur, erläutern – Architektur und Wandel mit Hausverstand.

Markus Hinterleitner ist Speaker beim A-COMMERCE Day 2015

Gesamtarchitektur durch Einsatz von PIMMarkus Hinterleitner ist im Wirkungskreis der REWE Group International für den Aus- und Aufbau sämtlicher eBusiness und eCommerce-Systeme verantwortlich. Seine Schwerpunkte liegen vor allem im Design und strategischer Ausrichtung hochskalierbarer Microservicearchitekturen und in der organisatorischen Transformation von klassischen Vorgehensmodellen hin zu agilen und multidisziplinären Organisationsformen.

Neben Studium an FH Wr. Neustadt und Donau-Uni-Krems runden 15 Jahre IT-Erfahrung und vor allem die Gestaltungsfreude am Job sein Profil ab.

Best Practices: Verschmelzen von OFF- und ONLINE-WELT im Handel

Auch in Österreich zeichnet sich die Richtung immer deutlicher ab, die der Handel bereits heute einschlagen muss, um morgen (noch) […]

Auch in Österreich zeichnet sich die Richtung immer deutlicher ab, die der Handel bereits heute einschlagen muss, um morgen (noch) erfolgreich zu sein.Während die teuren Ladenflächen immer stärker reduziert werden, nimmt der Onlinehandel weiter zu.

Demandware und BE EXCELLENT stellen beim 2. aCommerce Team Treffen dar, was das für die österreichischen Händler bedeutet. Außerdem präsentieren sie Best Practices erfolgreicher Händler und Marken, die mit ihrer Omni-Channel-Strategie sehr erfolgreich sind.