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Da es für nahezu jedem Anlass einen Onlineshop gibt, haben wir auch diesen hierfür gefunden. Das in Leopoldsdorf angesessene Unternehmen Austrian Limited bietet seinen potenziellen Einkäufern die Möglichkeit sich sowohl kulinarisch, als auch in Sachen Mode & Accessoires, online auszutoben und lässt kaum einen Wunsch übrig. Wird das Logo näher betrachtet, erkennt man, dass die Herrschaften hinter Austrian Limited nichts dem Zufall überlassen wollen.

Überblick

Betritt man die Tore des Onlineshops beginnt das Einkaufserlebnis mit einem kleinen Wow-Effekt. Die grafische Aufbereitung der Seite lässt keine Wünsche übrig: Slideshows mit ausgezeichneter Bildqualität und einem Design des Shops, welches den Produkten des Unternehmens seines gleichen bietet.

Austrian Limited Shoptest

Die Homepage ist toll gestaltet, hält auch mobil was sie verspricht, jedoch gibt hinterlässt die Ladegeschwindigkeit, sowohl mobil, als auch am Desktop, Spuren in unserem Test. Hier gilt es Speicherkapazitäten der Bilder auf ein Minimum zu reduzieren, um nicht Konsumenten aufgrund der Ladegeschwindigkeit schon vor einem Einkauf zu verlieren.

Austrian Limited Speedtest

Begibt sich der Shopbesucher auf die Suche nach bestimmten Produkten sollte er darauf achten seine gewünschte Ware auch richtig zu schreiben – eine fehlertolerante Suche gelingt nur bedingt: Suchen wir nach „Wodka“ erhalten wir zumindest ein Produkt aus dem Sortiment, jedoch bei den nächsten Versuchen blieben wir dank unserer schwachen Rechtsschreibkunst teilweise ohne Ergebnisse. Ebenso werden leider keine Artikel-Empfehlungen gegeben, dafür macht die Aufteilung der Kategorien in diesem Onlineshop durchaus Sinn und ist sehr gut im Header angebracht, außerdem ist eine Sortierung nach eigenem Belieben möglich.

 

Die Produktdarstellung

Kommen wir nur zum Wesentlichen: In einem Meer aus Produkten müssen wir uns schlussendlich für eines entscheiden. Davor gibt es aber noch einiges durchzuchecken.

Produktansicht im Shop

Die Bilder passen großartig zum Design des Onlineshops und laden den Konsumenten förmlich auf eine Bestellung ein. Die Produkte können in den verschiedensten Ausführungen betrachtet werden und da jedes dieser ausgewählten Produkte aus einer liebevollen Manufaktur kommt, erhält man auch einen Einblick in die Kulisse hinter diesem Produkt.

Wunschliste und Share-Options durch Facebook, Twitter und Mail sind ebenfalls unter dem Warenkorb ersichtlich und sprechen für eine tolle Bewertung unsererseits. Das einzige Manko findet sich darin, dass wir keine Verfügbarkeitsanzeige finden können, trotz Darstellung der Lieferzeit. Zu guter Letzt müssen wir auch feststellen, dass keine ähnlichen Produkte vorgeschlagen werden, obwohl hier auf jeden Fall Cross-Selling-Potenzial vorhanden wäre – erst später beim CheckOut werden unterhalb der Lieferadresse weitere Produkte angezeigt, die dazu beitragen können einen kostenlosen Versand zu ermöglichen, welcher bei € 75,00 liegt!

Unserer Meinung nach sollte man diesen Benefit besser hervorheben und nicht erst beim CheckOut preisgeben, sowie auf die Grenze von € 50,00 Retourversandgrenze dezenter hinweisen!

Check Out

It’s money time – wir haben uns schlussendlich für ein Moduletto Notizbuch entschieden. Da wir vorab gesehen haben, dass eine Retourlieferung nur dann möglich ist, wenn wir über € 50,00 bestellen, legen wir gleich zwei weitere mit in den Warenkorb, um über die Versandkostengrenze von € 75,00 zu kommen.

Beim Check Out angekommen, sind wir sehr positiv überrascht, dass dieser mittels einer Seite erledigt ist – der SinglePageCheckout wurde trendgemäß aufgegriffen und ein GuestCheckOut ist ebenfalls möglich, dies spricht bei uns für eine volle Punktezahl!

Warenkorb - Check Out

Bei einer Summe von € 105,00 angekommen, kommen wir zur Entscheidung mit welcher Zahlungsmethode das Geld abwandern soll. Hier steht uns allerdings nur die Zahlung mittels Kreditkarte oder Sofortüberweisung zur Verfügung – hier besteht definitiv Nachholbedarf!

Austrian Limited Online Shop

Erreicht man die Versandkostengrenze nicht, so werden € 4,90 Standardversand in Rechnung gestellt, welches für einen akzeptablen Betrag spricht.

 

 

Lieferung und Retoure

Grundsätzlich darf nicht vergessen werden, dass es sich hier teilweise um Unikate handelt, die auf die individuellen Wünsche des Kunden abgestimmt werden. In diesem Falle ist ein Rücktritt vom Vertrag ausgeschlossen, welches auch in den AGB ersichtlich nachzulesen ist:

Ist der Kunde Verbraucher (iSd Konsumentenschutzgesetzes) hat er bei Bestellungen mit einem Gesamtwert von mehr als EUR 50,00 und nur dann, wenn es sich nicht um eine nach den individuellen Wünschen des Kunden erstellte Maßanfertigung handelt, das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen von dem mit ADC über den Webshop geschlossenen Vertrag zurückzutreten.“

Auch ist die Adresse des Shops falsch hinterlegt. .Das lässt eindeutig Verbesserungspotential übrig!

Mit rund 2-5 Werktage wurde die Lieferzeit festgelegt, schlussendlich erhielten wir unsere Pakete am letzten der angegebenen Tage in unserem Office in einem schön verpackten Paket.

Unsere Notizbücher waren sauber verpackt und die wichtigsten Formulare waren sofort zu finden. Kurz darauf erkundigten wir uns auch schon bei Kundenservice, wie wir unsere Ware wieder loswerden können, wenn wir sie doch nicht wollen. Sehr bemüht und engagiert erklärte uns die nette Stimme am Telefon, dass wir einfach das Paket an die Lageradresse zurücksenden sollen, jedoch müssen die Kosten für den Rückversand von unserer Seite getragen werden. Würde hier die Kostenübernahme vom Unternehmen erfolgen, würde der Endkonsument, auch wenn er sein Paket retour sendet, mit besserem Gemüt zum Unternehmen Transaktion beenden. Auf diese Art und Weise würde es den Käufer oder die Käuferin nicht abschrecken ein weiteres Mal zu bestellen.

 

Fazit – Beurteilung – persönlicher Eindruck

Schulnote „Befriedigend“ spricht nach dem Test für sich. Es ist Verbesserungspotenzial da, jedoch ist auch schon einiges vorhanden. Wir sind der Meinung, dass es noch einige Schritte gibt, die man gemeinsam verbessern kann. Trotzdem hebt sich der Austrian Limited Onlineshop durch seine Einzigartigkeit, sowohl hinsichtlich der Produkte, als auch durch das Design, großartig ab und hinterlässt einen tollen Eindruck am österreichischen Onlinemarkt!

Limited Shop

Tester: Thomas Leskowsy; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Datum der Testbestellung: 01.06.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!
Vergleich SEO Amazon und Google

Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, dann haben Online Händler hauptsächlich Google auf dem Radar. Glaubt man zahlreichen aktuellen Studien, erfolgt die Produktsuche immer stärker direkt bei Amazon und nicht mehr über Google. Die Vorteile für den User liegen auf der Hand. So bietet Amazon im Regelfall ausführliche Produktbeschreibungen, ausreichend Kunden-Bewertungen, eine unglaublich große Produktpalette, hervorragendes Versand- und Kundenservice und vieles mehr. Dieser Vertriebskanal ist (zumindest) parallel zum eigenen Webshop unbedingt eine Überlegung wert. Der Zeitpunkt darüber nachzudenken ist jetzt: Denn sehr viele Produktseiten bei Amazon sind alles andere als gut optimiert. Mit gezielten – relativ einfachen SEO Maßnahmen im Vergleich zu Google SEO – können Produkte innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen in den Amazon Suchergebnissen ganz weit nach vorne gepusht werden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Amazon nachzieht und gute Rankings in absehbarer Zeit schwieriger zu erreichen sein werden.

Wie man Amazon am besten nutzen kann, wie SEO auf der gigantischen Shopping Plattform funktioniert und auf was Online Händler alles achten müssen, werden wir in einer mehrteiligen Serie aufzeigen.

Amazon und Google als Suchmaschinen

Welche ist die bessere Alternative?

Amazon vs. Google: Die Unterschiede

Die grundsätzlichen Intentionen der beiden Suchmaschinen unterscheiden sich stark: Während Google Werbeanzeigen verkaufen möchte, möchte Amazon Produkte verkaufen. Ebenfalls ein wichtiges Unterscheidungskriterium: Google ist eine universelle Suchmaschine, die vom User mit unterschiedlichsten Absichten genutzt wird. Amazon hingegen ist eine Produkt-Suchmaschine, die die Absicht des Users im Regelfall kennt, nämlich den Kauf eines Produktes. Vergleichsweise lässt sich bei Amazon jedoch noch relativ trivial SEO betreiben. Ungeachtet der Unterschiede, können Amazon Seller von der hohen Sichtbarkeit der Produktseiten bei Google profitieren. Ein Amazon-Produkt hat eine unique URL, die wiederum bei Google indexiert wird. Schon heute ist Amazon bei ca. zwei Drittel der kurzen transaktionalen Google Suchanfragen (mit Kaufabsicht) auf den ersten drei Ergebnissen vertreten. Tendenz steigend.

Fakt ist: Landet ein User auf einer Amazon Produkt Detailseite, ist die Verkaufschance 4 bis 5 Mal höher, als bei jedem anderen Onlineshop. Einige Fachleute sprechen davon, dass sich die Conversionrate von durchschnittlich 3% in klassischen Onlineshops, auf Amazon mühelos auf 10% erhöhen kann. Grund dafür sind die Prime-User, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% konvertieren.

Google und Amazon Indexierung

Amazon SEO vs. Google SEO

Vor einigen Jahren noch war SEO auf Google auch noch eher trivial und die Suchergebnisse relativ simple zu beeinflussen. Doch Google hat sich stark weiterentwickelt. Nach unzähligen Updates wie Panda, Penguin, Hummingbird oder Themen wie Rank Brain, Semantic Search, ist die Suchmaschinenoptimierung bei Google nicht nur deutlich komplexer, sondern auch aufwändiger und langatmiger geworden. Derzeit noch anders bei Amazon: Erst langsam finden sich Bücher, Blogbeiträge und Agenturen, die sich diesem Thema widmen. Wir versuchen Ihnen in drei Teilen einen Überblick darüber zu geben.

Wer jetzt damit beginnt und die Regeln beachtet, kann sehr gute Chancen haben weit vorne mit dabei zu sein. Aus SEO-Sicht gibt es bei Amazon zwei wesentliche Unterschiede: Die Plattform will verkaufen wie Google. Nur, Google will Anzeigen verkaufen, Amazon Produkte.

Suchmaschinenoptimierung Google und Amazon

Während bei Google ca. 200 mehr oder weniger wichtige Rankingfaktoren eine Rolle spielen sowie auch immer Usersignals wie Klickraten und Verweildauer elementar sind, zählt bei Amazon primär nur der Umsatz.

Ausblick

Doch wie funktioniert Amazon SEO und wie kommt man als Seller zu ausreichend Umsatz? Welche Unterschiede gibt es beim Verkauf exklusiver bzw. nicht exklusiver Produkte? Dazu gibt es einige Grundregeln, die es zu beachten gilt. Mehr dazu in Teil 2 und 3.

International als Händler verkaufen

Der Online Handel wächst rasant – und zwar rund um den Globus. Für lokale Händler ergeben sich im Internet Chancen, ganz neue Kunden zu erreichen. Denn in der virtuellen Welt verschwinden die Entfernungen, verwischen die Grenzen. Wir wissen, wie Online Händler den Schritt über die Grenze schaffen.

Als Amazon und Ebay 1995 die ersten Waren über das seinerzeit noch neue Medium Internet verschickten, hätte wohl niemand gedacht, dass dem Online Handel so eine rosige Zukunft bevorsteht. Heute, gut 20 Jahre später, scheint eine Welt ohne Einkauf per Mausklick kaum noch vorstellbar. 93 Millionen Pakete wurden im vergangenen Jahr an Privatkunden ausgeliefert – und zwar allein in Österreich. Das sind 35 Prozent mehr als noch im Jahr davor, ergab das Branchenradar von Kreutzer, Fischer und Partner. Insgesamt haben die Österreicher im vergangenen Jahr Waren im Wert von 3,4 Milliarden Euro bei den inländischen und internationalen eCommerce-Anbietern gekauft.

Potenzial liegt in globalem Handel

Viel Geld – doch das Potenzial des eCommerce liegt woanders. Das Einkaufscenter Internet macht nämlich nicht an der Landesgrenze Halt. Weltweit wurden im Online-Einzelhandel im Jahr 2015 1.548 Milliarden US-Dollar umgesetzt, hat das deutsche Statistik-Portal Statista ermittelt – und prognostiziert für das Jahr 2020 einen globalen eCommerce-Umsatz von 4.058 Milliarden US-Dollar. Den weiterhin rasanten Anstieg begründen die Statistiker unter anderem damit, dass laut dem A.T. Kearney Global Retail eCommerce Index im Jahr 2015 weltweit nur rund 1,47 Milliarden Menschen online einkauften. Bei derzeit insgesamt etwa 7,4 Milliarden Menschen gibt es noch erhebliches Potenzial.

Schritt über die Grenze wagen

Für Österreichs Einzelhändler ist es also höchste Zeit, den Schritt in die virtuelle Welt zu wagen, können sie doch via Internet mehr als sieben Milliarden Kunden erreichen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Vor allem gilt: Grenzüberschreitender Online Handel braucht mehr als nur das Übersetzen der Shop-Website! Doch es gibt einige Strategien, die bisher national agierenden Online Händlern den Übergang von der nationalen in die internationale Verkaufswelt erleichtern.

So sollten expansionswillige Verkäufer zunächst die Wettbewerbslandschaft, bereits bestehende Angebote sowie Kaufkraft und Preispolitik der Wettbewerber in der Region, die sie erobern möchten, analysieren. Im Abgleich dieser Rahmenbedingungen mit dem eigenen Angebot ermitteln sie ihren Unique Selling Point (USP). Aber Achtung: Der USP je nach Region oft verschieden – so darf zum Beispiel der USP für einen südostasiatischen Markt nicht mit dem in der Heimat gleichgesetzt werden.

Deshalb gilt gerade im globalen Handel: Think global, act local. Denn wer international erfolgreich sein will, muss sowohl seine Webseite in die jeweilige Landessprache überführen, als auch die Produktpreise in der Landeswährung ansetzen. Dazu reicht es aber nicht aus, nur die Informationen zu übersetzen. Webseiten, die im Heimatmarkt als benutzerfreundlich und attraktiv gelten, rufen in anderen Märkten nicht unbedingt die gleichen Assoziationen hervor. Auch Adressfelder in Formularen oder die lokaltypische Schreibweise von Namen und Anschriften muss angepasst werden. Darüber hinaus gibt es in vielen Regionen landestypische Bezahlmethoden, die im jeweiligen Land oft einen enormen Verbreitungsgrad haben.

Lokale Profis helfen beim Markteintritt

Auch gilt es, lokale Aktionszeiträume – wie den Black Friday in den USA – und die landesspezifischen Eigenheiten der neuen Kundengruppe zu beachten. So sind zum Beispiel amerikanische Konsumenten eher kaufbereit, wenn Versand und Rücksendung kostenlos sind. Hilfreich bei der Analyse der landesspezifischen Eigenheiten sind lokale Experten. Sie kennen sich auf dem jeweiligen Markt aus, können die Vorteile des Angebots für die Käufergruppe herausstellen und setzen lokale Vermarktungsmethoden um. Doch die einheimischen Profis können noch mehr: Vor allem helfen sie, rechtliche Hürde beim Eintritt in einen fremden Markt zu meistern, wissen, welche Genehmigungen es braucht und wo Fallstricke lauern, und kennen Steuergesetze und rechtliche Grundlagen des jeweiligen Landes. Ein professionelles internationales Partnernetzwerk spielt deshalb für Online Händler, die Märkte rund um den Globus erobern wollen, eine entscheidende Rolle.

Wer diese Tipps berücksichtigt und den Mut fasst, international zu denken – und zwar nicht nur Richtung Deutschland oder Schweiz –, wird mit Erfolg in einer ganz neuen Größenordnung belohnt. Als heimischer Ansprechpartner stehen wir Online Händlern bei der Expansion mit Rat und Tat zur Seite.

Camilla Werner über Amazon Selling

Camilla liebt E-Commerce und besonders Amazon!

Die langjährige Arbeit bei einem international agierenden Hersteller hat sie zu einer weiteren Expertin für das Verkaufen auf Amazon werden lassen. Mehrere Jahre agierte sie erfolgreich im Vendor-Programm auf Amazon und bringt dadurch jede Menge Erfahrung mit.

Neben den alltäglichen Aufgaben im Amazon-Business, hat Camilla unternehmensintern alle Fachabteilungen in Europa, sowie den USA zu Verkaufsstrategien auf Amazon beraten und konnte dies anhand von Best Practice Showcases greifbar machen. Sie hat während dieser Tätigkeit Produkteinführungen für mehrere Marken geplant und zielsicher umgesetzt. In dieser Zeit konnte Camilla ein Umsatzwachstum von über 200% erzielen. Sie hat sich mittlerweile selbstständig gemacht, um ihrer Passion zu folgen und Firmen für die Plattform strategisch auszurichten. Darüber hinaus vermarktet sie im Seller-Programm selbst erfolgreich Produkte auf Amazon und kennt somit die täglichen Schmerzen von Händlern auf Amazon aus eigener Erfahrung. Sie berät Unternehmen im E-Commerce mit Fokus auf Amazon. Sie richtet nicht nur Workshops zu Themen über Produktdetailseitenoptimierung, Kampagnenplanung, Promotionplanung und Vendor- / Seller-Central Prozesse aus, sondern steht Unternehmen bei der Umsetzung von Amazon Verkaufsstrategien beratend zur Seite. In ihrer beratenden Tätigkeit entwickelt Camilla ideale Launchstrategien für neue Produkte. Außerdem führt sie Optimierungen für das bestehende Sortiment eines Unternehmens durch und übernimmt Gesamt-Sortimentsplanungen auf Amazon. Damit schult Camilla nicht nur die Mitarbeiter von Unternehmen zu Verkaufsstrategien bei Amazon, sondern steht den Unternehmen auch in allen operativen Tätigkeitsfelder, die damit einhergehen, unterstützend zur Seite.

Des Weiteren fallen mit dieser Ausrichtung auch immer die relevanten Fragestellungen der digitalen Transformation in Unternehmen zusammen, in der Camilla ebenfalls beratend zur Seite steht.

Camilla Werner im Interview über Amazon

Im eCommerce führt kein Weg an Amazon vorbei. Es scheinen sich nur mehr zwei Ansichten herauszukristallisieren – Entweder man ist PRO Amazon oder KONTRA. Wie siehst du diese Zwiespältigkeit?

 Natürlich kann ich diese Zwiespältigkeit verstehen. Auf der einen Seite möchte man gerne ein Stück vom Kuchen abhaben und seinen Umsatz auch über diese Plattform maximieren, auf der anderen Seite ist Amazon so mächtig, dass man befürchtet, gar nicht mit Amazon auf Augenhöhe verhandeln zu können. Amazon scheint willkürlich und spielt nach seinen eigenen Regeln, die gerade für Hersteller doch etwas „rabiat“ wirken. Auch ich kann aus Erfahrung mit meinen Kunden sagen, dass dort eine Zwiespältigkeit vorherrscht. Was genau spricht für einen Hersteller gegen Amazon? Ich denke dieser Frage sollte man auf den Grund gehen.

Am häufigsten wird hier der Preisverfall der Produkte genannt, wofür Hersteller und Händler Amazon verantwortlich machen. Schaut man sich jedoch verschiedene Analysen an, so ist Amazon nicht Preistreiber, sondern eher Preisfolger. Amazons Ziel ist Wachstum, sie verdienen über Provisionen oder der Marge an jedem Verkauf mit. Das heißt, wenn ein Produkt zu einem höheren Preis angeboten wird, verdient Amazon automatisch mehr. Also ist Amazons Ziel normalerweise nicht, Preise zu drücken. Problematisch ist aber auf jeden Fall das Thema Preiserosionen, wobei ich hier eher das Problem in der Vertriebsausrichtung des Unternehmens sehe.

Oder ist ein Hersteller Kontra, weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat? Ist er unzufrieden, weil Amazon Penalties verhängt, sofern man Ware nicht richtig verpackt, etikettiert oder weil die Retouren zu hoch sind? Es kann vielerlei Gründe geben, die auf den ersten Blick gegen Amazon sprechen.

Allerdings hat das meistens damit zu tun, dass Hersteller oft auf der Plattform agieren ohne die Plattform und deren Spielregeln zu kennen. Amazon ist so groß und wichtig im E-Commerce, dass sich vielleicht auch gar nicht mehr die Frage nach dem „Pro“ oder „Kontra“ stellt, sondern eher die, wie man als Hersteller/Händler mit Amazon umgeht.

Bei einem weltweiten Umsatz von 136 Mrd US $ und einem Umsatz in Deutschland von 14 Mrd $ würde ich mir sehr genau überlegen, ob ich nicht auch an diesem Geschäft partizipieren möchte. Wenn ich das tue, dann geht dies aber nicht ohne Strategie. Ich bin davon überzeugt, dass man das Geschäft auf und mit Amazon als eine Partnerschaft verstehen und ausbauen kann. Amazon ist mittlerweile die größte Konkurrenz zu Google. Der Kunde sucht direkt auf Amazon nach Produkten und ist auch schon tief im „Purchase Funnel“. Genau, wie jeder Hersteller über Google gefunden werden will, sollte er auch auf Amazon gefunden werden. Wer hier nicht präsent ist, verpasst eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft seines Unternehmens im E-Commerce. Für mich sprechen viele Faktoren, wie das Wachstum der Plattform, die gesamte technische Infrastruktur, das Traffic-Volumen etc. klar für eine Partnerschaft mit Amazon. Sofern Unternehmen eine Strategie für ihr Amazon-Business haben, können sie sich gut auf Amazon aufstellen und auch gut mit Amazon zusammenarbeiten. An genau diesem Wissen mangelt es jedoch vielen Unternehmen noch.

Online Händler auf Amazon

Gerade Hersteller von Produkten starten immer seltener und nur sehr zögerlich eigene Online Shops um aufgebaute Retail Netzwerke nicht zu verschrecken. Doch Amazon als Plattform wird für Markenhersteller immer wichtiger. Gib uns doch eine kleine Übersicht der Möglichkeiten, welche sich auf Amazon für diese Unternehmen ergeben.

 Allein über diese Frage könnte ich ewig und drei Tage sprechen. Grundsätzlich können Markenhersteller auf zweierlei Formen auf Amazon präsent sein. Sie können als Vendoren, aber auch als Seller auf der Plattform agieren. Wobei aktuell das Vendoren-Modell von Herstellern immer häufiger in Frage gestellt wird, da viele Vorteile gegenüber denen des Seller-Modells schwinden. Ob man als Seller oder Vendor auf Amazon vertreten sein will, ist auf jeden Fall die erste Frage die Hersteller sich stellen sollten. Die Entscheidung sollte auf Basis des Internationalisierungsgrades, den vorhandenen Ressourcen und dem angebotenen Produktsortiment getroffen werden. Grundsätzlich sollten Unternehmen vorab beide Modelle kalkulieren, um die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen.

Ein Markenhersteller, der gewisse Umsatzgrenzwerte auf Amazon erreicht hat, wird in der Regel auch von Amazon kontaktiert und zum Vendoren-Modell eingeladen. Ob man als Seller oder Vendor auf Amazon agieren sollte, hängt von vielen Faktoren ab, wobei die folgende Beschreibung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt (dann müsste ich ein Buch verfassen ;)). Wenn der Hersteller zum Beispiel Drogeriemarktartikel von unter 10€ anbietet, macht Vendor schon allein Sinn, da der Hersteller am Pantry-Programm teilnehmen kann, das nur Vendoren vorbehalten ist. Pantry ist eine Art „virtuelle“ Vorratsbox, die der Endkunde befüllen kann, so dass diese Artikel durch die Bündelung in der Vorratsbox wirtschaftlich distribuiert werden können. Zudem haben Vendoren aktuell mehr Marketingmöglichkeiten über Amazon Marketing Services und auf der Amazon Website (Kategorie-Teaser, Mailings etc.). Gleichzeitig hat man aber auch keine Kontrolle mehr über seine Preise, das Listing der Produkte ist wesentlich umständlicher, ganz zu schweigen von Optimierungen. Sofern ein Hersteller (noch) nicht zum Vendor-Programm eingeladen ist, kann er sich auch für Vendor Express bewerben. Das heißt, das Unternehmen schickt ein Produkt zu Amazon und dann wird geprüft, ob dieses (und weitere) für das Vendor-Programm in Frage kommen könnte.

Ein Hersteller kann aber auch als Seller agieren und hier gibt es auch wieder zwei Ausprägungen. Man kann FBA, also Fullfilment by Amazon gegen ein Entgelt nutzen oder FBM (Fullfilment by Merchant), also selbst oder über einen Dienstleister seine Ware versenden. FBA hat gegenüber FBM den Vorteil, dass die Produkte per „Prime“ angeboten werden und damit von Amazob „bevorzugt“ werden. Es gibt übrigens erste Seller, die sich aktuell für den Prime-Versand per FBM qualifizieren.

Als Seller hat man die Kontrolle über seinen Preis, kann Produkte schneller listen und bearbeiten, muss sich aber gleichzeitig auch immer um seine Lagerreichweite kümmern und nimmt weniger Promotionmöglichkeiten in Kauf usw. Deals werden in diesem Modell zu 100% vom Seller bezahlt, während im Vendor-Modell Deals teils auch von Amazon mitgetragen werden. Aber das wird sich auch in ein paar Monaten erledigt haben. Ich rechne damit, dass Vendoren und Seller dann gleichen Richtlinien unterliegen werden.

Stand heute erwarte ich, dass sich Vendor- und Seller-Programme angleichen werden. Dies sieht man zum Beispiel an dem A+ Content, also einem „umfangreicheren“ Content, der früher Vendoren vorbehalten war und schon in den USA für erste Seller zur Verfügung steht, auch in Deutschland sind erste Seller-Produktdetailseiten mit A+ Content angereichert. Eine weitere, mit Sicherheit auch sinnvolle Alternative kann auch sein, dass Hersteller gleichzeitig im Vendor- und Seller-Programm agieren.

Wie wichtig sind Produktdaten auf Amazon?

Amazon SEO ist seit Sommer 2016 in aller Munde geraten. Alle sprechen darüber und die wenigsten haben aber Ahnung davon. Die Bewerbung der Produkte scheint dort so einfach zu sein. Was sind deiner Meinung nach die drei TOP grundlegenden Tipps für Online Händler, wenn sie überlegen, das Thema Amazon SEO ernsthaft anzugehen.

 Amazon fungiert mittlerweile als mächtige Suchmaschine, mit dem Vorteil, dass hier der Kunde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Produkt kaufen wird. Alternativ wird der Konsument Amazon dazu nutzen, sich über das Produkt zu informieren, Bewertungen zu lesen und Produkte zu vergleichen. Das ist der Grund, warum Amazon SEO so sehr an Bedeutung gewonnen hat. Amazon SEO ist mit Sicherheit ein sehr zentrales Thema, um die Sichtbarkeit der Produkte und damit in nächster Konsequenz auch die Sales zu erhöhen.

Die Optimierung der Produktdetailseiten auf Amazon-SEO-Basis kann einen „Quick-Win“ bedeuten, wobei ich hier auch Unternehmen die Illusion nehmen möchte, dass es ohne weiterführende Maßnahmen, wie Promotions, After-Sales-Services etc. damit getan ist. Amazon ist Arbeit und Amazon SEO ist komplex und aufwendig, wenn man es richtig machen will. Die Optimierung ist ein fortlaufender Prozess. Ich empfehle Händlern, sich das Wissen über Amazon SEO Inhouse zu holen und wenn Ressourcen da sind, dann diese auf diesem Thema auszubilden. Alternativ kann man dieses Thema auch an Profis outsourcen. Die Tipps für SEO sind, seine Konkurrenz und deren Keywords zu kennen, die relevanten Keywords mit hohem Suchvolumen für seine Produkte zu identifizieren und Tools zur Analyse einzusetzen.

Da das Thema Amazon SEO immer weiterverbreitet ist und immer mehr Hersteller und Händler ihre Produktdetailseiten optimieren, wird hier vermutlich auch eines Tages der Zenit überschritten sein und da erfordert es ein paar mehr Disziplinen als Amazon SEO zu beherrschen.

 Amazon SEO

Einen Kritikpunkt, den Händler immer wieder bei Amazon aufzeigen ist, dass Amazon keine Mailadressen der Kunden weiterleitet. Somit ist kein Retargeting möglich und die Bestandskundenpflege umso schwieriger. Was ist deiner Meinung nach die beste Strategie um langfristig auf Amazon als Verkäufer erfolgreich tätig zu sein?

Die Kundendaten nicht zu erhalten ist tatsächlich ein wirklicher Nachteil bei Amazon. Was das Retargeting betrifft macht Amazon das teilweise selbst. Wenn Sie sich für Produkte interessieren, dann erinnert Amazon Sie spätestens am nächsten Morgen daran, dass Sie dieses Produkt interessieren könnte und Sie es direkt kaufen können. Zu dem retargeted Amazon Sie auch über Display-Banner im Netz.

Was die Stammkundenbindung und Neukundengewinnung betrifft, wird es schwieriger. Aber auch hier gibt es Mittel und Wege mit seinen Kunden in Kontakt zu treten. Ich empfehle hier genau da anzusetzen, wo Amazon aufhört: Nämlich am Brandbuilding für Marken (außerhalb des Amazon Rahmens) und dem Kunden Mehrwerte zu seinen Produkten/Produktwelt zu bieten. Der Hersteller kann bspw. über seine eigene Website Leads generieren, wenn er hier einen wirklichen Mehrwert für den Kunden kreiert.

Außerdem kann man auch im Social Media Communities aufbauen und dort den Kontakt zu seinen „Fans“ pflegen. Sofern das Unternehmen bspw. Produkte aus dem Smart Home oder Produkte anbietet, bei denen der Kunde ein Kundenkonto braucht, kann er auch über diese seine Kunden ansprechen, mit dem Kunden in Kontakt bleiben und ihn über Aktivitäten informieren. Das Ziel sollte immer sein, die E-Mailadresse oder/und weitere Kundendaten des Kunden außerhalb des Amazon-Universums zu bekommen (selbstverständlich unter Beachtung der Gesetzgebung mit Double-Opt-In usw.).

 Markplätze im eCommerce – Erfolgreich verkaufen

Welche Marktplätze abseits Amazon stehen für 2017 im Fokus? Welche Marktplätze werden irrelevant und welche sterben komplett aus?

Amazon ist tatsächlich der Platzhirsch für viele Produktkategorien, aber bei weitem nicht der Marktplatz für Alles. Amazon ist in bestimmten Kategorien evtl. Marktführer, aber nicht überall. Gerade im asiatischen Raum sieht man, dass es auch andere Marktplätze gibt, die sich gut gegen Amazon behaupten können, wie Flipkart in Indien oder T-Mall. Zudem gibt es in Deutschland gute Beispiele, die zwar nicht direkt Marktplätze sind, aber die mit innovativen Lösungen gegenüber Amazon behaupten können, wie es bspw. Otto mit About You oder Amaze von Zalando im Fashion-Bereich machen. Ich denke Marktplätze können über Spezialisierung erfolgreich werden. Sofern ein Marktplatz ein für sich eigenständiges Profil hat und dem Kunden ein klares Differenzierungsmerkmal zu Amazon ersichtlich ist, so mögen doch gute Chancen bestehen, dass dieser Marktplatz erfolgreich sein kann. Hier kann man auch im mobile Bereich viele Potentiale ausschöpfen.

Zalando und Amazon – der Vergleich 

Wenn du einen Wunsch an den eCommerce in der DACH Region bzw. an Konsumenten und Online Händler hättest … Welcher wäre das?

 Dazu eine kleine Anekdote: Ich saß in der Vorweihnachtszeit beim Friseur und die Friseurin erzählte mir, dass sie dringend auf ein Paket von Amazon wartet. Sie hatte für Ihre Schwester einen Pullover zu Weihnachten bestellt, der kurz vor Weihnachten immer noch nicht da war, wobei die Bestellung schon 2-3 Wochen zurücklag. Meine Vermutung war sofort: Sie hat vermutlich nicht gesehen, dass sie bei einem Chinesen bestellt, der die Ware aus China verschickt, weshalb es zu der langen Lieferzeit kommt. Also erklärte ich ihr die Situation und wie das alles so funktioniert. Danach sagte sie: Aber gut, wenn der Pulli nicht pünktlich kommt ist es nicht so schlimm. Der hat nur 5€ gekostet. …Und da ist mir dann echt die Kinnlade runtergefallen. Ein Pullover für 5€!? Ja, wie kann das funktionieren? Selbst wenn die Mehrwertsteuer vom Chinesen illegaler Weise nicht erhoben wird, wie kann man einen Pullover für 5€ produzieren und von China nach Deutschland schicken und noch die Gebühr an Amazon abdrücken, ohne Verluste zu machen?

Wenn ein Konsument Produkte kauft, die einen krassen Preisunterschied zu vergleichbaren Produkten haben oder weit darunterliegen, soll sich dieser doch mal bitte überlegen, wie solche Preise zustande kommen und wie nachhaltig ein Geschäft auf solchen Billigpreisen sein kann. Zudem sollten sich Hersteller verbünden und sich gegen unfairen Wettbewerb aus Asien wappnen. Es kann nicht sein, dass Anbieter aus dem vornehmlich asiatischen Bereich ohne Produktkennzeichnungen zu Billigst-Preisen ihre Waren hier anbieten und zudem noch am Fiskus vorbeikommen. Mittlerweile drängen die Asiaten auch in den Bereich von Medical Products und die Anforderungen sind an die Produkte sehr hoch inkl. aller Zertifizierungen. Wie kann es sein, dass die Ware ungeprüft aus China auf dem Markt geschwemmt wird?

Auch wäre es wünschenswert, dass Unternehmen anfangen sich strategisch um ihr digital Business zu kümmern (bitte aufwachen J) und dafür auch Menschen ausbildet, damit wir alle in einer digitalen Zukunft weit vorne

eCommerce ist nicht Marketing

Kommentar, Stephan Grad

Die eCommerce Branche gehört zu einer der am schnellst wachsenden Branchen der letzten Jahre und auch wenn viele Unternehmen in Österreich in den letzten Jahren noch mit einem Einstieg in den Online Handel abgewartet haben, so wird für 2017 deutlich, dass ein (Über-)Leben ohne digitalem Vertriebskanal immer schwieriger wird. Aus diesem Grund starten derzeit immer mehr Unternehmen aus dem B2C, aber vermehrt auch aus dem B2B Bereich einen Online Shop – oft jedoch, ohne sich Gedanken über die notwendigen Vorbereitungen zu machen.

Die Verantwortung für die eCommerce Aktivitäten kann nicht einfach von einer anderen Abteilung (oft Marketing) “mitgemacht” werden – denn es müssen viele Teilbereiche für eine erfolgreiche und funktionierende eCommerce Strategie beachtet werden. Für viele Entscheidungsträger ist eCommerce oft nur ein schönes Layout im Online Shop – aber es ist so viel mehr. Um Online effizient verkaufen zu können, müssen alle dafür notwendigen Prozesse so automatisiert wie möglich auf die internen Gegebenheiten angepasst werden.

Teilbereiche im eCommerce

  • Online Marketing
  • Produktinformationen
  • CRM
  • Rechtliche Vorgaben
  • Prozesse
  • Shopsystem
  • Marktplätze
  • Warenwirtschaft / ERP
  • Payment
  • Logistik & Retourenmanagement
  • Re-Targeting
  • uvm.

 

Wie man an dieser rudimentären Auflistung sieht, gibt es sehr viele Themenbereiche und auch Abteilungen in einem Unternehmen zusammen arbeiten, um dem Kunden schlussendlich ein positives Einkaufserlebnis bieten zu können, damit er von einem Erst-Käufer zu einem Stammkunden konvertiert. Man sieht, der Start im digitalen Vertrieb ist ein Projekt, welches man am Besten mit einem Experten Team aufbaut, welches aus internen und externen Personen besteht und somit vor groben Fehlern in der Konzeption bewahren.

Wenn euer Unternehmen 2017 auch in die eCommerce Branche einsteigen möchte, so bietet A-COMMERCE im digital alpha Hub ab Anfang März regelmässig “digital alpha Workshops” getrennt nach Basic & Advanced KnowHow an. In diesen Workshops könnt ihr euer Wissen vertiefen, Fragen beantworten lassen und schon die ersten Grundsteine für einen funktionierenden Online Shop legen.