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Camilla Werner über eCommerce und Amazon

Camilla liebt E-Commerce und besonders Amazon! Die langjährige Arbeit bei einem international agierenden Hersteller hat sie zu einer weiteren Expertin für […]

Camilla Werner über Amazon Selling

Camilla liebt E-Commerce und besonders Amazon!

Die langjährige Arbeit bei einem international agierenden Hersteller hat sie zu einer weiteren Expertin für das Verkaufen auf Amazon werden lassen. Mehrere Jahre agierte sie erfolgreich im Vendor-Programm auf Amazon und bringt dadurch jede Menge Erfahrung mit.

Neben den alltäglichen Aufgaben im Amazon-Business, hat Camilla unternehmensintern alle Fachabteilungen in Europa, sowie den USA zu Verkaufsstrategien auf Amazon beraten und konnte dies anhand von Best Practice Showcases greifbar machen. Sie hat während dieser Tätigkeit Produkteinführungen für mehrere Marken geplant und zielsicher umgesetzt. In dieser Zeit konnte Camilla ein Umsatzwachstum von über 200% erzielen. Sie hat sich mittlerweile selbstständig gemacht, um ihrer Passion zu folgen und Firmen für die Plattform strategisch auszurichten. Darüber hinaus vermarktet sie im Seller-Programm selbst erfolgreich Produkte auf Amazon und kennt somit die täglichen Schmerzen von Händlern auf Amazon aus eigener Erfahrung. Sie berät Unternehmen im E-Commerce mit Fokus auf Amazon. Sie richtet nicht nur Workshops zu Themen über Produktdetailseitenoptimierung, Kampagnenplanung, Promotionplanung und Vendor- / Seller-Central Prozesse aus, sondern steht Unternehmen bei der Umsetzung von Amazon Verkaufsstrategien beratend zur Seite. In ihrer beratenden Tätigkeit entwickelt Camilla ideale Launchstrategien für neue Produkte. Außerdem führt sie Optimierungen für das bestehende Sortiment eines Unternehmens durch und übernimmt Gesamt-Sortimentsplanungen auf Amazon. Damit schult Camilla nicht nur die Mitarbeiter von Unternehmen zu Verkaufsstrategien bei Amazon, sondern steht den Unternehmen auch in allen operativen Tätigkeitsfelder, die damit einhergehen, unterstützend zur Seite.

Des Weiteren fallen mit dieser Ausrichtung auch immer die relevanten Fragestellungen der digitalen Transformation in Unternehmen zusammen, in der Camilla ebenfalls beratend zur Seite steht.

Camilla Werner im Interview über Amazon

Im eCommerce führt kein Weg an Amazon vorbei. Es scheinen sich nur mehr zwei Ansichten herauszukristallisieren – Entweder man ist PRO Amazon oder KONTRA. Wie siehst du diese Zwiespältigkeit?

 Natürlich kann ich diese Zwiespältigkeit verstehen. Auf der einen Seite möchte man gerne ein Stück vom Kuchen abhaben und seinen Umsatz auch über diese Plattform maximieren, auf der anderen Seite ist Amazon so mächtig, dass man befürchtet, gar nicht mit Amazon auf Augenhöhe verhandeln zu können. Amazon scheint willkürlich und spielt nach seinen eigenen Regeln, die gerade für Hersteller doch etwas „rabiat“ wirken. Auch ich kann aus Erfahrung mit meinen Kunden sagen, dass dort eine Zwiespältigkeit vorherrscht. Was genau spricht für einen Hersteller gegen Amazon? Ich denke dieser Frage sollte man auf den Grund gehen.

Am häufigsten wird hier der Preisverfall der Produkte genannt, wofür Hersteller und Händler Amazon verantwortlich machen. Schaut man sich jedoch verschiedene Analysen an, so ist Amazon nicht Preistreiber, sondern eher Preisfolger. Amazons Ziel ist Wachstum, sie verdienen über Provisionen oder der Marge an jedem Verkauf mit. Das heißt, wenn ein Produkt zu einem höheren Preis angeboten wird, verdient Amazon automatisch mehr. Also ist Amazons Ziel normalerweise nicht, Preise zu drücken. Problematisch ist aber auf jeden Fall das Thema Preiserosionen, wobei ich hier eher das Problem in der Vertriebsausrichtung des Unternehmens sehe.

Oder ist ein Hersteller Kontra, weil er schlechte Erfahrungen gemacht hat? Ist er unzufrieden, weil Amazon Penalties verhängt, sofern man Ware nicht richtig verpackt, etikettiert oder weil die Retouren zu hoch sind? Es kann vielerlei Gründe geben, die auf den ersten Blick gegen Amazon sprechen.

Allerdings hat das meistens damit zu tun, dass Hersteller oft auf der Plattform agieren ohne die Plattform und deren Spielregeln zu kennen. Amazon ist so groß und wichtig im E-Commerce, dass sich vielleicht auch gar nicht mehr die Frage nach dem „Pro“ oder „Kontra“ stellt, sondern eher die, wie man als Hersteller/Händler mit Amazon umgeht.

Bei einem weltweiten Umsatz von 136 Mrd US $ und einem Umsatz in Deutschland von 14 Mrd $ würde ich mir sehr genau überlegen, ob ich nicht auch an diesem Geschäft partizipieren möchte. Wenn ich das tue, dann geht dies aber nicht ohne Strategie. Ich bin davon überzeugt, dass man das Geschäft auf und mit Amazon als eine Partnerschaft verstehen und ausbauen kann. Amazon ist mittlerweile die größte Konkurrenz zu Google. Der Kunde sucht direkt auf Amazon nach Produkten und ist auch schon tief im „Purchase Funnel“. Genau, wie jeder Hersteller über Google gefunden werden will, sollte er auch auf Amazon gefunden werden. Wer hier nicht präsent ist, verpasst eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft seines Unternehmens im E-Commerce. Für mich sprechen viele Faktoren, wie das Wachstum der Plattform, die gesamte technische Infrastruktur, das Traffic-Volumen etc. klar für eine Partnerschaft mit Amazon. Sofern Unternehmen eine Strategie für ihr Amazon-Business haben, können sie sich gut auf Amazon aufstellen und auch gut mit Amazon zusammenarbeiten. An genau diesem Wissen mangelt es jedoch vielen Unternehmen noch.

Online Händler auf Amazon

Gerade Hersteller von Produkten starten immer seltener und nur sehr zögerlich eigene Online Shops um aufgebaute Retail Netzwerke nicht zu verschrecken. Doch Amazon als Plattform wird für Markenhersteller immer wichtiger. Gib uns doch eine kleine Übersicht der Möglichkeiten, welche sich auf Amazon für diese Unternehmen ergeben.

 Allein über diese Frage könnte ich ewig und drei Tage sprechen. Grundsätzlich können Markenhersteller auf zweierlei Formen auf Amazon präsent sein. Sie können als Vendoren, aber auch als Seller auf der Plattform agieren. Wobei aktuell das Vendoren-Modell von Herstellern immer häufiger in Frage gestellt wird, da viele Vorteile gegenüber denen des Seller-Modells schwinden. Ob man als Seller oder Vendor auf Amazon vertreten sein will, ist auf jeden Fall die erste Frage die Hersteller sich stellen sollten. Die Entscheidung sollte auf Basis des Internationalisierungsgrades, den vorhandenen Ressourcen und dem angebotenen Produktsortiment getroffen werden. Grundsätzlich sollten Unternehmen vorab beide Modelle kalkulieren, um die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen.

Ein Markenhersteller, der gewisse Umsatzgrenzwerte auf Amazon erreicht hat, wird in der Regel auch von Amazon kontaktiert und zum Vendoren-Modell eingeladen. Ob man als Seller oder Vendor auf Amazon agieren sollte, hängt von vielen Faktoren ab, wobei die folgende Beschreibung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt (dann müsste ich ein Buch verfassen ;)). Wenn der Hersteller zum Beispiel Drogeriemarktartikel von unter 10€ anbietet, macht Vendor schon allein Sinn, da der Hersteller am Pantry-Programm teilnehmen kann, das nur Vendoren vorbehalten ist. Pantry ist eine Art „virtuelle“ Vorratsbox, die der Endkunde befüllen kann, so dass diese Artikel durch die Bündelung in der Vorratsbox wirtschaftlich distribuiert werden können. Zudem haben Vendoren aktuell mehr Marketingmöglichkeiten über Amazon Marketing Services und auf der Amazon Website (Kategorie-Teaser, Mailings etc.). Gleichzeitig hat man aber auch keine Kontrolle mehr über seine Preise, das Listing der Produkte ist wesentlich umständlicher, ganz zu schweigen von Optimierungen. Sofern ein Hersteller (noch) nicht zum Vendor-Programm eingeladen ist, kann er sich auch für Vendor Express bewerben. Das heißt, das Unternehmen schickt ein Produkt zu Amazon und dann wird geprüft, ob dieses (und weitere) für das Vendor-Programm in Frage kommen könnte.

Ein Hersteller kann aber auch als Seller agieren und hier gibt es auch wieder zwei Ausprägungen. Man kann FBA, also Fullfilment by Amazon gegen ein Entgelt nutzen oder FBM (Fullfilment by Merchant), also selbst oder über einen Dienstleister seine Ware versenden. FBA hat gegenüber FBM den Vorteil, dass die Produkte per „Prime“ angeboten werden und damit von Amazob „bevorzugt“ werden. Es gibt übrigens erste Seller, die sich aktuell für den Prime-Versand per FBM qualifizieren.

Als Seller hat man die Kontrolle über seinen Preis, kann Produkte schneller listen und bearbeiten, muss sich aber gleichzeitig auch immer um seine Lagerreichweite kümmern und nimmt weniger Promotionmöglichkeiten in Kauf usw. Deals werden in diesem Modell zu 100% vom Seller bezahlt, während im Vendor-Modell Deals teils auch von Amazon mitgetragen werden. Aber das wird sich auch in ein paar Monaten erledigt haben. Ich rechne damit, dass Vendoren und Seller dann gleichen Richtlinien unterliegen werden.

Stand heute erwarte ich, dass sich Vendor- und Seller-Programme angleichen werden. Dies sieht man zum Beispiel an dem A+ Content, also einem „umfangreicheren“ Content, der früher Vendoren vorbehalten war und schon in den USA für erste Seller zur Verfügung steht, auch in Deutschland sind erste Seller-Produktdetailseiten mit A+ Content angereichert. Eine weitere, mit Sicherheit auch sinnvolle Alternative kann auch sein, dass Hersteller gleichzeitig im Vendor- und Seller-Programm agieren.

Wie wichtig sind Produktdaten auf Amazon?

Amazon SEO ist seit Sommer 2016 in aller Munde geraten. Alle sprechen darüber und die wenigsten haben aber Ahnung davon. Die Bewerbung der Produkte scheint dort so einfach zu sein. Was sind deiner Meinung nach die drei TOP grundlegenden Tipps für Online Händler, wenn sie überlegen, das Thema Amazon SEO ernsthaft anzugehen.

 Amazon fungiert mittlerweile als mächtige Suchmaschine, mit dem Vorteil, dass hier der Kunde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Produkt kaufen wird. Alternativ wird der Konsument Amazon dazu nutzen, sich über das Produkt zu informieren, Bewertungen zu lesen und Produkte zu vergleichen. Das ist der Grund, warum Amazon SEO so sehr an Bedeutung gewonnen hat. Amazon SEO ist mit Sicherheit ein sehr zentrales Thema, um die Sichtbarkeit der Produkte und damit in nächster Konsequenz auch die Sales zu erhöhen.

Die Optimierung der Produktdetailseiten auf Amazon-SEO-Basis kann einen „Quick-Win“ bedeuten, wobei ich hier auch Unternehmen die Illusion nehmen möchte, dass es ohne weiterführende Maßnahmen, wie Promotions, After-Sales-Services etc. damit getan ist. Amazon ist Arbeit und Amazon SEO ist komplex und aufwendig, wenn man es richtig machen will. Die Optimierung ist ein fortlaufender Prozess. Ich empfehle Händlern, sich das Wissen über Amazon SEO Inhouse zu holen und wenn Ressourcen da sind, dann diese auf diesem Thema auszubilden. Alternativ kann man dieses Thema auch an Profis outsourcen. Die Tipps für SEO sind, seine Konkurrenz und deren Keywords zu kennen, die relevanten Keywords mit hohem Suchvolumen für seine Produkte zu identifizieren und Tools zur Analyse einzusetzen.

Da das Thema Amazon SEO immer weiterverbreitet ist und immer mehr Hersteller und Händler ihre Produktdetailseiten optimieren, wird hier vermutlich auch eines Tages der Zenit überschritten sein und da erfordert es ein paar mehr Disziplinen als Amazon SEO zu beherrschen.

 Amazon SEO

Einen Kritikpunkt, den Händler immer wieder bei Amazon aufzeigen ist, dass Amazon keine Mailadressen der Kunden weiterleitet. Somit ist kein Retargeting möglich und die Bestandskundenpflege umso schwieriger. Was ist deiner Meinung nach die beste Strategie um langfristig auf Amazon als Verkäufer erfolgreich tätig zu sein?

Die Kundendaten nicht zu erhalten ist tatsächlich ein wirklicher Nachteil bei Amazon. Was das Retargeting betrifft macht Amazon das teilweise selbst. Wenn Sie sich für Produkte interessieren, dann erinnert Amazon Sie spätestens am nächsten Morgen daran, dass Sie dieses Produkt interessieren könnte und Sie es direkt kaufen können. Zu dem retargeted Amazon Sie auch über Display-Banner im Netz.

Was die Stammkundenbindung und Neukundengewinnung betrifft, wird es schwieriger. Aber auch hier gibt es Mittel und Wege mit seinen Kunden in Kontakt zu treten. Ich empfehle hier genau da anzusetzen, wo Amazon aufhört: Nämlich am Brandbuilding für Marken (außerhalb des Amazon Rahmens) und dem Kunden Mehrwerte zu seinen Produkten/Produktwelt zu bieten. Der Hersteller kann bspw. über seine eigene Website Leads generieren, wenn er hier einen wirklichen Mehrwert für den Kunden kreiert.

Außerdem kann man auch im Social Media Communities aufbauen und dort den Kontakt zu seinen „Fans“ pflegen. Sofern das Unternehmen bspw. Produkte aus dem Smart Home oder Produkte anbietet, bei denen der Kunde ein Kundenkonto braucht, kann er auch über diese seine Kunden ansprechen, mit dem Kunden in Kontakt bleiben und ihn über Aktivitäten informieren. Das Ziel sollte immer sein, die E-Mailadresse oder/und weitere Kundendaten des Kunden außerhalb des Amazon-Universums zu bekommen (selbstverständlich unter Beachtung der Gesetzgebung mit Double-Opt-In usw.).

 Markplätze im eCommerce – Erfolgreich verkaufen

Welche Marktplätze abseits Amazon stehen für 2017 im Fokus? Welche Marktplätze werden irrelevant und welche sterben komplett aus?

Amazon ist tatsächlich der Platzhirsch für viele Produktkategorien, aber bei weitem nicht der Marktplatz für Alles. Amazon ist in bestimmten Kategorien evtl. Marktführer, aber nicht überall. Gerade im asiatischen Raum sieht man, dass es auch andere Marktplätze gibt, die sich gut gegen Amazon behaupten können, wie Flipkart in Indien oder T-Mall. Zudem gibt es in Deutschland gute Beispiele, die zwar nicht direkt Marktplätze sind, aber die mit innovativen Lösungen gegenüber Amazon behaupten können, wie es bspw. Otto mit About You oder Amaze von Zalando im Fashion-Bereich machen. Ich denke Marktplätze können über Spezialisierung erfolgreich werden. Sofern ein Marktplatz ein für sich eigenständiges Profil hat und dem Kunden ein klares Differenzierungsmerkmal zu Amazon ersichtlich ist, so mögen doch gute Chancen bestehen, dass dieser Marktplatz erfolgreich sein kann. Hier kann man auch im mobile Bereich viele Potentiale ausschöpfen.

Zalando und Amazon – der Vergleich 

Wenn du einen Wunsch an den eCommerce in der DACH Region bzw. an Konsumenten und Online Händler hättest … Welcher wäre das?

 Dazu eine kleine Anekdote: Ich saß in der Vorweihnachtszeit beim Friseur und die Friseurin erzählte mir, dass sie dringend auf ein Paket von Amazon wartet. Sie hatte für Ihre Schwester einen Pullover zu Weihnachten bestellt, der kurz vor Weihnachten immer noch nicht da war, wobei die Bestellung schon 2-3 Wochen zurücklag. Meine Vermutung war sofort: Sie hat vermutlich nicht gesehen, dass sie bei einem Chinesen bestellt, der die Ware aus China verschickt, weshalb es zu der langen Lieferzeit kommt. Also erklärte ich ihr die Situation und wie das alles so funktioniert. Danach sagte sie: Aber gut, wenn der Pulli nicht pünktlich kommt ist es nicht so schlimm. Der hat nur 5€ gekostet. …Und da ist mir dann echt die Kinnlade runtergefallen. Ein Pullover für 5€!? Ja, wie kann das funktionieren? Selbst wenn die Mehrwertsteuer vom Chinesen illegaler Weise nicht erhoben wird, wie kann man einen Pullover für 5€ produzieren und von China nach Deutschland schicken und noch die Gebühr an Amazon abdrücken, ohne Verluste zu machen?

Wenn ein Konsument Produkte kauft, die einen krassen Preisunterschied zu vergleichbaren Produkten haben oder weit darunterliegen, soll sich dieser doch mal bitte überlegen, wie solche Preise zustande kommen und wie nachhaltig ein Geschäft auf solchen Billigpreisen sein kann. Zudem sollten sich Hersteller verbünden und sich gegen unfairen Wettbewerb aus Asien wappnen. Es kann nicht sein, dass Anbieter aus dem vornehmlich asiatischen Bereich ohne Produktkennzeichnungen zu Billigst-Preisen ihre Waren hier anbieten und zudem noch am Fiskus vorbeikommen. Mittlerweile drängen die Asiaten auch in den Bereich von Medical Products und die Anforderungen sind an die Produkte sehr hoch inkl. aller Zertifizierungen. Wie kann es sein, dass die Ware ungeprüft aus China auf dem Markt geschwemmt wird?

Auch wäre es wünschenswert, dass Unternehmen anfangen sich strategisch um ihr digital Business zu kümmern (bitte aufwachen J) und dafür auch Menschen ausbildet, damit wir alle in einer digitalen Zukunft weit vorne

Ausstellerflächen am #ACDay16 ausverkauft!

Es ist nun weniger als ein Monat hin bis zum A-COMMERCE Day 2016 und alle Aussteller-Flächen sind verkauft! Wer jetzt […]

Es ist nun weniger als ein Monat hin bis zum A-COMMERCE Day 2016 und alle Aussteller-Flächen sind verkauft! Wer jetzt noch keinen Ausstellerplatz gebucht hat, ist zu spät dran – Sorry guys 😉 Voranmeldungen für das nächste Event nehmen wir gerne entgegen. Doppel- 😉

A-COMMERCE Day ausverkauft für Aussteller

Insgesamt stellen 25 Unternehmen beim A-COMMERCE Day 2016 im Cineplexx Wienerberg aus. Das zeigt, dass eCommerce in Österreich Fortschritte macht und sowohl Unternehmen als auch Händler vermehrtes Interesse zeigen. Große und kleine Standflächen sind bunt durchgemischt. Die Vielfalt der Branche lässt sich dementsprechend auch nicht leugnen. Payment, Digitalagenturen, Performance Marketing, SEO, Shopsysteme uvm. machen die Diversität perfekt.

Wir freuen uns über folgende Aussteller:

  • plentymarkets
  • Concardis
  • demandware
  • digital concepts
  • ekomi Ltd.
  • EMAKINA Central & Eastern Europe GmbH
  • emarsys
  • igniti
  • Internex GmbH
  • lightspeed – SEO Shop GmbH
  • masterpayment
  • MOVENTO digital GmbH
  • Österreichisches E-Commerce Gütezeichen
  • payolution GmbH
  • PAYONE
  • plusserver
  • profihost
  • Secure Trading & mPAY24
  • Shopgate
  • Shopware
  • Shopware Agentur
  • Slopelift
  • SOFORT Austria GmbH
  • timmehosting
  • VOTUM GmbH

Ausstellerverzeichnis A-COMMERCE Day 2016

In den kommenden Wochen stellen wir jeden einzelnen Aussteller mit Kontaktdaten und Standflächen-Nummer vor, damit ihr sie beim A-COMMERCE Day kennen lernen könnt! Falls ihr noch Fragen diesbezüglich an uns habt – jederzeit gerne unter events@a-commerce.at

A-COMMERCE Day Aussteller

Noch kein Ticket, um diese und noch mehr Unternehmen am 20.10.2016

in Wien kennen zu lernen?

Dann wird es höchste Zeit! HIER anmelden!

MediaShop

Wer kennt sie nicht, die endlosen Werbesendungen im TV, bei denen man manchmal beim Durchzappen hängen bleibt? Bis jetzt wurde […]

Wer kennt sie nicht, die endlosen Werbesendungen im TV, bei denen man manchmal beim Durchzappen hängen bleibt? Bis jetzt wurde ich noch nicht verführt, eines der Angebote zu kaufen. Aber für den heutigen Shoptest werde ich mir für euch den MediaShop mal genauer ansehen.

Das Design des MediaShop Online Shops ist schon etwas in die Jahre gekommen und bietet keine mobile Darstellung

Der MediaShop Online-Shop

Der Online-Shop empfängt mich als Kunden gleich mit einer nicht mehr ganz aktuellen Ansicht. Es werden schon am Startscreen sehr viele unterschiedliche Produkte dargestellt, bei denen natürlich der Sonderpreis bzw. vor allem das Paket-Bundle speziell hervorgehoben werden.

Der Score des MediaShop Shops im Google TestMySite Speedtests

Eine mobile Darstellung des Mediashop Online-Shops ist leider nicht vorhanden – auch die Ladezeiten am Desktop sind absolut verbesserungswürdig. Gerade bei Convenience-Produkten, die eben MediaShop im ersten Schritt verkauft, muss heute auf die Mobile-First-Architektur geachtet werden. Denn MediaShop-Kunden nutzen das Smartphone oder Tablet als Second Screen, und wenn dann die Darstellung der Produkte langsam bzw. schlecht ist, wird dies für eine sehr hohe DropOut-Rate sorgen.

Eine Suchfunktion ist vorhanden, diese zeigt jedoch weder in Realtime Suchergebnisse an, noch ist die Suche fehlertolerant – bei Tippfehlern werden somit keine Ergebnisse angezeigt. Die Produkte sind zwar in diverse Artikelkategorien unterteilt, aber dennoch sollte eine fehlertolerante Suche vorhanden sein. Vor allem, wenn es wie hier im MediaShop auch keine Filtermöglichkeiten bei den diversen Kategorien gibt.

Der MediaShop Shop teilt seine Produkte in Themenwelten ein, ähnlich wie es auch ein Tchibo macht

Die Produkte werden bei MediaShop in Themenwelten gegliedert. Das macht es für den Konsumenten sehr einfach, nach dem Wunsch-Produkt zu suchen – eine ähnliche Vorgangsweise nutzt auch Tchibo mit den wöchentlich wechselnden Themenwelten. In der Produkt-Detailansicht werden alle relevanten Informationen über die Produkte dargestellt inklusive umfangreichem Bild- und Video-Material – es sind sogar Bewertungen zu den einzelnen Produkten verfügbar.

Eine Eigenheit des MediaShop Online-Shops sieht man, sobald das erste Produkt in den Warenkorb gelegt wird: man wird auf der nächsten Seite vor die Wahl gestellt, ob man direkt weiter zur Kassa gehen möchte oder ob man sich jetzt ein Geschenk sichern möchte – sofern man dafür einen weiteren Artikel in den Warenkorb legt.

Bildschirmfoto 2016-07-26 um 21.36.50

Diese Vorgehensweise ist sehr spannend und sieht man nur in wenigen Online Shops – hier würde mich interessieren, welche Auswirkungen dieser Zwischen-Screen hat bzw. wie viele Konsumenten tatsächlich das Upselling-Produkt in den Warenkorb legen, um das kostenlose Geschenk zu sichern. (Welches in diesem Fall übrigens statt EUR 0,00 GRATIS ist! 🙂 )

Auch wenn man das zweite Produkt nicht in den Warenkorb legt, bekommt man dennoch ein Wasserspar-Set als Dankeschön für den Einkauf automatisch hinzugefügt – das ist eine nette Aufmerksamkeit.

Warenkorb & Checkout

Die Warenkorb-Übersicht ist sehr einfach gestaltet. Man sieht auch hier, dass der Shop gerade beim Design nicht mehr state-of-the-art ist, denn in der Artikel-Übersicht werden z.B. keine Fotos der Produkte dargestellt.

MediaShop bietet seinen Neukunden sehr aktiv einen Guest-Checkout an, der klar aufzeigt, was sich Erst-Käufer wünschen. Bei den Zahlungsmitteln sieht die Sache schon wieder etwas anders aus: als Erstkäuferin kann ich nur zwischen Kreditkarte und Nachnahme auswählen. Das ist erstaunlich, schließlich wird auf der Startseite sehr aktiv auch mit den Zahlungsmitteln Rechnung und Ratenzahlung geworben. Für meine Erstbestellung werden keine Transaktionsspesen verrechnet, dies wird als rote Warn-Mitteilung beim Produkt hervor gehoben.

Auch das ist sehr spannend, denn auf der Startseite wird darauf hingewiesen, dass für die Zahlungsabwicklung bei allen Bezahl-Methoden außer Kreditkarte Kosten für den Konsumenten entstehen – was, wie wir wissen, in Österreich gemäß dem ZaDiG (Zahlungsdienstleistungsgesetz) illegal ist.

MediaShop verlangt scheinbar Aufschläge für Zahlungsmittel im OnlineShop, was gemäss dem ZaDiG in Österreich verboten ist

Wir werden uns im Anschluss an den Shoptest mit MediaShop in Verbindung setzen, um zu erfahren, ob diese Kosten tatsächlich bei Bestandskunden eingehoben werden oder ob es sich hier nur um einen Fehler bei der Anzeige handelt.

Natürlich fehlen uns als Zahlungsmittel PayPal und SOFORT-Überweisung, welche heutzutage in einem modernen Online-Shop zur Grundausstattung gehören.

Lieferung, Kundenservice & Retoure

Nach dem Kaufabschluss wird sofort eine Bestell-Bestätigung ausgeschickt und drei Werktage nach Bestellvorgang wurde die Ware geliefert. Dem Paket wurden alle wichtigen Dokumente beigelegt. Für Konsumenten sehr erfreulich und leider immer noch viel zu selten: auch ein Retourenaufkleber wurde mitgeliefert, somit kann die Retoure sehr einfach abgewickelt werden. Der freundliche Kundendienst ist über eine kostenlose Hotline zu erreichen und hat alle meine Fragen zum Retourenprozess problemlos beantworten können.

Fazit

Kritik gibt es von mir für die fehlende mobile Darstellung des Shops, die schlecht funktionierende Suchfunktion sowie das Fehlen der wichtigen Zahlungsmittel – wie bereits beim Thema „Zahlungsmittel-Aufschlag“ bemerkt werden wir uns mit MediaShop direkt in Verbindung setzen. Lob gibt es für den einfachen Guest-Checkout und den beigelegten Retourenschein, mit dem eine kostenlose Rücksendung problemlos durchgeführt werden kann.

Der MediaShop Online-Shop erhält von mir 98 Punkte – Genügend!

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 20.07.2016
Tester: Sandra Haller; verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z5 Compact. Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Ampelpärchen

Im Rahmen des Songcontests 2015 hat die Stadt Wien die ganze Welt mit den Ampelpärchen überrascht und damit versucht, ein […]

Im Rahmen des Songcontests 2015 hat die Stadt Wien die ganze Welt mit den Ampelpärchen überrascht und damit versucht, ein Zeichen für Diversität zu setzen. Ab sofort kann man Merchandise Produkte der Ampelpärchen über den Online Shop der Kreativpiloten kaufen – ein Grund für uns, den neuen Shop gleich unter die Lupe zu nehmen.

Der Ampelpärchen Online Shop

Der Ampelpaerchen.rocks Shop im A-COMMERCE Shoptest

Der Ampelpärchen Shop, der als Shopsystem WooCommerce nutzt, empfängt den Besucher gleich mit einem freundlichen und hellen Design. Auf der Startseite wird ein dreiteiliger Slider mit eigenen Fotos eingespielt und viel Wert darauf gelegt, die Merchandising Produkte in einem ansprechenden Umfeld darzustellen.

Die Geschwindigkeit des Shops leidet scheinbar durch die hochauflösenden Bilder und durch die Einbindung etlicher Plugins – in unserem Speed Test hat der Ampelpärchen Shop sowohl am Desktop als auch bei der mobilen Darstellung sehr schlechte Werte erzielt. Gerade bei typischen Casual Products, die vorrangig am Smartphone oder Tablet gekauft werden, muss hier dringend optimiert werden.

Der Google Speed Test des Ampelpärchen Online Shops

Die Darstellung auf mobilen Endgeräten ist wiederum sehr gut und übersichtlich gemacht und es macht Freude, im Shop zu stöbern. Leider wurde komplett auf eine Such-Funktion verzichtet – mir ist vollkommen bewusst, dass viele Händler dies gerade bei einem kleinen Sortiment als überflüssig erachten, dennoch sollte als Standard-Feature in einem Shop eine, wenn auch rudimentäre, Suchfunktion angeboten werden.

Die Kategorie-Einteilung ist wiederum sehr sinnvoll angelegt – es kann nach Männern, Frauen und Kindern selektiert werden. Nach der Auswahl komme ich auf eine Komplett-Übersicht des Sortiments, welche noch sehr überschaubar ist. Sollten zusätzliche Produkte hinzukommen, wird es notwendig sein, weitere Filter zu Größen / Verfügbarkeit oder zu Bewertungen hinzuzufügen.

Die Darstellung der Produkte ist vorbildlich ausgefallen – es wurden schöne Fotos sowohl am Menschen als auch auf einem ansprechenden Untergrund eingefügt. Die Beschreibung ist ausführlich und es werden sogar die Abmessungen der Models eingefügt, sodass man für sich selbst entscheiden kann, welche Bekleidungsgröße am besten zu einem selbst passt.

Die Produktdarstellung des Ampelpärchen Rocks Shops ist vorbildlich gelöst

Ein Fehler, der uns hier beim Testen aufgefallen ist: Es werden Produkte im Shop angezeigt, bei denen als Verfügbarkeit „nicht lieferbar“ angezeigt wird – hier sollte im Shop die Einstellung vorgenommen werden, dass Produkte bei Nicht-Verfügbarkeit automatisch ausgeblendet werden.

Wenn ich als Konsument nun mein Wunsch-Produkt gefunden habe und dieses in den Warenkorb legen möchte, aber noch keine Größe ausgewählt habe, erscheint ein PopUp. Diese Fehlermeldung ist leider noch nicht auf den Shop abgestimmt. Generell sollte hier aber nicht mit PopUps gearbeitet werden, sondern fehlende Auswahlen farblich gekennzeichnet werden.

Fehler-PopUp im Ampelpärchen Online Shop

Checkout

Der Checkout-Bereich ist schon sehr modern als OnePage-Checkout gestaltet und bietet dem Konsumenten den Vorteil, alle Informationen und Daten auf einem Screen zu überblicken. Als Zahlungsarten stehen dem Kunden Kreditkarten & PayPal zur Verfügung – hier fehlt klar die SOFORT-Überweisung und im Idealfall auch noch der Rechnungskauf für Erst-Käufer.

Auffällig sind im Warenkorb die EUR 4,90 Versandpauschale. Auf den ersten Blick sehr teuer, wenn man jedoch die AGBs durchliest, sieht man, dass dafür der Retourenversand kostenlos ist. Dies sollte man im Checkout dem Kunden auch optisch anzeigen, da dies sonst ein Dropout-Point im Checkout sein könnte.

Lieferung, Kundenservice & Retoure

Die Lieferung hat problemlos funktioniert: die Versanddauer betrug drei Arbeitstage und war somit noch im vertretbaren Bereich. Neben dem bestellten Shirt waren auch zwei Ampelpärchen.rocks Sticker, Lieferschein, Rechnung und Rücksende-Aufkleber dem Paket beigefügt. Das ist absolut vorbildlich, denn immer weniger Unternehmen bieten diesen Service ihren Kunden an.

Das Ampelpärchen-Team war im Bereich Kundenservice sehr gut, uns wurde sofort weitergeholfen – schnell & unkompliziert!

Fazit

Der Ampelpärchen Shop ist noch sehr jung und macht dabei schon sehr viel richtig – Hauptkritik-Punkt ist auf jeden Fall der Speed des Shops, hier sollte dringend nachgebessert werden, außerdem fehlen einige grundlegende Features wie die Suchfunktion sowie Filtermöglichkeiten bei den Produkten.

Die Ausgangslage ist schon sehr gut – das Ampelpärchen-Team macht gerade bei dem Thema Kundenservice alles richtig – wenn mit derselben Detailliebe noch die letzten Kritikpunkte ausgebessert werden, hat der Shop eine große Zukunft vor sich!

Somit bekommt der Ampelpärchen Online Shop von mir 119 von 145 Punkten – Befriedigend, aber an der Grenze zum Gut!

Tester: Stephan Grad; verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z5 Compact/iPad Mini 1. Gen Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!