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Da es für nahezu jedem Anlass einen Onlineshop gibt, haben wir auch diesen hierfür gefunden. Das in Leopoldsdorf angesessene Unternehmen Austrian Limited bietet seinen potenziellen Einkäufern die Möglichkeit sich sowohl kulinarisch, als auch in Sachen Mode & Accessoires, online auszutoben und lässt kaum einen Wunsch übrig. Wird das Logo näher betrachtet, erkennt man, dass die Herrschaften hinter Austrian Limited nichts dem Zufall überlassen wollen.

Überblick

Betritt man die Tore des Onlineshops beginnt das Einkaufserlebnis mit einem kleinen Wow-Effekt. Die grafische Aufbereitung der Seite lässt keine Wünsche übrig: Slideshows mit ausgezeichneter Bildqualität und einem Design des Shops, welches den Produkten des Unternehmens seines gleichen bietet.

Austrian Limited Shoptest

Die Homepage ist toll gestaltet, hält auch mobil was sie verspricht, jedoch gibt hinterlässt die Ladegeschwindigkeit, sowohl mobil, als auch am Desktop, Spuren in unserem Test. Hier gilt es Speicherkapazitäten der Bilder auf ein Minimum zu reduzieren, um nicht Konsumenten aufgrund der Ladegeschwindigkeit schon vor einem Einkauf zu verlieren.

Austrian Limited Speedtest

Begibt sich der Shopbesucher auf die Suche nach bestimmten Produkten sollte er darauf achten seine gewünschte Ware auch richtig zu schreiben – eine fehlertolerante Suche gelingt nur bedingt: Suchen wir nach „Wodka“ erhalten wir zumindest ein Produkt aus dem Sortiment, jedoch bei den nächsten Versuchen blieben wir dank unserer schwachen Rechtsschreibkunst teilweise ohne Ergebnisse. Ebenso werden leider keine Artikel-Empfehlungen gegeben, dafür macht die Aufteilung der Kategorien in diesem Onlineshop durchaus Sinn und ist sehr gut im Header angebracht, außerdem ist eine Sortierung nach eigenem Belieben möglich.

 

Die Produktdarstellung

Kommen wir nur zum Wesentlichen: In einem Meer aus Produkten müssen wir uns schlussendlich für eines entscheiden. Davor gibt es aber noch einiges durchzuchecken.

Produktansicht im Shop

Die Bilder passen großartig zum Design des Onlineshops und laden den Konsumenten förmlich auf eine Bestellung ein. Die Produkte können in den verschiedensten Ausführungen betrachtet werden und da jedes dieser ausgewählten Produkte aus einer liebevollen Manufaktur kommt, erhält man auch einen Einblick in die Kulisse hinter diesem Produkt.

Wunschliste und Share-Options durch Facebook, Twitter und Mail sind ebenfalls unter dem Warenkorb ersichtlich und sprechen für eine tolle Bewertung unsererseits. Das einzige Manko findet sich darin, dass wir keine Verfügbarkeitsanzeige finden können, trotz Darstellung der Lieferzeit. Zu guter Letzt müssen wir auch feststellen, dass keine ähnlichen Produkte vorgeschlagen werden, obwohl hier auf jeden Fall Cross-Selling-Potenzial vorhanden wäre – erst später beim CheckOut werden unterhalb der Lieferadresse weitere Produkte angezeigt, die dazu beitragen können einen kostenlosen Versand zu ermöglichen, welcher bei € 75,00 liegt!

Unserer Meinung nach sollte man diesen Benefit besser hervorheben und nicht erst beim CheckOut preisgeben, sowie auf die Grenze von € 50,00 Retourversandgrenze dezenter hinweisen!

Check Out

It’s money time – wir haben uns schlussendlich für ein Moduletto Notizbuch entschieden. Da wir vorab gesehen haben, dass eine Retourlieferung nur dann möglich ist, wenn wir über € 50,00 bestellen, legen wir gleich zwei weitere mit in den Warenkorb, um über die Versandkostengrenze von € 75,00 zu kommen.

Beim Check Out angekommen, sind wir sehr positiv überrascht, dass dieser mittels einer Seite erledigt ist – der SinglePageCheckout wurde trendgemäß aufgegriffen und ein GuestCheckOut ist ebenfalls möglich, dies spricht bei uns für eine volle Punktezahl!

Warenkorb - Check Out

Bei einer Summe von € 105,00 angekommen, kommen wir zur Entscheidung mit welcher Zahlungsmethode das Geld abwandern soll. Hier steht uns allerdings nur die Zahlung mittels Kreditkarte oder Sofortüberweisung zur Verfügung – hier besteht definitiv Nachholbedarf!

Austrian Limited Online Shop

Erreicht man die Versandkostengrenze nicht, so werden € 4,90 Standardversand in Rechnung gestellt, welches für einen akzeptablen Betrag spricht.

 

 

Lieferung und Retoure

Grundsätzlich darf nicht vergessen werden, dass es sich hier teilweise um Unikate handelt, die auf die individuellen Wünsche des Kunden abgestimmt werden. In diesem Falle ist ein Rücktritt vom Vertrag ausgeschlossen, welches auch in den AGB ersichtlich nachzulesen ist:

Ist der Kunde Verbraucher (iSd Konsumentenschutzgesetzes) hat er bei Bestellungen mit einem Gesamtwert von mehr als EUR 50,00 und nur dann, wenn es sich nicht um eine nach den individuellen Wünschen des Kunden erstellte Maßanfertigung handelt, das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen von dem mit ADC über den Webshop geschlossenen Vertrag zurückzutreten.“

Auch ist die Adresse des Shops falsch hinterlegt. .Das lässt eindeutig Verbesserungspotential übrig!

Mit rund 2-5 Werktage wurde die Lieferzeit festgelegt, schlussendlich erhielten wir unsere Pakete am letzten der angegebenen Tage in unserem Office in einem schön verpackten Paket.

Unsere Notizbücher waren sauber verpackt und die wichtigsten Formulare waren sofort zu finden. Kurz darauf erkundigten wir uns auch schon bei Kundenservice, wie wir unsere Ware wieder loswerden können, wenn wir sie doch nicht wollen. Sehr bemüht und engagiert erklärte uns die nette Stimme am Telefon, dass wir einfach das Paket an die Lageradresse zurücksenden sollen, jedoch müssen die Kosten für den Rückversand von unserer Seite getragen werden. Würde hier die Kostenübernahme vom Unternehmen erfolgen, würde der Endkonsument, auch wenn er sein Paket retour sendet, mit besserem Gemüt zum Unternehmen Transaktion beenden. Auf diese Art und Weise würde es den Käufer oder die Käuferin nicht abschrecken ein weiteres Mal zu bestellen.

 

Fazit – Beurteilung – persönlicher Eindruck

Schulnote „Befriedigend“ spricht nach dem Test für sich. Es ist Verbesserungspotenzial da, jedoch ist auch schon einiges vorhanden. Wir sind der Meinung, dass es noch einige Schritte gibt, die man gemeinsam verbessern kann. Trotzdem hebt sich der Austrian Limited Onlineshop durch seine Einzigartigkeit, sowohl hinsichtlich der Produkte, als auch durch das Design, großartig ab und hinterlässt einen tollen Eindruck am österreichischen Onlinemarkt!

Limited Shop

Tester: Thomas Leskowsy; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Datum der Testbestellung: 01.06.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

2 klare Gründe, weshalb es im Online Shop Content braucht

Ein persönliches Kommentar und einige Tipps und Tricks von Ana-Maria Birsan. Eigentlich ist das Selbstverständnis von Content im Onlineshop keine […]

Ein persönliches Kommentar und einige Tipps und Tricks von Ana-Maria Birsan.

Eigentlich ist das Selbstverständnis von Content im Onlineshop keine Neuigkeit mehr. Denn Kunden setzen voraus, dass es Informationen über Produkte und das Unternehmen gibt. Warum gibt es immer noch Online Shops die dieses Thema schlecht oder gar nicht behandeln?

Wir sehen in unseren wöchentlichen Shoptests, dass Content im Onlineshop leider vernachlässigt wird. Online Händler schreiben zu selten über ihre Produkte. Die Beschreibungen wie Farbe, Größe, Variationen etc. ist zwar schön und gut, aber einen Mehrwert generiert der Kunde absolut nicht daraus. Eine Produktbeschreibung kann man wohl voraussetzen. Aber worin liegt denn schlussendlich der wichtige Mehrwert für den Kunden?

Viele Händler glauben, dass sich der Kunde keine Zeit nimmt, um sich längere Texte durchzulesen. Falsch gedacht! Denn die Gesellschaft im generellen steht auf Geschichten und spannende Insights. Also liebe Online Händler, anpacken und Geschichten erzählen. Es klingt immer so einfach, ist es aber nicht, wir wissen es gut genug! Doch der kleinste Mehraufwand in diese Richtung wird garantiert von euren Kunden erkannt und wertgeschätzt. Deshalb haben wir euch 2 gute Gründe zusammengeschrieben, damit ihr keine Zweifel mehr an die Wirksamkeit von Content haben könnt.

Ihr verdient Geld mit eurem Produkt, also muss es großartig sein

Content im Online ShopViele Händler – das zeigt sich in unseren Gesprächen – sind bereits so geblendet von ihren eigenen Produkten, dass ihnen keine Geschichten dazu mehr einfallen. Die Produkte erfüllen ihren Zweck, aber warum es so geil ist, das kann dann fast keiner mehr erklären. Liebe Händler, wir legen euch ganz stark ans Herz, euch intensiv mit dem Mehrwert eures Produktes auseinander zu setzen und euch Szenarien auszudenken, weshalb genau euer Produkt in verschiedenen Situationen einen Mehrwert für eure Kunden liefern kann. Hier ist es wichtig, dass ihr mehrere Personen an den Tisch holt und euch das Produkt in allen Variationen und in allen verschiedenen Gebrauchs-Szenarien vorstellt. Vor einem Monat hat Alix Fox am Fifteen Seconds Festival davon gesprochen, wie wichtig es ist, auch die Kunden einzubinden und sie zu fragen, wie es ihnen denn mit dem Produkt geht. Eine einfache Art und Weise nicht nur Feedback sondern auch Geschichten einzuholen. Diese sollten dann nur mehr in Textform gebracht werden, aufgehübscht und veröffentlicht bringen sie dann den Mehrwert für neue Kunden oder sogar für Stammkunden, die für Up- oder Cross-Selling prädestiniert sind. Glaubt es uns, Use-Cases gehören wie Bewertungen zu einer guten Kommunikation im Online Shop dazu. Eure Kunden werden dies schätzen und lieben lernen!

Content im Online Shop

Euer Team ist geil genug, um den Laden bei Laune zu halten

Team Arbeit für Online HändlerDas Team. Eure Goldgrube. Noch nie daran gedacht, dass nicht nur das Produkt, sondern auch die Menschen in eurem Unternehmen einen sehr großen Beitrag zum Erfolg leisten? Nun ja, vielleicht schätzt ihr eure Mitarbeiter sehr stark, aber wissen diese das auch? Wissen das auch eure Kunden, dass eure Mitarbeiter großartiges leisten und ohne sie der Laden nicht laufen würde? Wahrscheinlich nicht. Vergesst typische Team Seiten, bei denen ein Bilder und Kontaktdatenfriedhof vorzufinden ist. Lasst eure Mitarbeiter zu Wort kommen und zeigt es euren Kunden offen und ehrlich, wie eure Mitarbeiter zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Eure Mitarbeiter sind Multiplikatoren innerhalb des Unternehmens aber auch ein Faktor, der für Kunden eine große Rolle spielt. Vor allem wenn es um die Servicequalität geht, könnt ihr eure Mitarbeiter nicht verstecken. Stellt sie vor, lasst sie mit euren Kunden interagieren. Aber ACHTUNG! Ihr solltet darauf achten, dass alle Mitarbeiter ein Briefing bekommen, wie sie sich gegenüber Kunden zu benehmen haben und wie sie mit ihnen sprechen sollen.

Solltest du, lieber Online Händler eine One-Man-Show sein, dann stell‘ dich in den Vordergrund und erkläre deinen Kunden, weshalb du dich für das Unternehmen so stark einsetzt, was dir wichtig ist und welchen Mehrwert du als Person für Produkte oder Dienstleistungen bietest. Mach deine Brand persönlich, denn schlussendlich bleibt es nach wie vor People Business!

 

Wie heiss kann es draussen nur sein? Wunderbare 33 Grad Celsius haben wir in Wien erreicht, das gibt Anlass um viel zu trinken. Vor allem mit besonders vielen Eiswürfeln. Da kommt es auch hin und wieder vor, dass man Abends in der angenehmen Brise zu kalt trinkt und am Morgen mit Halsschmerzen aufwacht. #StoryofmyLife.

Ich habe ein – für mich – Allheilmittel gefunden, das mich vor aufkommenden Erklärungen schützt. Also dann, wenn ich es im Hals spüre. Ginger Shots! In London am Flughafen habe ich diese kleinen Wundermittel entdeckt, was dazu geführt hat, dass ich fast keine Halsschmerzen mehr (auch im Winter) hatte. Leider hat der Shop, bei dem ich in London diese Gingershots zum ersten Mal probiert habe, keinen Online Shop. Was sehr schade ist, denn im üblichen Supermarkt in Wien gibt’s so etwas nämlich auch nicht. Wie gut, dass Instagram und Co. so treue Medien sind … Auf einem der MISS Social Media Kanäle wurde jedenfalls ein solcher Gingershot kurz gezeigt mit dem Verweis auf den österreichischen Onlineshop, wo man diese kaufen kann. Mein Hals war somit gerettet und ein neuer Lieblingsshop für Getränkelieferungen gefunden. Es handelt sich hierbei um Die Lieferei.

Wie man sieht handelt es sich auch bei diesem Einkauf um etwas sehr persönliches. Ein Need, der lange nicht gestillt wurde und dann endlich abgedeckt werden kann.

Der Shop-Aufbau

Im Shop selbst muss man sich erst einmal zurecht finden. Bei Die Lieferei gibt es nämlich verschiedene Kategorien. Ich habe den Shop auch zum ersten Mal gesehen und obwohl ich genau wusste, was ich haben möchte, habe ich mir schwer getan, mich zurecht zu finden. Aber sollte ein Kunde Zeit haben um sich durchzuklicken, kann man sich schonmal in der Vielfalt der Angebot verlieren. Das ist ein positives Feedback an dieser Stelle 🙂

Leider wird der erste Eindruck auch von der Ladegeschwindigkeit gehemmt. Der Google Speedtest zeigt nämlich, dass der Online Shop von Die Lieferei zwar am Desktop gut performt, aber im mobilen Bereich noch Aufholbedarf aufzeigt. Leider, denn vor allem junge Käufer setzen sich nicht extra für eine Bestellung an den Laptop oder Stand PC und bestellen klassisch. Das sollte „on-the-go“ funktionieren.

Onlineshop Die Lieferei

Nicht nur der Speed lässt bei Mobile zu  wünschen übrig. Auch die Gestaltung des Shops laden nicht unbedingt zum einkaufen ein. Man muss an dieser Stelle dazu sagen, dass das kleine Team von Die Lieferei wirklich erst frisch im eCommerce Business eingestiegen sind. Dafür haben sie gute Leistungen erbracht, die Faktoren wie Full-Responsive-Design sollten hingegen von Beginn an schon zum Start-Inventar dazu gehören.

Weiter geht es mit der Suche. Wir stellen uns wieder einmal blöd und vertippen uns. Da es sich bei der Produktpalette von Die Lieferei ausschliesslich um Getränke und kleine Snacks handelt, kann man bei der Suche nach Smoothies nicht falsch liegen. Das ist aber für den Online Shop wohl doch zu viel. Denn weder Smothies noch Ignwer versteht der Shop. Leider blieb hier scheinbar die fehlertolerante Suche mit dem Full-Responsive Design auf der Strecke. Eigentlich sind diese beiden Faktoren sehr gewichtig für den Erfolg einen Onlineshops, aber gut … Vielleicht kommt es ja im Remaking.

Suchfunktion Online Shop Die Lieferei

Suche in Onlineshops ist Wichtig

Die Artikelkategorien sind wie auch anfangs erwähnt, etwas gewöhnungsbedürftig. Sobald man sich aber ein grobes Bild gemacht hat, findet man sich super zu Recht. Die Themenwelten sind gut gestaltet, der Blog lädt auch zum Lesen ein und die vorgefertigten Boxen treffen den Puls der Zeit. Bereits auf den Kunden abgestimmte Pakete sind fix fertig geschnürt, man muss eigentlich nur mehr kaufen. Sicher ein neuer Ansatz, der sich durchsetzen wird.

Die Produktdarstellung

Da es sich bei den Produkten meist nur um Flaschen handelt, ist die Darstellung dementsprechend nicht sehr aufregend. Was uns aufgefallen ist, es sind bei vielen Säften keine Inhaltsstoffe angegeben. Man kann auch bei Einzelflaschen nicht in die Detailansicht gehen. Aus der Produktliste kann man die Quantität direkt eingeben und das war’s. Schon sind die Produkte im Warenkorb. Jetzt wird auch klar, wieso es keine Inhaltsstoffangaben in der Detailansicht gibt.

Die Lieferei Online Shop

Anders verhält es sich bei den Boxen. Dort kann man nämlich sehr wohl Inhaltsstoffe der verschiedenen Säfte sehen. Es gibt auch pro Produkt in der Box eine Detailansicht. Wieso Die Lieferei das so gewählt hat, wissen wir nicht, aber wahrscheinlich geht es in erster Linie um die Boxen und dem System dahinter, als um die Einzelprodukte. Wir haben bei unserem typischen Service Call mal nachgefragt, wieso das so ist, dass es bei den kleinen Shots z.B. keine Inhaltsstoffe gibt. Erst war der Mitarbeiter am Telefon selbst sehr verwundert, aber er meinte dann, dass wirklich nur die drei auf der Packung angegebenen Inhaltsstoffe drinnen sind, aber sie werden dem nachgehen und die Inhaltsstoffe, so wie gesetzlich vorgegeben auch ergänzen. Somit kann man auch sagen, dass das Service super freundlich und hilfsbereit ist. Meine Fragen konnten einwandfrei und sofort beantwortet werden. Man versteht sich eben 🙂

Warenkorb & Checkout

Wir möchten bei unserer Bestellung ja nicht geizig sein und haben gleich mal 35 Shots bestellt. Wenn schon, dann wollen wir ja auch wirklich etwas für die Gesundheit tun. Der Checkoutprozess ist sehr einfach, aber auch sehr lange. Es gibt 5-6 Schritte, die man durchlaufen muss um die Bestellung abschliessen zu können. Wein wenig mühsam, wenn man sich denkt, dass man Getränke und Snacks schnell gekauft haben möchte. Das könnte man im gegebenen Fall auch verkürzen und optimieren.

Trotzdem werden mir die Verfügbarkeit angezeigt und ich kann mir sogar ein eigenes Lieferdatum aussuchen. Auch die Uhrzeit kann man als Konsument auswählen. Das ist großartig, denn für alle Berufstätige bietet Die Lieferei auch einen Service an, dass sie zwischen 4.00 Uhr und 7.00 Uhr morgens liefern. Eine gute Sache, wie wir finden, wenn es auch wirklich so wäre 😉

Ginger Shot Online bestellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was man hingegen sehr wohl zur Bestellung noch dazu sagen sollte ist, dass eine Versandkostengrenze von 50 EUR schon sehr krass ist. Immerhin bestellen wir Ginger Shots, wo einer 1,59 EUR kostet. Um da wirklich sich Geld zu sparen muss man so wie ich mal einen 2-3 Wochen Vorrat ankaufen. Diese Dinger halten nämlich auch nicht länger als 2-3 Wochen. Das könnte eher tricky werden.

Bei den Zahlarten fehlt – wie so oft – der Kauf auf Rechnung. Es ist zu einem gewissen Teil verständlich, dass man bei Getränken und Snacks nicht wirklich Risiken eingehen möchte und vielleicht schützt sich Die Lieferei ja auch besonders jetzt zu Beginn. Trotzdem ist dies in Österreich ein entscheidender Punkt.

Lieferung

Die Lieferung hatte ich doch mit einem Donnerstag zwischen 04.00 Uhr und 07.00 Uhr angegeben. Ich wusste nämlich, dass ich zu dieser Zeit zuhause sein werde. An diesem besagten Donnerstag hatte ich auch nichts anderes vor. Doch zu meiner Verwunderung kam die Lieferung nicht an dem bestellten Tag. Die Lieferung hat im Endeffekt in Summe 4 Tage gedauert und ich bekam mein Paket erst am Freitag gegen 10.00 Uhr. Wie gut, dass ich da noch nicht aus dem Haus raus bin, denn so wie auch von mir angegeben, hätte der Bote erst bei mir an der Tür klopfen sollen und sollte ich nicht zuhause sein, bei den Postkästen im Erdgeschoss platzieren. Das war in den Lieferungsnotizen klar definiert. Der Bote hat im Endeffekt nicht an die Tür geklopft. Um 07.00 Uhr Früh war nichts vor meiner Tür und wie ich gegen 10.00 Uhr außer Haus gehen wollte, stand die Kiste einfach so vor meiner Tür. Ich habe Gott sei Dank tolle Nachbarn. Aber es könnte ja auch passieren, dass ein Nachbar Pakete vor der Haustüre entnimmt. Dann weiss keiner mehr, wo mein Paket ist. Ich weiss nicht, wie die Lieferei darauf reagieren würde.

Vielleicht besteht hier ja noch Aufholbedarf!

Bei der Lieferung ist noch eines zu sagen. Die kleinen Fläschchen kamen in einer viiiiiiel zu großen Box. Dort hätte die Vierfache Menge der Shots reingepasst. Die Box war auf silbernem festen Styropor, was auch dazu dient, dass Wärme nicht so einfach eindringen kann. Das war gut, auch wenn es der Umwelt keinen Gefallen tut, aber die Verpackung kann man sehen lassen 🙂

Shortform

Prinzipiell bin ich mit dem Shop der Lieferei sehr zufrieden. Er lädt zum Einkaufen ein. Die Verbindung zu den Social Media Kanälen ist auch sehr gut gelöst, somit kann man wenig aussetzen. In der technischen und strategischen Ausrichtung des Online Shops, hat das Team dennoch Aufholbedarf!

Mir persönlich fehlt noch die Abo-Funktion. Da ich jetzt endlich den perfekt und einen sehr leckeren Ginger Shot gefunden habe, und dieser auch noch gesund ist, würde ich sogar über ein Abo nachdenken. Vielleicht kommt das ja noch, liebe Lieferei? Aber bis dahin kann man sich Getränkeboxen und Nachschub für den perfekten Grillabend bestellen. Dafür ist der Shop absolut geeignet! Gute Ansätze, aber Feinheiten müssen noch ausgebaut werden.

Alibaba.com

Alibaba verkaufen

 

Im eCommerce ist es nie einfach. Umso schwieriger ist die Marktplatzthematik für Händler über den ganzen Globus verteilt. Vor allem das Thema der Internationalisierung ist ein wichtiges im Online Handel denn prinzipiell gibt es keine Grenzen im eCommerce. Deshalb haben wir bereits in den letzten Wochen vermehrt über die Plattform Alibaba geschrieben. Dies beschäftigt uns deshalb, da immer mehr Händler auf uns zukommen und uns fragen, ob es eine gute Idee ist, sich auch auf Alibaba umzusehen und dort eine Präsenz aufzubauen.

Wir wollen in kurzen und einfachen Schritten erklären, wie man zu einem erfolgreichen Auftritt auf Alibaba.com kommt.

  1. Der beste Grund, weshalb man sich als Händler überlegen sollte, auf Alibaba zu verkaufen ist, dass man bereits im eCommerce / Online Handel tätig ist. Was ist deshalb naheliegender, als die Internationalisierung auszubauen und mit einer Plattform wie Alibaba die ersten Schritte zu tätigen?!
  2. Wieso genau Alibaba.com? Weil es das größere Amazon im asiatischen Raum ist. Reng Gen, der Senior Director of international Business, Alibaba Wholesale Marketplaces sagt: „Wir tragen zu drei großen Themen bei: Wir haben viele eCommerce Spezialisten ausgebildet in den vergangenen Jahren. Viele davon sind nach wie vor unsere Seniors im Unternehmen. Wir haben einen riesigen Beitrag zur Entwicklung der Digitalisierung und der gesamten digitalen Industrie beigetragen. Und wir haben sehr vielen KMUs dazu verholfen, durch unser Training Programm zu gehen um somit das Internet kennenzulernen lernen um damit Geschäft zu machen.“
  3. Auf Alibaba zu starten ist mit Aufwand verbunden. Das ist es aber auf ebay und Amazon auch. Somit müssen sich Händler und Hersteller bewusst sein, dass ein Setting nicht ohne Mehrstunden gewährleistet werden kann. Auch ist es wichtig, sich gut beraten zu lassen, dass man im Nachhinein nicht zu viel Optimierungsaufwand betreiben muss.
  4. Sobald das Setting steht und alles aufgesetzt ist, dann solltet ihr als Händler auch mal etwas veröffentlichen. Fangt an, eure Produkte darzustellen! Macht eure Produkte sexy und ansprechend für Käufer. Image zählt, auch im asiatischen Markt. Somit ist es wichtig zu TUN und nicht nur zu konzipieren.
  5. Eine eigene Minisite erstellen. Ein Company Profile ist im asiatischen Marktplatz ein Muss. Es erweckt Vertrauen und gibt die Möglichkeit, über das eigene Unternehmen und die Produkte in ausführlicher Form zu sprechen / schreiben. Nicht viele Marktplätze bieten diese ausführliche Beschreibung, so wie es Alibaba.com bietet. Somit sollte man die Herausforderung annehmen und das Beste daraus machen – immerhin ist die Möglichkeit gegeben!
  6. Käufer kontaktieren. Der persönliche Austausch mit Kunden ist wichtig. Somit ist es auch auf Marktplätzen wichtig, mit den potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Dies kann und soll auch Kanäle-übergreifend geschehen. Die Verbindung zwischen sozialen Kanälen, der Präsenz auf Marktplätzen und dem eigenen Onlineshop ist essenziell für den Erfolg im Online Business. Kunden sind Menschen, die darauf stehen, wenn man sich um sie kümmert. Also liebe Online Händler, bitte diesen Tipp besonders zu Herzen nehmen!
  7. Kommuniziert! Wir haben es auch auf vielen unserer Veranstaltungen bereits erwähnt. In Kontakt zu treten mit den Kunden ist über viele Kanäle möglich. Doch Instant Messaging Möglichkeiten sind zurzeit sehr wichtig. Mittels Bots oder einem Team, dass sich in Messaging Dienste um Kunden kümmert, kann man nichts falsch machen.

Diese Tipps sollen helfen, die Angst vor dem Schritt Richtung asiatischen Markt zu dämpfen. Dieser bietet ein hohes Potential an Kunden und Erfahrungen, die man sicherlich auch im europäischen Raum einsetzen kann.

Bei jeglichen Fragen, werden wir natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen! eCommerce Next Level – das ist unser Ansatz!

Bildquelle: https://seller.alibaba.com/training.htm

Online Shoptest von A-COMMERCE

Die Sommermonate rücken immer näher, die Grade steigen und die Freibäder haben bereits geöffnet. Man versucht jeden einzigen Sonnenstrahl noch auf seiner Haut zu empfangen und das allgemeine Wohlbefinden hebt sich aus einer Depressions-Phase. Kinder verbringen jede freie Minute an der frischen Luft und der Garten strahlt in seiner grünen Pracht. Wir testen heute in unserem Shoptest eine österreichische Traditionsmarke, die es geschafft hat, sich über Jahre immer weiter zu etablieren und ihrem Kern treu zu bleiben. Der Slogan „Enjoy your Life“ zieht sich durch die gesamte Produktpalette, sei es das KETTCAR mit dem Generationen aufgewachsen sind oder die Fitnessgeräte, die das eine oder andere Wohnzimmer schmückten. Es dreht sich alles um den Kettler Online Shop.

Shop testen lassen von A-COMMERCE

Der Kettler Online Shop im Überblick

Ähnlich wie dieser junge Mann am Foto links unten, beginnt unser Shoptest immer mit einem Speedtest in dem der Onlineshop mit teils ausgezeichnetem teils befriedigendem Ergebnis punkten kann. Die Benutzerfreundlichkeit über unseren mobilen Liebhaber ist so wie man sie sich vorstellt: Übersichtlich, kurz und bündig. Auf der anderen Seite arbeitet die Desktopvariante mit Bildern, die einer Optimierung unterzogen werden sollten – hier kann wertvolle Ladegeschwindigkeit eingespart werden, was sich positiv auf die Absprungrate durch Ladezeiten auswirken kann.

Online Shop Kettler

Ein kleiner Mangel befindet sich unter anderem auf der Startseite des KETTLER Online Shops: Klicken wir auf das Bild, welches uns zum Zubehör weiterverweisen sollte, kommen wir in eine Sackgasse: die Kategorie gibt es (momentan?) noch gar nicht. Dies liegt eventuell an einem noch nicht vollständigem Onlineshop oder einer falschen Verlinkung – jedenfalls sollte dies behoben werden. Ärgerlich vor allem für Eltern, wenn sie genau nach einem bestimmten Produkt Ausschau halten und das kleine Kind wahrscheinlich auch noch im Hintergrund quengelt, dass es das eine unbedingt sein muss.

Die Suche nach Produkten erfolgt ansonsten über das Suchfeld einwandfrei, leider bekommen wir kein Ergebnis, wenn wir uns einmal vertippen sollten, ansonsten gibt es hier aber nichts zu meckern. Vorschläge werden gemacht und man findet vom einen zum anderen. Sehr erfreulich zu sehen, dass das KETTLER Team auch an Produktbewertungen gedacht hat, welche bei den Konsumenten bei Entscheidungen behilflich sein könnte. Vor allem Eltern lieben die Meinungen anderer – zumindest zu verschiedenen Produkten.

Kettler Onlineshop Suche

Es gibt immerhin auch unzählige Foren, die sich mit den Themen „Eltern sein“ beschäftigen. Ein einziger Kritikpunkt daran ist nur, dass die Funktion womöglich kaum genutzt wird, weil man genauer hinsehen muss, wenn man die Bewertungen entdecken möchte. Die Filterungen sowie die Artikelkategorien erscheinen uns jedoch sinnvoll. Es wird nach der Funktion gegliedert und es kann auch Preisen, Name und Reihenfolge im Produktsortiment sortiert werden.

Kettler Onlineshop Suche

Die Produktdarstellung

Die Bilder sind gut gewählt und bei einigen Produkten gibt es auch die Möglichkeit sich weitere Blickwinkel, als auch Fotos von den in Verwendung gebrachten Produkten zu begutachten. Immer gut für Eltern um die richtige Größe eines Produktes einschätzen zu können bzw. sich auch mal das ganze in (virtuell) live anzusehen. Hier könnte man „Gleichberechtigung“ für die Produkte schaffen, indem es für jedes Produkt zumindest die gleiche Anzahl und Qualität von Fotos geben würde. Spielzeug ist immerhin Spielzeug. Da sind einige Kinder schon sehr oft, sehr pingelig. Zugunsten des KETTLER Online Shops spricht, dass alle Preise ordnungsgemäß angezeigt werden, Lieferzeiten schon vorab aufgezeigt werden, sowie dass die Kunden die Möglichkeit haben eine Wunsch- und Vergleichsliste anzulegen!

Mit der Produktbeschreibung der gesamten Produktpalette sind wir sehr zufrieden jedoch bleibt eine Cross- und Upselling-Funktion gegen Ende leider unentdeckt und könnte als Ergänzung in den Onlineshop noch eingefügt werden. Wäre doch super, wenn man zum Rad auf noch einen Helm verkaufen würdeoder gar Knieschützer. Es könnte aber auch nur ein Ball sein, oder ein Indoor Spielzeug, sollte das Speedy mal wetterbedingt nicht funktionieren. Vor allem bei solch emotionalen Themen wie Kindern spielt es immer eine Rolle, den Kunden dort abzuholen wo er gerade ist. Und ein solches Laufrad wird nicht beim vorbeigehen gekauft, sondern hat einen bestimmten Grund. Umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Eltern sich zum Rad auch noch etwas dazu bestellen, Zeit ist ja genügend da und mit wenigen Klicks wäre die Sache auch schnell erledigt.

Kettler Online Shop testen

Checkout

Mittlerweile haben wir uns nach einigen Testkaufszenarien für das Laufrad Speedy 10“ entschieden und beschließen uns als Gast bis zum Bestellungsabschluss führen zu lassen. Vorab haben wir noch uns die Versandkosten noch ein Stück näher angesehen, da für uns noch nicht klar war, ab wann wir wie viel zahlen müssten:

Spielzeugwaren Kettler

Mindestbestellwert €20,00, Versandkostenfrei-Grenze (laut AGB) €30,00 jedoch laut unserer Studie ist Mindestbestellwert gleich der Versandkosteifrei-Grenze, da wir uns überzeugen wollten, ob die Schrift auch in die Tat umgesetzt wird:

Kommen wir nun zum tatsächlichen Checkout: Der Ablauf erfolgt über 6 Schritte, welche jederzeit einer Bearbeitung unterzogen werden können. Die Eingabe erfolgt ohne Probleme, es werden relevante Daten verlangt und der Kunde stolpert nicht über böse Überraschungen. Drei Zahlungsarten zeigen sich kurz vor Abschluss unserer Bestellung, leider bleibt hier der Kauf auf Rechnung auf der Strecke, welcher möglicherweise noch zu einer besseren Conversion-Rate beitragen könnte.

Kettler Online Shop im Test

Eine Zahlungsart zu wenig: Denn Kreditkarte, Sofort-Überweisung und PayPal funktionieren. Wo ist der typische Österreich-Kauf-Auf-Rechnung? Die absolute Lieblingszahlungsart in Österreich? Womöglich bei Eltern auch sehr beliebt. Schnell die Kreditkartendaten eingeben ist wohl nicht immer drin. Deshalb ist die Rechnung nicht allzu Fehl am Platz.

Lieferung und Retoure

Verlässlich haben wir nur einige Sekunden nach unserer fertigen Bestellung eine Bestellbestätigung, sowie eine separat gesendete Rechnung im Posteingang vorfinden können, jedoch bleibt eine Sendungsverfolgung aus.

Unser geliebtes Laufrad unterlag laut Online Shop einer Lieferzeit von zwei bis drei Tagen, was für ordentliche Rahmenverhältnisse spricht. Im Gegensatz dazu finden wir aber auch einige Produkte im Online Shop (Kategorie Kindermöbel), die eine Lieferzeit von zwei Wochen aufweisen, was für uns nicht sehr verständlich erscheint, wenn wir hier mit namhaften Online-Konkurrenten vergleichen, wird aufgrund der Lieferzeit in Sachen Abschlussrate in diesem Segment eher schlechter abschließen. Eines Besseren wurden wir einen Tag darauf belehrt, an dem es zirka 24 Stunden nach unserer Bestellung schon eintrudelte.

 

Das Paket war mit Klebeband versehrt und die notwendigen Dokumente waren auch vorhanden, so wie es sich für diese Traditionsmarke auch gehört. Nach einem 3-minütigem Wiener Walzer war der Kundendienst für uns telefonisch leider noch immer nicht erreichbar, deshalb versuchten wir es am Folgetag noch einmal: Dieses Mal hatten wir mehr Glück und wurden bereits nach wenigen Sekunden in die zuständige Abteilung verbunden. Dort angekommen wurde uns mitgeteilt, dass wir ein Widerrufsformular auf der Homepage finden und dieses auszufüllen haben, in Folge dessen kann das Paket auf Kosten des Empfängers zurückgeschickt werden – leider keine schönen Nachrichten für uns, jedoch hinterlässt das Team am Telefon einen ordentlichen und netten Eindruck!

 

Fazit & Persönlicher Eindruck

Es war ein angenehmer Shoptest, weil die Bedienbarkeit der Homepage einwandfrei verlief. Einige Fragen blieben dennoch offen sowie Ladezeiten in der Desktopversion, lang andauernde Wartezeiten im telefonischen Kundenservice, als auch falsche Verlinkungen und diverse andere Kleinigkeiten kratzten an der Bewertung von KETTLERs Onlineshop-Bewertung. Um eine bessere Conversion zu erlangen, würden wir grundsätzlich schon einmal empfehlen A/B-Testverfahren zu implementieren und sich beispielsweise mit der Gestaltung der Buttons bis zum Abschluss des Kaufes zu beschäftigen, um dem Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu garantieren und dem Unternehmen einen stärkeren Erfolg im Onlinehandel einzuräumen.

Wir freuen uns sehr, dass der Online Shop doch ein solides Statement in Sachen österreichischer Traditionsmarken setzt und erhält für seine Leistungen im digitalen Business eine Beurteilung von „Befriedigend“ für seine Leistungen!

Tester: Thomas Leskowsy; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Datum der Testbestellung: 15.05.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Wie die EU und nationale Einzelgänge die Branche bedrohen

Internationaler Handel über alle Grenzen hinweg – das ist der Leitgedanke einer global vernetzten Welt. Ein Traum für jeden mutigen Händler. Doch leider handelt es sich dabei nicht um die Realität. Ob nationale Regierungen oder EU-Vorschriften – immer wieder werden Unternehmen Knüppel zwischen die Beine geworfen. Teilweise werden Vorgaben sogar zu ernst zu nehmenden Problemen, die ganze Geschäftsmodelle in manchen Ländern unmöglich machen – bekannte Beispiele finden sich hier vor allem in der Share-Economy. Uber und Airbnb lassen grüßen. Doch nicht nur solche Unternehmen ächzen unter den Vorschriften. Auch einfache Online-Händler sind betroffen.

Eigentlich will die EU niemandem etwas böse. Ganz im Gegenteil. Man ist eigentlich darum bestrebt, den internationalen Handel voran zu treiben, Hürden abzubauen und es den Verbrauchern in der gesamten EU es einfacher zu machen, online einzukaufen. Keyword ist hier jedoch „Verbraucher“. Denn was für die gut ist, muss nicht auch für Gewerbetreibende gut sein.

Ausweitung der Beweislastumkehr

Bestes Beispiel dafür ist der Vorstoß der EU im Gewährleistungsrecht. In einem 2015 vorgestellten Richtlinien-Entwurf plante die Kommission die Gewährleistung EU-weit auf zwei Jahre deckeln. Für Händler aus bestimmten EU-Ländern tatsächlich eine äußerst positive Nachricht, bedenkt man, dass beispielsweise in Schweden drei Jahre und Irland bis zu sechs Jahre Gewährleistung gilt. Für deutsche oder österreichische Händler hingegen würde sich nichts ändern – hier gelten bereits zwei Jahre Gewährleistung. Wobei: In Österreich gibt es auch eine dreijährige Gewährleistungsfrist, allerdings nur bei  unbeweglichen Sachen wie einem Haus oder ähnlichem. Für bewegliche Dinge wie Bücher, Geräte oder vergleichbares sind es zwei Jahre. Aber wie man weiß, hat jede Medaille immer zwei Seiten. Denn ein anderer Vorschlag der EU-Kommission sieht die Ausweitung der Beweislastumkehr vor. Bislang geht das österreichische Recht davon aus, dass Mängel, die innerhalb der ersten sechs Monate nach Übergabe auftreten, das Produkt von vornherein mangelhaft war. Heißt im Klartext: der Verkäufer muss beweisen, dass dem nicht so war. Nach Ablauf der sechs Monate liegt die Beweispflicht beim Kunden. Der Vorschlag der EU-Kommission will die Beweislastumkehr allerdings auf 24 Monate ausweiten. Für Händler bedeutet das, dass sie selbst nach zwei Jahren nach dem Kauf noch beweisen müssten, dass das Produkt nicht mangelbehaftet verkauft wurde. Realistisch betrachtet ein Ding der Unmöglichkeit. Sollte ein harmonisiertes Gewährleistungsrecht mit zweijähriger Beweislast seitens des Handels wirklich kommen, dürfte zu erwarten sein, dass einige Händler durchaus die Preise anziehen werden – schließlich ist dann häufiger mit Umtausch oder Reparatur zu rechnen als bisher. Und die Kosten dafür müssen ja schließlich irgendwo wieder reingeholt werden.

Während auf der einen Seite die EU mit den unterschiedlichsten Vorschriften und Ideen daher kommt, ist die EU aber auch dazu da, gegen protektionistische Tendenzen von EU-Mitgliedstaaten vorzugehen. Denn tatsächlich werden von einigen Mitgliedstaaten Richtlinien nicht umgesetzt, umgangen oder verletzt. Ob Umsatzsteuerregelungen, Transportdokumente oder Importzölle: Unternehmen müssen selbst innerhalb des EU-Binnenmarktes einige Hürden überwinden. Je nach Land gibt es unterschiedliche Regeln, ab welchem Warenwert Lieferanten Steuern an das Bestimmungsland zahlen müssen. Die bürokratische Registrierung ist dabei nicht selten Grund für das Ablehnen von Aufträgen. Zudem fördern beispielsweise Staaten wie Frankreich oder Italien durch spezifische Anforderungen an Produktkontrollen, Verpackungen und Kennzeichnungspflichten heimische Produkte.

Brexit: Eigene Wirtschaft stärken? Internationale Kunden werden Alternativen suchen

Und wenn wir von protektionistische Tendenzen dürfen wir natürlich auch das ganze Thema Brexit nicht vergessen. Denn dieser ist ganz offensichtlich ein herber Rückschritt für den europäischen E-Commerce. Sobald der Brexit wirklich vollzogen ist, fällt der gemeinsame Binnenmarkt mit Großbritannien weg. Das Land wird dann wie ein sogenannter Drittstaat behandelt. Doch statt der eigenen Wirtschaft wirkliche Vorteile zu bringen, hat sich Großbritannien ordentlich was aufgebürdet – denn sehr wahrscheinlich wird es sich ein Kunde aus Österreich drei Mal überlegen, ob er tatsächlich bei einem britischen Händler kauft, da zusätzliche Kosten wie Zölle oder Einfuhrsteuern den grenzüberschreitenden Einkauf viel teurer und somit natürlich auch viel unattraktiver machen werden.  

Und um noch mal auf die beiden zu Anfang genannten Unternehmen zurück zu kommen: Uber und Airbnb haben bereits im Februar 2016 in einem offenen Brief, den insgesamt 47 Unternehmen unterzeichnet haben, an die EU mehr Unterstützung für die Idee der sogenannten Share Economy gefordert. In dem Brief wird unter anderem die Hoffnung thematisiert, dass durch den Einsatz der EU lokale und nationale Gesetze den Geschäftsideen nicht mehr weiter im Wege stehen bzw. diese begrenzen. Dass der Brief dabei nicht von ungefähr kommt, muss wohl kaum noch erklärt werden. Airbnb beispielsweise musste Anfang 2015 einen herben Schlag hinnehmen, als das Berliner Landgericht entschied, dass das Anbieten einer Mietwohnung auf dem Portal Airbnb einen so schweren Pflichtverstoß darstellt, dass der Vermieter den Mietvertrag fristlos kündigen dürfe. Der Airbnb-Konkurrent 9Flats hat sich wegen der schwierigen Lage sogar schon völlig aus der deutschen Hauptstadt zurückgezogen. Und auch Uber musste bereits einlenken, als ein Gericht die Nutzung der App in Berlin im Frühjahr 2014 verbot.

eCommerce Hub in Wien

Am 01.03.2017 war es soweit, das digital alpha wurde nun auch fachlich eingeweiht. Der erste Workshop für Basic-eCommerce Level war restlos ausverkauft. In unserem alpha Room lauschten 12 interessierte eCommerce Manager, Programmierer, Marketing Spezialisten und Projektmanager den Vortragenden zu diversen Themen im eCommerce.

Stephan Grad hat nicht nur unsere Gäste herzlich willkommen zum ersten eCommerce Workshop im digital alpha Hub geheissen sondern auch über Grundlagen im eCommerce gesprochen. Es war spannend zu sehen, dass trotz der Tätigkeit im eCommerce (oder als Onlineshop Betreiber) einige Grundlagen noch immer nicht zu 100% festsitzen. Vor allem die einzelnen Teilbereiche wie Online Marketing, PIM, CRM, Recht, Shopsysteme, Marktplätze, Retargeting usw. waren im Detail nicht bekannt – „Ja, davon haben wir gehört. Sollten wir das machen?“ Fragen, die uns in unserem Tun bestärken und zeigen, dass solche Workshops wirklich weiterhelfen! Es gibt noch genügend Händler, die immer noch mit Themen wie Social Media Marketing kämpfen müssen beispielsweise.

eCommerce in Österreich

Online Marketing im eCommerce

Stefan Limberger hat anschliessend über die Marketing Theorien im eCommerce gesprochen. Viele Insights hat es zum Sales-Funnel gegeben. Wenn Konsumenten online einzukaufen bedeutet das für Händler, dass sie Marketing Aktionen und Hebel insofern setzen müssen, um den Kunden dort abzuholen, wo sich dieser gerade befindet. Der Kauf dauert zwar nicht so lange wie in einem stationären Geschäft, jedoch ist die Absprungrate viel höher. Sollte ein kleiner Fehler beim Kauferlebnis geschehen, ist es bald aus mit der Freude am Online Shop. Auch KPI’s und Messbarkeit waren ein Thema. Immerhin soll man den Erfolg von Marketing Aktivitäten auch sehen können.

Thorsten Behrens vom österreichischen E-Commerce Gütezeichen widmete sich dem rechtlichen Thema im eCommerce. Was darf ein Online Händler überhaupt? Welche Vorteile hat ein Online Shop, wenn dieser Zertifiziert ist oder mit einem seriösen Gütesiegel gekennzeichnet ist? Steigert das in erster Linie das Vertrauen der Kunden? – JA! Aber noch wichtiger ist ein solches Gütezeichen, um auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Als Online Händler ist es oft nicht einfach auf dem Laufenden zu bleiben, wenn es um rechtliche Neuerungen geht – Nun ja, mit dem Gütezeichen soll dies vereinfacht werden. Thorsten hat einen wunderbaren Überblick über die Rechte der Konsumenten gegeben aber auch gezeigt, wie Händler sich absichern können.

eCommerce Siegel

Paymentmethoden im Onlineshop

Rudolf Amer hat alle Leistungen von Concardis – einem Payment Experten imeuropäischen Raum aufgezeigt. Dieses Thema brennt vielen Händlern unter den Nägeln. Immerhin ist es eine der wichtigsten Punkte in einem Online Shop. Wenn dies nicht funktioniert, kann man Kunden sehr schnell verscheuchen. Eine Auswahl der gängigsten Zahlverfahren hat Rudi ebenfalls aufgezeigt, spannend war auch hier zu sehen, dass sich viele Händler nicht in die Sicht des Käufers versetzen zu verstehen, wieso es einer PayPal Zahlungsmethode oder eines Kauf auf Rechnung bedarf. Auch Wallets waren ein sehr heiss diskutiertes Thema beim eCommerce Workshop im digital alpha Hub. Concardis bietet nicht nur Services an, sondern auch sehr tiergehendes und technisches Wissen zu jeder einzelnen Zahlungsart.

Anschliessend hat Bernhard Lukas über Performance-Marketing & -Messung für Online Shops (mit Google) gesprochen. Das Thema SEO ist mindestens genau so interessant wie Marketing aber dafür auch umso wichtiger (fast so wie Payment). Dieses Buch hatte wortwörtlich 7 Siegel. Viele Mythen und Gerüchte wurden aufgeklärt. SEO ist ein wichtiger Teilbereich eines Online Shops, deshalb musste Lukas auch sehr tief in die Materie gehen und erst mit den Basics beginnen. SEA und Google Shopping erklären und den Händlern bewusst machen, dass das dort investierte Geld zu 100% zurückfliessen kann, wenn man SEP & SEA ordentlich und richtig betreibt. Lukas hat auch neue Aufmerksamkeitsmodelle aufgezeigt und erklärt, wie der Kunde eigentlich auf Google nach einem Shop, einem Produkt oder Dienstleistungen sucht. Sehr spannend und sicherlich das meist diskutierteste Thema nach dem Workshop.

SEA und Google Shopping in Österreich

Logistik eCommerce

Um auch dem Kaufprozess zu folgen, hatte Gabriel Aufreiter die Aufgabe als letzter (so wie auch der Postbote zum Schluss kommt) über Logistik zu sprechen. Logistik ist ein sehr wichtiges Thema im eCommerce in Österreich und auch im internationalen Shipment. Das Kauferlebnis kann im Onlineshop noch so gut sein, wenn die Lieferung nicht passt, hat der Shop wieder in seiner positiven Wahrnehmung verloren. Bis zum Schluss ein erfolgreiches und vor allem spannendes und transparentes Einkaufserlebnis zu schaffen scheitert oft an Kleinigkeiten, deshalb ist es wichtig Prozesse bis zum Schluss durch zu denken. Gabriel hat gezeigt, welche Möglichkeiten für große und kleine Händler bestehen, aber auch welche Stolpersteine es in den verschiedenen Ländern gibt.

DANKE!

Wir wollen uns auf jeden Fall sehr herzlich bei unseren Speakern aber vor allem auch bei unseren Teilnehmern bedanken! Der Workshop war ausverkauft und wir haben uns das niemals erwartet. Danke dafür, dass ihr uns alle in dem bestärkt was wir machen und dass ihr Teil eines großartigen eCommerce Netzwerk in Österreich seid!

Online Shoptest claro Österreich

Nachdem wir in den letzten Monaten die Shops von Lebensmittelversendern, Möbelhäusern, Sporthändlern u.v.m. getestet haben, steht heute der Online-Shop von claro zur Prüfung an. claro kennen wahrscheinlich viele von euch, auch wenn man das dazugehörige Produkt nicht gleich im Kopf hat: Richtig, es geht um Geschirrspülmittel, made in Austria.

Der Online Shop von Claro im A-COMMERCE Shoptest

Der claro Online-Shop

Beim ersten Besuch im claro Online-Shop wird man von dem außergewöhnlichen Screendesign der Seite empfangen – denn außer der Preisauszeichnung lässt im ersten Schritt nur sehr wenig die Annahme aufkommen, dass man hier tatsächlich in einem Online-Shop gelandet ist.

Dies zieht sich durch den gesamten Online-Auftritt von claro, egal, ob man sich das sehr nett gemachte Intro-Video ansieht oder auch die weiteren Seiten, es ist ein sehr eigener Stil, der hier gewählt wurde. Kann man mögen, muss man aber nicht – es bleibt jedem Nutzer persönlich überlassen, darüber zu urteilen.

Bildschirmfoto 2016-07-25 um 11.35.02

Worüber aber Google eindeutig urteilen kann, ist der Page-Speed – und der ist sowohl auf mobilen Endgeräten als auch sonst absolut verbesserungswürdig. Mobil eine 39 haben wir schon sehr lange nicht mehr im Google-Speedtest gesehen, hier muss dringend nachgebessert werden.

Auch die Darstellung am mobilen Endgerät, wenn auch von Google gut bewertet, könnte noch einigen Feinschliff vertragen, denn hier verrutschen je nach Gerät Zeichen, und das sieht nicht besonders schön aus.

Bildschirmfoto 2016-08-09 um 20.54.28Weiters scheint es einen Caching-Fehler zu geben – beim Besuch auf der claro-Seite wird bei mir seit dem Test-Einkauf der Warenkorb immer als befüllt dargestellt, sobald ich jedoch auf Shop klicke, ist der Warenkorb leer.

Im Shop gibt es keinerlei Suche. Es ist klar, dass viele Shops mit einer kleinen Produktfülle angeben, dass ihre Kunden keine Suche benötigen, dennoch ist es state-of-the-art und jedes Shopsystem – auch Magento, welches hier im Einsatz ist – kommt von Haus aus mit einer Suchfunktion, daher sollte diese auch genutzt werden.

Es gibt auch keine Filter-Möglichkeit, um die Auswahl der Produkte einzuschränken: Man muss einfach durch den Shop scrollen, bis man beim Wunsch-Produkt bzw. beim Wunsch-Bundle angekommen ist. Die Bundles werden generell im Shop sehr präsent angeboten – hier möchte man wahrscheinlich in keinen direkten Preisvergleich mit den claro-Produkten bei den Retailern gelangen. Eine sehr gute Idee, auch wenn die Beschreibung auf der Übersichtsseite gerne etwas informativer hätte ausfallen können.

Dies gilt auch für die Produktseiten selbst, denn hier fehlen gerade bei den Bundles die Gebinde-Größen der einzelnen Bundleteile, und dies sollte als Produktinformation auf jeden Fall angegeben werden. Ebenso fehlen leider die Produktbewertungen. Diese wären aber gerade bei Produkten wie diesen durchaus spannend.

Die Produktbeschreibung im claro Shop wurde nicht mit besonders viel Liebe zum Detail befüllt

Warenkorb & Checkout

Der erste Blick im Checkout-Bereich fällt bei uns immer auf die URL-Zeile, ob auch ein SSL-Zertifikat vorhanden ist – und leider fehlt dieses hier bei claro. Dies ist ein Punkt, den die umsetzende Agentur auf jeden Fall realisieren hätte müssen, denn gerade in einem Bereich wie dem Checkout, in dem persönliche Daten eingegeben werden, sind Kunden besonders sensibel.

Mich persönlich wundert, dass Trusted Shops auch ohne SSL-Zertifikat sein Gütesiegel vergibt – wir werden uns dazu mit unserem Ansprechpartner dort in den nächsten Tagen auseinander setzen.

Ansonsten wurde ein moderner One-Page-Checkout implementiert, der einfach und übersichtlich aufgebaut wurde. Meiner Meinung nach hätte man noch das Kommentar-Feld direkt unter das Versandart-Feld legen können und somit die Kassenübersicht mit den AGB-Checkboxen weiter nach oben bringen können, aber dies ist wie gesagt meine ganz persönliche Meinung.

Es ist keinerlei Registrierung notwendig. Das ist sehr angenehm, dennoch wäre es aus claro-Sicht sinnvoll, auch die Möglichkeit eines Kundenkontos anzubieten, gerade bei Verbrauchsprodukten wie Spülmittel wäre ein Abo-Commerce-Modell immer noch durchaus spannend.

Lieferung, Kundenservice & Retoure

Die Lieferung unserer Bestellung war innerhalb von 3 Tagen abgeschlossen, das ist für Österreich durchaus noch im guten Bereich. Wir waren auch vom freundlichen Kundenservice positiv überrascht.

Leider fehlt auch beim Kontakt-Formular das SSL-Zertifikat – was vor allem beim Vertrieb der Produkte über die Grenzen von Österreich hinaus nach Deutschland zu einem Problem bzw. zu Abmahnungen führen kann.

Fazit

Man kann sicherlich über den graphischen Stil des claro Shops streiten, ob dieser gefällt oder nicht – das hat aber keinerlei Einfluss darauf, dass beim Aufbau des Shops einige wichtige Punkte wie die Suche, Filtermöglichkeiten und natürlich das fehlende SSL-Zertifikat vernachlässigt wurden.

Dazu kommt noch der sehr langsame Shop-Aufbau sowie lieblose Beschreibungen bei den Produkten selbst – der Online-Shop ist also keinerlei Spiegel dessen, wie sich claro selbst bzw. seine Produkte gegenüber dem Konsumenten präsentieren will.

Das ist schade, denn gerade österreichische Familienunternehmen sollten jene Wertschätzung, die sie ihren Produkten, ihren Mitarbeitern, aber auch ihren Kunden jeden Tag erbringen, auch in ihrem Online- & Digital-Auftritt so vermitteln, dass der Kunde auch auf diesem Touchpoint Freude am Einkaufen hat.

Der claro Online-Shop erhält so jedoch von mir 79 Punkte – Nicht genügend!

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 25.07.2016
Tester: Stephan Grad; verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z5 Compact. Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

Miele Center

Es ist einfach so. Seitdem ich mich kenne, hatten meine Eltern und Verwandte immer schon Miele Center Haushaltsgeräte Zuhause. Nicht nur alle Küchengeräte sondern auch der Staubsauger und die Waschmaschine mussten von Miele Center sein. Eine Qualität – sondergleichen, die sich bis heute durchzieht. Auch beim Kauf meiner eigenen neuen Küche blieben die Miele Center Geräte nicht aus. Natürlich konnte ich mir bis dato nicht vorstellen, eine Waschmaschine Online zu kaufen, bis ich drauf gekommen bin, dass es sich eigentlich genau so wie bei einem Lockenstab (it’s a Ladies Thing) verhält. Umso spannender ist es, Haushaltsgeräte oder Zubehör Online zu bestellen.

Shopaufbau und Übersicht des Miele Center Shops

Einfach und schlicht. Bloß nicht übertreiben. Damit hat sich Miele Center mit dem Magneto Shop sicherlich einen Gefallen getan. Am mobilen Endgerät sowie am Desktop findet man sich schnell zurecht. Die Kategorien machen Sinn – Waschen & Trocknen, Backen & Garen, Kochen, etc. – alles dort wo es sein soll. Ob Küche oder Wäsche, man weiss wo man nach diversen Produkten suchen kann und soll.

Miele Online Shopping

Kategorien im Miele Online Shop 

Dem Kunden die „Journey“ so einfach wie möglich gestalten, ist bis zu diesem Punkt sehr gut gelungen. Nach einer kurzen Klick-Runde, bei welcher ich mir ein Bild der Einteilung und der Kategorien gemacht habe, entscheide ich mich über die Suchfunktion zu gehen und nach einer Waschmaschine zu suchen. Vertippt habe ich mich leider auch und „Washmaschine“ geschrieben. Zu meiner Verwunderung findet der Online Shop hier keine Ergebnisse. Nicht einmal annähernd weiss der Algorithmus, was ich meinen könnte. Sehr schlecht und vor allem bei Haushaltsgeräten schwierig, wenn man sich kleine Tippfehler hin und wieder erlaubt. Geschweige denn, sollte man die genaue Produktbezeichnung oder eine Seriennummer falsch eingeben.

Miele Online Shop im Test

Dann werde ich wohl den konventionellen Weg gehen und direkt in der Kategorie nach dem passenden Modell suchen. In der Kategorie selbst werden mir einige Waschmaschinen angezeigt, welche für mich absolut identisch aussehen auf den ersten Blick. Diese unterscheiden sich lediglich im Preis. Auch bei dem ersten Blick auf die Kurzbeschreibungen sind alle Waschmaschinen gleich. Man möge sich hier die ersten vier Waschmaschinen ansehen und mit erklären, welche Unterschiede außer bei der Bezeichnung und bei der Jahresanzahl gegeben sind.

Online Shoptest Miele Österreich

Leider für einen Otto-Normalverbraucher nicht verständlich und auf den ersten Blick eher kompliziert als einfach im Kaufprozess. Bei den Kategorien Dunstabzug, Spülen, usw. gibt es einen eingerichteten Kaufberater, nur bei den Kategorien Waschen & Trocknen bzw. Backen & Garen nicht. Vor allem hier könnte es mehr Aufklärungsbedarf geben. Das hätte mir sicher geholfen. Zwar gibt es eine Vergleichsfunktion zweier Waschmaschinen, diese ist jedoch nur durch weitere 2 bis 3 Klicks auffindbar. Trotz allem versuche ich mich durch die Filtermöglichkeiten zu testen und muss zugeben, dass sich Miele Center hierbei sehr viel gedacht hat.

Miele Online Shop im A-COMMERCE Test

Produktdarstellung

An der Produktbeschreibung der Waschmaschine kann man nichts aussetzen. Alle notwendigen und möglicherweise weniger relevanten Informationen werden angezeigt. Ja sogar eine Download Section gibt es in der Produkt-Detail-Ansicht. Dort befindet sich die Gebrauchsanleitung, das EUPI-Datenblatt und das EU-Energylabel. Macht Sinn, wenn man bedenkt, dass die Gebrauchsanleitungen von solchen Geräten meistens im Nirvana der Küchenladen oder im Abstellraum verschwinden. Ein weiteres tolles Feature ist, dass man sich die Vorteile der jeweiligen Waschmaschine nochmals kurz und mit Bildern erklären lassen kann. Ein kurzes Video wäre hier auch sehr passend (das ist aber schon Meckern auf hohem Niveau). Bewertungen gibt es in diesem Onlineshop noch keine. Wahrscheinlich auch deshalb, weil der Shop erst vor kurzem gelauncht wurde.

Dieses Feature wäre nicht unspannend gewesen, wenn man sich denkt, dass viele Haushaltsgeräte auf Basis anderer Kundenbewertungen gekauft werden. Zumindest wird die Lieferzeit des Produktes angezeigt. Ob dies auch gleichzeitig die Verfügbarkeit darstellen soll, kann ich nicht sagen. Ich gehe nunmal stark davon aus. Immerhin sind es hauseigene Produkte, die man schnell nachbestellen und weiter verschicken kann.

 

Waschmaschine Online kaufen im Miele Online Shop

Gut ist immerhin, dass man bereits vor dem Checkout sieht, welche Versandkosten auf einen zukommen. Hier ist Miele Center ziemlich transparent und bietet von Beginn an eine gewisse Sicherheit. Jeder kennt das, große & sperrige Produkte sind nicht leicht im Handling. Somit werden Versandkosten meistens zum Überraschungspaket im Warenkorb – diese Überraschungen führen meist auch zum Kaufabbruch. Hier versucht man dies zu vermeiden.

Miele Produkte im Mielecenter Onlineshop

Miele Onlineshop im Test

Der Checkout

Entschieden habe ich mich schlussendlich doch für ein Zubehör Teil. Immerhin handelt es sich um eine Testbestellung. Bei dem ausgewählten Artikel handelt es sich um einen Besteck-Korb. Ohne, dass ich selbst den Warenkorb besuche, gelange ich automatisch nach der Auswahl des Produktes dorthin. Kein Klick notwendig. Ob dies so positiv ist, wage ich zu bezweifeln – immerhin könnte ich ja noch stöbern wollen. Ein kleines Pop-Up genügt, um mir anzuzeigen, dass der Artikel im Warenkorb gelandet ist. Vor allem wird mir in der Warenkorb Übersicht nicht die Möglichkeit angezeigt „weiter zu Shoppen“ oder mir passende Artikel dazu auszusuchen. Ich müsste mich erneut durch das Sortiment klicken, um auf gewünschte Artikel zu kommen. Also alles von Anfang.

Besteck Korb Miele Online ShopWas sofort auffällt, ist der rote Hinweis ganz oben im Checkout. Ich muss mir also ein Miele Center aussuchen. Eine Liste von ca. 30 Shops öffnet sich und ich soll dann herausfiltern von welchem Shop ich das Produkt haben möchte. Nun könnte ich aus Güssing bestellen, oder einfach eines in der Nähe wählen. Vielleicht wäre es nicht ganz verkehrt, wenn Miele Center aufgrund von Targetings bereits die Auswahl der Miele Center eingrenzt.

Checkout Miele Online shop

Nachdem ich das naheliegendste Miele Center ausgewählt habe, werden mir auch sofort die Versandkosten angezeigt. Großartig ist, dass das nächste Miele Center in Mödling ist und Brunn am Gebirge (Lieferadresse) quasi ein Katzensprung davon entfernt ist. Dementsprechend werden auch 0,00 EUR Versandkosten berechnet. Hätte ich ein Miele Center in Wien ausgewählt, würden die Versandkosten ebenso 0,00 Euro betragen. Guter Service des Haushaltsgeräte-Herstellers.

Zahlung

Hier wird es definitiv spannend … Es gibt lediglich zwei auswählbare Zahlarten. Vorkasse und Zahlung vor Ort. Wo bleibt Kauf auf Rechnung? Wo bleibt die Kreditkartenzahlung oder PayPal? Spätestens hier würde ich persönlich als Kunde aussteigen. Es handelt sich hierbei nur um ein kleines Zubehörteil. Geschweige denn ich würde eine Waschmaschine bestellen … Kein so großartiges Kauferlebnis – hier würde zumindest die Kreditkarte ihren Sinn beibehalten.

Miele Online Shop - Zahlungsarten

 

In den AGB’s steht jedoch etwas anderes. Aber seht selbst.

Miele Online Shop AGB - Zahlung

 

Lieferung & Retoure

Wie auch immer habe ich den Geschirrkorb schlussendlich bestellt. Einige Stunden später erhalte ich einen Anruf vom Miele Center in Mödling, bei welchem ich bestellt habe… Sie finden die Artikelnummer nicht bzw. ist ihnen diese nicht bekannt. Im gesamten Onlineshop von Miele Center gibt es genau 2 Besteck-Körbe und den einen finden sie nicht. Ich werde jedoch höflich gebeten, meinen Geschirrspüler aufzumachen und die Artikelnummer, welche in die Tür eingraviert ist, bekannt zu geben. Schade nur, dass ich im Büro bin und sich der Geschirrspüler bei meinen Eltern zuhause befindet, die jedoch auf Urlaub sind. Somit ist ein Informationsaustausch nicht möglich. Die Dame bittet mich anschließend, sie zurück zu rufen sobald ich die notwendigen Informationen beschaffen habe.

Einige Minuten vergehen und die Dame ruft mich freundlich an und ist überglücklich, da sie die Artikelnummer des bestellten Produktes bei ihr im Miele Center – der Bestellnummer aus dem Online Shop zuweisen konnte und mir den Besteckkorb am nächsten Tag zuschicken wird. Die Lieferung hat in Summe 3 Tage gedauert. Gezahlt habe ich bei der Lieferung des Produktes auch nichts. Im Paket selbst war nur der Lieferschein beigelegt, keine Rechnung mit der Bitte um Bezahlung oder dergleichen. Ein Retourenaufkleber bleibt auch aus.

Bei der Retoure ist es wieder ein bisschen kompliziert. Die angegebene Telefonnummer auf dem Lieferschein führt mich zur Zentrale nach Wals. Dort kann mir die Dame vom Kundenservice leider nicht weiter helfen, weil sie erst nicht verstanden hat, dass ich beim Online Shop bestellt habe, jedoch findet sie unter der Lieferscheinnummer das zuständige Miele Center. Die Telefonnummer bekomme ich von ihr nicht, es scheint als würde sie mir nicht helfen. Gut, dass diese im Internet so einfach erhältlich ist – also selbst ist die Frau. Nach einem Anruf beim Miele Center in Mödling spreche ich mit dem Inhaber und dieser erklärt mir sehr freundlich, dass ich das Paket einfach zurück schicken soll (Retourenkleber hat er nicht und er glaubt auch nicht, dass er so etwas zur Verfügung stellen kann – O.Ton). Die Postkosten übernehme in diesem Fall ich selbst. Ich könnte aber auch vorbei schauen und das Paket direkt zurück bringen.

Mielecenter Online Shop

Fazit

Als Endeindruck kann ich den Einkauf beim Miele Center Online Shop eher als kompliziert kategorisieren. Es hat zwar Spaß gemacht, den Shop zu testen, da Haushaltsgeräte online zu kaufen doch etwas anderes ist als ein Lockenstab. Trotzdem haben mir gewisse Convenience Punkte eindeutig gefehlt. Für Miele Center mögen Artikelnummern und Bezeichnungen sehr einfach sein, jedoch können Kunden mit einer Flut an Zahlen und Buchstaben wenig anfangen. Auch die Call to Actions bzw. jegliche Art von Interaktion fehlt im gesamten Shop. Die Lieferung sowie der Retouren-Prozess war im Endeffekt auch schwierig, was das gesamte Einkaufserlebnis wieder dämpft. Ich bin sehr froh darüber, dass Miele Center mit ihrem Image der Marke immer noch punkten können. Im Online Shop werde ich persönlich aber nicht mehr einkaufen. Der Weg in den stationären Handel bleibt somit nicht aus.

Tester: Ana-Maria Birsan; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Datum der Testbestellung: 06.02.2017
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Ein weiteres Geschenk steht an. Ein guter Freund hat Geburtstag und was bietet sich besser an, als ein stylisches Shirt zu besorgen, das er zum Barbecue, Golfen oder auch einfach mal so zum Samstags-Shopping anziehen kann? Ständig Hemden tragen wird auch irgendwann langweilig. Wie gut, dass wir vor kurzem auf den Carl Torsberg Shop gestoßen sind.

Erster Eindruck & Shop-Aufbau

Online Shoptest Carl Torsberg

Okay … Mein erster persönlicher Eindruck vom Shop fällt in diesem Fall nicht zu 100% positiv aus. Grafisch kann der Magento Shop sehr viel. Große Bilder, freigestellte Produkte, die über- und miteinander angezeigt werden und als fester Bestandteil der Seite fungieren; eine Art Banner als Produktkategorisierung. Maybe it’s a man thing. Ich persönlich muss mich erst zurecht finden – allzu intuitiv finde ich die Startseite nicht. Trotzdem muss ich gestehen, dass der Online Shop in der mobilen Version sehr gut aufgebaut ist. Dort wirken die Kategorie-Banner sehr gut!

Auch Google Test My Site zeigt recht gute Ergebnisse. Mobile Speed könnte besser sein, aber die Erfahrung zeigt, dass viele Shopsysteme mit der Geschwindigkeit am Smartphone noch zu kämpfen haben.

Carl Torsberg Online Shop im Test

Online Shop Card TorsbergDer Shop ist rein für Männerkollektionen ausgerichtet. Ein Sortiment, dass sich in Grenzen hält, aber für Männerbekleidung im Alltag wahrscheinlich absolut ausreicht. Shirts, Hemden, Pullis, Hosen und Accessoires – mehr braucht es hier auch nicht. Die Kategorien sind klar und deutlich gekennzeichnet. Sogar zwischen Polo Shirt und T-Shirt wird unterschieden.

Online Shop Carl Torsberg

Einkaufen bei Carl Torsberg im Onlineshop

Ich vertippe mich erneut „versehentlich“ und gebe statt Poloshirt „Bolo Shirt“ ein. Das schafft der Online Shop von Carl Torsberg ohne Probleme. Das geeignete Shirt ist schnell gefunden. Den Style des Beschenkten trifft der Online Shop sehr gut. Also sehen wir uns das gute Stück doch einmal genauer an. Die Preisbezeichnung passt, sogar Zusatzinformationen über den Schnitt des Shirts findet man. Da die Polo-Shirts etwas enger geschnitten sind, wird darauf hingewiesen, dass man bei sportlichem Tragen doch eine Nummer größer bestellen sollte – sehr gut gelöst!

Produktdarstellungen

Online Shoptest Carl Torsberg

Auch die Artikelbeschreibungen sind gut gemacht. Es wird klar und deutlich kommuniziert, dass die Produkte sehr hochwertig sind, dass es einen großen Aufdruck auf dem Rücken gibt (sollte man das wirklich übersehen haben), dass es sich um eine sportliche Passform und mehrtägige Applikationen auf dem Ärmel handelt – also mehr Informationen geht nicht. Vielleicht würden noch Pflegehinweise das alles toppen, aber die kommen dann sowieso mit dem Produkt selbst. An der Beschreibung und der Darstellung der Produkte ist somit wenig auszusetzen. Einzig und allein – man kann sich das Shirt nicht angezogen vorstellen. Die Verfügbarkeit des Produktes wird mir angezeigt. Bewertungen fehlen, aber das sind Zusatzfeatures, die nicht jeder Händler haben möchte – derweil geht es doch so einfach 🙂

Warenkorb & Checkout

Shirt und richtige Größe ausgewählt, auf geht’s zum Warenkorb! Der sich, nach kurzer Zeit auch als sehr nüchtern erweist. Leider keine zusätzliche Einladung zum Einkaufen oder weiteres Anlocken durch den Händler. Vielleicht hätte ich ja noch einen Gürtel, ein Basecap oder sonstiges dazu gekauft. Impulskäufer sind Männer genau so wie Frauen, vielleicht sogar noch mehr? Bis dato wird mir auch keine Versandkosten-Freigrenze angezeigt oder dergleichen. Da muss ich wohl erst die nächsten Schritte durchlaufen.

Informationen wie Name, Adresse, Mail-Adresse usw. trägt man wie üblich ein. Sogar die Telefonnummer ist ein Pflichtfeld, was mir persönlich ein Rätsel ist und für mich eine Hürde darstellt. Mail Adressen usw. sind okay. Aber Telefonnummern – da kann man Facebook sein, ich trage die Telefonnummer nicht selbst ein (ja, mir ist bewusst, dass WhatsApp und Facebook eine Connection zueinander haben).

Versandkostenfreigrenze nicht vorhanden

Carl Torsberg Onlineshop – eCommerce Österreich

Weiter geht’s zu den Lieferkosten …. Es besteht nur die Möglichkeit, der Versand über DHL, was erneut 8,00 EUR kostet. Im Gegensatz zu dem Produktpreis doch etwas hoch, viele Kunden könnten hier abspringen. Dass hier nicht auf klassische Anbieter wie die Post oder GLS zurückgegriffen wird, bzw. es keine Versandkosten-Freigrenzen gibt ist mir ein Rätsel. Es wird auch nirgends festgehalten, dass ab einem bestimmten Einkaufswert auch die Versandkosten weniger werden. Man wird im Checkout als Kunde damit überrascht.

Auch bei den Zahlungsmitteln wurde auf die TOP Zahlungsart in Österreich vergessen … Kauf auf Rechnung ist nämlich im Carl Torsberg Shop nicht möglich. Express mit PayPal, Kreditkarte, Vorauskasse und SOFORT Überweisung – alles da, nur der Kauf auf Rechnung wird nicht angeboten. Schade! Könnte sein, dass einige österreichische Kunden somit nicht mehr im Shop einkaufen.

Trotz alledem, habe ich die Bestellung abgeschlossen und das T-Shirt bestellt.

Lieferung & Retoure

Eine Versandbestätigung sowie die Nachverfolgung des Paketes gab es im Online Shop von Carl Torsberg. Nach zwei Tagen war das Paket auch schon da. Eingepackt in einer Plastikverpackung, gut umhüllt, somit konnte auch der Regen dem Ganzen nichts anhaben. Paket aufgemacht und richtiges Produkt erhalten – ist doch schon ein guter Anfang. Beigelegt war hingegen nur der Lieferschein – keine Rechnung und kein Retourenschein.

Das Geschenk hat leider nicht gefallen und die Größe vom Shirt hat auch nicht gepasst, weshalb es den Weg zurück zu Carl Torsberg finden muss. Auf der Suche nach einer Telefonnummer, bin ich kläglich gescheitert. Im Impressum ist keine Telefonnummer ersichtlich, in der Bestätigungsmail findet sich auch keine Kontaktmöglichkeit. In der Widerrufsbelehrung finde ich schlussendlich eine kostenpflichtige Telefonnummer, welche aus Österreich nicht zu erreichen ist. Somit ist der telefonische Support nicht möglich. Aber hey, es gibt eine E-Mail Adresse, an welche man Anfragen schicken kann. Gefunden, geschrieben – und prompt eine Mail zurück erhalten:

Kundenservice Carl Torsberg

Diese Antwort erreicht mich auch nach dem zweiten Versuch von einer anderen Mail Adresse mein Anliegen zu schildern. Irgendwie komisch, dass man den Shop nicht erreichen kann. Den einzigen Hinweis zur Retoure gibt es hier:

Somit bleibt die Retoure dem Kunden selbst überlassen. Sprich, für jegliche Kosten, Etikettierung, etc. muss der Kunde selbst Sorge tragen. Das gibt im Online Shop 100% Punktabzug bei den Kriterien „Kundenservice“ & „Retourenmanagement“.

Carl Torsberg Online Shop ohne Kundenservice

Fazit

Alles in allem ist der Carl Torsberg Online Shop ein durch und durch Männer-Shop. Ich bin mir sicher, dass dieser von Männern für Männer konzipiert wurde. Das macht es für Frauen und ihren Stil des Online Shoppings anfangs etwas schwierig. Das Sortiment ist ausreichend und aufgrund der Zielgruppe von Carl Torsberg sehr passend. Das Einkaufserlebnis ist auf das Minimalste reduziert, was nicht negativ zu betrachten ist, sondern für die dementsprechende Zielgruppe genau passt. Bis zur Lieferung hat im Prinzip alles gut funktioniert. Mit der Dokumentenaufbereitung (fehlende Rechnung & Retourenschein) bzw. dem nicht vorhandenen Kundenservice hat sich das Bild des Online Shops gewandelt. Ich persönlich werde hier wohl kein Geschenk mehr kaufen oder jegliche andere Einkäufe tätigen. Um einen Punkt das Genügend verpasst – bei diesem Mal leider NICHT GENÜGEND.

Der Shop von Giesswein im A-COMMERCE Shoptest

Der Shop von Giesswein im A-COMMERCE ShoptestEs ist Winterzeit in Österreich und da gehören für einen Tiroler die Giesswein Patschen einfach dazu – da ich jedoch schon seit Jahren keine mehr besitze, möchte ich diesen Einkauf gleich für einen Shoptest der Tiroler Marke Giesswein nutzen.

Der Giesswein Online Shop

Der Shop von Giesswein empfängt seine Besucher in einem sehr cleanen, übersichtlichen Design – die grossen Slider auf der Startseite weisen auf die aktuellen Bestseller sowie Informationen zu den einzelnen ProdukteDer Geschwindigkeitstest im Giesswein Shop ist vernichtendn hin. Weiters wird gleich sehr präsent auf den kostenlosen Rückversand als auch auf die vorhanden Zahlungsmittel hingewiesen – zu dem Punkt kommen wir später noch, da nicht alle Zahlungsmittel im Shop verfügbar sind, die hier auf der Startseite beworben werden.

Der generelle Eindruck des Online Shops im Bezug auf die Ladegeschwindigkeit war, dass es hier durchaus Verbesserungspotential gibt – und dies hat der Google Speed Test auch sehr eindrucksvoll offen gelegt. Werte von 15 (Mobile Speed) bzw. 27 (Desktop Speed) sind absolut erschreckend (der Test wurde an 2 unterschiedlichen Tagen erneut durchgeführt, um einen Ausreisser ausschliessen zu können) – hier besteht dringender Nachhol-Bedarf!

Die Suche im Giesswein Shop ist fehlertolerant und gibt Kategorie Vorschläge ausBeginnen wir also mit dem Einkauf und wie immer starte ich mit der Suche nach meinem Wunsch-Produkt über die vorhandene Such-Funktion, wie es inzwischen ein Grossteil der Österreicher macht – hier hat uns wohl Amazon „erzogen“. Die im Magento Shop integrierte Suche reagiert leider extrem langsam, ist aber zumindest fehlertolerant und weisst als Ergebnis eine Trefferliste von Produkten aus. Man kommt so zumindest direkt in eine Produkt-Kategorie – ideal wäre es natürlich, wenn schon einzelne Produkte inklusive einem Produkt-Photo dem Suchenden vorgeschlagen werden und somit die Conversion Rate signifikant erhöhen würde.

Die einzelnen Produkt-Kategorien selbst sind klar strukturiert und werden im Hauptmenü mit sehr viel Liebe zum Detail mit kleinen Produktsymbolen dargestellt – dies gefällt mir sehr gut und passt generell zur Qualitätsanmutung der Giesswein Produkte. Ebenfalls bietet die Kategorie Auswahl auch gleich Mehrwert durch weiterführende Informationen zu Qualitätsmerkmalen sowie den verarbeiteten Materialen und deren Pflegehinweisen.

Produktdarstellung

Die Produktdarstellung im Giesswein Shop ist sehr nüchtern und einfach gehalten

Die Produktdarstellung im Giesswein Shop ist sehr einfach und nüchtern gehalten – alle verfügbaren Farben sowie Grössen sind auf einen Blick ersichtlich, bei Produkten mit mehreren hinterlegten Photos kann direkt via Slider die einzelnen Ansichten betrachtet werden. Die Produktbeschreibung ist unterhalb der sehr grossflächigen Photos eingefügt worden – dies führt jedoch gerade auf kleinen Bildschirmen zu unnötigem Scrollen, hier könnte man den Raum rund um das Produkt sicherlich noch optimaler ausnutzen und somit auch auf die „Giesswein Tipps“ als Verkaufsargument sowie auf die Pflegehinweise verweisen.

Leider wurde keinerlei Möglichkeit für eine Produktbewertung im Shop eingebaut – gerade bei qualitativ so hochwertigen Produkten wie den Giesswein Erzeugnissen wundert mich dies persönlich sehr. Gerade für Erstkäufer, welche die Tiroler Traditionsmarke noch nicht kennen, wäre dies sicherlich ein hochinteressanter Kaufanreiz.

Der Checkout

Im Checkout Bereich des Shops fällt neben der langsamen Ladezeit auch die sehr übersichtliche Struktur auf – der Kunde kann in 2 Screens all seine Daten eingeben, das gewünschte Payment auswählen sowie die Kontrolle des Warenkorbs durchführen – soweit so gut, warum man aber dann nicht gleich auf einen OnePage Checkout gesetzt hat, verstehe ich leider nicht.

Des weiteren ist im Checkout bei der Dateneingabe als Land Deutschland vorausgewählt – als österreichisches Unternehmen ist dies etwas eigen, vor Allem da bei der Eingabe der Postleitzahl eine Verifizierung scheinbar hinterlegt ist und bei Eingabe einer 4-stelligen Postleitzahl umgehen eine Fehlermeldung angezeigt wird (in Englisch???). Auch dass das Bundesland ein Pflichtfeld darstellt, ist nur schwer verständlich, wird dies weder für die Berechnung der Versandkosten noch für ein besseres CRM Targeting benötigt.

Der Checkout im Giesswein Shop ist primär auf deutsche Kunden ausgelegt

Damit kommen wir zur Auswahl der Zahlungsmittel – diese sind über die mPAY24 eingebunden und als Erstes fällt auf, dass zwar mit der Verfügbarkeit von Klarna Rechnung geworben wird, diese jedoch im Checkout nicht angeboten wird. Gerade für Erstkäufer stellt jedoch der Rechnungskauf eine der wichtigsten Bezahlarten dar. Weiters wurden alle Zahlungsmittel als redirekt auf eine externe Payment Page eingebunden – dies ist auch nicht mehr state-of-the-art, hier wäre eine Seamless Integration wünschenswert, bei der der Konsument alle notwendigen Daten direkt im Checkout eingeben kann.

Denn durch diesen redirekt ergibt sich gerade bei der Bezahlung mit PayPal ein besonderes Phänomen:

Zuerst schliesst man den Kauf im Giesswein Online Shop ab („Zahlungspflichtig bestellen“) und wird auf die mPAY24 Payment Page weitergeleitet. Hier muss wieder auf einen „Bezahlen“ Button geklickt werden – nur um dann mit einem Extra-Klick auf einen Weiter Button dort auf die PayPal Seite weitergeleitet zu werden. Dies sind alleine 3 Klicks für das Bezahlen mit PayPal extra – gerade im Hinblick auf eine Checkout Optimierung, in der jeder überflüssige Klick dem Kunden abgenommen werden sollte, sind solche Lösungen suboptimal

Lieferung & Retoure

Die Verpackungsgrösse im Giesswein Shop muss noch optimiert werdenDie Lieferung der Bestellung war sehr flott und ich konnte das Giesswein Paket innerhalb von 3 Tagen in Händen halten – als Verpackung wurde jedoch ein viel zu grosser Karton verwendet. Hier gibt es definitiv Optimierungs-Potential, denn eine kleine Woll-Haube benötigt keinen Versand in einem Schuhkarton – gerade für kleine und leichte Güter wären gebrandete Versandtaschen sicherlich ein Mehrwert für den Kunden, aber auch für den Logistiker.

Das Kundenservice Team von Giesswein war sehr bemüht und hat mir bei allen Fragen freundlich weiterhelfen können – leider jedoch war der auf der Website als auch am Retourenformular erwähnte Rücksende-Aufkleber für DHL nicht im Paket enthalten.

Anmerkung ODR

Giesswein hat die vorgeschriebenen ODR Informationen in seinen AGBs inkludiert, was für den Österreichischen Markt vollkommen ausreichend ist – da der Shop jedoch auch Deutschland beliefert, müssten die notwendigen Streitschlichtungs-Informationen für den deutschen Markt zumindest im Impressum eingefügt wenn nicht sogar auf der Startseite verlinkt werden.

Fazit

Der Geisswein Online Shop hinterlässt bei mir persönlich ein geteiltes Bild – einerseits sieht man gerade in den Produkt-Kategorien, dass man viel Wert auf Details legt und dem Kunden die Qualitätsanmutung der Produkte auch Online aufzeigen möchte. Auch die umfangreichen Produkt-Informationen sowie Pflegetipps zeigen, wie stolz Giesswein auf seine Produkte ist – zurecht. Im Gegensatz dazu sind jedoch die Gestaltung des Checkouts mit der Befüllung von unnötigen Textfeldern sowie die veraltete Einbindung der Zahlungsmethoden – durch solche Nachlässigkeiten werden alle Bemühungen um Kundenfreundlichkeit im ersten Schritt wieder zunichte gemacht.

Der Giesswein Shop erreicht daher 101 Punkte im A-COMMERCE Shoptest – Befriedigend!

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 24.01.2017
Tester: Stephan Grad; verwendeter Browser: Google Chrome, verwendetes Mobil-Device: Honor 8
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!
Heidi Wildemann Ladenzeile.at im Interview

Heidi Wildemann ist Director of Strategy bei Visual Meta. Sie stammt ursprünglich aus Thüringen und ist nach Umwegen über München, New York, Paris und Singapur vor drei Jahren in Berlin gelandet. Bei LadenZeile kümmert sich Heidi um abteilungsübergreifende Großprojekte, Performance-Optimierung der internationalen Märkte und überlegt welchen relevanten Mehrwehrt ein Produktvergleich heute, morgen und in 10 Jahren für den Kunden bieten kann und muss.

Interview Heidi Wildemann – Ladenzeile.at

Ladenzeile.at ist kein üblicher Online Shop oder Marktplatz, so wie man diese im herkömmlichen Sinne kennt sondern ein Affiliate Portal. Warum habt ihr, mit der Axel Springer Gruppe im Hintergrund, diesen Weg gewählt?

 Auf der einen Seite möchten wir dem User helfen, in dem immer größeren Angebot tausender Online-Shops, das für ihn perfekte Produkt zu finden. Dafür ist ein spezialisierter Shop meist besser geeignet als ein Marktplatz. Und um den besten aus tausenden Shops und Millionen Produkten zu finden, gibt es uns. Wir tun das hautpsächlich in Produktklassen, wo vor allem das Aussehen des Produkts eine Rolle spielt. Gleichzeitig liefern wir unseren Partner-Shops qualitativ hochwertigen, vorqualifizierten Traffic aus einer großen Bandbreite von Marketing-Kanälen.

Affiliate Programm – Ladenzeile.at

Welchen Mehrwert bietet Ladenzeile.at den Kunden um bei dem Portal einzukaufen? Lässt sich eine erhöhte Absprungrate durch die Weiterleitung auf die diversen Onlineshops aufgrund des Journey-Bruchs erkennen?

An erster Stelle bieten wir dem User Orientierung, aus der Vielzahl von Online-Shops das für sich perfekte Produkt zu finden. Dabei helfen wir ihm durch eine große Anzahl von Filtern, sowie gut aufbereiteten Fotos und Produkt­informationen. Besonders im Mode- oder Möbelbereich geht es mir als User ja nicht nur darum den billigsten Pullover oder Couchtisch zu finden – sondern den, der am besten zu mir oder meiner Wohnung passt. Wir entwickeln auch immer wieder neue Konzepte für die verschiedenen Plattformen auf denen sich der User bewegt. So kann man sich zum Beispiel auch auf Pinterest von uns inspirieren lassen oder per Gespräch über Facebook Messenger die perfekte Tasche finden (Facebook: Taschenberater.de)

Die Absprungrate variiert sehr stark von Kanal zu Kanal; natürlich ist momentan der Journey-Bruch bei mobilen Geräten oft noch etwas höher, da der Endnutzer hier gerne recherchiert aber noch abwartet die Kreditkarte zu zücken bis er wieder am Schreibtisch sitzt. Allerdings sehen wir auch hier, dass die User sich über die Zeit hinweg immer mehr mit dem Trend der mobilen Zahlung anfreunden.

Informationen der User im Online Shop

Welche Informationen bekommt ihr von den End-Online-Shops, bei welchen die Kunden im Endeffekt einkaufen? Werden hier Käufe direkt gemeldet und Daten ausgetauscht oder wie darf man sich das vorstellen?

Genau! Zu unseren Partner Shops stehen wir in sehr engem Kontakt. Oft binden wir einen Produktdaten-Feed, den wir in enger Zusammenarbeit mit den Partnershops optimieren und anreichern, auf unserer Plattform ein. Manchmal, wenn das mit den Feeds nicht so ganz klappen will, unterstützen wir unsere Partner-Shops auch, indem wir ihre Webseite – nach vorherigem Einverständnis – auslesen. Im Gegenzug stehen wir in engem Datenaustausch und -abgleich mit unseren Partnern, um Verkäufe und Klicks, die durch unserer Plattform generiert wurden korrekt abzurechnen.

Neukundengewinnung im eCommerce

Neukundengewinnung wird im eCommerce immer teurer und schwieriger. Für viele Shops wird aber auch der Auf- und Ausbau von Bestandskunden überlebenswichtig werden. Wie macht das Ladenzeile? Auf welches Merkmal der Plattform wird bei den Bestands- und Stammkunden besonders viel Wert gelegt?

Als Affiliate Marketer liegt unserer Fokus natürlich primär darauf, unsere Nutzer mit dem passenden Shop zu vernetzen, als die Nutzer auf unserer Plattform zu halten. Dafür bauen wir Kompetenz in immer neuen Marketing-Kanälen auf, um den User dort zu erreichen, wo er sich am liebsten aufhält. Aber auch um unsere „frequent users“ durch interessanten Content und neue Funktionen immer wieder neu zu inspirieren.

Wachstumsstrategien für den Onlineshop

Welche Wachstumsstrategien hat Ladenzeile.at für die nächsten Jahre? Welche Positionierung verfolgt ihr, um gegen andere Marktplätze und Shoppingplattformen in Deutschland oder Österreich herauszustechen?

Wir wollen nach wie vor ein sehr visuelles Produkt bleiben und dem Kunden möglichst viel Orientierung auf der Suche nach dem passenden zu geben. Auf Desktop und unserer mobilen Website gelingt uns das schon sehr gut; aber es ist unser Anspruch die User auch auf den neuen Plattformen (Messengers, Bots, Social Media) mit speziell auf diese Plattform abgestimmten Produktvarianten abzuholen.

Social Media im eCommerce immer wichtiger

Wenn du einen Wunsch an die eCommerce Branche hättest bzw. dir dein Optimal-Szenario der eCommerce Landschaft wünschen könntest, welche wären das?

Ich persönlich bin ein großer Fan von dem Sortiment etwas spezialisierterer Fashion Shops wie zum Beispiel ASOS, Modcloth (USA), Blue-Tomato etc. Ich würde mir wünschen, dass – trotz der Marktmacht von Giganten wie Amazon, Facebook und Google – der E-Commerce Landschaft diese Vielfalt an Shops und Produkten erhalten bleibt. Und natürlich wünsche ich mir, dass wir als Ladenzeile durch die Zulieferung von hochwertigem Traffic zum Erhalt dieser Vielfalt beitragen.