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Marktplätze im Vergleich

Am Freitag, 08.04.2016 war es scheinbar soweit. Nach einiges Jahren vor sich hin verkaufen auf Amazon gab es nun die erste deutsche Konferenz – AMZCON – rund ums verkaufen auf amazon.de. Veranstaltet von Trutz Fries (der Anbieter von trixum.de – damals noch für eBay) in Köln wurde die Konferenz zum Anlaufpunkt für einige bekannte (angehende) eCommerce Experten im deutschsprachigen Raum. Nach der Sitzung beim deutschen Händlerbund am 06.04.2016 – wo auch wir dabei sein durften – konnte die Konferenz nicht passender fallen. Marktplätze stehen im Mittelpunkt vieler Diskussionen und sind sowohl Fluch aber auch Segen für Online Händler.

Zum Einstieg …

Die endlose Diskussion – welcher Marktplatz wird’s?

Ein ständiger aber vor allem reger Austausch ist hier Pflicht und steht bei diversen Treffen im Mittelpunkt. Händler im deutschsprachigen Raum versuchen immer mehr ihr Glück bzw. ihren Erfolg mit und auf Marktplätzen zu pushen. Nur welcher Marktplatz stellt sich hier als die so genannte „Goldgrube“ heraus? Von ebay-Anhängern über Amazon Jünger ist alles dabei. Wohin geht die Reise und welcher Marktplatz stellt sich für Händler am attraktivsten heraus? Auch in Österreich versucht sich Shöpping zu beweisen – wohin die Reise im österreichischen eCommerce gehen wird, wir werden berichten!

Nach einigen Gesprächen mit Händlern kristallisieren sich viele Themen und Kriterien heraus, die erst mit der Zeit kommen konnten. Für viele – heute erfolgreiche – Händler begann die Reise auf ebay. Das Auktionshaus bot für Händler viele Möglichkeiten und neue Vorgehensweisen. Viel „ausprobieren“ und „versuchen“ mussten deutsche und österreichische Händler anfangs auf dem internationalen Marktplatz. „Man hat wirklich so viel Liebe für diese Plattform entwickelt, dass es richtig Spaß gemacht hat, mit ebay zusammen zu arbeiten. Damals hatte ich noch meine eigene Ansprechpartnerin im Support“ – so Michael Atug bei einem Vortrag über seine Liebe zu ebay und weshalb amazon.de heute vieles richtig(er) macht.

Andere Händler haben sich mittlerweile von ebay entfernt und fühlen sich bei Amazon wohler. Liegt es an Bugs, die ebay noch nicht geschafft hat, aus dem Weg zu räumen (Apps, etc.)? „Es ist nach wie vor ein ‚ausprobieren‘ – ich telefoniere mich durch die Hotline und obwohl den Mitarbeitern klar ist, dass hier etwas nicht ganz richtig zu funktionieren scheint, werde ich gebeten jedes mal erneut anzurufen“ – so klagt eine kleine Händlerin aus dem Sauerland, die nach wie vor ihre zwei kleinen Shops betreut.

Verkaufen auf online Marktplätzen

ebay als erfolgreicher Marktplatz

ebay – „wir arbeiten an Neuerungen“

Vor kurzem hat ebay an ihre Händler die Frühjahrsnews gesendet. Ein guter Zeitpunkt um zusammenzufassen, was sich auf diesem Marktplatz alles tun wird. Danke an dieser Stelle an Mark Steuer von wortfilter.de für die tolle Zusammenfassung!

Produktbewertungen und Rezensionen sollen nicht mehr fehlen. Bis Ende April will ebay 100% der Bewertungen mobil und am Desktop anzeigen. Wie sicher hat sich der Marktplatz dieses Feature überlegt? Genügend Aufschrei gab es bereits nach der Testphase. ebay unterscheidet hiermit nach verifizierten Käufen. Bewertungen können auch als hilfreich betitelt werden – somit soll die Glaubwürdigkeit gesteigert werden. Der Schutz vor Missbrauch ist laut Internet-Riese definitiv gegeben.

mobiler soll es werden. Ab Herbst 2016 wird es von einem Algorithmus generierte Kurzbeschreibungen geben, die dem Kunden / Käufer auf dem mobilen Endgerät automatisch angezeigt werden. Der Verkäufer ist jedoch nicht daran gebunden, diese auch beizubehalten. Wie gut, dass dieses „Privileg“ dann doch behalten bleibt um selbst Herr seiner Worte zu bleiben 😉 Beim mobile-friendly-checker kann man als Händler überprüfen, ob Angebote für mobile Endgeräte optimiert sind. Laut ebay werden 43% des Gesamtumsatzes über mobile Endgeräte generiert – ein schlüssiger Schritt, den der Marktplatz hier geht.

Motorräder und Rollen bekommen Fahrzeugverwendungslisten, Artikelmerkmale und Kategorien werden geändert, Schmuck einkaufen soll jetzt noch besser verkauft werden und auch im Bereich Versand tut sich einiges. News von ebay bekommt man als Händler sowieso, ansonsten werden diese immer wieder auf verschiedenen Blogs veröffentlicht.

Online Marktplätze im Überblick

Amazon lässt auch nicht nach

Amazon im Überblick - welche Tools nutzen?Um wieder auf die AMZCON zurück zu kommen … Aussteller waren vor allem Unternehmen mit Amazon-spezifischen Angeboten. Viele Tools wurde vorgestellt, mit denen man Umsätze steigern könnte.

Tools für Onlinehändler auf Amazon

Amzstars testet für Händler ihre Produkte. Verifizierte Tester werden durch den Anbieter vermittelt. Bereits mit wenig Geld ist dies möglich – Der Händler stellt Amazon Gutscheine aus, mit denen der jeweilige Produkttester das Produkt kostenfrei erwerben oder rabattiert erhalten. Die Rezension darf bei diesen verifizierten Kauf natürlich auch nicht fehlen. Hier gibt es aber keine garantierte 5-Sterne Garantie sondern eine Bewertungsgarantie. Mit ehrlichem Feedback muss man eben umgehen können. Einen ähnlichen Service bietet aus der Club der Produktivster an – der Unterschied … Der Händler schickt die Ware direkt an den Tester.

Amzstars testet Produkte auf Amazon

Amalytix – Analyse- & Recherchentool für kleine bis mittlere Onlinehändler. Zurzeit befindet sich das Tool nicht in der Betaversion und Registrierungen sind bereits möglich. Bestsellerrecherchen können durchgeführt werden, welche je nach Händler die am meisten verkauften Produkte anzeigen. Auch Potentialanalysen fehlen hier nicht – zukünfitge Verkaufsschlager sollen somit identifiziert werden. Auch Xovi bietet ähnliche Dienste an.

Amalytix als Recherchetool nutzen

Dreamrobot ist etwas für Multichannel! Dieses Tool unterstützt Händler bei der Abwicklung und in den Backenprozessen. Neben kaufmännischen Prozessen bietet das Tool einige Auswertungsmöglichkeiten betreffend Produkte des Händlers. Amazon hat bei diesem Anbieter besondere Vorzüge. Für Priem-Aufträge lassen sich passende Labels erzeugen, Rechnungslegung im Ausland ohne Probleme und Verwaltung von Retouren soll hiermit abgedeckt werden.

Sistrix – SEO für Handel

Sistrix Toolbox für Händler. Grobgefasst bietet das Tool viele Komponenten des SEO an. Keyword- & Produktrecherche werden hier möglich. Ebenfalls in der Beta Version kann man die Toolbox zurzeit kostenlos testen. Die Besonderheit ist, dass die Datenmenge dem Big-Data Ansatz nicht weit entfernt ist. Das Keyword-Recherche Tool bietet zurzeit eine Millionen Einträge.

Fazit

Was sagt uns das?

Wie man sehen kann, sind (in diesem Fall beide) Marktplätze bemüht, ihren Händlern das Beste Angebot zu machen und somit das Verkaufen über ihre Plattform zu forcieren. Händler sind von Haus aus keine bequemen Menschen, sie wollen immerhin, dass mit effizientem Aufwand das beste aus ihrem Verkauf geholt wird. Das Kopf-an-Kopf Rennen wird wohl weiter gehen. Fakt ist jedoch, dass auch Unternehmen ausserhalb der beiden Online-Riesen sich Gedanken darüber machen, wie man jeweils den passenden Markplatz am besten bedienen kann. Vieles steckt noch in den Kinderschuhen – trotzdem dürfen wir gespannt sein, wie es intern bei den Marktplätzen weitergeht und welches nächstes Unternehmen oder sogar Start Up den Verkauf auf Marktplätzen vereinfachen will.

Finnchat für Online Händler

Es ist uns in letzter Zeit schon öfters untergekommen, dass auf diversen Websites, ja sogar Onlineshops immer wieder kleine Fenster im rechten unteren Teil des Screens auftauchen. Ein Chat-Fenster – die Chatfunktion.

Serviceorientiert bekommt man als Nutzer somit eine Anfrage zu einem persönlichen Austausch. „Kann man Ihnen helfen?“, „Kennen Sie sich in der Navigation aus?“, „Suchen Sie nach etwas bestimmten?“. Das erinnert stark an die Verkäufer im stationären Handel. Anscheinend haben Onlinehändler bzw. Websitebetreiber die Not auch für den virtuellen Bereich entdeckt. Besteht überhaupt ein Bedarf in diese Richtung? Brauch ein Onlineshop eine Chatfunktion um mehr Leads zu generieren bzw. den Kunden einen angepassten Service zu bieten?

Denken wir das Szenario durch. Ein Shop im nächstgelegenen Einkaufszentrum. Ihr braucht unbedingt Hilfe bei der Auswahl der Jeans-Schnittes – der Passform – und weit und breit ist kein Verkäufer zu sehen. Dann geh‘ ich doch gleich zu meinem Jeansladen des Vertrauens und hol mir dort die nächste bekannt-passende Hose. Im Onlineshop funktioniert das leider nicht. Käufer sind im Onlinehandel freudiger, Neues auszuprobieren, aber sobald sie die kleinsten Bedenken haben (Passform, Farbe, Material, etc.) sind sie weg und greifen zum gewohnten Produkt.

Kundenorientierter Vertrieb im Handel

Chatfunktion im OnlineshopFinnchat hat die Auswirkungen von Chat-Services auf den Verkauf und das Kundenerlebnis im Onlineshop untersucht. Untersuchungen zeigen, dass ein Chat-Gespräch während des Besuches im Onlineshop die Wahrscheinlichkeit des Kaufes fast um das zehnfache erhöht. Dies bedeutet eine Verbesserung der Konversionsrate um 895%.

Man muss dazu sagen, dass die hier angeführten Daten NICHT rein aus dem DACH Raum stammen, sondern mittels Stichproben ein Durchschnitt errechnet wurde.

Laut Finnchat Daten ist der durchschnittliche Warenkorbwert bei Chat-Kunden um 37% höher als bei anderen Kunden. Der Verkauf pro Chat (das bedeutet: Absatz in EUR pro Onlineshop-Besuch) ist 1.310% höher, wenn ein Chat-Gespräch stattfindet. Die wichtigsten Ergebnisse in Bezug auf die Kundenerfahrung und Kundeneinstellung waren: Ein Chat-Kundendienst kann bis zu 72% der Probleme der Kunden im Online Store lösen. Bei Problemen ist es um 39% weniger wahrscheinlich, dass die Kunden den Online shop verlassen – den Kauf abbrechen – wenn sie Erfahrung mit dem Chat-Dienst haben.

Die Ergebnisse ihrer Studie zeigt, dass der Chat-Service die Verkaufseffizienz steigert, die Kundenerfahrung verbessert und den Online Stores ein positives Image verschafft.

Chatfunktion erhöht Conversion

Online Handel – ein Alltag

Die meisten Onlineshops wurden auf die Annahme hin konzipiert, dass der Kunde ein bestimmtes Kaufbedürfnis hat und anhand der Produktinformationen des Shops das passende Produkt leicht findet. Danach legt er das Produkt in seinen Warenkorb und bezahlt die Bestellung – ohne ein einziges Problem während des Kaufprozesses. Aus der Sicht der Onlineshops ist diese Annahme reine Fantasie. In Wirklichkeit sind die Kunden keine rational handelnden Maschinen, sondern sehr unterschiedliche Menschen in verschiedenen Kaufsituationen, bei denen sie individuelle Lösungen benötigen.

Online Handel unterstützt durch Chatfunktion

Die Umfrageergebnisse von Fingst bestätigen, dass Kaufprozesse in Onlineshops für Kunden nicht immer unkompliziert sind, wie die Entwickler solcher Shops es sich wünschen. Fast ein Drittel (31,7%) der Befragten hatte bereits einmal erhebliche Probleme in einem der teilnehmenden Onlineshops. Ein Dritter von diesen konnte das Problem selbst lösen, aber fast gleich viele (28,5%) haben den Onlineshop wieder verlassen. Obwohl genaue Zahlen im Rahmen dieser Untersuchung schwierig zu bewerten waren, liegt es auf der Hand, dass die Probleme der Onlineshops einen erheblichen finanziellen Schaden verursachen; zu den Umsatzverlusten kommt ein Schaden für die Kundenerfahrung und das Risiko hinzu, dass man Kunden an einen anderen Onlineshops verliert.

Es ist aber auch beachtenswert, dass obwohl die Chat Mitarbeiter nicht immer das konkrete Problem eines Kunden beseitigen konnten (mangelndes technisches Know-How, etc.), sie in der Lage waren, die Ursachen aufzuzeigen.

Vertriebseffizienz der Chat Gespräche

Bei Einteilung der Besucher eines Onlineshops in zwei Gruppen je nachdem, ob der Besuch mit einem Chat Gespräch verbunden war oder nicht, lässt sich genau untersuchen – wie sich die Gruppen und ihr Verhalten unterscheiden. Ergebnisse der Untersuchung ergeben, dass die Chatteilnehmer

  • sich länger im Webshop aufhalten
  • mit erheblich größerer Wahrscheinlichkeit etwas kaufen
  • mehr Geld bei den Einkäufen ausgeben

Finnchat Chatfunktion auf der Website

Wir alle haben unzählige Kaufentscheidungen im stationären Handel ohne Mitwirkung des Verkäufers getroffen. In vielen Fällen will der Kunde sogar in Ruhe gelassen werden und selbst entscheiden. Die besten Kauferfahrungen sind trotzdem mit einem ausgezeichneten Service verbunden. Der Kunde erinnert sich am besten an Situationen, in denen er unsicher war, er aber mit Hilfe eines versierten Verkäufers eine Lösung für seine individuellen Bedürfnisse gefunden hat. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass ein persönlicher Service eine soziale Bindung zwischen Kunden und Verkäufer schafft, durch die die Kundentreue deutlich erhöht wird.

Einkaufsgemeinschaft für Händler

Rework EinkaufsgemeinschaftKleine Unternehmen im Bereich des Onlinehandels haben im Einkauf und in der Beschaffung erhebliche Nachteile gegenüber großen Mitbewerbern. Sie verfügen nur über ein geringes Einkaufsvolumen und erzielen dadurch bei Lieferanten vergleichsweise schlechte Preise und Konditionen (z. B. beim Paketversand). Das Problem zieht sich angefangen beim Preis bis hin zum gesamten Beschaffungsmanagement.

rework ist nicht nur Jahrespartner sondern Stephan Grad fungiert für die Einkaufsgemeinschaft im Beirat für Business Development und Community Aufbau.

Stephan Grad für A-COMMERCE bei rework im Beirat

Wir arbeiten an der Lösung!

„Better together“ ist das Motto von REWORK, der Einkaufsgemeinschaft für Onlinehändler. REWORK nützt das gebündelte Einkaufsvolumen der Mitglieder, um für Onlinehändler die bestmöglichen Einkaufskonditionen bei relevanten Lieferanten zu erzielen.

Einfach erklärt: Das erfolgreiche System von Hogast wird von REWORK auf den Onlinehandel übertragen. Die Spezialisierung von REWORK liegt im Full-Service-Einkauf von Komponenten (B2B-Leistungen). Komponenten sind Produkte und Dienstleistungen, welche für alle Onlinehändler von Bedeutung sind. Dazu zählen z.B. Logistik und Webdesign. Das Unternehmen ist auf die Märkte Österreich und Deutschland fokussiert. Die Basic-Mitgliedschaft ist für Onlinehändler kostenlos.

Was unterscheidet rework von anderen Gemeinschaften?

Das Alleinstellungsmerkmal (USP) der Einkaufsgemeinschaft ist die Spezialisierung auf Onlinehändler und der Einkauf von B2B-Leistungen. Zu den Leistungen der Einkaufsgemeinschaft zählen die Recherche nach geeigneten Produkten/Leistungen, die Anbieterauswahl, die Verhandlungen von Rahmenverträgen und die Bereitstellung der bestmöglichen Konditionen im Onlinesystem. Abgerundet wird der USP durch folgende Erfolgsfaktoren:

  • zahlreiche Vorteile für Mitglieder (beste Konditionen, Zeitersparnis durch fertige Konditionen, lange Zahlungsziele, Preisoptimierung durch Wachstum der Gemeinschaft etc.) und Lieferpartner (einfache zentrale Abrechnung, Zahlungsgarantie, großes Marktpotential, Bewerbung bei Mitgliedern, PR, etc.)
  • kostenlose Nutzung für Onlinehändler möglich
  • kundenorientierte Weiterentwicklung
  • virtuell basiertes Unternehmenskonzept

Who’s in?

Die Zielgruppe von REWORK sind Kleinst- und Kleinunternehmen im Onlinehandel aus Österreich und Deutschland. Dazu gehören Onlineshop-Betreiber, Multi-Channel-Händler (eBay, Amazon usw.) und alle weiteren Onlinehändler. Ein besonderes Augenmerk wird auf Neugründer bzw. Startups im Onlinehandel gelegt.

Umfang der Zielgruppe: über 25.000 Onlinehändler (in DE & AT)

Paypal PassPort: ein (ganz) kleiner Schritt für österreichische Onlinehändler

Letzte Woche hat Paypal in Wien Paypal PassPort für Österreich vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Portal, welches österreichische […]

Letzte Woche hat Paypal in Wien Paypal PassPort für Österreich vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Portal, welches österreichische Händler beim Einstieg in den internationalen Markt durch Studien und Statistiken, so wie „hilfreichen Informationen“ unterstützen soll. Wir waren für euch bei der Pressekonferenz vor Ort.

„Viele Produkte aus Österreich sind auch im Ausland äußerst beliebt – dieses Potential gilt es zu nutzen“, sagt Gero Kummer, Senior Manager Business Development Österreich und Schweiz bei PayPal. „Doch der internationale Handel birgt auch ein paar Herausforderungen. Hier sollte man sich vorab gezielt informieren, um dann auch im Ausland erfolgreich verkaufen zu können. Mit dem umfangreichen Informationsangebot und den nützlichen Tools von PassPort unterstützen wir österreichische Online-Händler dabei, vorhandene Potenziale auf diesem Gebiet zu erkennen und sich so Kundenkreise im Ausland zu erschließen.“

Dieser Ansatz ist mit Sicherheit richtig. Ein genauerer Blick in das Paypal PassPort Portal zeigt jedoch, dass der Ansatz von Paypal leider nicht sehr tief geht. So besteht der „Einstiegsleitfaden für grenzüberscheitenden Handel“ aus 7 sehr allgemeinen Punkten wie „bieten Sie viele Zahlungsarten an“ oder „achten Sie auf Mehrsprachigkeit“. Die interaktive Weltkarte, welche Handelskorridore und Umsatzpotenziale anzeigen soll ist leider sehr grob und global gehalten. Zwar kann ich sehen, welche Kontinente untereinander Handel betreiben, eine genauere Betrachtung, beispielsweise des D-A-CH Raums ist leider nicht möglich.

Paypal

Die Tipps von Paypal sind also allenfalls eine Aufzählung der absoluten Basics. Natürlich sind dieses Basiswissen wichtig, eine ganzheitliche Unterstützung oder gar eine „Begleitung“ während der Internationalisierungsphase können Sie nicht leisten. Hier bietet es sich dann doch an, sich einmal mit Experten, idealerweise aus dem jeweiligen Land zu unterhalten.

Wir als A-COMMERCE sind bekannt dafür, Händler beim Markteinstieg in Österreich zu unterstützen. Aber natürlich haben wir Experten und Erfahrungen aus der gesamten D-A-CH Region. Wenn Ihr also weiterführende Informationen zum Thema Internationalisierung benötigt, sprecht uns jederzeit unter beratung@a-commerce.at an. Wir freuen uns auf euch!

Die Wirtschaftskammerwahlen in Wien stehen Ende Februar 2015 bevor, und obwohl wir uns aus politischen Agenden für Gewöhnlich heraus halten, möchte ich euch als Onlinehändler dazu aufrufen, zur Wahl zu gehen und von eurem Wahlrecht gebrauch zu machen.

Unten findet Ihr hierzu den Aufruf von Ernst Steininger – wir arbeiten schon sehr lange gemeinsam mit Ernst daran, die Österreichischen Onlinehändler zu beflügeln und er hat ja selbst auch langjährige Erfahrung in diesem Bereich sammeln können, letzten Jahr auch als Jury Mitglied des Anton Awards.

Ernst Steininger

Werte Damen und Herren, Liebe KollegInnen

mein Team und ich im Berufszweigausschuss Versand- und Internethandel haben in der letzten Periode einiges für unsere Branche durchsetzen oder initiieren können.

Unter anderem folgende Punkte:

  • Kostenlose Vertrauensanwältin für alle Mitglieder
  • Reduktion der Kosten für das e-Commerce Gütezeichen
  • Entwicklung des e-commerce Briefes mit der österreichischen Post
  • Geförderte Rechtshilfepaket für Ihren Webshop
  • Zahlreiche persönliche Beratungen
  • Kammerveranstaltungen zum Thema Internethandel
  • Internethandels-Rechtsfiebel
  • Begutachtung des VRUG und FAGG

Ich komme heute mit einer großen Bitte auf Sie zu:

Ende des Monats findet die Wirtschaftskammerwahl statt. Bei dieser Wahl wir Ihre Branchenvertretung für die nächsten 5 Jahre gewählt.

Ich bin seit 2010 Berufszweigobmann des Versand- und Internethandel in der Wirtschaftskammer Wien. Bei dieser Wahl kandidiere ich für Landesgremium Wien des Versand-, Internet- und Allgemeinen Handels wieder auf der Liste 2 SWV von Herrn Gregor Lodner. Er hat mir die Chance gegeben in Summe sechs Internethändler auf seine Kandidatenliste zu setzen. In den Wahlvorschlägen der anderen Listen sind Mitglieder unserer Branche leider nur sehr schwach vertreten.

Wir, die Internethändler brauchen eine starke Vertretung, denn wir machen mittlerweile bereits fast die Hälfte der Mitglieder aus. Wir als Branche sind im Landesgremium derzeit aber in den Mandaten stark unterbesetzt. Das Landesgremium umfasst außer unserer Gruppe auch noch den Zoofachhandel, den Altwarenhandel, den Blumenhandel, den allg. Großhandel, den Werbeartikelhandel, den Esoterikhandel und alles was man sonst nicht in eine der anderen großen Landesgremien des Handels zuordnen kann.

Wir müssen nun genügend KollegInnen mobilisieren damit Sie den Internethandel mit Ihrer Stimme bei dieser Wahl stärken. Wir als Team haben viel für unsere Branche vor, aber dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Eine Wahlkarte für die Briefwahl können Sie hier herunterladen:

Link Wahlkartenantrag Juristische Person: https://www.wko.at/Content.Node/wir/wie/Antrag_Ausstellung_Wahlkarte_jur__Pers_2015.pdf

Link Wahlkartenantrag Einzelunternehmen: https://www.wko.at/Content.Node/wir/wie/Antrag_Ausstellung_Wahlkarte_Einzelunternehmer_2015.pdf

Bitte senden Sie den ausgefüllten Antrag per Fax an 01 979629715 oder per Mail an ernst.steininger@wirtschaftsverband.at

Ich freue mich darauf von Ihnen zu hören und würde mich über Ihre Unterstützung für unsere Branche durch Ihre Stimme freuen.

Herzliche Grüße,

Ernst Steininger