Post Archive | A-COMMERCE
Schließen

Du möchtest einen kostenlosen Ersttermin vereinbaren?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

Schließen

Du hast Fragen zu unseren Events und möchtest dir ein Ticket sichern?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

events@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen rund um die A-COMMERCE Partnerschaft?

Susanne Hüttner ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

susanne@a-commerce.at
+43 680 328 28 50

Schließen

Du hast Fragen zur A-COMMERCE Medienpartnerschaft?

Elisabeth ist deine richtige Ansprechpartnerin und freut sich auf deine Kontaktaufnahme:

elisabeth@a-commerce.at
+43 676 755 23 47

Schließen

Du suchst qualifizierte Mitarbeiter für dein Unternehmen und möchtest deine Job-Anzeige auf unserer Website veröffentlichen?

Daniel Poinstingl ist dein richtiger Ansprechpartner und freut sich
auf deine Kontaktaufnahme:

daniel@a-commerce.at
+43 676 307 79 78

Lieferung ins Auto

Alles sofort und natürlich gratis geliefert! Darüber hinaus Paketzusteller, die den Kunden orten, und Retouren, die man lediglich vom Wohnzimmer zur Eingangstür bringen muss. Das Verbraucherleben ist an sich jetzt schon ziemlich cozy, wird aber vor dem Hintergrund der zügig voranschreitenden Digitalisierung des Online-Handels mit hoher Wahrscheinlichkeit noch viel gemütlicher. Logistik neu definiert.

Logistik im eCommerce

Logistische Zukunft?

„Wahnsinn, ich habe gestern um 17:30 Uhr eine Retoure an @Zalando geschickt. Die Erstattung ist gerade eben erfolgt! #Zauberei“, twitterte eine junge Shopperin jüngst. Natürlich sind es die Großen, die die Maßstäbe in Sachen Kundenservice, Delivery Speed & Co. setzen und die Richtung vorgeben. So hat etwa der Online-Versandhändler Amazon kürzlich in 14 deutschen Städten seinen (für Prime-Kunden kostenlosen) Service „Amazon same-day“ ins Rennen gestickt. Dieser soll garantieren, dass eine in der Früh bestellte Ware bereits am Abend den Kunden erreicht – vorausgesetzt, es handelt sich um einen „Same-day“-qualifizierten Artikel. Auch Zalando drückt immer wieder mal den Innovationsknopf. So holt das Unternehmen derzeit Retouren in Amsterdam, Köln und Wien testweise – innerhalb von 90 Minuten oder an einem gewünschten Tag zwischen 19 und 21 Uhr – direkt vom Kunden ab.

Post setzt auf Kofferraumlogistik

Auch die österreichische Post testet seit Oktober 2015 mit ihren Partnern T-Systems und VW eine neue Form der Zustellung: die Kofferraumlogistik. Dabei erfolgt die Zustellung der Pakete in den Kofferraum des eigenen Autos der Kunden. Das Prinzip hinter dem Logistik-Pilotprojekt: Die Testkunden geben bereits bei der Online-Bestellung als Zusatzinfo „Kofferraumzustellung“ an. Am Tag der Auslieferung kann der Zusteller mittels App die genaue Position des Fahrzeuges orten und durch ein sicheres Identifikations- und Berechtigungssystem von T-Systems den Kofferraum entriegeln und die Sendung direkt in das entsprechende VW-Testfahrzeug einlegen. Danach werden die Empfänger umgehend per E-Mail, SMS oder App informiert.

Reguläre Lieferzeiten? Alter Hut.

„Die regulären Lieferzeiten passen immer weniger zu unserem Lebensrhythmus. Die Freude am Kauf wandelt sich in Frust, wenn Kunden den Paketen hinterherlaufen müssen. Die von uns entwickelte Kofferraumlogistik-Lösung soll für positive Zustellerfahrungen der Kunden sorgen“, so Dirk Lukaschik, Geschäftsführer von T-Systems in Österreich. Und was, wenn Autos aufgebrochen und Pakete gestohlen werden? Die Post würde hierfür keine Haftung übernehmen. Laut T-Systems sei die Lösung aber absolut sicher, weil sich ihr Kommunikationsmechanismus nicht im Fahrzeug, sondern in der Cloud befinde.

 Hybridlösung Logistik

Hybridlösung: Click & Collect

Wie massiv der Trend in Richtung Flexibilität geht, zeigt auch das „Click & Collect“-Prinzip, auf das zunehmend zurückgegriffen wird. Dieses bietet Endkunden die Möglichkeit, online recherchierte und bestellte Ware, in einem stationären Einzelhandelsgeschäft abzuholen. Die Vorzüge von „Click & Collect“: Kunden können sich vor Ort beraten lassen, ersparen sich die Versandkosten, können die Ware zu flexiblen Zeiten abholen und auch bar bezahlen. Das Ändern der internen Prozesse ist dabei für Anbieter vermutlich die größte Challenge. Nicht nur hat die Ware stationär extrem rasch zur Verfügung zu stehen, sondern auch das Personal muss so geschult sein, dass es auch kompetent beraten kann. Auch die Herausforderungen in Sachen Warenwirtschaftssystem, das – vor allem bei mehreren Lagerflächen – stets fehlerfrei erkennen muss, wo sich die Produkte gerade befinden, sind nicht zu unterschätzen. Wie sehr sich die Funktion „Click & Collect“ in unseren Breiten letztlich durchsetzen wird, bleibt ungewiss. Britische Händler etwa rudern bereits wieder ein wenig zurück. Viele von ihnen mussten feststellen, dass die Offline-Abholung mit Kosten einhergeht, die durch stationäre Mehrumsätze nicht kompensiert werden können.

Logistische Herausforderungen

Wir müssen jetzt drei Stunden auf einem kleinen Bahnhof im hintersten Waldviertel auf den Zug warten und sind mit zwar lieblichen, aber wenig wärmenden Sneakers beschuht? Kein Problem! Wir zücken das Smartphone, klicken auf die erstbesten Moonboots und lassen uns diese einfach innerhalb der nächsten 30 Minuten zustellen. Szenarien wie dieses werden nicht mehr lange auf sich warten lassen, denn Flexibilität ist mehr denn je das große Zauberwort in der Logistik. Das Orientieren an den Anforderungen der Kunden wird dazu führen, dass in wenigen Jahren schon die Pakete den Kunden finden werden. Das große Ziel? Dem Kunden möglichst alle Wünsche zu erfüllen.

Unimarkt – Einfach österreichweit Samstags zustellen

UNIMARKT – der regionale Lebensmittelhändler mit österreichweiter Hauszustellung – startet gemeinsam mit der Österreichischen Post AG die Zustellung von Lebensmitteln […]

Samstagszustellung Unimarkt österreichweit

UNIMARKT – der regionale Lebensmittelhändler mit österreichweiter Hauszustellung – startet gemeinsam mit der Österreichischen Post AG die Zustellung von Lebensmitteln auch am Samstag. Kunden, die auf shop.unimarkt.at ihre Bestellung bis Freitag 16:00 abschließen, erhalten bereits am nächsten Tag ihren Wochenendeinkauf zwischen 07:00 und 17:00 Uhr direkt an die Wohnungstüre geliefert. Zum Start werden für die Samstags-Zustellung vorerst die Ballungsräume bedient – das sind derzeit etwa 60% aller Haushalte in Österreich. Ab Sommer erfolgt dann die nächste Ausbauphase der Österreichischen Post, dann können schön 8 von 10 Haushalten das Service nutzen. Auf shop.unimarkt.at können alle Postleitzahlen auf die Verfügbarkeit der Samstags-Zustellung geprüft werden.

Kunden können aus dem gesamten Sortiment – derzeit über 7.000 Artikel inklusive Tiefkühlprodukte – ihren Einkauf zusammenstellen. Die Lebensmittelpakete werden am Vorabend (tief-)gekühlt an den Partner Österreichische Post übergeben, welche über Nacht die Kundeneinkäufe an die Verteilerzentren der jeweiligen Bundesländer distribuiert – am Samstag ab 07:00 erfolgt die Zustellung des Einkaufs in gekühlten Transportboxen. Der Post-Mitarbeiter öffnet die versiegelten Transportboxen und übergibt den Einkauf dem Kunden – die Boxen werden gleich wieder mitgenommen.

„Der Wunsch nach einer Samstags-Zustellung wird bei unserem Service-Team sehr häufig geäußert“, so Andreas Haider, Geschäftsführer von UNIMARKT. „Ab 5. März können wir daher wieder einen weiteren Schritt in Richtung exzellentes Kundenservice setzen“.

Unimarkt stellt österreichweit Samstags Lebensmittel zu

Samstags-Zustellung ohne Zusatzkosten 

Für die Samstags-Zustellung werden keine Zusatzkosten verrechnet. Bis zum 15. März gibt es für alle Online Kunden eine besondere Überraschung, denn schon ab einem Einkaufswert von EUR 25 fallen die Versandkosten weg. Ab dem 16. März gelten dann wieder die normalen Online Shop Versandgebühren: Ab einen Einkaufswert von EUR 50 ist der Versand – unabhängig vom Gesamtgewicht des Lebensmittelpaketes –kostenlos, zwischen EUR 25 und EUR 50 kostet der Versand einheitlich EUR 4,90. Mit dem neuen Service handelt UNIMARKT ganz im Sinne des Firmenleitspruchs „mehr für mich“, denn UNIMARKT Kunden sparen sich ab sofort den stressigen Samstagvormittag-Einkauf und haben somit mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens.

Einkauf auf Rechnung 

Zusätzlich zu den bestehenden Bezahlmöglichkeiten (Sofort-Überweisung, MasterCard/Visacard und PayPal) bietet der Unimarkt Online Shop seit Ende 2015 die Möglichkeit des Einkaufs auf Rechnung. Eine UNIMARKT Analyse hat ergeben, dass diese Bezahlmethode von der älteren Zielgruppe begeistert angenommen wird. UNIMARKT Kunden erhalten nach dem erfolgreichen Einkauf die Rechnung per Email oder auf Wunsch per Post. Dieses Service bietet UNIMARKT gemeinsam mit Klarna an.

Forschungsprojekt „Paketzustellung durch Drohnen“

Die Drohne – das Transportmittel der Zukunft? Mehrere internationale Unternehmen arbeiten an der Zukunft der Paket-Zustellung, darunter unter anderen Google […]

DSC_0203Die Drohne – das Transportmittel der Zukunft?

Mehrere internationale Unternehmen arbeiten an der Zukunft der Paket-Zustellung, darunter unter anderen Google & Amazon.

Da Österreich meistens leider nicht zu den Vorreitern bei innovativen Projekten gehört, haben wir uns als A-COMMERCE entschlossen, ein Forschungsprojekt im Bereich „Paketzustellung durch Drohnen“ zu starten und uns dafür hochinnovative Unternehmen bzw. Personen ins Team geholt, um in einem Pilotprojekt die Machbarkeit und Realisierungschancen dieses neuen Transportweges in Österreich darzustellen.

Es gibt viele rechtliche Vorgaben, die es zu beachten gilt – aber auch das Thema Customer Touchpoint und Usability spielen eine wesentliche Rolle, wenn in der Zukunft tatsächlich unsere „Amazon Prime“ Bestellung von einer Drohne geliefert werden soll.

Es gibt viel zu tun … deshalb packen wir’s an und setzen auch damit ein Zeichen für die Österreichische eCommerce Branche, mehr Mut zu Risiko und neuen Ideen aufzubringen. Wir werden euch in den kommenden Monaten regelmäßig über unsere Fortschritte am Laufenden halten …

Wenn auch Ihr Interesse habt, an unserem Pilotprojekt als Händler oder auch als Technologie- & Forschungspartner teilzunehmen, meldet euch am Besten direkt bei Stephan

Diskussion am A-COMMERCE Day

eCommerce und Werbung haben eines sicherlich gemeinsam – die Absicht, Kunden zu gewinnen und im weiteren Sinne an sich zu binden. Was diese beiden Disziplinen noch gemeinsam haben?

Den 22. Oktober 2015 in Wien – den A-COMMERCE Day

Die einzige Podiumsdiskussion, welche an diesem Tag am Programm steht wird sich um das Thema Werbung im Online Handel drehen. Roland Fink, Jürgen Wiechert, Konstantin Kasapis und Heinrich Hammerschmidt durchleuchten diesen Part des Online Business in einer Stunde mit verschiedenen Blickwinkeln.

Wir haben die Teilnehmer im Vorhinein um ein Statement gebeten, welches ihre Sicht in diesem Bereich beschreibt. Leider gibt es von Jürgen noch kein Statement – Er wird uns am #ACDay15 überraschen 🙂

Roland Fink ist Speaker am A-COMMERCE Day

Roland Fink Podiumsdiskussion A-COMMERCE DayRoland Fink ist einer der Gründer von Datenkraft und niceshops. Seit 1996 begleitet Roland Fink Unternehmen im Web. Er hält Beteiligungen an verschiedenen Onlinebusinesses, daneben ist er Geschäftsführer der niceshops GmbH, der VitalAbo Handels GmbH, der Value! Beratung und Beteiligungen GmbH & der Adova Handels GmbH. Auch als Vortragender hat sich Roland Fink bereits international einen Namen gemacht: Er referierte unter anderem in Stuttgart auf der fmx, in Cannes auf der Milia, in Österreich für die Europrix Multimedia Awards, den Digitalkongress oder dem werbeplanung summit. Als Berater ist er für die Styria tätig. Er ist Spezialist im Bereich E-Business und Performance Marketing.

Werbung ist ein Bestandteil des Paarungsrituals vieler Tiere. Dazu gehören zum Beispiel Balzen, Umwerben, Locken und Drängen. Im Internet gehts heute um Attribution, Touchpoints, CustomerJourneys, Real Time Bidding, Kohorten und was weiß ich alles…. Vielleicht reicht es ja doch einfach nur mal ein bisserle zu balzen.

Konstantin Kasapis ist Speaker beim A-COMMERCE Day

Konstantin Kasapis slopeliftDer gebürtige Münchner mit griechischen Wurzeln Konstantin Kasapis kam 2000 nach Österreich um den Online Vertrieb der AUSTRIAN Airlines aufzubauen. Im Laufe seiner 8-jährigen Tätigkeit bei Österreichs National Carrier kam er zum ersten Mal in Kontakt mit dem Thema Suchmaschinen Marketing. Unter seiner Leitung entwickelte sich AUSTRIAN Airlines im Bereich SEA und SEO zu einer der führenden europäischen Fluglinien. Nach seiner Tätigkeit in der Airline Branche wechselte Kasapis in die Finanzwelt und erarbeitete in einer Doppelrolle bei BAWAG P.S.K. und EasyBank die digitale Vertriebsstrategie der beiden Finanzhäuser. 2012 erlag er vollständig seiner Leidenschaft zum Online Performance Marketing und wurde Geschäftsführer Österreich von blueSummit, einer der erfolgreichsten Suchmaschinen Agenturen in Europa. Nach dem Verkauf von blueSummit Deutschland in 2014 entschloss sich Konstantin Kasapis gemeinsam mit Florian Fischer und Richard Maurer (beide blueSummit Österreich) die Agentur SlopeLift zu gründen. Bereits 2015 gelang es SlopeLift sich als eine der führenden österreichischen Performance Marketing Agenturen zu etablieren. Konstantin Kasapis studierte an der LMU in München und führt MBA Titel der Universität von Minnesota und der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist glücklich leiert und Vater eines Sohnes.

Leider kann man nicht nur mit SEA und SEO allein seine Verkäufe zu steigern. Es gilt die Volumina der Suchen vorher durch geschicktes und zielgerichtetes Brand Building zu steigern.

Heinrich Hammerschmidt ist Speaker am #ACDay15

Heinrich Hammerschmidt ist Speaker am A-COMMERCE DayMag. Heinrich Hammerschmidt Jahrgang 1962 studierteBetriebswirtschaft an der Johannes Kepler Universitätin Linz.  Nach Abschluss seines Studiums war er 5 Jahre lang als Marketingberater in einer klassischen Werbeagentur tätig. Danach folgte ein Wechsel in den klassischen Versandhandel wo er im Marketing für die Marken QUELLE, OTTO und UNIVERSAL das Kundenmanagement (Kundengewinnung, Reaktivierung und Kundenbindung) leitete. 2007 erfolgte der Wechsel zum Sportartikel-Händler Eybl wo er die Verantwortung für das Direktmarketing und den Kundenservice übernahm. 2012 wurde er zum Gesamtwerbeleiter der SportEybl und SportsExperts GmbH. Seit 2013 leitet er bei der österreichischen Post das Marketing Werbepost & Dialog.

Heinrich Hammerschmidt ist Speaker am #ACDay15

Egal ob Online-, Stationär oder Cross-Channel Anbieter. Der Erfolg des Geschäftsmodells hängt immer vom Aufbau einer nachhaltigen Kundenbeziehung ab. Dialogmarketing (on- und offline) spielt dabei die entscheidende Rolle. In der Vergangenheit, aktuell und in der Zukunft. Die Unternehmen haben erkannt, dass der Dialog mit ihren Kunden immer wichtiger wird und schichten dementsprechend auch Marketing-Budgets um. In Deutschland haben 2014 erstmals die Ausgaben für Dialogmarketing jene der klassischen Werbung überholt. Auch in Österreich sehen wir aufgrund unserer Marktforschung diese Entwicklung. Crossmediale Werbung wird immer wichtiger und dabei spielen analoge Dialogwerbemittel wie der Katalog, die Kundenzeitschrift, das Flugblatt eine zentrale Rolle. Das zeigt sich auch in der Studie „Erfolgsfaktoren im e-commerce“ die wir und Google mit dem EEC Köln realisiert haben.  Analoge Markenkontaktpunkte sind die Treiber für den Online-Kauf. Ohne Papier geht vieles gar nicht oder vieles schlechter.

Paketzustellung am Samstag in Österreich selbstverständlich?

Es ist spruchreif. Die österreichische Post startet nun offiziell mit der Samstagszustellung von Paketen. Nach einem Pilotbetrieb in sechs Verteilzentren […]

Samstagszustellung österreichische Post AG

Es ist spruchreif. Die österreichische Post startet nun offiziell mit der Samstagszustellung von Paketen. Nach einem Pilotbetrieb in sechs Verteilzentren sollen noch heuer in allen Ballungszentren, Haushalte am Samstag mit Paketen versorgt werden.

Was in Deutschland schon lange Standard ist, wird nun auch in Österreich umgesetzt

österreichische Post AG Logo

Die Samstagszustellung von Paketen durch die börsennotierte, teilstaatliche Post bietet auch für Online-Händler einen Vorteil. Der Einkaufsprozess im Webshop ist innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen, die Ware gepickt und gepackt – nur der Versand lies bisher auf sich warten. Damit soll bald Schluss sein. Kunden dürfen sich jetzt freuen, dass das Outfit für die am Wochenende anstehende Party rechtzeitig ankommt und die Bestellung auch auf den letzten Drücker gemacht werden kann. Dies bedeutet auch, dass zB. Amazon-Prime Kunden in Österreich endlich in den Genuss der 24-Stunden Lieferung kommen.

SB-Zone, Postempfangsboxen und Post-App werden ausgebaut und umstrukturiert

Der Ausbau der Postempfangsboxen, die Weiterentwicklung der Post-App und der „Same-Day-Delivery“ sollen dafür sorgen, dass Pakete rechtzeitig beim Empfänger ankommen. „Die Kunden bestellen Produkte immer öfter online und wollen sie immer rascher erhalten. Deshalb erhöht die Post die Zahl der am Wohnort installierter Empfangsboxen bis Jahresende von 9.500 auf 11.000„, so Dipl. Ing. Dr. Pölzl – Generaldirektor der österreichischen Post AG.

Der europaweite Trend findet somit Einkehr im nächsten Alpenland, sorgt aber für keine Mehrkosten. Weder Versender noch Empfänger tragen die Kosten der Zustellung am Wochenende. Die Zustellung soll samstags am Vormittag bis zum späten Nachmittag erfolgen und die Gewichtsbeschränkung liegt pro Paket nach wie vor bei den üblichen 31,5 kg. Die Post lässt sich diesen Zusatzservice einen Betrag im mittleren einstelligen Millionenbereich kosten, so Paket-Vorstand Peter Umundum.

 Der Postler bleibt am Wochenende zuhause

Sendungsbenachrichtigung - gelber Zettel

Die Zustellung am Samstag bezieht sich laut Pressemeldung rein auf Pakete. Wer auf Briefe am Samstag hofft, hat sich getäuscht. Auch die bekannten „gelben Zettel“ wird es also in dem jetzigen Ausmaß nicht mehr geben. Freitag nicht zu Hause gewesen? Der Nachbar auch nicht? Ist somit eine Zustellung oder Abholung am Samstag gewährleistet bzw. möglich? Ob sich hierzu schon jemand eine logische Schlussfolgerung überlegt hat, ist noch offen. Dazu stehen von der österreichischen Post noch keine Informationen zur Verfügung.

 

 

Erfolgreiches Pilotprojekt mit sieben Großkunden stößt auf großes Interesse

Das im Juli gestartete Pilotprojekt war sowohl für Kunden als auch Unternehmen ein erfolgreicher Start für das, was schon bald Standard werden kann. Die Unito-Gruppe war Teil dieses ersten Anlaufes – mit absolutem Erfolg und positivem Feedback der Kunden. Die Handelsgruppe Pfeiffer aus Linz stellt seit November 2014 unter anderem auch Lebensmittel über die österreichische Post AG an Haushalte im Raum Oberösterreich zu. Flächendeckend erfolgte die Zustellung der Produkte bisher im normalen Lieferrhythmus der Post, also am Vormittag des Folgetages.

Wir sind gespannt, wie sich die Samstagszustellung auf das Einkaufsverhalten der Online Shopper in Österreich auswirken wird.