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Begriffserklärung Content Marketing

Mit dem Anglizismus „Content“ wird der Inhalt einer Website, eines Blogs oder Community beschrieben. Die Bezeichnung Content wurde seit Mitte der Neunziger Jahre im Kontext der Neuen Medien geprägt und steht sowohl für Text- als auch für Bildmaterial, das auf einer Website eingebunden wird. Im Zuge der Digitalisierung liegen Medieninhalte heute in den unterschiedlichsten Formen vor.

So zählen neben Text- und Bilddateien auch Video- und Audiodaten zum digitalen Content. Ein weit verbreiteter Begriff ist „Content Marketing“. Während „Content“ nur den eigentlichen Inhalt beschreib, greift das Thema Content Marketing viel detaillierter.

Content Marketing stehr für eine strategische Ausrichtung, die sich auf das Erstellen und Verbreiten von wertvollen, relevanten und stetigen Inhalten, um eine definierte Zielgruppe anzusprechen und an sich zu binden. Im eCommerce bedeutet Content Marketing auch, Kundenbindung. Die Absicht der verschieden eingesetzten Inhalte ist, das Verhalten und die Wahrnehmung von Kunden oder Usern zu beeinflussen und Awareness gegenüber des eigenen Unternehmens zu schaffen.

Content Marketing kann man als Technik beschreiben, welche informiert, berät und mit unterhaltenden Inhalten eine gewisse Zielgruppe ansprechen soll. Das Ziel ist, diese vom eigenen Unternehmen und dem Leistungsangebot oder der eigenen Marke zu begeistern.  Die Verbindung zu einem Content-Management-Systemen ist unabdingbar und bietet somit in diesem Prozess eine wesentliche erleichterung des Workflows.

Content Marketing ist unter anderen für eine abwechslungsreiche und gut umgesetzte Social Media Präsenz, Suchmaschinenoptimierung, gute PR und der oben genannten Kundenbindung wichtig. Durch richtig platzierten Content schafft das kommunizierende Unternehmen für seine Zielgruppe den Mehrwert und den Unterschied, der im Endeffekt zählt.

Online-Shopping

Was man braucht, um einen erfolgreichen Online-Shop zu betreiben, darüber sind sich viele einig. Doch es gibt Fakten, die haben viele Online-Shops mit Sicherheit nicht berücksichtigt. Denn manche Kaufentscheidungen haben mit „online“ herzlich wenig zu tun.

Studien zeigen: Bis auf technische Neuerungen, ist Online-Shopping ein stabiles Geschäft

Ich habe in der letzten Woche mehrere Studien und Befragungen zum Thema Online-Shopping im B2C Umfeld durchgewühlt und auch darauf geachtet, wie sich die Ergebnisse in den letzten 5 Jahren verändert haben. Die klar erwartete Verschiebung in den letzten Jahren war so einfach, wie naheliegend: Mehr Mobile- und weniger Desktop-Shopping. Wobei laut Google Deutschland das Tablet nicht zum mobilen Einkaufen zählt, denn das wird meist daheim oder im Büro genutzt. Nicht in der U-Bahn. Und noch eine Erkenntnis, auch Einkäufe daheim am Desktop-PC zählen teilweise zum mobilen Shopping. Ganz einfach, weil in der U-Bahn oder im Café zwar am Smartphone an den virtuellen Schaufenstern „gebummelt“ wird, die Eingabe der Rechnungs-/Zahlungs- und Lieferdaten dann aber zu kompliziert ist. Wer also seinen mobilen Shop verbessert, wird in der Regel auch Steigerungen der Einkäufe über die Desktop-Version verzeichnen.

Kaufverhalten: Der Preis ist nicht immer relevant!

Beim Kaufverhalten unserer Online-Shopper lohnt es sich übrigens nicht, zwischen Männern und Frauen zu unterscheiden. Grundsätzlich haben diese nämlich sehr ähnliche Präferenzen. Auch die Altersgruppen liegen in vielen Dingen sehr nahe zusammen. Jüngere (wenn hier genannt, immer bis ca. 30 Jahre jung gemeint) lassen sich jedoch eher über Rabatte anziehen. Doch liegt hier auch die Retourenquote höher (wenn man etwas kauft, weil es billig war, beschäftigt man sich nicht so sehr mit dem Produkt, welches dann hinterher doch nicht gefällt).

Grundsätzlich kann man in der Preisdiskussion sagen: Bieten Shops etwas an, was man überall anders auch kaufen kann, geht es fast ausschließlich über den Preis. Hier kann man mit Rabatten und guten Platzierungen in Preissuchmaschinen punkten. Hat man dagegen individuellere Produkte, so spielt der Preis bzw. der Preisvergleich keine so große Rolle.

Doch was wird denn überhaupt gekauft?

Keine Überraschungen gibt es hier, da sind sich alle Studien einig: Bücher, Textil & Mode, Ticketing, Musik, Reisen, Software- und Musikdownloads, Unterhaltungs-, Klein- und Haushaltselektronik, Computer. Nur beim wachsenden Thema der Online-Apotheke, hier gilt: je älter, desto mehr. Eigentlich logisch, wenn man sich ansieht, welche Medikamente online gut gehen. Nämlich Medikament für chronisch Kranke (wo erlaubt), denn diese sind regelmäßig und planbar, sowie die Hausapotheke.

Gratis-Mentalität bei Dienstleistungen und Medienkonsum

Wer Schuld an dieser Entwicklung ist, da scheiden sich die Geister. Klar ist: Für Dienstleistungen, Beratungsleistungen und Medienkonsum will keiner zahlen. Wer im Internet Geld verdienen will, sollte sich bei diesen Branchen lieber an andere Einkommensquellen halten. Informationen müssen für die Internet-Nutzer gratis sein. Schade eigentlich, aber nicht mehr wegzudiskutieren.

Warum verlieren Sie Kunden im Online-Shopping?

Negative Erfahrungen machen Online-Shopper hauptsächlich mit – wer hätte es gedacht? – zu viel Werbung. Das ist übereinstimmend die TOP-Antwort auf die Frage nach Nerv-Faktoren. Agenturen, die Ihnen einen Newsletter und ein Angebotsschreiben nach dem anderen und blinkende schreiende Werbebanner nahelegen, sollten Sie aussortieren. Damit vergraulen Sie Ihre Kunden. Je jünger Ihre Käufer, desto schneller sollten Sie übrigens liefern! Bei jungen Käufern können 2 Tage Lieferzeit schon als zu spät empfunden werden, ältere Käufer finden 5 Tage auch schon mal OK. Dass die Ware nicht der Beschreibung und den Fotos im Online-Shop entspricht ist übrigens einer der häufigsten Gründe für Unzufriedenheit und Retouren. Es nutzt Ihnen also nichts, ein Schrott-Produkt besonders schön darzustellen! Bei Kleidung ist klar: Passt nicht = wird zurückgeschickt!. Sie können also mit ehrlichen Produktbeschreibungen und ausreichend Foto-/Videomaterial gegen die Retourenquote ankämpfen.

Wie wollen Kunden zahlen?

Kein Geheimnis mehr: Kauf auf Rechnung ist mit weitem Abstand die beliebteste bzw. meist gewünschte Zahlungsart. Es ist leider auch die Zahlungsart, die von vielen Shops noch immer nicht angeboten wird. Hier verlieren Sie massiv Kunden, wenn Sie diesem Wunsch nicht nachkommen! Übrigens ist die Kreditkarte als Zahlungsmittel gar nicht so beliebt. Da ist Vorkasse und Sofortüberweisung noch beliebter, natürlich auch Bankeinzug/Lastschrift oder PayPal. Die umständliche Nachname ist übrigens total out!

Warum kaufen Kunden, wenn schon nicht über den Preis?

Klar, Preisvergleichsseiten haben wir schon abgehandelt, aber andere Faktoren animieren Kunden noch mehr zum Geld ausgeben: Erstens, weil sie das Produkt im stationären Handel gesehen haben, aber aus irgendeinem Grund erst später online kaufen wollen. Zweitens, weil es ihnen empfohlen wurde. Und jetzt kommt’s: NICHT, weil es ihnen jemand (noch dazu über sponsored Posts) auf facebook empfohlen hat, sondern weil man gemeinsam im Café oder im Büro miteinander über das Produkt geplaudert hat. Ja, meine Online-Shopbetreiber, das gibt es und es ist deutlich wichtiger als irgendein doofer, durch Online-Gewinnspiele erzwungener Link auf facebook & Co!. Natürlich sorgt das für Traffic. Aber Traffic gibt es an der Autobahn auch – nur werden sie dort mit einem Bauchladen dennoch kein Geschäft machen. Die potentiellen Kunden rauschen einfach durch!

Übrigens sollten Sie im Online-Shop auch Kundenbewertungen anbieten. Die allermeisten Online-Shopper lesen diese nämlich gerne. Die Bewertungen zu bekommen, das bedarf jedoch eine Menge an motivationsfördernden Aktivitäten, denn die wenigsten nehmen sich Zeit dafür, positive Bewertungen zu schreiben. Negative Bewertungen jedoch kommen wie von selbst dahergeflogen.

Die Überraschung für Kaufmotive: Online ist schwächer als Offline!

Aber ich habe Ihnen die absolute Top-Antwort für den Online-Kauf eines Produktes bis zum Schluss aufgehoben: Kunden kaufen Produkte online, die sie zuvor in PRINT!!!!!! (sic! Ja, PRINT!!!!) also gedruckten Medien gesehen haben. Entweder in der Werbeanzeige oder im PR-Text. Aber natürlich auch die TV- und Radiowerbungen ziehen nach wie vor.

Klassische Public Relations, klassisches Marketing – das ist etwas das den vielen IT-Profis der Online-Shops einfach nicht liegt und darüber stolpern ach so viele. Die althergebrachten Regeln des Handels, des Marktes und der Kaufmotive haben nicht ausgedient, nur weil man heute so schnell und einfach einen Online-Shop aufbauen kann!

Viel Erfolg!

Constantin Wollenhaupt, M.A.

Inhaber HarCon Media & Consulting

sustainable business marketing