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PAYONE ist neuer A-COMMERCE PartnerWir freuen uns sehr, euch heute mit PAYONE einen innovativen Partner im Bereich Payment im A-COMMERCE Netzwerk präsentieren zu dürfen.

Über PAYONE:

PAYONE bietet Unternehmenslösungen zur automatisierten und ganzheitlichen Abwicklung aller Zahlungsprozesse im E-Commerce. Der Payment Service Provider ist ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als Zahlungsinstitut zugelassen. Das Leistungsspektrum umfasst das Cash- und Risikomanagement sowie die Akzeptanz und Abwicklung nationaler und internationaler Zahlungsarten sowie aller Finanzdienstleistungen. Standardisierte Schnittstellen und Extensions erlauben eine einfache Integration in bestehende E-Commerce und IT-Systeme bei höchsten Sicherheitsstandards.

PAYONE zählt zu den 50 am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland und betreut über 3.500 E-Commerce-Kunden aus verschiedenen Branchen und Ländern, darunter eine Vielzahl namhafter Unternehmen wie Immonet, Globetrotter Ausrüstung, HD PLUS, Fujitsu, Zalando, Hawesko, Sony Music und Hallhuber. PAYONE beschäftigt mehr als 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Head of eCommerce intercard Gerhard Sahner im Interview

Dipl. sc. pol. univ., Dipl. BW. (FH) Gerhard Sahner … Wir wollen hiermit betonen, dass anfangs nicht bekannt war, dass hier so viele Titel stehen würden. Wir stehen ja nicht so auf Titel (wie man weiss), haben diese aber hier aufgeschlüsselt. Nicht, weil wir davon impressed sind, sondern weil wir wissen, dass Gerhard über Titel und Bezeichnungen hinaus weiss, wovon er spricht. Deshalb haben wir ihn zum Interview gebeten. Stephan kennt Gerhard Sahner schon sehr lange und es ist immer wieder eine Freude mit dem waschechten Bayer sich zu unterhalten. Unter anderem weil der Akzent so toll zum anhören ist, aber vor allem weil er die Payment Branche aufwachsen gesehen hat. Gerhard ist seit über 10 Jahren im Bereich Payment tätig. Vor seiner Tätigkeit für die CommerzFinanz, Klarna und InterCard sammelte er langjährige Erfahrung im stationären Handel, im klassischen Versandhandel sowie dem Onlinehandel.

Als Head of E-Com bei der InterCard AG berät Gerhard zahlreiche Onlinehändler in Payment-Fragen. Parallel ist Gerhard seit vielen Jahren Lehrbeauftragter und Prüfer an diversen Hochschulen. Daneben ist er auch in der Politik engagiert und setzt sich aktiv für die Belange des Münchner Traditionshandels ein.

Gerhard Sahner – Interview Payment intercard

Gerhard, du bist nun schon sehr lange in der Payment Branche tätig. Hast Vieles gesehen und miterlebt. Auch das Sterben vieler Zahlungsmittel ist dir nicht fremd geblieben (siehe Yapital). Wenn man den Verlauf der „The next big things im Handel“ ansieht, war die Rechnung der erste große Hype. Jetzt sprechen viele von Wallets. Was sind deiner Meinung nach die nächsten großen Erfolge in diesem Bereich?

Zukunft der Wallets als Bezahlmethode

Im Bereich der Wallets wird sich auch weiterhin alles auf wenige Big Player wie Paypal & Co konzentrieren. Auch wenn der klassische eCommerce Markt hier heute bereits klar verteilt ist und es neue Bezahldienstleister schwer haben werden, müssen sich die etablierten Anbieter zukünftig den Herausforderungen von “echten” Mobile Wallets stellen. Den Omnichannelansatz mit Aspekten wie „Risiko“, „Prozesse“, „Datenschutz“ und „Sicherheit“ zu vereinbaren, bringt noch gewaltige Herausforderungen für alle Akteure mit sich. Die „next big things im Handel“ werden von der Ausweitung und Vereinfachung des Mobile Payments und des kontaktlosen Bezahlens mittels NFC (Near Field Communication) im stationären Handel geprägt sein.

Wenn bis dato die Kreditkarte als einziges wahres Omnichannel -Bezahlverfahren betrachtet werden kann, so werden künftig klassische e-Payment Methoden in die Offlinewelt vordringen und eine weitere Heimat in entsprechenden Mobile Wallets finden. Mit der Integration von Smartphones in die Methodik der Mobile Wallets werden weitere Big Player wie Apple & Co massiv in den Payment-Markt vordringen. Sie haben längst verstanden, dass für den Kunden die Usability im Vordergrund steht. Sie bieten ihren Kunden „Payment as a Service“, welcher gleich mit dem Smartphone mitgeliefert wird und somit verhältnismäßig unkompliziert ist.

Yapital konnte diesen Aspekt und die damit verbundene Erwartungshaltung des Verbrauchers nicht erfüllen und hat zudem auf den QR–Code gebaut, während der Handel zunehmend auf die NFC-Technologie (Near Field Communication) setzt. Die Etablierung von NFC am POS wird zudem eine Bandbreite neuer Möglichkeiten mit sich bringen. Die Bezahlung durch einfaches Auflegen des Smartphones oder der girocard / Kreditkarte wird das Bargeld mehr und mehr auch bei Kleinstbeträgen verdrängen und auch Branchen gewinnen, in denen heute noch die Bezahlung mit Bargeld dominiert. Insbesondere Skandinavien lebt uns das bereits in vielen Bereichen mit großem Erfolg vor.

Ich denke, dass durch die fortschreitende Konzentration auf wenige Big Player die Luft für kleinere Wallets noch dünner werden wird. Der Kunde von morgen wird sich einerseits zwar flexibel, andererseits aber auch immer gläserner durch die Welt der Multi- & Omnichannels bewegen. Neben einem mündigen Verbraucher wird gerade auch der Gesetzgeber gefragt sein, Datenmissbrauch und Monopolismus vorzubeugen.

Bezahlmethoden im OmniChannel

Die richtige Wahl der Bezahl-Methoden ist entscheidend für den Erfolg im eCommerce, aber auch im Omnichannel. Man muss nicht je nach Land, sondern auch je Kundengruppe die richtigen Auswahl-Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Welche speziellen Herausforderungen bestehen diesbezüglich im Online Handel aber auch im OmniChannel?

Bezahlmethoden und Payment

Hier sollte man zuerst einmal abgrenzen, wie wir den Begriff „Omnichannel“ verstehen wollen. Für mich handelt es sich dabei um die Ermöglichung einer nahtlosen Customer–Journey über alle Kanäle hinweg. Der Omnichannel Kunde erwartet dabei alle Freiheiten flexibel zwischen Kanälen zu wechseln, ohne dabei an Historie und Gewohnheiten einbüßen zu müssen. Etwas Vergleichbares bieten heute zwar sicherlich bereits Google, Apple oder Amazon, jedoch sind wir meines Erachtens noch weit davon entfernt, im breiten Handel tatsächlich von “Omnichannel” sprechen zu können. Daher denke ich, dass der klassische Händler sowohl im stationären als auch im reinen Onlinehandel erst einmal vor einer Entwicklungsstufe steht, die ich der Begrifflichkeit „Multichannel“ zuordnen würde. Das fortschreitendende Verschmelzen der Online- & Offlinewelt unter rasant wachsender Beteiligung des Mobile Commerce wird für den Händler von heute sicherlich positive Synergien bringen.

Andererseits wird dies aber auch negative Effekte mit sich bringen, denen zu begegnen eine ebensolche Herausforderung darstellt, wie überfällige prozessuale Reorganisationen anzustoßen. Hier werden weder die klassischen Dual-Player, noch die klassischen Internet-Pure-Player ohne Anpassungen und Weiterentwicklung ihrer Aufbau- und Ablauforganisation bestehen können. Die Internet-Pure-Player von heute werden wir zu großen Teilen zukünftig auch am POS wiederfinden, sie werden die Landschaft der klassischen stationären Händler zukünftig entscheidend mitprägen.

Der Kunde von morgen wird die völlige Entscheidungsfreiheit und perfekte Händlerprozesse beim Einkauf, bei der Bezahlung und Warenübergabe / Lieferung einfordern.  Die erwähnten Mobile Wallets werden an dieser Stelle die Welt des Bezahlens sicherlich bestimmen, da gerade sie dem Kunden die entsprechende Flexibilität anbieten. Hier sind jedoch neben bereits erwähnten Anforderungen an Aspekte wie Sicherheit, Risiko und Datenschutz  noch gewaltige prozessuale, technologische und rechtliche Barrieren zu überwinden, welche die Entwicklung in Kontinentaleuropa sicherlich langsamer fortschreiten lassen als in anderen Staaten.

Konsolidierung – eCommerce Unternehmen im Wandel

Stichwort Konsolidierung. Viele klein- bis mittelgroße Payment-Unternehmen werden von den Big-Playern gekauft. Wieso ist das deiner Meinung nach so und welche Marktteilnehmer werden schlussendlich auf langer Sicht übrig bleiben?

Marktteilnehmer im eCommerce DACH Region

Momentan besteht der Payment-Markt aus wenigen marktbestimmenden aber auch immer noch vielen kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die verschiedene Antworten rund um anstehende Payment-Fragestellungen anbieten. Jedoch gibt es bis jetzt noch kein ausgereiftes Produkt, das alle zukünftiger Payment-Bedürfnisse befriedigen kann. Genau das ist es aber, was der Konsument benötigt. Alles in einer App verknüpft, Online-Shoppen mit den verschiedenen individuell festgelegten Zahlungsmethoden, aber auch als Kontaktloszahlung am POS, inklusive Integration von Kundenkarten, Gutscheinen und Coupons. Die großen Anbieter wissen längst, worauf es ankommt, können aber nicht alles selbst realisieren. Gerade kleine und mittelgroße Startups haben zwar oftmals innovative und skalierbare Ideen, aber nicht das nötige Kapital. Da die klassische Venture Capital-Welt in einem immer noch vom Platzen der „Dot.com Blase“ geprägten Europa weit weniger präsent ist als z. B. in den USA, bietet die Übernahme solcher Unternehmen eine gute Möglichkeit für Big-Player, eigene Defizite auszugleichen.

Und das Motto „If you can`t beat them – buy them“ ist in der IT ja schließlich auch nicht ganz neu. Ob man hier noch von Konsolidierung oder bereits von einem zu erwartenden Monopolismus der wenigen bekannten Big Player sprechen kann, ist wohl Auslegungssache.

Übernahme eCommerce Unternehmen 2016

Payment alleine reicht nicht mehr aus um einen wirklichen USP bei Online Händlern zu erlangen. Welche Services müssen PSPs weiterentwickeln bzw. anbieten um attraktiv zu bleiben oder noch attraktiver zu werden?

USP im Online Handel

Gerade bei kleineren und mittelgroßen e-shops ist das Angebot der Zahlungsmethoden über Erfolg und Misserfolg auf dem Markt mitentscheidet. Die Vielzahl der Anbieter von Bezahldienstleistungen und der harte Verdrängungswettbewerb im Paymentbereich bringen nahezu täglich neue Entwicklungen mit sich. Dem Händler wird eine detaillierte und laufend zu pflegende Marktkenntnis abverlangt, wenn er den für sich maßgeschneiderten Payment-Mix mit einem optimalen Konditionsgefüge verwirklichen will.  Leistet er das nicht, ist er letztlich auf einen starken Partner angewiesen, damit er sich selbst auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

Das entspricht schon alleine dem Prinzip der Arbeitsteilung und daraus realisierbarer Kostenvorteile. Gerade bei mittelständischen Unternehmen können Skalenerträge nur dann optimal realisiert werden, wenn man sich auf das eigene Wachstum konzentrieren kann. Waren die Händler vor wenigen Jahren tendenziell noch versucht, alles selbst umzusetzen und ein sich ständig änderndes Portfolio an Partnern zu verwalten, so dominiert mittlerweile der Wunsch, das gesamte Payment aus einer vertrauenswürdigen Hand zu erhalten. Der Auftrag eines PSP, vollumfänglich „Payment as a Service“ anzubieten, beginnt bei der Auswahl eines maßgeschneiderten Paymentportfolios mit den individuell geeigneten Kooperationspartnern zu bestmöglichen Konditionen, erstreckt sich über die Sicherstellung einer fehlerfreien und skalierbaren Integration sowie den Einsatz geeigneter Risikomanagement-Instrumente und findet schließlich auch im laufenden Alltagsgeschäft seine große Verantwortung.

Da gerade das Thema Payment maßgeblich über die Conversion Rate des Onlineshops mitentscheidet, ist hier eine laufende Beobachtung und ständig fortschreitende Optimierung zwingend nötig. Hier liegt eine der Kernkompetenzen eines verantwortlichen PSP. Darüber hinaus möchte ich auch die  Absicherung der wichtigsten Assets des Händlers als elementaren Service eines verantwortungsvollen PSP hervorheben. Dass es auf dem Paymentmarkt sicherlich auch Akteure gibt, deren Respekt vor der Marke des Händlers sowie vor den Daten und der Zufriedenheit seiner Kunden nachrangiges Anliegen ist, kann sicherlich ebenso wenig verleugnet werden, wie eine breite Spannweite technologischer und prozessualer Unterschiede, die über Erfolg und Misserfolg des Händlers mitentscheiden.

Erfolg im Online Handel – Payment

Was ist deine persönliche Einschätzung zu so genannten „neuen Zahlarten“ wie Paydirect, etc.?

Haben neue Zahlarten eine Zukunft?

Paydirekt wurde von den deutschen Banken und Sparkassen als potenzielles Konkurrenzprodukt zu PayPal ins Leben gerufen. Auf Basis der hohen Akzeptanz und Marktmacht von Paypal ist es sicherlich schwierig, hier als Mitbewerber anzutreten. Die Gefahr des Scheiterns und verbundene Imageverluste bei allen verbundenen Akteuren sind mit einzukalkulieren. Zur Registrierung bei “Paydirekt” benötigt der Verbraucher ein Girokonto bei einer der teilnehmenden Banken oder Sparkassen und einen Onlinebanking-Zugang. Die Bezahlung kann dann nach Anmeldung vorgenommen weitgehend unkompliziert vorgenommen werden. Dennoch benötigt der Verbraucher zuerst mal einen Händler, der am Verfahren teilnimmt. Und hier ist – nicht zuletzt auch auf Basis der anfänglichen Vertragsgestaltung – das Feld aktuell noch überschaubar.


Zur Erhöhung der Akzeptanz sollen PSPs als Bindeglied zwischen Kunden und Händler fungieren. Inwiefern sich der gewünschte Marktanteil erzielen lässt, wird sich zeigen. Dennoch sollte gerade im Sinne der Händler und Verbraucher einem Trend zur Monopolisierung im Paymentbereich entgegengewirkt werden. Auch kleine  Anbieter wie z. B. Cash Payment Solutions (“Barzahlen.de”) haben bewiesen, dass es auch unter schwierigen Startbedingungen und aller Unkenrufe zum Trotz immer noch möglich ist, kleine aber respektable Marktanteile im Paymentbereich zu erobern und die Marktmacht potenzieller Monopolisten im Sinne der Händler und Verbraucher einzudämmen.

Rechtliche Regelungen eCommerce und Digital

Auch die digitale Branche und vor allem der eCommerce werden rechtlich immer stärker reglementiert. Was kommt in nächster Zeit auf Online Händler zu?

Welche rechtlichen Aspekte spielen im eCommerce eine Rolle?

Die rechtlichen Reglementierungen im e-Commerce betreffen in Deutschland verschiedenste Teilgebiete, wie z.B. Zivil-, Urheber-, Wettbewerbsrecht oder auch Datenschutz u. v.m. Zudem haben Händler beim Online-Handel im Ausland die Vorschriften des Verbraucherlandes zu beachten. Hier den Überblick zu behalten stellt eine große Herausforderung an den Händler dar, welche sich kosten- und ertragsseitig niederschlägt. Dass hierbei obendrein Trittbrettfahrer wie z. B. die Nutzniesser von Abmahnwellen unnötige Zusatzkosten verursachen, kann nicht im Sinne einer marktwirtschaftlichen Wettbewerbsordnung sein.

Viele Gesetze dienen in erster Linie dem Verbraucherschutz, was meiner Meinung nach durchaus zu begrüßen ist. Dennoch führt eine Überreglementierung zur Einschränkung von Wettbewerbsfreiheit einerseits und steigenden Kosten bzw. sinkenden Erträgen andererseits. Dies kann gerade der Mittelstand nur schwer verkraften.

Zukunft im eCommerce

Ein Blick in deine persönliche Glaskugel – Wie wird sich der Handel in den nächsten 2-3 Jahren entwickeln? Hast du ein bestimmtes Wunschszenario für Händler (Online und / oder stationär)?

Änderungen im eCommerce – Agenda 2020

Hier stehen wir meines Erachtens vor einer gigantischen Umwälzung. Das ECC Köln und die Managementberatung Mücke, Sturm & Company prophezeiten bereits vor zwei Jahren, dass sowohl der Online-Handel als auch der klassische stationäre Handel vor gravierenden Veränderungen steht. Gemäß der zugrundeliegenden Studie muss der Handel bis zum Jahr 2020 mit komplett überarbeiteten Konzepten aufwarten, sonst werden ca. 70 % vom Markt verschwinden. Der Verbraucher von morgen ist klar am Internet orientiert, demzufolge ist der klassisch stationär orientierte Kunde und mit ihm auch der traditionelle stationäre Handel am Aussterben. Das stellt den klassischen Handel vor immensen Handlungsdruck.

Aber auch 90% der Internet-Pure-Player werden nicht zuletzt aufgrund der geringen Margen in dieser Form nicht weiter bestehen können. Glaubt man der Studie, werden nur solche Konzepte überleben können, die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und diese im Sinne klarer und einzigartiger Positionierung zuverlässig für den Kunden umsetzen. Neben der erforderlichen Konsequenz sind hier insbesondere Flexibilität und Innovationsstärke gefordert. Gegen Big Player wie Amazon werden neben den Shops der streng geführter Handels- und Herstellermarken nur wenige Nischenanbieter erfolgreich im Markt  bestehen können. Das Thema Kauferlebnis im Sinne einer durchgängig erlebbaren Customer Journey mit echtem Mehrwert muss dem Verbraucher konsequent und ohne jeden Kanalbruch zur Verfügung stehen. Ein interessanter Ansatz hierzu kommt mit shöpping.at aus Österreich. Zwar handelt es sich um einen Marktplatz, doch setzt shöpping.at gerade auf die Stärkung regionaler Produkte und Marken und möchte so den österreichischen Fachhandel dabei unterstüzten, dem Giganten Amazon die Stirn bieten.

Mein persönliches Wunschszenario ist, dass es gerade dem Mittelstand gelingt, mit entsprechenden Geschäftsmodellen zu bestehen. Und das sowohl im Onlinehandel als insbesondere auch im stationären Handel, der nicht zuletzt auch unsere Stadtbilder prägt. Das zunehmede Ausbluten der Fußgängerzonen unserer Innenstädte zugunsten farbloser Shopping-Malls und gesichtsloser Franchiseketten sowie das Aussterben von Kleinstadtidyllen lässt sich durch entsprechende Gegensteuerung eindämmen. Hier ist neben dem Handel und der Politik aber insbesondere der Verbraucher gefragt, der Einkaufen wieder als Erlebnis für alle fünf Sinne begreifen und sich der verbundenen werteorientierten Verantwortung bewusst sein muss.

Payment Plattform - eCommerce in Österreich

Wir stoßen immer wieder auf sehr spannende Personen in unseren Gesprächen überall in der DACH Region. Vor kurzem sind wir auch auf optile gestoßen und somit mit dem CEO, Daniel Smeds, des Unternehmens in Kontakt getreten. Was er zum Thema Payment sagt, lest ihr in seinem Interview!

Über optile: optile bietet Online-Unternehmen eine offene und providerunabhängige Payment-Plattform, welche weltweit die Integration von Payment Gateways, Providern und Methode vereinfacht und beschleunigt. Die Payment-Plattform bietet Unternehmen und Händlern mit Fokus auf wiederkehrende Kunden mehr Entscheidungsfreiheit und eine verringerte Komplexität des Zahlungsverkehrs. Durch verschiedenste Payment-Lösungen und Analyse-Tools ermöglicht das Unternehmen ihren Kunden eine providerübergreifende Steuerung und Auswertung sowie die Optimierung aller zahlungsrelevanten Geschäftsprozesse und deren Kosten.

Daniel Smeds – CEO optile

Payment ist ja ein ungeliebtes Thema in der Branche. Jeder muss sich damit beschäftigen aber vor allem, wenn etwas nicht funktioniert, merken Händler wie wichtig diese Komponente ist. Ist optile einfach nur ein weiterer PSP (so wird das Unternehmen zumindest wahrgenommen) oder unterscheidet sich der Service für Händler hierbei?

Könnte man so sehen, aber optile ist ein Plattformanbieter und kann daher auch mehrere PSPs gleichzeitig in seine Technologie einbinden. Die Anwendung ist sehr einfach, reduziert enorm die technische Komplexität und richtet sich aktuell vor allem an mittlere und große Händler mit wiederkehrenden Zahlungen und an Plattform Architekturen (White Label). Je höher die Komplexität durch registrierte Kunden, Internationalität, hohes Volumen oder Automatisierung ist, umso mehr kommen die Vorteile der Software von optile zum Tragen.

Payment Plattform – eCommerce in Österreich

Des Weiteren ist der Begriff Payment sehr weit gefächert. Mobile Payment, Online & Offline Payment, Startups und neue Paymentformen und viele mehr. Worin sieht optile seine Stärken?

Diese Problematik der Vielfältigkeit löst optile für seine Kunden durch die einfache Integration aller Payment Methoden, -Anbieter und -Prozesse weltweit mit Hilfe folgender Features:

  • Dynamischer Checkout
    Beliebige Checkout Szenarien (u.a. Mobile) können sehr einfach, nativ, personalisiert und Conversion optimiert implementiert werden.

  • Implement Once
    Das Hinzufügen einer Methode oder eines neuen Payment Anbieters erfordert keine erneute Anpassung der Checkout oder Backend Implementierung.

  • Providerunabhängige Registrierung
    für Secure Storage, One-click, Wallet oder Abo Anwendungen

  • Adapter Factory
    Jede Methode und jeder Payment Anbieter weltweit kann innerhalb weniger Wochen für eine niedrige einmalige Schutzgebühr aktiviert werden.

  • API First
    Wir nutzen offene Microservice Schnittstellen zur einfachen Checkout Integration, Abfrage aller Payment Daten und zum Erstellen eigener Payment Anwendungen.

Was ist wichtig im Payment?

Konsumenten haben in den verschiedensten Kontinenten und Ländern spezielle Anforderungen an Zahlarten. Welche Erfahrungen habt ihr hierbei gemacht? Lassen sich pro Kontinent führende Zahlungsmittel identifizieren?

Einfache Antworten pro Kontinent gibt es leider nicht, da die einzelnen Regionen der Welt pro Industrie sehr differenziert sind.

Wir betreiben zu diesem Zweck seit zwei Jahren ein internes Research Projekt und haben mittlerweile eine große Datenbank, auf die ein intelligenter Recommendation Algorithmus zugreift. Das funktioniert so: Ein Händler gibt seine Industrie, sein Wunschland, sein Volumen und seinen durchschnittlichen Warenkorb an und der Algorithmus errechnet ihm auf Basis von Benchmarking Daten sein optimales Methoden Portfolio für jedes Land. Ein optile Händler kann dann jede empfohlene Methode mit drei Clicks auf seiner Zahlungsseite aktivieren. Aktuell bieten wir diesen Service nur für optile Händler. Da wir aber eine offene Plattform sein wollen, werden wir diesen Dienst ab nächsten Jahr auch allen Händlern, die nicht optile Kunden sind, kostenlos zur Verfügung stellen.

Wallet Trend – wie entwickelt sich Payment?

Der Wallet-Trend scheint etwas länger zu verweilen, als viele Experten es vorausgesagt haben. Apple Pay, usw. finden ihren Weg durch die Nutzung der Konsumenten. Ist deiner Meinung nach dieses Zahlungsmittel wirklich nur ein Hype oder wird sich in Zukunft die Art der Zahlung tatsächlich ändern?

Am Ende ist jede Bezahlmethode ein Wallet: ein Konto mit einem Kontostand, Buchungsbewegungen, einem Autorisierungsmechanismus und einem Händlerakzeptanzprozess. Viele der klassischen Bezahlmethoden haben jedoch den Schritt in die Online Welt mehr schlecht als recht geschafft – die Autorisierung ist zu kompliziert und die Transaktionen können nicht in Echtzeit gebucht werden. Daher gibt es Player wie z. B. ApplePay, die versuchen mit ihren registrierten Kunden in diese Lücke zu stoßen.

Die Frage ist: Schaffen es die etablierten Player wirklich „online“ zu werden oder werden sie von neuen Playern verdrängt. Da das Wallet Game immer das Henne / Ei Problem lösen muss, ist der Erfolg sowohl auf Endkundenseite als auch auf Händlerseite notwendig. Hier hilft kein Hype, sondern nur reale Händlervorteile: vor allem niedrigere Kosten und eine höhere Conversion beim Kaufprozess.

Da die Händlerziele und die Ziele von Wallets wie ApplePay oder Amazon Payments nicht identisch sind, bleibt es spannend welche Wallets sich am Ende durchsetzen werden. Es gibt auch strategische Allianzen aus Händlern, die ApplePay oder Amazon boykottieren – eine Entwicklung, die gerade in den USA zu sehen ist.

Meine Meinung: Es wird keine klare Konsolidierung geben, so wie es sich viele vorstellen oder wünschen. Für unterschiedliche Regionen der Welt und Industrien wird es unterschiedliche Wallets geben. Eine Erleichterung kann optile seinen Händlern hierbei liefern: Egal welches „Hype“ Wallet in Zukunft noch auftaucht oder in welche Märkte ein Händler sich bewegt: mit optile kann man jedes Wallet weltweit ohne erneute technische Implementierung aktivieren und dessen Wirksamkeit über A/B Testing ausprobieren.

Zukunft des eCommerce in Österreich

Ein Blick in deine persönliche Glaskugel. Wie sieht die Zukunft des Payments aus bzw. was würdest du dir für die Zukunft wünschen?

Wir haben eine Mission und das ist gleichzeitig auch, was ich mir für die Payment Welt in Zukunft wünsche: Let’s create an open payment world! Ich wünsche mir einen offenen Markt mit offenen Technologien und Transparenz – wir würden dazu gerne einen großen Beitrag leisten.

Payment Service Provider A-COMMERCE

Klarna und SOFORT Überweisung Aussteller am #ACDay15

A-COMMERCE Day - Klarna Aussteller    A-COMMERCE Day Aussteller Sofortüberweisung

Klara und SOFORT Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015

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Klarna und die SOFORT GmbH haben es sich zum Ziel gesetzt, Online-Shopping zu vereinfachen.

Die Geschichte von Klarna beginnt im Jahre 2005 – und damit beginnt auch das Ende des unsicheren Online-Handels. In Stockholm wird die Idee eines sichereren, einfacheren Online-Handels für sowohl Kunden wie Händler geboren. Das damalige Startup-Unternehmen Kreditor bietet Kunden erstmals die Möglichkeit, die Ware nach der Lieferung mittels beigefügter Rechnung zu bezahlen. Es ist der erste Schritt in Richtung sichereren, einfacheren Online-Handel. 2008 lanciert Kreditor als zweite Zahlart die Ratenzahlung im Online-Handel, um diesen noch einfacher und sicherer zu machen. Diese einzigartige Zahlungsmöglichkeit entspricht den höheren Anforderungen des Online-Handels an Flexibilität und reibungslosen Zahlungsvorgängen. Ab 2009 heißt das Unternehmen Klarna und ist inzwischen Marktführer im Bereich von Rechnungs- und Finanzierungslösungen im Online-Handel. 2011 erhält Klarna als erster rechnungsbasierter Anbieter von Zahlungslösungen für den Internethandel für seine hohen Sicherheitstandare das TÜV-Zertifikat “TÜV-geprüfte Zahlungssystem”. 2014 haben sich Klara und die SOFORT zusammengeschlossen – so entstand die Klarna Group, der führende europäische Zahlungsanbieter mit 1.300 Mitarbeitern. Heute nutzen 35 Millionen Online-Shopper in 18 Märkten die Services von Klarna und SOFORT.

Frosmo als Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015

Frosmo Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015

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FROSMO ist ein Technologie-, Beratungs- und Serviceunternehmen, dass sich auf eCommerce Growth Management spezialisiert hat. Mit Frosmo lässt sich der Umsatz von Webseiten und mobilen Anwendungen systematisch steigern. Der Marktführer aus Finnland arbeitet mit namhaften Unternehmen aus den Branchen Aviation, Tourismus, Services, Glücksspiel, Telekommunikation, Banken und Versicherungen und natürlich eCommerce.

FROSMO wurde 2008 in Helsinki gegründet, wo sich bis heute der Sitz des Unternehmens befindet. Als internationaler Aussteller spezialisiert sich das Unternehmen im Bereich eCommerce Growth Management Software. Sie schaffen eine einzigartige Kombination aus maßgeschneiderten Website Lösungen und Targetings um somit die Relevanz für User zu gewährleisten. „We want to create better eCommerce experience for Schobers and help eCommerce companies increase conversions“ – eine klare Vision, die sich das finnische Unternehmen als Ziel gesteckt hat. Kundenservice wird ebenfalls groß geschrieben – ihr Versprechen an die Branche: „We will always provide you with the first class personal service, the same kind, that in turn you can offer to your clients.“

Slopelift als Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015

Slopelift Aussteller am A-COMMERCE Day 2015

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Die inhabergeführte Performance Marketing Agentur SlopeLift wurde im Jänner 2015 von Konstantin Kasapis im Zuge eines Management Buy-Out der Österreich – Niederlassung von Blue Summit gegründet. SlopeLift beschäftigt sich mit dem Neuaufbau von Search Engine Advertising (SEA) und Search Engine Optimization (SEO), sowie der Konzeption einer einheitlichen Online-Marketing-Strategie. Automatisierte Tools sind hilfreich und bei manchen Aufgaben nicht wegzudenken. Wenn das Tool aber den Menschen ersetzt, ist es für alle beteiligten ein Nachteil – Werkzeuge sind stets nur so gut, wie derjenige, der sie einsetzt. Als gelungenes Beispiel für diese Mischung steht der von ihnen entwickelte AdSynchroniser. Damit ist es kein Problem AdWords Kampagnen mit mehreren zigtausenden individuellen Keywords und Anzeigen-Texten nach handgestrickten Vorgaben zu erstellen.

Die Agentur versteht sich als Manufaktur und steht für Transparenz, Wissenskompetenz und lange Partnerschaften. Das Unternehmen ist zertifizierter Google- und Bing-Partner und arbeitet erfolgreich für renommierte nationale und internationale Unternehmen in unterschiedlichen Branchen. Zu den Kunden der ersten Stunde gehören dm-drogerie markt, BAWAG P.S.K., paysafecard, Tai Pan und Eurotax. Die Agentur verfügt nicht nur über ein Office in Wien, sondern – neben Büros in Zürich, Berlin und London – auch über eine Niederlassung in Bratislava. Unser erfahrenes Team begleitet Sie bei allen Schritten, die für eine effiziente Digitale Performance wichtig sind. Zusammengefasst: SlopeLift ist Ihr One-Stop-Shop für Online Performance Marketing.

Secure Trading als Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015

A-COMMERCE Day 2015 - Secure Trading Hauptsponsor

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Secure Trading bietet integrierte Services rund um den Online-Zahlungsverkehr. Sie sind ein zentraler Ansprechpartner mit End-to-End Lösungen für Kreditkarten-Acquiring, alternative Zahlungsmethoden, PCI Compliance und Cyber Security.

Das Unternehmen wurde 1997 als Online Payment Partner für den Online Handel gegründet. Seitdem sind sie weltweit präsent und bieten auch den größten internationalen Unternehmen kundenspezifische Lösungen. Kundenservice wird in diesem Unternehmen großgeschrieben. Führende Online-Händler vertrauen darauf, dass ihren Kunden das optimale Online-Erlebnis vermittelt wird – rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Ihre Payment-Plattform wartet mit einer Uptime von 100% auf. Mit dem Acquiring-Netzwerk von Secure Trading sind Online-Händler für internationale Geschäfte bestens aufgestellt. Darüber hinaus bieten sie für den Online Handel kundenspezifische Cyber Security Services sowie PCI-Zertifizierungen.

Disclaimer – Informationen über Unternehmen

Disclaimer: Jegliche Informationen über die hier angeführten Unternehmen stammen aus den internen Abteilungen der Unternehmen selbst oder durch Entnahme von Informationen der Websites und Pressecorner.

Payment

Mit Payment werden im eCommerce entweder der eingebundene PSP oder, wenn direkt eingebunden, die im Online Shop verfügbaren Bezahlarten bezeichnet.

Je nach Branche & Produktgruppe und je nach Land des Online Händlern benötigt ihr unterschiedliche Bezahlarten, um die Conversion Rate möglichst hoch zu halten und den Kunden vor dem Kaufabbruch hindert.

In Österreich sind folgende Bezahlmethoden bei den Konsumenten im B2C Segment die Beliebtesten:

  1. Rechnungskauf
  2. Kreditkarten
  3. PayPal
  4. SOFORT Überweisung

 

Loviit

Loviit

Wir freuen uns, euch Loviit als neuen Event-Partner für das 6. Online Händler Treffen präsentieren zu dürfen!

Über Loviit

Loviit – der einzige Partner für alle Zahlarten, die gesamte Transaktionsabwicklung und das komplette Risikomanagement für den Online-Handel. Alles aus einer Hand. Mit der innovativen Payment-Lösung können E-Shops ihren Kunden alle Zahlungsmethoden von Kreditkarte bis Kauf auf Rechnung zu einem einzigen Gebührensatz anbieten und so ihren Umsatz steigern. Die Integration in den Online-Shop ist genauso einfach, wie die Abwicklung. Online-Händler haben mit Loviit nur einen Ansprechpartner für den gesamten Payment-Prozess, eine einzige technische Lösung und nur einen Vertragspartner für alle Zahlungsarten. Loviit zahlt direkt an den Händler und übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung sowie das Debitorenmanagement inklusive Endkundenrisiko. So können sich E-Shops auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Die Loviit AG zählt als 100-prozentiges Tochterunternehmen der fine trade gmbh zur weltweit operierenden NTT DOCOMO Group, welche als Konzern mit eigenen Bankdienstleistungen Stabilität und permanente Liquidität garantiert. Sitz des Unternehmens ist Ruggell in Liechtenstein

mPAY24 ist ein zufriedener Kunde von A-COMMERCE

mPAY24-Logo-LmPAY24 ist ein Inhabergeführter Payment Service Provider in Wien – nach dem Kauf des PSP durch Michael Müller war eine Analyse notwendig, wie mPAY24 in der Branche gesehen wird und welche Services für die Neuausrichtung angepasst werden sollten.

Hierfür wurde A-COMMERCE beauftragt und innerhalb weniger Wochen konnte eine komplette Branchen-Analyse inklusive einem Lastenheft erstellt werden, wie die zukünftige Ausrichtung von mPAY24 aus Branchen-Sicht erfolgen sollte sowie zusätzlich die Grundlagen zum Aufbau eines kompletten Partner- & Multiplikatoren-Programms.

Bei Fragen zu dieser Beratung oder generell zu unseren Dienstleistungen kontaktiert uns einfach!