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Kundennähe als Erfolgsfaktor in der Schweiz

Die eCommerce Reports strömen nur so ein in den letzten Wochen. Auch jener der Schweiz hat uns erreicht und wir […]

eCommerce Schweiz - Vergleich Österreich

Die eCommerce Reports strömen nur so ein in den letzten Wochen. Auch jener der Schweiz hat uns erreicht und wir möchten einige Insights daraus mit euch teilen! Der eCommerce Report traut sich sogar an Prognosen heran. Positive Aussichten werden versprochen.

9% der Befragten (E-Commerce Report Schweiz, Juni 2016 FHNW/Datatrans) meinen, dass sich der E-Commerce Umsatz in ihrer Branche stark entwickeln wird – bis zu 15% oder mehr. Der Großteil der Befragten schliesst sich hier auch an. 53% behaupten nämlich, dass ihr Online-Umsatz erheblich steigen wird – um 5% bis 15% im gesamten Jahr 2016.

Was muss sich ändern im Schweizer E-Commerce?

Wenn man sich den Schweizer Markt ansieht, möchte man meinen, dass alles sehr geregelt und strukturiert – eben wie das klischeehafte Schweizer Uhrwerk – vor sich geht. Doch aus den eignen Reihen heisst es, dass sich Informations- und Warenflüsse verändern müssen. Hersteller, Händler und Konsumenten bringen immer mehr Vertriebsformen hervor und kreieren mit der Digitalisierung neue Geschäftskonzepte. Die „Ausländer“ üben Druck auf die Schweizer aus – auch im eCommerce fühlen sie sich herausgefordert. Dabei sind die Schweizer doch vor allem in ihrem Land die ersten Ansprech- und Handelspartner. Immerhin kaufen Schweizer Endkunden lieber im landeseigenen Shop ein. Und deshalb ist den Händlern klar, dass der Zugang zum Kunden immer die wichtigste Funktion bleiben wird.

2015 lässt sich als bisher schwächstes Wachstums-Jahr verzeichnen (zumindest bei den Studienteilnehmern). Der starke Wettbewerb sei daran schuld – und wieder sind es hier die „Ausländer“, die ihnen das Geschäft wegnehmen. Pure Player spüren dies stärker als Multi-Channel Unternehmen, denn die Kundennähe aus dem stationären Kontaktpunkt zeichnet sich als Vorteil aus. Deshalb soll mehr Visibilität erreicht und lokale Services intensiviert werden.

Was macht der eCommerce Schweiz anders?

Wie bereits erwähnt, ist der Schweizer Endkunde sehr froh über die Nähe und das Mindset des Schweizer Händlers. Auch aus logistischer Sicht betrachtet ist es für Schweizer Händler ein Vorteil, ihre Kunden direkt und schnell bedienen zu können. Der ausländische Mitbewerber muss sich hier besonders engagieren um diesen Vorteil zu toppen. Auch andere Serviceleistungen können nach dem Baukastenprinzip schnell und flexibel in Anspruch genommen werden.

Betreffend Payment ist es eindeutig erkennbar, dass der Bezahlvorgang keine Barriere darstellen darf. Im Einzelhandel lassen sich trotzdem alte Lösungen blicken. Aber es geht auch anders! Das zeigt der öffentliche Verkehr in der Schweiz – Online Tickets kaufen = kein Problem! Mit zwei Klicks hat man sein Ticket am Smartphone.

Das Thema Marktplätze ist auch im eCommerce in der Schweiz ein heißes Thema. Siroop und Ricardo.ch rüsten sich auf – und das zu recht. Amazon hat bereits hervorragende Lösungen im B2C Bereich geschaffen, dass auch Schweizer Kunden es in Zukunft einfach haben beim Online Riesen zu kaufen. Weitere Mitbewerber zu Amazon könnten die beiden Warenhäuser Digitec Galaxus und brack.ch aufgrund ihres breiten Warensortiments werden.