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Jan Radanitsch Interview

Jan ist Gründer und Geschäftsführer der Smarter Ecommerce GmbH (smec). Er leitet seit 2014 den von ihm konzipierten Diplomlehrgang „E-Commerce Management“ an der Werbeakademie Wien. Auf internationalen Konferenzen ist er als Speaker oder Moderator aktiv und stellt seine Expertise unter anderem als Juror bei AWS Impulse zur Verfügung. Der zweifache Vater ist begeisterter Skifahrer, Segler und Drachenflieger. smec und SEA-Automatisierung – seit zehn Jahren eine bewährte Kombination. Ihre Tools unterstützen Kunden rund um den Globus (z.B. adidas, die Otto-Gruppe und Agenturen wie iProspect) bei der Optimierung ihrer Google-AdWords-Kampagnen. Die AdEngine ermöglicht datengetriebene, hocheffiziente Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen über Text Ads. Whoop! ist die erste Bid Management Software, die speziell für Google Shopping entwickelt wurde, um mit predictive bidding das volle Potential von Shopping-Kampagnen auszureizen. Mittlerweile arbeiten 100 Marketing Experten, Software Entwickler und Data Scientists kontinuierlich an der Weiterentwicklung dieser Tools. Alleine im Jahr 2016 ist das Unternehmen um 50 Mitarbeiter gewachsen und bezieht im Sommer 2017 sein neues Headquarter in der Linzer Tabakfabrik, dem Hotspot für Kreativwirtschaft und Start-Ups in Linz.

Jan Radanitsch im Interview

eCommerce und Online Marketing gehören seit dem Start unserer Branche sehr eng zusammen, denn das Eine macht ohne dem Anderen kaum einen Sinn. Wie siehst du die Entwicklungen der letzten Jahre – welche Trends werden sich auch in den kommenden Jahren weiter entwickeln, welches Thema wird vermehrt weg fallen?

Das Tempo verschärft sich. Viele der seit Jahren prophezeiten Möglichkeiten sind nun im täglichen Business angekommen. Die Trends Richtung produktspezifisches Werben und Aussteuern der Marketingkanäle sowie immer exakteres Targeting werden sich weiter verstärken. Das Thema Automatisierung wird uns die nächsten Jahre sicher ganz besonders fordern. Dazu gehört dann Machine Learning bzw. AI. Wir sehen zum Beispiel immer mehr Nachfrage, sehr spezifisch und hochindividuell AdWords-Werbung zu machen und diese z.B. nach Produktmargen oder anderen unternehmensspezifischen Kennzahlen automatisiert auszusteuern. Hinzu kommt, dass die ehemaligen Medienbrüche überwunden sind. In herkömmlichen Offline-Kanälen wie TV-Werbung wird zum überwiegenden Teil Werbung für Online-Angebote geschalten. Das effektive Zusammenspiel aller Werbebereiche wird über den Erfolg entscheiden.

Ein großes Potential für den Online-Handel birgt auch Video-Werbung, sofern durch sauberes Targeting die richtigen Zielgruppen angesteuert werden können. Gerade in diesem Bereich wird sich in naher Zukunft noch sehr viel bewegen.

E-Commerce in Österreich – Experten

Ihr habt vor einigen Jahren begonnen, eure eigene Software Lösung zu entwickeln – wie kam es dazu und was war zum Start euer Ziel damit? Wie haben sich diese Ziele in den letzten Jahren verändert?

Wir hatten mit meinem letzten Unternehmen sehr erfolgreich AdWords für Online-Händler eingesetzt und gesehen, dass sich die Suche über Jahre als der Umsatztreiber für Onlineshops entwickeln wird. Ich hatte damals die Vision, dass sich die Google-Suche mehr in Richtung Longtail orientieren wird, und die Menschen neben den Marken und Händlern vor allem immer mehr direkt nach Produkten suchen werden. Egal ob bekannte Topseller oder Spezialprodukte – einfach das, was man gerade braucht. Daraus hat sich die Idee der AdEngine entwickelt. Unser Ziel war weltweit Software anzubieten und technologisch führend zu sein. Leider war der Markt damals noch gar nicht so weit. Unser Ansatz wurde wohl gehört – alleine eingesetzt wurde die Software zu Beginn nicht im großen Stil.

So haben wir teilweise auch als Agentur gearbeitet, um das Service zu verbreitern bzw. überhaupt erst verständlich zu machen. So konnten wir uns eine gute Reputation im Markt erarbeiten und unser Tool mit den immer zahlreicher werdenden Kunden weiter entwickeln. Heute hat sich der Markt komplett gedreht und es ist jedem klar, dass effektives Arbeiten im Longtail manuell nicht zu schaffen ist. Wirtschaftlich ist es aber einfach notwendig, wenn man im E-Commerce wachsen will. Da hat uns in die Hände gespielt, dass mit Google Shopping Ads ein weiterer Werbekanal entstanden ist, der diesen Trend nach direkter Produktsuche perfekt abbildet.

Der Bedarf nach einem Bid Management System war evident – die gängigen Ansätze haben nur leider nicht funktioniert. Mit all unserer Erfahrung mit Softwareentwicklung, Google API und Hands-on Management von Kampagnen haben wir dann einen Ansatz gefunden und einen funktionierenden Algorithmus entwickeln. Meines Wissens ist Whoop! auch heute – 2 Jahre nach Launch – noch das einzige wirkliche Tool im Markt, das kleine/mittlere Unternehmen genauso nutzen wie die ganz Großen der Branche.

Das schöne ist, dass heute die Idee der AdEngine unverändert Relevanz hat – der Markt nun aber auch bereit dafür ist. Unser Ziel ist damit auch nach 10 Jahren unverändert. Wir wollen Weltmarktführer sein und PPC-Tools anbieten, die wirklich funktionieren.

PPC Tools im E-Commerce

Mit eurer Lösung habt ihr auch sehr schnell den Schritt über die Grenzen Österreichs hinaus gemacht – wie war diese Internationalisierung für euch als Unternehmen?

Das war für uns immer klar. Speziell mit Whoop! wollten wir auch zeigen, dass das Tool nicht „nice to have“ ist sondern ein wirkliches „must“, das ein klares Problem der Händler und Agenturen löst. Erfolg in Märkten in denen man noch völlig unbekannt ist, ist für mich ein solcher Beweis. Daher haben wir als ersten Schritt versucht, in allen möglichen Märkten (Google Shopping war damals in 23 Ländern aktiv – heute sind es 27 + einige Beta Länder) von Brasilien über USA, Europa bis nach Japan Kunden zu gewinnen um unseren Anspruch auf Weltmarktführerschaft zu untermauern.

Das meiste machen wir direkt von Linz aus. Daher ist es für uns auch sehr wichtig, möglichst viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Nationen und mit unterschiedlichen Backgrounds in unser Headquarter zu bekommen. Heute beschäftigen wir Mitarbeiter aus 19 Nationen und betreuen Kunden aus über 20 Ländern.

smec E-Commerce Whoop! Lösung

Gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden ist in Österreich generell problematisch – gerade in der eCommerce und Online Marketing Branche sehen wir jedoch noch mehr ein Fehlen an guten Leuten. Nicht zuletzt durch die stark wachsende eCommerce Industrie in Deutschland wandern gute Mitarbeiter oft aus – wie ist deine Ansicht dazu bzw. was kann die österreichische Unternehmerlandschaft tun, um dies zu verhindern?

Also erstmal muss ich klar sagen, dass das Niveau der einschlägigen österreichischen Bildungsinstitutionen (Uni/FH) ein sehr gutes ist. Ein Wehrmutstropfen ist oftmals die mangelnde Praxiserfahrung, wenn Absolventen direkt von der Uni angeworben werden. Es ist ein Gebot der Stunde, dass österreichische Unternehmen die Digitalisierung ernster nehmen, um selbst attraktiv für Mitarbeiter zu werden. Grundsätzlich muss die gesamte österreichische E-Commerce-Industrie in größere Abteilungen investieren, damit junge Leute auch Zeit haben, hineinzuwachsen. Denn die Einschulung neuer Mitarbeiter kann nur durch erfahrenere Kollegen funktionieren.

Enorm wichtig ist auch die aktive Unterstützung verschiedenster Bildungseinrichtungen. In unserem Lehrgang E-Commerce Management kooperieren wir mit vielen Unternehmen und schaffen es zum Glück, dass ein Großteil der Vortragenden direkt aus der Praxis kommt (E-Commerce Leiter, Geschäftsführer namhafter Unternehmen, …). Dafür bin ich sehr dankbar, denn das ist ein großer persönlicher Einsatz der Vortragenden. Jeder, der solche Vorlesungen macht, weiß wie aufwändig vor allem eine gute Vorbereitung ist. Das positive ist dann natürlich, dass man gleich in Kontakt mit aussichtsreichen Mitarbeitern ist. Dies ist lediglich ein Beispiel dafür, wie Unternehmertum und Bildungseinrichtungen gemeinsam den Standort Österreich attraktiver machen. Es freut mich, dass es viele diesbezügliche Initiativen und Projekte gibt.

Vor allem wenn es mehr Richtung Software geht glaube ich auch, dass wir vor allem als gesamter Standort attraktiv für Zuzug aus dem Ausland sein müssen. Nur durch Aus und – Weiterbildung werden wir die Lücke zu den Top E-Commerce-Nationen nicht schließen können. Vor allem wenn die Erfahrung fehlt.

Gute Mitarbeiter im eCommerce finden

In den letzten Wochen wurden wir immer wieder auf die Gründe angesprochen, warum Österreich im Vergleich zu Ländern wie Deutschland 3-5 Jahre hinterhinkt bei der Entwicklung der Online Handels Branche – wie siehst du dies? Ist es Angst davor, neue Wege zu gehen oder sind es Probleme in der Infrastruktur?

Zum einen kann man schon sagen, dass gerade in Österreich zu spät in den Online-Handel investiert wurde, weil die Schmerzen und Nachwehen der geplatzten Millenniums-Blase einigen die Angst in den Nacken gesetzt haben. Aus heutiger Sicht ist wohl die Größe – besser gesagt – die fehlende Größe des Heimmarktes ein relevantes Problem. Wir brauchen hier eine größere Vision als den österreichischen Markt! Es müssen in unser Denken und Planen auch größere, stärkere Märkte miteinbezogen werden. Grundinvestitionen und Infrastrukturkosten sind oftmals unabhängig von der Größe des Zielmarktes, sodass bei einer reinen Fokussierung auf den österreichischen Markt die Investitionen unverhältnismäßig hoch sind.

Wichtig ist, die Unumkehrbarkeit und enorme Dynamik der Digitalisierung in allen Bereichen bereits auf Vorstandsebene zu erkennen, um frühzeitig zu reagieren. Die Veränderungen der heutigen Zeit kommen plötzlich. Wenn der Moment da ist, dreht sich alles um. Das werden noch viele Branchen sehen. Daher müssen sich Unternehmen generell agiler aufstellen, um nicht eines Tages auf dem Abstellgleis zu stehen.

E-Commerce Vergleich im DACH Raum

Wenn du einen Wunsch frei hättest für die österreichische eCommerce Branche, welcher wäre das?

Mehr Internationalität – Orientierung an den Weltbesten!

Vergleich SEO Amazon und Google

Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, dann haben Online Händler hauptsächlich Google auf dem Radar. Glaubt man zahlreichen aktuellen Studien, erfolgt die Produktsuche immer stärker direkt bei Amazon und nicht mehr über Google. Die Vorteile für den User liegen auf der Hand. So bietet Amazon im Regelfall ausführliche Produktbeschreibungen, ausreichend Kunden-Bewertungen, eine unglaublich große Produktpalette, hervorragendes Versand- und Kundenservice und vieles mehr. Dieser Vertriebskanal ist (zumindest) parallel zum eigenen Webshop unbedingt eine Überlegung wert. Der Zeitpunkt darüber nachzudenken ist jetzt: Denn sehr viele Produktseiten bei Amazon sind alles andere als gut optimiert. Mit gezielten – relativ einfachen SEO Maßnahmen im Vergleich zu Google SEO – können Produkte innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen in den Amazon Suchergebnissen ganz weit nach vorne gepusht werden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Amazon nachzieht und gute Rankings in absehbarer Zeit schwieriger zu erreichen sein werden.

Wie man Amazon am besten nutzen kann, wie SEO auf der gigantischen Shopping Plattform funktioniert und auf was Online Händler alles achten müssen, werden wir in einer mehrteiligen Serie aufzeigen.

Amazon und Google als Suchmaschinen

Welche ist die bessere Alternative?

Amazon vs. Google: Die Unterschiede

Die grundsätzlichen Intentionen der beiden Suchmaschinen unterscheiden sich stark: Während Google Werbeanzeigen verkaufen möchte, möchte Amazon Produkte verkaufen. Ebenfalls ein wichtiges Unterscheidungskriterium: Google ist eine universelle Suchmaschine, die vom User mit unterschiedlichsten Absichten genutzt wird. Amazon hingegen ist eine Produkt-Suchmaschine, die die Absicht des Users im Regelfall kennt, nämlich den Kauf eines Produktes. Vergleichsweise lässt sich bei Amazon jedoch noch relativ trivial SEO betreiben. Ungeachtet der Unterschiede, können Amazon Seller von der hohen Sichtbarkeit der Produktseiten bei Google profitieren. Ein Amazon-Produkt hat eine unique URL, die wiederum bei Google indexiert wird. Schon heute ist Amazon bei ca. zwei Drittel der kurzen transaktionalen Google Suchanfragen (mit Kaufabsicht) auf den ersten drei Ergebnissen vertreten. Tendenz steigend.

Fakt ist: Landet ein User auf einer Amazon Produkt Detailseite, ist die Verkaufschance 4 bis 5 Mal höher, als bei jedem anderen Onlineshop. Einige Fachleute sprechen davon, dass sich die Conversionrate von durchschnittlich 3% in klassischen Onlineshops, auf Amazon mühelos auf 10% erhöhen kann. Grund dafür sind die Prime-User, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% konvertieren.

Google und Amazon Indexierung

Amazon SEO vs. Google SEO

Vor einigen Jahren noch war SEO auf Google auch noch eher trivial und die Suchergebnisse relativ simple zu beeinflussen. Doch Google hat sich stark weiterentwickelt. Nach unzähligen Updates wie Panda, Penguin, Hummingbird oder Themen wie Rank Brain, Semantic Search, ist die Suchmaschinenoptimierung bei Google nicht nur deutlich komplexer, sondern auch aufwändiger und langatmiger geworden. Derzeit noch anders bei Amazon: Erst langsam finden sich Bücher, Blogbeiträge und Agenturen, die sich diesem Thema widmen. Wir versuchen Ihnen in drei Teilen einen Überblick darüber zu geben.

Wer jetzt damit beginnt und die Regeln beachtet, kann sehr gute Chancen haben weit vorne mit dabei zu sein. Aus SEO-Sicht gibt es bei Amazon zwei wesentliche Unterschiede: Die Plattform will verkaufen wie Google. Nur, Google will Anzeigen verkaufen, Amazon Produkte.

Suchmaschinenoptimierung Google und Amazon

Während bei Google ca. 200 mehr oder weniger wichtige Rankingfaktoren eine Rolle spielen sowie auch immer Usersignals wie Klickraten und Verweildauer elementar sind, zählt bei Amazon primär nur der Umsatz.

Ausblick

Doch wie funktioniert Amazon SEO und wie kommt man als Seller zu ausreichend Umsatz? Welche Unterschiede gibt es beim Verkauf exklusiver bzw. nicht exklusiver Produkte? Dazu gibt es einige Grundregeln, die es zu beachten gilt. Mehr dazu in Teil 2 und 3.

SEM, SEO, SEA Begriffserklärung- A-Commerce A bis Z

SEM, SEO und SEA: Diese drei Akronyme sind in aller Munde. Doch was steckt hinter diesen häufig – und gerne auch durcheinander und falsch gebrauchten – Kurzwörtern aus dem Online-Marketing?

Das Ziel des Suchmaschinenmarketings (SEM, von englisch Search Engine Marketing) ist es, User über Suchmaschinen auf die eigene Internetpräsenz aufmerksam zu machen und so mehr Besucher bzw. Neukunden zu gewinnen. Dies kann über Suchmaschinenoptimierung (SEO – Search Engine Optimization) und Suchmaschinenwerbung (SEA – Search Engine Advertising) geschehen.

SEO und SEA führen jeweils zu einer besseren Sichtbarkeit auf den Ergebnisseiten von Google, Bing & Co., allerdings in verschiedenen, vordefinierten Bereichen und über unterschiedliche Wege. Die Platzierungen beruhen auf speziellen Rankingkriterien der Suchmaschinen und sind von deren Algorithmen abhängig.

SEO

Suchmaschinenoptimierung steht für die Methoden des Online-Marketings, die eingesetzt werden, damit eine Webseite unbezahlt im organischen („natürlichen“) Suchmaschinenranking höher gereiht und möglichst unter den ersten zehn Treffern angezeigt wird. Dazu können Maßnahmen auf der eigenen Webseite (On-Page) oder außerhalb (Off-Page-Maßnahmen) getroffen werden.

Beispiele für On-Page-Maßnahmen sind Optimierungen des Inhalts (Contents) wie Überschriften, Formatierungen oder Aktualität sowie technischer Aspekte wie Keywords, interne Linkstruktur, Meta-Tags, Header oder die Wahl der URL. Zu den Off-Page-Maßnahmen sind etwa sogenannte Backlinks, Verweise anderer Webseiten auf die eigene, zu zählen. Hierbei sind die Quantität und seit dem Google-Penguin-Update vor allem auch die Qualität der verlinkenden Webseiten von Relevanz.

SEA

Suchmaschinenwerbung ist vielen in Form der bezahlten Suchtreffer vor allem bei Google über AdWords bekannt, aber auch andere Suchmaschinen wie Yahoo und Bing bieten dieses Service an. Die bezahlten Treffer werden vor oder unter den „natürlichen“ Suchergebnissen gelistet und eigens als „Anzeige“, „Werbung“ oder Ähnliches ausgewiesen.

Die Werbeeinschaltungen erfolgen nach dem Keyword-Advertising-Prinzip, wonach man gewisse Suchbegriffe bucht, für welche dann Textanzeigen bzw. die eigene Webseite als Suchtreffer geschaltet werden. Die Kosten variieren und orientieren sich zumeist an Cost per Click (CPC) oder Cost per Order (CPO) und am Google-Qualitätsfaktor. Man bezahlt für jeden User, der entweder über die Anzeige auf die Webseite gekommen ist oder tatsächlich ein Produkt bzw. eine Dienstleistung bestellt hat.

Die Mischung macht es aus – ganzheitliches SEM

Eine Positionierung auf den vorderen Plätzen der Ergebnisseiten alleine über SEO zu erreichen, kann – abhängig von der Branche und den Keywords – mit großem Aufwand verbunden sein. Denn das Ranking ist von einer Vielzahl an Faktoren abhängig: bei Google sind es etwa über 200 verschiedene, von denen nur knapp die Hälfte bekannt ist. Der Einsatz von SEA sollte also als gute Ergänzung betrachtet werden, der eine SEO-Kampagne durch sofortige Sichtbarkeit bei den Anzeigen positiv beeinflussen kann. Langfristig wird aber nur eine SEO-Kampagne zu einem höheren Ranking bei den organischen Suchergebnissen führen.