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Internet of Things Begriffserklärung - eCommerce von A bis Z

Willkommen in der Zukunft, in der alles miteinander vernetzt ist: Wenn eindeutig identifizierbare Objekte bzw. Maschinen über das Internet selbstständig Informationen austauschen und mit dem Menschen oder anderen Maschinen interagieren können, spricht man vom Internet of Things (kurz: IoT, deutsch: Internet der Dinge). Die Gegenstände werden damit „intelligent“ („smart objects“) und können so für den Besitzer verschiedene Aufgaben durchführen wie automatische Bestellungen, Notfallfunktionen oder Informationsbeschaffung. Der Begriff geht zurück auf den britischen Technologie-Pionier Kevin Ashton Anfang der 2000er Jahre.

Funktionsweise und Voraussetzungen IoT

Prinzipiell kann jeder physische Gegenstand Teil des Internet of Things, also der digitalen Welt werden, indem er mit einer eigenen IP-Adresse versehen wird und so über das Internet angesprochen werden und mit den entsprechenden Informationssystemen interagieren kann. Dazu benötigt man natürlich das entsprechende technische Equipment.

Sollen nur Informationen der Objekte im Netzwerk abgerufen werden können, ist eine Ausstattung/Identifikation über RFID (radio-frequency identification, Technologie/Mikroprozessoren zum automatischen Identifizieren bzw. Lokalisieren mittels Funk) oder Strich- und 2D-Codes und einer folgenden Datenaufarbeitung und -bereitstellung über ein zentrales System ausreichend. Um zusätzlich Zustände der Objekte erfassen zu können oder die Objekte Aktionen anstoßen zu lassen, müssen Sensoren oder Aktoren angebracht werden. Wenn die Dinge darüber hinaus noch Informationen selbstständig verarbeiten sollen, müssen diese mit datenverarbeitender Hardware ausgerüstet sein, sogenannten Systems-on-a-Chip.

Man kann beispielsweise eine Türklinke mit einem RFID-Etikett und einem Drucksensor versehen, in der Umgebung einen RFID-fähigen Router installieren und dann nachverfolgen, wie oft die „smarte“ Klinke gedrückt wird.

Als Voraussetzung für das IoT und die Vernetzung einer sehr hohen Anzahl von Objekten mit dem Internet wird auch oft die Erweiterung des Internetprotokolls von Version 4 auf 6 (IPv6) genannt: Konnten mit IPv4 „lediglich“ 4,3 Milliarden eindeutige Adressierungen durchgeführt werden, sind seit IPv6 340 Sextillionen möglich.

Anwendungsbereiche

Grundsätzlich sind IoT-Konzepte für Industrie und für Verbraucher zu unterscheiden. In der sogenannten Industrie 4.0 geht es in erster Linie um Effizienzsteigerung und Kostensenkung, die durch Automatisierung und Vernetzung von Prozessen und Maschinen (auch Kommunikation M2M – Machine-to-Machine) erlangt werden soll.

Bei den verbraucherorientierten IoT-Konzepten geht es vor allem darum, den Menschen in seinem Alltag hilfreich zu unterstützen und so u.a. – neben Unterhaltungswert – für mehr Sicherheit und Komfort zu sorgen. Wichtige Stichworte sind neben Smart Wearables in diesem Zusammenhang Smart City und Smart Home, wo so ziemlich alles mit dem Internet verbunden werden kann und in Zukunftsvisionen auch soll – bis zum Jahr 2020 rechnet man mit mehr als 50 Milliarden vernetzten Dingen bzw. Geräten: So kann der Kühlschrank selbstständig Milch nachbestellen, sobald diese leer ist, niemand muss mehr Strom ablesen, da der Zähler selbstständig die Messwerte an die Zentrale übermittelt und die Armbanduhr misst permanent den Puls und übermittelt einen überhöhten Wert sofort an den behandelnden Arzt (sogenannte Telemedizin).

Problemfelder des Internet of Things

Vor allem das ohnehin momentan in vielen Bereichen diskutierte Thema Datenschutz sowie eine befürchtete zu große Technologieabhängigkeit, die zu Sicherheitsrisiken oder lebensbedrohlichen Situationen führen könnte, stehen im Fokus von Kritikern. Konzepte und Antworten müssten in zahlreichen Bereichen bzw. Fragestellungen erst gefunden werden wie etwa: Was passiert im Falle von Stromausfällen z.B. durch Umweltkatastrophen, bei Netzüberlastungen oder einem Totalausfall durch Viren bzw. Hackerangriffe?

Ein weiteres Problemfeld sehen Experten in der Verwaltung der unzähligen smarten Geräte und Objekte, die viel Zeit und großen logistischen Aufwand benötigen wird. Denn befinden sich die vernetzten Dinge nicht permanent auf dem aktuellsten Stand, können zusätzliche Sicherheitsrisiken entstehen.

Letztlich stellen auch die zu erwartenden riesigen Datenmengen eine Herausforderung für Unternehmen im IoT-Zeitalter dar. Vor allem die privaten Daten der Nutzer müssen gesichert werden, wofür Server mit wesentlich höherem Datenvolumen Voraussetzung sind.

Aus heutiger Sicht sind sich Zukunftsvisionäre und Experten einige: Wir befinden uns bereits am Anfang der Internet-der-Dinge-Ära. Um die zukünftigen Herausforderungen der immer größer werdenden Vernetzung zu meistern, bedarf es allerdings gemeinsamer Strategien und herstellerübergreifender Standards.