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Amazon Performance Faktoren

In Teil 1 und 2 haben wir bereits über die Gründe, weshalb der Amazon Marktplatz eine gute Ergänzung oder vielleicht […]

In Teil 1 und 2 haben wir bereits über die Gründe, weshalb der Amazon Marktplatz eine gute Ergänzung oder vielleicht sogar ein Ersatz für den eigenen Onlineshop sein kann. Ebenso haben wir die Rankingfaktoren für den Vertrieb exklusiver Produkte vorgestellt.  In Teil 3 widmen wir uns der Ranking Optimierung beim Vertrieb nicht-exklusiver Produkte und also um die Buy-Box.

Amazon vs. Google – Ranking

Die sogenannte Buy-Box-Optimierung richtet sich an Verkäufer von Produkten, die mindestens ein weiterer Händler auf Amazon anbietet. Wer in der Buy Box erscheint, hat definitiv eine höhere Chance Verkäufe zu erzielen. Doch diese Plätze sind hart umkämpft.

Was ist die Buy Box?

Wird ein Produkt von mehreren Händlern angeboten, wählt Amazon einen favorisierten aus und hinterlegt ihn als bevorzugten Verkäufer in der Buy Box. Das heißt, dass dieser direkt mit dem „In den Warenkorb“-Button verknüpft ist.

Amazon Ranking vs. Google

Der wichtigste Faktor im Algorithmus der Buy Box ist die Versandmethode. Grundsätzlich wird zwischen zwei Alternativen unterschieden:

  • Versand durch Amazon (FBA, Fulfillment by Amazon)
  • Versand durch den Händler selbst (FBM, Fulfillment by Merchant)

 

Bei Versand durch Amazon nutzen die Händler die Versand- und Lagerkompetenz von Amazon. Sie senden ihre Produkte in ein Amazon Zentrallager – Versand und Retouren werden von Amazon abgewickelt. Bei der Variante FBM setzt der Merchant alles selbst um. Für welche Variante sich der Merchant entscheidet, hat grundsätzlich keinen Einfluss auf die Buy-Box Entscheidung. Der Maßstab für die Versand- und Retouren Abwicklung ist allerdings sehr hoch. Der Maßstab ist schlicht die „Amazon-eigene“ Fulfillment Leistung. Dadurch bekommt der Merchant der sich für FBA entscheidet automatisch den höchsten Score von 100 Punkten. Dieser ist jedoch kaum zu erreichen. Nicht zu vergessen, dass Produkte, die über Amazon versandt werden, Prime-fähig sind und damit die Conversionrate natürlich deutlich höher ist.

Allerdings muss auch in Betracht gezogen werden, dass das Fulfillment durch Amazon seinen Preis hat. Hier gilt es die diversen auschlaggebenden Parameter in die eigene Berechnung einfließen zu lassen, um damit die Basis für eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Weitere Bewertungskriterien für die Buybox:

  • Preis
  • Seller Rating
  • Versand Dauer
  • Versand Zuverlässigkeit
  • Anteil problematischer Bestellausführungen
  • Händlerbewertungen
  • Reaktionszeit auf Kundenanfragen

Buy Box auf Amazon

Fazit

Amazon ist aktuell schon die „Produkt-Suchmaschine“ und diese Stellung wird noch weiter ausgebaut werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Produktdetailseiten bei Amazon sehr gute Google Rankings einfahren. Aufgrund der höheren Conversionrate, im Vergleich zu eigenen Shops, kann es durchaus Sinn machen zusätzlich auf Amazon zu verkaufen. Es gibt bereits Händler, die nur noch auf Amazon verkaufen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Noch lässt sich Amazon SEO relativ einfach umsetzen. Es ist anzunehmen, dass auch Amazon seinen Algorithmus (ähnlich) wie Google anpasst und SEO dadurch deutlich komplexer wird.

Den Chancen stehen natürlich auch Anstrengungen gegenüber. Vor allem beim Verkauf nicht exklusiver Produkte, mit denen man mit anderen Konkurrenten in der Buybox konkurriert, gilt es einige Grundregeln zu beachten, die entweder teuer (Fulfillment by Amazon) oder sehr aufwendig (Fulfillment by Merchant) sind. Da dies nur ein grober Überblick über den Amazon Marktplatz ist und es noch sehr viel zu sagen gäbe (Bewertungen aller Art, Werbung auf Amazon, Tracking Möglichkeiten, andere europäische Marktplätze, …) ist es sehr wahrscheinlich, dass von uns weitere Teile folgen.

Let’s do some Insta-Shopping

Instagram fährt Shopping-Offensive auf „Warte, Warte, ich muss noch ein Foto machen, bevor ich …“ außer Haus gehe – Mein […]

eCommerce goes Social - Über Instagram verkaufen soll jetzt funktionieren

Instagram fährt Shopping-Offensive auf

„Warte, Warte, ich muss noch ein Foto machen, bevor ich …“

  1. außer Haus gehe – Mein #ootd (outfit of the day). Außerdem muss ich noch alle brands taggen.
  2. beginne zu essen – #omnomnom. Dieses Cafe ist nämlich unter der Blogger Szene wirklich bekannt! Habe ich nämlich schon bei anderen Bloggern gesehen.

Instagram Husband Video

Instagram Shopping jetzt möglich

Ungefähr so verhalten sich Millennials, wenn es darum geht, auf der visuellen Plattform Instagram „unterwegs“ zu sein. Die armen „Instagram Husbands“ leiden auch schon darunter. Aber was einigen absurd vorkommt, ist der Antrieb eines gesamten Ertragsmodells für Händler und Brands. Das Zuckerberg-Unternehmen geht bereits viele Schritte weiter. Es ist eben kein Geheimnis, dass Preisvergleiche oder Bewertungen direkt in einem Shop oder im Restaurant am mobilen Endgerät schnell aufgerufen werden. Denn der bisherige Weg des mobilen Einkaufes bestand darin den Kunden vom Einkaufsfenster direkt zum Check-Out zu führen, allerdings widerlegte eine interne Studie, dass sich unsere Kundschaft für ihren Einkauf gerne etwas länger Zeit nimmt. In Zeiten der aufstrebenden eCommerce Bedeutsamkeit war es für Instagram an der Zeit ihren Beitrag zu leisten.

Die Testphase läuft: Proceed to Check-Out

20 amerikanische Einzelhändler, darunter Marken wie Abercrombie & Fitch und Michael Kors, wurden als Testmarken herangezogen, um das „neue“ Shoppingverhalten zu untersuchen. Der Ablauf ist simpel – geklickt wird nun mehr auf das Foto. Auf diesem sind verschiedene Produkte (Taschen, Schuhe, etc.) an einem Blogger, an einer Schaufensterpuppe oder gar an einem Celebrity getaggt – am Bild erscheinen die Produktnamen der Brands und deren Produkte.

Wie man online einkauft

 

Im linken unteren Eck wird ein Button ersichtlich sein, welcher es ermöglicht jegliche weitere Informationen über Produkte, Preise, etc. zu sehen. Wird der Link benutzt, scheint unter anderen eine weitere Seite auf, die mit aktuellen Review-Sections versehen ist. Diese Funktion führt dazu, dass Zuckerberg (wie auch schon bei den Instant Articles gezeigt), seine User auf der Plattform behalten will. Eine so gering wie nur mögliche Ausstiegsrate zu garantieren um es dem User auch einfacher zu machen. Deshalb bleiben alle Informationen auf der Plattform – Praktisch, oder? Auf dem Link und der Review Page angekommen, kann man sich in den Shop weiterleiten lassen und seinen Einkauf fortsetzen.

„We want to inspire people“

„Unsere Community verwendet Instagram als ein Medium bzw. eine Plattform auf der man sich inspirieren lassen soll“, so Ryan McIntyre (CMO von JackThreads). „Dieser Test wird uns zeigen, wie und warum wir als Händler unsere Tätigkeiten an den Käufer anpassen müssen. Mobil soll es sein. Anstatt dass die Kunden in unsere App einsteigen müssen, ist es viel einfacher und auch die Conversion zeigt das, auf derselben Plattform, Social Selling zu betreiben. Ausserdem erreichen wir potentielle Kunden, welche wir mit unserem Targeting wahrscheinlich niemals erreichen hätten können.“ so Ryan weiter.

Fazit

Instagram eröffnet somit Chancen für neue Verkaufsanbahnungen und einzigartigen Einkaufserlebnissen in der digitalen Branche. Verlaufen diese Tests positiv, können wir damit rechnen, dass ein Teil unserer Gesellschaft bald über Instagram Einkäufe ins Rollen bringen wird. Die Kunden werden es verlangen und Händler werden nachziehen müssen.

Social Media Commerce – die Zweite

Das Thema bekommt man aus keinem Gespräch mit Händlern mehr raus. Viele machen sich Gedanken, doch die Wenigsten wissen wirklich […]

Instagram für Unternehmen und Online Händler

Das Thema bekommt man aus keinem Gespräch mit Händlern mehr raus. Viele machen sich Gedanken, doch die Wenigsten wissen wirklich Bescheid. Über Facebook & Pinterest haben wir bereits berichtet. Nun deutet auch Instagram Änderungen im Bereich eCommerce an. Der Business Blog von Instagram kündigt bereits Shopping Lösungen an. Am A-COMMERCE Day hat Thomas Meyer von swat.io bereits darüber gesprochen, dass in einigen Jahren eventuell keines eigenen Online Shops mehr bedarf. Eine mutige Aussage – wird dies wirklich so eintreffen?

Social Commerce – Instagram

Vor allem mit dem mobilen Einkaufsverhalten der Gesellschaft hat sich ebenso die Einstellung zu solchen Lösungen gebessert. Es geht alles so einfach. Während man auf das Essen wartet, kann man sich Produkte in einem Geschäft oder eben in einem Online Shop ansehen. Die Preise vergleicht man auch recht schnell und bevor der Essenslieferant an der Tür klingelt liegt das neue Dirndl oder der Soda Stream bereits im Warenkorb. Blogger haben diesen Trend in den letzten Monaten forciert. Die Plattform Like to Know it hat dies sehr einfach möglich gemacht. Nicht nur Blogger können die Möglichkeit nutzen, eine eigene Shoppingliste auf der Plattform zu erstellen. Jedes einzelne Teil, das man in seinem #ootd (outfit of the day) Posting anhat, kann verlinkt werden. Dann gibt es einen kurzen Hinweis auf das eigene Nutzerprofil auf LIKEtoKNOW.it und schon kann geshoppt werden. Der Nachteil für Instagram liegt klar darin, dass User von der Social Media Plattform weggeleitet werden, auf eine neue Website. Sehr zum Leiden des Zuckerberg-Imperiums. Auf Facebook hat der Internetriese bereits Instant Articles für Medien und Co. eingeführt um User auf der Plattform zu behalten. Dies soll auch auf Instagram funktionieren. Hier geht Zuckerberg in seiner Vision sogar einen Schritt weiter.

Bei Instagram einkaufen

Instagram selbst hat gesehen, dass Nutzer für eine Kaufentscheidung auf der Plattform 1 bis 2 Tage brauchen. Der Same-Day Kauf ist nicht immer das optimale Szenario. Dass ein Kauf am selben Tag durchgeführt wird, kommt nur in den seltensten Fällen vor. Nicht nur im eCommerce in Österreich sondern vor allem auch im internationalen Vergleich. Dinge und Produkte zu entdecken, welche so emotional geprägt sind, dauert dann wohl doch länger – wobei sich auch hier die Customer Journey anders und eben länger gestaltet. Trotzdem ist vielen Unternehmen aber vor allem den Betreibern der Plattform bewusst, dass es wertvolle Schritte entlang der „Kundenreise“ gibt, welche man nicht unüberlegt bespielen oder gar vernachlässigen sollte.

Bereits in den letzten Wochen hat es Beispielunternehmen gegeben, welche mit den ersten Produkten ein Rollout gewagt haben. Ein schönes Instagrambild wurde gepostet mit der Möglichkeit auf einzelne abgebildete Produkte tiefer einzugehen. Ein Klick darauf genüg und schon beginnt der Shopping Spaß. Hier ein Beispiel:


Warby Parker – Instagram for Business

Instagram Shopping

Durch diese Test Rollouts soll Instagram Konsumentenfroschung betreiben um so gemeinsam mit und vor allem vieles über Unternehmen zu lernen. Einige iOS Nutzer haben in US bereits jetzt die Möglichkeit diese Funktionen von verkaufenden Unternehmen zu nutzen. Sobald der Test positiv ausfällt, werden die nächsten globalen Schritte gesetzt und ausgerollt. Weitere Funktionen stehen ebenfalls am Plan und sollen noch ausgefeilt werden.

 

Everywhere Commerce

Die ganze Welt wird zum Shop: eCommerce steht nicht länger für Electronic Commerce, sondern für Everywhere Commerce. Denn dieses aktuelle […]

Everywhere Commerce Begriffserklärung - eCommerce A-Z

Die ganze Welt wird zum Shop: eCommerce steht nicht länger für Electronic Commerce, sondern für Everywhere Commerce. Denn dieses aktuelle Buzzword ist in aller Munde.

Everywhere Commerce umfasst die momentane Entwicklung, dass Kunden die Möglichkeit haben, orts- und zeitunabhängig, also überall und jederzeit ein Geschäft abschließen zu können. Dabei nutzt der Konsument den Absatzkanal, der ihm zum Zeitpunkt des Kaufwunschs die größte Bequemlichkeit (Convenience) bietet. Im Sinne des Multi-Channel-Ansatzes können dies neben den klassischen Kanälen wie stationärer Handel oder traditioneller Versandhandel alle neueren Kanäle wie eCommerce, Social Commerce, Mobile Commerce etc. sein.

Keine Trennung von Online- und Offline-Kanälen

Everywhere Commerce ist als Perfektionierung des Multi-Channel-Vertriebes anzusehen, denn durch die permanente Zugriffsmöglichkeit in den Momenten des Kaufbedarfs gehen keine Kunden mehr verloren. Gleichzeitig weichen bzw. verschwimmen die Grenzen zwischen kommerzieller und nichtkommerzieller Welt, jeder Point of Interest wird zu einem potentiellen Point of Sale und stationäre Geschäftsstellen werden in die digitale Wertschöpfungskette integriert. Die bis heute noch teilweise übliche Trennung von Online- und Offline-Kanälen ist im Zuge des Everywhere Commerce also nicht mehr sinnvoll.

Enabler und Katalysatoren des Everywhere Commerce

Neben den Grundvoraussetzungen, die mit gewissen Struktur Enablern wie etwa IT- und CRM-Systemen sowie möglichst reibungsloser Logistik, gegeben sein müssen, wird der Everywhere Commerce erst durch die rasanten technischen Entwicklungen der letzten Jahre möglich. Location Based Services (LBS), standortbezogene Dienste, stellen dem User z.B. im Ladengeschäft auf dem Smartphone selektive Informationen zur Verfügung. Auch die immer besser werdenden mobilen Payment Systeme begleiten den Kunden während seiner gesamten Customer Journey. Sogenannte Service Enabler wie Soziale Netzwerke, auf denen Produkte beschrieben und bewertet werden, schaffen Vertrauen, bieten eine gewisse Selektion im Zeitalter des Informationsüberflusses und können den Kaufprozess anstoßen.

Auch im Bereich der mobilen Endgeräte ist die Entwicklung mit immer besseren und schnelleren Smartphones (und Tablets) nicht aufzuhalten, die den zeit- und ortsunabhängigen Zugriff auf Informationen ermöglichen. Smartphones dienen unterwegs vor allem der schnellen und präzisen Informationsbeschaffung. Zuhause werden die digitalen Einkäufe natürlich auch weiterhin über Desktop getätigt, aber Tablets kommt zurzeit immer mehr Bedeutung zu (Couch Commerce). Da diese vorwiegend in einer entspannten Atmosphäre genutzt werden, verleitet ihr Gebrauch auch mehr zum Shoppen.

Braucht eCommerce auch Social Media?

Social Commerce – Top oder Flop? Kennzahlen oder Best Case Beispiele gibt es hier nicht. Und wird es auch in Zukunft […]

Wie relevant ist Facebook für eCommerce

Social Commerce – Top oder Flop? Kennzahlen oder Best Case Beispiele gibt es hier nicht. Und wird es auch in Zukunft sehr wenige geben. Wieso ist das so? Social Commerce funktioniert in der DACH Region so gut wie gar nicht. Vergebens suchen Online Händler nach der Argumentation FÜR das Bespielen von Social Media Kanälen bzw. die Nutzung dieser als Vertriebskanäle. Trotzdem ist man auch als Händler fast nicht präsent, wenn man Facebook und Co. nicht ebenso benutzt. Doch wie bespielt man diese Kanäle effizient und vor allem effektiv?

Social Media bei Online Händlern – eher stiefmütterlich

Der Hype um Social Media Plattformen – bei Alt oder Jung – nimmt kein Ende. Seit neuestem geistert (im wahrsten Sinne des Wortes) Snapchat durch die Branche und Händler greifen sich, bildlich gesprochen, an den Kopf. Wie soll man eine solche Vielzahl an Kanälen richtig nutzen? Zielgruppen überschneiden sich auf den Kanälen, aber trotzdem kann man es sich nicht erlauben, nicht präsent oder relevant zu sein. Facebook und Co. als neue Absatzkanäle zu sehen, ist in erster Linie nicht die richtige Vorgehensweise. Seit 2014 gibt es zwar die „Buy Button“ Funktion auf Facebook, genutzt wurde diese aber nur bei Käufen innerhalb des Netzwerks. Ein weiterer Schachzug, den Facebook getätigt hat, um die Nutzer auf der Plattform zu behalten. Ein Absprung auf andere Seiten ist auch für Medienunternehmen auf Facebook nicht möglich.

Pinterest bietet sich aus eCommerce Sicht jedoch besser an als das ebenfalls bildlastige Netzwerk Instagram. Eine Studie in den USA hat 2015 gezeigt, dass tatsächlich 93% der Pinterest-Nutzer die Plattform zur Kaufplanung verwenden.

Plattformen in der eCommerce Übersicht

Twitter hat vor kurzem verkündet, dass das Unternehmen die Kauf-Option (den Buy-Button) einstellen wird. Twitter-Feeds wurden mit App-Download-Anzeigen überflutet und somit hat dies zu vermehrten Beschwerden geführt. Auch die Einführung eines Facebook-ähnlichen Algorithmus ist auf Twitter gescheitert. Inhalte sind hier journalistisch geprägt, aus diesem Grund ist eCommerce auf der Plattform nicht erwünscht.

Instagram gehört mittlerweile zu Facebook und hat aktiven Social Commerce auch erst im letzten Jahr, 2015, begonnen. Mit der Integration des Action-Buttons und der Plattform-übergreifenden Möglichkeit Werbung auszuspielen ist der eCommerce Ansatz auch im Foto-Netzwerk angekommen. Verwunderlich ist, dass beim Klick auf die Anzeigen auf Instagram die Weiterleitung auf eine Website geschieht und man aus der Plattform „geworfen“ wird. Anders als beim Mutterkonzern Facebook.

Wozu sollen Händler Social Media nutzen?

Wie auch schon in den oberen Absätzen erwähnt, sind Social Media Kanäle in der DACH Region nur gering bis gar nicht für eCommerce geeignet. Social Media Kanäle werden in Österreich bereits sehr gut als Positionierung-Tools eingesetzt. Trotzdem muss hier stark darauf geachtet werden, dass die Kommunikation in allen Kanälen optimal und einheitlich verläuft. Ein Unternehmen und vier verschiedene Kommunikationsarten bringen im Endeffekt nichts. Kunden spüren die Unregelmäßigkeiten und führen diese auf das Unternehmen und die Marke zurück. Das kann bis zu einem Vertrauensverlust führen. Deshalb ist man mit einer guten, aber vor allem verzahnten Kommunikations- & Marketingsstrategie sehr gut bedient.

Snapchat als neuer Vertriebskanal im eCommerce?

Die „neue“ Plattform treibt zurzeit jeden Marketing- und Social Media Manager in den Wahnsinn. SNAPCHAT. Der weisse Geist umhüllt von […]

Wozu Snapchat im Online Handel

Die „neue“ Plattform treibt zurzeit jeden Marketing- und Social Media Manager in den Wahnsinn. SNAPCHAT. Der weisse Geist umhüllt von einem gelb-schwarzen Rahmen, der als QR-Code dient. Somit macht man sich Freunde – Scannen und los gehts! Aber wie sie es mit Snapchat im eCommerce aus?

Snapchat Erklärung

Was ist Snapchat?Was ist Snapchat?

Die Plattform ist der aufsteigende Stern am Social Media Himmel. Gary Vaynerchuck, das weisse Haus, diverse Investoren (aus dem Silicon Valley) und Blogger nutzen die Plattform um sich zu positionieren. Womit wir auch schon mitten im Geschehen sind. Das Ziel der Plattform war von Beginn aus nur „Spaß“. Besonders viel wollten die Gründer 2010 nicht damit machen. Sie wussten ja gar nicht wohin die Reise gehen würde. Aber dazu bei Ana-Maria im Blog ein anderes mal mehr dazu. Snapchat ist die App, mit der man Bilder und Videos verschicken kann und sich diese nach 24 Stunden von selbst verflüchtigen. Ja, das ist auch die App, die mit dem Ruf als „Sexting-App“ gestartet hat. Nutzer können sich aufgrund von Videos und Fotos ihre Timeline (hier genannt STORY) einfach selbst zusammenstellen. Jeder Snap ist maximal 10 Sekunden lang – unabhängig davon ob es sich um ein Video oder Bild handelt. Diverse Filter ermöglichen Usern auch einen gewissen Spaß Faktor dem Ganzen beizufügen. Die Geo-Filter zeigen dann ebenso wo man sich gerade befindet auf eine spielerische Art und Weise.

Snapchat als neuer Vertriebskanal

Snapchat für eCommerce

Welchen Mehrwert bringt Snapchat dem eCommerce?

In unserem Team ist Ana-Maria die enzige, die Snapchat wirklich aktiv (und absolut hardcore) nutzt. Sie schwärmt immer davon und ist überzeugt davon, dass die Plattform noch richtig groß wird. Aber auch für den eCommerce? Ist diese Plattform für Online Händler relevant?

Hier ein ganz klares JEIN.

So wie bei jeder Social Media Plattform stellt man sich als Händler die Frage, welchen Nutzen hat diese bzw. welcher Kosten-Nutzern-Vergleich steht dahinter. Wir glauben ja nicht wirklich an Social Commerce – also an den Verkauf von Produkten über Social Media Kanäle? Dafür ist Österreich noch nicht bereit. In Deutschland sieht die Akzeptanz bei diesem Thema schon etwas besser aus. Uns ist noch keine Erfolgsstory aus dem deutschsprachigen Raum zu Ohren gekommen, die Facebook-, Instagram- oder Twitter Commerce effektiv eingesetzt hätte. Facebook scheint noch eher den beste Ansatz dazu zu haben. Auf Instagram funktioniert es nichtmal in den vereinigten Staaten richtig und Twitter ist bis auf Downloads absolut zu vernachlässigen.

Snapchat ist aber auch die Plattform, die junge Nutzer am häufigsten verwenden. In der Reihenfolge Snapchat – Instagram – Facebook werden die Social Media Plattformen gescreent und bespielt. Dementsprechend sind auch die Aufmerksamkeitsspannen auf Letzterer geringer. Eine Nachricht und ein Statement darf also nicht länger als ein Snap sein. Man darf diesen Aspekt nicht vernachlässigen, vor allem wenn man bedenkt, dass die User von heute die Käufer von morgen sind. Klingt jetzt klischeehaft, aber beim zweiten Mal darüber nachdenken, definitiv nachvollziehbar!

Marken auf Snapchat

Andere machen es bereits vor!

Händler machen es bereits vor. Die einen besser, die anderen eher weniger gut. ASOS zum Beispiel stellt hinter den Kulissen dProdukte und Shooting schon vor dem Going Live vor, aber promotet auch aktuelle Artikel aus ihrem Sortiment mit Artikelnummer und Beschreibungen. Burberry hatte den Mut um die neueste Kollektion vorab auf Snapchat zu zeigen. Erst danach wurde die aktuelle Fashionshow abgehalten. Coca Cola und Taco Bell (USA) machen es bereits ebenso vor. Snapchat im eCommerce funktioniert also hierbei nur bedingt. Bei großen Unternehmen wird die App nur dazu verwendet um sich zu positionieren oder den Usern des Kanals eine gewisse Exklusivität zu geben. Der direkte Verkauf über Snapchat funktioniert aber ebenso nicht.

ASOS auf Snapchat
Snapchat im eCommerce

Hier zeigt ASOS den Schneider-Prozess eines Oberteils.

Beispiele Snapchat im eCommerce

Vor allem Blogger und Celebrities sind heiß begehrtes Filmmaterial auf Snapchat. Kylie Jenner ist ein perfektes Beispiel, wie man Snapchat als Vertriebskanal nutzen kann. Die 18-Jährige Stilikone hat es geschafft, ihre eigene Kosmetiklinie (erstmals nur Lipglosses und Lippenstifte) auf den Markt zu bringen. Sie spricht darüber offen auf ihrem Snapchatkanal, zeigt die Produktionsstätte und zeigt ebenso vor Launch neuer Produkte ihre Kollektionen, Farben und Ausführungen diverser Produkte. Authentisch, fast hautnah und uferfreundlich zeigt sich die junge  erfolgreiche Frau aus dem Kardashian Klan. Fazit, ihr Online Shop ist STÄNDIG „out-of-stock“. Sie produziert horrende Massen an Lippenstiften, Lipglosses und Co. Das Problem hier ist nur, sobald sie auf Snapchat verkündigt hat, dass sie ein „restock“ plant, sitzen ihre Follower und treuen Kunden stundenlang vor den Endgeräten um ihre Produkte zu kaufen, bevor sie weg sind. Beim letzten Launch waren innerhalb der ersten Stunde über 14.000 Lipgloss-Kits weg! Einfach so.

Snapchat im eCommerce hilft Positionierung

Wofür ist Snapchat gedacht?

  • Positionierungskanal
  • Gesicht zeigen – authentisch sein
  • Unternehmen als innovative Vorreiter
  • gezielte Kommunikation mit User
  • Kunden über Prototypen entscheiden lassen
  • Storytelling (!!)
  • Teaser für Promotions & Angebote
  • direktes Feedback möglich
  • Neugierde wecken

Kriterien wie man Snapchat macht

2016 wird das Livestream Jahr

Facebook Live scheint nun ständig an der Live Funktion zu arbeiten. Nun ja, nachdem CEO Spiegel von Snapchat das Kaufangebot von Facebook (auch bei 3 Milliarden USD) dreimal abgelehnt hat, muss der Social Media Riese ansetzen. Periscope, Beam und wie sie alle heissen sind unserer Meinung nach dem Untergang geweiht. Nach dem neuesten Update von Snapchat „Chat 2.0“ kann man über die App sogar kostenlos (vorausgesetzt man hängt am Internet dran) telefonieren & Videoanrufe tätigen.

Da das Thema noch sehr viel mehr birgt, wird es in Zukunft eventuell noch den einen oder andern Beitrag zu Snapchat geben 😉

Facebook & Social Commerce

Es ist nichts Neues, dass das Shoppingverhalten der Kunden sich schneller ändert, als es vielen Unternehmen lieb ist. Mittlerweile kauft […]

Facebook Commerce

Es ist nichts Neues, dass das Shoppingverhalten der Kunden sich schneller ändert, als es vielen Unternehmen lieb ist. Mittlerweile kauft jeder dritte User in den USA via mobile Devices ein. In Europa nimmt der Trend des mobilen Einkaufes auch stetig zu.

Laut der IQ Facebook Studie wurden bei diversen befragten Online Händlern im Zeitraum Jänner bis Mai 2015 das mobile Shopping Verhalten eingeführt, mit Facebook verbunden und getestet. In diesem Zeitraum hat sich die Verkaufsfrequenz bei Käufen um 35% erhöht. Ende 2014 hatten mehr als 30 Millionen Unternehmen weltweit eine Facebook Seite – die einen besser betreut als die anderen, aber sie hatten prinzipiell einen Social Media Auftritt.

Das Potenzial liegt auf der Straße und wird somit kaum genutzt. Social Commerce hat sich bisher in Europa nur selten und nicht optimal durchgesetzt. Damit soll aber Schluss sein. Das Einkaufen in sozialen Netzwerken hat einen großen Vorteil: Einkaufen mit und über die Community. Ein Gefühl des Zusammenhaltes und des Austausches – Online – bei einer der schönsten Nebensachen der Welt. Über 1,5 Milliarden User haben die Möglichkeit miteinander und untereinander in Kontakt zu treten und tauschen sich ständig über aktuelle Themen oder Geschehnisse aus. Genau so geschieht es auch mit Kaufempfehlungen. Ein ständiger Austausch zwischen Freunden und der Community bringt Online Händler dazu sich mit diesem „neuen“ Trend auseinander zu setzen.

Die direkte Integration eines Online Shops direkt auf der Facebook Page hat es des Öfteren schon in der Testphase gegeben, leider bisher ohne nennenswerten Erfolg, deshalb findet man zu dem typischen Bildnis des Facebook-In-App/  -Site Kaufverhaltens bzw. der Kaufbereitschaft, keine Case Studies. Was man aber unter keinen Umständen vernachlässigen darf, sind Social Media Kampagnen in Verbindung mit Kaufanreize zu bringen. Facebook bietet beispielsweise Möglichkeiten Apps in der Fanpage zu integrieren – eine App kann der Produktkatalog mit direkter Verlinkung in den Online Shop sein. Weitere Kampagnen, die meistens sehr gut funktionieren sind Gewinnspiele oder Wettbewerbe. Wichtig hierbei ist es, Interaktion mit möglichst vielen User zu generieren um somit unter anderem die Reichweite zu steigern.

Facebook zeigt unter den Best Practice Beispielen Bloomy Days.

Mit Hilfe von Facebook wurde die Kundenkommunikation deutlich effizienter. Unter anderem nutzte BLOOMY DAYS die Möglichkeit der Ansprache von bestehenden Kunden über Facebooks Custom Audiences.