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Social Media Commerce – die Zweite

Das Thema bekommt man aus keinem Gespräch mit Händlern mehr raus. Viele machen sich Gedanken, doch die Wenigsten wissen wirklich […]

Das Thema bekommt man aus keinem Gespräch mit Händlern mehr raus. Viele machen sich Gedanken, doch die Wenigsten wissen wirklich Bescheid. Über Facebook & Pinterest haben wir bereits berichtet. Nun deutet auch Instagram Änderungen im Bereich eCommerce an. Der Business Blog von Instagram kündigt bereits Shopping Lösungen an. Am A-COMMERCE Day hat Thomas Meyer von swat.io bereits darüber gesprochen, dass in einigen Jahren eventuell keines eigenen Online Shops mehr bedarf. Eine mutige Aussage – wird dies wirklich so eintreffen?

Social Commerce – Instagram

Vor allem mit dem mobilen Einkaufsverhalten der Gesellschaft hat sich ebenso die Einstellung zu solchen Lösungen gebessert. Es geht alles so einfach. Während man auf das Essen wartet, kann man sich Produkte in einem Geschäft oder eben in einem Online Shop ansehen. Die Preise vergleicht man auch recht schnell und bevor der Essenslieferant an der Tür klingelt liegt das neue Dirndl oder der Soda Stream bereits im Warenkorb. Blogger haben diesen Trend in den letzten Monaten forciert. Die Plattform Like to Know it hat dies sehr einfach möglich gemacht. Nicht nur Blogger können die Möglichkeit nutzen, eine eigene Shoppingliste auf der Plattform zu erstellen. Jedes einzelne Teil, das man in seinem #ootd (outfit of the day) Posting anhat, kann verlinkt werden. Dann gibt es einen kurzen Hinweis auf das eigene Nutzerprofil auf LIKEtoKNOW.it und schon kann geshoppt werden. Der Nachteil für Instagram liegt klar darin, dass User von der Social Media Plattform weggeleitet werden, auf eine neue Website. Sehr zum Leiden des Zuckerberg-Imperiums. Auf Facebook hat der Internetriese bereits Instant Articles für Medien und Co. eingeführt um User auf der Plattform zu behalten. Dies soll auch auf Instagram funktionieren. Hier geht Zuckerberg in seiner Vision sogar einen Schritt weiter.

Bei Instagram einkaufen

Instagram selbst hat gesehen, dass Nutzer für eine Kaufentscheidung auf der Plattform 1 bis 2 Tage brauchen. Der Same-Day Kauf ist nicht immer das optimale Szenario. Dass ein Kauf am selben Tag durchgeführt wird, kommt nur in den seltensten Fällen vor. Nicht nur im eCommerce in Österreich sondern vor allem auch im internationalen Vergleich. Dinge und Produkte zu entdecken, welche so emotional geprägt sind, dauert dann wohl doch länger – wobei sich auch hier die Customer Journey anders und eben länger gestaltet. Trotzdem ist vielen Unternehmen aber vor allem den Betreibern der Plattform bewusst, dass es wertvolle Schritte entlang der „Kundenreise“ gibt, welche man nicht unüberlegt bespielen oder gar vernachlässigen sollte.

Bereits in den letzten Wochen hat es Beispielunternehmen gegeben, welche mit den ersten Produkten ein Rollout gewagt haben. Ein schönes Instagrambild wurde gepostet mit der Möglichkeit auf einzelne abgebildete Produkte tiefer einzugehen. Ein Klick darauf genüg und schon beginnt der Shopping Spaß. Hier ein Beispiel:


Warby Parker – Instagram for Business

Instagram Shopping

Durch diese Test Rollouts soll Instagram Konsumentenfroschung betreiben um so gemeinsam mit und vor allem vieles über Unternehmen zu lernen. Einige iOS Nutzer haben in US bereits jetzt die Möglichkeit diese Funktionen von verkaufenden Unternehmen zu nutzen. Sobald der Test positiv ausfällt, werden die nächsten globalen Schritte gesetzt und ausgerollt. Weitere Funktionen stehen ebenfalls am Plan und sollen noch ausgefeilt werden.

 

Raffael Payr – The Lionheaded

Bloggen ist vielfältig – vom Styling über Fotografie bis zum Marketing. Raffael Payr ist Blogger und seit einigen Monaten damit […]

Bloggen ist vielfältig – vom Styling über Fotografie bis zum Marketing.

Raffael Payr ist Blogger und seit einigen Monaten damit erfolgreich selbstständig. Boutique Hotels, Händler, Hersteller und namhafte Brands kooperieren mit dem Mode- und Lifestyleblogger. Nach der Modeschule und langen Jahren im Handel, unter anderem Gucci, betreibt er seit über 5 Jahren seinen Instagram Account und seit 2 Jahren seinen Blog thelionheaded.com! Seit diesem Jahr bin ich damit selbstständig geworden. Online Shopping geht bei ihm somit vor. Er ist bekennender „Online-Shopping-Addict“ und wir wollen herausfinden, welchen Herausforderungen Händler vor allem bei solchen Influencern (Bloggern) gegenübergestellt werden.

Raffael Payr – Modeblogger

Bei unserem letzten Gespräch hast du dich als „den typischen Online-Shopper“ bezeichnet. Wie sieht für dich dieser aus? Und welche sind deine Onlineshop-Favoriten?

Modern und nahe am Zeitgeist beschreibt den typischen Online-Shopper. Bei mir ist es so, dass ich wenig Zeit habe, um durch Geschäfte zu bummeln. Online ist oft viel schneller und man bekommt so gut wie immer, was man möchte – besonders neue Designer, die man in Wien so nicht finden kann. Außerdem gibt es für mich nichts Schöneres als in der Jogginghose – von zuhause aus – shoppen zu gehen 😉

Wie sieht der moderne Online Shopper aus?

Meine Top 3 Online-Shops sind zurzeit:

YOOX: Bei diesem Online-Shop kaufe ich schon seit meiner Schulzeit ein. Die Suche im Shop ist zwar etwas mühsam, denn man muss lange nach bestimmten Artikeln suchen, aber man findet immer wieder richtig gute Schnäppchen.

FARFETCH ist eine Plattform, die viele kleine Boutiquen vereint. Dadurch bekommt man sehr gute, vor allem außergewöhnliche Stücke, welche es im stationären Handel nicht gibt.

Bei SHOWstudio / MACHINE A findet man ebenfalls eine kleine, aber feine Auswahl an contemporary streetwear – Mein momentaner Favorit.

Blogger kaufen Online häufiger als Offline

Was sind Punkte, die dir bei Online-Shops besonders wichtig sind? Nenne uns die Top 3 Kriterien für dich, die einen optimalen Online-Shop ausmachen.

Übersichtlichkeit, schnelles Laden & eine gute Suchfunktion!

Wichtige Punkte im Online Shop

Gegenfrage – Welche Dinge schrecken dich ab bzw. nerven besonders?

Nervig ist, wenn sich zu viel bewegt – z. B. Banner am Rand. Alles, was von den Produkten ablenkt.

Werbebotschaften im eCommerce

Auf welche Werbebotschaften achtest du und von welchen lässt du dich ansprechen? Gibt es hier Begründungen dafür?

Sale 😉 Die meist roten vier Buchstaben machen beim Einkauf sehr viel aus. Außerdem achte ich auf Special-Aktionen oder Dinge, die limitiert und nur online erhältlich sind. Da wird man regelrecht gierig und hält danach Ausschau.

eCommerce Beratung in Österreich

Da du auch sehr viel international einkaufst, was müsste passieren, dass du den Großteil (über 60%) deiner Online-Einkäufe bei Österreichischen Shops machst?

Mein Einkauf steht und fällt mit einem guten Sortiment 😉 Da der klassische Österreicher aber eben klassisch ist, und mein Kleidungsstil sich nicht in der österreichischen Trachtenmode wiederfindet, werde ich da wohl nie diese einen besonderen Special-Pieces bekommen, nach denen ich immer Ausschau halte.

Fashion Online Shops in Österreich

Interessieren dich Gütezeichen bei Onlineshops? Sind diese für deine Kaufentscheidung wichtig? Welche Unterschiede erkennst du bei Online-Shops – sind hier auch Gütezeichen mit inbegriffen?

Gütezeichen finde ich nicht so wichtig – teilweise sogar eher abschreckend. Manche Shops setzen das so markant in den Vordergrund, obwohl es für mich als Konsument wenig Relevanz bietet. Vielleicht ist dies bei anderen wichtiger, ich schaue nicht darauf. Bei den Zahlungsarten hingegen finde ich Paypal sehr wichtig.

Modeblogger shoppen Online

Gehörst du zu den Kunden im stationären Handel, die In-Store Checks machen und danach suchen, ob es die Artikel online günstiger, trotz längerer Lieferzeiten, gibt?

Ja, dabei ertappe ich mich, auch wenn ich dann mal in den Store gehe. Wenn der Service im Store aber passt, zahle ich gerne den Mehrpreis! Dann verbringe ich dementsprechend auch mehr Zeit im stationären Store. Billiger ist nicht immer besser!

Shop Apps im eCommerce

Nutzt du Shop-Apps? Wenn ja, welche sind das und wieso?

Leider funktionieren die meisten noch nicht so gut. Ich hab die Yoox-App probiert – die ist aber immer wieder zusammengebrochen und da ich ja wenig Zeit habe, hab ich das dann gleich wieder gelassen. Der Online-Kauf via Desktop dauert aber auch nicht besonders lange. Die meisten Online-Shops sind mittlerweile sehr interaktiv und kennen tu ich sie auch schon 😉

Welche Produkte werden online gekauft?

Welche Artikel oder Produkte könntest du dir niemals vorstellen, online zu kaufen?

Keine! Eventuell frisches Brot? Aber wenn die Lieferung rasch erfolgt, würde ich das auch in Erwägung ziehen. Ich kaufe sogar meine Brillen und Kontaktlinsen online, ohne diese zu probieren. Da habe ich bisher immer sehr gute Händler gefunden und mit der Abwicklung hat auch alles gut gepasst. Hätte ich mir anfangs auch nicht vorstellen können.

Was wünschen sich Blogger vom Online Shop?

Wenn du einen Wunsch an Online-Händler bzw. an die Digital- und eCommerce-Branche hättest, welcher wäre das?

Gratis Versand auch bei kleineren Shops! Super wäre noch umweltfreundliche Verpackung – am besten kompostierbar!

Facebook Ads im eCommerce

Ein sehr breit gefächertes Thema – auch für den Online Handel – ist Werbung. Nachdem der Shop steht und die Roadmap mit […]

Ein sehr breit gefächertes Thema – auch für den Online Handel – ist Werbung. Nachdem der Shop steht und die Roadmap mit Meilensteinen und Zielen gepflastert ist, fehlt nur noch die optimale Ausrichtung und Einteilung des Budgets. Neben SEO-Optimierung und Kundenservice stehen auch Werbung und Kommunikation auf den TOP Positionen und sind essentiell für den Erfolg eines Online Shops. Welche Werbung im Netz bringt dem Online Händler den meisten Erfolg? Sind es nur Google Adwords oder doch Facebook Ads?

Facebook Ads vs. Google Adwords

Beide Online-Riesen (Facebook und Google) haben laut Statista Milliarden Aufrufe pro Tag. Viele fragen sich (berechtigterweise) ob Facebook Ads im Gegensatz zu Google Adwords nicht die teuerere Variante der Online Werbung ist bzw. ob die Vorgehensweise nicht doch komplizierter ist als gedacht oder sogar ob es zu früh ist, Social Media Werbung zu machen. Auf beiden Plattformen kann man Ads / Adwords im Alleingang schalten – was nicht sehr ratsam ist, da alleine das Set-Up der Werbeeinstellungen, die Definition von Zielgruppen, etc. ein großer Aufwand ist und über Erfolg oder Misserfolg aller folgenden Werbekampagnen entscheidet.

Doch die Frage stellt sich, wer sollte Facebook Ads überhaupt nutzen? Sind diese Maßnahmen für Händler wirklich zielführend? Die Frage lässt sich schnell mit „Ja“ beantworten und zwar aus folgenden Gründen:

  • Sehr viele Targeting-Möglichkeiten
  • Facebook sammelt „unique information“ an die auch Google nur schwer heran kommt
  • Mit jedem Ad kann man das Budget (pro Tag / pro Laufzeit / pro Klick / etc.) individuell festlegen
  • Es gibt diverse Abrechnungsmodelle (CPC / CPM / CPA / etc.). Um hier nur kurz einen weiteren Statista Wert zu nennen: Im Durchschnitt haben Händler im Q3 2015 auf Facebook 0,49 USD pro Klick bezahlt
  • Die Effektivität von Facebook Ads kann man auch Offline messen

Werbung im eCommerce – Social Media und Google

Mehr Möglichkeiten für den Handel

Nach dem Update im Mai 2016 stehen Online Händlern aber auch Multichannel und produzierenden Unternehmen mehrere Türen offen – durch Facebook Ads im eCommerce. Die neuen Möglichkeiten bieten lokalen Händlern eine Steigerung und direkte Messung der Umsätze und Besucher im stationären Handel – der Traffic und die Kaufabschlussrate im Onlineshop ist ohnedies bereits gewährleistet. Dynamic Product Ads gehören hierbei zu den beliebtesten Werbeanzeigen im Online Handel. Letzte Statistiken zeigen, dass mehr als 440 Millionen Menschen mit 2,5 Milliarden verschiedenen Produkten innerhalb von 3 Monaten erreicht werden können. Eine Reichweite, die wenig Streuverluste aufweist und genaue Zielgruppenansprache garantiert. Da es die Möglichkeit gibt auch auf Instagram (man muss keinen eigenen Instagram Account besitzen) zu werben, dürfen sich hier Online Händler besonders freuen. Die Bild-Video-lastige Plattform ist für emotionale Ansprache und dem einhergehenden Shoppingerlebnis perfekt geeignet. Pinterest ist im deutschsprachigen Raum noch nicht vorgedrungen, da die Community in diesem Bereich noch sehr klein ist. Deshalb hat Facebook im deutschsprachigen Raum den richtigen Hebel gesetzt und die eigene Plattform attraktiv auch für Händler gestaltet.

Page Post Ads, Multi Product Ads, Carousel Ads, CANVAS, Page Post Video Ad, uvm. – das sind die verschiedenen Möglichkeiten um ein Produkt / ein Unternehmen oder eine Marke in das perfekte Licht zu stellen.

Auch die erweiterten Custom Audience Möglichkeiten bieten seit dem neuen Update mehrere Einstellungen – UND / ODER Funktionen wie man sie im Excel kennt und genaueres Targeting ist jetzt leichter denn je. Facebook hat es verstanden, Produkte / Dienstleistungen auf Kunden abzustimmen.

Neue Produkte für Handel-Werbetreibende auf Facebook

Store Locator – Dieser hilft Usern die gesuchten Informationen schneller und einfach, vor allem mobil, zu finden. Man kann diesen sogar zu einem Local Awareness Ad machen und somit die Werbung mit der Information verbinden. Dies scheint auch für den Endkunden überwiegend als Service und nicht als störende Werbung.

Store Visit – Welcher Händler wollte das nicht haben? Zu sehen, wie viele Leute das Geschäft tatsächlich besucht haben, nachdem die Facebook Kampagne erfolgreich live gegangen ist? Das ist jetzt möglich. Ads in diesem Bereich lassen Zielgruppenansprache noch einen Schritt weiter gehen – Die Werbeanzeigen werden an Besucherzahlen im Geschäft angelehnt und dementsprechend ausgeliefert. Store Visits sind geschätzte Kennzahlen, welche auf dem Lokalisierungsdienst aufbaut.

API für die Messung von Offline Conversions – Facebook Marketing lässt sich direkt mit den Besuchen und Einkäufen in Geschäften messen. Mit dieser API können Besuche im Geschäft auf Werbeanzeigen zurückgeführt werden. Somit können Real-Time Kaufabschlüsse im Geschäft oder mobil getätigt erkennen, demographische Daten sammeln und Insights gewinnen, welche zur Optimierung folgender Kampagnen dienen.

Wie wichtig sind Facebook Ads im eCommerce?

Analytics bei Facebook Ads im eCommerce

So präzise, wie die Auswertungen bei Facebook angezeigt und runtergebrochen werden, schafft es bisher kein Google Tool. Die diversen Targeting-Einstellungen ziehen ebenfalls auch Berichte nach sich. Facebook bietet tolle und vor allem sehr diverse (bisher noch nie dagewesene) Möglichkeiten an, Leads in welcher Form auch immer – perfekt auf das Unternehmen / Produkt oder die Marke abzustimmen.

Folgende Möglichkeiten sind gegeben:

  • Clicks to Website
  • Website Conversion – Mithilfe des Conversion Pixels (das können Newsletter Anmeldungen, Gewinnspiel-Teilnahme, etc. sein)
  • Page Post Engagement
  • Page Likes
  • App Installationen
  • App Engagement
  • Angebote & Gutscheine
  • Local Awareness
  • Veranstaltungszusagen
  • Video Views
  • Dynamic Product Ads
  • Reichweite
  • Frequenz
  • CTR
  • uvm.

Facebook Ads für den Onlinehandel

Andere machen es vor – Best Practice

Das Team von Burger-Restaurant Bang Bang Burgers & Beer hat es geschafft – Marketing Erfolg durch Social Media – genauer gesagt, durch Facebook und Werbeanzeigen. Anfangs hat sich das Restaurant und das junge Team auch schwer getan mit großen Budgets – doch sie erkannten schnell, dass organische Reichweite in sozialen Netzwerken und Mouth-to-Mouth zwar für den Anfang sehr nett sind, aber es fehlte ein planbarer reproduzierbarer Marketing Kanal, der dauerhaft Neukunden bringt. Google Adwords war von Beginn an keine Option – den Begriff Burger hatten bereits größere Ketten für sich besetzt und die Preise für SEO stiegen ins unermessliche. Ganz im Gegenteil zu Facebook Ads – mit den richtigen Targetings und einer kontinuierlichen Optimierung wurden erste Ergebnisse bereits schnell sichtbar. Mehr Fans auf der Facebook-Fanpage, mehr Interaktion auf der Seite und immer mehr Besucher im Restaurant. Allein über Facebook haben sie in den ersten 12 Monaten über 30.000 Burger verkauft. In kürzester Zeit haben sie alle anderen Burger Läden in ihrer Umgebung / ihrem Bundesland in der Reichweite überholt. Mit der richtigen Kommunikation und zielgerichteten Ads hat das kleine Team eine Facebook Präsenz von über 17.800 Facebook Likes erzielt. Eine Website gibt es nicht – die Community ist auf sozialen Netzwerken unterwegs – deshalb wird Marketing dort fokussiert.

Ihr tägliches Budget überstieg keine 2,00 EUR pro Kampagne – man sieht auch bei diesem Beispiel, dass mit der richtigen Einstellung und einem kleinen Budget (welches mit der Zeit größer geworden ist) einiges machbar ist. Auch die Click-Through-Rate lies sich sehen. In den ersten Tagen bereits knappe 15%, was für ein neues Unternehmen, das noch so gut wie keine Präsenz und Bekanntheit hat, ein Vorzeigebeispiel darstellt. Mit einem Betrag von 2 Cent schafften sie diesen CTR Wert. Nach und nach fügten die Social Media Manager Budget nach, wenige Euro haben bereits eine immense Verbesserung der Klickraten und Reichweite gezeigt.

Erfolg von Facebook Ads

Dieses kurze Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, neben von SEO und klassischem Marketing, Maßnahmen zu setzen um effektiv Budget einzusetzen und einen ordentlichen ROI zu generieren. Facebook Ads sind keine Spielereien sondern Business- und Marketing-Instrumente, die aufgrund ihrer hohen Engagement-Rate nicht zu vernachlässigen sind!

Braucht eCommerce auch Social Media?

Social Commerce – Top oder Flop? Kennzahlen oder Best Case Beispiele gibt es hier nicht. Und wird es auch in Zukunft […]

Social Commerce – Top oder Flop? Kennzahlen oder Best Case Beispiele gibt es hier nicht. Und wird es auch in Zukunft sehr wenige geben. Wieso ist das so? Social Commerce funktioniert in der DACH Region so gut wie gar nicht. Vergebens suchen Online Händler nach der Argumentation FÜR das Bespielen von Social Media Kanälen bzw. die Nutzung dieser als Vertriebskanäle. Trotzdem ist man auch als Händler fast nicht präsent, wenn man Facebook und Co. nicht ebenso benutzt. Doch wie bespielt man diese Kanäle effizient und vor allem effektiv?

Social Media bei Online Händlern – eher stiefmütterlich

Der Hype um Social Media Plattformen – bei Alt oder Jung – nimmt kein Ende. Seit neuestem geistert (im wahrsten Sinne des Wortes) Snapchat durch die Branche und Händler greifen sich, bildlich gesprochen, an den Kopf. Wie soll man eine solche Vielzahl an Kanälen richtig nutzen? Zielgruppen überschneiden sich auf den Kanälen, aber trotzdem kann man es sich nicht erlauben, nicht präsent oder relevant zu sein. Facebook und Co. als neue Absatzkanäle zu sehen, ist in erster Linie nicht die richtige Vorgehensweise. Seit 2014 gibt es zwar die „Buy Button“ Funktion auf Facebook, genutzt wurde diese aber nur bei Käufen innerhalb des Netzwerks. Ein weiterer Schachzug, den Facebook getätigt hat, um die Nutzer auf der Plattform zu behalten. Ein Absprung auf andere Seiten ist auch für Medienunternehmen auf Facebook nicht möglich.

Pinterest bietet sich aus eCommerce Sicht jedoch besser an als das ebenfalls bildlastige Netzwerk Instagram. Eine Studie in den USA hat 2015 gezeigt, dass tatsächlich 93% der Pinterest-Nutzer die Plattform zur Kaufplanung verwenden.

Plattformen in der eCommerce Übersicht

Twitter hat vor kurzem verkündet, dass das Unternehmen die Kauf-Option (den Buy-Button) einstellen wird. Twitter-Feeds wurden mit App-Download-Anzeigen überflutet und somit hat dies zu vermehrten Beschwerden geführt. Auch die Einführung eines Facebook-ähnlichen Algorithmus ist auf Twitter gescheitert. Inhalte sind hier journalistisch geprägt, aus diesem Grund ist eCommerce auf der Plattform nicht erwünscht.

Instagram gehört mittlerweile zu Facebook und hat aktiven Social Commerce auch erst im letzten Jahr, 2015, begonnen. Mit der Integration des Action-Buttons und der Plattform-übergreifenden Möglichkeit Werbung auszuspielen ist der eCommerce Ansatz auch im Foto-Netzwerk angekommen. Verwunderlich ist, dass beim Klick auf die Anzeigen auf Instagram die Weiterleitung auf eine Website geschieht und man aus der Plattform „geworfen“ wird. Anders als beim Mutterkonzern Facebook.

Wozu sollen Händler Social Media nutzen?

Wie auch schon in den oberen Absätzen erwähnt, sind Social Media Kanäle in der DACH Region nur gering bis gar nicht für eCommerce geeignet. Social Media Kanäle werden in Österreich bereits sehr gut als Positionierung-Tools eingesetzt. Trotzdem muss hier stark darauf geachtet werden, dass die Kommunikation in allen Kanälen optimal und einheitlich verläuft. Ein Unternehmen und vier verschiedene Kommunikationsarten bringen im Endeffekt nichts. Kunden spüren die Unregelmäßigkeiten und führen diese auf das Unternehmen und die Marke zurück. Das kann bis zu einem Vertrauensverlust führen. Deshalb ist man mit einer guten, aber vor allem verzahnten Kommunikations- & Marketingsstrategie sehr gut bedient.