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Live-Shopping Definition - eCommerce von A bis Z

Live-Shopping ist ein eCommerce-Modell, das zum sogenannten Aktions-Shopping gehört. Das Modell zeichnet sich durch Limitierung aus, die auf mehreren Ebenen stattfindet: Die online präsentierten Waren werden beim Live-Shopping nur für einen begrenzten Zeitraum angeboten, gleichzeitig sind die Angebots- und meist auch Produktmengen stark limitiert. Eventuell ist auch der Zugang zum Internetangebot nur einem bestimmten Kundenkreis möglich (Club-Charakter). Die Preise sind dafür stark reduziert. Diese eCommerce-Strategie stammt ursprünglich aus den USA und wird seit einigen Jahren auch als eigenständige Art des Online-Handels im deutschsprachigen Raum eingesetzt.

Beim Live-Shopping liegt der Aktionszeitraum der Angebote bei 24 bis 72 Stunden, es sind aber auch Wochendeals möglich. Liegt der Aktionszeitraum unter einem Tag, spricht man auch von Blitzangeboten oder Speed-Shopping.

Anbieter von Live-Shopping

Live-Shopping wird zum einen von klassischen eCommece-Unternehmern eingesetzt, die hierzu die angebotenen Artikel selbst einkaufen, lagern und versenden bzw. auf diese Art Restposten verkaufen. Zum anderen gibt es Anbieter, die sich ausschließlich auf diese Form des eCommerce spezialisiert haben. Meist wird dies im Zuge von Coupons oder Deals kommuniziert.

Live-Shopping aus Kunden- und Händlersicht

Live-Shopping bietet dem Kunden die Möglichkeit, auf (manchmal auch vermeintliche) Schnäppchenjagd zu gehen und regt Spontankäufe an. Der zeitliche Druck – wer zu spät kauft, der wird durch ausverkaufte Waren bestraft –  weckt Bedürfnisse, die eventuell zuvor nicht vorhanden waren.

Für Unternehmen stellt Live-Shopping einen zusätzlichen Absatzkanal dar, über den unter anderem Rest- oder Sonderposten verkauft oder neue und noch unbekannte Produkte beworben werden können. Über diese Form des Aktions-Shoppings mit Stückzahlen in den Hunderter-Bereichen können z.B. innerhalb eines Tages sehr große Mengen abgesetzt werden, die im Rahmen eines herkömmlichen eCommerce-Angebotes meist nicht oder nur schwer erreicht werden können. Zudem ist Live-Shopping eine geeignete Methode, um Neukunden zu gewinnen.

Live-Shopping und Marketing

Live-Shopping kann ein interessantes Marketinginstrument sein, das von den Endkunden meist gut aufgenommen wird. Händler sollten bei ihrer Live-Shopping-Strategie auf gewisse Punkte achten:

  • Das richtige Produkt mit hoher Akzeptanz wählen, um möglichst viele Kunden zu erreichen
  • Den richtigen Zeitpunkt wählen, an dem Kunden Zeit zum Shoppen finden, z.B. abends oder am Wochenende
  • Breitgestreute Information über die bzw. Bewerbung der Aktionen über sämtliche Kanäle
  • Attraktive Preise, die die Angebote zu wirklichen Schnäppchen machen
Mobile Shopping

Mobile First ist nicht für alle B2C Unternehmen geeignet„Mobile First“ ist für viele Unternehmen, die im eCommerce arbeiten, zu einem Credo geworden – egal ob Agenturen, APP-Entwickler oder mehr und mehr auch Online Händler. Dies ist auch bei der steigenden Verbreitung von Smartphones und der immer exzessiveren Nutzung auch durchwegs nachvollziehbar.

Jedoch wie bei so vielen Dingen im Leben, wenn nicht auf die Bedürfnisse des Kunden (oder Händlers) eingegangen wird, kann es durchaus zu Verwendungen von „Mobile first“ kommen in Bereichen, in denen es absolut keinen Sinn macht – und dies möchte ich heute mit einem Beispiel erläutern:

In den vergangenen Wochen hatte ich immer wieder Gespräche mit Investoren, welche mir die App- & Business Ideen ihrer StartUps erzählt haben – eine davon war zb, Wohnungen am Smartphone anzusehen und bei Gefallen sofort online zu kaufen.

Nein, wir reden hier nicht davon, dass man sich via App einen Termin für eine Besichtigung vereinbaren kann, sondern dass man diese Wohnungen & Häuser tatsächlich rechtsbindend via App erwerben kann.

Wie wir alle wissen, bekommt man derzeit für jede Idee, sofern man sie nur gut verkauft, einen Investor – aber gerade eine Immobilie ist das 1.000%ige Gegenteil dessen, was Konsumenten am Smartphone kaufen.

Mobile Shopping kann nur dann erfolgreich als Strategie eingesetzt werden, wenn es darum geht, Impuls- & Spontan-Käufe schnell und einfach abzubilden – damit eben jeder Kauf-Impuls ausgenutzt wird und nicht verfliegt, zb wenn man erst darauf wartet, bis der Kunde seinen Laptop aufgeklappt hat oder noch schlimmer am PC in der Arbeit sitzt.

Diese Möglichkeit ist aber nicht bei allen Produkten oder Dienstleistungen möglich … auch wenn an neuen Dienstleistungen eben für jene Impulse gearbeitet werden (zb. soll es bald möglich sein, Versicherungen nur für kürzeste Zeiträume abschliessen zu können…quasi einem Impuls folgend)

Daher möchte ich Online Händlern Folgendes ans Herz legen: „Mobile first“ ist gut und wichtig, aber nicht für jeden von euch. Überlegt euch, ob euer Sortiment eine Impulskauf entspricht oder ob eure Kunden nicht doch eher eine Anschaffung planen werden.

…bitte versteht mich jetzt nicht falsch, auch dann ist eine mobile Shopping-Möglichkeit als Informations-Basis sehr wichtig, aber eben eure Strategie muss dann heissen: „Mobile Second“