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Nikolaus Beier - Laola1

Sport ist ein Thema, das nur so vor Emotionen sprudelt. Es gibt kaum eine Branche im eCommerce, welche mehr Emotionen freisetzt und eine solche Power im Bereich Community / Kunden & deren Experience bietet. Wir haben auf der Wiener Wiesn Nikolaus Beier, Director Digital Plattforms bei laola1 kennengelernt. Schnell war der erste Termin ausgemacht, spannende Gespräche wurden geführt und sogleich folgt das Interview. Nikolaus leitet alle medialen Auftritte von LAOLA1.at und LAOLA1.tv. Dabei ist er gesamtseitlich für alle Bereiche – von Marketing über Vertrieb bis hin zum Produktmanagement – verantwortlich. Man sieht, dass viele Fussballclubs bereits im Bereich eCommerce erste Schritte gemacht haben. Doch sind diese wirklich effizient und schöpfen diese Online Shops das vollkommene Potential aus, das der Sport und die Fans bieten?

Sport im eCommerce – Interview

Ein super emotionales Thema, völlig unabhängig von der Sportart. Hier spielt Begeisterung und Leidenschaft eine wesentliche Rolle. Trotzdem scheint es, dass Sportvereine es nicht schaffen, Online Business ordentlich über die Bühne zu bringen. Wenn man sich die österreichische Sportlandschaft ansieht, ist hier nur wenig von Digitalisierung in Sicht. Wieso ist das deine Meinung nach so?

Ich bin nicht der Meinung, dass in Österreich Sportvereine online Business nicht ordentlich über die Bühne bringen. Wenn ich mir Engagement-Raten oder Facebook-Fans anschaue, dann ist da relativ zur Bevölkerungszahl zu z.B. Deutschland kein so riesiger Unterschied. Aber es gibt natürlich schon individuelle Unterschiede und manche Organisationen arbeiten professioneller als andere – aber auch das ist vermutlich überall so. In jedem Fall ist es wie immer eine Ressourcenfrage und z.B. im Fußball sind einfach in Österreich nur ein Bruchteil der Ressourcen vorhanden im Gegensatz zu Deutschland. Borussia Dortmund z.B. bespielt mit einem Team von ca. 20 Personen nur ihre eigenen Kanäle – Austria Wien hat in der gesamten Medienabteilung vermutlich in Summe nicht mehr als 5 Personen sitzen. Wenn man dann den Output in Relation setzt wird da schon solide Arbeit geleistet.

Nikolaus Beier Laola1

Es kann prinzipiell nicht an den Fans liegen. Diese sind, so wie der Rest der Gesellschaft, sehr online affin. Welchen Mehrwert müssen Vereine / Sportverbände, etc. bieten, um den Fan anzusprechen?

Wie die Frage schon vorweg nimmt, immer müssen Vereine und Verbände Mehrwerte anbieten, die der Fan an anderer Stelle einfach nicht bekommt. Gerade für Institutionen die „Nah am Geschehen“ sind ist das aber durchaus möglich, denn die haben Zugänge, die sonst niemand hat. Ich kann als Verein oder Verband einfach Content produzieren oder auch Produkte verkaufen, die sonst niemand hat – denn ich bin ja an der Sportlerin bzw. am Sportler dran – und das ist das, was den Fan interessiert.

Online Shops von Fussballclubs

User Generated Content ist ein starkes Wort im Sport. Vor allem Fans sind sehr einfach dafür zu begeistern bzw. kreieren sie selbstverständlich Content. Somit ist dieser Bereich für Vereine super einfach. Diesen Content aufzunehmen und damit eine großartige Story zu bauen ist wenig Aufwand und vor allem steckt wenig Budget dahinter. Weshalb scheint es, dass Sportvereine oder Clubs nicht darin investieren um sich auch selbst das Spielfeld im Marketing etwas einfacher zu gestalten?

Also ich würde nicht unbedingt unterschreiben, dass es einfach ist gute Stories aus user generated content zu bauen. Das ist schon sehr viel Aufwand hieraus schöne Geschichten zu erzählen. Aber ich würde dennoch auch nicht sagen, dass Institutionen aus dem Sportumfeld in diesem Bereich nicht investieren. Ich denke schon, dass viele Institutionen da spannende Projekte umsetzen.

Vernetztes Stadion – eCommerce in Österreich

Stichwort „Vernetztes Stadion“. Welche Ansätze gibt es hier bereits? Im normalen Retail ist es absolut üblich, mit Push Notifications oder dergleichen Kunden an sich zu binden und zum kaufen zu animieren. Woran happert’s im Sport?

International sind viele Sportarenen schon mit WLAN ausgestattet. Das ist natürlich die absolute Grundlage für sämtliche on site Aktivitäten. In Österreich ist das noch nicht flächendeckend vorhanden, wird aber auch sicherlich mit der Zeit kommen.

Wenn das alles dann einmal vorhanden ist, kann man tatsächlich die on site Erfahrung des Besuchers verbessern – von der Push Notification mit dem Torvideo nach dem Tor über verkaufsfördernde Maßnahmen („Wir haben 2:0 gewonnen – hol dir jetzt 20% Rabatt auf den Merchandising-Artikel XY“) bis hin zu verbessertem Service – z.B. sich Getränke oder Essen direkt an den Platz liefern zu lassen. Das alles kann stark umsatzfördernd wirken.

Ich denke, dass das alles im Sport – auch in Österreich – kommen wird bzw. teilweise auch schon da ist.

Sport Commerce

Es macht absolut Sinn, Daten von Fans und Kunden zu generieren. Treue Fans, welche auch Kunden sind oder diese im Laufe der Zeit werden, sind prädestiniert und vor allem bereit dazu, Daten preis zu geben. Hier spielt der Ansatz „Smart Data“ eine große Rolle. Ist Club Managern überhaupt bewusst, auf welchen Schätzen sie „sitzen“ bzw. was sie daraus an Informationen und Mehrwert gewinnen können? Community Management könnte mit der richtigen und vor allem einer sinnvollen Nutzung dieser Informationen sehr einfach aber vor allem sehr effektiv betrieben werden. Hier bedarf es vor allem an Innovationskraft und weniger an Budgets. Was ist deine persönliche Meinung dazu?

Das Schöne am Sport ist, dass die Treue zu einer Marke in keinem anderen Geschäftsumfeld so hoch ist. Einmal Fan, immer Fan. Daher gebe ich dir recht, die Daten die hier generiert werden können, haben einen unfassbaren Wert. Ich denke, dass sich die Verantwortlichen schon darüber im Klaren sind, dass sie hier auf einem Schatz sitzen, so richtig wissen sie aber noch nicht, wie sie das auch monetarisieren können. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass der Sport hier eine Ausnahmestellung einnimmt –auch andere Branchen kämpfen damit.

Wo ich wieder widersprechen muss ist, dass das Management dieser Daten einfach und nicht budgetintensiv ist. Um Daten sauber nutzen zu können, bedarf es technischer Systeme die man bauen/kaufen/lizensieren muss und die man dann auch betreiben muss. Da muss schon Geld einfließen um die Daten zu kapitalisieren!

Zukunft Sport Commerce

Wenn du einen Wunsch an die Sportbranche hättest – wenn es um das Thema Digitalisierung geht – welcher wäre das?

Ich würde mir für die Sportbranche genau dasselbe wünschen, was ich mir für die gesamte Wirtschaft im Bereich Digitalisierung wünschen würde: Keine Berührungsängste mit digitalen Themen – die ganze Welt ist digital, man darf sich nicht davor fürchten sondern muss die Chancen sehen – auch wenn das damit einhergeht, dass gewisse Geschäftsmodelle vielleicht in Zukunft nicht mehr oder anders funktionieren werden.

Allgemein wünsche ich mir auch, dass aus regulatorischer Sicht – insbesondere aus dem Bereich Datenschutz – dieselben Spielregeln für alle gelten. Aktuell können die großen Player aus den USA einfach Dinge tun, die wir in Europa nicht tun können. Das in Kombination mit der Eigenschaft der digitalen Wirtschaft natürliche Monopole zu fördern, ist ein fundamentaler Wettbewerbsnachteil den wir in Europa irgendwie ausgleichen müssen.

Letztes Jahr hat Kastner & Öhler den Anton Award gewonnen, jetzt haben wir den Shop von Gigasport im Shoptest

Der Sommer ist da…und wer bis dato noch keine Bikini Figur hat, für den ist jetzt das Wetter ideal, um sich sportlich zu betätigen. Da trifft es sich natürlich sehr gut, dass wir einen Shoptest brauchen und somit haben wir uns heute den Shop von Gigasport näher angesehen.

Der Gigasport Online Shop

Der Gigasport Shop empfängt den Kunden mit 3 grossflächigen Image Bildern, welche jeweils einen gewissen Themenschwerpunkt bewerben. Es fällt auf, dass im Header Bereich des Shops eine normale Navigationsleiste zu den Bereichen Neu, Sportarten und dann aufgeteilt nach Herren, Damen und Kinder – wenn man aber etwas nach unten scrollt, gibt es auch im Shop Bereich schon direkte Links zu den jeweiligen Produkten einer Sportart wie zb. Laufen, Fahrrad fahren, Fitness und vielen weiteren.

Somit können im Gigasport Shop auch Themenwelten aufgebaut werden

Dies macht die Navigation auch für Neukunden sehr einfach und übersichtlich – diese Einfachheit bleibt auch bei einer Nutzung auf mobilen Devices bestehen – sowohl am Smartphone wie auch am Tablet wird der Shop von Gigasport übersichtlich und vor Allem aber auch sehr schnell dargestellt.

Leider wurden in der Suche des Gigasport Shops auf Fehlertoleranz verzichtetWenn wir nun über die Suchfunktion in das Einkaufserlebnis starten, fällt sofort auf, dass die Suche in der Darstellung exzellent umgesetzt wurde – es kommen sofort Produktvorschläge, diese werden sogar mit einem Bild visuell dargestellt und verleiten so den Konsumenten dazu, auf eines der vorgeschlagenen Produkte zu klicken. Umso unverständlicher ist jedoch, dass bei einem so professionell anmutenden Umsetzung auf die Fehlertoleranz vollkommen vergessen wurde. Egal welche Tippfehler man versucht, das System setzt leider aus und kann Fehler nicht korrigieren. Dies ist sehr ärgerlich und hat sicherlich einen signifikanten Einfluss auf die Absprung-Rate.

Wir werden uns dazu im Nachgang direkt bei Gigasport erkundigen, ob man an diesem essentiellen Feature arbeitet bzw. warum dies noch nicht implementiert wurde.

Wenn man dann das Produkt der Begierde gefunden hat, wird man auf eine sehr übersichtlich gestaltete Produktdetail Seite weitergeleitet. Alle relevanten Informationen wie verfügbare Farben, Grösse, Lieferdauer sowie umfassende Produktdetails werden hier dargestellt – da Gigasport auch ein Click & Collect Service anbietet, kann auch direkt die Filial-Verfügbarkeit in der nächstgelegenen Gigasport Filiale überprüft werden. Dieses Feature ist vorbildlich eingebaut worden und stellt somit einen tatsächlichen Nutzen für den Konsumenten dar.

Warenkorb & Checkout

Da wir uns die Produkte aber immer zusenden lassen, gleich in den Warenkorb damit und ab zur Kasse damit – dies sollte in einem Schritt erledigt werden, denn wenn man aus dem Checkout Schritt zurück in die Produktkategorien gehen möchte, hängt sich der Gigasport Shop leider regelmässig auf bei uns. Dieses Problem konnte von mehreren Usern und auf mehreren Endgeräten reproduziert werden.

Hier gibt es nun einen sehr kuriosen Fall bei Gigasport: Bestellungen unter EUR 25,00 können nicht abgeschlossen werden – man kann den Einkauf aus dem Warenkorb heraus nicht fortsetzen. Wer diese Entscheidung getroffen hat, scheint das System eCommerce de facto nicht verstanden zu haben, denn dadurch werden sicherlich sehr viele Erstkäufer abgeschreckt.

Bestellungen unter EUR 25,00 können im Gigasport Shop nicht abgeschlossen werden und somit werden sicherlich viele Erstkäufer verschreckt

 

Am nächsten Screen fällt sofort auf, dass es leider keinen Guest Checkout gibt – warum auf dieses essentielle Feature, welches vor Allem Erstkäufer sehr gerne nutzen, komplett verzichtet wurde, ist uns rätselhaft und hat, ähnlich wie die fehlerhafte Suche, sicherlich einen grossen Einfluss auf die Absprungrate, vor allem im sehr sensiblen Abschluss des Einkaufs. Der Checkout ist mit 4 Schritten darüber hinaus noch sehr lange geraten, es wurde auch auf den derzeit modernen One Page Checkout verzichtet.

Im Checkout des Gigasport Shops gibt es keinen Guest Checkout - wie kann das nur passieren?

Gigasport hat einen 4 stufigen Checkout eingesetzt

Bei der nun notwendigen Registrierung ist auch eine Adress-Verifizierung hinterlegt – das ist ja eine prinzipiell sehr gute Idee, jedoch gibt es auch hier Probleme: Wenn zb, wie in unserem Fall, die Strasse neu ist und im System des Dienstleisters scheinbar noch nicht auffindbar und schlägt eine komplett falsche Adresse vor – somit war es eine Herausforderung, den Einkauf korrekt abzuschliessen. Es werden dem Kunden alle relevanten Zahlungsmittel zur Verfügung gestellt – da gerade im Fashion Bereich Rechnung die beliebteste Zahlart ist, wird diese auch bereits vorausgewählt dem Konsumenten vorgeschlagen – der Abschluss der Bestellung erfolgt dann auch sehr rasch!

Es scheint ein Problem im Mail Versand bei Gigasport zu geben, denn die Bestellbestätigung landet im SPAM Ordner

Leider scheint es ein Problem mit dem Mail Versand bei Gigasport zu geben – sowohl die Bestell-Bestätigung als auch alle weiteren Mail vom Shop sind durch Gmail automatisch als SPAM erkannt worden und somit im SPAM Ordner gelandet. Auch hier kann man sicherlich noch nacharbeiten.

Lieferung, Kundenservice & Retoure

Die Lieferung der bestellten Produkte war wie im Shop angegeben bei 3 Tagen, das ist für Österreichische Verhältnisse in Ordnung, könnte natürlich aber auch noch optimiert werden. Die Produkte waren dafür sehr liebevoll verpackt und im Paket befindet sich ein Karton-Umschlag, der die Rechnung, den Lieferschein sowie den Retourenschein inkl. Retourenaufkleber enthält – dies ist absolut vorbildlich gelöst und zeigt, wie wichtig das Einkaufserlebnis für Gigasport auch im Online Bereich ist.

Fazit

Der Online Shop von Gigasport hinterlässt einen zwiegespaltenen Eindruck bei mir – die optische Aufmachung ist sehr modern und gut gelungen, bei der Einteilung der Produktkategorien sieht man, dass sich das eCommerce Team in den Kunden hinein versetzt hat und somit das bestmögliche Einkaufserlebnis schaffen wollte. Das ist auch wunderbar geglückt – leider wird der positive Eindruck durch das Fehlen von Standard-Features wie der fehlertoleranten Suche oder einem Guest Checkout signifikant gemindert und auch dass Bestellungen unter EUR 25,00 komplett verhindert werden, ist absolut unverständlich – wenn ein Kunde schon bereit ist, die Versandkosten bei einem so geringen Warenkorb zu übernehmen, sollte man ihn auch lassen.

Somit bekommt der Gigasport Online Shop von mir 101 von 145 Punkten – Befriedigend!

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 25.05.2016
Tester: Stephan Grad; verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z5 Compact/iPad Mini 1. Gen Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

 

 

Der Shop von EQUIZANDO wurde von A-COMMERCE getestet

Als passionierte Reiterin brauche ich immer neues Equipment. Gerne durchstöbere ich daher den Online Shop von Equizando. Aber warum eine fehlende Lieferstandsanzeige nicht nur Punkteabzug sondern auch eine Lieferverzögerung bringt, könnt ihr im Shoptest der Woche lesen.

Kategorien EQUIZANDO Online Shop

Equizando im Online Shop Test

Der Equizando Shop

Auf den ersten Blick gefällt mir am Online-Shop, dass alle Artikelkategorien oben übersichtlich angeordnet sind. Hier werden mir auch die geführten Marken aufgelistet.

Equizando Sale

Ich bin ein „Schnäppchenjäger“ und durchsuche als erstes den SALE Bereich. Leider werde ich hier enttäuscht – da gibt es gar keine Schnäppchen bzw. kann ich sie nicht finden. Bei den angeführten Preisen kann man nicht erkennen ob es sich hier um verbilligte Produkte handelt!  Die Artikel sind nicht mit einem „statt“-Preis gekennzeichnet. Schade, kein Schnäppchen gefunden!

 

 

Da ich auf der Suche nach einer neuen Reithose bin, teste ich gleich die SuchfunktionSuchfunktion. Auch hier werde ich enttäuscht, versehentlich „Riethose“ statt „Reithose“ eingetippt und ich bekomme leider keine Ergebnisse.

SuchergebnisseKorrigiere ich den Fehler, erscheinen über die gesamte Seite, diverse Vorschläge, die ich  aber nicht anklicken kann.

Nach der korrekten Eingabe in der Produktsuche gibt es auch einen Filter. KATEGORIE – PREIS – HERSTELLER – FARBE

Im Equizando Online ShopFiltermöglichkeiten Equizando Shoptest gefällt mir die Erklärung der einzelnen Produkt-Kategorien sehr gut. Hier erfährt man einiges über das gewählte Zubehör.

Wofür brauche ich eigentlich ein Zaumzeug – welche Arten gibt es und für was kann man es einsetzen. Das find‘ ich eine super Idee – sollte man im Einkauf von Reitzubehör noch nicht ganz „sattelfest“ sein.

Online Shopping Reitzubehör

Die Produktfotos sind ausreichend groß und die Artikel  gut beschrieben. Bei der ausgesuchten Hose und Jacke kann ich mich gleich informieren aus welchen Material sie gefertigt sind – eine Waschempfehlung gibt es auch. Mein persönlicher Wunsch, weil ich es so ansprechender finden würde ist, bei der Reitbekleidung sollten die Bilder mit Modell gleich bei der Übersicht zu sehen sein und nicht erst wenn der Artikel angeklickt wird.  Produkte für das Pferd sind ebenfalls gut beschrieben und hier wird fast alles am „Modell Pferd“ gezeigt.

Equizando ProduktbeschreibungEs gibt auch die Möglichkeit eine Produktbewertung abzugeben. Diese wird von den Kunden eher nicht genutzt. Ganz unten habe ich auch noch ein super Extra entdeckt – die Möglichkeit einer Bestickung. Perfekt für Vereine und alle die sich gerne Pferdedecken, Halfter usw. personalisieren lassen wollen. Dieses Extra könnte etwas weiter oben und präsenter im Shop angeführt werden.

 

Eine Lagerstandsanzeige gibt es im Equizando Online-Shop leider nicht. Lagernde Produkte können, laut Angabe, umgehend versendet werden und die Lieferzeit beträgt 2 Arbeitstage innerhalb von Österreich. Laut Homepage wird man über nicht lagernde Produkte informiert. Das kann ich bestätigen! Die ausgesuchte Reithose war nicht mehr verfügbar und ich habe noch am Bestelltag (Donnerstag) eine Nachricht mit der Information und einem möglich passenden Ersatzprodukt erhalten. Leider ist die E-mail bei mir im Junk-Ordner gelandet und habe es somit erst am Montag bemerkt. Darum hat die Lieferung eine Woche gebraucht, um bei mir anzukommen. Mit einer Lagerstandsanzeige hätte ich  gleich gesehen, dass der gewünschte Artikel nicht lagernd ist und mir einen anderen ausgesucht.

Der Versandkostenbeitrag ist mit € 4,95 angegeben und es gibt einen Mindestbestellwert von € 15,-. Bei besonders schweren oder größeren Artikeln, die unter Sperrgut fallen, erhöhen sich die Versandkosten.

Warenkorb & Checkout

Der WarenWarenkorb Equizandokorb ist übersichtlich gestaltet, mit Bild – Artikelname – Einzelpreis – Menge – Position – Zwischensumme. Für die korrekte Preisdarstellung fehlt mir die Angabe der USt. – diese ist nur im Bestätigungsmail angeführt. Über den vorhanden Guest-Checkout habe ich mich sehr gefreut und kann hier die volle Punktezahl geben! Gerne hätte ich das ebenfalls bei den Zahlungsarten gemacht, aber hier fehlt die „Sofort-Überweisung“.

Zahlung

 Reitzubehör Online kaufen bei Equizando leicht und schnell

Lieferung, Kundenservice & Retoure

Die Ware wurde gut verpackt und alles ist unbeschädigt bei mir angekommen. Der Kundenservice hat mich noch am selben Tag darüber informiert, dass ein ausgewählter Artikel nicht lagernd ist und mir auch gleich ein Ersatzprodukt angeboten – gleiches Produkt in einer anderen Farbe. Man muss nur eine von den beiden Antworten aussuchen – kopieren und versenden.

+ Ich nehme das Alternativangebot an, bitte senden Sie mir den Ersatzartikel
+ Ich wünsche eine Teillieferung, bitte stornieren Sie den nicht oder  später lieferbaren Artike

Super finde ich den mitgelieferten Retourenaufkleber, den ich gleich für meine kostenlose Rücksendung verwenden kann.

Bild BuddyFazit

Da eines der ausgesuchten Produkte nicht vorhanden war und die sehr freundliche Infomail – in der mir auch ein Ersatzprodukt angeboten wurde, leider im Junkmail-Ordner gelandet ist dauerte meine Lieferung 1 Woche. Um das zu verhindern wäre eine Lagerstandsanzeige die perfekte Lösung. Auch würde ich im Sale-Bereich „statt- Preise einführen. Schnäppchenjäger lieben das.

 

Der Equizando Shop bekommt von mir 100 von 145 Punkten – Befriedigend!

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 28.01.2016
Tester: Sandra Haller; verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: Nokia Lumina 930. Gen Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

Shoptest Allstar Sport

Der Neujahres-Vorsatz ist: Endlich fit werden…und als Mann braucht man dafür natürlich top moderne Ausrüstung, sonst funktioniert Training nicht! Da ich also neues Equipment shoppen muss, lässt sich dies mit einem A-COMMERCE Shoptest bei Allstar Sport verbinden, und los geht´s…

Der Online Shop von Allstar Sport

Der Allstar Sport Shop

Der Shop von Allstar empfängt den Besucher mit grossflächigen und emotionalen Photos, welche direkt von den Sportmarken zur Verfügung gestellt wurden – optisch schaut dies frisch aus, und durch den sehr einfachen Tausch der Image Bilder kann der Shop auch sehr einfach an die saisonalen Wetterbedingungen angepasst werden. Die Optimierung für Smartphone und Tablets ist sehr gut gemacht, dem Online Shopping im Allstar Sport Shop ist somit auch auf mobilen Endgeräten keine Grenze gesetzt.

Beim Beginn des Einkaufs kommt aber leider sofort der erste AHA-Moment: Die Suche funktioniert nicht – damit meine ich nicht, dass sie schlecht funktioniert, sondern sie funktioniert überhaupt nicht! Egal ob man Hose oder Shirt eingibt (zwei vollkommen normale Begriffe im Fashion Bereich), es werden keinerlei Suchergebnisse ausgeworfen (sic!)

keine Suchergebnisse bei Hose im Allstar Sport Shop

keine Suchergebnisse bei Shirt im Allstar Sport Shop

Allstar Sports im Shoptest

Da wir wissen, wie wichtig gerade im Fashion Bereich die Suche ist, ist dies natürlich ein grosser und dicker Minus-Punkt – aber gehen wir eben über die normale Produktauswahl weiter in unserem Einkaufsprozess. Hier fällt gleich das nächste Problem auf: Es ist nicht möglich, nach Grösse zu sortieren bzw. zu filtern – aber wenn ich mir ein T-Shirt kaufen möchte, ist es essentiell direkt nach meiner Grösse zu suchen und die so vorhandenen Produkte anzuzeigen. Erst im Anschluss werde ich mich auf die Suche nach dem passenden Motiv machen.

Bei Allstar Sport kann ich jedoch ausschliesslich nach dem Hersteller sortieren – und muss in jedes Produkt hinein klicken, um zu sehen ob es in meiner Grösse verfügbar ist – sollte es nicht verfügbar sein, muss ich wieder raus und weitersuchen. Hier fallen gleich zwei weitere Baustellen auf: Erstens läd der Shop leider sehr langsam (mehrmals auf unterschiedlichen Internet-Anbindungen getestet), zweitens wenn ich weit nach unten scrolle, in ein Produkt hineinklicke und wieder heraus gehe, lande ich ganz am Seitenanfang – so macht die Suche nach dem passenden Shirt in der passenden Grösse leider keinen Spass.

Bildschirmfoto 2016-02-02 um 18.43.53Wenn dann einmal ein passendes Produkt gefunden wurde, ist die Produktdarstellung sehr gut gelungen, alle wichtigen Informationen finden sich sehr schnell, auch die Photos zeigen die meisten Produkte angezogen / unangezogen, und man kann sich ein gutes Bild davon machen. Auch werden die Grössen-Angaben näher erklärt, was es sehr einfach macht, die richtige Grösse für die eigene Figur auszuwählen. Einziger Punkt, der ungeübte Sportler vielleicht stören könnte, ist jener dass Produktbewertungen fehlen.

Warenkorb & Checkout

Da ich inzwischen das Produkt meiner Wahl in der passenden Grösse gefunden habe, gehts ab in den Checkout – und hier fällt sofort auf, dass es nicht die Möglichkeit gibt, als Gast den Einkaufsprozess fortzusetzen. Mir ist schon klar, dass Online Händler gerne so viele Daten wie möglich über ihre Kunden einholen wollen, aber ein fehlender Guest Checkout ist erwiesenermassen für viele Erst-Käufer ein klarer Abbruch Grund – wäre auch bei mir normalerweise so. Man kann mich gerne nach dem Einkaufsprozess fragen, ob ich ein Kundenkonto anlegen möchte, aber bei einer Erst-Bestellung ist dies ein NoGo!
Somit muss ich als Neukunde meine Daten eingeben – hier fällt sofort auf, dass das Kontaktformular leider nicht nur lieblos gestaltet wurde, sondern dass zb. auch beim Geburtsdatum nicht das normal übliche Format von DD.MM.JJJJ verwendet wird, sondern eine Abtrennung mittels Schrägstrich vorgenommen wird. Stört mich jetzt nicht, kann aber auf ungeübte Kunden etwas befremdlich wirken. Auch wird im Geburtsdatenfeld nicht verifiziert, ob der Käufer ein bestimmtes Alter bereits erreicht hat.

Bildschirmfoto 2016-02-02 um 18.56.52Nach Eingabe der Daten kommt man auf eine Bestätigungsseite, welche mir erklärt dass ich jetzt gerade ein Konto bei Allstar Sport eröffnet habe und nun weiter im Checkout gehen kann – diese „Success“ Seite stört den Einkaufsflow erheblich und verwirrt den Kunden, hier wird es sicherlich eine ausserordentlich hohe Absprungquote im Shop geben

Nach dem Klick auf Weiter kommen wir auf die letzte Seite des Checkouts und diese ist, obwohl die Produkte von Allstar Sport sehr emotional sind, leider sehr lieblos gestaltet, die Auswahl des Zahlungsmittels ist unübersichtlich gestaltet. Auch gibt es keinerlei Zusammenfassung des Warenkorbs, welchen Betrag ich zu zahlen habe, in welcher Höhe die Versandkosten angesetzt sind (prinzipiell verrechnet Allstar Sport keine Versandkosten, was sehr gut ist, jedoch sollte dies für gutes Eigen-Marketing gerade im Checkout nochmals hervorgehoben werden)

Wenn ich nun hier den „Weiter“ Button drücke, werde ich auf die Seite des Payments weitergeleitet, welches ich ausgewählt habe und damit ist der Kauf abgeschlossen – es gibt weder einen „jetzt kostenpflichtig bestellen“ oder „jetzt kaufen“ Button – nichts! Dies müsste auf jeden Fall umgehend nachgebessert werden, denn so ist der Kaufabschluss für den Konsumenten sehr undurchsichtig gestaltet.

Lieferung, Kundenservice & Retoure

Die Lieferung der Bestellung hat leider sehr lange gedauert und ist gerade für einen Österreichischen Online Shop keine gute Werbung, denn an der Distanz Graz – Brunn am Gebirge kann es nicht liegen. Es wurden die richtigen Artikel geliefert – und der Kundenservice bei Allstar Sport war sehr gut, wir bekamen umgehend Feedback zu unserer Bestellung, dies hat wunderbar geklappt.

Die Kosten für die Retoure übernimmt auch Allstar Sport, man muss jedoch einen Retourenschein ausdrucken und händisch befüllen – wenn hier schon kein Retourenaufkleber direkt im Paket mitgeliefert wird, wäre es zumindest sehr schön, wenn das Retourenschein pdf direkt am PC zu befüllen ist, macht sicherlich auch das Handling im Retourenlager einfacher.

Fazit

Allstar Sport ist in Österreich seit Jahren sehr erfolgreich tätig, man merkt jedoch als Konsument dass der Shop schon in die Jahre gekommen ist – die nicht funktionierende Suche hält sicherlich viele Kunden vom weiteren Einkauf ab genauso wie das Fehlen grundlegender Features wie die Sortier-Möglichkeit nach Grösse, welche im Fashion eCommerce inzwischen Standard geworden sind. Der fehlende Guest-Checkout ist ein weiterer Dropout-Punkt, vom sehr undurchsichtig gestalteten und verwirrenden Abschluss-Prozess des Checkouts ganz zu schweigen. Hier muss dringend mit Liebe fürs Detail nachgebessert werden, um den Anforderungen der Konsumenten genüge zu tun.

Der Allstar Sport Shop bekommt somit von mir 87 von 145 Punkten – Genügend!

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 14.01.2016
Tester: Stephan Grad; verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: BB Classic/ iPad Mini 1. Gen Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Der Onlineshop von SportScheck

sportscheckSommerzeit ist Fitness- & Sport-Zeit, man kann sich draussen bewegen und fast jeder von uns hat eine Lieblingssportart im Sommer! Daher lag es für uns sehr nahe, einen Sport-Onlineshop zu testen, und somit fiel die Wahl auf SportScheck.

SportScheck wird von vielen Branchen-Experten als Vorreiter in der Digitalen Welt gesehen, da das Kanal-Denken aufgehoben wurde, und Kunden in den Filialen genauso gut einkaufen können wie online, aber auch der in unserer Branche schon oft totgesagte Katalog sehr erfolgreich eingesetzt wird.

 

Der Shop

Der erste Eindruck des Online-Shops von SportScheck ist, dass er nicht den top modernen Auftritt hat, den viele Mitbewerber nutzen, um mittels Video im Hintergrund oder grossflächigen Bildern bereits frühzeitig Stimmung beim Konsumenten zu erzeugen – aber das ist durchaus gut, denn gerade dadurch ist die Navigation im Shop exzellent. Es kann nicht nur nach Mann / Frau / Kind sortiert werden, sondern auch einfach nur nach den Produkt-Gruppen, um dann im Angebot von SportScheck weiter zu stöbern und sich umzusehen. Somit können sowohl Konsumenten, die bereits wissen welche Produkte sie wollen, aber auch jene, die sich einfach umsehen wollen, sehr gut im Shop empfangen werden.

SportScheck SportweltenSehr schön ist auch im mittleren Drittel der Aktions- & Markenwelt Ansatz gewählt worden – klare Übersichtlichkeit für den Konsumenten ist so gegeben – und diese klare Struktur setzt sich auch im mobilen Bereich weiter fort, auch auf Smartphones sowie Tablets kann der Einkauf reibungslos getätigt werden.

Wer als Anfänger einer Sportart noch nicht weiss, welche Ausrüstung er ganz genau braucht, so kann er ganz einfach über die Sport-Welten seine Sportart aussuchen und bekommt somit nach Männer / Frauen & Kinder getrennt die notwendige Ausrüstung angezeigt. Die Auswahl ist gut getroffen und macht Online Shopping zu einer Freude.

Sobald man dann einen Schritt weiter geht und zur Produktdarstellung kommt, wird sichtbar dass es heutzutage keine Hexerei mehr ist, Produkte klar und übersichtlich, mit allen notwendigen Informationen dem Kunden darzustellen.

 

Bildschirmfoto 2015-07-28 um 09.34.01Auf den ersten Blick sind nicht nur Produkt-Bezeichnung, Hersteller sowie eine Produkt-Bewertung sichtbar, sondern auch alle relevanten Informationen, die als Entscheidungshilfe für den Kauf notwendig sind (bei unserem Beispiel hier ist es ein Freeride Rucksack, bei dem Fassungsvermögen, Leer-Gewicht etc angegeben sind)

Das ist sehr klar und einfach strukturiert, jedoch fällt uns auf, dass die Anzahl der Bilder sehr stark variiert – bei einigen Produkten wie unserem Freeride Rucksack war nur 1 Photo angehängt – dieses war zwar hochauflösend, aber gerade bei Produkten wie Rucksäcken, bei denen auch die Form der Träger relevant wäre, ist die Darstellung leider zu wenig.

Leider sind auch sehr wenige Produkte direkt mit Kundenbewertungen versehen – dies ist kein Problem, wenn man genau weiss, wonach man sucht, aber wir wissen dass gute Produktbewertungen für die Conversion Rate sehr wichtig sind.

 

Warenkorb & Checkout

Der Warenkorb von SportScheck

Der Warenkorb von SportScheck ist so gestaltet, wie es Kunden jeder Altersklasse und egal wie eCommerce affin man ist, erwarten und verstehen: einfach & klar gegliedert, mit allen Informationen die notwendig sind, Übersicht über die Bezahlmethoden, Erwähnung der Lieferzeit und 2 Trust Elemente – fertig.

Es wird sogar auf dem ersten Bildschirm erwähnt, in welchem Schritt Gutscheine eingelöst werden können – ein informativer Service am Kunden.

Die Kunden können sich entscheiden, ob sie als Gast den Einkauf abschliessen wollen oder über die Registrierung ein Kunden-Konto anlegen möchten – einziges Manko im Guest-Checkout ist, dass der Rechnungskauf nicht angeboten wird – dies ist eine Vorsichtsmassnahme und dient dazu, Neukunden zur Registrierung zu verleiten.

Durch die sehr klare Gestaltung auch mit wenig Farben gibt es kaum Ablenkungen für den Kunden und man ist schnell durch die einzelnen Schritte hindurch um im Abschluss nochmals auf einer kleinen Übersicht die Bestellung abzuschliessen.

Lieferung & Kundenservice

Erwartungsgemäss war die Auftragsbestätigung gleich im Mail Postfach und war auch optisch ansprechend gestaltet – jedoch kam dann die Zeit des Wartens: Wie so oft, wenn man aus Österreich bei deutschen Händlern bestellt, ist die Lieferzeit mit 4-6 Tagen schon etwas lange. Natürlich sind wir dies in Österreich durchaus gewohnt, denn selbst Amazon kann in Österreich im Prime Paket nur 2 Tage Lieferzeit zusichern, dennoch wäre es schön hier eine flottere Zustellung zu installieren.

Diese Zeit nutzen wir aber produktiv und haben beim Kundenservice angefragt, wo denn unser Paket abgeblieben ist – der Kundenservice war schnell zu erreichen und hat sehr freundlich auf unsere Anfrage reagiert und wir wurden umgehend über den erwarteten Zustellungs-Zeitpunkt informiert.

Im Retouren-Prozess lässt SportScheck den Kunden über sein Kundenkonto ein Retouren-Formular erstellen – der Prozess selbst ist auf der Rechnung sehr gut erklärt, hilft dem Unternehmen bereits vorab über Retouren informiert zu werden und wird für einige Konsumenten aufgrund des Aufwands bedeuten, dass sie den bestellten Artikel nicht retournieren, sondern einfach zu Hause liegen lassen.

Fazit

Der Shop erhält mit 132 erreichten Punkten die Note: Gut

 

SportScheck zeigt, dass man auch bei Produkten, die sehr emotional für ihre Käufer sein können, durch klare, einfach verständliche Gliederung und ein klares Bekenntnis zum Thema Kundenservice erfolgreich punkten kann. Das „sehr gut“ wurde nur durch zum Teil fehlende Bilder und einigen Fehlern bei der Filter-Möglichkeit in den Ausverkaufs-Welten verhindert.

Gerade der Warenkorb sowie der Checkout-Bereich kann für viele Händler beim Aufbau des Shops als optimales Beispiel verwendet werden!

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und der Betrachtung des Shops: 16.07.2015
Tester: Stephan Grad; verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6 / iPad Mini 1. Gen

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

 

 

Der Golfhouse Onlineshop im A-COMMERCE Shoptest

Die A-COMMERCE Masters stehen vor der Tür (26. Juni – GC Neulengbach; Anmeldungen an events@a-commerce.at) und daher liegt es Nahe, einen Golf-Shop für unsere Shoptest-Reihe heranzuziehen – und unsere Wahl fiel auf den Onlineshop von Golfhouse.

Der Golfhouse Onlineshop im A-COMMERCE Shoptest

Der Shop

Zum Beginn des Tests fällt gleich einmal auf, dass es beim Golfhouse Shop keinerlei Responsive Design gibt – am Tablet kann der Onlineshop noch einigermassen gut bedient werden. Beim Besuch mittels Smartphone kam es dann zu einem sonderbaren Phänomen: Es gibt eine mobile Website der Österreich-Seite, welche jedoch scheinbar nicht bei allen Geräten gleich ausgespielt wird (iPhone 6, Chrome Browser: keine mobile Website / iPhone 4s, Safari: mobile Website) – somit scheint es hier einen Bug im System zu geben.

Hier gibt es Verbesserungsbedarf, nicht nur aufgrund des damit schlechteren Google Rankings, sondern auch da gerade im Sport-Bereich der Impuls-Kauf immer ein wichtiger Umsatzbringer ist – und hier wird jeder Kauf-Impuls bei mobiler Nutzung im Keim erstickt.

Sobald man nun via Desktop Browser im Shop unterwegs ist, fällt als nächster Punkt die Suche auf – diese ist durchaus Fehlertolerant und weisst auch Empfehlungen in den einzelnen Kategorien aus, die Vorschläge sind jedoch nicht durchwegs sinnvoll, jedoch agiert sie sehr langsam (Wartezeit bei unseren Tests auf mehreren Systemen & unterschiedlichste Internetanbindungen durchwegs >1,5sec)

Die Produktdarstellung im Golfhouse Onlineshop ist sehr nüchtern & sachlich gehaltenIst man jedoch einmal in der gewünschten Artikel-Kategorie angekommen, kann man die einzelnen Produkte mit guten Filter-Möglichkeiten sortieren und somit seine Suche einfach abschliessen. Die Produkt-Darstellung ist sehr sachlich angelegt, entsprechend dem eher nüchternen Stil des Onlineshops, hier fehlt jedoch gerade in der Produktkategorie „Golfschläger“ die Angabe, für welche Handicap-Klassen die Schläger geeignet sind – dies würde gerade für Golf-Anfänger die Suche durchaus vereinfachen.

Da Golfhouse auch mehrere Filialen in Österreich betreibt, besteht nicht nur die Möglichkeit, online einzukaufen, sondern die Ware (wenn lagernd) auch in der Filiale reservieren zu lassen und somit vor dem Kauf noch offline austesten zu können – dieser Multichannel-Ansatz ist gerade im Golf-Bereich sehr nützlich und auch sehr gut umgesetzt!

Die Cross-Selling Angebote sind nur bedingt nützlich – zwar werden durchaus bundlefähig Artikel vorgeschlagen, direkt dazupassende Artikel die man gleich umgehend mit in den Warenkorb klicken könnte, sind nicht dabei – würde auch nur funktionieren, wenn man davor auf die jeweilige Artikel-Seite geht, also ein „In den Warenkorb“ Button im Cross-Selling Feld ist leider nicht eingebaut.

Der Warenkorb & Checkout

Der Warenkorb im Onlineshop ist klar & nüchtern gegliedert, jedoch fällt auf, dass ein Guest-Checkout nicht möglich ist – auch dies kann für einige Erst-Käufer durchaus zum Abbruch der Bestellung führen (hier hatte zb. Mömax eine bessere Lösung seinen Kunden zu bieten)

 

Bei den Zahlungsarten wird Rechnungskauf automatisch vorausgewählt, es gibt noch die Möglichkeit, per Vorauskasse oder Kreditkarte den Einkauf abzuschliessen – PayPal als auch SOFORT Überweisung fehlen leider, sollten aber heutzutage als Standard-Bezahlmethoden in jedem B2C Onlineshop anzutreffen sein, gerade wenn dieser Länderübergreifend tätig ist.

Die Anzahl der Checkout Schritte ist optimal gewählt – und auch die Bestell-Bestätigung nach dem Absetzen der Bestellung passt wunderbar – leider jedoch gibt es beim Versand der Ware keine Trackingmöglichkeit für die ganz ungeduldigen Golfer unter euch. (Anmerkung auch hier: auch hier gibt es scheinbar einen Fehler im System, bei einer privaten Bestellung einige Wochen vor dem Shoptest gab es durchaus diese Nachverfolgungsmöglichkeit des Pakets)

Lieferung & Kundenservice

Die Lieferung der bestellten Waren war sehr zügig und nach 3 Tagen konnten wir uns schon über den Wareneingang freuen – die Ware war ausgezeichnet verpackt, somit könnt ihr euch sicher sein, dass keine Schäden am Transportweg entstehen sollten. Wie immer haben wir auch den Kundenservice bei GolfHouse getestet, um uns über den Verbleib der Ware zu erkundigen.

Hier fiel uns auf, dass bei mehreren Versuchen die Wartezeit überdurchschnittlich lang war, um zu einem persönlichen Ansprechpartner durchzukommen – sollte dies einmal passieren, testen wir nochmals an unterschiedlichen Tageszeiten, um nicht gerade einen Peak erreicht zu haben – jedoch war bei jedem Anruf das selbe Ergebnis vorzufinden. Der Kundenservice selbst war dann sehr freundlich und bemüht, unser Anliegen nach bestem Wissen und Gewissen zu bearbeiten.

Auch das Retouren-Thema ist aus Konsumenten-Sicht sehr angenehm gelöst – ein Retourenaufkleber liegt direkt bei sowie auch ein Formular, auf dem man den Grund für die Retoure ankreutzen kann – auch kann man darauf vermerken, ob es eine Retoure ist oder man einen Austausch (aufgrund Beschädigung, falscher Grösse etc) wünscht.

Fazit

Der Golfhouse Onlineshop hinterlässt ein sehr gemischtes Bild beim Testen – einerseits kann er die Grundlagen eines Onlineshops, das Suchen nach Artikeln und den Einkauf standardgemäss – allerdings gibt es mehrere grosse Baustellen:

Zum Einen ist Sport generell, aber der Golfsport im Speziellen ein sehr emotionaler Sport – jeder Golfer lebt für seinen Sport und kenn das sensationelle Gefühl, wenn er eine traumhafte Runde bei wunderschönem Wetter auf seinem Lieblingsgolfplatz gespielt hat, kennt aber auch den Zorn und die Wut, wenn die Runde komplett daneben gegangen ist – und genau diese Emotionen (im eCommerce Storytelling genannt) fehlen komplett – es ist ein sachlicher, nüchterner Shop und vergibt so die Chance, sein Klientel emotional zu bewegen und so eine Beziehung zum Kunden aufzubauen. Hier hinein spielt auch, dass es bis dato verpasst wurde, auf Responsive Design zu setzen – auch hier wird Impuls-Shopping bereits im Keim erstickt.

Zum Anderen fehlen einige Standard-Anforderungen wie zb. weitere Bezahlmethoden oder die Möglichkeit eines Guest-Checkouts, bzw. einige Features scheinen nicht konsistent bei allen Kunden zu greifen (siehe mobile Darstellung zb)

Man sieht klar, dass bereits bei der Konzeptionierung des Shops als auch bei der technologischen Umsetzung viele Teilbereiche des eCommerce nicht beachtet wurden, die man heutzutage als Standard erwartet und somit einem tollen Unternehmen die Chance genommen wird, online tatsächlich den Erfolg einzufahren, den es eigentlich aufgrund des guten Kundenservice und der breiten Produkt-Palette verdienen würde.

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und der Betrachtung des Shops: 16.06.2015
Tester: Stephan Grad
verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6 / iPad Mini 1. Gen

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!