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eCommerce Workshop in Wien

Die eCommerce Branche hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt – neue Themenfelder sind hinzugekommen, immer neue rechtliche Vorgaben müssen eingehalten werden und die zur Auswahl stehende Systemlandschaft wächst ebenso Tag für Tag.

Daher ist der Start mit einem Online Shop für einen Laien sehr kompliziert und mit vielen Fehlerquellen ausgestattet. Genau dabei wollen wir von A-COMMERCE – eCommerce StartUps bzw. neuen Online Händlern unterstützend zur Seite stehen.

Wir veranstalten am 01.03.2017 im ersten eCommerce Hubs Österreichs, dem digital alpha Hub einen A-COMMERCE Basic Workshop. Bei diesem Workshop wollen wir Händlern und Herstellern an einem Tag die Möglichkeit bieten, mit Branchenexperten die wichtigsten Themenbereiche beim Aufbau eines neuen Online Shops kennen zu lernen und aus erster und erfolgreicher Hand zu erfahren.

Ziel ist es, in einem kleinen Teilnehmer-Kreis mit einem „BASIC“ Status das bestmögliche KnowHow im eCommerce Umfeld heraus zu holen, damit der neue Shop von Anfang an erfolgreich arbeiten kann.

eCommerce Know How – Beratung in Österreich

Agenda

Start 09:00 Uhr

 

Stephan Grad – eCommerce Grundlagen

Stefan Limberger – Online Marketing Möglichkeiten für Online Shops

Thorsten Behrens – rechtliche Grundlagen für Online Shops

Pause

Rudolf Amer – Entwicklung der Zahlungsmethoden im eCommerce

Bernhard Lukas -Performance-Marketing & -Messung für Online Shops (mit Google)

Gabriel Aufreiter – (k)ein Buch mit 7 Siegeln (Logistik)

 

Ende 16:30 Uhr

eCommerce Basic Workshop in Wien – Österreich

Ort

digital alpha Hub, Wiener Strasse 129

2345 Brunn am Gebirge

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digital alpha Hub – eCommerce in Österreich

Für Verpflegung wird natürlich von uns gesorgt, damit ihr euch voll und ganz auf den Workshop konzentrieren könnt!
Bei Fragen stehen wir euch unter events@a-commerce.at jederzeit gerne zur Verfügung

 

Du hast Fragen zu unseren Events?

fbDSC_0530In meinem letzten Kommentar hatte ich mich darüber ausgelassen, dass viele Agenturen in der D-A-CH Region ihren Kunden völlig schwachsinnige Ratschläge geben – doch diesmal möchte ich mich an jene Unternehmer richten, die den Schritt in den Online Handel planen.

Ich habe in den Wochen vor, aber speziell auch in den Wochen nach dem A-COMMERCE DAY mit sehr vielen Unternehmern gesprochen, welche gerade in das digitale Zeitalter starten möchten und ich bin ehrlich gesagt schockiert.

Oft hatte ich schon nach wenigen Minuten, wenn über das Thema Online Shop, Digitale Strategie oder eCommerce gesprochen wurde, das Gefühl im falschen Film zu sitzen. Viele Entscheider, und hier unterscheide ich jetzt nicht ob der- oder diejenige für ein StartUp, ein KMU oder einen Konzern tätig ist, gehen das Projekt der Digitalisierung geradezu fahrlässig an.

Denn der Schritt in den Online Handel muss genau geplant werden, es muss dieser Entscheidung eine Strategie, welche das gesamte Unternehmen einbezieht, zu Grunde liegen. Ich kann jedoch nicht erwarten, den weltbesten Online Shop innerhalb einer Woche auf die Beine zu stellen und dann Millionen zu verdienen…oder doch?

Ich möchte daher jedem von euch, der mit seinem Unternehmen in die eCommerce Welt starten will, hier einige Basis-Themen mitgeben, damit der erste Schritt in die digitale Strategie eures Unternehmens erfolgversprechend beginnt und ihr nicht ausschließlich auf das Know How und die Meinungen Dritter angewiesen seid.

  1. Warum soll mein Unternehmen eCommerce betreiben?

    Möchte ich mein Unternehmen Online präsentieren? Möchte ich Kunden gewinnen? Oder möchte ich meine Produkte und Dienstleistungen so präsentieren, dass Kunden in ein Filialgeschäft kommen, oder ist mir der digitale Absatzkanal lieber?

Wichtig ist hier – man kann nicht nur physische Güter online sehr gut verkaufen, sondern auch Dienstleistungen oder auch virtuelle Güter.


  1. eCommerce ist weit mehr als eine schöne Oberfläche

    In vielen Erstgesprächen wird stundenlang diskutiert, wie das Design des neuen Online Shops aussehen soll. Die wenigsten Unternehmen nehmen sich aber für die Prozess-Definitionen im Backend sowie das Mapping der internen Prozesse Zeit und genau das unterscheidet erfolgreiche Online Händler von den vielen Tausenden, die tagtäglich an dieser Herausforderung scheitern.

    Provokante Aussage dazu: Das Design ist im ersten Schritt vollkommen egal!

Macht euch Gedanken, über jene Punkte, die ihr braucht, sobald der Shop steht. Ihr braucht SEO, einen funktionierenden Checkout, Payment, ein angebundenes Logistiksystem – und auch das ist noch nicht Alles, denn es muss der Kundenservice funktionieren, wer kümmert sich um die Retouren, wer kümmert sich darum dass AGBs & Widerrufsbelehrung rechtlich korrekt sind und es gibt noch viele weitere Kleinigkeiten, über die sich aber die wenigsten Online Händler zu Beginn Gedanken machen.


 

  1. Regional oder International

    Online Handel macht Sinn, wenn ihr überregional / international eure Produkte oder Dienstleistungen verkaufen wollt, denn um euch herum sitzen fast 7 Mrd. potentieller Kunden, die ihr durch den Online Handel bedienen könnt.

    Dazu reicht es nicht, nur Produkte / Produktdaten zu übersetzen, sondern jeder einzelne verfügbare Text auf der Website muss regional gestaltet sein, es muss auf lokale Eigenheiten geachtet werden – nicht nur im Verkauf, sondern auch im Kundenservice

    Ist euch das bewusst?


  2. Business Plan

    Jeder Unternehmer hat zumindest einmal in seinem Leben einen Businessplan erstellt – meist zu dem Zeitpunkt, als das Unternehmen gegründet wurde. Mit dem Businessplan werden klar die Vor- & Nachteile aufgedeckt und dann als Basis für weitere Entscheidungen verwendet – doch mit der Erfahrung verfällt man als Unternehmer in die Illusion, dass man Entscheidungen rein aus dem Bauch entscheiden kann.

    STOPP!

    Bevor ihr den Schritt in die Online Welt geht, braucht ihr diesen Business Plan – und holt euch dazu eCommerce bzw. Digitalisierungs-Experten, nicht damit diese einen Business Plan für euer Unternehmen schreiben, sondern damit sie euch dabei helfen, alle möglichen Ausgabe-Positionen zu ermitteln, die ihr selbst womöglich vergessen hättet (siehe Punkt 2)

    Egal wie groß euer Budget ist, ein Fehler in der Grundlage der eCommerce Strategie kann für das ganze Unternehmen existenzgefährdend sein. In der Online Welt seid ihr nämlich auch dem Feedback eurer Kunden direkt ausgesetzt


  3. Seid realistisch

    Schätzt euer Unternehmen und euer Produkt realistisch ein. Das meine ich so:
    Wenn ihr zum Beispiel ein junger Designer für T-Shirts seid, dann braucht ihr keinen Shop der ein 5-stelliges Budget verschlingt, sondern wichtiger ist es für euch als Marke & Brand, auf den Marktplätzen dieser Welt wie Amazon, ebay, Rakuten, etc. vertreten zu sein. Eine emotionale Website ist vollkommen ausreichend – investiert euer Kapital lieber in Brand Building, Social Media & SEO.

    Wenn ihr aber ein sehr spezielles Produkt habt, welches durch Konfiguration & Personalisierung einzigartig gemacht werden soll, dann spart nicht beim Shop – erstellt einen ganz besonderen Shop, der genauso einzigartig wie euer Produkt ist und vermeidet Kompromisse – denn einzigartige Produkte müssen Emotionen beim Kunden erwecken – dann ist der Kunde auch bereit, den von euch gewünschten Preis für eure Produkte mit gutem Gewissen zu bezahlen.


  4. Tauscht euch mit anderen Online Händlern aus

    In unserer Branche wurde fast jedes Tool, jede Idee zumindest schon einmal umgesetzt – warum also immer wieder jedes Feature von Grund auf neu bauen lassen und das Rad neu erfinden?

    90% der Online Händler haben Klein begonnen und sich Schritt für Schritt hoch gearbeitet – viele dieser Unternehmer geben euch gerne Infos, Tipps und Tricks, was ihr beachten bzw. welche Fehler ihr vom Start weg vermeiden sollt. Denn der Spruch „Durch´s reden kommen´d Leut´ z´samm“ stimmt – und durch gemeinsamen Austausch sind schon viele neue Ideen entstanden.

Viel zu viele Händler gehen immer noch sehr blauäugig an das Projekt „eCommerce“ heran – egal ob B2C / B2B, StartUp, KMU oder Konzern. Aber wie bei so Vielem im Leben hilft es, die Grundlagen zu erarbeiten, durchaus mit einem Blick für Mut zum Risiko – und wenn ihr glaubt, ihr seid soweit, DANN GEBT GAS, lasst euch nicht aufhalten und startet durch.

Behaltet nur eine Grundregel im Hinterkopf – der Kunde entscheidet, ob er euer Produkt bzw. euer Unternehmen mag – durch seinen Einkauf gibt er eurem Unternehmen einen Vertrauensvorschuss, doch damit beginnt erst die Beziehung zu genau diesem Kunden. Das drücken des Buy-Buttons ist noch nicht das Ende diesem Moment entscheidet sich, ob der Kunde mit allen nachgelagerten Prozessen wie Logistik, Kundenservice, Abrechnung uvm. genauso zufrieden ist wie im Shop selbst – und DAS entscheidet, ob ihr einen treuen Bestandskunden gewonnen habt, oder ob es ein sehr teurer Einmal-Käufer war.

Ich wünsche uns Allen in den kommenden Wochen des Weihnachtsgeschäfts viel Erfolg. Einige von euch sind schon jetzt sehr gut gerüstet, einige werden in den kommenden Wochen ihr Lehrgeld bezahlen – aber es wird jeden von euch für das kommende Jahr weiterbringen.