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Lederhose.com

Traditionen und Trachten werden in Österreich ganz Groß geschrieben. Auch das Team von A-COMMERCE trägt gerne Tracht bei diversen Festen. […]

Traditionen und Trachten werden in Österreich ganz Groß geschrieben. Auch das Team von A-COMMERCE trägt gerne Tracht bei diversen Festen. Daher habe ich mir diese Woche den Online Shop Lederhose.com mal näher angesehen. Dieser Webshop gehört zur Gruppe niceshops, einem erfolgreichen steirischen Unternehmen, welches in 16 verschiedenen Online Shops monatlich über 25.000 Bestellungen in 11 verschiedene Länder abwickelt.

Ob die angekündigte Lieferung innerhalb von 1-2 Tagen geklappt hat lest ihr hier:

Startseite Lederhose.com

 

Der Lederhose.com Online Shop

Das Herz jedes Lederhosen-Fans schlägt schneller, wenn man das hübsche Design des Shops sieht. Tolle große, hochauflösende Bilder auf der Startseite des Shops stechen genauso hervor, wie die übersichtliche Auflistung der einzelnen Kategorien. Hier gefällt mir vor allem die extra Anzeige der einzelnen Marken welche im Webshop bestellt werden können.

kategorien lederhose.com

Bei der Ansicht am Smartphone und am Tablet ist die Optimierung ausgezeichnet gelungen. Auch hier macht das Einkaufen echt Spaß!

mobileansicht lederhose.com

Produktempfehlungen kann man sich entweder unter dem Punkt „Lederhose entdecken – neue Produkte“ holen oder man bekommt z.B. zur Lederhose ähnliche bzw. dazu passende Produkte angezeigt. Echt gut umgesetzt.

Produkte entdecken

Suche dirndlbluse

Nachdem ich mir dieses Mal etwas Besonderes aussuchen möchte, teste ich natürlich auch die fehlertolerante Suche. Hier muss ich zugeben, dass es noch ein wenig Handlungsbedarf gibt. Bei der Suche nach einer Dirndlbluse bekomme ich leider 4 Taschen angezeigt. Ich habe auch herausgefunden WARUM das so ist. Seht selbst:

Die Suchfunktion greift auf die Beschreibungstexte eines Produktes zu. Dirndlblusen werden in diesem Shop nicht verkauft.

Suche dirndlbluse Grund

 

Leider habe ich mich auch 1 x vertippt. Statt LEDERHOSE habe ich LETERHOSE eingegeben und kein Suchergebnis bekommen.

suche leterhose

größenfilter lederhose.comBeim Filtern der Produkte war ich wieder sehr begeistert. Egal ob ich nach Größen, Farben, Marken, Preis, Bewertungen oder den einzelnen Kategorien filtern möchte, alles funktioniert tadellos. Sogar nach Damen- und Herrengrößen kann ich extra filtern.

Zu den Produktfotos und den entsprechenden Beschreibungen möchte ich auch etwas anmerken. Die Fotos sind scheinbar teilweise direkt vom Hersteller und meiner Meinung nach nicht sehr schön. Auch die Auflösung lässt hier teilweise leider zu wünschen übrig. Ich hätte mir auch die einzelnen Produkte „angezogen“ gewünscht. Gerade bei Fashion ist das schon eine große Hilfe bei der Kaufentscheidung. Auch ein Bild der Lederhose von Hinten oder von der Seite wäre toll. Die Beschreibungen sind ebenfalls recht kurz gehalten.
produktbeschreibung lederhose.com
produktfoto2produktfoto1

 

 

 

 

 

 

Lederhose.com

Lederhose.com

Was mir hier auch noch gefehlt hat, ist die Sortimentsauswahl bei Dirndlkleidern. Hier habe ich nur 1 einziges Kleid gefunden. Accessoires, wie Halsketten, Taschen und Tücher gibt es jedoch genügend. Sogar Jausnbettln und Schnapsbrettln habe ich entdeckt. Super umgesetzt ist die Anzeige der Produktverfügbarkeit und die Lieferzeit ist soundso mit „innerhalb 1 – 2 Tagen“ angesetzt.

lieferungsinfos

Warenkorb & Checkout

Heute kaufe ich – da ja die Badesaison auch bald näher rückt – eine Trachtenbadehose.

Der Checkout ist schön übersichtlich aufgebaut und mit allen wesentlichen Informationen versehen. Ich kann hier auch gleich noch einen Gutschein- oder Aktionscode eingeben. Super!

checkout

Ich gehe also zur Kassa. Da kann ich mich entscheiden, ob ich als Gast oder als angemeldeter Kunde bestellen möchte. Die versandkostenfreie Bestellung ist ab EUR 40,–  Warenwert möglich. Auch dieses Mal bezahle ich meine Bestellung mit „Kauf auf Rechnung“. Lederhose.com bietet auch noch Kreditkarte, Paypal, Vorauskassa, Bankeinzug und Sofortüberweisung an. Alle Zahlungsarten die in Österreich oft verwendet werden sind somit vorhanden. TOP!

Hier muss noch ein TOP-Feature hinzugefügt werden. Da Lederhose.com ja auch noch 15 Parnter-Shops hat, kann ich mit meinem angelegten Kundenkonto und meinem Passwort bei allen insgesamt 16 Shops einkaufen und muss mich nicht für jeden Shop einzeln registrieren. Welche Shops das sind? Hier ist eine kurze Aufstellung:

alle niceshops

Lieferung , Kundenservice und Retoure

Da ja die Lieferung innerhalb von 1-2 Tagen in Österreich bei einer Bestellung bis 15.00 Uhr zugesagt wird, teste ich das natürlich auch aus. Meine Bestellung gebe ich an einem Montag daher kurz vor 15.00 Uhr auf und erhalte die Bestellbestätigung um 14.57 Uhr. Mal sehen ob’s klappt.

Dienstag ist. Kommt mein Paket? …. Nein leider ist keine Lieferung von Lederhose.com heute angekommen.

Mittwoch! Um 9.00 Uhr steht schon unser Postzusteller vor der Tür und bringt mir mein ersehntes Paket. Versprechen gehalten! Danke!

Paket lederhose.com

Gleich bei der Übernahme des Pakets ist klar – das kommt von niceshops, also von Lederhose.com. Echt hübsch umgesetzt! Im Paket finde ich meine bestellte Ware, die Rechnung (welche mir vom Zahlungsanbieter Rate Pay übrigens auch am Bestelltag per E-Mail gesondert zugestellt wurde) und ein Rücksendeformular.

Leider passt die Hose nicht so wie ich mir das vorgestellt habe, also sende ich sie zurück. Einen entsprechenden Retourenaufkleber habe ich im Paket nicht gefunden, aber ein Anruf bei der kostenlosen Kundenservice Hotline wird mir hier weiterhelfen.

Die freundliche Mitarbeiterin hat sich zwar nicht mit dem Firmen/Unternehmensnamen sondern nur mit Ihrem Nachnamen gemeldet, konnte mir aber sehr kompetent und schnell weiterhelfen. Das Paket kann ich kostenlos bei der Post „unfrei“ zurückgeben. Servicelevel: SEHR GUT!

Fazit

Der Online Shop von Lederhose.com von niceshops erhält 137 Punkte – SEHR GUT!

Was mir besonders gefallen hat sind die tolle mobile Optimierung für Tablet und Smartphone, die Produktempfehlungen, die Filtermöglichkeiten getrennt nach Damen und Herrengrößen, der einfache Aufbau des Checkout und Kaufprozesses und das einfache Retourenhandling und freundliche, kostenlose und kompetente Kundenservice.

Punkteabzug gab es hingegen für die wirklich nicht zufriedenstellende Suchfunktion, die Qualität der Produktbilder und Produktbeschreibungen und die spärliche Auswahl an Dirndlkleider, welche für mich wirklich zur Lederhose dazugehört.

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 21.03.2016

Tester: Susanne Hüttner

verwendeter Browser: Chrome Version 49.0.2623.110 m

verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z3

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Roland Fink – niceshops

Roland Fink wurde vor einiger Zeit in den Österreichischen Medien als „Mr. Amazon aus der Steiermark“ bezeichnet und ich finde […]

Roland Fink ist der Mr. Amazon der SteiermarkRoland Fink wurde vor einiger Zeit in den Österreichischen Medien als „Mr. Amazon aus der Steiermark“ bezeichnet und ich finde diesen Vergleich sehr passend – er hat aus einer Idee heraus einen der bedeutendsten Online-Vertriebe in unserem Land aufgebaut mit nunmehr Niceshops – daher freut es mich sehr, Roland heute hier im A-COMMERCE Interview begrüssen zu dürfen.

Roland, erzähl doch einmal unseren Lesern kurz, wie du eigentlich dazu gekommen bist, einen Onlineshop ins Leben zu rufen und wie die ersten Jahre für euch waren?

Ich war früher in der IT-Beratung tätig und hatte schon vor 2005 viele Onlineshops gemacht. Diese Shops konnte ich aber nicht als Beispiele verwenden, um zu zeigen, wie sie funktionieren bzw. vom Backend und den Prozessen her aussehen. Das ging wegen des Kundengeheimnisses nicht. Also hab ich mich dazu entschlossen, einen eigenen Shop zu machen. Diesen konnte ich interessierten Kunden vorführen. Er startete 2006. Das hat relativ problemlos funktioniert. Meine Schwiegermutter machte die Pakete, meine Schwägerin kümmerte sich um die E-Mails. Das Lager war im Keller in Bad Gleichenberg auf zwölf Quadratmetern. Seitdem sind wir immer stärker gewachsen, heute haben wir 5000 m², 3 Standorte und über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Gerade in unserer Branche klopfen täglich Dienstleister bei Onlineshop-Betreibern an und möchten ihnen deren Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen – welche Leistungen kauft ihr zu?

Logischerweise alles, was die Serverinfrastruktur betrifft. Das beziehen wir von Hetzner. Dazu kommen das Gebotsmanagement bei Google Adwords und Facebook von intelliad, adcore und smec, die Support-Software von Salesforce, die E-Mail-Services von Amazon und Google Apps, die Hotlines und Telefonanlage von nfon. Wie du siehst, sind wir sehr cloudlastig ausgerichtet, und das halte ich auch für einen wesentlichen Vorteil und einen der Erfolgsfaktoren für unser Unternehmen.

Roland FinkBei niceshops verfolgt ihr eine sehr spannende Unternehmensstrategie, die man inzwischen immer öfter am Markt vorfindet: Ihr baut eure Systeme, beim Shop angefangen, selbst und entwickelt diese auch gemäss euren Wünschen & Prozessen weiter – wie kam es denn dazu?

Ich bin schon immer davon überzeugt gewesen, dass sich Unternehmen nicht einer Software unterwerfen sollen, die Software soll sich vielmehr dem Unternehmen unterwerfen. Deshalb haben wir eine eigene Software entwickelt, die an unsere Prozesse angepasst ist. Wir gestalten sie so, wie wir sie haben möchten.

Beim letzten Online Händler Treffen in Mödling hast du uns ja präsentiert, dass ihr mehr als 1/3 eures Umsatzes in Italien macht – wie war es für euch, nach Italien zu expandieren, es ist ja jetzt nicht gerade das Export-Land Nr. 1 für Österreichische Shops, welche sich zu 95% zuerst nach Deutschland erweitern.

Na ja, wir sind im Dreiländereck zu Hause. Deshalb war es für uns immer schon naheliegend, nicht nur nach Deutschland zu schauen. Einer der ersten Märkte war Slowenien, kurz darauf folgte Italien. Wir haben Internationalisierung schon immer als wesentliche Expansionsmöglichkeit gesehen. Heute sind wir schon in 13 Märkten vertreten und es werden heuer noch weitere folgen.

Roland Fink

Osteuropa hat in den letzten Jahrzehnten in vielen Branchen wie zb der Versicherungs- oder Banken-Branche einen Goldrausch ausgelöst, inzwischen ist man auch dort am Boden der Tatsachen angekommen – umso erstaunlicher, dass sehr wenige grosse Webshop-Betreiber dort Fuss fassen konnten – wie habt ihr es geschafft bzw. was waren auch hier eure grössten Stolpersteine?

Für ein kleines Unternehmen wie unseres war die größte Herausforderung, so banal es klingt, die Eröffnung der Auslandskonten. Vor allem in Ländern mit Fremdwährungen wie Polen oder Ungarn war das nicht einfach. Es hat ewig gedauert, aber auch das haben wir in den Griff bekommen. Der osteuropäische Markt ist für uns generell superspannend, wie wohl wir auch in Märkten wie Bulgarien agieren, in denen wir sicher noch einen langen Atem brauchen, bevor sich unser Engagement lohnt.

Wie siehst du den österreichischen Binnenmarkt für die eCommerce Branche – macht es Sinn als Shopbetreiber, nur lokal aufzutreten?

Nein.

Wenn du einen Wunsch für die österreichische eCommerce Branche frei hättest – welcher Wunsch wäre das?

Amazon und Zalando in den Hintern zu treten. 😉