Stephan Grad Archive | A-COMMERCE
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Recap: A-COMMERCE Roadshow quer durch Österreich – 09.04.-12.04.2018

Die A-COMMERCE Roadshow quer durch Österreich ist mittlerweile zu einem fixen und sehr erfolgreichen Bestandteil in der Veranstaltungsreihe bei A-COMMERCE geworden.

Ganz im Gegensatz zum Spruch „In Linz beginnts!“ startete die A-COMMERCE Roadshow presented by Österreichisches E-Commerce Gütezeichen am 09.04. in Dornbirn. Weiter ging es am nächsten Tag in Salzburg, am 11.04. machte das Team Halt in Graz und der letzte Stop war dann schlussendlich am 12.04. in Linz. Begleitet wurde die Veranstaltungsreihe von 7 spannenden Partnern, die alle Teilbereiche des E-Commerce abdecken und spannende Einblicke in ihr Geschäft gewährten.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Besucherzahl dieses Jahr erneut gesteigert werden. Es freut uns insbesondere, dass das Feedback aller Teilnehmer sehr positiv war und im Anschluss an die Vorträge viele interessante Gespräche entstanden. Mittlerweile hat sich die A-COMMERCE Roadshow als fixer Bestandteil in der E-Commerce Event-Landschaft etabliert und erhält auch immer größeren Zuspruch von Händler und Herstellern. Wir freuen uns daher bereits jetzt auf die Fortsetzung unserer Events in den verschiedenen österreichischen Bundesländern im kommenden Jahr!

Speaker Stephan Grad bei der A-COMMERCE Roadshow

Unsere Speaker lieferten spannende Inputs rund um die verschiedenen E-Commerce Bereiche. Hier die wichtigsten Kern-Aussagen:

„Mit der Roadshow wollen wir E-Commerce KnowHow und Innovationen direkt zu den Händlern und Herstellern in Österreich bringen. Bei unseren 4 Stationen in ganz Österreich haben wir viele interessierte Menschen bei Fragen rund um digitalen Vertrieb unterstützen können.“ (Stephan Grad, Geschäftsführer A-COMMERCE)

„Rechtliche Herausforderungen müssen nicht immer eine Hürde sein, sie bieten auch interessante Chancen für Online Händler. Das Gütezeichen ist dafür der österreichische Partner für unsere Händler und Hersteller.“ (Thorsten Behrens, Geschäftsführer Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen)

„Aus Sicht der Versanddienstleister ist es essentiell zu verstehen, was die Kunden wollen – und jeder Kunde hat in der realen Welt unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen. Daher Unterstützen wir Händler am idealen Weg zum Konsumenten.“ (Susanne Svoboda, Head of Sales DHL Paket (Austria))

„UX im Shop Frontend ist wichtig – aber eigentlich müsste das gesamte Unternehmen auf Touchpoints und Kundenfokussierung abgeklopft werden. Nur so können einfache Prozesse und Schnittstellen gestaltet und ein ideales Kundenerlebnis geschaffen werden.“ (Gerhard Gradnig, Software Developer foryouandyourcustomers)

„Offene Kommunikation mit Konsumenten ist essentiell, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Denn sowohl positive als auch negative Bewertungen bieten die Chance für einen Dialog und wer miteinander spricht, wird auch zu einer gemeinsamen Lösung finden.“ (Martin Malzer, Bewertungsexperte Geizhals Preisvergleich)

„Für Online Händler darf es keine Frage mehr sein, ob man im eigenen Shop oder auf Marktplätzen verkauft – diese Entscheidung hat ihnen der Konsument bereits abgenommen. Wichtig ist, dass man international denkt und agiert und dabei aber auf regionale Besonderheiten Rücksicht nimmt.“ (Bernhard Weiß, Geschäftsführer – CBDO plentymarkets GmbH)

„Bei all der Standardisierung im E-Commerce sind flexible Lösungen gerade im Payment Bereich unheimlich wichtig, um die Kunden einfach und schnell zufrieden zu stellen. Und da der D-A-CH Raum Europas Kern-Zone im E-Commerce darstellt, sollte eine Lösung auch in diesem gesamten Gebiet einfach funktionieren.“ (Petra Linden, Senior Sales Manager Universum Group)

Networking

Im Anschluss an die informativen Vorträge gab es natürlich auch ausreichend Zeit zum Plaudern und Netzwerken bei den jeweiligen A-COMMERCE Roadshow Stops. Bei köstlichen Buffets wurden die Abende dann auch ausgiebig für Gespräche genutzt und verabschiedeten sich die letzten Gäste erst in den späten Abendstunden.

Präsentationsunterlagen

Die Präsentationsunterlagen kannst du hier downloaden. Für weitere Fragen stehen dir unsere Speaker natürlich gerne zur Verfügung und können wir dich hier gerne vernetzen!
Ja, ich will den A-COMMERCE Newsletter abonnieren.

 

Alle A-COMMERCE Roadshow Partner

  1. Logo DHL Paket (Austria) GmbH
  2. Logo foryouandyourcustomers
  3. Logo Geizhals - Preisvergleich Internet Services AG
  4. Logo plentymarkets GmbH

Recap: A-COMMERCE Expert Lounge 11 am 01.02.2018 in Linz

Mit der A-COMMERCE Expert Lounge 11 am 01.02.2018 und der A-COMMERCE Ski Challenge am 02.02.2018 sind wir nun erfolgreich ins neue Veranstaltungsjahr gestartet.

Am 01.02.2018 war es soweit. Unter dem Motto „E-Commerce – aber erfolgreich!“ sind wir mit der A-COMMERCE Expert Lounge 11 ins neue Veranstaltungsjahr gestartet. Das Ars Electronica Center im Herzen von Linz hat dafür den perfekten Rahmen geboten. „Wir haben uns sehr gefreut, auch viele neue Gesichter unter den zahlreichen Teilnehmern zu sehen!“ so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE. Besucher aus der gesamten DACH Region waren vertreten. Neben unseren A-COMMERCE Partnern waren auch viele Händler und Hersteller vor Ort und lauschten den spannenden Vorträgen von Eva Förster (dm drogerie Markt) & Stefan Rössler (Userbrain) rund um die verschiedenen Themenbereiche aus dem E-Commerce. Aber auch die Workshops von Horst Brunner (Goldbach Media Austria GmbH) und Lennard Stoever (minubo) lieferten interessante Inhalte und Praxis-Know How. Die Teilnehmer hatten hier insbesondere die Möglichkeit, die für sie relevanten Themen anzusprechen und Wissenswertes mitzunehmen.

Nach einem Kurz-Intro, was die Teilnehmer bei der Expert Lounge 11 erwartet und einem Ausblick auf alle kommenden A-COMMERCE Veranstaltungen in 2018 ging es dann auch schon los.

E-COMMERCE bei dm: permanente Weiterentwicklung im Netzwerk mit Kunden und Partnern

Als ersten Speaker durften wir Eva Förster vom dm drogerie markt begrüßen. Sie war von Anfang an bei der Entstehung des dm Online-Shops dabei und konnte so sowohl über anfängliche Schwierigkeiten bis hin zu Erfolgserlebnissen berichten.

Tatsache ist, dass auch eine Marke wie dm sich im E-Commerce Geschäft immer wieder neu positionieren und Lösungen für unerwartete Ereignisse finden muss. So hat Eva Förster beispielsweise von der Einführung der Geschenkboxen erzählt. Der große Ansturm auf die Artikel hat dabei die Server in die Knie gezwungen. Nur durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen wie IT, Logistik uvm. war es möglich die Aktion dennoch erfolgreich durchzuführen. In diesem Zusammenhang orientiert sich das Team auch sehr am Feedback der Kunden und versucht sowohl positives Feedback als auch negative Kritik in den diversen Prozessen zu berücksichtigen. Bei den Produkten des Online Shops gibt es wiederum eine enge Kooperation mit den jeweiligen Marken. So gibt es zu den jeweiligen Produkten auch Stories und Geschichten, die in Blog-Form Kunden informieren sollen und auch die neuesten Trends aufzeigen.

Die Workshops

Im Anschluss an die Keynote von Eva Förster standen den Teilnehmern der Expert Lounge 11 zwei parallel gehaltene Workshops zur Auswahl:

Wie wichtig ist Business Intelligence im Handel wirklich?

Die Sammlung, Auswertung und Darstellung von Daten kann wesentlich zum unternehmerischen Erfolg beitragen. Oftmals stehen Unternehmen jedoch vor der großen Herausforderung die für sie relevanten Daten zu kanalisieren und in wertvolle Informationen umzuwandeln. In seinem Workshop hat uns Lennard Stoever (minubo) erzählt, auf was es bei Datensammlungen – der Business Intelligence eines Unternehmens – tatsächlich ankommt, welche Schwierigkeiten es gibt und welche Tools hier zielführend eingesetzt werden können.

Programmatic Advertising

Horst Brunner (Goldbach Media Austria) erzählte in seinem Workshop über den automatisieren Handel von Werbeplätzen. Im Gegensatz zu den klassischen Buchungen von Werbeeinschaltungen basiert der Gedanke zu Real-Time-Advertising darauf, dass Werbeplätze wie an der Börse gehandelt werden. Hierdurch ist es auch möglich, seine Anzeigen und deren Inhalte an spezielle Zielgruppen zu übermitteln und dadurch eine höhere Conversion zu erzielen. Klassische Werbeformen zeigen hier einen deutlich höheren Streuverlust auf.

Auch für kleine Budgets ist Programmatic Advertisting durchaus geeignet. Und obwohl diese Schaltungen im Gegensatz zur klassischen Anzeige, insbesondere auf Grund der dahinter stehenden Technologie, teurer sind, sind sie basierend auf der Zielgruppengenauigkeit, weit effektiver und daher in jedem Fall eine Überlegung wert.

Wie User Experience in der Praxis wirklich funktioniert

Einen Einblick in die Welt der User Experience und des User Testings verschaffte uns Stefan Rössler (Userbrain) in der Abschlusskeynote. Ausgangspunkt für User Testing ist immer ein Problem. Wobei sich schon hier im ersten Schritt die Frage stellt: „Was ist wirklich das Problem? Und ist das Problem überhaupt groß genug bzw. ist es es überhaupt wert, gelöst zu werden?“ Erst im nächsten Schritt kann dann an Lösungen gearbeitet werden.

Wie uns Stefan erzählte, ist es äußerst wichtig, so viel wie möglich schon im Vorfeld zu analysieren und abzuklären. Beginnt man nämlich erst einmal mit technologischen Schritten um Lösungen zu erzielen, so werden Fehler, die in späterer Folge entdeckt werden, potentiell immer teuerer. Gerade in der Anfangsphase eines Projekts sollte man daher sogar Fehler machen, um möglichst alle Eventualitäten abzudecken und die diesbezüglichen Kosten zu minimieren.

Networking

Im Anschluss an die informativen Vorträge und Workshops gab es natürlich auch ausreichend Zeit zum Plaudern und Netzwerken. Bei einem köstlichen Schmankerl-Buffet wurde der Abend dann auch ausgiebig für Gespräche genutzt und verabschiedeten sich die letzten Gäste erst in den späten Abendstunden.

Recap

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für den spannenden Abend bedanken! Wir freuen uns insbesondere über die zahlreichen neuen Gesichter, die bei unserer Expert Lounge 11 zu Gast waren!

Hier findest du alle Präsentationen unserer Speaker zum Download:

Stephan Grad, A-COMMERCE – Begrüßung und Intro
Eva Förster, dm drogerie markt – E-COMMERCE bei dm: permanente Weiterentwicklung im Netzwerk mit Kunden und Partnern
Lennard Stoever, minubo – Wie wichtig ist Business Intelligence im Handel wirklich? (Präsentation folgt in Kürze)
Horst Brunner, Goldbach Media Austria – Programmatic Advertising
Stefan Rössler, Userbrain – Wie User Experience in der Praxis wirklich funktioniert

Alle Bilder von der Veranstaltung findest du auf unserer Facebook-Seite.

 

A-COMMERCE Ski-Challenge am 02.02.2018

Auch von unserem Ski- und Rodelausflug nach Hinterstoder gibt es natürlich jede Menge Bildmaterial. Hier ein kleiner Auszug:

 

eCommerce Event in Österreich

Am 27.04.2017 war es soweit. A-COMMERCE feierte 10tes Jubiläum des digital alpha Treffens in Wien und hat somit bewiesen, dass spannende eCommerce Events in Österreich viele Entscheider aus der Branche vernetzt und zusammenbringt. Die vormaligen Online Händler Treffen glänzen seit diesem Jahr nicht nur mit einem neuen Namen, sondern auch das große Ganze wird von Mal zu Mal immer besser. „Es war bis dato das beste digital alpha Treffen, das wir jemals hatten.“ so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE und Initiator der digital alpha Treffen. Besucher aus der gesamten DACH Region waren vertreten. Nicht nur Dienstleister und A-COMMERCE Partner sondern auch Händler waren vor Ort und lauschten den Vorträgen zum Thema Future Technologies. Dieses Thema wurde nicht umsonst ausgerufen, denn beinahe alle Speaker haben bewiesen, dass in den diversen Bereichen der Digitalisierung eine „höhere Macht“ im Spiel sein kann und bis zu einem gewissen Grat auch muss.

eCommerce Event in Österreich – digital alpha Treffen 10

eCommerce Genie in Österreich

Bevor es jedoch losgehen konnte, hat es sich Stephan Grad nicht genommen, einen Rückblick über die letzten 4 Jahre A-COMMERCE zu zeigen. Das Video zu den Impressionen findet man hier. Nichts desto trotz war der Übergang zu den Vorträgen nahtlos. Es fiel auf, dass sich das Team von A-COMMERCE bei der Themen- und Speakerwahl etwas einfallen haben lassen.

eCommerce in ÖsterreichAls ersten Speaker durften wir Sepp Puwein-Borowski von CRIF begrüßen. Er hat einen ausgiebigen Überblick gegeben, was Fraud im eCommerce alles „anrichten“ kann. Von der eher atypischen Vorgehensweise, dass man via Device-Fingerprint am Handy bestellt, bis hin zur ständig schneller werdenden Customer-Journey-Velocity war alles dabei. Neue Versionen von Verification Scores war ein Thema, genau so wie ein Toolset für Händler um Fraud Kategorien zu erkennen. Eine neue Studie bei Händlern in Österreich hat ergeben, dass diese Fraud im Online Handel immer interessanter sehen, dieser immer wichtiger wird und die Zunahme von Betrüge[r]n ersichtlich und spürbar ist. Diese Betrüger / Banden werden nämlich auch immer professioneller – es ist immerhin keine Kunst, sich schnell mal bei Airbnb einzumieten und „abzuräumen“. Klassische Betrugsbilder sehen nämlich folgendermaßen aus: Erfundene Personen (Identitätsdiebstahl), eine Visitenkarte mit einer Rechnungsadresse – was den Kauf auf Rechnung zu einem großen Spannungsfeld macht. Verrückt, wen man bedenkt, dass die Sympathie eines Onlineshops mit einem Kauf auf Rechnung steigt. Weitere Betrugsbilder sind: Geo-Tracking Score, Händlerbetrug (überall dort wo es einen stationären Handel gibt) und Übernahmebetrug. Der Kreativität der Betrüger ist somit keine Grenze gesetzt. Ungefähr 80% der betroffenen Händler haben bereits Strafanzeigen gestellt. Einige davon haben jedoch entschieden, keine Anzeige mehr zu erstatten, die Kosten dafür sind nämlich höher als der Output selbst. Das führt dazu, dass 38% der Händler jede Bestellung von Neukunden gesondert überprüfen. Auch über die Früherkennung der Betrugsfälle gibt es viele Theorien und Vorgehensweisen. Vom Credit Check bei Kunden bis hin zu individuellen Black Liste war alles dabei. Die Conclusio aus Sepp’s Vortrag: Die Notwendigkeit eines Fraud Prävention Kits kann man nicht mehr ausschlagen. Es gibt viele verschiedene Puzzleteile, jedoch relevant ist und bleibt die nahtlose Verbindung dieser. Es kann dementsprechend nur Vorteile geben!

Daten helfen nicht nur in Vorträgen

Siegi Stepke in ÖsterreichMit diesem Titel hat Siegfried Stepke von e-dialog einige Besucher aus dem Konzept gerissen. Er hat gezeigt, dass auch wenn man saubere Daten hat, diese keinen Menschen interessieren. Denn nur eine Flut an Daten hilft nicht weiter, wenn man keine Insights, Actions und Automations daraus ziehen kann. Die Schlüsseltechnologie hierbei ist künstliche Intelligenz. Ein absoluter Wettbewerbsvorteil, wie Siegfried ständig wiederholt. Das Fundament des Kartenhauses (saubere Daten verknüpft mit Insights und Actions) muss passen, somit keiner daran rütteln kann und das Haus nicht in sich zusammenbricht.

Ergo = das Fundament muss passen! Mit der Komplexität umzugehen muss nämlich auch gelernt sein – es geht nämlich nicht darum, die besten Tools im Einsatz zu haben, sondern die Frage stellt sich: Wie setze ich sie richtig ein? Ein intelligenter Einsatz der Tools, welche zur Verfügung stehen (er schwört by the way auf Google & das gesamte Portfolio) bedeutet gleichzeitig auch ein Change Management Projekt. Klingt logisch, es müssen sich Dinge ändern und genau so wie Daten dynamisch ineinandergreifen. Vernünftige Verknüpfungen schafft man eben, wenn man Digital Anayltics, CRM und Co. verbindet. „Man muss nicht alles niederreissen, sondern verstehen, wie man Tools sinnvoll einsetzt. So verhält es sich auch mit dem Kundensystemen … #Matching ist hier ein Stichwort“, so Siegfried in seinem Vortrag. Eine Segmentanalyse kann am Anfang schon sehr viel helfen. ABCD-Kunden erstellen und Strategien erstellen – für jedes einzelne Segment separat. Aufpassen muss man aber auch hier besonders! Laut Studien und Erhebungen gehen ca. 20% der Daten bei Schnittstellen von Systemen verloren.

Dynamische Banner: Diese „Erfindung“ ist für viele Händler Gold wert. Anhang eines Autoherstellers zeigte Siegfried Stepke, dass je nach Zielgruppe, Ortschaft, etc. genau zugeordnet werden kann, welche Banner ausgeliefert (ja sogar generiert) werden. Entweder ein Auto wird in einer Abenteuer Situation für die jungen sportlichen Fahrer angezeigt oder eben auf einem Campingplatz, wo sich eine Familie eine Auszeit gönnt. Diese Banner kann man abhängig von Motivation, Zielgruppe, Location, etc. steuern. Die Personalisierung dieser Banner funktioniert übrigens Offsite wie Onsite genau so gut.

Möbeldepot Wien

Chatbots als Superpower im eCommerce

Chatbots im eCommerce - Jakob ReiterAls A-COMMERCE „Anhänger“ kam auch Jakob Reiter von TheVentury nach der Pause zum Einsatz. Er ist seit dem ersten A-COMMERCE Treffen in Wien dabei und hat Standhaftigkeit gezeigt – zumindest was die Besuche bei A-COMMERCE eCommerce events in Österreich betrifft. Was seine berufliche Karriere anbelangt können wir nur ein Synonym finden: Rakete! Sein Lieblingsthema Bots konnten wir auch bei unserem digital alpha 10 in Wien nicht auslassen. Was wären eCommerce Events in Österreich ohne Bots und künstliche Intelligenz? Jakob hat nämlich nicht nur für Austrian Airlines den Chatbot ins Leben gerufen sondern auch die Muttergesellschaft in seinen „Bann“ gezogen. Dort arbeitet er mit seinem Team laufend an Neuerungen, welche sich sehen lassen können. Jakob ist auch Chief-Nerd des ersten europäischen Bot Accelerator in Wien. Denn nicht nur haben Chatbots in Wien ihr zuhause, sie wurden hier ins Leben gerufen. Mit Shelly gab es den ersten offiziellen Messenger Bot in Österreich. Nachdem die Jungs nach America gezogen sind, bildete sich auch im Silicon Valley ein Bot Hotspot.

Jakob nennt Chatbots die Superkraft im eCommerce. Die Monthly Active Users in Messaging Apps haben Social Networks eingeholt. Deshalb rät er: „Mach dir Gedanken über einen Chatbot bevor du dir eine Facebook Seite eröffnest“. Chatbots können nämlich die erste Anlaufstelle von Kunden bei Unternehmen sein. Es werden plötzlich Ressourcen bei Unternehmen frei, die eigentlich automatisiert übernommen werden können. Somit bleiben Ressourcen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben frei 🙂 Seit der Einführung von Bots in den vergangenen 12 Monaten ist die Relevanz immens gestiegen. Eine Frage aus dem Publikum nach der Sinnhaftigkeit wurde eindeutig von Jakob so beantwortet: „Ein Chatbot macht immer Sinn, dieser kann nämlich aus 200 Wörtern herauslesen wer der Kunde tatsächlich ist und was er braucht“. Auch die Frage nach der „Behaglichkeit“ der Kunden, wenn sie mit einem Chatbot sprechen konnte Jakob getrost beantworten. Erhebungen zufolge fühlen sich 65% der Kunden wohler, wenn sie NICHT mit einer Kundenhotline sprechen müssen.

Jürgen Schmidt – strg.at auf eCommerce in Österreich

eCommerce in Österreich - Datenaufbearbeitung„Data is the New Oil“. Sag mir was du liest und ich sage dir, wer du bist! Unter diesem Titel stand der Vortrag von Jürgen Schmidt. Er meint nämlich, dass ein Blick auf das Bücherregal vieler Menschen sagt einiges über die Person selbst aus. Content personalisieren ist seine Vorgehensweise. Konträr zu Siegfried Stepke spricht er sich fast schon gegen Banner aus. Denn Clickraten auf Banner liegen bei 0,03%. Google Search ist der einzige Ort in der Welt, an dem nicht gelogen wird. Deshalb ist SEO umso wichtiger. Doch gutes SEO bedeutet gleichzeitig auch Content und wie wir alle wissen … Content is King ABER Data is the Queen. Schliesslich lesen User nur das, was einen wirklich interessiert. Man sieht es am Beispiel der Washington Post … Eine Umstrukturierung in der Denkweise gegenüber den Lesern bzw. ein Umbau der Prozesse inkl. einer Inhouse Anstellung eines Datenforschers hat innerhalb von 24 Monaten dazu geführt, dass die Washington Post in der Reichweite und im ROI stärker als die NY Times und Forbes war. Es zeigt sich ja auch bei vielen Händlern und Websiten hier in Europa / Österreich: Kommt ein neuer User auf eine Homepage entscheidet er binnen 2-4 Sekunden, ob er bleiben möchte oder der Bouncen Rate etwas „gutes“ tut. Schlusswort: Data Scientist is the sexiest Job of the 21st century! Somit ist sich Jürgen sicher, dass sowohl die Daten (so wie Siegfried es bereits or ihm geschildert hat) aber auch der Content sehr wichtig für den Erfolg in der Digitalisierung sind.

Simplease über Crowdfunding

eCommerce Event - digital alpha 10 in WienJuicera: eine 400€ teure Maschine, die im Prinzip vorportionierte Beutel zum Saft presst. Diese „Erfindung“ hat ein Investment von 120$ Mio. bekommen – eine Sache des Silicon Valleys, die man nicht immer verstehen muss. Mit diesem Beispiel eröffnet Markus Pirker seinen Vortrag. Warum das Ganze? Das weiss keiner. Davor haben wir doch auch alle selbst den Saft mit unserer eigenen Energie pressen müssen. Der Mehrwert besteht also darin, dass ein Arbeitsschritt abgenommen wird – das Ergebnis bleibt dasselbe. Weniger Arbeit, danach schreien die Benutzer. Sogar  FutureZone, Forbes und Quartz verurteilten dieses Gerät wegen dessen Absurdität. Verständlich.

Wie kommt es aber dazu, dass solche „Innovationen“ Platz am Markt finden? Es ist im Prinzip immer dasselbe Prozedere und die einfachsten Gründe dafür (fast so wie beim Sport):

  • Keine Ahnung wie das geht
  • Ich finde keine Leute, mit denen ich arbeiten kann
  • Keine Zeit und vor allem kein Geld

Mit Usability Tests verhält es sich ungefähr genau so. Denn die drei Charakteristiken von Usability Testing sind:

  • Unbefangener Benutzer ist involviert
  • Benutzer interagiert das erste Mal und denkt dabei laut mit
  • Verhalten wird beobachtet und dokumentiert

That’s no Rocket Science. Und dafür braucht man auch keinen Experten. Den Testern einfach Aufgaben geben, Klappe halten und das Verhalten beobachten! Keine Beeinflussung. Nichts, einfach nur laut mitdenken lassen. 3-6 Tester werden benötigt, um ein relevantes Ergebnis zu generieren und auf den Großteil von Problemen drauf zu kommen. Es braucht auch kein immenses Budget für das Testing selbst: Es ist ganz einfach, Kaffee zahlen, vor den Laptop setzen, testen lassen und immer wieder Fragen stellen. Es gibt nämlich zwei große Irrglauben beim Usability Testing:

eCommerce Events für Know How in Österreich

Und jetzt Netzwerken!

Möbeldepot WieneCommerce Events in Österreich eCommerce in ÖsterreichA-COMMERCE EventA-COMMERCE Day 2017 in WienDas Team von A-COMMERCE

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Endlich ist es soweit – seit nunmehr 4 Jahren arbeiten wir von A-COMMERCE mit Hochdruck daran, die eCommerce & Multichannel Branche noch weiter zu professionalisieren und zu beflügeln und gehen jetzt den nächsten Schritt. Wir freuen uns sehr, euch heute den A-COMMERCE Beirat präsentieren zu können.

Erster Beirat für E-Commerce Agenden in Österreich

A-COMMERCE bildet gemeinsam mit namhaften Entscheidern aus der österreichischen Unternehmerlandschaft den ersten E-Commerce Beirat in Österreich. Der A-COMMERCE Beirat soll ein frei zugängliches Expertennetzwerk für die digitale Wirtschaft in Österreich darstellen. Themengebiete sind: Online Handel und die Handelslandschaft in Österreich, Rechtliche Aspekte sowie Datenschutz, Qualitätssicherung und Zertifizierungen von Betrieben und Händlern, kreative Innovation, logistische Herausforderungen aber auch kaufmännische Fortschritte für den Handel.

„Innovation wird als Motor der (digitalen) Wirtschaft gesehen. Gerade in einer derart schnelllebigen Gesellschaft, ist es für den Erfolg von Unternehmen essentiell, up to date zu bleiben. Dem Puls der Zeit zu folgen steht somit ganz oben auf der Agenda.“ – so Stephan Grad, Geschäftsführer von A-COMMERCE und Initiator des Beirates.

A-COMMERCE hat in den vergangenen vier Jahren, Unternehmen in Österreich durch digitale Höhen und Tiefen begleitet. Die Erfahrung zeigt, dass sowohl KMUs als auch Konzerne, mit dem Thema E-Commerce zu kämpfen haben. „Es ist für österreichische Unternehmen, insbesondere natürlich auch im Handel immens wichtig, eine eigenständische E-Commerce-Identität aufzubauen, um im inländischen aber auch grenzüberschreitenden Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein.“ so Anja Hochmeier, Konzernleitung eBusiness pbs Holding.

A-COMMERCE ruft E-Commerce Beirat ins Leben

Der E-Commerce Beirat bildet ein Gremium, welches aus verschiedenen Perspektiven die unterschiedlichen Aspekte des Online Handels aber auch der Digitalisierung in Unternehmen ausleuchtet. „Der A-COMMERCE Beirat will hier neue Maßstäbe setzen und durch proaktive Maßnahmen Unternehmen einen Hands-On Approach geben“ sagt Dr. Andreas Seling, Beiratsmitglied und Rechtsanwalt bei DORDA über den ersten E-Commerce Beirat in Österreich. Gebündeltes Know-How aus der Praxis bringt in Zukunft die verschiedenen Beiratsmitglieder in regelmäßigen Abständen an einen Tisch. Diese einzigartige Konstellation hierzulande bietet einen Rundumblick auf die Herausforderungen im Online Handel.

Beiratsmitglieder und Themenschwerpunkte

Initiator: Stephan Grad – Geschäftsführer A-COMMERCE und Initiator des ersten E-Commerce Hub in Österreich „Digital Alpha Hub“

B2B Agenden: Mag. Anja Hochmeier – Konzernleitung eBusiness, pbs Holding AG

Risk Management & Inkasso Service: Christian Kren – Geschäftsführer, IS Inkasso

Marketing & Online Agenden: Daniel Friesenecker – Geschäftsführer, Friedacon Online Consulting

Networking & Zertifizierung: Monica Rintersbacher – Geschäftsführerin, Leitbetriebe Austria

Payment: Christian Renk – Geschäftsführer, Klarna  & SOFORT Überweisung Österreich

Recht & Datenschutz: Dr. Andreas Seling – Rechtsanwalt, DORDA Attorneys at Law

Marktplätze: Eric Hofmann – Geschäftsführer,Post E-Commerce

Qualitätssicherung: Thorsten Behrens – Geschäftsführer, E-Commerce Gütezeichen Österreich

Logistik & Urban Development: Gabriel Aufreiter, Director Business Development Austria, cargo partner

Kaufmännische Agenden: Gerhard Habtmann – Geschäftsführer, Gerhard Habtmann Unternehmensberatung und Sanierung

 

 

eCommerce Hub in Wien

digital alpha eCommerce HubNew Year, New Me … Wer kennt es nicht? Im Dezember (wahrscheinlich kurz vor Weihnachten) wird das vergangene Jahr noch schnell Revue passiert und auf einmal kommt Frau oder Mann auf Ideen, was doch nicht alles im kommenden Jahr besser werden muss, kann oder soll. Nicht nur in persönlichen Belangen wird „aufgeräumt“ sondern vor allem beruflich fallen viele ausschlaggebende Entscheidungen rund um die Jahreswende an. Neujahrsvorsätze, welche in der zweiten Januar Woche wieder verworfen werden, kennen wir alle. Vor allem die Mitgliedschaft im High-End Supergym muss meistens darunter leiden. Das ist in erster Linie kein Vorwurf, nur ein Reminder (auch an uns selbst), dass man Dinge sofort anpacken muss, bevor sie im Alltag (der übrigens über den Ziffernwechel in einer Jahreszahl hinausgeht) wieder untergehen. More doing, less bullshit it is. Einen Vorsatz, den man besser nicht untergehen lässt.

First Things First

Erstmals möchten wir euch auf diesem Wege ein erfolgreiches neues Jahr wünschen! Im selben Moment bedanken wir uns bei all‘ unseren Partnern und Freunden aus der Branche, mit denen wir es wieder geschafft haben, den eCommerce in Österreich und in der gesamten DACH Region weiter zu entwickeln. Sei es durch die Vermittlung von Kontakten, oder durch gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen … Wir sind viele Schritte nach vorne gegangen, vielleicht auch den einen oder anderen zurück – aber das, was schlussendlich zählt ist, dass wir es alle spüren: eCommerce bekommt immer mehr Aufmerksamkeit und das ist gut so! Große Dinge liegen vor uns, deshalb darf es keinen Stillstand mehr geben.

Erstes eCommerce Hub in Wien

eCommerce Beratung in ÖsterreicheCommerce Hotspot in Wiendigital alpha eCommerce Hub Wissen und Workshops

Auch bei uns hat sich rund um die Jahreswende Vieles getan! Neues Office, neue Team-Konstellation, neue Eventformate, neue Partnerschaften, usw. Dankbarkeit trifft unseren aktuellen Gemütszustand sehr gut. Doch so sehr wir das Jahr 2016 genossen haben, umso mehr freuen wir uns auf ein spannendes neues Jahr 2017. Bereits seit dem 02. Dezember 2016 sind wir in ein neues Office übersiedelt. Es befindet sich zwar nur 600 Meter von unserer alten Anschrift entfernt, dafür ist es brandneu gebaut und optimal ausgelegt um Großes daraus zu bewirken. Das Büro ist zwar noch nicht zu 100% fertig gestellt und dekoriert, die einen oder anderen Lampen werden bald angebracht, die Küche wird gerade geliefert, aber die Vision steht! Auf 160 Quadratmeter wollen wir, A-COMMERCE, gemeinsam mit unseren Partnern für einen zentralen Anlaufpunkt im eCommerce in Österreich sorgen. Wenn eCommerce Know-How, dann soll es dieses im digital alpha Hub in der Wiener Straße 129 in 2345 Brunn am Gebirge geben. eCommerce Beratung, Payment, Marktplätze, WaWi, ERP und ganzheitliche eCommerce Lösungen – an diesen Themen soll es im digital alpha Hub nicht mangeln.

Mit regelmäßig stattfindenden Workshops vor Ort möchten wir Händlern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz die Möglichkeit geben, einen Tag lang von den Besten aus der Branche zu lernen. 4 Speaker, 4 Themenbereiche, max. 12 Teilnehmer und zwei Kategorien: BASIC oder ADVANCED. Die Location aber auch ein uneingeschränkter Austausch rund um das Thema Digital Business ist garantiert!
Der erste Workshoptag findet bereits am 01.03.2017 ab 09.00 Uhr im digital alpha Hub bei Wien statt. Nähere Informationen dazu folgen in den nächsten Wochen. Wir haben bereits einige sehr spannende Speaker eingeladen, die zu den BASIC Themen im eCommerce sprechen werden.

eCommerce Wissen in Österreich – digital alpha eCommerce Hub bei Wien

plentymarkets in Österreich

plentymarkets ist erster Partner im digital alpha Hub

Dass plentymarkets bereits 2016 mit hoher Geschwindigkeit in den österreichischen Markt eingedrungen ist, haben wir bereits gesehen. Als Co-Sponsor des zweiten A-COMMERCE Day in Wien, haben sie den Schritt ins Nachbarland gewagt und sind nicht nur bei dieser einmaligen Aktion geblieben. plentymarkets ist somit erster Partner und Mieter im digital alpha Hub

plentymarkets ist ein eCommerce ERP-System, das Warenwirtschaft mit Shopsystem und Multichannel-Vertrieb verbindet. Mittels umfangreicher Funktionen und Schnittstellen entlang der gesamten E-Commerce-Wertschöpfungskette lässt sich mit der online-basierten Software der gesamte Workflow im Online-Handel voll automatisiert abbilden. plentymarkets verfügt über Anbindungen zu allen relevanten Marktplätzen, Payment-, Logistik-, Webshop-, Recht- und Affiliate-Marketing-Anbietern und ermöglicht Händlern so die Erschließung einer Vielzahl an Verkaufskanälen gleichzeitig. Ein Know-How Träger, der für uns im digital alpha Hub aber auch für unsere Händler und Dienstleister sowie Agenturen ein starker Partner werden wird.

How hard can it be - warum sich viele Händler gegen Innovation sträuben

Ich weiss wir leben hier in Österreich, und es gibt in diesem Land einige Gewohnheiten, die so fest in den Menschen hier verankert sind, dass sie selbst unsere moderne und schnelllebige Zeit nicht aus Ihnen heraus bekommt. Dennoch frage ich mich immer wieder, ob Menschen mit diesen speziellen Gewohnheiten in unserer Branche richtig aufgehoben sind.

Welche Gewohnheiten ich meine? Heute eine ganz Spezielle – wer mich schon länger kennt weiss, dass ich oft darüber Geschichten erzähle – aber es ist mir gerade letzte Woche wieder passiert: Ich sitze in einer Besprechung mit einem Vorzeige-Unternehmen aus Österreich, welches seit vielen Jahren in seiner Branche hoch aktiv ist, welches durch aussergewöhnliche Produkte mit Premium-Qualitätsanspruch auch international den Durchbruch geschaffen hat. Soweit – so gut, der Gründer bzw. sein Team scheinen sehr viel richtig gemacht zu haben.

Doch dann in unserer Besprechung mit dem Team zu den möglichen Verbesserungen im Bereich eCommerce Strategie kommt der Satz, der für mich eine komplette Bankrot-Erklärung im Hinblick auf emotionale Bindung zum eigenen Unternehmen aufzeigt: „Wir warten einmal, was unsere direkten Mitbewerber tun und beobachten diese für ein bis zwei Jahre – wenn sie dann mit der neuen Strategie erfolgreich sind, werden wir uns intern überlegen, ob wir auch diesen Weg gehen wollen.“

Wie bitte? Abwarten was die Mitbewerber machen und dann schauen, was wir tun?

Ich muss ehrlich zugeben, ich bin fast vom Sessel gefallen und konnte mich nur schwer zurückhalten. Wir befinden uns in einer der sich am schnellsten entwickelnden Branchen der Welt. Durch den internationalen Warenverkehr und damit der Grundidee der eCommerce Branche heisst es schon lange nicht mehr, dass nur die grossen Marken überleben werden, sondern jene Unternehmen, die sich an neue Gegenheiten, neue Ideen und auch neue Möglichkeiten bestmöglich anpassen und so für den eigenen Vorteil, aber noch mehr für den Nutzen ihrer Kunden ausnutzen

Gerade für mittelständische Unternehmen war es niemals wichtiger als heute, über den Tellerrand hinaus zu blicken und neuen Ideen & Visionen eine Chance zu bieten, um eben auch noch in mehreren Jahren als essentieller Teil der Wirtschaft bestand zu haben.

„Abwarten & Tee trinken“ ist die Todeserklärung für jedes Unternehmen, welches vor hat auch noch in den kommenden Jahren von seinen Kunden ernst genommen zu werden.

Bankrott Erklärung für Unternehmer

Ich bin selbst seit nunmehr mehr als 4 Jahren Unternehmer und weiss daher (leider) aus eigener Erfahrung, dass auch ich nicht immer offen für neue Ideen oder Möglichkeiten bin – aber genau aus diesem Grund hab ich ein Team rund um mich herum aufgebaut, welche zu ihren Ideen stehen und auch für mich verständlich argumentieren können, warum neue Wege für uns essentiell sind bzw. warum man auch bestehende Prozesse und Produkte vollkommen neu überdenken muss.

Wenn ich mich allerdings mit Teams umgebe, die innerlich schon aufgegeben bzw. gekündigt haben oder ich gar andere Ideen als meine Eigenen nicht zulassen würde, dann würde mein Unternehmen sehr schnell am Ende sein – und das geschieht derzeit in vielen mittelständischen Unternehmen in Österreich.

Zusammenarbeit mit Experten

Gerade unsere eCommerce Branche ist so komplexx geworden (siehe meine Keynote am A-COMMERCE Day), dass für viele Teilbereiche externes KnowHow benötigt wird. Gerade bei den externen Experten ist es aber extrem wichtig, dass die richtigen Leute zu Rate gezogen werden – und auf keinen Fall diejenigen, die gerade den günstigsten Preis anbieten.

Denn externe Experten sollen nicht nur schnell bei der Umsetzung eines Projekts helfen, sondern sichern im Idealfall auch den Übergang des KnowHows ins eigene Haus, indem interne Mitarbeiter eben dieses fehlende Wissen Schritt für Schritt aufbauen

Stolpersteine im eCommerce

Es gibt genügend Stolpersteine, welche Online Händlern tagtäglich in den Weg gelegt werden und nur von echten Experten rechtzeitig erkannt und damit in die eCommerce Strategie des Unternehmens korrekt eingebunden werden können.

Als Beispiel können hier nicht nur die Abmahn-Gefahren in Deutschland genannt werden, sondern ganz aktuell dass die Bezeichnung „Black Friday“ als Marke eingetragen wurde und somit jene Händler, die keine offiziellen Partner geworden sind, nun mit hohen Lizenzstrafen rechnen können. Genau solche Stolpersteine können aber Mitarbeiter nur wissen, wenn man regelmässig Weiterbildung bzw. eben den von mir erwähnten KnowHow Transfer ermöglicht.

Es kommt auf das Team an

Daher hier nochmals mein Aufruf an die Geschäftsführer und Manager von Unternehmen hier in Österreich: Hört auf, euch Ja-Sager an Bord zu holen – holt euch die richtigen Mitarbeiter, Personen die eigene Vorstellungen haben, die neue Ideen ausprobieren wollen und damit auch durchaus bei euch anecken.

Helft Ihnen dabei, sich selbst weiterzuentwickeln und bietet Ihnen die bestmöglichen Rahmenbedingungen – denn durch Abwarten & Tee trinken wurde noch kein einziges grosses Unternehmen jemals aufgebaut!

Nominierte in der Kategorie – Online Shop International

Österreich mag zwar im Vergleich zu Deutschland ein eher kleineres Handels-Land zu sein, trotzdem ist der österreichische Markt für Internationale […]

Anton Award 2016

Österreich mag zwar im Vergleich zu Deutschland ein eher kleineres Handels-Land zu sein, trotzdem ist der österreichische Markt für Internationale Player sehr spannend. Dies haben wir auch in diesem Jahr erkannt, anhand der Anzahl der Einreichungen und vor allem an der Qualität der Online Shops. Viele Shops unter den Einreichungen haben sich bereits an den österreichischen Konsumenten gewohnt. Trotzdem ist es so, dass noch Aufholbedarf besteht. Bereits 75% der eCommerce Umsätze werden jetzt schon international gemacht. Quer durch die Branchen lässt sich aber auch erkennen, dass die Kundenansprache nicht immer einfach ist. Deutsch (AT) ist nämlich nicht gleich deutsch (DE).

Nominierte Anton Award 2016 – international

Die Nominierten in der Kategorie Online Shop International sind …

Nominiert – bikester.at

Wer wird bester Online Shop international?

internetstores GmbH

Nominiert international – Connox.at

Keller Sports GmbH (Punktegleich mit Connox)

International Shop Online - Anton Award

connox GmbH (Punktegleich mit Keller Sports)

Nominiert für Anton Award 2016 international – Bergfreunde.de

Bergfreunde nominiert für Anton Award - international 2016

Bergfreunde GmbH

Nominiert Anton – gartenxxl.at

Garten XXL als international Online Shop Nominiert - Anton Award

Tengelmann E-Stores

Nominiert Anton Award – Onlineshop International – musicstore.de

Anton Award nominiert - international - musicstore

MUSIC STORE professional GmbH

 

Anton Award 2016

Der Anton Award kürt auch in diesem Jahr wieder die Besten der Besten. Aus 107 Einreichungen in fünf Kategorien war es nicht einfach die besten heraus zu suchen. Vor allem weil wir viele Shops gesehen haben, die eine besondere Liebe zum Detail für ihre Produkte entwickelt haben aber auf der anderen Seite auch Shops oder Projekte kennen gelernt, welche vor technischen Feinheiten und innovativen Ansätzen nur so sprudeln. Fest steht, dass sich im eCommerce in Österreich aber auch in der Digitalbranche vieles tut. Vorzeigebeispiele sind definitiv unter den Einreichungen dabei, aber auch Learnings betreffend Umsetzungen im Shop oder Kundenansprachen haben wir gesehen.

Nominierte Anton Award Online Shop B2C

Als kleinen Expertentip wollen wir kurz auflisten, was uns in dieser Kategorie besonders wichtig erscheint und bei den Einreichungen aufgefallen ist. Vor allem im B2C Bereich ist es ausschlaggebend, inwieweit der Kunde als Mensch in den Mittelpunkt gesetzt wird. Die Usability steht so zu sagen im Vordergrund. Eine einfache Navigation und das typische „Ich muss mich zurecht finden“ sind hier wichtige Punkte. Den Händlern wird geraten, die Möglichkeiten zum Kauf so einfach wie möglich, mit wenigen Klicks, zu halten. Sind dann auch noch alle relevanten Zahlungsmittel vorhanden hat man schon fast gewonnen. Der Kauf ist auf der einen Seite der ausschlaggebende Punkt und natürlich auch eine wichtige Kennzahl, aber leider vergessen viele Händler im Anschluss auf den Service. Eine reibungslose Lieferung und vor allem eine einfache Retour sind heutzutage bei vielen Käufern wichtiger als eine gute Sortierung im Online Shop.

Es lässt sich aber auch erkennen, dass es in Österreich zu einem aussergewöhnlichen Shop nicht vieler technischer ausgefallener Features bedarf sondern eine sehr gute Basic-Einrichtung und Darstellung bzw. Bedienung des Shops den meisten Kunden schon sehr viel wert ist. Ein Gewohnheitsmensch, der Österreicher – so kennen wir die Konsumenten und euch Händlern sei dies auch gesagt … Für diejenigen, die es bis dato noch nicht wussten.

Langer Rede, kurzen Sinn – Unsere unabhängige Jury hat gewählt.

Die Nominierten aus der Kategorie bester Online Shop B2C sind:

Nominierte Anton Award B2C – The Heat Company

Anton Award Nominierte 2016 - The Heat Company

The Heat Company

Nominierte Anton Award B2C – universal.at

universal.at Nominiert für Anton Award

UNITO Versand & Dienstleistungen GmbH

Nominierte Anton Award B2C – crossvac.at

crossvac für Anton Award 2016 nominiert

CANEUS Handels GmbH

Nominierte Anton Award B2C – shop.kleinezeitung.at

Für den Anton Award nominiert - Kleine Zeitung shop

Anzeigen und Marketing Kleine Zeitung GmbH & Co KG

Nominierte Anton Award B2C – apoolco.at

apoolco ist für Anton award 12016 nominiert

Apoolco GmbH Pool + Wellness

Am 10.11.2016 findet in Wien der eCommerce Logistik Day mit Stephan Grad von A-COMMERCE als Keynote Speaker statt

Am 10.11.2016 ist es soweit – dann findet in Wien der erste eCommerce Logistik Day, veranstaltet vom Institut des Interaktiven Handelns in Wien statt. So wie auch der A-COMMERCE Day 2 Wochen davor wird dieses Event in den Twin Towers am Wienerberg stattfinden und das Who-is-Who der Österreichischen Logistik & Online Handels Branche zusammen bringen, um über innovative Ansätze und neue Ideen im Bereich Logistik zu diskutieren.

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Stephan Grad wird euch direkt nach der Eröffnung durch Bernd Kratz über die Wichtigkeit des Kundenerlebnisses auch nach dem Einkauf im Shop erzählen – dazu wird es spannende Praxisbeispiele geben, wie man Kunden erfolgreich an sich binden kann aber auch, wie man Kunden einfach vertreiben kann.

Wenn auch Ihr Interesse am eCommerce Logistik Day habt, meldet euch bei uns unter events@a-commerce.at – für A-COMMERCE Partner & Händler gibt es vergünstigte Eintrittskarten.

eCommerce Preis in Österreich

Anton Award 2016 Verleihung in Wien„Wenn die Welt untergeht, merkt man es in Österreich erst 2 Jahre später“ – diesen Spruch kennen viele Österreicher und er beschreibt die Kultur bzw. die österreichische Wirtschaft doch sehr gut. Man wartet hierzulande prinzipiell gerne Dinge ab. Vor allem, wenn es um Trends geht, entwickeln sich diese international im Vergleich sehr schnell. Und erst ab dem Zeitpunkt, ab welchem viele Unternehmen darauf aufgesprungen sind, fangen österreichische Unternehmen an, über eine Implementierung oder Umsetzung nachzudenken. Wir wollen hier keine Aussagen zur Geschwindigkeit der Implementierung treffen – das ist wieder ein anderes Thema.

Diese Situation haben wir auch im Bereich eCommerce in Österreich, Online-Handel sowie Omnichannel-Lösungen erleben müssen. Durch die Angst vor einem Scheitern oder „aufs falsche Pferd zu Setzen“, ist die eCommerce-Branche in Österreich weit hinter Deutschland und auch hinter die Schweiz zurückgefallen.

Was ist der Anton Award?

Licht am Ende des Tunnels

Doch es gibt auch immer wieder einige Unternehmen, welche sich als Vorreiter einer Branche zeigen – und genau für diese Unternehmen ist der Anton Award ins Leben gerufen worden. Mut zu Innovation bzw. auch ein gewisser Mut zu Risiko muss belohnt werden. Gut sein kann (fast) jeder. Aber Dinge / Lösungen und Shops besonders gut umzusetzen, verlangt Know-How, Experten und definitiv den Willen, Dinge zu ändern und die Vorreiterrolle einzunehmen.

Der Anton Award hat sich in der eCommerce- & Online-Handels-Branche als aussagekräftige Auszeichnung etabliert. Wir sehen, dass Unternehmen mit Herzblut, Liebe zum Detail sowie der perfekten Kundenorientierung Lösungen entwickeln und somit einen Mehrwert bieten. Nicht nur für ihre Kunden und Stakeholder, sondern auch für das Unternehmen selbst – Wachstum ist das Stichwort!

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen haben hier oft den Vorsprung gegenüber ihren großen Mitbewerbern, da Ideen einfacher und rascher umgesetzt werden können und somit Projekte besser voranschreiten. Kürzere Wege und einfachere Entscheidungsstrukturen machen diesen Vorsprung möglich.

Daher belohnen wir auch in diesem Jahr wieder die besten und kundenorientiertesten Unternehmen in unserer Branche. Wer wird zum Anton den Dritten gekürt? Der Award wird am 20. Oktober im Rahmen des A-COMMERCE Day in Wien verliehen und wir zeigen somit erneut unserer Branche, dass es mehr Mut und Entschlossenheit braucht!

Amazon Marketplace für Händler und eCommerce in Österreich

Am 05.05.2016 waren wir, gemeinsam mit einigen von euch, beim Handelskraft Business Frühstück in Wien eingeladen. Unter anderem haben wir Adrian Hotz dort kennengelernt. Der Diplom-Kaufmann  unterstützt Unternehmen bei der Strategieentwicklung, beim Aufbau von E-Commerce-Abteilungen und bei der operativen Umsetzung. Beim Handelskraft Frühstück hat er besonders Bezug auf den Amazon Marketplace genommen und über die Herausforderungen für Händler gesprochen. Er unterstützt Hersteller und Marken bei der Entwicklung von Marktplatzstrategien – insbesondere in Bezug auf Amazon.

Adrian Hotz Interview

Adrian, du hast dich in deiner Tätigkeit besonders auf Amazon spezialisiert. Du hast es dir ebenfalls zum Auftrag gemacht, Amazon für Online-Händler verständlich zu machen. Warum ist das für Händler (umsatz-technisch) so wichtig? Und weshalb sehen 50% der Online-Händler Amazon als „den erklärten Feind“ an?

Aus meiner Sicht ist Amazon nicht der Feind der Online-Händler. Amazon stellt die beste Infrastruktur bereit, die für erfolgreichen Online-Handel notwendig ist. Kundenakquise, Logistik, Service, absolute Verlässlichkeit. Amazon ist gewissermaßen die Autobahn, wer die Infrastruktur richtig nutzt profitiert definitiv überdurchschnittlich im eCommerce und das wiederum liegt am schnellen Wachstum von Amazon.

Ehrlich gesagt bin ich immer wieder verwundert, dass sich einige Pureplayer und Multichannel-Händler mit 10-20 Prozent Umsatzwachstum pro Jahr in ihren Kategorien zufrieden geben. Das bedeutet häufig, dass Marktanteil in der Kategorie abgegeben wird. Das sehen wir immer wieder bei Projekten, die wir für Hersteller auf Amazon durchführen. Es ist völlig klar: wollen Unternehmen das volle Potential erschließen, müssen diese dorthin, wo die Kunden sind. Und diese nutzen Amazon bereits heute häufig als Ausgangspunkt für Kaufentscheidungen. Das kennen wir ja alle aus unserem eigenen Einkaufsverhalten – ich persönlich kaufe fast alles auf Amazon. Nur meine Steaks kaufe ich bei www.adla-gourmet.de 😉 Übrigens, sehr zu empfehlen.

Online Händler verkaufen auf Amazon

Amazon-SEO ist die letzte Entwicklung auf diesem Gebiet. Viele Händler wittern den Goldrausch aber keiner kennt sich so richtig aus. Worauf muss man als Händler achten, wenn man eine Agentur zu Rate zieht? Vor allem möchte man hier sein Geld effizient einsetzen und nicht verbrennen.

Amazon löst Google als Suchmaschine im eCommerce ab. Das bedeutet Amazon-SEO gewinnt an Bedeutung. Aber auch AMS, das Google Adwords-Pendant von Amazon, wird in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Marketingmaßnahmen im Vendor-Bereich von Amazon, die wirklich sinnvoll sind und einen guten ROI haben. Ich denke, wir werden hier in den kommenden Jahren einen deutlichen Budget-Shift im eCommerce Performance-Marketing von Google zu Amazon sehen. Marken müssen auf Amazon gut positioniert und gut dargestellt werden.

Das geht nur mit wirklich erstklassigen Content. Auf Amazon wird die Kaufentscheidung getroffen und häufig direkt gekauft – anders als bei Google ohne Medienbruch. Und hier liegt ein entscheidender Unterschied zum klassischen SEO. Es geht nicht darum, die Suchmaschine auszutricksen. Es geht darum, wirklich guten Content für die Kunden bereitzustellen und das im Einklang mit den Marketing-Möglichkeiten auszuspielen. Nur dann können Marken ihre Verkäufe nachhaltig steigern. Deshalb würde ich empfehlen, keine klassische SEO-Agentur in dem Bereich zu beauftragen, da wird man definitiv Potential liegen lassen. Das Know-How bzgl. Vendor-Central ist schon sehr speziell – insbesondere bzgl. der Marketing-Möglichkeiten, aber auch z.B. hinschlicht der Logistik-Prozesse.

Amazon Content erstellen

Dass Amazon für Hersteller wichtig ist, ist klar. Aber wie sieht es für den reinen Händler aus? Macht es Sinn auf Amazon präsent zu sein? 

Es gibt viele gute Beispiele (z.B. Chaltech.de, kw-commerce.de), wie Händlermarken über Amazon entstehen können und richtig erfolgreich werden. Natürlich können starke Marken Amazon einfacher bespielen. Klassische Händler haben mittelfristig keine einfache Positionierungsmöglichkeit, es sei denn, sie positionieren sich über Eigenmarken. Wer als Händler eine Digitalkamera wie die „Canon Legria Mini x“ über Amazon verkauft, kann sich nur über den Preis positionieren und das kann nicht im Interesse der Hersteller sein. Händler können sich natürlich immer wieder gut in Nischen positionieren – hier gibt es für schnelle und kreative Händler viele Möglichkeiten, gutes Geld zu verdienen.

Ich kenne einige, denen das wirklich gut gelingt. Aus meiner Sicht sind die Händler der Zukunft aber immer auch vertikal aufgestellt. Der klassische Handel, der ausschließlich eine Marge auf Produkten von Drittmarken realisiert, hat es sowohl on- als auch offline in vielen Branchen sehr schwer. Ein Sportgeschäft mit Fußballtrikots würde ich also weder online noch offline eröffnen. 😉

Hersteller verkaufen leichter auf Amazon als Händler

Wir bemerken, dass viele Unternehmen sich sehr schwer dabei tun, kompetente und fähige Mitarbeiter für den eCommerce-Bereich zu finden. Wie ist das deiner Meinung nach so?

Das sehe ich genauso. Für viele Unternehmen, die gerade ihre Abteilungen aufbauen, ist das aber wirklich sehr schwer. Zumeist fängt das mit der Stellenbeschreibung und der Aufgabenbeschreibung an. Hier denken viele Unternehmen zu klassisch. Gute Mitarbeiter wollen Herausforderungen und keinen Routine-Job. Gute Mitarbeiter wollen Freiheit und ein geiles Projekt und keinen nine to five Job und vor allem wollen gute Mitarbeiter Projekte umsetzen und nicht durch politische Spielchen oder unzählige PowerPoints ausgebremst werden.

Das jedenfalls ist das Feedback, das wir von vielen Kandidaten erhalten. Ich beobachte bei den Millennials immer häufiger, dass das Gehalt sogar zweitrangig ist, wenn das Projekt spannend ist. Ich kenne Kandidaten, die verzichten auf 20.000 €, weil Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren können und der Arbeitgeber zusätzlich Homeoffice anbietet. Unternehmen, die hier zu klassisch denken, haben es sehr schwer im Kampf um Talente. Und ich beobachte einen weiteren Trend, den wir auch aufgreifen. Der Trend zur Freiberuflichkeit. Viele gute Leute machen sich selbständig und bieten ihr Know-How projektspezifisch an. Das hat aus meiner Sicht sehr viele Vorteile für beide Seiten.

Auch für die Unternehmen, denn die Leistungsbereitschaft und die Lernkurve ist bei Freiberuflern oft deutlich höher. Anders als in der Generation davor, wollen in unserer Generation viele Talente gar nicht langfristig für ein Unternehmen arbeiten. Das sehe ich auch an mir selber. Ich wollte Abwechslung, deshalb war die freiberufliche Beratung genau das richtige. Ich kenne wenige, die bei einem Unternehmen anfangen und dort in Rente gehen wollen. Die Freiberuflichkeit ist deshalb für viele eine gute Alternative, sich auszuprobieren.

Freiberufler sind kreativer und lernen besser

Ein Blick in deine persönlich Glaskugel – Was glaubst du, wird sich in der nächsten Zeit im eCommerce tun? Bzw. was genau wünschst du dir von der Branche?

Ich persönlich finde die Entwicklungen, die den eCommerce und das Internet of Things verbinden, super spannend. Das zeigt mir regelmäßig, dass wir hier wirklich erst am Anfang sind. Ich glaube nicht, dass wir uns in 10 Jahren noch durch die klassischen Shop-Oberflächen klicken müssen und Produkte dem Warenkorb hinzufügen. Im Gegenteil, das wird uns rückblickend alles ziemlich bescheuert vorkommen. Ungefähr so, wie wenn man heute per Fax bestellt.

Wir werden überall und jederzeit bequem einkaufen und überall und jederzeit die bestellten Produkte in Empfang nehmen können. Sprache wird hierfür der Schlüssel sein. „Ich brauche schnell ein gutes HDMI-Kabel“ – egal, wo ich den Satz äußere, es wird innerhalb von spätestens einer Stunde vor Ort sein. Die Logistik und die Algorithmen werden diese Entwicklung treiben. Bzgl. der Spracherkennung ist Alexa bzw. Amazon-Echo eine geniale Plattform und hat unglaubliches Potential. Alexa hat das Zeug, die Plattform schlechthin für den IoT-Bereich zu werden. Ich kenne Entwickler, die ihren Job gekündigt haben, um Vollzeit mit Alexa zu experimentieren. Ich persönlich fände es super, Alexa als Spracherkennung in einen Teddy-Bären zu stecken. Kinder gehen sehr intuitiv mit Sprachsoftware um. Das wird wahrscheinlich schnell verdeutlichen, warum ich glaube, dass wir erst am Anfang stehen.

München, Schnee, das letzte freie Taxi vor dem Hotel geschnappt, auf zum Messegelände und die zwei Damen im roten Blazer waren da. So kann man unsere Ankunft am 01.03.2016 bei der Internetworld in München beschreiben. Wir berichteten.

Internetworld 2016Um ein kurzes Follow-Us-Around zu zeichnen, sind wir gemeinsam mit 8 Partnern zur Internetworld nach München angereist. Der A-COMMERCE Rail Trip hat wieder bewiesen, wie wichtig es ist, Kontakte zu pflegen und ein Netzwerk aktiv zu bereichern. Danke an all‘ diejenigen, die dabei waren und die Reise nach München zu einem Erlebnis gemacht haben. Immer wieder gerne!

Internetworld2016

Recap Internetworld 2016

Zwei Tage Messe kann man in einem Übersichts Beitrag nicht zusammenfassen. Deshalb werden wir in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder Themen der Internet World 2016 aufnehmen und darüber im Kontext berichten. Die Messe selbst war, wie erwartet, ein weiterer Treffpunkt vieler E-Commerce Entscheider aus Deutschland und Österreich. Offizielle Daten zu Teilnehmerzahlen, etc. gibt es aktuell noch nicht (Stand 03.03.2016, 21.00 Uhr). Wir schätzen, dass ungefähr 5.000 – 6.000 Personen die Internetworld 2016 in München besucht haben.

Aussteller Internet World 2016In den beiden Hallen hat es an #eCommerce nicht gefehlt. Den Satz „Ah, ihr macht auch etwas mit eCommerce“ konnten wir scheinbar nicht oft genug hören 😉 Von Payment, bis hin zu SEO, Hoster, Shopsystem-Anbieter, usw. waren vorhanden. Eine weitere Messe, bei der sich Kunden (Händler) und Dienstleister treffen.

Termin Overload beim gesamten Team

Stephan, Susanne, Ana-Maria und Sandra waren an beiden Tagen fast pausenlos mit Terminen bedeckt. Wieso wir dies betonen? Um zu zeigen, dass die Messe genügend Vielfalt geboten hat, um 4 Personen 2 Tage lang zu beschäftigen. Stephan, Susanne und Sandra haben sich mit vielen unserer Partner getroffen, haben neue Kontakte kennen gelernt und viele spannende Projekte gesehen, welche wir laufend auch hier vorstellen werden. Einige Start-Ups und Neuerungen bei bekannten Unternehmen konnten die drei aufschnappen und hatten somit einen sehr guten Überblick über die Vielfalt des Angebotes auf der Messe. Vieles war uns bereits bekannt – deshalb spielte auch dieses Mal das „Community Management“ eine wichtige Rolle. Ein Auffrischen und auf den „aktuellen Stand der Dinge“ bringen darf bei einer Internet-Messe nicht fehlen.

Ana-Maria widmete sich dem Kongress und Info-Arena Programm an beiden Tagen. Das Szenario setze sich fort. Viele Neuigkeiten konnten wir hier auch nicht sammeln. Einen Status Quo der Branche erheben aber umso besser. Themen wie

  • Female Commerce
  • Optimierte Prozesse als Wettbewerbsvorteil
  • Conversion Rate Optimierung
  • Fraud Prevention
  • Zukunft der Online Marktplätze

wurden lang und breit diskutiert bzw. vorgestellt. Eine immense Vielfalt an Speakern und Slots war gegeben, zwar nicht immer ganz professionell gelöst bzw. „Mehrwert schaffend“, aber immerhin interessant für das diverse Publikum. Es gab sicherlich für viele Besucher, natürlich auch für uns, einige Slots, die den eCommerce Horizont etwas geweitet haben.

Aussteller 2016

Während dessen waren Susanne & Sandra als dynamisches Duo auf der Messe unterwegs, um mit langjährigen Partnern, aber euch vielen neuen Dienstleistern & Ausstellern zu sprechen – es war sehr spannend für uns zu sehen, dass A-COMMERCE auch in Deutschland bereits sehr bekannt ist und die Arbeit der letzten Jahre uns recht geben, denn A-COMMERCE steht für Netzwerken auf höchstem Niveau, jedoch auch immer mit der notwendigen Lockerheit und einem Schuss Spass!

Fazit der Internetworldd 2016

Internet World 2015 und 2016 im Vergleich

Fazit Internetworld 2016

Alles in Allem können wir nach 2 Tagen Messe und einer wirklich gelungenen Party behaupten, dass sich die Reise nach München für uns als Besucher gelohnt hat. Danke an alle Kontakte, die wir wieder getroffen haben, neu kennen gelernt haben und unsere aktuellen A-COMMERCE Partner für eine spannende Messe. Auf zu neuen Projekten und Kooperationen!

Danke auch an unsere Kooperationspartner bei der Internetworld für den tollen Aufwand und die gelungenen Ansätze bei der Messe. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit – auch in der Zukunft – und wünschen dem Team erstmals ein erholtes Wellness Wochenende (Haben sie sich verdient).

Bemerkung am Rande: Der Veranstalter haftet niemals für die Kompetenz der Aussteller und Speaker 😉