Storytelling Archive - A-COMMERCE | E-Commerce Beratung & Events
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Wir bedienen Buzzwords immer sehr gerne. Sprechen und schreiben darüber aber wollen vor allem mit dem Zirkus und dem Zauber dahinter reinen Tisch machen. Dieses Mal haben wir Stephan Kreissler von der twyn group gebeten, uns einen kurzen Essay zum Thema Storytelling zu verfassen. DANKE an dieser Stelle.

Was ist dieses Storytelling?

Jeder liebt Geschichten. Wir lernen von klein auf die Welt durch Geschichten kennen und jedes Kind wünscht sich vor dem Schlafen gehen eine. Warum nur? Ein Grund dafür ist, dass wir gute Geschichten mit eigenen kreativen Gedanken ausschmücken können und dadurch jeder seine eigenen Bilder erhält, die für sie/ihn passend sind. Das geschieht auch beim Lesen eines Buches. Dadurch ist auch praktisch jeder von der Verfilmung eines Buches enttäuscht, weil diese nicht exakt seiner Vorstellung entspricht.

 Über das Geschichten erzählen.

Ein zweiter Grund ist, dass wir uns Geschichten einfach gut merken. Wie schaffen es diese Genies im Fernsehen, die sie sich die Zahl Pi mit mehreren Hundert Stellen merken können. Indem sie sich eine Geschichte der Zahlen zurechtlegen, die sie dann gedanklich durchgehen. Angeblich kann man jede Disney Geschichte folgendermaßen erzählen bzw. zusammenfassen:

Disney erzählt Geschichten immer gleich

Was ist Storytelling?

Wie geht das Geschichten erzählen?

Alles was uns emotional berührt, geht in unser Langzeitgedächtnis über und dort in das Unterbewusstsein. Der Traum jeder Marke also: Loyale, glückliche Kunden, die die Marke weiterempfehlen und sich mit ihr identifizieren und wohlfühlen. Eine Konstante ist ein wichtiger Aspekt vom Geschichten erzählen. Deswegen begleitet uns eine Familie Putz nun schon seit Jahren. Und obwohl die meisten die Abverkaufswerbung öd finden, wurde in sozialen Netzwerken heftig um den Austausch der Oma Putz diskutiert – denn das Thema hat Leute bewegt.

Was ist nun neu am Geschichten erzählen? Zumindest Mal das Wort „Storytelling“. Auf Englisch klingt’s gleich mal interessanter, innovativer und trendiger. So wie Advertorials heute in Native Advertising umformuliert wurden. Neu ist auf jeden Fall die Möglichkeiten eines digitalen Storytellings, also die mögliche Ansprache von zwei Sinneswahrnehmungen, nämlich Audio und Video. Und die Möglichkeit der Interaktion, sowie der Social Media Aspekt, also das schnelle Teilen und Sharen.

Aufmerksamkeit ist heutzutage das wichtigste Gut, und das schwierigste zu erhalten. Wie vielen Tausend Werbeeindrücken wir täglich „ausgesetzt“ sind weiß keiner so genau. Es sind auf jeden Fall sehr viele. Hier gilt es, sich abzusetzen. Und wenn man sich nur ein paar Momente mit einem Thema oder einer Marke beschäftigt, ist dies schon viel wert. Hier ein nettes Beispiel der Zeitung „Die Welt“ zum Thema Urlaubsorte:

Emojis erzählen Geschichten

Emojis erzählen Geschichten und definieren Urlaubsorte

Red Bull betreibt seit Anfang an Storytelling. Die Geschichte ist folgendermaßen: Wenn du Red Bull trinkst, bist du auch so cool, wie der BMX Fahrer mit dem tripple Looping, wie der Surfer auf der 30 Meter Welle, wie der Base Jumper auf der Christus Statue in Rio, wie der Typ der aus dem Weltall springt. Du bist jung, unangepasst, frei, dynamisch und zeigst es. In den Videos und Storys geht es klarerweise nie um Red Bull selber, sondern was diese Daredevils tolles tun. Die haben dann halt zufällig und sehr subtil einen Red Bull Helm auf, oder trinken irgendwann Mal kurz ein Red Bull.

Werbung soll also so wenig wie möglich als Werbung wirken, aber trotzdem mehr als ein Product Placement sein. Hornbach schafft dies schön mit der Linie „mach es zu deinem Projekt“, Coca-Cola mit „share-a-coke“, und auch ein paar one-hit wonders wie die „christmas miracle“ Kampagne von der Fluglinie WestJet.

Storytelling in der Werbung

Kann man auch mit banalen Bannern Geschichten erzählen? Ja man kann. Die twyn group bietet eine patentierte Lösung mit einem Adserver übergreifenden Targeting an. Der User, so wird ein Mensch vor einem Computer oder Smartphone genannt, erhält dann hintereinander Banner in einer bestimmten, vorher definierten Reihenfolge und Abfolge angezeigt, egal auf welchen Portalen er/sie surft. Man kann also auch mit Bannern Menschen auf eine Reise mitnehmen, und die verschiedenen Seiten und Möglichkeiten eines Tourismusgebietes vorstellen, Kandidaten einer politischen Partei und deren Programm vorstellen oder die Geschichte einer Marke erzählen. Interessiert das wen? Hier ist Relevanz gefragt, denn je relevanter Werbung für mich ist, desto interessierter bin ich. Und gutes Targeting ist die Königsdisziplin im Kampf um die Aufmerksamkeit.

Storytelling ist also nicht neu und wurde schon von den Höhlenmenschen praktiziert. Aber damals vor dem Lagerfeuer hat noch jeder zugehört. Das ist heute mit durchschnittlich 2,5 Smartphones pro Mensch, mehreren Fernsehern und Tablets zuhause und sonstigen technischen Geräten schwieriger denn je. Aber auch spannender denn je. Stellen wir uns also der Herausforderung!

Unternehmen nutzen Storytelling zu ihrem Vorteil


twyn group ist A-COMMERCE Partner

Über Stephan Kreissler:

Stephan Kreissler twyn groupStephan Kreissler ist seit über 10 Jahren in unterschiedlichen Positionen in der digitalen Branche tätig. Aktuell zeichnet er bei twyn group als Leiter Partner Management für die Betreuung des Agentur-Partnernetzwerkes und der Vertriebsmultiplikatoren verantwortlich. Des Weiteren ist er seit vier Jahren im Vorstand des Forum Mediaplanung aktiv. Davor war er 4 Jahre lang Digital Director der MediaCom Wien.

Weitere Stationen in seiner Laufbahn waren die digitale Verkaufsleitung der Russmedia GmbH und das Key Account Management bei ORF Online und Teletext GmbH sowie bei Young Enterprises

Logo Swarovski

1953 singt Marilyn Monroe „Diamonds are a Girl’s best friend“

1971 begiebt sich James Bond in „Diamonds are forever“ mal wieder auf Verbrecherjagd

2016 teste ich den „Glitzer Glitzer Bling Bling“ Online Shop von Swarovski Kristallschmuck

Startseite Swarovski

Über Swarovski: „Daniel Swarovskis meisterhafte Kunstfertigkeit beim Schleifen von Kristall prägt das Unternehmen seit 1895. Seine unendliche Leidenschaft für Innovation und Design macht Swarovski zu einer der führenden Marken im Bereich Schmuck und Accessoires. Bis heute erhält das Familienunternehmen diese Tradition aufrecht und ermöglicht allen Frauen in der Welt jeden Tag ein herausragendes Styling.“

Wie mein Einkaufserlebnis in diesem Online Shop abgelaufen ist und welche „Diamanten“ ich bekommen habe, könnt ihr hier lesen.

Der Swarovski Online Shop

Das Design des Shops ist grundsätzlich sehr schlicht und unauffällig gestaltet. Kristalle fallen selbst ja genug auf. Die Kategorien sind gut in die jeweiligen Produkte aufteilt.

Kategorien Swarovski

Abgesehen von den erwarteten Kategorien „Schmuck“ „Accessoires“ „Uhren“ usw. finde ich die Kategorie „Styles“ besonders erwähnenswert. STORYTELLING ist hier das Codewort! Zu verschiedenen Produkten wird eine kurze Geschichte erzählt und im Anschluss werden die entsprechenden Produkte aufgelistet.

Storytelling Swarovski1Storytelling Swarovski2

Was mir auch noch sehr gut gefällt: Der STYLEFINDER. Egal ob Unterwegs im Büro-Chic oder im Abendkleid – hier finde ich die passenden Accessoires und den passenden Schmuck zu meinem Outfit. Frauen stehen einfach auf diese Dinger! Mein Bling Bling Herz schlägt gleich mal schneller! Gut gemacht Swarovski!

Stylefinder Swarovski

Zum Thema Fehlertolerante Suche gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Die funktioniert tadellos. Bei der Eingabe von „ASSESOIRES“ statt „ACCESSOIRES“ und auch bei „HALSGETTE“ statt „HALSKETTE“ findet der Shop die richtigen Produkte.

Assesoires Suche SwarovskiHalsgette Suche Swarovski

SWAROVSKI

Für mein Smartphone und das Tablet ist die Ansicht übrigens auch toll optimiert. Auch auf der Website ist ein eigener Link für die Mobile Ansicht platziert. Diese wird dann so dargestellt:

Mobile Ansicht Swarovski

Im Shop selbst findet man sich sehr leicht zurecht. Die Filterkategorien sind ausführlich und egal ob Form, Plattierung, Kollektion oder Preis – ich kann mir alle Produkte gut durchfiltern.

Bei den Produktfotos und den Beschreibungen darf man auch gar nicht meckern. Die Fotos sind hochauflösend und die Produkte auch „am Menschen“ dargestellt. Somit kann ich mir vom Produkt ein gutes Bild machen. Die Beschreibungen sind sehr ausführlich und  mit zusätzlichen Kauf Empfehlungen dargestellt.

Produktfoto Swarovski

Was mir hier jedoch fehlt ist die Anzeige der Verfügbarkeit jedes einzelnen Produktes und die Lieferzeit. Die ist allgemein gehalten. Eigentlich Schade, hier hätte ich mir mehr erwartet.

Lieferung Swarovski

Warenkorb & Checkout

Ich habe mich für ein paar glitzernde Ohrringe entschieden. Im Checkout kann ich mir eine kostenlose Geschenkverpackung und eine Grußkarte dazu bestellen. Find ich gut! Der Aufbau des Checkouts ist übersichtlich und kurz gehalten.

Checkout Swarovski

Die versandkostenfreie Bestellung ist übrigens ab EUR 75,–  Warenwert möglich. Auch als Gast kann ich bestellen. Bezahlt habe ich diese Bestellung mittels „Kauf auf Rechnung“ Endlich ein Shop der meine Lieblingszahlart anbietet! Kreditkarte und Paypal werden auch akzeptiert. Sofortüberweisung fehlt jedoch.

Lieferung , Kundenservice und Retoure

Lieferung SwarovskiIch habe meine bestellten Ohrringe nach 3 Tagen erhalten. Der Zusteller von GLS hat das Paket bei meiner Nachbarin abgegeben da ich selbst gerade nicht anwesend war.

Die Verpackung finde ich echt hübsch. Mal kein 0815 brauner Karton. Die schöne blaue Swarovski Schachtel war extra in einem grauen Seidenpapier verpackt. Zusätzlich lag auch noch eine kleine „Documents“ Mappe bei. Inhalt: Rechnung, Rücksendeformular + Rücksendeaufkleber und das mehrsprachige Echtheitszertifikat von Swarovski. Schön umgesetzt! Wirklich!

Da ich die Ohrringe ja nur zu Testzwecken bestellt habe, sende ich sie wieder zurück. Nach einem kurzen Anruf bei der mehrsprachigen (Auswahl der Sprache mittels Zifferneingabe am Telefon) KOSTENLOSEN HOTLINE bekam ich die Info vom freundlichen Mitarbeiter, dass die Retoure einfach kostenlos bei der nächsten Post abzugeben ist.

Also Swarovski – da macht ihr echt mal wieder alles richtig! Top!

 

Fazit

Der Online Shop von Swarovski Kristalle erhält 131 Punkte – Gut!

Warum? Es sind halt oft die kleinen Details! Abgesehen von der hübschen Verpackung und dem tollen Service, der Möglichkeit auf Rechnung bezahlen zu können, der schönen (auch mobilen) Umsetzung des Shops ist das gesamte Einkaufserlebnis eigentlich toll. Jedoch gibt es Punkteabzug für die nicht angezeigte Verfügbarkeit der Produkte, die Lieferzeit (24 Stunden wären super), eine fehlende Zahlungsart und die doch etwas hohe Versandkostenfei-Grenze.

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 25.02.2016

Tester: Susanne Hüttner

verwendeter Browser: Chrome

verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z3

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

Der Golfhouse Onlineshop im A-COMMERCE Shoptest

Die A-COMMERCE Masters stehen vor der Tür (26. Juni – GC Neulengbach; Anmeldungen an events@a-commerce.at) und daher liegt es Nahe, einen Golf-Shop für unsere Shoptest-Reihe heranzuziehen – und unsere Wahl fiel auf den Onlineshop von Golfhouse.

Der Golfhouse Onlineshop im A-COMMERCE Shoptest

Der Shop

Zum Beginn des Tests fällt gleich einmal auf, dass es beim Golfhouse Shop keinerlei Responsive Design gibt – am Tablet kann der Onlineshop noch einigermassen gut bedient werden. Beim Besuch mittels Smartphone kam es dann zu einem sonderbaren Phänomen: Es gibt eine mobile Website der Österreich-Seite, welche jedoch scheinbar nicht bei allen Geräten gleich ausgespielt wird (iPhone 6, Chrome Browser: keine mobile Website / iPhone 4s, Safari: mobile Website) – somit scheint es hier einen Bug im System zu geben.

Hier gibt es Verbesserungsbedarf, nicht nur aufgrund des damit schlechteren Google Rankings, sondern auch da gerade im Sport-Bereich der Impuls-Kauf immer ein wichtiger Umsatzbringer ist – und hier wird jeder Kauf-Impuls bei mobiler Nutzung im Keim erstickt.

Sobald man nun via Desktop Browser im Shop unterwegs ist, fällt als nächster Punkt die Suche auf – diese ist durchaus Fehlertolerant und weisst auch Empfehlungen in den einzelnen Kategorien aus, die Vorschläge sind jedoch nicht durchwegs sinnvoll, jedoch agiert sie sehr langsam (Wartezeit bei unseren Tests auf mehreren Systemen & unterschiedlichste Internetanbindungen durchwegs >1,5sec)

Die Produktdarstellung im Golfhouse Onlineshop ist sehr nüchtern & sachlich gehaltenIst man jedoch einmal in der gewünschten Artikel-Kategorie angekommen, kann man die einzelnen Produkte mit guten Filter-Möglichkeiten sortieren und somit seine Suche einfach abschliessen. Die Produkt-Darstellung ist sehr sachlich angelegt, entsprechend dem eher nüchternen Stil des Onlineshops, hier fehlt jedoch gerade in der Produktkategorie „Golfschläger“ die Angabe, für welche Handicap-Klassen die Schläger geeignet sind – dies würde gerade für Golf-Anfänger die Suche durchaus vereinfachen.

Da Golfhouse auch mehrere Filialen in Österreich betreibt, besteht nicht nur die Möglichkeit, online einzukaufen, sondern die Ware (wenn lagernd) auch in der Filiale reservieren zu lassen und somit vor dem Kauf noch offline austesten zu können – dieser Multichannel-Ansatz ist gerade im Golf-Bereich sehr nützlich und auch sehr gut umgesetzt!

Die Cross-Selling Angebote sind nur bedingt nützlich – zwar werden durchaus bundlefähig Artikel vorgeschlagen, direkt dazupassende Artikel die man gleich umgehend mit in den Warenkorb klicken könnte, sind nicht dabei – würde auch nur funktionieren, wenn man davor auf die jeweilige Artikel-Seite geht, also ein „In den Warenkorb“ Button im Cross-Selling Feld ist leider nicht eingebaut.

Der Warenkorb & Checkout

Der Warenkorb im Onlineshop ist klar & nüchtern gegliedert, jedoch fällt auf, dass ein Guest-Checkout nicht möglich ist – auch dies kann für einige Erst-Käufer durchaus zum Abbruch der Bestellung führen (hier hatte zb. Mömax eine bessere Lösung seinen Kunden zu bieten)

 

Bei den Zahlungsarten wird Rechnungskauf automatisch vorausgewählt, es gibt noch die Möglichkeit, per Vorauskasse oder Kreditkarte den Einkauf abzuschliessen – PayPal als auch SOFORT Überweisung fehlen leider, sollten aber heutzutage als Standard-Bezahlmethoden in jedem B2C Onlineshop anzutreffen sein, gerade wenn dieser Länderübergreifend tätig ist.

Die Anzahl der Checkout Schritte ist optimal gewählt – und auch die Bestell-Bestätigung nach dem Absetzen der Bestellung passt wunderbar – leider jedoch gibt es beim Versand der Ware keine Trackingmöglichkeit für die ganz ungeduldigen Golfer unter euch. (Anmerkung auch hier: auch hier gibt es scheinbar einen Fehler im System, bei einer privaten Bestellung einige Wochen vor dem Shoptest gab es durchaus diese Nachverfolgungsmöglichkeit des Pakets)

Lieferung & Kundenservice

Die Lieferung der bestellten Waren war sehr zügig und nach 3 Tagen konnten wir uns schon über den Wareneingang freuen – die Ware war ausgezeichnet verpackt, somit könnt ihr euch sicher sein, dass keine Schäden am Transportweg entstehen sollten. Wie immer haben wir auch den Kundenservice bei GolfHouse getestet, um uns über den Verbleib der Ware zu erkundigen.

Hier fiel uns auf, dass bei mehreren Versuchen die Wartezeit überdurchschnittlich lang war, um zu einem persönlichen Ansprechpartner durchzukommen – sollte dies einmal passieren, testen wir nochmals an unterschiedlichen Tageszeiten, um nicht gerade einen Peak erreicht zu haben – jedoch war bei jedem Anruf das selbe Ergebnis vorzufinden. Der Kundenservice selbst war dann sehr freundlich und bemüht, unser Anliegen nach bestem Wissen und Gewissen zu bearbeiten.

Auch das Retouren-Thema ist aus Konsumenten-Sicht sehr angenehm gelöst – ein Retourenaufkleber liegt direkt bei sowie auch ein Formular, auf dem man den Grund für die Retoure ankreutzen kann – auch kann man darauf vermerken, ob es eine Retoure ist oder man einen Austausch (aufgrund Beschädigung, falscher Grösse etc) wünscht.

Fazit

Der Golfhouse Onlineshop hinterlässt ein sehr gemischtes Bild beim Testen – einerseits kann er die Grundlagen eines Onlineshops, das Suchen nach Artikeln und den Einkauf standardgemäss – allerdings gibt es mehrere grosse Baustellen:

Zum Einen ist Sport generell, aber der Golfsport im Speziellen ein sehr emotionaler Sport – jeder Golfer lebt für seinen Sport und kenn das sensationelle Gefühl, wenn er eine traumhafte Runde bei wunderschönem Wetter auf seinem Lieblingsgolfplatz gespielt hat, kennt aber auch den Zorn und die Wut, wenn die Runde komplett daneben gegangen ist – und genau diese Emotionen (im eCommerce Storytelling genannt) fehlen komplett – es ist ein sachlicher, nüchterner Shop und vergibt so die Chance, sein Klientel emotional zu bewegen und so eine Beziehung zum Kunden aufzubauen. Hier hinein spielt auch, dass es bis dato verpasst wurde, auf Responsive Design zu setzen – auch hier wird Impuls-Shopping bereits im Keim erstickt.

Zum Anderen fehlen einige Standard-Anforderungen wie zb. weitere Bezahlmethoden oder die Möglichkeit eines Guest-Checkouts, bzw. einige Features scheinen nicht konsistent bei allen Kunden zu greifen (siehe mobile Darstellung zb)

Man sieht klar, dass bereits bei der Konzeptionierung des Shops als auch bei der technologischen Umsetzung viele Teilbereiche des eCommerce nicht beachtet wurden, die man heutzutage als Standard erwartet und somit einem tollen Unternehmen die Chance genommen wird, online tatsächlich den Erfolg einzufahren, den es eigentlich aufgrund des guten Kundenservice und der breiten Produkt-Palette verdienen würde.

Disclaimer:

Datum der Testbestellung und der Betrachtung des Shops: 16.06.2015
Tester: Stephan Grad
verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6 / iPad Mini 1. Gen

Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!

 

Spätestens seit der Kinopremiere von Shopware 5 im März diesen Jahres gibt es ein neues Modewort: „Storytelling“. Ursprünglich in der „klassischen“ Werbung definiert, hat das Konzept der „emotionalen Geschichten“ nun auch in Onlineshops Einzug gehalten. Daher wollen wir euch hier einmal zusammen fassen, ob und was Storytelling bringt, und welche technischen Ansätze bzw. Anbieter es gibt.

Storytelling – was bringt es?

Storytelling soll die Produkte eines Shops zum Teil einer spannenden Geschichte machen. So sollen potenzielle Kunden emotional angesprochen und dadurch das Kaufverhalten verbessert werden. Dabei ist es natürlich klar, dass diese Art des emotionalen Verkaufens besonders gut bei Branchen und Produkten funktioniert, die an sich schon eine gewisse Emotionalität beinhalten. Wie zum Beispiel Technikgadgets und Mode. Gerade in der Modebranche hat das Storrytelling auch noch den Vorteil, dass man, ähnlich wie in einem Modemagazin, redaktionelle Inhalte mit den Produkten verknüpft werden können und so eine interaktive Kaufberatung entsteht.

Diese Art der emotionalen Ansprache sorgt, laut den Anbietern, nicht nur zu einer über 30% höheren Conversion, sondern auch zu einer drei mal höheren Wiederkehrer-Rate im Shop. Damit ist Storytelling also auch ein gutes Instrument für die Stammkundengewinnung.

eigenes Template vs. Drittanbieter

Das Storrytelling für viele Shopbetreiber sinnvoll sein kann wird an den oben genannten Zahlen schnell deutlich. Aber wie kann man ein solches Szenario im eigenen Online Shop abbilden? Bisher gab es nur die Möglichkeit sich mit großem Aufwand (und meist auch hohen Kosten) ein passendes Template bauen zu lassen. Etwas einfach ist es schon mit dem Shopsystem Shopware in der aktuellen Version (Shopware 5). Hier bietet das Standard-Template schon viele Storrytellingfunktionen out of the box.

Storytelling bindet den Kunden emotional im Checkout ein

Das Standardtemplate von Shopware 5 unterstützt Storytelling schon „out of the box“

Für die jenigen, die Ihr bestehendes Template nicht komplett neu bauen lassen wollen und dennoch Erfahrungen im Storrytelling sammeln möchten, bietet sich styla an.

Die Softwarefirma aus Berlin bietet die Möglichkeit, eine Storrytelling-Seite in den bestehenden Shop einzubetten. Hierbei können die Produkte und Inhalte aus dem Shop in einer selbst konfigurierbaren „redaktionellen Seite“ dargestellt werden. Diese Seite wird von dem Anbieter an das CI des Showbetreibers angepasst und in sein bestehendes Template integriert. Die einmaligen Setupkosten sind dabei in der monatlichen Pauschale des Dienstleisters enthalten. Die Preise hierfür beginnen bei 1190 EUR monatlich. Nicht ganz günstig, aber eine gute Möglichkeit das Storytelling einmal zu testen ohne gleich ein komplett neues Template bauen lassen zu müssen.

Mit Storytelling kann ein Kunde Produkte im Alltag vorstellen

Eine Storytelling-Seite erstellt mit styla.

 

Shopware

Am letzten Freitag war es soweit – Shopware 5 wurde im Cineplex Kino in Münster der geladenen eCommerce Community vorgestellt…und wie erwartet hat die Präsentation alle Anwesenden voll überzeugt und mitgerissen.

Auch wir waren live vor Ort als Vertreter der österreichischen eCommerce Community für euch mit dabei und geben euch hier schon einen ersten Einblick, was Shopware 5 zu bieten hat sowie einige Interviews von Stefan Heyne – Vorstand Shopware AG, Johannes Altmann – Geschäftsführer Shoplupe GmbH und Thomas Lohner – Geschäftsführer Syseleven GmbH

Wir bitten die teilweise schlechte Bildqualität bei Teilen des Videos zu entschuldigen – auch unser Kameramann hatte nur mehr Augen für Shopware 5!