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Markplätze vs. eigenem Onlineshop – wo führt der Trend hin?

Google dominiert eindrucksvoll Suchanfragen im Internet und an dieser Position wird sich so schnell nichts ändern. Allerdings gibt es einen […]

Neue Trends im Search

Google dominiert eindrucksvoll Suchanfragen im Internet und an dieser Position wird sich so schnell nichts ändern. Allerdings gibt es einen Mitbewerber, der zumindest in einem Teilbereich beim Suchvolumen kräftig aufholt. Die Rede ist von Amazon. Bei Produktrecherchen hat die Plattform den Suchmaschinenriesen bereits vom Thron verdrängt. Auf Amazon und weiteren beliebten Markplätzen wie Ebay, Rakuten & Co. wird der Großteil der Produktsuchen gestartet. Das Potential über diese Seiten erfolgreich zu verkaufen, ist groß. Ist dann der Aufbau eines eigenen eCommerce Shops für Hersteller in Österreich überhaupt noch sinnvoll?

Sieht man sich die Zahlen im Detail an, dann sind es bereits 38 Prozent, die bei einer Kaufabsicht gleich den Marktplatz Amazon aufrufen. Google ist mit 35 Prozent zwar dicht auf dem zweiten Platz, hat seine Dominanz aber zumindest in diesem Segment verloren. Erst auf Platz drei mit 21 Prozent folgen die Hersteller selbst und deren Händler. Das ergab eine Befragung des amerikanischen Unternehmens PowerReviews unter 1.000 Verbrauchern. Zum Nutzerverhalten in Österreich existieren zwar so gut wie keine Studien, der Trend dürfte aber sehr ähnlich sein.

Es sind also nur ein Fünftel der Onlineeinkäufer in den USA, die sich direkt beim Hersteller bzw. Anbieter zu Produkten informieren und hier dann eventuell auf diesen eCommerce Plattformen kaufen. Eine geringe Anzahl, wenn man die Arbeit bedenkt, die in den Aufbau eines Webshops gesteckt werden muss. Selbst wenn die Website bereits gut organisch positioniert ist, hört die Arbeit nicht auf. Seine SEO-Positionierung behält eine Marke nur, wenn sie die eigene Performance ständig verbessert. Denn natürlich schläft auch die Konkurrenz im Online Handel nicht.

Lohnt sich ein eigener Onlineshop für Hersteller dann eigentlich noch? Trotz des großen Aufwandes ist es weiterhin ratsam eine Multi-Channel-Strategie zu betreiben. Dabei geht es im Online Handel weder ohne Marktplatz noch ohne eigenen Webshop.

Der Hersteller sollte seine Kunden kennen

Einer der Hauptgründe, der für eine solche Strategie spricht, ist vor allem die Content- und Datenherrschaft. Auf der eigenen Website kann der Hersteller komplett selbst entscheiden, was er den Internetusern bieten will – sei es die Art der Produktinformationen oder die Anzahl der Verkaufsargumente. Die eigene Marke kann ganz im Sinne der gewünschten Corporate Identity dargestellt werden. Hingegen bieten Markplätze zwar einen Platz für Produktbeschreibungen und Unternehmenstexte, sie sind aber im Endeffekt natürlich die letzte Instanz, wenn es um die Entscheidungen geht. Ist man mit seiner Präsenz auf Amazon nur bedingt glücklich, ist der Prozess um die Markenpräsenz zu verbessern langwierig und auch kostenintensiv.

In puncto Datenherrschaft hat der Hersteller auf der eigenen Website zahlreiche Möglichkeiten um seine Käufer kennenzulernen: er kann ihr User-Verhalten analysieren, mit A/B-Testing den Erfolg von verschiedenen Produktvarianten testen, den Nutzern bestimmte Anreize für einen weiteren Kauf bieten etc. Am effizientesten lässt sich eine Interaktion mit den Usern herstellen, indem man von Beginn an Kundendaten sammelt. Das kann im eCommerce über eine Registrierung auf der Seite oder der Anmeldung zu einem Newsletter passieren. Nur so lernt man seine eigenen Kundschaft nämlich deutlich besser kennen und kann sie gezielt ansprechen.

Außer den beiden oben genannten Argumenten sollte auch nicht vergessen werden, dass die meisten Käufer viel Zeit in eine Produktrecherche investieren. Sie mögen zwar zu Beginn auf Amazon landen, werden aber in vielen Fällen noch eine weitere Suche auch Google starten. In diesem zweiten Schritt finden sie dann vielleicht doch noch zu dem Onlineshop des Herstellers.

Online Handel auf Marktplätzen: so viel macht Sinn

Statt sich beim Thema der Marktplätze aber zu verzetteln, sollte der Fokus eindeutig auf dem beliebtesten Online Marktplatz des jeweiligen Absatzlandes liegen. Eine Besonderheit am Markt in Österreich wäre beispielsweise die steigende Beliebtheit der Seite willhaben.at. In Spezialfällen, bei denen auch ein zweiter Channel eine hohe Aufmerksamkeit erreicht, kann die Strategie noch ausgeweitet werden. Ansonsten sollte der Fokus aber eindeutig auf dem Marktführer und dem stetigen Ausbau der eigenen Internetpräsenz und dem Onlineshop liegen.

Interview Jörg Skornschek

Fintech Start Up Alert – Cashpresso. Mit cashpresso bieten Jörg Skornschek und sein Team eine Konsumfinanzierung, die sowohl für Händler […]

Fintech Start Up Alert – Cashpresso.

Mit cashpresso bieten Jörg Skornschek und sein Team eine Konsumfinanzierung, die sowohl für Händler als auch Kunden so einfach wie möglich gestaltet ist. Speziell bei einer Neugründung sind die Aufgaben sehr vielfältig: vom Aufbau der Zusammenarbeit mit der Bank und externen Dienstleistern, über das Aufsetzen des gesamten Risikomodels bis hin zur Erstellung der Compliance-Richtlinien – alles natürlich im Einklang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen. Viele andere wichtige Themen wie Kunden- und Händlersupport fallen ebenfalls in ihren Bereich. Der ursprüngliche Kärntner lebt mittlerweile seit knapp 20 Jahren in Wien. Nach dem Studium der Handelswissenschaften zog es ihn sofort in die Patent Baracke, wo er nun seit bereits 10 Jahren Erfahrung bei renommierten Anbietern im Payment Bereich gesammelt haben. Seine Karriere begann international bei PayPal in Dublin, wonach er kurze Zeit später die Fraud- und Riskabteilung bei paysafecard. Vor der Gründung von Credi2 war er bei payolution in der Geschäftsleitung für Risk & Operations zuständig.

Interview Jörg Skornschek – Cashpresso

Jörg, wir kennen uns ja schon viele Jahre – haben Seite an Seite die payolution mitaufgebaut; wie kam es dazu, dass Michael Handler und du den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habt? Vor allem in einem so heiß umkämpften Markt wie dem FinTech Bereich?

cashpresso neues FinTech Start Up

Wir hatten schon lange den Wunsch etwas Eigenes zu machen. Während unserer langjährigen Tätigkeit im Payment Umfeld haben wir diese Nische entdeckt und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Mit Daniel Strieder haben wir einen erfahrenen Unternehmer an unserer Seite und sind bestens gerüstet, cashpresso als Finanzierungslösung am e-Commerce Markt zu etablieren.

Finanzierungslösungen im eCommerce

Einleitend haben wir ja bereits erwähnt, dass viele Payment Lösungen derzeit entstehen, aber aufgrund des fehlenden USP bleibt das Interesse seitens der Händler aus. Weshalb ist cashpresso anders als andere Anbieter und wie profitiert der Online Händler davon?

 Payment Lösungen Startup FinTech

cashpresso ist anders aufgebaut als alle bisherigen Konsumfinanzierungen. Das rechtliche und administrative Set-up funktioniert so einfach wie bei Vorauskasse. Zudem rechnet cashpresso jeden Kauf sofort ab und das Geld wird täglich an den Händler überwiesen. Technisch können Händler cashpresso einfach mittels üblicher Plug-Ins installieren. cashpresso erhöht die Kaufkraft der Kunden und optimiert dadurch die Conversion. Endkunden bietet cashpresso mit der modernen App One-Click Payments direkt aus dem Check-out.

 Kaufkraft der Kunden optimiert ansprechen

Viele Händler hoffen derzeit darauf, dass ApplePay endlich DIE mobile Payment Lösung sein wird, damit Kunden auch am Smartphone problemlos einkaufen können. Eure Lösung geht noch einen Schritt weiter und zeigt auf, dass es eigentlich keine speziellen Mobile Payment Lösungen geben muss, sondern einfach eine Omnichannel Lösung vorhanden ist. Warum haben bisherige Anbieter diesen Schritt nicht genutzt?

Mobile Payment Lösungen – Cashpresso

Vielleicht ein Wort zu ApplePay. Ich bin nicht ganz so euphorisch. Laut derzeitigem Stand bietet ApplePay eine weitere Art der Kreditkartenzahlung, wobei die technische Umsetzung ohne Zweifel besser sein wird als bei vorhandenen Lösungen. Wir glauben, dass langfristig Usability entscheidend ist – egal auf welchem Kanal. Durchsetzen werden sich die Player, die kundenfreundliche mobile optimierte Lösungen anbieten und es schaffen Innovationen immer wieder voranzutreiben. Regulierung und Compliance erschweren bei etablierten Anbietern diese kundenfreundlichen Produktentwicklungen.

Payment als notwendiges Übel im eCommerce

Payment ist im Bereich eCommerce immer noch ein notwendiges Übel denn bspw. gibt es beim Rechnungskauf immer noch eine große Anzahl an Kunden, die durch fehlende Identifizierung oder schlechte Bonität abgelehnt werden. Wie siehst du die Aufteilung hier: Wird meist ein Kunde abgelehnt, weil man ihn nicht kennt oder aufgrund des tatsächlich schlechten Scorings?

Scorings im eCommerce un Payment

Meine Erfahrungen zeigen, dass bis zu einem Viertel der Kunden nicht an der angegebenen Adresse identifiziert werden können und somit für den Rechnungskauf abgelehnt werden. Dann hängt es von den eingestellten Bonitätskriterien des Rechnungsanbieters ab. Sogenannte harte Negativmerkmale (Inkassofälle) weist allerdings nur eine verhältnismäßig geringe Kundenanzahl auf. Diese Herausforderung der Identifizierung haben wir bei cashpresso nicht, da wir den Kunden auf unserer Seite per Videocall identifizieren und somit als einziges Ausschlusskriterium die mangelnde Bonität bleibt.

Bonität und Inkasso im eCommerce

Die Offline & Online Welt verschmelzen ja jeden Tag mehr zusammen und werden somit zu einer Omnichannel-Einkaufswelt – seid ihr auch für diesen Schritt gerüstet?

Omnichannel Einkaufskultur – eCommerce in Österreich

Ganz klar: mit unserer App für Android und iOS haben Kunden immer und überall Zugriff auf cashpresso und auch das Online-Portal ist klar und einfach aufgebaut. Zusätzliche Funktionen wie eine Kreditkarte und das Scannen von Rechnungen sind bereits in Umsetzung und erleichtern die Bezahlung in der Omnichannel-Welt.

Zukunft im eCommerce in Österreich

Wenn du einen Wunsch für die eCommerce Branche in Österreich hättest … Welcher wäre das?

Erfolgreich eCommerce in Österreich

Ich finde es schade, dass große Online-Shops meist in Berlin oder München gegründet werden. Mehr Unternehmensgründungen in Wien mit heimischen Partnern wären eine gute Basis für den langfristigen Erfolg Österreichs in der internationalen e-Commerce Branche.