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eCommerce in UK im April 2016

In den letzten beiden Monaten wurden einige spannende eCommerce Reports von Asendia veröffentlicht. Auch der eCommerce Report des Vereinigten Königreichs ist Ende […]

In den letzten beiden Monaten wurden einige spannende eCommerce Reports von Asendia veröffentlicht. Auch der eCommerce Report des Vereinigten Königreichs ist Ende April fertig geworden. Welchen besseren Zeitpunkt gibt es, als jetzt aufzuzeigen, was sich bisher im UK eCommerce getan hat?! Womit wir in Zukunft rechnen können und welche Folgen der Brexit im Handel haben wird, werden wir für euch noch herausfinden. Unsere Ansprechpartner bei der Britischen Botschaft in Wien stehen uns diesbezüglich als Quellen zur Verfügung.

eCommerce in UK

eCommerce in England

UK eCommerce – Produkte und Services

Großbritannien gilt als einer der bewegendsten eCommerce Märkte der Welt. Der Grund dafür ist einfach – Das Land Rank als Viertes im Logistik-Performance Indes und an sechster Stelle im Ländervergleich „Easy of Doing Business with“. Der Online Handel hält einen Anteil von 6,12% des BIP (in UK 2.568 Mrd EUR). Die Briten zeigen sich gegenüber der Digitalisierung sehr offen, immerhin shoppen 81% der englischen Konsumenten online und geben im Jahr über 3.ooo EUR im Online Handel aus.

Laut einer Statistik von Ibisworld UK sieht die Produkt & Services Aufteilung folgendermaßen aus:

  • 12,6 % Food & Groceries
  • 9,8 % Sporting Equipment, Toys & Games
  • 7,1 % Digital Music & e-books
  • 6,7 % Cosmetics & Fragrances
  • 19,3 % Clothing, Footwear & Accessoires
  • 20,9 % Consumer Electronics
  • 23,6 % Other

Über 70% der Bevölkerung besitzt ein Smartphone, was sich auch in den mobilen Zugriffen bei Händlern erkennen lässt. Die Briten stehen eindeutig auf mCommerce dementsprechend zeigt sich, dass 20% (oder 31,1 Mrd. EUR) der Käufe, die Online getätigt werden, über ein mobiles Endgerät erfolgen. Es lässt sich außerdem zeigen, dass IOS am verbreitetsten in UK vertreten ist – über 50% der Smartphone-Nutzer besitzen ein Apple-Endgerät.

Auch im Social Media Bereich kann man den Briten nichts vormachen. Sie sind eines der Länder, welche Social Media am meisten benutzen. Mehr als die Hälfte der Einwohner nutzen Facebook (60% davon sind jünger als 40 Jahre).

Business Locations eCommerce in UK

Auktionshäuser und Online Händler findet man etwas weiter weg von dem teuren Real-Estates Markt. Die meisten Unternehmen bevorzugen es, sich in günstigeren Gegenden mit einer guten Infrastruktur nieder zu lassen.

UK eCommerce in Austria

UK eCommerce April 2016

Der Süden ist am dicht-besiedeltsten wenn es um Industrie und Unternehmensstandorte geht. 21% der Unternehmen bevorzugen den Süden Großbritanniens um ihren Standort festzulegen. Vor allem Lagerhäuser und genügend Fläche für große Anlagen sind hier vorhanden. Die Infrastruktur spricht dementsprechend auch für sich. Viele Häfen aber auch Flughäfen bedingen sich hier, aber auch die wichtigste Zug-Strecke quert diesen Teil des Vereinigten Königreiches.

In London befinden sich ungefähr 20,6% aller Unternehmen. Retailer platzieren meist ihre Business-Departments in der Millionenstadt. Der Arbeitsfluss und die Manpower liegt eben zum großen Teil in der Stadt, was eine „educated & technically-minded workforce“ (Quelle: IBISWorld) an den Tag legt.

Schottland und der Nord-Westen bilden somit den Drittgrößten Sektor, in dem sich Unternehmen ansiedeln. Das Verhältnis zwischen Fläche & Bewohner ist hier gelockerter als in den anderen beiden Unternehmens-Hotspots des Vereinigten Königreiches. Die wenig ausgebaute Infrastruktur bringt aber Unternehmen dazu, sich gut zu überlegen, ihren Sitz in diese Gegend zu verlegen.

Update zur Rakuten Marktplatz Schliessung

Wie gestern versprochen, haben wir uns gleich nach der Pressemeldung gestern Nacht zur Schliessung mehrerer Rakuten Marktplätze in Europa mit […]

Rakuten ändert in Europa seine Strategie und schliesst einige Marktplätze

Wie gestern versprochen, haben wir uns gleich nach der Pressemeldung gestern Nacht zur Schliessung mehrerer Rakuten Marktplätze in Europa mit Dieter Kindl, Geschäftsführer Rakuten Österreich in Verbindung gesetzt, um nähere Informationen und Details zum Strategie Wechsel zu ergattern.

Dieter hat uns heute Nachmittag nun ein Kommentar zugeschickt, um für Österreichische Händler Klarheit zu schaffen, dass es weiterhin die Möglichkeit geben wird, über Rakuten nicht nur Österreich, sondern auch in Deutschland aktiv zu verkaufen.

Dieter Kindl, Geschäftsführer von Rakuten Österreich zum Strategie Wechsel und der Schliessung einiger Marktplätze„Rakuten wird sich auf die Investitionen seines E-Commerce Marktplatzes in Frankreich und Deutschland fokussieren, da diese Geschäftsbereiche entsprechenden Umfang und Potential für nachhaltiges Wachstum aufweisen. Für Händler und Kunden aus Österreich werden wir Services auf der deutschen Webseite anbieten.

Händler aus Österreich generieren bereits 85 Prozent ihres Rakuten Umsatzes auf der deutschen Seite. Durch die weitere Bereitstellung von Diensten an Händler und Kunden in Österreich auf rakuten.de, erhöhen wir die Sichtbarkeit der Händler für ganz Deutschland und Österreich.

Um Händler mit den bestmöglichen Konditionen zu versorgen, haben wir bereits im Mai 2016 die Einführung von Rakuten PRO bekanntgegeben, ein Niedrig-Kommissions-Modell welches im Vergleich zum bestehenden Basistarif um bis zu 85% günstiger ist. Rakuten Pro wird Händlern einen Anreiz schaffen, ihren Kunden einen verbesserten Service anzubieten. Endkunden aus Österreich, die bereits heute zu mehr als 50% über die deutsche Plattform einkaufen, werden damit auch vom besseren Service und Preisen profitieren.

Von den vielen Vorteilen eines auf den Händler zentrierten Marktplatzes, werden die Händler direkt profitieren: etwa die Rechtssicherheit, die Zahlungsabwicklung mit Zahlungsgarantie, die erhöhte Reichweite sowie die Möglichkeit, seine eigene Marke innerhalb des Marktplatzes zu etablieren, während die Kosten wesentlich niedriger als in einem eigenen Onlineshop oder auf anderen Marktplätzen sind.“

Was genau ist Rakuten PRO:

Rakuten PRO ist ein Händler Rahmenvertrag, den Rakuten Österreichischen Online Händlern anbietet, um deren weitere Verkaufsaktivitäten am deutschen Marktplatz zu unterstützen.

In diesem neuen Rahmenvertrag fallen außer einer reduzierten Verkaufsgebühr von 2% und der Beteiligung an den Rakuten Superpunkten von 1% eine monatliche Grundgebühr von nur 99€ an. Händler profitieren damit von den vielen Vorteilen eines händlerzentrierten Marktplatzes, wie der Rechtssicherheit, der Zahlungsabwicklung mit Auszahlungsgarantie, der gesteigerten Reichweite sowie der Möglichkeit, innerhalb des Marktplatzes eine eigene Marke etablieren zu können, während Kosten deutlich niedriger ausfallen als bei einem eigenen Onlineshop oder anderen Marktplätzen.

Um den Status eines PRO-Händlers zu erlangen, müssen Händler verschiedene Qualitätskriterien erfüllen, darunter z. Bsp. das Einhalten einer bestimmten Lieferfrist, außergewöhnlich guten Kundenservice und qualitativ hochwertige Produktbeschreibungen. Dabei unterstützt Rakuten interessierte Händler mit Erfahrung und den richtigen Partnern um alle relevanten Kriterien zu erfüllen und den Status zu erlangen und zu erhalten.

Christoph Klingler – Yipiii

Wir starten auch im Jahr 2015 wieder mit unserer aCommerce Interview Serie „eCommerce background“ und möchten euch heute mit Christoph […]

Christoph KlinglerWir starten auch im Jahr 2015 wieder mit unserer aCommerce Interview Serie „eCommerce background“ und möchten euch heute mit Christoph Klingler von Yipiii das Thema „Gamification“ erklären und näher bringen.

Christoph, Gamification ist seit einigen Monaten in aller Munde, wird aber von vielen Personen komplett unterschiedlich ausgelegt. Wie sollte deiner Meinung nach Gamification verstanden werden?

Stephan, verwendet wird Gamification zur Zeit tatsächlich immer noch als reines Buzzword, ohne jegliche klare Definition. Das liegt auch daran, dass es kein echtes funktionerendes System in dem Bereich gab. Ein deutsches Pendant für den Begriff gibt es nicht wirklich, es müsste Spielifizierung heissen. Auch nicht schön. Also die Verwandlung eines herkömmlichen Prozesses in einen spielerischen. Wenn wir uns das für Ecommerce näher ansehen, dann muss diese Gamification technisch perfekt funktionieren und sowohl den Usern etwas bringen als auch den Shops. Und da beginnt die Sache schwierig zu werden. Verstanden werden sollte Gamification daher als neuartige Ecommerce Lösung, die den Kunden aktiviert und involviert und schließlich auf spielerische Weise ein Ergebnis erzielt, das sowohl dem User als auch dem Shop Vorteile bringt. Sperrig ich weiß aber kürzere Varianten nehme ich gerne und dankend entgegen: c.klingler@yipiii.com

Dein Team und du – ihr seid Vorreiter mit eurer Lösung – wie seid ihr denn auf diese Idee gekommen und was waren die grössten Stolpersteine bei der Umsetzung eurer Lösung?

Christoph KlinglerDie Idee kam langsam. Durch jahrelanges Arbeiten in Agenturen. Durch hunderte Kampagnen, bei denen eben eines nie angefasst wurde: der Kaufprozess an sich. Ich habe dann versucht, Shopping als solches zu hinterfragen und überlegt, ob man nicht den Kaufprozess spannender, innovativer und vor allem spielerischer gestalten kann. Als das Grobkonzept für Yipiii stand, haben mit den Tests und Erkenntnissen die echten Probleme begonnen: schnell wurde klar: die Spiele müssen in Echtzeit stattfinden, überall integrierbar sein, die Games müssen einfach sein, das System muss zertifiziert und die Einzelspiele nachverfolgbar sein. Und Preise müssen targetbar sein etc. Im Endeffekt war klar, dass nur ein sehr aufwendiges Backend und eine europäische Gaminglizenz all diese Probleme lösen kann, weil nur damit die nötigen und von den großen Partnern an uns gestellten Anforderungen erfüllt werden: 100% Sicherstellen, dass alles seine Richtigkeit hat. Auch wenn wir hier im promotionalen Bereich natürlich kein Glücksspiel sind das jetzige System erfüllt diese hohen Standards. Technisch gesehen, der Ferrari zum Semmelnholen quasi…

Wie ist eure Idee in der eCommerce Branche angenommen worden – gerade in Österreich reagiert der Markt ja doch durchaus vorsichtig, wenn ein StartUp oder junges Unternehmen mit einer Idee auf den Markt drängt.

Christoph KlinglerNun wir hatten ja die Situation, dass wir Yipiii in England entwickelt, getestet und auch vorgestellt haben. Als wir es vor 15 Monaten auf dem weltgrößten Event der eCommerce EXPO – präsentiert haben, wurden wir prompt zum best ecommerce product of the year gewählt. Gegen unfassbar große Gegner und von einer Top Jury. Die englische Presse hat es dementsprechend rauf und runter gespielt. Besser kann man nicht aufgenommen werden. Wir hatten damit auch sofort einige riesige UK Unternehmen, die mit uns zu arbeiten bekommen haben. Was Österreich betrifft, sind wir hier in 2014 nur auf einige wenige ausgesuchte Unternehmen zu- und dann auch erfolgreich hinausgegangen. Was die Vorsicht betrifft, hast Du aber hier schon recht: ein paar wollten vor dem eigenen Start noch mehr Cases von uns sehen. Frei nach mach mir bitte was weltweit neues aber zeige mir, wo es schon funktioniert.. Diese Cases haben wir aber Gott sei dank nun seit ein paar Monaten zusammen…

Aus deiner persönlichen Erfahrung heraus – wo sind die grössten Unterschiede der Österreichischen Onlinehändler zu denen in Deutschland oder gar UK?

Welche Antwort willst Du hören 😉 UK und D sind einfach riesige Märkte und es gibt dort eben auch eine Menge reine eCommerce Unternehmen oder Firmen mit echten eCommerce-Abteilungen. Die sind einfach ein paar Jahre und ein paar Millionen Kunden voraus. Und natürlich können sie dort auf eine viel größere Anzahl an Topleuten zurückgreifen als es in Österreich der Fall ist. Wer findet den hier so leicht einen guten eCommerce Manager, kann den dann auch bezahlen oder an den jeweiligen Standort locken? Aber wenn man die Leute dann mal hat, dann bleiben die auch meist länger. Darum trifft man hierzulande immer wieder auf sehr sehr gute Mitarbeiter, die ihre Marke auch kennen. ZB in UK machen uns vor allem die kurzen Verweildauern der cCom-Manager wirklich zu schaffen: 4 Monate sind die teilweise nur dabei. Wahnsinn.

Was noch gut ist: österreichische Unternehmen können/könnten oft schneller entscheiden. Und das müssen sie auch. Denn wenn man eine gute Lösung sieht oder einen idealen Bewerber vor der Flinte hat, heißt es in der Branche extrem rasch reagieren. So schnell kann man gar nicht schauen, ist der Kerl schon von Zalando geschluckt… da weiß ich aus Berliner Erfahrung, wovon ich spreche.

Der größte Unterschied ist aber sicher das System- und Datenthema. Da die meisten österr. Player ja klassische Händler sind oder waren, ist das gesamte Backend incl. Warenwirtschaftssysteme etc irgendwann mal vom übertrieben gesagt Developer aus dem Nebendorf programmiert und mit der Zeit ausgebaut worden. Und jetzt herrscht überall große Hektik, das alles auf State-of-the-art zu bringen. Uns ist es selbst passiert, dass ein großes heimisches Unternehmen unser System nicht wirklich nützen kann, weil noch zu viele grundlegende Dinge nachgearbeitet werden müssen. Das tut dann wirklich weh. Wie wenn man für die Formel 1 das beste Getriebe baut aber der Rennstall hat immer noch keinen Motor, der rund läuft. Nur mit dem bösen Unterschied, dass im eCommerce das Rennen bereits gestartet wurde.     

Wie sehen eure Aussichten für die kommenden 2-3 Jahre aus, wie soll es mit Yipiii weitergehen?

Wie jeder arbeiten wir natürlich an mehreren Fronten. Spannend sind die gerade startenden Coops mit einigen der größten reinen eCommerce Händler. Da bekommen wir immer mehr Cases in diversen Branchen und können Peer-Groups bauen. Eine echte neue Dimension für den Handel ist ab jetzt unsere Mobile Solution mit der wir Offline und Online bridgen und wirtschaftlich sind für uns in den nächsten zwei Jahren auch anstehende Lizenzvergaben an andere Länder bzw. an große Marktplätze sehr spannend.

Wenn du einen Wunsch für unsere Branche in Österreich frei hättest, welcher wäre das?

Überleben. Bitte. Und dazu Aufwachen. Bitte. Dann einfach aus dem Fenster schauen, all die Umsatzströme beobachten, die ins Ausland abwandern und mutige Gegenmaßnahmen treffen. Holt Euch gute und vor allem erfahrene eCom Berater ins Haus gern aus dem Ausland – und setzt gemeinsam die Hausaufgaben um. Das ist alles nicht so schwer. Es darf heute nicht mehr darum gehen, seine Technik oder die Daten im Griff zu haben – es geht schon lange darum, was man damit besser machen kann als die Anderen. Denn die Anderen, die darf man nie unterschätzen. Die sitzen nämlich überall.