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Rakuten ändert in Europa seine Strategie und schliesst einige Marktplätze

Wie gestern versprochen, haben wir uns gleich nach der Pressemeldung gestern Nacht zur Schliessung mehrerer Rakuten Marktplätze in Europa mit Dieter Kindl, Geschäftsführer Rakuten Österreich in Verbindung gesetzt, um nähere Informationen und Details zum Strategie Wechsel zu ergattern.

Dieter hat uns heute Nachmittag nun ein Kommentar zugeschickt, um für Österreichische Händler Klarheit zu schaffen, dass es weiterhin die Möglichkeit geben wird, über Rakuten nicht nur Österreich, sondern auch in Deutschland aktiv zu verkaufen.

Dieter Kindl, Geschäftsführer von Rakuten Österreich zum Strategie Wechsel und der Schliessung einiger Marktplätze„Rakuten wird sich auf die Investitionen seines E-Commerce Marktplatzes in Frankreich und Deutschland fokussieren, da diese Geschäftsbereiche entsprechenden Umfang und Potential für nachhaltiges Wachstum aufweisen. Für Händler und Kunden aus Österreich werden wir Services auf der deutschen Webseite anbieten.

Händler aus Österreich generieren bereits 85 Prozent ihres Rakuten Umsatzes auf der deutschen Seite. Durch die weitere Bereitstellung von Diensten an Händler und Kunden in Österreich auf rakuten.de, erhöhen wir die Sichtbarkeit der Händler für ganz Deutschland und Österreich.

Um Händler mit den bestmöglichen Konditionen zu versorgen, haben wir bereits im Mai 2016 die Einführung von Rakuten PRO bekanntgegeben, ein Niedrig-Kommissions-Modell welches im Vergleich zum bestehenden Basistarif um bis zu 85% günstiger ist. Rakuten Pro wird Händlern einen Anreiz schaffen, ihren Kunden einen verbesserten Service anzubieten. Endkunden aus Österreich, die bereits heute zu mehr als 50% über die deutsche Plattform einkaufen, werden damit auch vom besseren Service und Preisen profitieren.

Von den vielen Vorteilen eines auf den Händler zentrierten Marktplatzes, werden die Händler direkt profitieren: etwa die Rechtssicherheit, die Zahlungsabwicklung mit Zahlungsgarantie, die erhöhte Reichweite sowie die Möglichkeit, seine eigene Marke innerhalb des Marktplatzes zu etablieren, während die Kosten wesentlich niedriger als in einem eigenen Onlineshop oder auf anderen Marktplätzen sind.“

Was genau ist Rakuten PRO:

Rakuten PRO ist ein Händler Rahmenvertrag, den Rakuten Österreichischen Online Händlern anbietet, um deren weitere Verkaufsaktivitäten am deutschen Marktplatz zu unterstützen.

In diesem neuen Rahmenvertrag fallen außer einer reduzierten Verkaufsgebühr von 2% und der Beteiligung an den Rakuten Superpunkten von 1% eine monatliche Grundgebühr von nur 99€ an. Händler profitieren damit von den vielen Vorteilen eines händlerzentrierten Marktplatzes, wie der Rechtssicherheit, der Zahlungsabwicklung mit Auszahlungsgarantie, der gesteigerten Reichweite sowie der Möglichkeit, innerhalb des Marktplatzes eine eigene Marke etablieren zu können, während Kosten deutlich niedriger ausfallen als bei einem eigenen Onlineshop oder anderen Marktplätzen.

Um den Status eines PRO-Händlers zu erlangen, müssen Händler verschiedene Qualitätskriterien erfüllen, darunter z. Bsp. das Einhalten einer bestimmten Lieferfrist, außergewöhnlich guten Kundenservice und qualitativ hochwertige Produktbeschreibungen. Dabei unterstützt Rakuten interessierte Händler mit Erfahrung und den richtigen Partnern um alle relevanten Kriterien zu erfüllen und den Status zu erlangen und zu erhalten.

Magento 2 Migration

Das neue Jahr beginnen wir mit dem Ende einer Gastbeitragsreihe von Wolfgang Posch. Er hat uns vor | während | und nach Going-Live von Magento 2 mit Insights, Tipps und Berichten versorgt. Einen ausführlichen Beitrag zu jedem Schritt in einer 4-gewinnt Kombination. Dies ist der letzte Beitrag von Wolfgang zum Thema Magento 2 – wir danken ihm für seinen Einsatz und freuen uns auf weitere Kooperationen.

Magento 2 ist live

Die bisherigen Beiträge gibt es hier:

Eine Erfolgsgeschichte im eCommerce – Magento

Hard Facts Magento 2

Lohnt sich eine Migration auf Magento 2?

Shopsystem Magento 2 – Erfahrungsbericht

Magento 2 ist da – und jetzt?

Vor 4 Jahren angekündigt und mit Sehnsucht lange erwartet, hat Magento 2 am 18. November 2015 nun offiziell das Licht der Welt erblickt. Die Magento 2 Community Edition kann unter https://www.magentocommerce.com/download herunter geladen werden.

Somit steht B2C- sowie B2B-Händlern ein hoch aktuelles und umfassendes Softwarepaket zur schnellen und kosteneffizienten Umsetzung ihrer E-Commerce Vorhaben aus dem Hause Magento zur Verfügung. Der alte Magento Connect Marktplatz füllt sich zwar zusehends mit neuen Erweiterungen, wird jedoch zum weiteren Ausbau des Funktionsumfangs ab Q3/2016 von einem neuen Marketplace abgelöst (https://community.magento.com/t5/News-Announcements/Magento-Marketplace-FAQ/m-p/23272).

Die Migration von Magento 1 auf Magento 2

Für die Migration der Inhalte stellt der Software-Hersteller ein Content-Migrations-Tool kostenfrei zur Verfügung. Die stete Weiterentwicklung soll den angebotenen Migrations-Umfang zusehends erweitern. Jedoch ist, wie in den vorigen Blog-Beiträgen beschrieben, eine einfache Migration des Systems auf Grund des rundum neu gestalteten Software-Kerns nicht möglich und bedarf einer individuellen Planung von Zeit und Aufwand.

Die ersten Test-Installationen mit Magento 2 GA haben zum Beispiel aufgezeigt, dass Funktionsumfänge, welche z.B. der Skalierbarkeit des E-Commerce Systems geschuldet sind, mehr Aufwände im Planungs- und Installationsprozess bedeuten können. Vereinfacht lässt sich sagen – kann mehr, braucht mehr. Jedoch steht Magento 2 in seinem Leistungs-Aufwands-Umfang noch immer deutlich vorteilhafter dar, als manch vergleichbare Software seiner Mitbewerber.

Wir hätten es alle gerne gehört, dass es mit einfachen Aufwänden möglich ist Magento 1 auf Magento 2 „upzugraden“. Es war jedoch absehbar: eine einfache Migration von Magento 1 auf Magento 2 lässt sich nicht machen. Die stark erneuerte und verbesserte Struktur und der neue Programmkern erfordern ein intensives auseinandersetzen mit den heutigen Anforderungen eines Händlers an seinen Online-Shop. Das bedeutet folglich, dass eine einfache Angabe der Migrationskosten, ohne einen genauen und umfassenden ersten Blick ins Altsystem gemacht zu haben, nicht möglich ist. Abzuraten ist auf jeden Fall auf Schätzangaben zu vertrauen, welche sich im Internet finden, ohne einen detaillierten Blick unter die Magento 1 Motorhaube gemacht zu haben.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es nur wenige Standard-Magento-Shops gibt und fast alle spezifische Anpassungen für das jeweilige Business-Modell umgesetzt haben. Das bedarf neben einem Review der Anpassungen auch der Überprüfung der eingesetzten Extensions, welche nicht auf Magento 2 übertragbar sind. Für diesen ersten Blick unter die Webshop-Motorhaube kann der Händler bei seinem Dienstleister des Vertrauens eine Angabe für diesen initialen Review einfordern. Dieser initiale Assessment-Aufwand lässt sich ziemlich genau beziffern. Dabei soll der Händler darauf achten, dass dieser bereits Erfahrungen und zertifizierte Magento 2 Entwickler mitbringt. Dies ist an dem Logo, wie in der Abbildung rechts, zu erkennen.

Empfehlenswert ist der Review durch einen anderen „unabhängigen“ Dienstleister, der ebenso die obigen Kriterien erfüllt. Dadurch entgeht der Händler eventuellen „blinden Flecken“ im Zusammenarbeitsmodell und der Lösungsfindung und kann damit Verbesserungen in seinem E-Commerce im Zuge der Migration durchführen. Man lässt ja auch nicht seinen Hund auf den Knochen aufpassen.

Fazit

Magento 2 ist nun endlich da. Der Komplettumbau der Software liefert auf den ersten Blick alles, was ein moderner und State-of-the-Art Onlineshop im B2C und B2B heute bieten sollte. Das betrifft Architektur und Technologie ebenso wie Leistungsumfang und Skalierbarkeit.

Wer nun, völlig zurecht, mit seiner Plattform weiter auf die hervorragende Magento-Technologie setzt, hat im Wesentlichen folgende Möglichkeiten:

Wer jetzt mit seinem Onlineshop frisch auf die grüne Wiese startet, dem ist eine Umsetzung auf Magento 2 gleich geraten. Die erhofften Startvorteile basierend auf Magento 1 würden den bestehenden Knowhow-Vorsprung nicht mehr lange halten können. Das würde erst recht eine spätere Migration erfordern und damit nur Kosten verursachen ohne wesentliche Mehrwerte zu dem dann anfallenden Zeitpunkt bedeuten.

Der Verbleib auf der bestehenden Magento 1 Installation auch über das Support-Ende hinaus wäre für Shop-Betreiber auch eine Möglichkeit. Nicht unbedingt ratsam, aber möglich. Dies birgt natürlich mit fortschreitender Zeit und Entwicklung von Magento 2 immer mehr Risiken. Denn es werden immer mehr Entwickler für Magento 2 und immer weniger für Magento 1 zur Verfügung stehen im Laufe der Zeit. Das wird schon noch dauern, bis es soweit ist, da ja auch Magento 1 noch weitere 3 Jahre unter Support steht. Es geht aber dann doch bekanntlich schneller als so mancher geplant hat.

Die temporäre Verbleib auf der alten Magento 1 Instanz und einer kompletten Neuentwicklung eines auf Magento 2 basierenden Webshops scheint der logische Migrationsschritt. Der Händler darf sich ruhig etwas Zeit lassen. Es drängt nichts. Der Magento 1 Support hält noch einige Zeit an und bei Magento 2 könnten trotz intensiver Tests eventuell noch unentdeckte Kinderkrankheiten auftauchen. Dafür aber sollte sich der Händler bereits jetzt schon die Zeit mit einem Dienstleister nehmen, um seine heutigen Anforderungen an sein E-Commerce System zu formulieren und das Migrationsvorhaben auf Magento 2 planen. Dies gewährleistet eine verlässliche Angabe an die zu erwartenden Migrationsaufwände und –kosten.

Bei einer so ausgedehnten Entwicklungsdauer von Magento 2 hätten die 240.000 auf Magento 1 laufenden Onlineshops ein umfassendes Migrations-Tool erwarten können, welches mehr Standardisierung mit sich bringt. Auch wenn sich Architektur und Technologie so stark verändert haben. So muss jede einzelne Migration mit Shop-Betreiber und Dienstleister gemeinsam betrachtet werden und auf wirtschaftliche Machbarkeit geprüft werden, um den idealen Lösungsweg aufzuzeigen.

Magento quo vadis?


Wolfgang Posch über MagnetWolfgang Posch ist Senior Sales Consultant bei Unic und damit Ansprechpartner für Unternehmensführung, Marketingleitung sowie digitale Fachabteilungen bei österreichischen Groß- und Mittelstandsunternehmen. Seine Expertise aus knapp 20 Jahren Vertriebs- und Marketingerfahrung in Deutschland, Schweiz und Österreich bringt er in komplexen E-Business-Projekten zu Gunsten hochwertiger und wirtschaftlicher Lösungsaufbauten im Digital Marketing und Digital Commerce ein. Bei Unic liegt sein Schwerpunkt auf der Kundenbetreuung und strategischen Beratung im Retail- und Manufacturing-Umfeld mit leistungsfähigen E-Commerce Lösungen.