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eCommerce USA – Report April 2016

Den eCommerce Report UK haben wir bereits am Anfang der Woche etwas beschrieben. Selbigen gibt es für den US-Amerikanischen Markt […]

eCommerce USA - Was machen Amerikaner anders?

Den eCommerce Report UK haben wir bereits am Anfang der Woche etwas beschrieben. Selbigen gibt es für den US-Amerikanischen Markt und zeigt, wie die aktuelle Lage des Online Handels jenseits des großen Teiches aussieht. eCommerce USA – was machen sie besser als der europäische Markt und was können wir uns davon abschauen?

eCommerce USA

eCommerce Europe bestätigt: Als eines der größten englisch-sprachigen Länder der Welt ist Amerika sehr attraktiv um international geschäftlich tätig zu werden. Auch wenn in den USA der eCommerce bereits sehr gut Einzug gehalten hat, bietet dieser Markt nach wie vor viele Möglichkeiten für Cross-Border Retailer.

67% der amerikanischen Bevölkerung (173,6 Millionen Menschen) shoppen online. Die jährlichen Online-Ausgaben betragen ca. 3.500 EUR pro Person. Das Durchschnittsalter der Online-Kunden liegt bei 37 Jahren und zeigt somit 72,4% der Bevölkerung unter 55 Jahren. Die junge Zielgruppe zeigt sich vor allem bei der Social Media Nutzung. 41% nutzen Facebook aber auch andere soziale Netzwerke wie Twitter und Instagram, aber auch Snapchat, stehen dieser Zahl um wenig hinterher. Dies sollte ein Zeichen für Online Händler sein, um ihre Zielgruppe genau an diesen Touchpoints zu erreichen. eCommerce USA funktioniert nämlich auch Social. Dort ist Social Commerce möglich und sehr üblich.

Mobile Commerce nicht besonders verbreitet

Obwohl Social Media eine derart wichtige Rolle für die US-amerikanische Bevölkerung spielt, benutzen nur 59% der Amerikaner ein Smartphone zum einkaufen – ganz im Gegenteil zu ihren britischen Sprach-Genossen. Trotzdem lässt sich bei den amerikanischen Kunden ein Anstieg des mobilen Kaufverhaltens verzeichnen. Im April 2016 betrug der Anteil der Smartphone Käufe im Online Sale nur 20% – Tendenz steigend. Spannend ist hierbei, dass sich User zwar am Smartphone ihre Wunschprodukte ansehen und auch durch Marktplätze und Online Shops scrollen, jedoch bleibt der Abschluss aufgrund eines nicht gewährleisteten Einkaufserlebnisses (kleine Bilder, unzureichende Informationen, etc.) aus.

A-COMMERCE Beratung in Österreich

eCommerce in den USA – Quelle = eCommerce Europe

Auch die USA scheint unter den TOP 10 der Logistic Performance Länder auf. „Easy for doing Business, E-Government & United States Economy is continuing to improve and it has one of the highest eGDP (Online BIP) shares in the World.“ heißt es vom eCommerce Europe Verband.

 

Michael Hurnaus – tractive

Wenn man ihn fragt, er solle doch bitte ein „Über dich“ schreiben sieht das folgendermaßen aus: Studium FH Hagenberg Medientechnik […]

Michael Hurnaus von tractive - InterviewWenn man ihn fragt, er solle doch bitte ein „Über dich“ schreiben sieht das folgendermaßen aus:

Studium FH Hagenberg Medientechnik und –design sowie Digitale Medien. Zwischendurch Praktika bei Siemens Corporate Research in Princeton, NJ (USA) sowie bei Microsoft in Redmond, WA (USA). Nach dem Studium bei Microsoft Surface in Redmond, WA (USA) anschließend bei Amazon verantwortlich für Kindle Smartphone Apps und technischer Projektleiter Amazon Kindle Fire. Seit Oktober 2012 Mitgründer und Geschäftsführer Tractive GmbH in Pasching

Wir haben Michael Hurnaus zu einem Interview eingeladen und ihn zu seinem „runtastic für Tiere“ befragt.

Michael Hurnaus Interview – tractive

1. Michael erzählt mal, wie seid ihr auf die Idee „tractive“ gekommen? Das „runtastic für Haustiere“ wird euer Produkt immer öfter gennant … Aus welcher „Not“ (?) bzw. aus welchem Bedürfnis heraus habt ihr die Geschäftsidee entwickelt?

Gemeinsam mit ein paar Freunden haben wir in den USA den ausgebüchsten Hund eines Freundes gesucht. Während der Suche haben wir uns gefragt, ob es nicht technische Hilfen für derartrige Situation gibt. Als wir (nachdem wir den Hund nach 2 Stunden gefunden hatten) online recherchierten, waren wir überrascht, das es hier nicht wirklich brauchbare Lösungen gab. Aufgrund meines technischen Hintergrunds war mir relativ schnell klar, dass man diese Nische mit einem guten Produkt sehr gut bedienen könnte. Über den gemeinsamen Freund Florian Gschwandtner (Runtastic) bin ich dann zu meinen späteren Gründerkollegen Michael Lettner und Michael Tschenruth gekommen. So hat eines zum Anderen geführt und wir haben im Oktober 2012 mit Tractive gestartet.

Kein Tool um Haustiere zu tracken.

2. Euer Unternehmen sitzt in Linz. Es ist kein Geheimnis, dass der „österreichische eCommerce Hotspot“ in Linz Zuhause ist … aber wieso habt ihr euch für den Standort Oberösterreich – Linz entschieden?

Wir waren alle ausnahmslos Oberösterreicher, ein anderer Standort kam nie in Frage. Da uns unsere Mitgründer (die vier Gründer von Runtastic) kostengünstig ein Büro zur Verfügung stellen konnten und die Nähe zu erfolgreichen Gründern und Mentoren immer hilfreich ist, haben wir uns für Pasching entschieden. Das haben wir bis heute nicht bereut.

Internationalisierung bei tractive

3. Was bedeutet für euch Internationalisierung? Ihr habt den Schritt über den großen Teich gewagt. Wie kam es zu der Entscheidung und welche strategischen Auswirkungen hatte diese auf das Unternehmen? Spannend wäre aber auch zu wissen, welche Prozesse und To Do’s haben bei der Durchführung besonders gut funktioniert bzw. welchen Hürden seid ihr gegenübergestanden?

Um im digitalen Business zu bestehen, muss man schnell und international sein. Wir haben von Anfang an unsere Apps und Produkte mehrsprachig aufgezogen und die Hardware-Produkte für viele Länder zertifiziert.  Die größten Hürden waren sicherlich die vielen Vorschriften, wie zb Verpackungsvorschriften und Abfall-Angaben die in jedem Land unterschiedlich sind. Aktuell befassen wir uns mit der automtisierten Export-Meldung für die Statistik Austria. Sicherlich sinnvoll, aber viele dieser Dinge kosten einfach enorm viel Zeit und bremsen schnell wachsende Unternehmen. Da müssen wir in Österreich noch viel lernen, wenn wir zum europäischen Silicon Valley gehören wollen.

 Hardware Know-How aufbauen

4. Begonnen habt ihr als Hardware Startup. Das Know-How, welches in ein solches Projekt fließt kommt nicht von ungefähr. Habt ihr dieses Wissen aus der FH mitgenommen oder euch im Alleingang und Interesse angelernt? Wie sieht es mit dem Sourcing – Aufbau von Tech-Know-How aus – macht ihr alles intern?

Wir haben sicherlich viel Know-How uns unseren Studien mitgenommen. Aber wie es im Leben oft so ist, viele Dinge lernt man nicht aus Lehrbuch, man muss Sie einfach machen. Wir haben viele Dinge einfach probiert und versucht uns mit Leuten die die Materie verstehen zu vernetzen. Wir versuchen möglichst alle Kompetenzen In-House zu haben, einfach um schnell optimieren zu können. Wenn mal alles rund läuft und gut optimiert ist, können wir es immer noch teilweise auslagern.

Investoren bei tractive in Linz – Was ändert sich?

5. Die Pressemeldung ist auch an uns nicht spurlos vorbei gegangen. Ihr habt seit kurzem einen Investor an Board. Welche Aussichten bietet dieser neue „Umstand“ für euch bzw. welche Zukunftserwartungen habt ihr ab sofort?

Die Finanzierung hilft uns, unser Wachstum beizubehalten. Vor allem bei Hardware-Startups ist die Produktvorfinanzierung bzw. das Working Capital immer wichtig. Zudem wollen wir das Marketing zb durch Fernsehwerbung unterstützen. Eines der größeten Herausforderungen bei unseren Produkten ist es, potentielle Kunden darüber zu informieren, dass derartige Produkte überhaupt existieren. Das erfordert natürlich Marketingmaßnahmen, die durchaus kostenintensiv sind.

Michael Hurnaus – die Zukunft des eCommerce in Österreich 

Ein Blick in deine persönliche Glaskugel …

Welchen Wunsch hast du an die österreichische eCommerce und Digitalbranche?

Leider ist es in Österreich immer noch sehr komplex wenn digitale Produkte und Services online (auch ausserhalb der EU) angeboten werden. Abrechnungs- und steuertechnische Hürden aus dem Weg zu schaffen oder zu verringern, wäre ein guter Schritt um eCommerce in Österreich voranzutreiben. Wir sind hier natürlich noch relativ weit hinter den USA, aber der Trend hin zum eCommerce ist unaufhaltsam. Retailer die diesen Trend verschlafen, werden dies schnell merken.

Magento – Quo Vadis?

Eines der in Europa führenden Shopsysteme – Magento – steht zum Verkauf – ebay möchte im Rahmen der Abspaltung seiner […]

ebay möchte im Zuge des PayPal Börsegangs Magento verkaufen

Wer wird der neue Herrscher über Magento?Eines der in Europa führenden Shopsysteme – Magento – steht zum Verkauf – ebay möchte im Rahmen der Abspaltung seiner Payment Tochter PayPal auch einen neuen Eigentümer für Magento finden. Doch welche Auswirkungen wird dies auf jenes Shopsystem haben, welchen wie kaum ein Anderes auf die Mitarbeiter der Community angewiesen ist?

Die grosse Frage ist, wer Magento kaufen wird bzw. wie das Shopsystem in die Strategie des Käufers passt – wird es ein reiner Finanzinvestor sein, der sich im Bereich eCommerce engagieren möchte, dann muss er von Beginn weg gegenüber der Community klar kommunizieren, wie die nächsten Jahre aussehen können bzw. werden. Denn nichts verschreckt die sehr emotionale Gemeinde im eCommerce mehr als wenn man sie im Dunkeln lässt über das weitere Vorgehen ihrer Arbeitsgrundlage.

Bei einem Finanzinvestor gibt es hier sicherlich die meisten Schwierigkeiten, da dieser genau diese transparente Kommunikation in eine nicht zu steuernde Community nicht beherrschen – und leider auch zu wenig Erfahrung im Bereich des Partner- & Multiplikatoren-Managements mitbringen.

Doch wer würde sonst als Käufer über bleiben – ein anderes Shopsystem, welches sich den KMU Markt erschliessen will? Ein asiatisches Shopsystem, welches vermehrt auf den amerikanischen & europäischen Markt drängen will?

Wir werden für euch dazu mit den Vertretern der bekanntesten Shopsysteme in Europa sprechen und euch die Meinungen hier im Anschluss mitteilen – auf jeden Fall zeigt sich, die eCommerce Branche ist im Umbruch und wir erleben sehr spannende Zeiten