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Sicherheit im Internet und gerade beim Bezahlen im Netz ist immer wieder ein wichtiges Thema. Zu oft liest man davon, dass Kriminelle sich Zugang zu sensiblen Daten verschaffen und Verbraucher sowie Verkäufer damit schädigen. Doch wie Sicherheit schaffen?

„Unnötige Hürden“

Die Frage hat sich nun die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) gestellt und in einem Entwurf technische Standards zur „starken Kundenauthentifizierung“ bei Zahlungen im Netz oder oder anderen „risikoreichen“ Geschäften wie einer elektronischen Abbuchung über ein „Point-of-Sale“-Terminal veröffentlicht. Was an sich ganz gut klingt, sorgt in der Branche für einen Aufschrei. Und zwar für einen großen. Insgesamt 27 Verbände und Unternehmen, mit dabei u.a. E-Commerce Europe, expedia.de sowie der Händlerbund haben den eineinhalb Seiten langen offenen Brief, der sich an den Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, und acht seiner Kabinettsmitglieder richtet, unterschrieben. Gewarnt wird in dem Schreiben von einer Überregulierung und extremen Hindernissen für den E-Commerce.

In dem Brandbrief wird der Vorstoß der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde grundlegend begrüßt, doch wird schnell klar, dass man sich bei der Vorstellung in puncto Umsetzung der Sicherheitsmechanismen nicht einig wird. Die Verbände und Unternehmen geben zu bedenken, dass eine reibungslose Zahlung für einen Teil der Verbraucher, beispielsweise für die, die bevorzugt übers Smartphone shoppen oder eine einschränkende Behinderung haben, ein zusätzlicher Klick für die Kaufbestätigung, vom Einkauf abhalten können. „This hurts both EU consumers and traders.”

Umsetzung der Sicherheitsmechanismen wird zur Herausforderung

Dass man sich etwas in puncto stärkerer Kundenauthentifizierung einfallen lassen muss ist unumstritten und von der EU durch die zweite Zahlungsdiensterichtlinie auch schon beschlossene Sache. Diese sieht vor, so heise.de, das ein entsprechendes Kundenauthentifizierungsverfahren mindestens zwei Elemente vorweisen muss – dies können etwa ein Passwort, der Besitz eine Zahlungskarte oder ein ständiges Merkmal wie ein Fingerabdruck sein. Die Komponenten sollen voneinander unabhängig sein. Wird ein Kriterium nicht erfüllt, darf die Zuverlässigkeit der anderen also nicht beeinträchtigt werden.

Zudem muss beim Bezahlen im Netz der Authentifizierungsprozess Elemente umfassen, die den Zahlungsvorgang dynamisch mit einem bestimmten Betrag und einem bestimmten Zahlungsempfänger verknüpfen, so heise.de. Der flexible Vorgang klingt kompliziert, lässt sich aber am Beispiel des Online-Bankings einfach erklären. Wer beispielsweise eine Überweisung tätigt, muss diese durch einen mTAN oder einem photoTAN (hier wird zur TAN-Generierung ein Lesegerät oder ein Smartphone mit photoTAN-App benötigt und der farbige Barcode abgescannt.) bestätigen.

Längerer Checkout? Kaufabbrüche könnten zunehmen

Auch wenn generell ein Mehr an Sicherheit für die Verbraucher und auch für die Unternehmen gut ist, sträuben sich jedoch bei der Vorstellung, den Checkout noch umfangreicher zu gestalten, jedem User Experience und Usability Profi die Nackenhaare. Studien zeigen regelmäßig, dass die Absprungrate und damit ein verwaister Einkaufskorb zunehmen, wenn der Checkout verkompliziert wird. Gerade in Zeiten, in denen der Mobile-Commerce immer wichtiger wird, dürfte ein Passwort oder die Authentifizierung durch einen Fingerabdruck eben ein solcher Dealbreaker sein.

Entsprechend spannend wird es künftig werden. Ein sicheres, aber auch zugleich einfach zu bedienendes Verfahren wird nur dann zustande kommen, wenn die Wirtschaft und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde an einem Strang ziehen und die jeweiligen Bedürfnisse gleichermaßen berücksichtigen.

This is a personal Thing. Bei Best Secret handelt es sich nämlich um meinen absoluten Lieblings Onlineshop. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal stationär Mode / Kleidung eingekauft habe. Wie sagt Frau so gerne, der Online Shop ist zu meinem besten Freund geworden. It’s a girl thing …

Den Best Secret Online Shop und die App (auf die ich auch später eingehen möchte) gibt es schon seit einigen Jahren. Ich nutze die exklusive Shoppingplattform seit nunmehr 6 Jahren und bin nach wie vor sehr begeistert von dem Sortiment, von den Preisen aber vor allem von der breiten Auswahl im Online Shop. Wer kauft schon nicht gerne Schnäppchen zu den besten Preisen, die man sich im Handel weit und breit vorstellen kann. Und das nicht in einem Getümmel von hysterischen Frauen beim Ausverkauf, sondern gemütlich von Zuhause aus.

Der BestSecret Onlineshop

Best Secret Online SHoptestSobald man im BestSecret „Club“ aufgenommen wurde und endlich einkaufen darf, macht der Shop einen sehr guten Eindruck. Die Seite lädt im Prinzip sehr schnell. Mobil leidet die Geschwindigkeit. Die hat wahrscheinlich den Grund, dass es von BestSecret eine großartige App gibt, welche öfters genutzt wird als dass man den Online Shop auf dem mobilen Browser aufruft. Die App ist kostenlos downloadbar und lädt eindeutig zum Einkaufen ein. Alle Funktionen sind reibungslos vorhanden, Filter funktionieren sehr gut und man kann sich sogar PUSH Benachrichtigungen zukommen lassen, sollte das passende (zurzeit nicht vorhandene) Produkt wieder verfügbar sein. Dies geht bei der Desktop Version beispielsweise nicht. Man kann sich über die Desktop Variante auch keine Mail als Benachrichtigung senden lassen. „Immer wieder reinsehen“ ist die Devise. Der Shop selbst ist sehr gut strukturiert und man findet sich in erster Linie gut zurecht.

BestSecret Online ShopDie fehlertolerante Suche kann man sicherlich noch ausbauen. Leider ist mir der Fehler unterlaufen, statt einem Wintermantel einen Wintermentel zu suchen. Sehr smart an der Suchfunktion ist, dass mit das eigentliche Wort (Wintermantel) sofort angezeigt wird. Jedoch werden mir auf derselben Seite nur die aktuellen Topseller angezeigt – in diesem Fall sogar sehr klug angeordnet – ich bekomme Winterjacken und Pullover angezeigt. Hier könnte man trotzdem doch gleich Wintermäntel anzeigen. Dieselben Topseller werden aber auch angezeigt, wenn ich mir beim Strikpullover nicht ganz sicher war mit der Schreibweise.

Betreffend Kategorien kann man auch nicht beanstanden. Männer | Frauen | Kinder – alles ist gut voneinander getrennt. Auch die Unterkategorien machen definitiv Sinn. Nach Größe, Farbe, Designer, uvm. filtern funktioniert einwandfrei. Es gibt doch nichts ärgerlicheres, als wenn man sein Traumkleid gefunden hat, der Filter aktiviert ist und das Kleid trotzdem nicht in der richtigen Größe verfügbar ist.

Produktdarstellung

Wenn ich mich nun entschieden habe, was ich kaufen möchte, sehe ich mir die Produkte etwas genauer an. Auf den ersten Blick fällt auf, dass alle Produkte auf einem „Modell“ ersichtlich sind. Ja sogar Brillen und Schals kann man sich auf einem „Modell“ ansehen. Uhren und Schmuck dann doch eher hochauflösend und aus allen Winkeln betrachtbar. Die Produktdarstellung gefällt mir besonders gut, da ich mir ein sehr gutes Bild von den Produkten machen kann. Sie werden meistens auf solchen Modellen angezeigt, die ungefähr dieselbe Größe haben wie ich – Das ist praktisch. Stylecheck inklusive.
Was kann der BEstSecret Onlineshop?Die Preise sind, wie auch schon vorhin erwähnt – großartig. Diese G-Start Jeans bekomme ich um mehr als die Hälfte vergünstigt. Sie gehört zur aktuellen Kollektion und kostet mich im BestSecret Online Shop lediglich knappe EUR 70,-

Die USt wird bei der Produktdarstellung angezeigt. Auch die voraussichtliche Lieferzeit. So möchte man das haben – wissen was man vom Onlineshop hat. Die Infromationsbox ist großartig. Sie wird mit allen relevanten und zeitweise unrelevanten Informationen befüllt. Genaue Modellbezeichnung (was bei Jeans sehr positiv sein kann), Pflegehinweise, Material, uvm. wird mir hier ganz genau angezeigt. Diese Funktion finde ich großartig – auch mit der Verbindung der restlichen Produktfotos spielt diese Informationsübermittlung eine große Rolle.

Was mir ad hoc fehlt bzw. ich es einfach nicht erkennen konnte war, dass mir das Gütesiegel fehlt. Wenigstens eine Auszeichnung wäre toll gewesen. Da reichen leider auch keine kununu Gutscheine.

Der Checkout

Somit habe ich mich für diese Jeans entschieden und sie auch schon in den Warenkorb gelegt. Einen Pullover noch dazu genommen und derweil bin ich super happy. Also auf geht’s zur Zahlung. Sobald ich im Checkout Prozess ankomme ist alles in Ordnung, mein Endcheck ist positiv ausgefallen. Leider kommt man dort wirklich nur an, wenn man als Einkäufer bestätigt wurde. Der Guest Checkout fällt somit komplett weg.

Bis dato konnte ich noch keine Versandkostenfreigrenze erkennen. Ich kenne es von meinen früheren Bestellungen auch nicht. Die Versandkosten betragen immer EUR 5,90. Was im Vergleich zum durchschnittlichen Warenkorbwert meines Einkaufes bei BestSecret absolut in Ordnung ist.

Best Secret Online Shop TestWas ich beim Checkout sehr schön finde ist, dass mir sofort angezeigt wird wie viel Geld ich schlussendlich spare. Die letzten Schritte sind verständlich und übersichtlich dargestellt. Schade finde ich, dass es während meiner Customer Journey nur sehr wenig bis gar keine Interaktionen oder Aufforderungen zum Cross Selling gegeben hat.

Ad Zahlungsarten: Hier sind alle gängigsten Zahlungsarten verfügbar. In einem Land wie Österreich darf Kauf auf Rechnung natürlich nicht fehlen. Sogar darauf haben die Shopping-Master-Minds von BestSecret geachtet.

Wie kann man bei Best Secret bezahlen?

Lieferung & Retoure

Das war keine Überraschung! Heute früh bestellt und morgen Nachmittag war die Lieferung bereits da. Dies variiert aber von Bestellung zu Bestellung. Hatte auch schon mal Bestellungen, bei denen ich 3-4 Tage auf mein Paket gewartet habe. Ich weiss leider nicht, woran das liegen könnte, prinzipiell ist es aber immer gut einen gewissen Puffer einzubauen.

Es gibt hingegen auch Benachrichtigungen per Mail, wann das Produkt weggeschickt wurde. Sendungsnachverfolgung inklusive. Die Jeans war super verpackt, kein zu großes Paket – was der Umwelt auch wieder zu Gute kommt. Auch Brillen oder Schmuck werden (aus Erfahrung) immer sehr gut verpackt, dass ja nichts zu Brüche kommt. Schuhe dito. Im Paket selbst sind Lieferschein und Rechnung enthalten. Den Retourenkleber muss man sich selbst ausdrucken. Dies geht aber im Mitgliederbereich in der BestSecret Oberfläche ohne jegliche Probleme.

Im Endeffekt war mir die Jeans jedoch leider zu groß. Also führt mich nichts bei einem Anruf im Callcenter von BestSecret vorbei. Die Dame am anderen Ende der Leitung war sehr freundlich und zuvorkommend. Hat mir angeboten, nochmals im Onlineshop nachzusehen, ob es doch ein anderes Modell geben könnte, das mir gefällt und passen kann. Auch hat sie mir die Funktion der App erklärt, dass man sich hier Push Benachrichtigungen für genau diesen einen Artikel schicken lassen kann. Es kann schon hier und da vorkommen, dass ein Artikel nur für kurze Zeit ausverkauft ist und nicht ganz aus dem Sortiment verschwindet.

Shortform

Der BestSecret Onlineshop bleibt nach wie vor mein absoluter Lieblings Onlineshop, wenn es um das Thema Fashion Online Shopping geht. Wunderschöne Produkte, tolle Preise und auch noch großartiges Service! Die App möchte ich auch nicht mehr missen wollen. Und wenn ich von einer App Gebrauch mache, dann bedeutet das wirklich etwas. Auch wenn man den Shop aus Expertensicht durchleuchtet gibt es wenig, was man auszusetzen hätte. Der einzige Punkt, der zwar keine Kritik ist sondern einfach für Österreich noch sehr gewöhnungsbedürftig scheint ist, dass das Mitgliedersystem nicht für Jedermann die beste Wahl ist. Es gehört natürlich zum Geschäftsmodell von BestSecret dazu und andere Mitglieder hingegen schätzen dies umso mehr. Eine Waage, die man wahrscheinlich niemals ins Gleichgewicht bringen kann. Alles in allem ein tolles Gut für diesen Online Shop in der A-COMMERCE Shoptest Wertung.

Datum der Testbestellung und des Shoptests: 10.01.2017
Tester: Ana-Maria Birsan; verwendeter Browser: Mozilla Firefox, verwendetes mobiles Testgerät: iPhone 6.
Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig representativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!
Barrierefreies Internet - A-Commerce A bis Z

Seit 1. Jänner 2016 müssen in Österreich alle Güter, Dienstleistungen und Informationen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, laut Gesetz barrierefrei zugänglich sein – das gilt auch für Webseiten. Denn das Internet ist zu einem fixen Bestandteil unseres Lebens geworden, in dem wir uns informieren, mit anderen kommunizieren, diverse Geschäftstätigkeiten erledigen oder unsere Waren bestellen. Für blinde, körperlich oder kognitiv eingeschränkte oder ältere Menschen ist diese Nutzung allerdings oft schwierig, da für sie das multimediale Medium zahlreiche Barrieren birgt.

Was genau können Barrieren sein?

Eine Barriere ist allgemein eine Schranke, die einen Weg versperrt. Demnach kann bereits die notwendige Nutzung einer Maus eine Barriere zur Verwendung des Internets darstellen, wenn man etwa keine Arme oder eine Armverletzung hat. Aber auch nichtbeeinträchtigten Usern sollen spezielle Schranken nicht auferlegt werden, wie etwa verpflichtend gewisse Hard- oder Softwarekonfigurationen verwenden zu müssen oder ganz allgemein Plattform- oder Betriebsystemabhängigkeiten.

Grob unterscheidet man zwischen inhaltlichen und technischen Barrieren, durch die einem der Zugang zum World Wide Web erschwert werden kann.
Inhaltliche Hürden beim Lesen von Webseiten können etwa schwierige Formulierungen, mit vielen Fremdwörtern angereicherte Texte oder Texte mit kompliziertem und zu langem Satzbau sein.
Technische Barrieren betreffen im Prinzip die Benutzerfreundlichkeit (Usability) von Webseiten. Hierunter fallen z.B. schlecht lesbare Inhalte wegen kleiner Schrift, ungünstige Farbkontraste (Farbenblindheit) oder reine Audio-Elemente, die von Hörgeschädigten nicht konsumiert werden können.

Was ist Barrierefreiheit im Internet?

Abbau von Barrieren

Menschen mit Beeinträchtigungen sind von Vornherein auf spezielle Aufbereitungen der digitalen Inhalte angewiesen, damit sie die verschiedenen Webangebote nutzen können. So müssen sich etwa blinde oder sehbehinderte User die Webseiten über Software vorlesen oder in Braille-Schrift ausgeben lassen und gehörlose Menschen benötigen besondere Darstellungsformen z.B. in Gebärdensprache.

Hundert Prozent Barrierefrei wird man wahrscheinlich schwer erreichen können, weshalb sich in Fachkreisen auch der Begriff „zugängliche Webseitengestaltung“ etabliert hat. Mit dem Wissen um mögliche Barrieren, der Berücksichtigung der speziellen Aufbereitungsformen für beeinträchtigte Menschen und einigen darauf abgestimmten Maßnahmen können Barrieren aber zumindest weitgehend abgebaut werden. Solche Maßnahmen können sein:

  • Übersichtliche Navigation
  • Trennung von Inhalt, Funktion und Layout, damit beim Vorlesen durch den Screenreader nur der Inhalt und keine Zusatzinformationen weitergegeben werden
  • Möglichkeit der Schrift- oder Kontraständerung
  • Passende Farbverwendung, z.B. Vermeiden von Rot auf Grün
  • Beschreibung multimedialer Inhalte mit Alternativtexten, damit etwa blinde oder sehbehinderte Menschen die Inhalte der Bilder erfassen können
  • Leicht verständliche Sprache oder zusätzliches Anbieten von „Leichter-Lesen“-Versionen
  • Navigation und Inhalte sind auch mit der Tastatur ansteuerbar, nicht nur über die Maus
  • Vorliegen der Webseite in zumindest einer Alternativ-Sprache (z.B. Englisch als Universalsprache)

Zusätzliche Vorteile von barrierefreien Webseiten

Barrierefreie Online-Angebote sind von Vornherein suchmaschinenoptimiert, da Google & Co. Webseiten ähnlich wie sehbehinderte User wahrnehmen und meist nur reinen Text auswerten können. Multimedia-Inhalte bleiben ihnen – wenn keine Alternativ-Beschreibung in Textform vorliegt – großteils verborgen. Zudem können Suchmaschinen schlanken HTML-Code einfacher und schneller erkennen.

Auch die Usability ist bei barrierefreien Webseiten für alle Endbenutzer meist generell höher: Durch den optimierten HTML-Quellcode ergeben sich kürzere Ladezeiten, der Inhalt lässt sich besser auf mobilen Endgeräten darstellen, die Struktur ist einfacher und besser nachvollziehbar und die Navigation ist intuitiver und damit benutzerfreundlicher.

Umsetzungsstandards

An den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) der Web Accessibility Initiative (WAI) kann man sich orientieren, wie eine Website gestaltet sein sollte, damit sie für alle zugänglich ist. Dabei werden drei Konformitätsstufen unterschieden: die Minimalerfüllung „A“, die nächste Stufe „AA“ und der höchstmögliche Standard „AAA“.

Ein A/B Test steigert die Conversion Rate im Onlineshop

Beim A/B Test, auch Split-Test genannt, werden zwei (leicht) voneinander abweichende Varianten oder Versionen eines Systems – etwa einer Website, einer Landingpage, eines Newsletters oder eines Formulars –  erstellt, die gegeneinander getestet werden. Ziel des Tests ist es herauszufinden, mit welcher Version ein spezifisches Ergebnis oder Ziel, z.B. Registrierungszahlen, Bestellung von Produkten etc., besser erreicht wird.

Anwendung findet die Methode am häufigsten in den Bereichen E-Mail Marketing, Webshops, Webseiten oder zu SEO-Zwecken.

Was ändert ein A/B Test?

Beim Durchführen des A/B Tests wird die Zielgruppe (z.B. Webseiten-Besucher oder Newsletter-Empfänger) in zwei Gruppen A und B geteilt und deren Reaktionen auf das Testobjekt (z.B. Landingpage oder Newsletter) in zwei Varianten – Original und abgeänderte Version – gemessen und verglichen. Der A/B-Test grenzt sich vom multivariaten Test insofern ab, als nur eine Variable verändert und auf ihre Wirksamkeit hin getestet wird und nicht mehrere Änderungen gleichzeitig.

Ein A/B Test kann somit der Verbesserung der Usability oder der Steigerung der Conversion Rate dienen.

Mit Hilfe eines A/B Tests kann z.B. herausgefunden werden, wie man die Zahl von Anmeldungen auf einem Formular erhöhen kann bzw. was die Nutzer davon abhält, sich anzumelden. Dabei können etwa Wording, Länge des Formulars, Anzahl und Art der Felder, Design, Layout oder einzelne Farbgestaltungen sowie Bild-Text-Kombinationen u.v.m. auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Christian Eckhardt - Douglas ParfumerieIn unserer Interview Serie haben wir bereits in den letzten Jahren immer wieder spannende Personen aus der eCommerce Branche zum Gespräch gebeten – das werden wir auch im neuen Jahr 2016 so weiterführen und regelmässig interessante Online Händler, Dienstleister oder Influencer hier vorstellen.

Christian Eckhardt von Douglas im Interview

Beginnen wollen wir mit Christian Eckhardt, dem eCommerce Verantwortlichen bei Douglas – Douglas ist ja derzeit noch Führender der A-COMMERCE Shoptest Reihe.

Douglas Online Handel

Online mit Parfum zu handeln – das klingt für viele Konsumenten im ersten Schritt eigenartig, da man gerade eure Produkte riechen und somit erleben musste. Wie seid ihr als Douglas an diese Herausforderung heran gegangen, die Limitierung „Bildschirm“ bestmöglich zu umgehen?

Man sollte annehmen, dass wir in unserem Bereich hauptsächlich von Nachkäufen profitieren würden. Allerdings sind bei uns online auch Neuheiten wirklich ein sehr starker Impuls. Die Tools mit denen wir versuchen unseren Kunden die Produkte näher zu bringen sind unter anderem: die Kundenbewertung, Proben (jeder Kunde erhält bei jeder Bestellung 2 Gratis-Proben), gute Fotos und Produktbeschreibungen und natürlich unser Blog.

träger eCommerce und Konsumentenansprüche

Vielen Konzernen wird oft (zum Teil zurecht) vorgeworfen, bei Änderungen sehr langsam und träge zu agieren – wie ist Douglas im eCommerce Bereich hier aufgestellt? Gerade in unserer Branchen ändern sich Konsumentenansprüche doch sehr schnell

Wir sind hier international und national sehr gut aufgestellt. Hier profitieren wir  von den Erfahrungen aus ganz Europa. Natürlich ist der Konsumentenanspruch bei Multichannel Unternehmen immer wieder eine Herausforderung und auch wir arbeiten daran die Umsetzungen noch schneller um zu setzen.

Detailverliebtheit im Douglas Online Shop

Schon unseren Testerinnen ist die Detail-Verliebtheit im Online Shop aufgefallen (Bsp.: Fehlertolerante Suche) – wie ist Dein Team hier aufgestellt, wie geht ihr auf die Suche nach neuen Features, worauf legt ihr Wert?

Die Usability wird laufend mittels A/B Testing geprüft und auch an jeder Stelle im Shop ausgewertet. Wir versuchen bei den Weiterentwicklungen aber so gut wie möglich am Puls der Zeit zu sein. Österreich fungierte zum Beispiel als Douglas Testland für die Same Day Delivery (in Wien).

Multichannel bei Douglas

Multichannel & NoLine sind zwei Begriffe für den selben Zweck – der Kunde soll bei jedem Touchpoint mit dem Unternehmen die selbe Qualität spüren. Wie war es bei Douglas, wurde der Shop zu Beginn von der Filial-Struktur eher als Konkurrenz gesehen und wenn ja, wie seid ihr damit umgegangen?

Ja, zum Beginn wurden wir als Konkurrenz angesehen. Mittlerweile ist aber das Verständnis vorhanden, dass für ein erfolgreiches Unternehmen beide Kanäle notwendig sind. Unser Ziel ist es, unsere Kunden für beide Welten zu begeistern, indem wir sowohl Online und Offline auf die Vorteile der anderen Welt hinweisen.

Herausforderungen im eCommerce

Was sind Deiner Meinung nach die nächsten grossen Herausforderungen für eCommerce Unternehmen in den kommenden 2 -3 Jahren?

Natürlich die immer größere Anzahl von Mitbewerbern, der Preiskampf und hier kommt natürlich wieder das Thema auf Kundenansprüche so schnell wie möglich reagieren zu können. Hier sehe ich unter anderem das Carrier-Thema. Ein weiterer Punkt ist dem Kunden eine noch größere Produktvielfalt bieten zu können.

Christian Eckhardt über Wünsche im eCommerce

Wenn Du einen Wunsch als Online Händler frei hättest – welcher wäre das?

Alle Online Kosmetikeinkäufe sollten in Zukunft über den Douglas Online Shop erfolgen aber Scherz bei Seite. Mein Wunsch wäre dass Hersteller und Lieferanten flexibler werden was Online betrifft. Hier ist noch Nachholbedarf vorhanden. Und eine noch stärkere Verknüpfung zwischen Online und Offline würde ich mir wünschen. Das ist unser Vorteil gegenüber den reinen Online-Händlern.

Was bedeutet Usability einer Website oder Webshops

Usability beschreibt die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite, eines Online Shops oder schlichtweg Software-Ergonomie und gehört zu den wichtigsten Argumenten, wenn es um den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen geht. Je besser die Usability einer Webseite oder eines Webshops ist, umso leichter können sich die Nutzer auf der Seite zurechtfinden und die Chancen steigen, dass Kunden zu einer höheren Kaufbereitschaft tendieren.

Auch trägt die Usability zu einer gewissen Kundenbindung bei. Es ist nämlich für uns als tägliche Internet-User so, dass dort, wo man sich gerne aufhält, da bleibt man auch länger und kehrt gerne wieder zurück. Somit ist die Usability einer Webseite ein Schlüsselkriterium, um Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und in weiterer Folge zu verkaufen.

Durch eine gut durchdachte Usability-Strategie generiert man auf seiner Website viel mehr Aufmerksamkeit, was sowohl Analytics Zahlen aber auch Conversions in die Höhe schießen lässt.

Ein benutzerfreundlicher Auftritt zeugt auch von Qualität – User und Kunden lieben es, wenn sie sich gut aufgehoben fühlen; wenn man ihnen das Gefühl gibt WICHTIG zu sein. Deshalb spielt die richtige Ausrichtung und Planung auch bei einem solchen Projekt eine sehr große Rolle.

Um die Usability einer Seite zu verbessern oder eine bereits gute Benutzerfreundlichkeit beizubehalten, gibt es unterschiedliche Kriterien, die unbedingt eingehalten werden müssen. Diese kennen Seitenadministratoren, Web Designer und Grafiker am Besten. Hier selbt Hand an zu legen ist mehr schlecht als recht. ACHTUNG – dies sind keine Spielwiesen für diejenigen, die keine Ahnung von Design, zielgruppenspezifisches Such- bzw. Surfverhalten HTML, Javascript & Co. haben.

Nicht nur Grafik und Optik sind Kriterien für eine gute Usability – vor allem ist es wichtig, eine Website oder einen Onlineshop gebrauchstauglich zu gestalten. Hierzu zählen Responsive Design (!!), Verständlichkeit von Texten, Struktur, Produkbeschreibungen und vieles mehr. Die Meta-Ebene darf vor allem in den letzt genannten Punkten nicht zu kurz kommen – Immerhin gestaltet man eine Website oder Online Shop nicht nur für Maschinen (Stichwort SEO & SEA) sondern für User und Kunden.

Usability Tests

Wir als A-COMMERCE führen solche Usability-Tests für Websites und Online Shops durch. Jede Woche testen wir Online Shops aus der DACH Region auf Herz und Nieren und zeigen, wie es richtig – aber auch falsch gehen kann. Unsere neutrale Sicht von außen – quasi aus der Sicht des Konsumenten – gebündelt mit jahrelangem Branchen Know-How zeigt nach dem Test Tipps zum Thema Optimierung und Weiterentwicklung auf.

Ihr wollt euren Online Shop oder eure Website auf ihre Usability prüfen lassen? – Dann meldet euch unter office@a-commerce.at

Worauf schauen Online-Kunden als erstes, wenn sie einen Online-Shop im Internet besuchen? Auf das Firmenlogo? Auf die Rabattaktion? Oder auf Fotos von Personen? Eine Frage, die viele Online-Händler umtreibt. Die deutsche Softwarefirma EyeQuant hat in ihrer aktuellen Studie untersucht, worauf Kunden besonders achten, wenn sie online einkaufen. Gemeinsam mit der Universität Osnabrück haben die Forscher die Augenbewegungen von Probanden beim Online-Shopping analysiert und überraschendes festgestellt.

http://www.onlinehaendler-news.de/handel/studien/3406-eye-tracking-studie-online-shop.html

Die ECC in Köln hat wiedermal eine Studie durchgeführt, um herauszufinden, welche die beliebtesten Onlineshops in Deutschland sind.

online-shop_des_jahres_Überraschenderweise hat Zooplus den ersten Platz vor dem Musikhaus Thomann und Amazon belegt – das aCommerce Team gratuliert herzlichst zu diesem Erfolg, da wir wissen, wie viel Zeit und Energie die Jungs in München aufwenden, um den Konsumenten das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten!