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#IntegratedCommerce – neues GameChanger Buzzword

Sie versuchen es immer wieder. Mit verschiedenen Kampagnen erreicht Zalando entweder ihre Kunden (#seinichtaltmodisch) oder eben diejenigen, die Ahnung vom […]

Zalando und gaxsys

Sie versuchen es immer wieder. Mit verschiedenen Kampagnen erreicht Zalando entweder ihre Kunden (#seinichtaltmodisch) oder eben diejenigen, die Ahnung vom Fach haben. Sicher ist auf jeden Fall, sie haben es mit ihrer „neuesten“ Kampagne #integratedCommerce geschafft, dass sich die eCommerce Branche wieder über sie unterhält. Eine Neuheit, wie man sie bisher nicht gesehen hat. Scheinbar.

Aber wie innovativ ist Zalandos neuer Weg des besseren Kundenerlebnisses wirklich?

In der offiziellen Presseaussendung heißt es, dass die vernetzte Modewelt ein besseres Einkaufserlebnis für Kunden schaffen kann. Man möge sich vorstellen, man sieht den perfekten Schuh online im Shop und die passende Größe ist ausverkauft. Bisher war es nicht möglich herauszufinden, wo man diesen am schnellsten trotzdem finden kann. Am besten um die Ecke im (ehemaligen) Schuhladens des Vertrauens … Seit kurzem bestellt Frau ja nur mehr online.

Während Kunden Mode immer häufiger online suchen und kaufen, liegen trotzdem 90% der Modeartikel weiterhin in stationären Geschäften. Zalando hat es sich zum Ziel gemacht, gemeinsam mit online und offline Partnern, die Modewelt zu vernetzen und somit den Zugang zu Fashion-Produkten zu erhöhen.

Online suchen  – offline kaufen. Das kennen wir schon. Was ist neu?

Einen Testpiloten gab es bereits im Juni diesen Jahres, bei dem zwei Berliner Stores von Adidas direkt an den Zalando Online Shop angebunden wurden. Die Warenbestände wurden vom lokalen Geschäft digitalisiert und zugänglich gemacht. Somit war es möglich, Lieferungen von Adidas Produkten innerhalb eines Tages in Berlin über den Zalando Online Shop anzubieten. Bereits hier hat sich herausgestellt, dass solche Synergien schon sehr nahe an eine vernetzte Modewelt und somit der Vision von Zalando kommen.

Der nächste Schritt muss getan werden. Nicht nur große Partner mit starker Technologieexpertise sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Artikel bei Zalando zu verkaufen, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen. Gemeinsam mit gaxsys bietet Zalando kleineren lokalen Einzelhändlern an, mit geringem technologischen Aufwand zusätzliche Verkäufe von Onlinekunden zu generieren ohne einen eigenen Onlineshop aufzubauen und zu pflegen. Ausgewählte Bestellungen, welche bei Zalando eingehen, werden an teilnehmenden stationären Fachhändler weiter gegeben. Sobald diese die bestellte Ware vorrätig haben, können Mitarbeiter im Geschäft innerhalb von drei Stunden entscheiden, ob sie die Auftragsabwicklung selbst oder Zalando – wie üblich – die Bestellung übernimmt.

Zalando wagt Blick in die Zukunft

Ein Denk-Wandel beim Online Riesen? Laut Aussage des Konzernes selbst sind die überzeugt davon, dass in Zukunft Online- und Offline-Konzepte in der Modeindustrie nicht losgelöst voneinander existieren werden. Beide Welten werden und müssen viel enger miteinander verbunden werden. Der Kunde such sowieso nach seinem Lieblingsoutfit – ganz egal wo dieses zu finden ist. Diesem Kaufverhalten müssen sowohl Online Händler als auch der stationäre Handel gerecht werden und eine gemeinsame Plattform bilden. Es gilt Kunden, Marken, Einzelhändler und lokale Geschäfte miteinander zu verbinden.