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Wie die EU und nationale Einzelgänge die Branche bedrohen

Internationaler Handel über alle Grenzen hinweg – das ist der Leitgedanke einer global vernetzten Welt. Ein Traum für jeden mutigen Händler. Doch leider handelt es sich dabei nicht um die Realität. Ob nationale Regierungen oder EU-Vorschriften – immer wieder werden Unternehmen Knüppel zwischen die Beine geworfen. Teilweise werden Vorgaben sogar zu ernst zu nehmenden Problemen, die ganze Geschäftsmodelle in manchen Ländern unmöglich machen – bekannte Beispiele finden sich hier vor allem in der Share-Economy. Uber und Airbnb lassen grüßen. Doch nicht nur solche Unternehmen ächzen unter den Vorschriften. Auch einfache Online-Händler sind betroffen.

Eigentlich will die EU niemandem etwas böse. Ganz im Gegenteil. Man ist eigentlich darum bestrebt, den internationalen Handel voran zu treiben, Hürden abzubauen und es den Verbrauchern in der gesamten EU es einfacher zu machen, online einzukaufen. Keyword ist hier jedoch „Verbraucher“. Denn was für die gut ist, muss nicht auch für Gewerbetreibende gut sein.

Ausweitung der Beweislastumkehr

Bestes Beispiel dafür ist der Vorstoß der EU im Gewährleistungsrecht. In einem 2015 vorgestellten Richtlinien-Entwurf plante die Kommission die Gewährleistung EU-weit auf zwei Jahre deckeln. Für Händler aus bestimmten EU-Ländern tatsächlich eine äußerst positive Nachricht, bedenkt man, dass beispielsweise in Schweden drei Jahre und Irland bis zu sechs Jahre Gewährleistung gilt. Für deutsche oder österreichische Händler hingegen würde sich nichts ändern – hier gelten bereits zwei Jahre Gewährleistung. Wobei: In Österreich gibt es auch eine dreijährige Gewährleistungsfrist, allerdings nur bei  unbeweglichen Sachen wie einem Haus oder ähnlichem. Für bewegliche Dinge wie Bücher, Geräte oder vergleichbares sind es zwei Jahre. Aber wie man weiß, hat jede Medaille immer zwei Seiten. Denn ein anderer Vorschlag der EU-Kommission sieht die Ausweitung der Beweislastumkehr vor. Bislang geht das österreichische Recht davon aus, dass Mängel, die innerhalb der ersten sechs Monate nach Übergabe auftreten, das Produkt von vornherein mangelhaft war. Heißt im Klartext: der Verkäufer muss beweisen, dass dem nicht so war. Nach Ablauf der sechs Monate liegt die Beweispflicht beim Kunden. Der Vorschlag der EU-Kommission will die Beweislastumkehr allerdings auf 24 Monate ausweiten. Für Händler bedeutet das, dass sie selbst nach zwei Jahren nach dem Kauf noch beweisen müssten, dass das Produkt nicht mangelbehaftet verkauft wurde. Realistisch betrachtet ein Ding der Unmöglichkeit. Sollte ein harmonisiertes Gewährleistungsrecht mit zweijähriger Beweislast seitens des Handels wirklich kommen, dürfte zu erwarten sein, dass einige Händler durchaus die Preise anziehen werden – schließlich ist dann häufiger mit Umtausch oder Reparatur zu rechnen als bisher. Und die Kosten dafür müssen ja schließlich irgendwo wieder reingeholt werden.

Während auf der einen Seite die EU mit den unterschiedlichsten Vorschriften und Ideen daher kommt, ist die EU aber auch dazu da, gegen protektionistische Tendenzen von EU-Mitgliedstaaten vorzugehen. Denn tatsächlich werden von einigen Mitgliedstaaten Richtlinien nicht umgesetzt, umgangen oder verletzt. Ob Umsatzsteuerregelungen, Transportdokumente oder Importzölle: Unternehmen müssen selbst innerhalb des EU-Binnenmarktes einige Hürden überwinden. Je nach Land gibt es unterschiedliche Regeln, ab welchem Warenwert Lieferanten Steuern an das Bestimmungsland zahlen müssen. Die bürokratische Registrierung ist dabei nicht selten Grund für das Ablehnen von Aufträgen. Zudem fördern beispielsweise Staaten wie Frankreich oder Italien durch spezifische Anforderungen an Produktkontrollen, Verpackungen und Kennzeichnungspflichten heimische Produkte.

Brexit: Eigene Wirtschaft stärken? Internationale Kunden werden Alternativen suchen

Und wenn wir von protektionistische Tendenzen dürfen wir natürlich auch das ganze Thema Brexit nicht vergessen. Denn dieser ist ganz offensichtlich ein herber Rückschritt für den europäischen E-Commerce. Sobald der Brexit wirklich vollzogen ist, fällt der gemeinsame Binnenmarkt mit Großbritannien weg. Das Land wird dann wie ein sogenannter Drittstaat behandelt. Doch statt der eigenen Wirtschaft wirkliche Vorteile zu bringen, hat sich Großbritannien ordentlich was aufgebürdet – denn sehr wahrscheinlich wird es sich ein Kunde aus Österreich drei Mal überlegen, ob er tatsächlich bei einem britischen Händler kauft, da zusätzliche Kosten wie Zölle oder Einfuhrsteuern den grenzüberschreitenden Einkauf viel teurer und somit natürlich auch viel unattraktiver machen werden.  

Und um noch mal auf die beiden zu Anfang genannten Unternehmen zurück zu kommen: Uber und Airbnb haben bereits im Februar 2016 in einem offenen Brief, den insgesamt 47 Unternehmen unterzeichnet haben, an die EU mehr Unterstützung für die Idee der sogenannten Share Economy gefordert. In dem Brief wird unter anderem die Hoffnung thematisiert, dass durch den Einsatz der EU lokale und nationale Gesetze den Geschäftsideen nicht mehr weiter im Wege stehen bzw. diese begrenzen. Dass der Brief dabei nicht von ungefähr kommt, muss wohl kaum noch erklärt werden. Airbnb beispielsweise musste Anfang 2015 einen herben Schlag hinnehmen, als das Berliner Landgericht entschied, dass das Anbieten einer Mietwohnung auf dem Portal Airbnb einen so schweren Pflichtverstoß darstellt, dass der Vermieter den Mietvertrag fristlos kündigen dürfe. Der Airbnb-Konkurrent 9Flats hat sich wegen der schwierigen Lage sogar schon völlig aus der deutschen Hauptstadt zurückgezogen. Und auch Uber musste bereits einlenken, als ein Gericht die Nutzung der App in Berlin im Frühjahr 2014 verbot.

Im Rahmen des Songcontests 2015 hat die Stadt Wien die ganze Welt mit den Ampelpärchen überrascht und damit versucht, ein Zeichen für Diversität zu setzen. Ab sofort kann man Merchandise Produkte der Ampelpärchen über den Online Shop der Kreativpiloten kaufen – ein Grund für uns, den neuen Shop gleich unter die Lupe zu nehmen.

Der Ampelpärchen Online Shop

Der Ampelpaerchen.rocks Shop im A-COMMERCE Shoptest

Der Ampelpärchen Shop, der als Shopsystem WooCommerce nutzt, empfängt den Besucher gleich mit einem freundlichen und hellen Design. Auf der Startseite wird ein dreiteiliger Slider mit eigenen Fotos eingespielt und viel Wert darauf gelegt, die Merchandising Produkte in einem ansprechenden Umfeld darzustellen.

Die Geschwindigkeit des Shops leidet scheinbar durch die hochauflösenden Bilder und durch die Einbindung etlicher Plugins – in unserem Speed Test hat der Ampelpärchen Shop sowohl am Desktop als auch bei der mobilen Darstellung sehr schlechte Werte erzielt. Gerade bei typischen Casual Products, die vorrangig am Smartphone oder Tablet gekauft werden, muss hier dringend optimiert werden.

Der Google Speed Test des Ampelpärchen Online Shops

Die Darstellung auf mobilen Endgeräten ist wiederum sehr gut und übersichtlich gemacht und es macht Freude, im Shop zu stöbern. Leider wurde komplett auf eine Such-Funktion verzichtet – mir ist vollkommen bewusst, dass viele Händler dies gerade bei einem kleinen Sortiment als überflüssig erachten, dennoch sollte als Standard-Feature in einem Shop eine, wenn auch rudimentäre, Suchfunktion angeboten werden.

Die Kategorie-Einteilung ist wiederum sehr sinnvoll angelegt – es kann nach Männern, Frauen und Kindern selektiert werden. Nach der Auswahl komme ich auf eine Komplett-Übersicht des Sortiments, welche noch sehr überschaubar ist. Sollten zusätzliche Produkte hinzukommen, wird es notwendig sein, weitere Filter zu Größen / Verfügbarkeit oder zu Bewertungen hinzuzufügen.

Die Darstellung der Produkte ist vorbildlich ausgefallen – es wurden schöne Fotos sowohl am Menschen als auch auf einem ansprechenden Untergrund eingefügt. Die Beschreibung ist ausführlich und es werden sogar die Abmessungen der Models eingefügt, sodass man für sich selbst entscheiden kann, welche Bekleidungsgröße am besten zu einem selbst passt.

Die Produktdarstellung des Ampelpärchen Rocks Shops ist vorbildlich gelöst

Ein Fehler, der uns hier beim Testen aufgefallen ist: Es werden Produkte im Shop angezeigt, bei denen als Verfügbarkeit „nicht lieferbar“ angezeigt wird – hier sollte im Shop die Einstellung vorgenommen werden, dass Produkte bei Nicht-Verfügbarkeit automatisch ausgeblendet werden.

Wenn ich als Konsument nun mein Wunsch-Produkt gefunden habe und dieses in den Warenkorb legen möchte, aber noch keine Größe ausgewählt habe, erscheint ein PopUp. Diese Fehlermeldung ist leider noch nicht auf den Shop abgestimmt. Generell sollte hier aber nicht mit PopUps gearbeitet werden, sondern fehlende Auswahlen farblich gekennzeichnet werden.

Fehler-PopUp im Ampelpärchen Online Shop

Checkout

Der Checkout-Bereich ist schon sehr modern als OnePage-Checkout gestaltet und bietet dem Konsumenten den Vorteil, alle Informationen und Daten auf einem Screen zu überblicken. Als Zahlungsarten stehen dem Kunden Kreditkarten & PayPal zur Verfügung – hier fehlt klar die SOFORT-Überweisung und im Idealfall auch noch der Rechnungskauf für Erst-Käufer.

Auffällig sind im Warenkorb die EUR 4,90 Versandpauschale. Auf den ersten Blick sehr teuer, wenn man jedoch die AGBs durchliest, sieht man, dass dafür der Retourenversand kostenlos ist. Dies sollte man im Checkout dem Kunden auch optisch anzeigen, da dies sonst ein Dropout-Point im Checkout sein könnte.

Lieferung, Kundenservice & Retoure

Die Lieferung hat problemlos funktioniert: die Versanddauer betrug drei Arbeitstage und war somit noch im vertretbaren Bereich. Neben dem bestellten Shirt waren auch zwei Ampelpärchen.rocks Sticker, Lieferschein, Rechnung und Rücksende-Aufkleber dem Paket beigefügt. Das ist absolut vorbildlich, denn immer weniger Unternehmen bieten diesen Service ihren Kunden an.

Das Ampelpärchen-Team war im Bereich Kundenservice sehr gut, uns wurde sofort weitergeholfen – schnell & unkompliziert!

Fazit

Der Ampelpärchen Shop ist noch sehr jung und macht dabei schon sehr viel richtig – Hauptkritik-Punkt ist auf jeden Fall der Speed des Shops, hier sollte dringend nachgebessert werden, außerdem fehlen einige grundlegende Features wie die Suchfunktion sowie Filtermöglichkeiten bei den Produkten.

Die Ausgangslage ist schon sehr gut – das Ampelpärchen-Team macht gerade bei dem Thema Kundenservice alles richtig – wenn mit derselben Detailliebe noch die letzten Kritikpunkte ausgebessert werden, hat der Shop eine große Zukunft vor sich!

Somit bekommt der Ampelpärchen Online Shop von mir 119 von 145 Punkten – Befriedigend, aber an der Grenze zum Gut!

Tester: Stephan Grad; verwendeter Browser: Chrome, verwendetes mobiles Testgerät: Sony Xperia Z5 Compact/iPad Mini 1. Gen Dieser Test und die damit verbundene Bewertung stellt lediglich die persönliche Meinung des Testers dar und bezieht sich nur auf eine durchgeführte Testbestellung. Die gesammelten Erfahrungen sind daher nicht zwangsläufig repräsentativ für die grundsätzliche Qualität des getesteten Shops. Alle Tests wurden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Dieser Test stellt keine Rechtsberatung dar!
Recap 8. Online Händler Treffe

Zum achten Mal bereits hat sich die Österreichische eCommerce & Online Handels Branche zu einem A-COMMERCE Event getroffen – diesmal waren wir in Salzburg bei elements.at, welche uns als Gastgeber ihr Büro zur Verfügung gestellt haben.

In diesem sensationellen Ambiente war es uns eine Freude, eines der bisher grössten A-COMMERCE Online Händler Treffen mit über 100 Besuchern und einem sehr spannenden Mix aus Händlern & Dienstleistern zu eröffnen.

Ziel unserer Events ist es, Entscheidungsträger aus den Bereich Handel, Produktion und Dienstleistung, egal ob sie bereits aktiv im eCommerce & Online Handel tätig sind oder gerade den Einstieg in den Online Verkauf planen, zusammen zu bringen und zu vernetzen – denn so können wir einen ungezwungenen Erfahrungsaustausch in angenehmer Atmosphäre sicherstellen

Begrüssung und die Zukunft des Content Commerce

8. A-COMMERCE Online Händler TreffenNach einer kurzen Einleitung von mir mit dem Hinweis für die vielen erstmaligen A-COMMERCE Besucher, dass wir bei unseren Events alle per „Du“ sind, hat Hausherr Dietmar Rietsch die Vortragsreihe eröffnet und die Anwesenden sehr humorvoll, aber auch eindringlich auf die Herausforderungen der heutigen eCommerce & Omnichannel Welt hingewiesen. Denn nicht nur Konsumenten sind die einzige Herausforderung in der immer komplexer werdenen Online Welt, sondern gerade nicht gut aufeinander abgestimmte interne Silo Systeme hindern erfolgreiche Skalierung und Innovationen.

User Generated Content ist wichtig

Recap 8. Online Händler TreffeWie wir alle wissen, ist User generated Content inzwischen zu einem essentiellen Baustein für erfolgreichen Handel geworden und darüber hat Uwe Fricke in seinem Vortrag gesprochen – man muss seinen Kunden durchaus zutrauen, ihre Meinung zu sagen und gerade kritischen Input ernst nehmen, denn man kann dadurch sehr schnell potentielle Fehlerquellen aufdecken und so permanent an einem besseren Einkaufserlebnis für Kunden arbeiten.

Ein neuer regionaler Marktplatz für Österreich

An diesem besseren, aber auch fokussierterem Einkaufserlebnis arbeitet auch shöpping, der neue Marktplatz der Österreichischen Post, den Eric Hofmann den versammelten Händlern vorgestellt hat und einen kurzen Einblick über dieses sehr spannende Projekt gegeben hat – wir sind schon auf die erste Beta Version gespannt.

Die Suche – ein Touchpoint der leider oft vergessen wird

Recap 8. Online Händler TreffeNach einer kurzen Pause zur Stärkung und erstem Netzwerken hat uns Doris Paramythis in die Geheimnisse einer guten Suche im Online Shop eingeführt und sehr eindrücklich auch das bestätigt, was wir in vielen Online Shop Tests regelmässig bestätigen: Leider hat die Suchfunktion noch nicht jene Aufmerksamkeit bei vielen Online Händlern erhalten wie zb das Thema SEO, obwohl gerade in diesem Einkaufsprozess die Absprunggefahr bei Neukunden überaus gross ist. Jedoch nicht jede Suche passt zu jedem Händler – auch hier gibt es Unterschiede je nach Ausrichtung, Produkt und Branche.

Payment – oft ungeliebt, aber enorm wichtig

Recap 8. Online Händler TreffeLast but not least hat uns Christian Renk nochmals die Bedeutung des richtigen Payment Mixes vor Augen geführt, um im aller letzten Punkt des Checkouts nicht noch potentielle Kunden zu verlieren…und Payment muss nicht langweilig sein, sondern es kann auch tatsächlich dazu führen, dass das tägliche Leben für uns Konsumenten einfacher wird, wie auch am Beispiel des öffentlichen Verkehrs in Schweden aufgezeigt wurde.

Bevor es zum allseits beliebten Networking Teil der Veranstaltung gegangen ist, war es Zeit sich bei euch, den Besuchern, zu bedanken – A-COMMERCE gibt es nun fast 3 Jahre, und von Treffen zu Treffen kommen immer mehr Händler zu uns, um sich über News & Trends zu informieren und interessante Menschen für einen Erfahrungsaustausch kennenzulernen. Das freut uns sehr, und wir ersuchen euch: Wenn euch unsere Events gefallen, wenn ihr neue Insights mitgenommen habt, dann bitte teilt die Informationi über A-COMMERCE, sagt es euren Bekannten, Freunden und Geschäftspartnern, welche in ähnlichen Bereichen tätig sind denn wir wollen in den kommenden Jahren noch mehr Personen in unserer Branche kennenlernen und somit weiter wachsen!

Nach einem vorzüglichen und reichhaltigen Abendessen hatten wir die Casions Austria bei uns zu Gast, welche mit einem BlackJack und einem Roulette Tisch für alle Spielbegeisterten eine gute Gelegenheit boten, neben dem Netzwerken auch den Nervenkitzel des Gamings hautnah zu erleben.

Wir möchten uns nochmals bei allen Besuchern, Freunden, Sponsoren und dem Gastgeber bedanken – es war ein ausgesprochen gelungenes Event, wir freuen uns sehr über das ausgezeichnete Feedback und freuen uns schon jetzt darauf, viele von Euch beim nächsten A-COMMERCE Treffen (3. A-COMMERCE Masters) wieder begrüssen zu dürfen!

Weitere Photos zum Event findet ihr auf unserer Facebook-Seite

Recap 8. Online Händler Treffe

 

Chance, aber auch Herausforderung für Unternehmen

Auch im eCommerce heißt es: Auf zu neuen Ufern und Umsatz jenseits der Landesgrenzen generieren. Aber welche Aspekte müssen bei der Internationalisierung berücksichtigt werden, um den reibungslosen Ablauf vor Ort garantieren zu können / zu gewährleisten? Im Rahmen dieses Vortrages werden die klassische „Stolpersteine“ im internationalen Fulfillment aufgezeigt sowie die zugehörigen Chancenansätze vorgestellt und Empfehlungen zur praktischen Umsetzung gegeben.

Andreas Kreickmann ist Speaker am A-COMMERCE Day

Fulfillment im eCommerce - A-COMMERCE DayAndreas Kreickmann ist für den Vertrieb der PVS Gruppe, einem führenden Dienstleister der Fulfillment-Branche mit Hauptsitz in Neckarsulm, verantwortlich. Das Unternehmen verfügt über Standorte in Deutschland, Italien und den Niederlanden und ist Mitbegründer des internationalen Netzwerks „F4E-Fulfillment for Europe“. Er ist seit 1998 im Bereich Versandhandel & eCommerce tätig und verfügt sowohl über vertriebliche als auch operative Erfahrung. Nach seinem Studium der Betriebswirtslehre hat er die Vertriebsstrukturen des Handels kennen gelernt, sodass ihm daraus in Verbindung mit den Onlineprozessen eine profunde Multi-Channel-Expertise erwachsen ist.

A-COMMERCE Day Aussteller – D10 bis D14

Greyhound ist Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015 D10 Bereits seit 1999 widmen sich GREYHOUND dem Thema Kundenservice und einem bestmöglichen Serviceerlebnis für den […]

A-COMMERCE Day am 22.10.2015

Greyhound ist Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015

Greyhound Aussteller am A-COMMERCE Day

D10

Bereits seit 1999 widmen sich GREYHOUND dem Thema Kundenservice und einem bestmöglichen Serviceerlebnis für den Händler, als auch für den Kunden. Basierend auf jahrelanger Erfahrung, hilft GREYHOUND heute beim Management der anfallenden Kundenkommunikation und führt wichtige Funktionen aus CRM- und Ticketsystem in einer zentralen Plattform zusammen: E-Mails-, Chats, Faxe-, Telefonanrufe und Briefe können vom gesamten Team bearbeitet werden – von überall und von unbegrenzt vielen Nutzern gleichzeitig. Wiederkehrende Arbeitsabläufe lassen sich mit Hilfe von Workflows im Handumdrehen automatisieren, stark vereinfachen und zu gleich sicherer gestalten. Für die Optimierung weiterer Prozesse lässt sich emMida nahtlos anbinden. Für den eCommerce entwickelt, hilft GREYHOUND heute bereits mehr als 500 Unternehmen bei der Organisation sowie der Optimierung ihres Informations- und Kommunikationsaufkommens.

Shopware AG ist Aussteller beim A-COMMERCE Day

Shopware AG ist Aussteller beim A-COMMERCE Day in Wien

D11

Die shopware AG ist ein deutscher Softwarehersteller für Online-Shopsysteme. Gegründet im Jahr 2000, konzentriert sich das Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern derzeit auf sein Kernprodukt Shopware 5, eine neuartige und führende Shopsoftware für Unternehmen und Online Shops jeglicher Größe. Mit aktuell mehr als 48.000 Kunden und über 1200 Vertriebspartnern ist die shopware AG einer der erfolgreichsten Hersteller von Shopsoftware und außerdem einer der größten Innovationstreiber im deutschen eCommerce. Als Aktiengesellschaft ist das Unternehmen zu 100 Prozent inhabergeführt, unabhängig, eigenkapitalfinanziert und gewährleistet somit ein hohes Maß an Flexibilität.

Shopware steht für ein Ziel: Das Einkaufserlebnis im Internet nachhaltig zu verbessern. Das Unternehmen stecken viel Liebe ins Detail und stellt hohe Ansprüche an sich selbst. Sie leben jeden Tag ihre Kreativität frei aus und lassen Freude, Schaffenskraft und Inspiration in ihr Produkt mit einfließen. Viel Aufwand wird für die Zukunftsforschung betrieben, denn sie wollen Innovationstreiber bleiben um sicher zu stellen, dass sie Software nicht nur für das Internet entwickeln, sondern für den Menschen, der sie benutzt. Shopware ist für alle und jeden. Entwickelt mit und für den Händler.

Econda ist Aussteller am A-COMMERCE Day 2015 #ACDay15

econda ist Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015

D12

econda zählt zu den führenden Anbietern von Webanalyse und Personalisierungs Lösungen auf dem europäischen Markt. Mit den Data-Driven eCommerce und Content Suites bietet econda Komplettlösungen für datengetriebenen und kundenzentrierten eCommerce und Digital Relationship Management. Die Data-Driven Suites vereinen sechs Produkte von der Shop, Site oder Portal Analyse bis zum Cross Selling, mit denen die gesamte Bandbreite für ein datengetriebenes und kundenzentriertes E-Business abgedeckt werden. Ein weiterer starker Vorteil für alle econda Kunden ist die geballte Marketing Automation Kompetenz unter dem Dach der Performance Interactive Alliance. PIA Performance Interactive Alliance ist eine der führenden Agenturgruppen für Digital Strategy, Automation und Services. Gemeinsam mit Performance Media, Blue Summit und DELASOCIAL verbinden wir Content, Channels und Commerce unter einem Dach. Die Bündelung der Expertise schafft die Basis für eine ganzheitliche Betrachtung digitaler Marketingprozesse.

Die klar kommunizierte Zielsetzung von econda ist: „Wir treten dafür an, Werte aus E-Commerce Daten zu schaffen. High-End Web-Analyse und Recommendation Lösungen, begleitet durch die Expertise aus unzähligen erfolgreichen Projekten: damit helfen wir unseren Kunden, ihren Erfolg im E-Commerce nachhaltig zu maximieren. Wir setzen uns anspruchsvolle Ziele und genießen den Weg dorthin. In einer Atmosphäre, die Erfolg fördert – stets orientiert an unseren Unternehmenswerten.“

pixi ist Aussteller beim A-COMMERCE Day 2015

pixi ist Aussteller am A-COMMERCE Day 2015

D13

Die pixi* Software GmbH ist ein international tätiges Softwareunternehmen mit Hauptsitz in München, das sich auf die Entwicklung von Software für den internetbasierten Versandhandel spezialisiert hat. Als Preferred Business Partner des Bundesverbands des deutschen Versandhandels (bvh) wurden sie Preisträger des Innovationspreises 2012 und zählen mit ihren Niederlassungen in München, Leipzig und Slowenien (Šenčur) zu den führenden Herstellern von Versandhandelssoftware im eCommerce.

pixi* ist eine für den eCommerce optimierte Warenwirtschaft, die ihren Kunden dabei hilft, Ihre Auftragsabwicklung so effizient wie möglich zu gestalten – stets mit dem Ziel manuelle Prozesse zu automatisieren. Mit pixi* können alle Versand- und Logistikprozesse automatisiert, diese mit Kommunikationsabläufen vernetzen und Zahlungen automatisch abgewickelt werden. Mit der konzipierten Versandhandelssoftware haben sie ein vollständiges eCommerce-Backend-System entwickelt, das den spezifischen Branchenanforderungen im Online-Handel umfassend Rechnung trägt und dabei die Warenwirtschaft und alle zentralen Geschäftsprozesse abdeckt. Dabei setzt das Unternehmen auf das agile softwareentwicklungsframework Scrum, arbeitet in kurzen Entwicklungszyklen und reflektiert sich ständig im Tun, um sich kontinuierlich zu verbessern. Durch die offene Architektur und viele Schnittstellen fügt sich pixi* nahtlos in andere Systemumgebungen ein.

Actindo ist Aussteller am A-COMMERCE Day 2015

Actindo ist Aussteller am A-COMMERCE Day am 22.10.2015

D14

Die Actindo GmbH wurde 1988 gegründet und ist heute mit mehr als 2.600 Kunden ein in Deutschland führender Hersteller von Enterprise Cloud-ERP-Software. Actindo bietet eine cloudbasierte ERP-Software zur umfassenden Integration von Produktdaten, Geschäftsprozessen und allen Verkaufskanälen innerhalb einer Lösung – ob Webshop, Mailorder, Filialen, M-Commerce oder auch Marktplätze. Für Omni-Channel-Commerce – global, durchgängig und automatisiert.

Neben seiner TÜV-geprüften Cloud-ERP-Software bietet Actindo zudem ein vollständiges Servicepaket für die Erstellung und den Betrieb von Onlineshops. Als zentraler Ansprechpartner dirigiert Actindo sämtliche strategischen, prozessualen, kreativen und technologischen Herausforderungen und ist mit seinem „Actindo Managed E-Commerce“ Portfolio ein erfolgreicher Partner für viele europäische Markenhersteller. Im Jahre 2012 wurde die Actindo GmbH für ihre gleichnamige Software als „Cloud ERP-Software des Jahres“ durch das Center of Enterprise Research der Universität Potsdam ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2015 die Auszeichnung best in eCommerce für die ERP Integration bei Lieferello. Ganz aktuell wurde Actindo im September  als ERP System des Jahres 2015 in der Kategorie KMU ausgezeichnet.  Zu den Referenzkunden zählen unter anderen: Carrera, Deutsches Rotes Kreuz, Eterna, Der Feinschmecker, Golf.de, Jedox, Lieferello.de, Nanu-Nana,  Schulranzen-Onlineshop.de, red dot design award, Terra-canis.de, Troika, Wave Music.

Disclaimer – Informationen über Unternehmen

Disclaimer: Jegliche Informationen über die hier angeführten Unternehmen stammen aus den internen Abteilungen der Unternehmen selbst oder durch Entnahme von Informationen der Websites und Pressecorner.

Benjamin Boltner

Fashion eCommerce ist der älteste und auch bekannteste Teilbereich des eCommerce in Europa und war das erste Betätigungsfeld vieler Katalogversender im Neuland „Internet“. Daher freut es mich sehr, heute Benjamin Boltner von Madeleine Mode im aCommerce Interview begrüssen zu dürfen.

Benjamin – Madeleine Mode ist seit 20 Jahren im Bereich der hochwertigen Damenmode tätig und wie es seit damals üblich ist, habt Ihr neben dem Online Shop auch immer noch den bekannten Mode-Katalog, den ihr euren Kunden zuschickt.

Kannst du unseren Lesern erzählen, inwieweit es gerade für euer Kundenklientel wichtig ist, diese beiden Kanäle anzubieten und welche Präferenzen eure Kunden aufzeigen?

Hallo Stephan, zuerst einmal herzlichen Dank für deine Interview-Einladung. Wir sehen uns mittlerweile als Multi-Channel-Mode-Marke und möchten daher unseren Kundinnen ein tolles Einkaufserlebnis auf dem von ihr bevorzugten Kanal bieten. Ob Katalog, Shop oder App soll die Kundin entscheiden, aber wir finden, dass in unserem Preissegment unsere Kundinnen nicht zu einem bestimmten Kanal „gezwungen“ werden sollen. Allerdings beobachten wir in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung des Kanals Webshop,  über den bald jede 2.te Bestellung getätigt wird. Der Katalog dient für sehr viele Kundinnen nach wie vor als wichtige, unverzichtbare Inspirationsquelle und Anstoss zur Bestellung. Bei der Bestellung an sich überwiegen dann sicherlich die Vorteile des Online-Shops, in dem man unabhängig von Öffnungszeiten das gesamte Sortiment benutzerfreundlich erleben kann.

Benjamin Boltner

Fashion eCommerce ist spätestens seit Zalando in aller Munde – sowohl bei Investoren, aber natürlich auch bei den Konsumenten. Auf Seiten der Online Händler gilt jedoch die Fashion eCommerce Branche als Königsdisziplin, da es harten Wettbewerb und einige spezielle Probleme wie zb. die Retourenproblematik gibt – wie ist das in eurem Fall?

Da wir ja über 20 Jahre im Distanzhandel tätig sind, haben wir bereits Einiges an Erfahrung mit den versandtypischen Bereichen wie beispielsweise Retouren. Wir finden auch, dass das selbstverständlich zu unserem Geschäftsmodell dazugehört, denn man soll ja „in Ruhe zuhause“ anprobieren können – ein klarer Vorteil gegenüber dem stationären Geschäft mit überfüllten Strassen und Umkleiden. Dennoch ist das Thema Retouren ein sehr wichtiges Thema für die Zukunft, da sicher auch jede Kundin den Gang zur Post für die Retoure vermeiden möchte. Dazu werden dann bessere Bilder, Freisteller, 360 Grad-Ansichten , Videos, oder Grössenberatungs-Tools sicherlich eine immer grössere Rolle spielen, damit Retouren vermieden werden können. 

Ihr seid in einige Ländern Europas vertreten – welche Unterschiede merkt ihr gerade in UK zu Kontinental-Europa nicht nur in Hinsicht auf die Kunden, sondern auch auf die Anforderungen seitens der eCommerce Infrastruktur, Payment, Logistik etc.

Das Thema Infrastruktur ist ein Thema, was man je nach Land unterschiedlich angehen muss, denn jedes Land hat sowieso andere Kundinnen, aber auch seine technischen Besonderheiten. Dazu arbeiten wir je nach Land mit unterschiedlichen Logistikdienstleistern zusammen. Auch im Bereich der Zahlungsarten sind wir mit dem im Land bevorzugten Zahlungsarten unterwegs. Gut ist es in dem Zusammenhang einen Payment Service Provider zu haben, der Erfahrung in den verschiedenen Märkten hat. Um Synergieeffekte optimal zu nutzen gilt bei uns als internationale Marke „Soviel Standardisierung wie möglich, soviel Individualisierung wie nötig“, um den Markt optimal und effizient bearbeiten zu können.

Das Thema Internationalisierung ist ja gerade für viele kleinere Händler immer ein sehr Schwieriges, da das Handling der Bestellungen aufwändiger wird, aber natürlich auch in Kundenservice in der jeweiligen Landessprache investiert wird. Gibt es bei Madeleine Mode den Ansatz, noch weitere Länder zukünftig zu beliefern?

Auch für MADELEINE Mode ist es natürlich ein Thema, zu wachsen und weitere Märkte zu entdecken – hier sind wir regelmässig in Prüfung.

Gibt es Entwicklungen im eCommerce, die euch in den letzten Monaten vor ganz spezielle Herausforderungen gestellt haben?

Vor allem das Thema Mobile ist ein sehr interessantes Thema mit extrem viel Potential, welches aber stark an technische Investitionen geknüpft ist. Verschiedene Betriebssysteme, eine Vielzahl an Bildschirmgrössen und eine extrem schnelle Entwicklung erfordern eine gute technische Basis und eine Mobile-Strategie, die man sorgfältig entwickeln muss.

Wenn du Dir etwas für die Österreichische eCommerce Branche wünschen dürftest, was wäre das?

In Österreich vermisse ich eine grosse eCommerce-Veranstaltung, die alle eCommerce-Bedürfnisse einmal im Jahr abdeckt – so einen österreich-spezifischen Branchen-Treff zwischen Anbietern, Dienstleistern und Agenturen.

Über Benjamin Boltner:
Benjamin Boltner ist Leiter eCommerce bei MADELEINE Mode für die Märkte Österreich & Schweiz.  Nach seinem Berufsakademie-Studium zum Diplom-Betriebswirt (BA) bei der Quelle Versand AG in Fürth war er zunächst als jr eCommerce Manager bei der Quelle Schweiz Versand AG tätig. Danach wechselte er zu MADELEINE Mode und verantwortet seit 7 Jahren den eCommerce-Bereich für Österreich & Schweiz.