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Weiterbildung Digitalisierung

Bildung. Digitalisierung. Zukunftspotential. Das sind eigentlich Begriffe, die perfekt miteinander harmonieren müssten. Systeme und Entwicklungen, welche Hand in Hand gehen sollten. Doch haben wir leider immer wieder erkennen und selbst spüren müssen, dass das aktuelle Bildungsangebot in den Bereichen Digitalisierung, Business Development und eCommerce zu wünschen übrig lässt. Zu wenig spürt man hier den Fortschritt, welchen Unternehmen vorantreiben möchten. Wie denn auch, wenn man sich als zukunftsorientiertes Unternehmen auf Studienpläne aus dem Jahre 2000 verlässt. Dann glaubt man auch noch, dass Bachelor Absolventen und Master-Minds frisch und vor allem „allwissend“ von der Uni kommen? Falsch gedacht.

Denn oft ist es so, dass eben diese frisch-gebackenen Titelträger die Weisheit scheinbar mit dem großen Löffel gefressen haben und dieser Abschluss gepaart mit Praktika in diversen Konzernen als Nummer 123456 ausreichen, um im Business Berge zu versetzen. Wir wollen hier nicht alle über einen Kamm ziehen, sondern die Denke der Unternehmer in erster Linie etwas durchbrechen und aufzeigen, dass es Erfahrung nicht im Studium zu lernen oder gar zu kaufen gibt. Der deutsprachige Raum ist – kein Geheimnis – sehr Titel-fokussiert. Viele Unternehmer glauben, dass ein Studium der Garant für Wissen und Erfolg bei neuen, jungen Mitarbeitern ist. Die Vorstellungen von einem fertigen Bachelor- oder sogar Master-Studium und die damit einhergehende Erwartung an diese „Frischlinge“ aber auch die dementsprechende Entlehnung scheinen hier aber immens auseinander zu driften. u wenig hinterfragen Wirtschaftstreibende das Bildungssystem bzw. noch viel weniger implizieren sich diese darin.

In vielen Fachhochschulen tragen bereits erfahrene CEOs oder Unternehmenssprecher sowie Sales-Menschen vor. Die Anforderung seitens der Bildungseinrichtung an diese ist trotzdem – wissenschaftlich vorzugehen. Natürlich, denn bei E-Mails und Business Deals muss auch ordentlich zitiert werden. Immerhin ist das ein wichtiger Punkt in einem Pitch oder einem Strategiekonzept. NOT. Das wahre Business scheint hier bei Lehrgangsleitern nicht angekommen zu sein. Trotzdem besteht immer wieder Hoffnung und ein Licht am Ende des Tunnels.

Die ersten Ansätze gibt es in Österreich (wir wissen aktuell wenig über das Geschehen in Deutschland bescheid) bereits. Beispielsweise hat die Werbeakademie in Österreich mit ihrem Angebot schon gut aufgerüstet. eCommerce Lehrgänge, Online Marketing und Kommunikations-Ausbildung aus erster und vor allem praktischer Hand. Keine Dr. Dr. Univ. Professoren, sondern Business People aus großen erfolgreichen Konzernen aber auch kleinen Beratungsagenturen, welche sich ihr Wissen selbst anlernen mussten und so erfolgreich geworden sind. Doch wo bleiben Institutionen wie die Wirtschaftsuniversität oder die praxisorientierten Fachhochschulen? Kann es wirklich Status Quo und ein Qulitätsmerkmal sein, dass Lehrende mit der Tatsache werben, dass sie bereits „seit Beginn des Internets“ mitdabei sind? So what? Solange diese „lehrende“ Person nicht im Stande dazu ist, das Wissen, was in diesen unzähligen Jahren Internet angefallen ist, auch auf junge Talente zu projizieren, denen man nicht erzählen muss, wie normal ein Facebook Auftritt eines Unternehmens ist, hilft die längste Twitter Präsenz kein bisschen weiter. Das kann nicht der Qualitätsanspruch an Hochschulen sein.

Lebenslanges Lernen

Weiterbildung ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum – dessen sind sich auch Wirtschaftstreibende sicher. Bildung ist oft die Voraussetzung für Arbeitsplätze. Unternehmen kämpfen um die Besten und müssen mit den Mitbewerbern zwischen hoch- und niedrigqualifizierten Beschäftigten wählen. The war for talents – ein bekanntes Thema, mit dem sich bis dato nur die HR-Branche befasst hat.

Einmal einen Job bekommen und anschliessend nie wieder lernen kann aber auch kein Erfolgskriterium sein. Vor allem mit der voranschreitenden Digitalisierung ist Weiterbildung ein wichtiges Thema. Etwas, das heute aktuell ist, kann in 2 Wochen wieder hinfällig sein. Unternehmen kommen mit dieser Geschwindigkeit einfach nicht mehr klar. Umso wichtiger ist es, diese darauf zu sensibilisieren ihre Denke und ihren Geschäftsbereich so anzupassen, dass das Gesamtpaket mit den aktuellen Geschehnissen zusammenpasst. Es sei ihnen vor allem geraten, sich schnell an die Veränderungen anzupassen, bevor die Digitalisierung und Industrie 4.0 sie dazu zwingt bzw. ihnen vorausgeht.

Das Erfolgskriterium liegt nicht ganz unbegründet auch bei den Mitarbeitern, welche im Unternehmen beschäftigt sind. Belegschaften auf allen Unternehmensebenen sollten Weiterbildungen regelmäßig in Anspruch nehmen können. Nur wer sich ständig weiterentwickelt und am Puls der Zeit bleibt, kann den äußeren Einwirkungen Stand halten. Hier sollten vor allem neue Technologien und digitale Entwicklungen, welche das Arbeitsumfeld betreffen nicht ausbleiben.

Digitalisierung bedeutet nämlich nicht nur Investitionen in Soft- und Hardware sondern genau so Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter. Wir sprechen hier nicht von einem „nice to have“ Umstand sondern von einem wichtigen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Diese vorausgelagerten Maßnahmen werden Unternehmen im Longtail Aktualität verschaffen und wenn man es richtig anstellt auch den Vorsprung garantieren.

Weiterbildung erleichtert Digitalisierung

True Story! Einige Studien in Deutschland haben bereits erwiesen, dass unternehmensübergreifende Informationen aber auch themenbezogene Lernräume die Digitalisierung und Industrie 4.0 erleichtern. Herausforderungen der Zeit und des Umfeldes werden einfacher und präziser gehandhabt, wenn das Angebot der Aus- und Weiterbildung angenommen und auch im Unternehmen umgesetzt wird. Vor allem in Zeiten des völlig selbstverständlichen eLearnings können Inhalte und Informationen bzw. Lern-Utensilien ohne großen Aufwand zur Verfügung gestellt werden. „Learning on the Job“ ist leichter denn je – die Verbindung zwischen Wissen und das direkte Anwenden im Job-Alltag ist hier Gold wert.

Auch wir bei A-COMMERCE haben es uns zur Aufgabe gemacht, Wissen rund um das Thema eCommerce aber auch Digitalisierung und Business Development zu vervielfachen. Vor allem in den Köpfen von Entscheidungsträgern oder denjenigen, die es noch werden. So gering ist das Hintergrundwissen und so viele Generalisten treiben ihr „Unwesen“ in unserer Branche. Sie zerstören viele Zukunftsvisionen von Händlern und Herstellern aufgrund von mangelndem Wissen oder Partnern. Das muss ein Ende haben. Händler und Hersteller sollen verstehen, was wir bzw. andere Dienstleister, Shopsystem-Programmierer, usw. ihnen verkaufen. Durch Preise kann (fast) jeder glänzen, aber den Mehrwert durch Know How zu bieten ist nochmals eine extra Meile, die unbedingt gegangen werden muss um erfolgreiche Kunden zu schaffen.

PS. Übrigens lässt sich dieses Pseudo-Wissen-durch-Generalisten-transportieren auf viele andere Branchen transponieren.

World E-Commerce SummitAm 21. & 22. Mai 2015 öffnet die World E-Commerce Summit, die Leitmesse für eCommerce in der D-A-CH Region, ihre Türen in Berlin. Entscheidsträger der eCommerce Branche treffen aufeinander und informieren sich über aktuelle Trends und Entwicklungen in unserer Branche.

Einen einwandfrei funktionierenden Online Shop zu betreiben macht noch keinen Mehrwert aus. Erfolgreich sind längst nicht mehr jene Unternehmen und Online-Shops, die ihre Transaktionskosten gering halten und ihre Liefer- oder Zahlungsbedingungen so customer friendly wie möglich gestalten. Die Wertschöpfung des Online Handels beruht auf Know-How und richtigem Einsatz einer digitalen Strategie.

Die World E-Commerce Summit als B2B Veranstaltung schafft für Besucher die Möglichkeit, Erfolgsfaktoren zu erfahren, welche im eCommerce eine Rolle spielen.

Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm mit Chairmen aus namhaften Unternehmen vermittelt einen umfassenden Überblick über diverse Ansätze, Online Shops attraktiver zu gestalten und somit einen Mehrwert für Kunden zu schaffen.

A-COMMERCE als Meinungsführer auf der World E-Commerce Summit 2015

Stephan Grad wird im Rahmen der Veranstaltung über „Know-How als Grundlage für den Unternehmenserfolg“ sprechen. Mit der A-COMMERCE Academy haben wir es uns sich zur Aufgabe gemacht, Aufklärungsarbeit im Online Handel zu leisten – ein Bildungsauftrag, so zu sagen.

Das Ziel ist es, Onlinehändler und Dienstleister im eCommerce, vor allem in der D-A-CH Region, durch Schulung der internen Mitarbeiter noch erfolgreicher, kundenorientierter und effizienter zu machen.

Viele Unternehmen sind bereits mit einem Onlineshop vertreten oder bieten eine Dienstleistung im eCommerce an, kommen jedoch aus einer gänzlich anderen Branche und entwickeln somit an den Bedürfnissen ihrer Kunden vorbei – egal ob Onlineshops mangelhafte Usablity aufweisen oder Dienstleistungen für Onlinehändler keine Erleichterung bringen.

Es ist dementsprechend wichtig, die gesamte Struktur eines Unternehmens mit einem Grundprinzip auszustatten – das ist fachliches Know-How. Deshalb müssen auch Mitarbeiter für die Qualitätsanforderungen des Online Handels geschult und trainiert werden. Denn ohne eine richtige unternehmensinterne digitale Strategie kann Know-How und Leistung auch nicht authentisch nach außen transportiert werden.

Ganz nach dem Motto „Building up internal Know-How excellence for a successful E-Commerce Strategy“ gibt es am 22.05.2015 um 11:15 Uhr mehr zu diesem Thema in Berlin von Stephan Grad zu hören.

Cyberhouse

Wir freuen uns sehr, euch Cyberhouse als Eventpartner für das 6. A-COMMERCE Online Händler Treffen präsentieren zu dürfen.

cyberhouse

Über Cyberhouse:

Cyberhouse ist seit 1999 Anbieter im Bereich E-Business und E-Commerce.

Wir bieten als Full-Service-Agentur integrierte Lösungen aus einer Hand und vereinen dabei Beratung, Konzeption, technische Kompetenz sowie Umsetzung für die Entwicklung und den Ausbau sämtlicher digitaler Kanäle unserer Kunden.

Mit individuellen Lösungen unterstützten wir Kunden wie beispielsweise KTM, voestalpine, A1, BMW, Einhell oder Hawle bei der Realisierung Ihrer digitalen Strategie.

cyberhouse

Andreas Auinger

Aus- & Weiterbildung ist ein stets wichtiges Thema – nicht ohne Grund haben wir ja im Jänner die Commerce Academy ins Leben gerufen. Da wir aber wissen, dass vor Allem die Weiterbildung im Studium die Grundlage für den späteren beruflichen Erfolg darstellt, freut es uns heute sehr, Andreas Auinger im A-COMMERCE Interview begrüßen zu dürfen.

1. Andreas, du bist Vizedekan an der Fakultät für Management an der FH OÖ in Steyr und für den Bereich Digital Business Management verantwortlich – wie ist in euren Studienangeboten die Herangehensweise, um Studenten an die immer anspruchsvoller und komplexer werdende Digitale Welt vorzubereiten?

Unsere aktuelle Ausbildung im Bereich Digital Business an der FH OÖ in Steyr geht auf das Jahr 2001 zurück. Damals wurde in Steyr der erste „E-Business“ Studiengang im deutschsprachigen Raum an der FH Steyr entwickelt. Im Jahr 2006, als ich an die FH OÖ kam, wurde ich noch oft gefragt: Was ist denn E-Business überhaupt?“ Heute stellt sich diese Frage nicht mehr. Man muss eher fragen: „Wo ist Digital Business im Jahr 2015 nicht mehr anzutreffen?“

Die Ausbildung im Bereich Digital Business basiert derzeit auf zwei Studienrichtungen:

Im Bachelor Marketing und Electronic Business (www.fh-ooe.at/meb) bieten wir eine fundierte betriebswirtschaftlich orientierte Ausbildung in den Schwerpunkten Marketing, Digital Business und Management mit Fokus auf die Unterstützung und Abwicklung der Geschäftstätigkeit mithilfe des Internets. Ein besonderer Fokus liegt selbstverständlich auf Online-Marketing, Konsumentenverhalten im Internet, Marktforschung und dem Thema Electronic Commerce. Man kann dieses Studium sowohl Vollzeit als auch Berufsbegleitend studieren.

Das Masterstudium Digital Business Management (www.fh-ooe.at/dbm) hat neben seiner inhaltlichen Ausrichtung auf Digital Leadership eine weitere Besonderheit: es ist das erste in Österreich angebotene Regulärstudium, das an einer Fachhochschule (FH OÖ) und einer Universität (Johannes Kepler Universität Linz) in einem gemeinsamen Studium (Anm: Joint-Master Studium) mit gemeinsamem Abschlusszeugnis angeboten wird. Etwa 50% des Unterrichts findet bei uns an der FH OÖ und 50% an der JKU statt. Es vereint die Vorteile beider Bildungssysteme in Bezug auf Praxisorientierung und Wissenschaftlichkeit und ist als rein berufsbegleitendes Studium mit Freitag/Samstag Unterricht und einer Blockwoche pro Semester organisiert. Inhaltlich ist es uns ein Anliegen, den Studierenden eine Basis für die wertschöpfende Nutzung der Digitalen Medien zu vermitteln und haben neben E-Commerce und Leadership einen starken Fokus auf Business Models und Entrepreneurship gelegt.

2. Viele denken bei Digitalisierung „nur“ an Webseiten oder Online Shopping, aber der digitale Fortschritt betrifft immer weitere Bereiche des täglichen Lebens – welche Trends siehst du sagen wir für die nächsten 2-3 Jahre, auf die man sich auch als Unternehmer einstellen sollte?

Da könnte man jetzt weit ausholen. Auf der einen Seite sehe ich für den Handel einen Trend in Richtung „No-Line“ Commerce. Angetrieben von global agierenden multinationalen Konzernen aus den USA und Asien befinden wir uns auch im „good old Europe“ in einem rasch voranschreitenden Umbruch im Commerce Umfeld. Veränderungen im Konsumentenverhalten der Generationen X, Y, Z und neue technologische Möglichkeiten führen zum Verschwimmen der Grenzen zwischen online und offline Kanälen und verlangen nach neuen Konzepten im Handel. High-Tech Smartphones der vierten Generation agieren als Brückenbauer zwischen der online und offline Welt und tragen wesentlich dazu bei. Heinemann zB. umschreibt dieses Phänomen mit dem Begriff SoLoMo, das die Implementierung von sozialen, lokalen und mobilen Anwendungen als Wachstumstreiber im Electronic Commerce sieht. Unterstützt wird dieses Phänomen durch neue Technologien wie Bluetooth Low Energy Beacons (BLE), Radio-Frequency Identification (RFID) oder Near Field Communication (NFC) sowie die intensive Nutzung sozialer Netzwerke und die damit einhergehende Generierung verarbeitbarer Daten.

Auf der anderen Seite gibt es Trends vor allem im Mobile-Bereich, denen wir Beachtung schenken sollten. So waren z.B. beim heurigen Mobile World Kongress 2015 in Barcelona die zentralen Themen (i) Data for all – Wearables und Sensorik, (ii) Sichere Kommunikation – z.B. Blackphone.ch, (iii) Mobile Payment, (iv) Smart Watches und (v) Virtual Reality. Alle diese Trends haben einen direkten Impact auf das Kaufverhalten und auf das, was die Nutzer von E-Commerce Anbietern erwarten.

3. Gerade im Studium ist ja auch die Verzahnung von Theorie und praktischer Erfahrung unglaublich wichtig, um die notwendige praktische Erfahrung schon vor dem Start ins eigentliche Berufsleben zu erlangen – habt ihr derzeit gute Möglichkeiten, eure Studenten bei Unternehmen in Österreich für den praktischen Part unterzubringen?

Die Praxisorientierung wird in unseren Studiengängen mehrfach unterstrichen. Unsere Studierenden haben bereits im Bachelor sowohl im 4. als auch im 5. Semester Unternehmensprojekte, in denen in Gruppen an einer aktuellen Unternehmensproblemstellung gearbeitet wird. Dabei können die Problemstellungen sehr breit gestreut sein. Beginnend bei der Konzeption neuer Landingpages und nachfolgenden Usability Tests, über die Erstellung eines Marketing-Konzepts oder einer kleineren Marktforschungsaufgabe bis hin zur Einführung einer Enterprise 2.0 Lösung in einem Unternehmen. Im 6. Semester geht es dann in ein verpflichtendes Berufspraktikum, das den Studierenden einen letzten Schliff vor dem Bachelorabschluss verpasst. Was hier auch nicht fehlen darf, sind z.B. Zertifizierungen wir das Google Adwords Zertifikat, das im letzten Jahr alle unsere Bachleor-Studierenden im 5. Semester im Zuge eines exklusiven Google Bootcamps mit Evelyn Leu und mir abgelegt haben. Das werden wir im kommenden Herbst aufgrund des positiven Feedbacks der anstellenden Unternehmen selbstverständlich wieder in die Lehre einbinden. 

Das Masterstudium bieten wir bewusst nur als berufsbegleitendes Studium an. Damit gewährleisten wir, dass alle Studierenden bereits facheinschlägig im Digital Business tätig sind und die Praxis zusätzlich in den Unterricht mit einbringen. Studentische Projekte und auch die vielen nebenberuflichen Lehrenden (Anm: etwa 300 an der Fakultät für Management in Steyr) bringen damit fortlaufend frischen Praxiswind in das Studium ein. Die Abrundung finden wir mit einem Business Trip ins Ausland zu Unternehmen des Digital Business – heuer z.B. nach Barcelona zu einer Nachschau des Mobile World Kongresses und mit Firmenbesuchen bei Microsoft und zahlreichen Startups etc.

Außerdem betreiben wir intensive Forschung im Digital Business Bereich. Wir haben in den letzten fünf Jahren Forschungsprojekte mit einem Gesamtumfang von mehr als 3 Millionen Euro durchgeführt und sind aktuell an einigen richtig großen Projekten dran.

4. Wie sind eure Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen – sind diese schon für die Innovationen bereit, die notwendig sein werden, um erfolgreich zu bleiben bzw. zu überleben?

Unser Unternehmensnetzwerk ist wirklich sehr breit. Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir sowohl mit klassischen Branchenleadern wie KTM, Brauunion, Fronius, Rosenbauer, BMW oder Hofer zusammenarbeiten dürfen, um nur einige exemplarisch zu nennen. Aber auch die Unternehmen des Digital Business sind bereits auf unsere Forschungs-Expertise und unsere AbsolventInnen aufmerksam geworden. So haben wir ständigen Kontakt und auch gemeinsame Forschungsprojekte mit vielen Unternehmen wie z.B. UNITO, Happy Foto, Google, Bürohandel oder auch runtastic, wo ja zwei der Gründer (Anm. CEO Florian Gschwandtner und COO Alfred Luger) einen Abschluss aus Steyr haben.

Wir haben in den letzten Jahren viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmen sowohl in Forschungsprojekten als auch in studentischen Unternehmensprojekten gesammelt. Die meisten Erfahrungen hierzu waren auch sehr positiv – Unternehmen, die sich für die Forschung öffnen, sind meist ja auch die erfolgreichsten auf dem Markt. Dabei sind die Begriffe „readyness“ und „willingness“ vermutlich sehr treffend: Wie gut ist das Unternehmen bereits auf die neuen Herausforderungen vorbereitet – dazu gehört vor allem auch die „awareness“ für die Problemstellung und ob das Unternehmen auch willig ist, sich dabei unterstützen zu lassen.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Im aktuellen Projekt „InnoStrategy 2.0“ arbeiten wir gemeinsam mit den Branchenleadern Doka, Fronius und Pöttinger sowie mit SmartPoint als Umsetzungspartner an einer Softwareunterstützung für die Früherkennung von Innovationssignalen am sogenannten „Front End of Innovation“. Diese Unternehmen verfügen nicht nur über ausgezeichnete Mitarbeiter im Innovationsbereich, die uns ständig fordern, sondern haben auch die Notwendigkeit der Öffnung nach außen erkannt. Es macht richtig Spaß, in einem solchen innovativen und offenen Umfeld tätig zu sein und mit diesen Unternehmen zusammenarbeiten zu dürfen.

5. Durch euer gesammeltes KnowHow seid ihr ein spannender Partner für Unternehmen, um eine Partnerschaft zu initialisieren und so auch an neuen Ideen zu forschen – wie ist denn die Vorgehensweise, wenn ein Unternehmer mit euch zusammen arbeiten möchte, mit welchen Ideen kann er sich an euch wenden bzw. wer wäre der richtige Ansprechpartner bei euch?

Uns ist hierbei wichtig, dass die Unternehmen Offenheit gegenüber neuen Themen wie No-Line Commerce, Usability Evaluation – unser aktuelles Lieblingsthema hier ist mobile Usability in Zusammenhang mit mobilem Eyetracking, Opinion Mining im Social Web, Werbewirkungsmessung, Neurophysiologische Messungen usw. um nur einige Themen aus unserem Forschungsblumenstrauß zu nennen, haben. Wir sind ein verlässlicher Partner für Forschungsprojekte beginnend bei der grundlagennahen Forschung in FWF oder FFG Bridge Projekten, EU Projekten oder aber auch anwendungsorientierten Auftragsforschungsprojekten oder kleinen Innovationsschecks für KMUs.

6. Wenn du Dir etwas für die Digital- & eCommerce Branche wünschen dürftest, was wäre das?

Dass jene Unternehmen, die noch nicht mit beiden Beinen auf diesen Zug aufgesprungen sind die Zeichen der Zeit richtig lesen und wir gemeinsam mit voller Kraft das Digital Business in Österreich forcieren, bevor es ausländische Unternehmen für uns tun.

Nur so können wir die Wertschöpfung im Land halten. Und natürlich, dass wir als Lehr- und Forschungsstätte weiterhin ein Benchmark in diesem Bereich bleiben und unsere Absolventinnen und Absolventen die positive Entwicklung des Digital Business in den Unternehmen auf Basis ihrer fundierten Ausbildung mitgestalten.

ErfolgsgrundlageViele von euch haben sich schon einmal in ihrem Leben Gedanken darüber gemacht, ein Haus zu bauen – und wahrscheinlich habt Ihr euch wie 90% aller Häuslbauer für jene Bereiche, in denen Ihr euch nicht auskennt, einen Spezialisten gesucht bzw. von eurem Baumeister einen Experten empfehlen lassen.

Dennoch informiert sich ein Grossteil durch Online-Recherche über Grundlagen des Haus-Bauens, damit Sie von den Experten & Spezialisten nicht über den Tisch gezogen werden.

Ein ähnliches Szenario finden wir auch im Bereich eCommerce vor – viele wollen bzw müssen im eCommerce Gas geben und erfolgreich werden, haben jedoch intern nicht das notwendige Know How, um einen professionellen Business Plan auf die Beine zu stellen bzw. um anhand von Kriterien zu beurteilen, ob und welche Dienstleister zu Ihm passen

KnowHow ist gerade im eCommerce DIE Erfolgsgrundlage für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung – aber auch gleichzeitig in einer noch so „jungen“ Branche extrem schwierig aufzubauen. Einerseits gibt es jede Woche neue Trends, bei denen bisher nur die wenigsten Marktteilnehmer professionell beurteilen können, ob es Sinn macht diesem oder jenem Trend zu folgen – auf der anderen Seite erfolgt noch sehr viel Weiterbildung durch Try&Error sowie eigenständiges Recherchieren von eCommerce Entscheidern als auch Erfahrungsaustausch mit anderen eCommerce Heads.

ErfolgsgrundlageUm dies zu ändern, startet das aCommerce Team gemeinsam mit der ridotto Group ein Joint Venture mit dem Ziel, Online Händlern sowie Unternehmen, welche gerade dabei sind, in den Bereich eCommerce zu starten, dabei zu unterstützen, internes KnowHow in den wichtigsten Teilbereichen des eCommerce aufzubauen.

Somit seid ihr für Verhandlungen mit externen Partnern gerüstet – könnt dieses Know How aber natürlich auch dazu verwenden, um innovative Ideen & Strategien in eurem Unternehmen zu installieren, damit ihr noch erfolgreicher arbeiten und somit weiter wachsen könnt.

Das gemeinsame Joint Venture wird beim 5. aCommerce Online Händler Treffen seine Weltpremiere feiern und den anwesenden Gästen von Florian Lüft & Stephan Grad vorgestellt werden.