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Magento 2 Migration

Das neue Jahr beginnen wir mit dem Ende einer Gastbeitragsreihe von Wolfgang Posch. Er hat uns vor | während | und nach Going-Live von Magento 2 mit Insights, Tipps und Berichten versorgt. Einen ausführlichen Beitrag zu jedem Schritt in einer 4-gewinnt Kombination. Dies ist der letzte Beitrag von Wolfgang zum Thema Magento 2 – wir danken ihm für seinen Einsatz und freuen uns auf weitere Kooperationen.

Magento 2 ist live

Die bisherigen Beiträge gibt es hier:

Eine Erfolgsgeschichte im eCommerce – Magento

Hard Facts Magento 2

Lohnt sich eine Migration auf Magento 2?

Shopsystem Magento 2 – Erfahrungsbericht

Magento 2 ist da – und jetzt?

Vor 4 Jahren angekündigt und mit Sehnsucht lange erwartet, hat Magento 2 am 18. November 2015 nun offiziell das Licht der Welt erblickt. Die Magento 2 Community Edition kann unter https://www.magentocommerce.com/download herunter geladen werden.

Somit steht B2C- sowie B2B-Händlern ein hoch aktuelles und umfassendes Softwarepaket zur schnellen und kosteneffizienten Umsetzung ihrer E-Commerce Vorhaben aus dem Hause Magento zur Verfügung. Der alte Magento Connect Marktplatz füllt sich zwar zusehends mit neuen Erweiterungen, wird jedoch zum weiteren Ausbau des Funktionsumfangs ab Q3/2016 von einem neuen Marketplace abgelöst (https://community.magento.com/t5/News-Announcements/Magento-Marketplace-FAQ/m-p/23272).

Die Migration von Magento 1 auf Magento 2

Für die Migration der Inhalte stellt der Software-Hersteller ein Content-Migrations-Tool kostenfrei zur Verfügung. Die stete Weiterentwicklung soll den angebotenen Migrations-Umfang zusehends erweitern. Jedoch ist, wie in den vorigen Blog-Beiträgen beschrieben, eine einfache Migration des Systems auf Grund des rundum neu gestalteten Software-Kerns nicht möglich und bedarf einer individuellen Planung von Zeit und Aufwand.

Die ersten Test-Installationen mit Magento 2 GA haben zum Beispiel aufgezeigt, dass Funktionsumfänge, welche z.B. der Skalierbarkeit des E-Commerce Systems geschuldet sind, mehr Aufwände im Planungs- und Installationsprozess bedeuten können. Vereinfacht lässt sich sagen – kann mehr, braucht mehr. Jedoch steht Magento 2 in seinem Leistungs-Aufwands-Umfang noch immer deutlich vorteilhafter dar, als manch vergleichbare Software seiner Mitbewerber.

Wir hätten es alle gerne gehört, dass es mit einfachen Aufwänden möglich ist Magento 1 auf Magento 2 „upzugraden“. Es war jedoch absehbar: eine einfache Migration von Magento 1 auf Magento 2 lässt sich nicht machen. Die stark erneuerte und verbesserte Struktur und der neue Programmkern erfordern ein intensives auseinandersetzen mit den heutigen Anforderungen eines Händlers an seinen Online-Shop. Das bedeutet folglich, dass eine einfache Angabe der Migrationskosten, ohne einen genauen und umfassenden ersten Blick ins Altsystem gemacht zu haben, nicht möglich ist. Abzuraten ist auf jeden Fall auf Schätzangaben zu vertrauen, welche sich im Internet finden, ohne einen detaillierten Blick unter die Magento 1 Motorhaube gemacht zu haben.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es nur wenige Standard-Magento-Shops gibt und fast alle spezifische Anpassungen für das jeweilige Business-Modell umgesetzt haben. Das bedarf neben einem Review der Anpassungen auch der Überprüfung der eingesetzten Extensions, welche nicht auf Magento 2 übertragbar sind. Für diesen ersten Blick unter die Webshop-Motorhaube kann der Händler bei seinem Dienstleister des Vertrauens eine Angabe für diesen initialen Review einfordern. Dieser initiale Assessment-Aufwand lässt sich ziemlich genau beziffern. Dabei soll der Händler darauf achten, dass dieser bereits Erfahrungen und zertifizierte Magento 2 Entwickler mitbringt. Dies ist an dem Logo, wie in der Abbildung rechts, zu erkennen.

Empfehlenswert ist der Review durch einen anderen „unabhängigen“ Dienstleister, der ebenso die obigen Kriterien erfüllt. Dadurch entgeht der Händler eventuellen „blinden Flecken“ im Zusammenarbeitsmodell und der Lösungsfindung und kann damit Verbesserungen in seinem E-Commerce im Zuge der Migration durchführen. Man lässt ja auch nicht seinen Hund auf den Knochen aufpassen.

Fazit

Magento 2 ist nun endlich da. Der Komplettumbau der Software liefert auf den ersten Blick alles, was ein moderner und State-of-the-Art Onlineshop im B2C und B2B heute bieten sollte. Das betrifft Architektur und Technologie ebenso wie Leistungsumfang und Skalierbarkeit.

Wer nun, völlig zurecht, mit seiner Plattform weiter auf die hervorragende Magento-Technologie setzt, hat im Wesentlichen folgende Möglichkeiten:

Wer jetzt mit seinem Onlineshop frisch auf die grüne Wiese startet, dem ist eine Umsetzung auf Magento 2 gleich geraten. Die erhofften Startvorteile basierend auf Magento 1 würden den bestehenden Knowhow-Vorsprung nicht mehr lange halten können. Das würde erst recht eine spätere Migration erfordern und damit nur Kosten verursachen ohne wesentliche Mehrwerte zu dem dann anfallenden Zeitpunkt bedeuten.

Der Verbleib auf der bestehenden Magento 1 Installation auch über das Support-Ende hinaus wäre für Shop-Betreiber auch eine Möglichkeit. Nicht unbedingt ratsam, aber möglich. Dies birgt natürlich mit fortschreitender Zeit und Entwicklung von Magento 2 immer mehr Risiken. Denn es werden immer mehr Entwickler für Magento 2 und immer weniger für Magento 1 zur Verfügung stehen im Laufe der Zeit. Das wird schon noch dauern, bis es soweit ist, da ja auch Magento 1 noch weitere 3 Jahre unter Support steht. Es geht aber dann doch bekanntlich schneller als so mancher geplant hat.

Die temporäre Verbleib auf der alten Magento 1 Instanz und einer kompletten Neuentwicklung eines auf Magento 2 basierenden Webshops scheint der logische Migrationsschritt. Der Händler darf sich ruhig etwas Zeit lassen. Es drängt nichts. Der Magento 1 Support hält noch einige Zeit an und bei Magento 2 könnten trotz intensiver Tests eventuell noch unentdeckte Kinderkrankheiten auftauchen. Dafür aber sollte sich der Händler bereits jetzt schon die Zeit mit einem Dienstleister nehmen, um seine heutigen Anforderungen an sein E-Commerce System zu formulieren und das Migrationsvorhaben auf Magento 2 planen. Dies gewährleistet eine verlässliche Angabe an die zu erwartenden Migrationsaufwände und –kosten.

Bei einer so ausgedehnten Entwicklungsdauer von Magento 2 hätten die 240.000 auf Magento 1 laufenden Onlineshops ein umfassendes Migrations-Tool erwarten können, welches mehr Standardisierung mit sich bringt. Auch wenn sich Architektur und Technologie so stark verändert haben. So muss jede einzelne Migration mit Shop-Betreiber und Dienstleister gemeinsam betrachtet werden und auf wirtschaftliche Machbarkeit geprüft werden, um den idealen Lösungsweg aufzuzeigen.

Magento quo vadis?


Wolfgang Posch über MagnetWolfgang Posch ist Senior Sales Consultant bei Unic und damit Ansprechpartner für Unternehmensführung, Marketingleitung sowie digitale Fachabteilungen bei österreichischen Groß- und Mittelstandsunternehmen. Seine Expertise aus knapp 20 Jahren Vertriebs- und Marketingerfahrung in Deutschland, Schweiz und Österreich bringt er in komplexen E-Business-Projekten zu Gunsten hochwertiger und wirtschaftlicher Lösungsaufbauten im Digital Marketing und Digital Commerce ein. Bei Unic liegt sein Schwerpunkt auf der Kundenbetreuung und strategischen Beratung im Retail- und Manufacturing-Umfeld mit leistungsfähigen E-Commerce Lösungen.

Upgrade Magento2

Das ist wohl die Kernfrage schlechthin, die sich die etwa 240.000 Magento1-Onlineshops weltweit in den kommenden Monaten und Jahren stellen werden müssen. Das Problem dabei ist, dass es hier keine klare und eindeutige Antwort gibt, ob und ab wann eine Migration Sinn ergibt. Logisch erscheint natürlich immer, dass ein neues System mit neuen Funktionalitäten attraktiv erscheint. Allerdings sind die Umfeld-Faktoren wie Anbindungen an Umsysteme (ERP, CRM, usw.) zu beachten, infrastrukturelle Anforderungen an die IT, Knowhow-Aufbau der EDV-Mitarbeiter, usw. Die Umfänge und Aufwände für ein solches Vorhaben sind jedoch nicht zu unterschätzen.

Einen groben Überblick über den technischen Migrationsprozess nach einer erfolgten Entscheidung gibt die folgende Grafik.

Ab wann lohnt sich Magento2?

Hilfreich, zur Beantwortung dieser Gretchenfrage ist sicherlich die Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln und anhand der notwendigen Rahmenbedingungen für eine Migration.

Rahmenbedingungen für eine Migration

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Migrations-Überlegung ist, ein migrierbares System von Magento1 herzustellen. Denn nur Magento Community Edition (CE) 1.6, 1.7, 1.8, und 1.9 sowie die Enterprise Edition (EE) 1.11, 1.12, 1.13 und 1.14 erlauben ein Upgrade. Der Grund dafür ist unter anderem, dass die Datenbank-Migrationsskripte erst ab diesen Versionen funktionieren.

Die Migration betrifft im Wesentlichen 4 Teile:

  • Daten
  • Erweiterungen (Extensions)
  • Themes
  • Anpassungen (Customizations)

Einen kurzen Überblick gibt Magento unter http://devdocs.magento.com/guides/v2.0/migration/bk-migration-guide.html. Für die Migration der Daten hat Magento ein Migrations-Tool geschrieben und veröffentlicht (http://devdocs.magento.com/guides/v2.0/migration/migration-migrate.html). Dieses transferiert Produktdaten, Kundendaten, Bestellungen , Webshop-Konfigurationen, usw. nach Magento2.

Bei den Extensions sieht die Sache leider anders aus. Durch die strukturbedingten Veränderungen von Magento2 gegenüber Magento1 sind hier keine Upgrade-Tools verfügbar. Laut Magento sollen zum Erscheinungstermin (General Availability) von Magento2 die Extensions im Magento Connect verfügbar sein. Sie verweisen jedoch auch auf die Magento2 Extension Developer Guide (http://devdocs.magento.com/guides/v1.0/extension-dev-guide/bk-extension-dev-guide.html).

Ebenso verhält es sich bei Themes und Customizations. Das Ziel, ein leistungsfähiges und hochmodernes E-Commerce Systems zu schaffen, bedarf struktureller Veränderungen im Kern der Software. Erst diese ermöglichen die Anforderungen umzusetzen. Das erlaubt jedoch leider nicht, die alten Oberflächen und speziellen Shop-Anpassungen 1:1 mitzunehmen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten des weiteren Verfahrens:

  • Die Themes und besonders die Customizings sind hinreichend gut dokumentiert (was leider zumeist nicht der Fall ist). Dann können diese Elemente Erweiterungen und Anpassungen für Magento2 durch professionelle Magento-Entwickler erfahren.
  • Themes als auch Customizings werden neu gewählt bzw. erstellt. Vorteil dieses Vorgehens gegenüber Anpassungen ist, dass keine originären Fehler mit-migriert werden.

Blickwinkel einer Migrationsbetrachtung

Neben den systembedingten Rahmenbedingungen sind begleitende Business-Anforderungen ausschlaggebend für die Entscheidungsgrundlage.

Neue mobile Funktionalitäten

Die Betrachtung zu Gunsten neuer Funktionalitäten von Magento2 werden wohl den Migrationswunsch am Deutlichsten prägen. Besonders die Thematik „mobile“, in allen seinen Facetten, wird hier im Vordergrund stehen. Es ist wohl unbestritten, dass die mobilen Endgeräte und deren Verwendungen im Internet unaufhörlich im Vormarsch sind. Je besser ein Shop-System diesem Wunsch des Endanwenders nachkommen kann, umso erfolgreicher kann die Customer Journey durch den Händler bedient werden. Auch die mobile Administration des Shop-Systems wird diesen Wunsch deutlich prägen.

Die Schnittstellen

Das größte Feature von Magento2 ist die Web API. Dadurch lässt sich so ziemlich jeder Service (Kunden, Bestellungen, Warenkorb, Produkte, Kategorien, Preisregeln, etc.) als SOAP- oder REST-Interface zur Verfügung stellen. Daraus ergeben sich gänzlich neue Szenarien für die Entwicklung von Modulen und Schnittstellen zu ERP Systemen.

Die im Webshop angebotenen Services für Endkunden werden bei vergleichbaren Produkten zusehends den Wettbewerbsvorteil darstellen. Wer auch hier vorne mitspielt und eine frühzeitige Migration in Betracht zieht, wird auch bei erfolgreiches Umsetzung mehr Kunden in seinen Webshop ziehen.

Mehr Qualität, weniger Nacharbeiten

Die in den vorherigen Blog-Beiträgen angeführten Qualitätssteigerungen der Magento-Module am Marktplatz werden wesentlich dazu beitragen, nachfolgende Integrations-, Test- und Anpassungsaufwände im laufenden Betrieb und der Entwicklung zu minimieren. Auch die eingebauten umfassenden Test-Routinen werden dem Anwender eine wesentliche Stütze sein, um seinen Webshop schnell online zu bekommen oder funktional zu erweitern.

Wer also mit limitierten Ressourcen aus dem laufenden Betrieb konfrontiert ist, sollte hierzu seine Überlegungen für eine Migration verstärken und durch die verbesserten Prozesse profitieren.

Support und Updates

Mit dem Erscheinen von Magento 2 wird das alte Magento nur mehr 3 Jahre lang durch den Hersteller unterstützt (Quelle: https://twitter.com/ProductPaul/status/580411255770480640). Updates werden ebenso nur mehr für den benannten Zeitraum zur Verfügung gestellt werden. D.h. konkret, dass immer weniger Möglichkeiten für die dann relevanten Anwendungen zur Verfügung stehen werden.

Selbstverständlich wird die Community und Vielzahl an Magento-Entwicklern dem E-Commerce Urgestein nicht die kalte Schulter zeigen und noch viele weitere Jahre treu dafür Einsätze leisten. Es wird jedoch nicht zu unterschätzen sein, dass sich das Gros Richtung Magento2 und seinen neuen Möglichkeiten entwickeln wird und immer weniger verfügbare Ressourcen und Erfahrungen für den Vorgänger verfügbar sein werden. Wäre der Online-Handel über viele Jahre ein statisches Business, wäre diesem Punkt kein Gewicht beizumessen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Daraus lässt sich schließen – es ist nicht eilig, doch der Händler sollte sich rechtzeitig Gedanken machen, wann er den großen Sprung plant.

Performance

Wer in der Vergangenheit mit Magento1 teils erhebliche Performance-Einbußen hinnehmen musste, wird auch das Thema Performance-Verbesserungen stark beleuchten wollen. Hier verspricht Magento2 erhebliche Weiterentwicklungen, welche aus den ersten Beta-Tests (vlg. vorherige Blog-Beiträge) hervorgehen. Letztlich das Thema Lastverteilung bringt hier deutliche Leistungssteigerungen mit sich.

Wer also durch Geschwindigkeit im Shop punkten will, wird seinen IT-Aufbau mit einem Magento2 ausstatten müssen.

Fazit und Ausblick

Obige Überlegungen beschreiben im groben Überblick, worüber sich der Händler Gedanken machen sollte, zu entscheiden, ob und wann er eine Migration anstreben wird. Der folgende und letzte Blog-Beitrag beschäftigt sich dann mit den konkret zu erwartenden Aufwänden.

Autoren: Cyrill Schumacher (Senior Application Engineer) und Wolfgang Posch (Senior Sales Consultant), Unic GmbH

Unic E-Business Frühstück im Sofitel Vienna

 

Das Thema Customer Centricity – die Ausrichtung auf Bedürfnisse und Wünsche der Kunden – rückt immer mehr in den Vordergrund und gilt als zentraler Erfolgsfaktor im E-Business. Am diesjährigen Unic E-Business Breakfast am 19. November 2015 im Sofitel Stephansdom in Wien referieren Experten über die bestehenden Herausforderungen und geben den Teilnehmern Do’s and Don’ts für eine erfolgreiche Kundenzentriertheit mit auf den Weg.

In der Keynote von Stefan Heiglauer, Geschäftsleitung Paketlogistik Österreich, Österreichische Post AG, erfahrt ihr direkt aus erster Hand, wie die Post den Kunden in den Mittelpunkt ihrer Services rücken.

Im Spannungsfeld von Umsatz und Conversion ist es eine Kunst, den Kunden im Mittelpunkt zu halten. Vor welchen organisatorischen Herausforderungen die Firma PBS Holding AG stand und welche Massnahmen für eine erfolgreiche Kundenzentriertheit im eCommerce Alltag ergriffen werden sollten, verrät Anja Hochmeier, Konzernleitung E-Business.

Doch wie verhält es sich mit der Kundenzentriertheit im internationalen Wettbewerb?

Stephanie Reimann, Leitung eCommerce, vormals bauMax AG, verrät internationale Trends, die Einfluss auf den europäischen eCommerce haben und zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie es gelingt, die eCommerce Abteilung so zu organisieren, dass der Online-Shop im internationalen Unternehmenskontext einen wertvollen Beitrag zur Gesamtunternehmung bringt.

Wie die gesamtheitliche Betrachtung eines Kunden gelingt und worauf bei einer CRM-Einführung geachtet werden sollte, erzählt Doris Lieber, Strategic Lead Sales & Marketing, SAP Österreich GmbH.

Abschliessend gibt Carlo Bonati, Head of Consulting bei Unic, einen Ausblick, wie es mit Customer Centricity weitergeht – oder war es das etwa schon?

Unic veranstaltet Business Breakfast in Wien

Agenda:

08.30 Uhr – Schweizer Veranstalter treffen auf Wiener Kaffeehauskultur

09.00 Uhr – Begrüßung durch Wolfgang Posch

09.10 Uhr – Keynote: Der Post Logistik-Kunde im Mittelpunkt

09.30 Uhr – Herausforderungen von Customer Centricity im eCommerce Alltag

10.00 Uhr – Frühstücksbuffet

10.45 Uhr – Kundenzentreiertheit im internationalen Wettbewerb

11.15 Uhr – CRM – gesamtheitliche Betrachtung Do’s & Dont’s

11.45 Uhr – Customer Centricity – Wie geht es weiter? war’s das?

Unic Breakfast Sofitel Vienna

Anmeldungen werden bis zum 12.11.2015 angenommen.

Die Teilnahme ist kostenlos – also jetzt anmelden und dabei sein!

Magento2 strategie - Mobile First

Was bisher geschah

Teil1 dieser Blog-Serie hat sich mit der Herkunft von Magento, als einer der verbreitetsten E-Commerce Lösungen weltweit, beschäftigt. Von der Entstehung dieser Open Source Software bis hin zur Übernahme von vor wenigen Wochen wurde der gesamte Zeitbogen gespannt. Weiters nimmt der erste Blog-Beitrag Stellung dazu, in welchen Varianten Magento am Markt verfügbar ist und in welchen Projektgrößen diese Software ihre Stärken ausspielen kann.

Während der Magento Imagine im Jahr 2010 beschrieb Yoav Kutner, Co-Founder von Magento und damals CTO von Varien, zu welchen Magento gehört hat, dass Magento den neuen Anforderungen an eine E-Commerce Software nicht mehr gewachsen sei. Dieses Statement gilt als der Startschuss für Magento2.

Was aber waren jene fehlenden Anforderungen, von denen Yoav Kutner damals gesprochen hatte? Was sollte Magento2 unbedingt erfüllen, was Magento1 denn nicht konnte?

Qualitätsverbesserungen

Einer der Hauptgründe für eine neue Plattform waren die fehlenden Qualitätsanforderungen für Magento-Module. Wie aber lässt sich diese Qualität heben. Magento wird den alten Marketplace „Connect“ ablösen und in Q4/2015 einen neuen Marktplatz einführen. Ein Magento2 Modul muss zukünftig festgelegte Qualitätsanforderungen erfüllen, um im neuen Marketplace gelistet zu werden.

Einen kurzen Überblick dazu liefert dieses von Magento hochgeladene Video auf VIMEO:

Den Magento-Entwicklern war für das neue Release wichtig, eine generell entwicklerfreundliche Erweiterbarkeit sicherzustellen. Abläufe sollen dabei vereinfacht werden und Prozesse beschleunigt. So wurde unter anderem der Produkt-Import deutlich optimiert. Erste Demos haben Importe von 100.000 Produkten auf virtuellen Servern mit 8 CPUs und 24GByte RAM in nur 25 Minuten durchgeführt. Das ist natürlich für einen initialen Import von Aussagekraft. Doch auch im täglichen Abgleichen der Produktdaten vom Magento2 mit seinen Umsystemen stellt dies eine interessante Weiterentwicklung für Hersteller und Händler mit einem breiten Produktportfolio dar.

Qualitätsverbesserungen im Sinne von Nachvollziehbarkeit bei Programmcode-Änderungen, stellt Magento2 zukünftig durch Open-Source-Hosting auf GitHub sicher. Auf dieser Plattform können Änderungen im Programmcode, welche durch Magento selbst oder durch die Community eingebracht werden, transparent und nachvollziehbar dargestellt und erlaubt den Magento2-Entwicklern nach erfolgter Prüfung diese auch direkt freizugeben.

Wer sicherstellen will, dass der eigene Onlineshop von hoher Entwicklungsqualität zeugt, für den ist ein ausgereiftes Testing unerlässlich. Damit stellt das integrierte Unit-Test-Coverage in Magento2 eine weitere herausragende Qualitätsmaßnahme seitens Magento2 dar. Jetzt mag man meinen, das gehört ja heute zum Standard. Richtig, für viele Enterprise E-Commerce Software Systeme trifft dies zu. Das bezahlt man auch. Bei Open Source ist dieses Feature eher die Ausnahme. Der Vorteil dabei ist, dass bereits in der Entwicklung der kleinsten Bausteine im Webshop ein integriertes Testing durchgeführt werden kann. Eine 99%ige Test Coverage, also 99% aller Bausteine testen zu können, ist dabei ein wirklich guter Wert.

Magento hat diesen Qualitätsanspruch auch für das User-Interface übertragen. Auch am Frontend stehen integrierte und automatisierbare UI-Tests zur Verfügung. Wie oben schon angemerkt, gilt auch hier – für Enterprise Software durchwegs gangbar, im Open Source Umfeld selten. Ein außergewöhnliches Merkmal, dass für den Einsatz von Magento2 als E-Commerce Software spricht.

Performanceverbesserungen in Komponenten und Architektur

Ein Punkt der Magento1 immer wieder begleitet hat, waren teils erhebliche Performanceprobleme. Die dauernde Weiterentwicklung einer alten Architektur, welche auf einem alten Denken über mögliche Funktionen beruht, kann zu einem echten Stolperstein werden. Lange schon wollte Magento dem entgegenwirken, hat aber doch immer wieder weiterentwickelt.

Nun hat man diesen Schritt damals in Angriff genommen und Magento2 bringt auf Basis der objektorientierten Entwurfsmuster eine bessere PHP-Architektur mit. Sie hilft mit, diese Performance-Ansprüche, die heutige Onlineshops erfordern auch leisten zu können.

In der kostenpflichtigen Enterprise Edition wird dieser angepeilte Performance-Ausbau auch besonders durch erweiterte Skalierbarkeit der Software unterstützt. Eine eigene Datenbank nur für den Checkout. Die Unterstützung im Einsatz von MySQL-Cluster. Skalierbarkeit in einem solchen Ausmaß ermöglicht das Reagieren und Lösen komplexer Business-Anforderungen. Einen Überblick zu den erwarteten Funktionsumfängen sieht man auf dem Bild unterhalb aus einer Magento-Konferenz vom Juni 2015, welcher dieser Tage erneut in einem Magento Webinar gezeigt wurde.

Magento2

Quelle: @douglasredburn

Der direkte Einbau einer transparenten Varnish 4-Konfiguration erlaubt im Gegensatz zu anderen Webbeschleunigern, welche häufig aus client-seitigen Proxys oder aus Server bestehen, dynamische Webseiten mit viel Inhalt schnellstmöglich aufzubauen und dabei am Client als auch am Server optimiert zu arbeiten. Wikipedia, Facebook und eBay zum Beispielen vertrauen ebenso auf diese Technologie. Übernommen wird auch der integrierte Fullpage-Cache aus der Magento1 Enterprise Edition. Also alles um Geschwindigkeit und Fahrt fürs eigene Business aufzunehmen. Zudem erlaubt die neue REST/SOAP-API die internen Services bei Magento2 zu 100% zugänglich zu machen.

 

Mobile, mobile, mobile

Es ist wohl jedem hinlänglich bekannt, dass die Zahlen für die mobile Anwendung des Internets unaufhörlich nach oben steigt. Immer mehr Mobile Devices, wie Smartphones und Tablets, lösen immer mehr feststehende PC-Arbeitsplätze mit großen Bildschirmen ab. Nicht mehr nur einen PC nennt der Internet-User sein eigen. Nein, gleich zwei oder manchmal auch drei mobile Endgeräte sind in seinen Taschen verborgen. Das Ausrichten des eigenen Business auf diese neuen User-Bedürfnisse wollen auch abgebildet werden. Welcher Inhalt muss auf diesen kleinen Displays für ein optimales Online-Erlebnis unbedingt gezeigt werden? Adaptive oder responsive Design, „mobile first“-Ansatz – alles Begriffe, die unser heutiges Tun mit Web-Applikationen prägen. Während jedoch das Frontend mit diesen benutzerfreundlichen Verbesserungen immer mehr ausgestattet ist, warten Administratoren noch immer bei vielen Software-Systemen auf eine ebenso angenehm gestaltete Oberfläche. Selten lässt sich ein Webshop angenehm vom Tablet aus administrieren.

Magento2 strategie - Mobile First

Magento hat darauf reagiert und im Backend den „mobile first“-Ansatz betrieben. Die Entwicklung der Backend-Konsole wurde also für das kleine Display zuerst entwickelt und versucht, eine möglichst umfangreiche, aber einfach zu bedienende Konsole zu schaffen. Das wird wohl sicher ein echtes Highlight werden.

Was lange währt, wird endlich gut

Das Erscheinen von Magento2 wurde seit den ersten Ankündigungen oftmals verschoben. Immer wieder vertröstete Magento seine Anwender auf später. Nun aber scheint es endlich soweit zu sein. Die Zeichen verdichten sich, dass es diesmal wirklich ernst wird.

In einem Webinar aus dem Juli dieses Jahres hat Magento folgende Zeitlinie präsentiert.

Magento2 Timeline

Mit einer ausgewählten Händlern und Partnern aller Unternehmensgrößen und Branchen hat Magento weltweit begonnen, Beta-Software von Magento2 auszurollen und eingehend im Live-Betrieb zu testen. Das Feedback fließt seither bei der Expert Consulting Group (ECG) und Support Teams von Magento in die Fehlerbehebung und den weiteren Aufbau der neuen Software ein. Magento2 soll als stabile Plattform das Licht der Öffentlichkeit erblicken und auch in der breiten Masse klar sein, wie ein Upgrade von Magento1 auf Magento2 gelingen kann, da ja bekannt ist, dass die neue Architektur kein einfaches Upgrade erlaubt und sich hier schon erhebliche Fragen, ob Upgrade ja oder nein, zu stellen sind.

Das vierte Quartal 2015 verheißt die Verfügbarkeit der Merchant General Availability Version. Das ist also jener so lang ersehnte Zeitpunkt, ab dem Magento2 in der Magento2 Enterprise Edition als auch der Magento2 Community Edition zum gleichen Zeitpunkt zur Verfügung stehen werden.

Wolfgang Posch – unic

In diesem Blog-Beitrag wurden die Unterschiede zwischen der alten und der neuen Software von Magento im Allgemeinen beleuchtet. Der folgende Beitrag befasst sich mit der konkreten Fragestellung, ob und für wen sich denn ein Upgrade zu Gunsten der neuen Funktionalitäten, verbesserten Qualität im Code und Performance-Anhebungen wirklich lohnt.

Wolfgang Posch – unic

Autoren: Cyrill Schuhmacher, Wolfgang Posch

Unic

Unic_Logo_Q-Gruen_RGBWir freuen uns sehr, Unic als neuen Partner bei A-COMMERCE begrüssen zu dürfen.

Unic ist ein europaweit führender Anbieter von integrierten E-Business-Lösungen. Gemeinsam mit unseren Kunden identifizieren und nutzen wir die strategischen Chancen in der digitalen Welt, um eine durchgängige Customer Journey mit einem einzigartigen Erlebnis zu schaffen.

1996 in der Schweiz gegründet, entwickeln heute 280 Mitarbeitende in den Bereichen Digital Marketing und Digital Commerce interaktive Lösungen, die das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt stellen. An den Standorten in Bern, Karlsruhe, München, Wien und Zürich sowie im Entwicklungszentrum in Wrocław setzen wir uns engagiert für die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden ein. Dazu arbeiten die Kompetenzen für Beratung, Kreation, Umsetzung und Betrieb Hand in Hand.