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Frauen kämpfen selten um Macht

Sie trauen sich nicht und nehmen somit in Kauf, dass ihr Karriereweg sie ins Abseits führt. Sie geben sich damit […]

Frauen in der eCommerce Branche

Sie trauen sich nicht und nehmen somit in Kauf, dass ihr Karriereweg sie ins Abseits führt. Sie geben sich damit zufrieden, dass sie hin und wieder ein wenig Verantwortung im Job tragen dürfen – aber bloß nicht zu viel. Dann entsteht Druck. Sie trauen sich vor allem nicht, Tätigkeiten auszuführen, bei welchen Unsicherheit herrscht bzw. wo sie fehleranfälliger sind als ihre männlichen Kollegen.

Women in Tech / Women in eCommerce …

Dieses Thema scheint gerade eben wieder zu florieren. Wir stolpern zumindest immer öfter darüber. Möglicherweise auch aufgrund des Weltfrauentag vor einigen Tagen, aber besonders deshalb, weil die Tech & eCommerce Branche erkennen muss, dass der Frauenanteil in Unternehmen noch immer nicht gestiegen ist. Weshalb ist das so? Wieso trauen sich Frauen nicht, auch in den technisch-lastigen Unternehmen Fuß zu fassen bzw. zumindest versuchen sich in diesen Bereich einzuarbeiten. Liegt ihnen das Tätigkeitsfeld nicht oder liegt es einfach daran, dass Stereotypen erneut Einkehr halten und somit das Interesse und die Neugierde drosseln?

Stereotypen ist ein tolles Stichwort – Wann hat es die westeuropäische Gesellschaft verpasst, Frauen in den technischen Bereichen zu integrieren? Wir sind mittlerweile schon soweit, dass in der digitalen Branche (Mediaagenturen, etc.) der Frauenanteil überwiegt. Trotzdem stehen an der Spitze von Unternehmen, Konzernen, Abteilungen und sogar Teamleiter meistens Männer. Verrückt. Es scheint, als gäbe es nach wie vor einen Wettbewerb, den Männer zumindest für Führungspositionen eindeutig gewinnen.

By the way … Digitale Branche ist nicht gleich eCommerce Branche.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Es gibt Unternehmen und Start Ups, in welchen Frauen auch Führungspositionen einnehmen. An dieser Stelle möchten wir nicht darauf eingehen, ob diese Stellen aufgrund von Fortschritten und Kompetenz eingenommen werden oder ein Team hinter einem weiblichen Gesicht die Fäden zieht. Es gibt nämlich beides 😉

Frauen machen keine Karriere

Haben Frauen genügend Macht im Job?

Der Machtbegriff und die Frau

Setzt man diese beiden Begriffe gegenüber hat Macht in Verbindung mit Frauen entweder einen negativen oder (nicht „und“ !!) politischen Charakter. Der Begriff Macht bei einer Frau wird in 90% der Fälle als negativ empfunden. Macht per se ist aber nicht negativ, sie wird nur sehr oft mit Dominanz und Unterdrückung gleich gestellt und somit negativ verwendet.

Wieder ein Stereotyp, der bedient wird. Der Punkt hier ist aber, dass sich die meisten Frauen selbst im Weg stehen. Nicht nur in der Tech Branche sondern generell in Unternehmen betrachtet, leuchten bei dem Begriff Macht in den Köpfen vieler Frauen die Alarmglocken. Es wird Entscheidungskraft (Macht und Kraft sind wieder zwei Ebenen, über die man lange und breit diskutieren könnte – in einem anderen Beitrag) gefordert aber zu viel Motivation ist dann doch nicht gewünscht? „Wenn ich mich hier zu viel einbringe und jemanden auf den ‚Schlips‘ trete, könnte es ja sein, dass ich aus der Reihe tanze“ … Diese Gedankenstränge gehen bei einigen Frauen soweit, dass sie sogar an die Entlassung denken. Bloß nicht zu viel Initiative zeigen.

Eine weitere Frage tut sich hier auf – wer steckt hinter den Entscheidungen in einem Unternehmen oder einem Team? Wer sitzt am Hebel und drückt die notwendigen Knöpfe? Wer beweist Durchhaltevermögen und besondere Affinität um Probleme zu lösen? Wenn man sich diese Aussagen zu Gemüte führt, kommt man nicht daran vorbei, dass Frauen in vielen Bereichen oft die besseren Anknüpfungspunkte haben.

Die Mischung macht’s eben!

Geschlechterkampf im JobFrauen beweisen sich täglich

Ein anderer Ansatz zeigt, dass sich Frauen in Alltagssituationen (Familie und Co.) besser schlagen als Männer. Teamfähigkeit legen sie alle Mal an den Tag – man möge sich Familien ansehen – Teambuilding Kunst, die in einem Unternehmen nur selten bewiesen wird. An dieser Stelle möchten wir nicht näher darauf eingehen, welches Geschlecht kreativer ist oder analytischer denkt, etc …

Auf der Hand liegt jedoch, dass Frauen mit Zuckerbrot und Peitsche in vielen Situationen besser umgehen können. Eine Eigenschaft, welche auch in Top-Management Funktionen gefragt ist. Man muss eben wissen, wann welcher Ton angeschlagen werden muss. Auf jeden Fall müssen sowohl Frau als auch Mann im Management verstehen, dass es um Beharrlichkeit geht und in einer solchen Position Kernkompetenzen und besondere Eigenschaften / Fähigkeiten erforderlich sind. Frauen können das auch!

Nur trauen sich eben die meisten nicht. Es könnte ja sein, dass man Erfolg hat. Demut am falschen Ort? Fakt ist, dass Frauen gemocht werden wollen. Schiefe Blicke, weil man als Frau erfolgreich ist, erntet man genügend … Aber aus den eigenen Reihen will man Anerkennung und Zuspruch erfahrne. Deshalb auch die oft unangebracht Zurückhaltung – dabei würde hier etwas mehr Egoismus & Egozentrik sehr gut tun!

Frauen kämpfen zu selten um Macht. Macht, mit der sie tadellos umgehen können – keine zu große Herausforderung! Immerhin hat man in Großteil der Fälle ein Team hinter sich stehen, das einen unterstützt. Frauen müssen lernen präsent zu sein und offensiv stärke zu verkaufen – aber noch mehr, diese zu verkörpern. Frauen gehören ins Rampenlicht um zu präsentieren, was Sie und ihr Team geleistet haben. Mehr Mut zu Risiko und zu Erfolgen!

eCommerce Status Quo – und weiter?

In den letzten Wochen waren wir sehr viel unterwegs – auf Veranstaltungen wie der Internet World, bei unseren Kunden und […]

Wie sieht die Zukunft des eCommerce aus?

Stephan Grad Autorenphoto

In den letzten Wochen waren wir sehr viel unterwegs – auf Veranstaltungen wie der Internet World, bei unseren Kunden und haben auch sehr viele StartUps in der eCommerce Branche getroffen – denn Netzwerken ist für uns essentiell und die Grundlage für unseren Erfolg.

Was wir jedoch gesehen haben, war zum Teil ernüchternd: Es fehlen in unserer eCommerce Branche die wirklichen Innovationen! Viele Themen werden unter dem Schlagwort „Digitalisierung“, „Wirtschaft 4.0“ oder ähnliche neu und schön verpackt, aber gänzlich bahnbrechende Neuheiten waren auch dieses Mal nicht aufzufinden.

Jetzt wäre dies‘ gar nicht schlimm, wenn man sich in der D-A-CH Region zumindest um offene Punkte kümmern würde, die viele Händler, aber auch ganz speziell viele Dienstleister in den kommmenden Jahren treffen wird – wovon aber noch wenig am Markt bekannt ist.

Welche Neuheiten stehen im eCommerce an?

1) 2-Wege Identifizierung im Payment Prozess

PIN und TAN zum Zahlen ermöglichenDie EU plant derzeit eine Neuheit, die 2017 beschlossen werden soll: eine verpflichtende 2-Wege Identifizierung von Kunden beim Kauf-Abschluss in einem Online Shop. Ziel mit dieser Aktion ist es, mehr Sicherheit für den Händler darstellen und somit das Thema Fraud & Risk zu entschärfen.

2-Wege Identifizierung ermöglicht Zahlung

Was ist eine 2-Wege-Identifizierung und wie funktionierts:

Es ist im Prinzip ein Pin/TAN Verfahren, wie ihr es wahrscheinlich von eurem Online Banking Konto bereits kennt – eine Transaktion wird ausgelöst und via App oder SMS freigegeben. Diese Vorgehensweise ist schon bekannt auch beim Konsumenten, jedoch sind derartige technologische Lösungen derzeit ausschliesslich für Grosskunden & Banken angedacht, es gibt kaum noch Out-of-the-Box Lösungen für kleinere & mittlere Online Shops, die auch finanziell tragbar sind.

Weiters wird dies ein klarer Conversion Rate Killer werden – wir wissen ja dass jeder zusätzliche Schritt im Checkout die Conversion Rate spürbar verringert – und noch mehr, wenn ein zweites Device im Spiel ist!

Die 2-Wege Identifizierung ist noch nicht beschlossen, aber es ist jetzt an der Zeit, dass Händler sich gegen diese Initiative zur Wehr setzen – hier arbeiten wir sehr eng mit dem Händlerbund aus Deutschland zusammen, um die Markt-Interessen zu den entsprechenden Entscheidungsträgern in Brüssel zu bringen. Es gibt auch regelmäßige Workshops zu diesem Thema – wir freuen uns sehr, wenn Händler aus der D-A-CH Region daran teilnehmen um ihre Sicht der Dinge auf diese und ähnliche Ideen klar mitzuteilen.

Frauen in der digital Branche

2) Women in Tech & eCommerce

Digital Branche braucht mehr FrauenIn der Politik wird das Thema Frauen in Führungspositionen immer wieder diskutiert und aufgeworfen, jedoch sehen wir dass wir uns auf die Politik in keinster Weise verlassen können. Gerade in unserer Branche ist das Thema Women in Tech & eCommerce essentiell:

Frauen sind die Hauptzielgruppe im Online Handel, dennoch werden über 85% aller Online Shops & eCommerce Unternehmen von Männern entwickelt bzw. geführt. Wie auch beim letzten A-COMMERCE Online Händler Treffen von Sandra Kröger in Tirol anschaulich erklärt wurde, gibt es enorme Unterschiede im Shopping-Verhalten zwischen Männern und Frauen und hier liegt viel Optimierungspotential brach.

Aber nicht nur das – es fehlen gerade Frauen in Führungspositionen und auch Gründerinnen. Ja natürlich gibt es die ein oder andere Gründerin, die sehr erfolgreich ihr Unternehmen in unserer Branche positioniert hat, es kommt uns aber auch immer wieder vor, dass derzeit Frauen als das Gesicht eines Unternehmens aufgebaut & nach außen verkauft werden, obwohl im Hintergrund ein anderes Team die Fäden zieht.

Gerade das kann ich nicht verstehen – wir bei A-COMMERCE sind der beste Beweis, dass eine gute Durchmischung vor Allem auch in Führungspositionen für jedes Unternehmen stark befruchtend sein kann und durch unterschiedliche Ansichten wesentlich bessere Entscheidungen für das Unternehmen getroffen werden können. Was dann natürlich in Unternehmen abgeschafft werden sollte, ist das typische „Politics & Bullshit“ – aber das ist in keinem Unternehmen wirklich sinnvoll.

Online Handel über die Grenzen hinaus

3) Internationalisierung

Wie wichtig ist es für den Handel zu exportieren?Kein wirklich neues Thema – aber muss es immer Deutschland als Exportland Nummer 1 in unserer Branche sein? Der Wettbewerb dort ist sehr hart, es gibt rechtliche Hürden und Fallen zu beachten – warum also nicht in andere Regionen starten?

Mein persönlich bestes Beispiel dafür, dass diese Stratege Erfolg hat, ist Roland Fink mit den Niceshops, der sich dafür entschieden hat in Italien und Ost-Europa mit der Internationalisierung zu starten. Es gibt hier zwar logistische Herausforderungen zu lösen und auch die Sprache kann immer wieder zum Problem werden, jedoch können in vielen Ländern in Europa noch wesentlich bessere Margen erzielt werden als in Deutschland.

Was ist wichtig im eCommerce?


Das hier ist nur ein kleiner Auszug von Themen, die in unserer Branche brennen und die zeigen, dass nur „Tun“ etwas hilft, nicht darüber reden. Wir in der Online Branche sind noch viel zu wenig gemeinsam aktiv, um brandaktuelle Themen zu bearbeiten – als A-COMMERCE haben wir vor drei Jahren begonnen, die Branche zu vereinen und zusammen zu bringen, das werden wir auch weiterhin mit grosser Begeisterung machen.

Wir werden aber auch vermehrt grenzüberschreitend tätig werden, um mit Partnern wie dem Händlerbund gemeinsam auch auf Europäischer Ebene wichtige Themen behandeln und unsere Branche noch weiter voran bringen.