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Electronic Payment Standard (eps)

Die eps-Online-Überweisung ist ein von österreichischen Banken und der Studiengesellschaft für Zusammenarbeit im Zahlungsverkehr (STUZZA) ab 2002 entwickeltes Online-Bezahlsystem. Heute […]

esp Begriffserklärung - eCommerce von A bis Z

Die eps-Online-Überweisung ist ein von österreichischen Banken und der Studiengesellschaft für Zusammenarbeit im Zahlungsverkehr (STUZZA) ab 2002 entwickeltes Online-Bezahlsystem. Heute wird es sowohl von Händlerseite in über 1000 Online-Shops eingesetzt, als auch für elektronische Amtsgeschäfte in Österreich genutzt, da eps die offizielle Zahlungsart für das e-Government ist. Seit Juli 2014 sind das deutsche giropay System und eps-Online-Überweisung direkt miteinander verbunden, wodurch auch deutschen Kunden diese Bezahlart in österreichischen Webshops zur Verfügung steht.

Funktionsweise eines eps

Der Electronic Payment Standard ist eine offene, normierte XML-Schnittstelle zwischen den Händlern bzw. Behörden und öffentlichen Institutionen und den Kreditinstitutionen, die zur Durchführung von unwiderruflichen Online-Zahlungen genutzt wird. Die Bezahlmethode setzt auf dem Online-Banking-System der Kunden- bzw. Käuferbank auf. Damit die eps-Überweisung als Zahlungsoption im Online-Shop angeboten werden kann, muss der Händler mit einer Bank eine Teilnahmevereinbarung abschließen.

Für den Kunden bzw. Käufer sieht der Bezahlvorgang folgendermaßen aus: Er kann im Webshop die Zahlungsvariante eps-Überweisung auswählen und wird dann auf eine Liste mit teilnehmenden Banken weitergeleitet. Nachdem er sein Bankinstitut gewählt hat, gelangt er zum Login seines Online-Bankings, wo er die Zahlung mittels TAN oder elektronischer Signatur durchführt, ohne noch einmal die Zahlungsdaten wie IBAN, Betrag oder Händler eingeben zu müssen.

Vorteile von eps

Da bei der eps-Überweisung keine sensiblen Daten des Kunden bzw. Käufers angegeben werden müssen und der Bezahlvorgang im Webshop und im Online-Banking voneinander getrennt sind, wird diese Bezahlmethode für beide Seiten als sehr sicher angesehen.

Ein weiterer Vorteil besteht für den Händler darin, dass er über eine einzige Schnittstelle viele Bankengruppen kostensparend abwickeln kann. Zudem erhalten die Shop-Betreiber eine sofortige Zahlungsbestätigung der Käuferbank, müssen nicht auf den Zahlungseingang warten und können somit die Waren gleich ausliefern.

Studie Vorkasse – Warenkorb & Bezahldauer

Der zweite Teil unserer Summary der „Vorkasse Studie 2016“, für die der Vorkasse-Zahlungsdienstleister „Komfortkasse“ Transaktionen des Jahres 2015 im Rahmen […]

Der zweite Teil unserer Summary der „Vorkasse Studie 2016“, für die der Vorkasse-Zahlungsdienstleister „Komfortkasse“ Transaktionen des Jahres 2015 im Rahmen von Bestellungen von Online-Shops der „D-A-CH“-Region ausgewertet hat, widmet sich den Themen „Warenkorb“ und „Bezahldauer“.

Die Warenkorbgröße im Durchschnitt

Je nach Online-Shop pendelt der Wert des Warenkorbs bei Vorkasse-Bestellungen zwischen weniger als fünf und mehreren hundert Euro. Daraus lässt sich ableiten, dass Vorkasse-Zahlungen sowohl bei Onlineshops mit günstigen Produkten (geringe Fixkosten pro Transaktion) als auch bei hohen Warenkorbwerten (geringe variable Kosten) beliebt sind.

Häufigkeitsverteilung des Warenkorbwertes

eCommerce Warenkorbwert

Warenkorbwert im Durchschnitt

Wie schnell gezahlt wird

„Wie schnell erfolgt die Bezahlung?“, „Wie lange muss die Ware reserviert werden“ oder „Wann sollte eine Zahlungserinnerung folgen?“ – Fragen wie diese haben für Betreiber von Online-Shops naturgemäß eine hohe Relevanz.

Die SEPA-Einführung brachte für Banken strikte Ausführungszeiten mit sich. So muss jede getätigte SEPA-Überweisung spätestens am nächsten Bankarbeitstag auf dem Empfänger-Konto gutgeschrieben werden. Hier gilt es ein Augenmerk auf die Zeiten zu legen. Denn Banken haben jeweils individuelle Fristen („Cut-off-Zeiten“), innerhalb welcher Überweisungen noch am selben Tag entgegengenommen werden (in den meisten Fällen ist dies von 14 bis 18 Uhr). Überweisungen, die außerhalb dieser Frist veranlasst werden, verzögern sich um einen Tag. Im Falle einer papiergebundenen Überweisung („Erlagschein“) haben die Banken einen zusätzlichen Tag Zeit.

 

Knapp die Hälfte zahlt sofort

Im Betrachtungszeitraum der Studie erfolgte bei Vorkasse-Bestellungen der Zahlungseingang schon nach durchschnittlich 2,8 Tagen (unter Berücksichtigung von Wochenenden und Bankfeiertagen). Nahezu die Hälfte der Kunden bezahlt im Rahmen einer Vorkasse-Bestellung sofort, denn knapp 50 % der Beträge wurden bereits nach einem Bankarbeitstag gutgeschrieben. 3 % der Zahlungen langen sogar noch am selben Tag ein.

Durchschnittliche Dauer bis zum Zahlungseingang 

Vorkasse - Einzahlen nach Bestellung

Zahlungseingang meist einen Tag nach der Bestellung

Insgesamt erfolgt der Großteil der Zahlungseingänge innerhalb der ersten zwei Tage nach der Bestellung. Die Studie hält aber auch fest, dass nach Ablauf einer Woche nur noch wenige Zahlungen folgen und rund 10 % der Bestellungen gar nicht beglichen werden.

Bezahlte Bestellungen im Laufe von zwei Wochen

Payment in Österreich

Liquidität bei Vorkasse Bestellungen

Vorkasse-Bestellungen sind – im Gegensatz zu Lastschrift- oder Kreditkartenzahlungen – somit der Liquidität zuträglich, da das Geld für die Betreiber von Online-Shops unmittelbar nach dem Zahlungseingang verfügbar ist.

Schnell- und Langsamzahler

Die „Vorkasse Studie 2016“ legt auch frei, in welchen Ländern bei Vorkasse-Bezahlungen am flottesten bezahlt wird. Im europäischen Vergleich zahlen Käufer aus den Niederlanden und Belgien am schnellsten. Nicht ganz so flott sind hier etwa Franzosen und Spanier, die sich bei der Vorkasse schon mal ein wenig Zeit lassen.